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  1. PA-Forum
  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Erlebnisurlaub im Schwarzwald

    • Jens Droessler
    • 15. Oktober 2011 um 00:55

    Senf!

    Ich finde nicht, dass das dVdosc mit drei Teilen pro Seite mit Kanonen auf Spatzen geschossen ist. Es ist deutlich weniger Material als acht 12/2er im Raum zu verteilen, hängt schneller, ist schneller verkabelt und um Delays muss man sich deutlich weniger Gedanken machen. Drei Teile pro Seite mit ihren zwei 8ern entsprechen drei 12ern, damit ist die Physik gesteckt. Die Deckenhöhe könnte allerdings wirklich problematisch sein. Wenn man direkt an der Decke anfangen kann und das Array so bis 2,5m runterkommt, wird das noch funktionieren, zumindest besser als in den üblichen Bierzelten.

    Zur Sache an sich denke ich, dass der Provider sich warscheinlich auch lautstark beim Veranstalter beschwert haben wird, provisorisch, bevor irgendwas von dir oder der Band kam. Nach deinem Kommentar am Anfang wusste er, wohin die Reise geht, und er hat die Argumente in Form von einer an den Veranstalter gestellten Rechnung über die nun defekten Boxen auf seiner Seite. Wundere dich nicht, wenn die Band nächstes Jahr wieder angefragt wird, "aber ohne den Tontechniker". Der Provider wird wahrscheinlich auch nicht das erste Mal für den Veranstalter gearbeitet haben (dass er ein "Profi" ist, wird sich ja nicht aus dem Nichts materialisiert haben). Ich kenne das Spielchen schon, nicht unbedingt mit kaputten Boxen, sondern mit ausgefallener PA, weil einfach falsch verkabelt (PA mit sieben Endstufen an einer einzigen SchuKo-Dose!). Die Schuld wurde mir vom Provider dann noch in die Schuhe geschoben. Dabei habe ich dem Fachkraft-Azubi dann noch gesteckt, dass er das dringend ändern muss, weil es sonst den ganzen Abend so weiter geht. Mir wurde daraus noch ein Strick gedreht, der Chef der Firma meinte zum Veranstalter am folgenden Abend "Siehst du, an uns liegt es nicht, heute läuft es ja problemlos". Klar, nachdem es auf zwei Dosen aufgeteilt wurde!
    So läuft es nunmal. Dem schon bekannten wird trotz aller anderslautenden Aussagen weiterhin getraut. In dem Bereich habe ich schon viel erleben dürfen.

    Du hast natürlich in allen Punkten Recht, aber schätze dich glücklich, wenn du tatsächlich nochmal gebucht wirst für den Job. Aber selbst wenn, rechne damit, dass wieder die gleiche PA da steht.

  • Becken anstelle von Overheads von unten mikrofonieren

    • Jens Droessler
    • 14. Oktober 2011 um 23:37

    Ja, diese "Mikros in den Drums verbauen"-Geschichte finde ich für Touren nicht uninteressant. Aber bringt es das soundmäßig denn? Ich mag mein Beta52 gerne mit dem Gummiring auf Lochhöhe, und ganz in der Bassdrum gefällt mir das gar nicht. Genauso bei Snare und Tom: Der Sound dürfte doch deutlich anders sein, der Schalldruck auch eine gute Ecke höher. Machen das die Drums bei richtigen Krawall-Drummern auch mit? Ich meine, ich hab da ein zwei Drummer, die gehen ab wie das tier in der Muppetshow, da macht ein Audix D6 tatsächlich schonmal Probleme...

  • CODA Top / AZ Top Erfahrung / probehören?

    • Jens Droessler
    • 14. Oktober 2011 um 23:13

    Zuersteinmal sorry an den Threadstarter Tobias. Ich hab die Email von dir mit diesem Inhalt bekommen, aber da als einzige Angabe die Absenderadresse vom anderen Forum drinstand, konnte ich nicht antworten.

    Mir persönlich wäre die alte R-Serie einfach zu schwer. Die einzige Box, die klanglich in Frage käme, wäre die R35. Die anderen, R32, R36 und R40, haben das kleine Hochtonhorn, der Coax klingt daran einfach unentspannt und nervig. Er "liebt" große Hörner. Die RX35, die das gleiche Horn aufweist wie die AP24 (bei der man es allerdings mit der tiefen Trennung etwas übertrieben hat), klingt noch besser (defakto würde ich das große Horn gern mal in die Hände bekommen :) ).

    Das TT375 klingt mit geschlossener Rückkammer gar nicht schlecht. Mit der offenen sind die Lowmids unpräzise. Von der Abstrahlung her tut es schon eins pro Seite, teilweise geht das auch ohne Infill.

    Vom Klirr her und allgemein von den Messdaten sind die BMS Coaxe nicht sooo überragend. Aber der Klang ist unabhängig davon sehr gut.

    Die AZ ND212 sind ebenfalls sehr gut, aber wie Thomas schon sagte, ich würde auch auf den neuen 1,4"er Wert legen. Der BMS vorher war der 4554, was im Prinzip ein aufgebohrter 4550 ist, also ein 1"er im 1,4"-Pelz, der aber sogar nichtmal so tief spielen kann wie der 4550. Leider ist es eben so, dass der Markt lieber 1,4"er als 1"er in einer solchen box sieht, das trägt dann eben solche Stilblüten.

  • iLive Problem: Surface "stürzt ab"

    • Jens Droessler
    • 14. Oktober 2011 um 22:20

    Ja, ich habe auch regelmäßig Shure UR4, Xilica- und Nexo-Controller über den Ethernet-Tunnel vom iLive laufen. Völlig problemlos, nur teilweise etwas träge.

    Das Problem ist in jedem Fall ein Netzwerkproblem. Hast du einen Router im Netzwerk? Hast du die IP für den Mac manuell vergeben? Welche Adresse hat er?

  • Technics 1210 MKII läuft rückwärts

    • Jens Droessler
    • 14. Oktober 2011 um 22:09

    Das Steuer-IC für den Pitch könnte kaputt sein. Das kommt gar nicht soo selten vor. Oft fängts damit an, dass im Bereich um 0 (also Mittelstellung) des Pitchfaders der Teller anfängt, nur noch hin und her zu drehen. Das IC ist auch gar nicht so billig, aber da es die 1210Mk2 nicht mehr neu gibt (und gebrauchte mittlerweile fast das kosten, was sie zuletzt neu kosteten), lohnt sich die Reparatur.

  • Instrumente per Filter begrenzen ?

    • Jens Droessler
    • 14. Oktober 2011 um 20:54

    Was wora sagt.

    Zusätzlich muss man manchmal noch mit technischen Begrenzungen zurecht kommen. Es kann durchaus manchmal sinnvoll sein, einen Kanal mehr als unter idealen Umständen zu bearbeiten, z.B. die Gitarre zu "entsägen", damit die Vocals besser zur Geltung kommen, wenn es die PA nicht anders zulässt. Oder die Vocals "schärfer" zu gestalten, damit sie trotz schlechter Akustik und auf die Becken dreschendem Drummer noch verständlich sind. Das sollte natürlich nicht der Normalzustand sein! Aber ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss.

  • Soundcraft SI compact - Audioeigenschaften

    • Jens Droessler
    • 14. Oktober 2011 um 05:36

    Ich sehedas mit den Features nicht ganz so. Ein gutes Design macht auf den ersten Blick die nötigen Funktionen einfach und direkt zugänglich und "versteckt" die "Power-User" Features ein wenig unter der Haube, aber auch gut zugänglich. Nirgendwo steht geschrieben, dass High End-Funktionen die Bedienung erschweren müssen. Wenn das der Fall ist, hat jemand bei der Entwicklung nicht aufgepasst und ein Pult "von Ingenieuren für Ingenieure" gebaut.

    Die Punkte mögen für das Geld ok sein, sind aber typische Sachen, die mit der Zeit immer nerviger werden. Wer derartige Audioperformance will, aber von solchen Einschränkungen nicht geplagt werden möchte, muss eben mehr Geld anlegen. Solche Einschränkungen kommen durchaus aus dem Marketingbereich (es wäre für die Ingenieure vielleicht sogar einfacher gewesen, den Programmcode von den größeren Pulten ohne diese Einschränkungen zu übernehmen. So kommt es mir wie künstliche Kastration vor...), denn einerseits will man die größeren Produkte schützen, indem sie eben mehr Features bieten, weniger Einschränkungen, etc., andererseits bewegt man den nun genervten SiCompact-Benutzer vielleicht dazu, ein größeres Modell zu kaufen. Denn zum Compact gesellt sich dann doch irgendwann die passende Stagebox, die ja eigentlich zum größeren System gehört, somit ist dann auch schon der erste Schritt zum größeren Pult getan...

  • MC² E100 - Erfahrungen? Vergleich mit QSC PL3

    • Jens Droessler
    • 10. Oktober 2011 um 23:25

    Bevor du den Amp vom Papier weg kaufst, teste ihn erstmal. Ich habe ein gewisses Misstrauen gegenüber "Bass an allen Kanälen einer 4kanal-Endstufe". Vielleicht ist das bei der E100 unbegründet, bisher habe ich aber noch keine Endstufe erlebt, die das genauso gut mit allen Kanälen kann wie mit zweien.

  • JTS Paddel

    • Jens Droessler
    • 10. Oktober 2011 um 22:39

    Ich betreibe u.A. DAP-gelabelte JTS-Aktiv-Haiflossen direkt an Shure U4D und UR4D bzw. gelegentlich am passenden Shure-Splitter. Das geht völlig problemlos. Wenn man Probleme damit hat, sollte man wie schon erwähnt einfach auch den Splitter von JTS verwenden, denn der liefert natürlich die passende Versorgungsspannung für die JTS-Flossen.

    Solange RG58 als Leitung im Manual steht, sind auch die Abschlusswiderstände genormt, weil technisch nur 50 Ohm passt.
    Ich denke eher, dass die LD-Splitter nicht ganz so hochwertig wie die JTS sind. Allgemein sind die größeren Produkte (damit meine ich die mit direkter Frequenzauswahl anstatt Kanälen) von JTS funk- und übertragungstechnisch ziemlich gut, für den Preis geradezu erstaunlich (Ich kann z.B. von der Reichweite her keinen Unterschied zu den Shure U feststellen, und das ist schon mal ein Wort. Die AKG, die ich so kenne, sind durchweg deutlich schlechter). Nur die Mikro-Kapseln sind nicht vergleichbar mit den Platzhirschen.

  • UA 610

    • Jens Droessler
    • 10. Oktober 2011 um 22:18

    Das Pult war damals ja auch kein Muckerpult, sondern richtig teuer. Und da liegt auch schon der Kern der Sache: Das 0815-Muckerpult aus der Zeit klingt eher bescheiden, da sind die günstige Pulte wie ein A&H GL2800 schon Gold gegen. wie hochwertig aber Studioproduktionen zu der Zeit sein konnten, hört man z.B. an einigen James Bond-Soundtracks aus der Zeit mit für die Zeit unfassbar guten Vocalaufnahmen. Dagegen klingen die Beatles nach Kelleraufnahmen. Das waren damals Budgetsachen. Heute klingt alles zumindest bei fachkundiger Bedienung mindestens "gar nicht mal so schlecht", selbst billigstes Equipment lässt sich einsetzen.

  • Pronomic Q10

    • Jens Droessler
    • 10. Oktober 2011 um 16:29

    Da hat der Chinese wohl nicht aufgepasst. 18dB "echt" LR ist unmöglich, da nur geradzahlige Ordnungen funktionieren. LR besteht ja aus zwei identischen Butterworth. Vielleicht hat der Chinese ja dafür einmal 12dB und einmal 6dB übereinander gelegt.

  • Mischlult - Effectgerät - wie am besten verbinden?

    • Jens Droessler
    • 10. Oktober 2011 um 14:34

    Wenn du normale Klinken in die Balanced steckst, funktionieren sie genauso wie die Unbalanced. Für Balanced, also symmetrische Signalübertragung, brauchst du Stereoklinken. Genau wie XLR drei Pins haben, braucht man den dritten Kontakt dafür.

  • Mischlult - Effectgerät - wie am besten verbinden?

    • Jens Droessler
    • 10. Oktober 2011 um 14:20
    Zitat

    Beide Eingängepaare sind nur XLR


    Hmmm, ich bin mir eigentlich sicher, dass es Klinkeneingänge sind.

    Zitat

    - die einen werden nur als Balanced und die anderen als Unbalanced bezeichnet - mach es was aus welche ich benutze?


    Ja, wie yamaha4711 schon sagte: unbalanced, wenn die Keyboards nahe dem Mischpult stehen, balanced mit DI-Box beim Keyboard, wenn sie weiter weg stehen oder es eine Brummschleife gibt.

  • 18-Sound 18NLW9600

    • Jens Droessler
    • 10. Oktober 2011 um 13:08

    96dB ist nun wahrlich nicht wenig für einen 15er für Subwoofer. Höchstens wenn man sich damit begnügt, nur bis 55 oder 60Hz runterzukommen, ist soviel mehr drin, dass man auch was davon hat. Im Datenblatt des 18NLW9600 steht übrigens auch 96dB.

  • 18-Sound 18NLW9600

    • Jens Droessler
    • 9. Oktober 2011 um 22:33

    BMS 15N840 und 850?

  • 18-Sound 18NLW9600

    • Jens Droessler
    • 9. Oktober 2011 um 21:46

    Stimmt schon, hat aber eben "nur" eine 4" VC.

  • 18-Sound 18NLW9600

    • Jens Droessler
    • 9. Oktober 2011 um 21:22

    Ich hatte auch die Frage, ob noch ein 15er in dem Stil kommt. Mir wurde gesagt, dass ein solcher Antrieb (vom Spulendurchmesser und demDrumherum) an einem 15er keinen Sinn macht.

    Was der Sache wohl am nächsten kommt, wäre der B&C 15SW115.

  • Sauberkeit und Getränke am FOH

    • Jens Droessler
    • 9. Oktober 2011 um 15:09

    Super, und wenn du an den Falschen im Laden gerätst, bestellt dich der Veranstalter nie wieder, weil er einige tausend Euro Strafe bezahlen muss. In meinem Laden würdest du nur einmal trotz Rauchverbot rauchen! Die Kellnerin, die im 4. Monat schwanger ist und da arbeitet, weil dort Rauschverbot herrscht, wird das ähnlich sehen. Das Raucherschutzgesetz gibt es schließlich nicht umsonst.

  • Sauberkeit und Getränke am FOH

    • Jens Droessler
    • 6. Oktober 2011 um 20:35

    Nur dass keine Missverständnisse aufkommen: Ich esse während der Show auch nur, wenns nicht anders geht. Ich esse zwar öfters am FOH, aber dann zwischen Soundcheck und Show oder falls die Band Pausen macht eben in denen.

  • 15" eng abstrahlend bis 1khz

    • Jens Droessler
    • 5. Oktober 2011 um 17:01

    Es kommt drauf an. Das Limmerhornflare bringt ja aufgrund des kurzen Hornpfad nicht viel Gewinn, aus dem gleichen Grund bewirkt es aber auch kaum einen akustischen Tiefpass. Baut man nun ein tieferes Horn, wo 106dB aufwärts bei 1W erzielt werden, sieht das wieder anders aus. Der Gewinn fällt dort eben auch ab ~400Hz ab, wenn da kein ausgefeilter Phaseplug drinsteckt, und da fällt es dann eben doch irgendwann auf. IMO wird ein Phaseplug für den Mitteltonbereich umso wichtiger, je größer der Membrandurchmesser ist, da die Laufzeitunterschiede immer größer werden. Einen 15er in einem kräftig ladenden Horn bis 1,2kHz hochzubekommen, sehe ich schon als sehr ambitioniertes Projekt an.

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