Oh, ich weiß, welche Firma ein Problem mit der Optik der V-Serie hat. Aber ganz ehrlich, das ist doch kindisch! Es steckt doch was gaaanz anderes drin.
Beiträge von Jens Droessler
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Zitat von "Bobson"
Ich habe beim lesen der Kommentare so ein bisschen das Gefühl das beim Wort Systech immer an Line Arrays gedacht wird.
Denn ich hab schon ein paar mal probleme mit gestackten Systemen gehabt, falsche positionierung der Lautsprecher, der Bässe mit auslöschungen etc!
Ich zumindest habe nicht nur an Line Arrays gedacht. Bei kleinen Veransatltungen mit gestackten Boxen kann man ja notfalls kurzfristig noch eingreifen, wenn tatsächlich gravierende Fehler gemacht wurden. Wenns um Bass geht, würde ich dann sagen "da muss man durch". Bei größeren Veranstaltungen sollte man wenigstens ein Stacking bekommen, womit der Hochmitteltonbereich wenigstens gut hörbar ist, das wäre mir das wichtigste. Ob der Bass nun 3dB mehr bei ordentlichem Stacking könnte... nicht soo wichtig. -
Zitat von "Holger"
aber besonders im Freiffeld, empfinde ich das wirklich heftig, was einem bei 2 Punkt entgeht.
Wie kann einem denn was entgehen, was gar nicht existent ist im Original? Ist nicht Aufgabe einer PA, das Signal möglichst unverfälscht wiederzugeben und die Klang- und auch Raumformung dem Künstler (und auch dem Tontechniker im Falle einer Band) zu überlassen? -
Ich habe nicht gesagt, dass es solche Systeme nicht gibt. Aber so ein System hat dann keinen Systech, höchstens einen Azubi, der alibimäßig drauf aufpasst. Oder es ist gravierend was dran kaputt. Ansonsten habe ich es noch nie erlebt, dass man nicht einen brauchbaren Sound hinbekommt, abgesehen von Boxen, die schon aufgrund des Preises untauglich sind (Raveland etc.).
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Mir ging es nicht generell darum, wer von allen Beteiligten Schuld hat, sondern darum, dass es niemals der Systech allein ist, weil der Bandtech ja auch fähig sein sollte, unter widrigen Umständen noch für einigermaßen Sound zu sorgen. Wenn also der Tontechniker nach dem total versackten Konzert sagt "Der Systech ist Schuld, die PA war mies eingestellt", kann ich das nicht wirklich nachvollziehen, denn ein wenig biegen kann man immer. Zudem, sollte der Systech nicht irgendwie greifbar sein, um mit ihm über die Probleme zu reden?
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Ich habe zig House- und Technoveranstaltungen nur mit Zweipunkt gemacht, da haben die Leute ganz normal getanzt. Wieso auch nicht? DIR gehts vielleicht so, dass dir was falsch vorkommt. Dem normalen Zuhörer fällt das nichtmal auf, ob das nun Zwei- oder Vierpunkt ist.
Zitat von "Holger"Außerdem hat man bei 4 Punkt mehrere Quasi Stereo Zonen (Über Kreuz)
Genau das hast du eben nicht. Der Schall von den anderen Quellen stört die Stereoortung sehr. Da kann man auch gleich mono machen, das fällt auch nicht auf, denn es wird ein Raumempfinden erzeugt, was gar nichts mit dem im Signal enthaltenen zu tun hat. Wenn man unbedingt möchte, dass der Pegel nicht so extrem ist, dann muss man eben Delaylines hängen, in Schallrichtung der Haupt-PA. -
Naja, der Systech muss es aber schon richtig versauen, damit ein guter Tontechniker nicht wenigstens einen annehmbaren Sound hinbekommt. Es gibt doch genug Möglichkeiten am Digitalpult, um die gröbsten Schnitzer zu umgehen...Insofern würde ich die Schuld bei Systech UND Tontechniker suchen.
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Och, Dinge können nur durch Anhören, Ansehen oder an-wasauchimmern von anderen Dingen kaputtgehen. So mancher Durchschnitts-PAler hat sich schon über seine ach so tollen Boxen gewundert, nachdem er was deutlich besseres gehört hat. Vorher wars ok, aber man bekommt den besseren Sound nicht mehr aus dem Kopf. Oder ein Kollege, der sich vor Jahren einen Trinitron-Fernseher gekauft hatte, hat das erzählt. Ein anderer Kollege sagte daraufhin "Also mich würde die zwei Streifen im Bild ja stören..." "Welche Streifen?" "Die zwei dickeren Drähte, an denen die Maske aufgeahngen ist" "Hmm, habe ich nie gesehen..." Am nächsten Tag kam er zum Kollegen und sagte "Du hast meinen Fernseher kaputt gemacht!" Er konnte die Linien nie mehr übersehen... Da muss man also in der Tat vorsichtig sein. Wenn die V ein "echtes" LA wird, dazu noch in ähnlicher Größe wie die Q, und auch noch mit aktuellen Chassis und einer eher J-Serie-mäßigen Abstimmung, kanns durchaus sein, dass viele Anwender ihre Q nicht mehr hören mögen. Natürlich kann das auch Ziel von d&b sein, man möchte ja verkaufen...
Natürlich ist das alles nur Spekulatius.
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Ich persönlich finde Vierpunktbeschallung grundsätzlich grausam. Es gibt schließlich auch zwischen den Tops Laufzeitunterschiede. Das ist bei Stereo, wenn man nicht mittig zwischen den Tops steht schon schlimm genug, bei Vierpunkt mit richtigen Männertops oder, noch schlimmer, LAs hört man dann alles gleich drei oder viermal. Das ist doch Mist! Wenn man unter ca. 10m Kantenlänge des Quaders bleibt, geht es noch einigermaßen (Haas sei Dank), und dann wieder bei richtig großen Flächen, aber die bekommt man mit vier Punkten dann wieder nicht ordentlich beschallt. Bis auf Festinstallationen konnte ich den Kunden bisher Vierpunkt immer ausreden, auch denen, die es vorher schon von anderen Companies so hatten, und man war erstaunt, wie sinnlos das Ganzewar, weil es mit zwei Punkten nicht schlechter geht, im Gegenteil.
Ich finde es auch immer wieder interessant, wenn ein Veranstalter eine Technikfirma zur Lösung der Beschallungsprobleme beauftragt und dann dieser Firma vorschreibt, wie diese Probleme zu lösen sind (und dabei schwere Zusatzprobleme erzwingt).Aber in deinem Fall bleibt wohl nichts anderes übrig. Wieviel Material ist das denn genau? wie sind die Stacks aufgeteilt? Besteht wirklich gar keine Möglichkeit, zumindest "hinten" die Tops aufzuhängen oder irgendwas anderes unterzustellen (z.B. 1x1m-Podeste mit verschränken 2m-Beinen oder ähnlich)?
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Wie soll man denn wissen, ob einem ein Sound liegt, wenn mans nicht probiert? Ich behaupte weiterhin, dass man die Musik nicht zwingend lieben muss, wenn man denn weiß, was die Musik ausmacht und zudem weiß, wie mans umsetzen kann. Es ist aber auf keinen Fall ein Fehler, die Musik zu mögen. Fernhalten sollte man sich von Musik, die man eigentlich hasst. Das kann auf Dauer nicht gut gehen... Es gibt Jobs, die lehne ich konsequent ab, aber da ist nicht nur die Musik ein Kriterium, sondern auch die Location, der Veranstalter oder die Band an sich (unabhängig vom Stil der Musik). Das alles geht in die "Jobbewertung" ein. Wenns eine tolle Band ist, die ich gerne machen würde, sehe ich auch schonmal über Location und Veranstalter weg...
Ich frage mich, ob hier nicht auf zu hohem Niveau gejammert wird. Wenn der Sound "in die richtige Richtung" geht, also das Handwerk passt und die Rockkapelle nicht nach Kirmessonntag klingt, ist es dem Publikum dann nicht wichtiger, dass das Erlebnis nicht anstrengend ist, die Lautstärke passt und der Sound nicht zu inneren Blutungen führt als dass auch das letzte Nuancerchen noch genretypisch übertragen wird? Ich rede hier vom Allroundtechniker, der jeden Tag eine andere Band macht. Bei einem Tourtechniker fände ich es natürlich passend, wenn er zum allgemeintauglichen, freundlichen Sound auch die Genrefeinheiten beherrscht. Er kann sich auch drauf vorbereiten oder hatte schon "Übungsgigs" mit der Band, das ist was anderes. Ich meine, welcher Veranstalter wird denn zu einem Bandcontest vier Tontechniker buchen, nur weil da acht Bands aus fünf Genres spielen? Ich denke, dass es in so einer Situation durchaus machbar ist, dass trotzdem alle Bands "gut rüberkommen". Perfekt ist wieder was anderes, aber braucht das das Publikum, um Spaß zu haben und zu feiern? (Das soll kein Anreiz sein, sich keine Mühe mehr zu geben!)
Vielmehr sehe ich das Problem bei "Tontechnikern", die eben überhaupt nicht recht mischen können, egal welches Genre. Auch wenn ihr, guma, klauston, wora... ... ... vielleicht nichts außerhalb eurer Komfortzone mischen wollt, wäre das Ergebnis sicher mindestens akzeptabel und ganz sicher besser als wenn irgendein Katastrophenkid mischt, auch wenns bei ihm immer dieses Genre ist und das die Lieblingsmusik des Typs ist. -
Es reicht für gewöhnlich, wenn es von der selben Verteilung kommt. Es muss nicht die gleiche Phase sein, da sich die Brummschleife ja über den PE bildet, und der ist auch bei verschiedenen Phasen identisch. Wichtig ist im Grunde genommen, dass zwischen den beiden Geräten möglichst geringer Widerstand auf dem PE herrscht, also möglichst kurze Leitungen.
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B&C 15NW100 sollte gerade so brauchbar laufen.
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Zitat von "gert"
Das ist mir mittlerweile zu anstrengend. So als Systemmann gucke ich dann gerne weg und lasse die Kollegen machen wie sie möchten.
Ganz genau. Immer machen lassen. Schlimmstenfalls Ohrenstopfen rein. Wir werden nicht bezahlt, um uns mit den Technikern der Band ein Duell zu liefern, oder? Bei "Jungmischern" versuche ich ab und an mal noch ein paar Tipps zu geben, aber selbst die wollens selten hören. Hatte da mal eine, da konnte man kein Wort vom Gesang verstehen, muffig, kaum Höhen drauf und ich sag "Dreh doch mal bei 2, 3kHz breitbandig was drauf, dann versteht man den Gesang besser", da kommt als Antwort "Ich mag das so!" "Ähhhh, okaaaayyyy" Mehr Konversation gabs dann nicht mehr...Ich hab schon zuviele bekannte Künstler und Bands mit miesem Sound gehört, als dass ich stehen lassen könnte, dass sich der Markt von allein bereinigt. Ich behaupte nicht, dass mein Sound allen gefällt, aber in diesen Fällen gehts wirklich um Sound, der völlig daneben lag, also nicht die Gitarren mal einen Tick zu leise und die Snare mit zuwenig Druck, sondern voll daneben. Selbst wenn die PA Mist gewesen wäre (was sie in keinem der Fälle war), sollte ein fähiger Techniker ein Mindestmaß an Qualität liefern können, oder? Und eine "shit in, shit out"-Problematik kann ich mir bei solch etablierten, routinierten Künstlern auch nicht vorstellen...
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Wieso? Ich KANN alles mischen, du auch... nur nicht alles gleich gut, und ich WILL auch gar nicht alles mischen. Oft gehts aber nicht anders, und das Erstaunliche ist, dass es seltenst Beschwerden gibt. Die Frage ist doch, ob ein erfahrener Mischer, der ein Vorstellungsvermögen davon hat, was eine Genre ausmacht, aber nicht unbedingt da zuhause ist, einen besseren Job macht als einer der hier genannten arroganten Möchtegerns, der das öfters macht (aber es besser vielleicht nicht sollte).
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Wer sagt, wie eine Gitarre klingen sollte? Der Kontext. Wir werden uns ja wohl darauf einigen können, dass bei einer AC/DC-Coverband ein Jazzgitarrensound aus dem Amp nicht rder Rchtige ist, oder?
Ansonsten würde ich aber auch noch sagen, dass man ZU lange dabei sein kann.
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Ich habe mich wohl etwas unklar ausgedrückt. Ich meinte nicht, dass es von der Bühne so klingt, wie man es erwartet, sondern dass jedes Instrument schon so klingt, wie es sollte (alters- und/oder taubheitsbedingte "Misskonfigurationen" mal vom Statement ausgeschlossen). Wenn dann noch ein passendes Mikro davorsteht, ist am Kanal-EQ nicht mehr viel zu tun. Dass man die Pegel noch schieben muss, dass es vom Sound her passt, ist doch klar. Und dass man hier und da noch eingreift, damit der Sound gleichmäßiger wird, ebenfalls.
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Vielleicht unterscheidet sich auch das Verständnis, was eine professionelle Band ist

Und ich meinte damit auch nicht, dass nur ein paar Mikros hingestellt werden sollen, die die ganze Bühne abnehmen. Ich habe einfach viele Bands, da muss am Kanal-EQ so gut wie gar nichts gemacht werden, außer Hochpass, vorausgesetzt natürlich, man hat die dafür richtigen Mikros im Koffer.
Und ich bevorzuge die für die jeweilige Anwendung passende Richtcharakteristik bei den Mikros. Für Overheads nehme ich aber in der Tat manchmal ganz gerne Kugeln und gehe dichter ran.
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Nun, ich denke, professionelle Bands fahren "ihren" Sound schon auf der Bühne. Der muss dann nur abgenommen werden, eventuell etwas an der "Verträglichkeit" geschliffen werden. Wer gute Mikros und eine freundliche PA hat, muss wenig drehen. Wers trotzdem tut, hätte lieber Technoproduzent werden sollen, da ist es erwünscht, so viel wie geht an Knöpfchen zu drehen. Anders ist es bei noch nicht ganz "reifen" Bands. Die wollen 70er Jahre Rock spielen, es kommt aber eher Metal aus dem Gitarrenamp. Da muss man dann emp-/befehlen, den Amp leiser zu drehen, von der Seite zu beschallen und das Notwendige am Mischpult zu erledigen, Stichwort Schadensbegrenzung. Auch hier sehe ich es so wie schon irgendwo anders geschildert: Wenn die Verbindung zwischen Gehörtem und Gewünschten herstellbar ist, muss man nur noch wissen, wie die Musik klingen sollte. Ob man sie mag oder nicht, finde ich da nicht sooo erheblich. Ich mag auch keinen "Isch mach eusch alle platt"-Hip Hop, aber warum soll ich das Geld an einem Mittwoch, wo nichts anderes ist, sausen lassen? Ich weiß, was die Jungs soundmäßig wollen und die Jungs, inklussive bekannter Künstler, sind zufrieden. Deswegen werde ich da immer wieder angefragt, öfter als mir lieb ist. Genauso habe ich Schlagerkünstler, musikmäßig auch nicht mein Geschmack. Aber ich weiß, was die wollen, ich weiß wie ichs hinbekomme, auch das läuft sehr gut. (Und nein, die machen nicht alle Vollplayback... aber bei vielen, die es machen kann ichs beim Abhören des Mikros per Kopfhörer sehr gut nachvollziehen). Weiter gehts mit Grindcore, der Soundtrack übelster Alpträume^^ Auch hier: Weiß man, was die wollen und wie mans erreicht, kann doch kaum was schiefgehen. Wichtig ist doch nur, dass man sich trotzdem Mühe gibt, auch wenns schon die neunte Band an dem Tag ist. Aber natürlich bringt die Mühe nichts, wenn man eigentlich kein rechtes Gehör für Musik überhaupt hat und immer nach Schema F vorgeht.
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Das ist natürlich nicht zu vernachlässigender ein Punkt, auch wenn mir persönlich aus klanglicher Sicht der 4550 mehr zusagt.
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Die PL6.0PFC (nicht zu verwechseln mit dem Nachfolger PL6.0II) und die PL9.0PFC sind echte Gewaltbrocken, die gehen ganz anders zur Sache als alles, was danach kam. Allerdings waren sie ja auch vom Gewicht nicht viel besser als Eisenschweine. Die PL2-Serie ist nicht schnell verschwunden, die gabs viele viele Jahre. Es ist allerdings wahr, dass sie nicht mal mit ähnlich bedateten Endstufen aus der PL-Serie mithalten konnten. Sie waren auch viel billiger vom Innenleben. Die PL3-Serie dagegen geht wieder besser. Den inneren Aufbau kenne ich nicht.