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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • RAM 6000S od Macrotech 5000

    • Jens Droessler
    • 20. April 2012 um 23:47

    @ Pfälzer: Versteh mich nicht falsch, ich weiß sehr wohl, wie die Netzteilauslegung bei Schaltnetzteilamps funktioniert (bzw. wie sie manchmal leider auch nicht funktioniert). Aber das legt eben immer zugrunde, dass Musik verstärkt wird und eben nicht pure Sinussignale bei vollem Pegel. Letzteres ist aber genau das, was "Sinusleistung" ausmacht. Dass das nicht allzu relevant für unsere Anwendung ist, ist mir auch vollkommen bewusst, darum gehts aber nicht: Wenn du "Sinus" sagst, wird auch über Sinus diskutiert...

    Zitat von "madmax"

    Es gibt genau 2 Varianten, wie "das geht".. :D


    Ja, dann erzähl doch mal!

  • Unterschied EV EVX 180 A und EV EVX 180 B ?

    • Jens Droessler
    • 20. April 2012 um 23:33

    Es gibt, oder zumindest gab, ein Whitepaper mit den Veränderungen. Ich hatte es in früheren Zeiten mal als PDF, aber es ist mir abhandengekommen. Wenn ich mich recht erinnere, wurde die Schwingspule gekürzt, weil die lange Schwingspule in Verbindung mit vielen Amps zu Problemen geführt haben, die in der Tat sehr nach Bernds DC-Collapse aussehen. Wie es scheint, hat der EVX180 auch keine rechte progressive Einspannung, sodass der Collapse wirklich dramatisch endet.

    Ein guter Ersatzkandidat ist der Oberton 18XB700. Wer die Hintergründe dieses Chassis kennt, weiß auch warum ;)

  • CODA Audio LA8 und 18" Subs

    • Jens Droessler
    • 20. April 2012 um 00:20

    Die Lowmids des LA8 vertragen 500W Dauerleistung, das ist richtig, aber du willst doch Musik drüber spielen, richtig? Daher gelten die Musikangaben, auch program power genannt, das sind eben 1000W. Die kann man ruhigen Gewissens ausnutzen.

  • RAM 6000S od Macrotech 5000

    • Jens Droessler
    • 18. April 2012 um 23:53

    Das ist keine Meinung, sondern Fakt. "Sinus" bedeutet nunmal Dauerleistung, eben mit Sinus gemessen. Wo sollen bitte 4kW Sinus aus einer 16A Leitung kommen können? Magie? Frag doch mal z.B. Rockline, was er dazu sagt. Das hat mit "modernen Schaltungskonzepten" leider gar nichts zu tun. Crestfaktor 3dB und Dauersignal, da muss aus dem Netz mindestens das gezogen werden, was hinten rauskommt, egal wie die Schaltungstechnik ausgelegt ist, und selbst das würde 100% Wirkungsgrad bedeuten. So ist Sinusleistung nunmal definiert!

    @ madmax: Also ihr habt zwei Amps gegen einen Amp verglichen, insgesamt die gleiche Zahl gleicher Chassis gehabt, einmal auf einem, einmal auf zwei Amps verteilt und alle Kanäle hatten eine 4 Ohm Last? Auch wenn ich mich frage, wie das denn geht, da könnte ich verstehen, dass die zusammengerechnet gut 5kW aus den Eisenschweinen den knapp mehr als 5kW aus dem Schaltnetzteil überlegen sind. Allerdings dürfte das höchstens gerade so hörbar sein oder sich eher in einem anderen "Hörerlebnis" niederschlagen.

  • RAM 6000S od Macrotech 5000

    • Jens Droessler
    • 18. April 2012 um 20:49
    Zitat von "Pfälzer"

    S6000 --> 2* 2kw Sin / 2* 2,6kw 12dB Crestfaktor


    Ähem... 2x 2kW Sinus, also 4kW insgesamt, da würd ich mal sagen "sicherlich nicht". Wo sollen die herkommen, mit einem SchuKo-Stecker an der Zuleitung?

    Zitat von "madmax"

    Gegen 2 MPA1100 (je 2mal 1100-1200 Watt an 4 Ohm) kann die QSC (2mal 2500 an 4 Ohm) nich mit.


    Unter welchen Bedingungen? Pro MPA-Kanal einen Sub, und bei der PL380 dann zwei pro Kanal? Oder die PL380 etwa an zwei Ohm geknüppelt?

    Ansonsten meinte er wohl die PL4.0, also aus der ursprünglichen PowerLight-Serie. Die ist auch ok, aber richtige Bringer sind erst die PL6.0PFC oder gar die PL9.0PFC. Die sind für Schaltnetzteil-Amps sehr schwer (ca. 25kg), aber die können auch immense Dauerleistungen. Da sind quasi Schaltnetzteile drin, die auch Ströme zum Schweißen liefern könnten, Dimensionierung des Schaltnetzteils vergleichbar mit konventionellen Trafos für diese Leistung. Die PL6.0PFC wurde durch die PL6.0II ersetzt, die längst nicht das konnte, was die alte konnte. Die PL9.0PFC fiel komplett aus dem Programm. (Falls jemand die 9.0 verkaufen möchte, bitte melden!)

  • CODA Audio LA8 und 18" Subs

    • Jens Droessler
    • 18. April 2012 um 20:35
    Zitat von "Jonnytrance"

    warum keine Coda Systemamps nehmen? Sind ganz gute MC² E-Serie Amps.


    Nein, was Coda aktuell an Systemamps für die großen Systeme verkauft, nämlich die C10, sind Camco V8, die zusätzlich mit dem Comperator ausgerüstet wurden.

  • CODA Audio LA8 und 18" Subs

    • Jens Droessler
    • 18. April 2012 um 16:34

    CODA arbeitet an der Ridertauglichkeit. Einige größere Firmen haben Coda gekauft, das spricht schonmal dafür, dass die Akzeptanz steigt und auch steigen wird. Aber noch kann man bei Weitem nicht mit der Bekanntheit von d&b etc. konkurrieren.

    Ich habe das LA8 (noch) nicht, aber die Firma "nebenan" hat eine Menge davon (und auch vom LA12). Ich würde es definitiv aktiv getrennt betreiben, zudem ist eine Vortex 6 ein wenig schwach auf der Brust, da die 8"er zusammen 16 Ohm pro Kiste haben, das ergibt weniger als 300W pro 8er, da liegt dann also Dynamik brach. Auch für die subs und erst recht später die sensor controlled Subs darf es mehr sein. Welche sollen das denn werden? SC4, SC8 oder SCP? Im Übrigen wären die SC8 wohl die einzigen, wo zwei Stück für das ganze System mit 6 Teilen pro Seite ausreichen könnten. Und selbst da wäre ich nicht ganz sicher, wenn man sieht, dass auf der Messe unter zwei CoRay-Stäbchen pro Seite schon vier SC4 bis zum Anschlag gefahren wurden. Das LA8 ist ja nun doch schon eine andere Nummer als das CoRay.

    Ich würde auch überlegen, ob ihr überhaupt die LA8Subs kauft. Lieber gleich SC-Subs. Oder meintest du mit "3 Bässe pro Seite" andere Subs?

  • LAB 6400 od LEXA 5000?

    • Jens Droessler
    • 18. April 2012 um 02:06

    Zuersteinmal die Frage, warum du fürs top und die Subs verschiedene Amps verwenden willst. Die S6000 macht für beides keine schlechte Figur. Die Lap fP6400 auch ganz und gar nicht und ist dazu quasi "oberamtlich", und das nicht ohne Grund. Ich zumindest wüsste nicht, was an den fP oder FP+ klanglich zu meckern wäre, und die Zuverlässigkeit ist auf dem obersten Niveau. Die Lexa Amps müssen sich da erstmal beweisen. Es ist natürlich richtig, dass die Eisenschweine bei gleicher Leistung auf dem Papier offenbar mehr Output bieten, aber nicht immer ist das auch klanglich gut. die MA5002VZ macht z.B. ihre Sache ganz gut an BR und BP, an Basshörnern würde ich sie aufgrund ihres hohen Eigenklirrs unter Last nicht einsetzen, der wird da nämlich schnell hörbar.

  • Turbosound TFA 600H und PLM 10000Q

    • Jens Droessler
    • 18. April 2012 um 01:51

    Ich denke mal, dass der "natural rolloff" noch mit dem Filter 1. Ordnung überlagert werden soll, damit die akustische Flankensteilheit der des Hochtöners entspricht und die Weichenfunktion akustisch symmetrisch ist. Daher ist es nicht ganz unkritisch, wo der elektrische Filter hinkommt. Da es nicht beschrieben ist, könnte man im einfachsten Fall den Mitteltonzweig mal unbeschaltet messen und schauen, wo die obere -3dB Frequenz liegt. Da müsste der elektrische Filter auch hingehören. Oder man misst die beiden Wege komplett und schaut, was gemacht werden muss. Allerdings erfordert das schon ein wenig Kenntnis in sachen Weichenbau.

    Ansonsten würde ich sagen, dass deine Annahme, niemand hab die Mitteltöner verpolt, weils ja mit den Selbstbaupresets stimmt, nicht richtig sein muss. Vielleicht hat der Vorbesitzer die Verpolung in seinen eigenen Presets berücksichtig. Vielleicht ist das sogar der Grund, warum er überhaupt eigene Presets geschrieben hat! Ich würde einfach mal im Kabel diesen weg verpolen und sehen, was mit den Original-PLM-Presets passiert.

  • Seeburg B1801 oder Seeburg TSE Sub

    • Jens Droessler
    • 15. April 2012 um 20:00
    Zitat von "tobias kammerer"

    - Es sind doch Hybridhörner: Der Bassreflexport endet/ ist ein Horn. Die schräge Schallwand des Basses ist Teil des Horns. Deswegen hat das DIng auch bei 60 Hz noch eine dezente Richtwirkung (es gibt leider kein Polardiagramm, aber man hört den Unterschied zu einem Standard BR recht deutlich


    Messungen und Simulationen zeigen aber keinen großen Einfluss eines expopnentiell ausgeführten Ports. Hauptvorteile sind geringere Portgeräusche und eine niedrigere Güte des Resonators, der Pegelzuwachs und auch die Richtwirkung hält sich aufgrund der geringen Fläche sehr in Grenzen. Im Gegenzug sehe ich aber auch einige Nachteile, nämlich deutlich größere Anfälligkeit für "Verschiebungen" des Tunings (und damit Phasengang und "Auslenkungsdurchhänger") durch Stacking. Das sollte vielleicht mal untersucht werden.

  • Bauplan für 2x18 Horn und 2x15 Horn

    • Jens Droessler
    • 15. April 2012 um 19:12

    Warum kaufst du dann nicht was wie z.B. Audio Zenit P208H mit PW215H? Das ist ein komplettes, echtes Hornsystem, Doppel-15er Hörner, dafür sehr kompakt. Wenn der Schub unter 60Hz nicht ausreicht, weil du nicht genügend Hörner stellen kannst/willst, gibt es jetzt im gleichen Format einen Doppel-18er BR, also auch sehr kompakt. Das Ganze gibts zu einem Preis, wo man sich überlegen muss, ob einem die geringe Differenz zum Selbstbau die Arbeitszeit wert ist.

    Das T24 von TW Audio ist nicht wirklich horngeladen, richtig toll funktionierts wohl laut Anwendern auch nur mit der Hoellstern-Endstufe oder auch den K3 mit den passenden PreSets, die dann erstmal nicht zu deinen Wunschbässen passen. Da muss dann gemessen werden.

    Wenns unbedingt Selbstbau sein muss: Auch Tony Andrews kocht nur mit Wasser. Besonders im Bass sind es eben einfache Hörner. Da kann man konstruktiv nicht viel anders machen. Von daher bau, was dir von den Maßen her passt und gut ist.

    Und zum Sound zwischen "Fullrange-Horntops" und TW T24 oder Voice Acoustic Dingsda: Da liegen im Lowmid- und Mittenbereich Welten zwischen, grad wenn die Tops auch mal geflogen werden sollen.

  • Seeburg B1801 oder Seeburg TSE Sub

    • Jens Droessler
    • 15. April 2012 um 04:31

    Das ist eine Fangfrage, oder? Du kennst doch Dinge wie Phasengang, Gruppenlaufzeit, Ein-/Auschwingverhalten und hast auch den Begriff Auslöschung schon mal gehört ;) Wenn das verschiedene, aber annähernd ähnliche geschlossene Kisten wären, könnte man das per EQ noch hinbiegen, bei BR oder gar BP gehts stark aufs Unmögliche zu, da eine saubere Addition hinzubekommen. Ja, es gibt auch Hersteller, die das machen, gut funktioniert hats bisher bei noch keinem. Es kommt halt drauf an, wie die Prioritäten liegen. Genügend Leute sagen sich "Hauptsache, es wird Luft bewegt", andere schrauben dagegen ewig an ihren Systemen, bis der Bass für sie akzeptabel ist.

  • Lautstärkenmessungen und Ihre Auswirkungen

    • Jens Droessler
    • 14. April 2012 um 01:55

    Ich habe den Verdacht, dass man dort nicht recht weiß, was man eigentlich erreichen wollte. Gut vorstellen könnt ich mir, dass die 65dB eher als Anwohner-Lärmschutz gelten und deswegen eher beim nächsten Wohnhaus einzuhalten sind. 65dB für eine Bar jedweder Art direkt beim Publikum würde ich als üblen Witz erachten. Wen soll das innerhalb der Bar schützen bzw. wovor? Ja, deutlich über 100dB sind für diesen Zweck auch etwas übertrieben, aber 80-90dB dürfens doch wohl sein, oder?

  • Seeburg B1801 oder Seeburg TSE Sub

    • Jens Droessler
    • 13. April 2012 um 14:59

    Ich würde sogar sagen, dass man selbst von identischen Gehäusen mit deutlich unterschiedlichen Lautsprechern die Finger lassen sollte. Alles, was Phasen- und Frequenzgang untereinander beeinflussen kann, sollte unterlassen werden! Der Basssound kann prinzipiell nur darunter leiden.

  • symmetrischer switcher

    • Jens Droessler
    • 12. April 2012 um 17:33

    Ich weiß kein solches Gerät. Aber bist du sicher, dass "Masse mit umschalten" eine gute Idee ist? Es könnte knacken beim Potentialausgleich, eventuell sogar recht laut, wenn zeitgleich Masse und Signale geschaltet werden. Es sollte dank Symmetrie nicht so sein, ich habs aber schon anders erlebt.

  • Seriöse Firma

    • Jens Droessler
    • 9. April 2012 um 23:40

    Das ist aber bei Herstellern auch nicht anders. Wenn du Boxen unterschiedlicher Hersteller oder manchmal auch nur unterschiedlicher Serien kombinierst, bekommst du auch kein fertiges Setup dazu. Da muss man dann selbst ran oder jemanden fragen, der Ahnung davon hat.

    Wenn du den Bandpass nutzen möchtest, solltest du tief trennbare Tops haben. Höher als 80Hz würde ich den nicht betreiben.

  • Seriöse Firma

    • Jens Droessler
    • 9. April 2012 um 22:05

    Der ist in Ordnung. Da hat zwar keiner eine elektrotechnische Ausbildung, aber ganz ehrlich, die zwei Kabel bekommt man sicher an den Lautsprecher dran, ohne etwas falsch zu machen. Die Gehäuse sind jedenfalls in Ordnung beim Mario. Wenn du einen Gewerbeschein hast, würde ich mal nach den Gehäusen ohne Lautsprecher drin fragen, eventuell bekommst du die Lautsprecher selbst billiger als im Komplettangebot.

  • Seriöse Firma

    • Jens Droessler
    • 9. April 2012 um 16:20

    Was hat Herr Kuntze eigentlich für eine Ausbildung?

  • Seriöse Firma

    • Jens Droessler
    • 8. April 2012 um 19:44

    Das klingt für mich eher so, als hättest du nicht klar ausgedrückt, was du willst oder eben tatsächlich mit völlig unseriösen Leuten Geschäfte gemacht. Das hat aber nichts mit Ausbildung oder ähnlich zu tun. Ich habe schon zig Boxen bauen lassen, die ich selbst entwickelt habe. Ich habe die Pläne gemacht und auch angesagt, wie die Einzelteile zu verschrauben sind. Chassis habe ich selber eingebaut, wo soll dabei das Problem liegen? Bisher habe ich immer genau das bekommen, was ich bestellt habe. Wenn du einem Schreiner natürlich einen Plan aus dem Internet vorlegst, wo zwar die Abmessungen drinstehen, aber alles andere dem Bauer überlassen ist, dann ist doch klar, dass er gewinnspannenmaximierend die billigsten Möglichkeiten verwendet. Schließlich hast du ja sicher vorher einen Preis mit ihm ausgemacht, und bei diesem wird er wohl im Hinterkopf gehabt haben, wie er die Kisten zusammnenschustert und was das kostet. Je genauer du ansagen kannst, was du willst, umso eher bekommst dus auch.

  • Line6 und Wireless LAN - Welche Erfahrungen? Lösungen?

    • Jens Droessler
    • 6. April 2012 um 15:58

    Natürlich geht WLAN parallel, z.B. 5GHz fürs WLAN, oder gut räumlich getrennt. Alles andere wäre mir zu "experimentel" für den Einsatz live und müsste erst vielfach in verschiedenen Situationen erfolgreich getestet werden, bevor ich darauf vertraue.

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