Hmm, wenn ich so betrachte, wie das mit Soundgrid läuft, frage ich mich, was mich davon abhalten soll, gleiches mit Dante (zum wahrscheinlich wesentlich günstigeren Preis), einem eigenen Server (zum wahrscheinlich wesentlich günstigeren Preis) und dank VST-Host mit jedem beliebigen PlugIn (nicht nur die Waves eigenen und ein paar zertifizierten) zu machen. Natürlich muss ich dann selbst herausfinden, welche PlugIns mit akzeptabler Latenz laufen. Ich meine, die Waves-PlugIns sind sehr sehr gut und noch nichtmal sooo teuer... aber Hardware von Waves hat schon immer ein Arm und ein Bein gekostet. Und die grundlegenden Spezifikationen von Soundgrid und Dante lesen sich schon sehr ähnlich.
Beiträge von Jens Droessler
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Dass da Tests diesbezüglich gelaufen sind, dürfte ja klar sein. Die Frage ist eher, ob alle Amps da gutmütig sind...
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Ich habe meine den Anforderungen entsprechend selbst gebaut. Strom wird nur durchs Panel geführt, verteilt wird bei den größeren Racks in einem 19"-Verteiler, der hinten am rack montiert ist, also alles schön isoliert.
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Ich wage mal zu widersprechen: Die Demovideos von Eminence zeigen eindeutig, dass die Einheit direkt vor dem Chassis hängt, in manchen Fällen direkt zwischen Endstufe und Chassis, in anderen zwischen Passivweiche und Treiber (für diesen Fall gibt es wohl Mehrkanal-Boards). Das Ganze lässt sich wohl sogar noch frequenzabhängig programmieren, z.B. um mit steigender Frequenz immer weniger Leistung zuzulassen, um den steigenden anliegenden Signalpegel bei CD-Horn-Korrekturen zu berücksichtigen.
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Nein, da war kein Qualitätsurteil drin. Der Systemamp ist solide gebaut und schaltungstechnisch nicht schlechter als andere Dynacord-Endstufen aus dieser Zeit. Mir ging es darum, dass es für den Musiker, der die Anlage gekauft hat, um seine Instrumente "laut zu machen" eine einfache, unkomplizierte Sache ist. Er muss sich nicht mit Verkabelung, Trennfrequenzen, Phasenanpassungen, frei parametrisierbaren EQs und ähnlichem herumschlagen, kann er oft auch nicht, oft weil er das auch gar nicht möchte. Dafür muss er sich eben mit nicht optimaler Performance begnügen, die kostet eben auch mehr und ist komplizierter. Mit anderen Worten: Die Qualität des Ergebnisses ist geringer als die von einzelnen, kräftigeren Amps mit DSP-Controller davor. Das hat nichts mit der baulichen Qualität zu tun.
Zitat von "madmax"Das da Verstärkerseitig unter 70Hz nix mehr is, is mir neu, hab ich aber noch nicht bemerkt.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil
Keiner schreibt, dass unter 70Hz nichts mehr kommt. Ich schreibe es nun zum dritten Mal: Der Hochpass besitzt eine hohe Güte, was dazu führt, dass um die eigentliche Frequenz des Filters ein Boost zustande kommt, der wiederum die -3dB Frequenz des Filters nach unten verschiebt!@ wetbf: Ich kenne einige Musiker, die sich als Tanzmusiker bezeichnen. Auch das ist kein Qualitätsmerkmal, viele von denen sind richtig gut und spielen fast alles, womit man Töne machen kann.
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In so einem Fall weiß der Rest der Band das im Normalfall und möchte diesen Sänger dann gar nicht erst auf dem jeweiligen Monitorweg haben. Nur bei sich selbst ist er dann drauf.
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Wieso? Das stimmt doch soweit. Der Systemamp wurde als "so einfach wie möglich"-Lösung gebaut und verkauft. In der Zeit waren DSP-Controller teuer, also wurde die Sache ohne großen Aufwand analog gelöst. Wer ein besseres Ergebnis wollte, konnte sich das Amprack mit L2400, noch einem sackschweren Amp und dem DSP244 kaufen, zum entsprechenden Preis.
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Nochmal: Der Filter im Systemamp liegt bei 70Hz, hat aber eine hohe Güte, die einen Boost mit sich bringt und somit den -3dB Punkt irgendwo um oder knapp unter 50Hz schiebt.
Die Abmessungsunterschiede gehen sich volumenmäßig ziemlich aus. Wer die Möglichkeit hat, möge bitte beide Kisten nebeneinander stellen und mal die gleichen Presets ausprobieren.
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Zitat von "simonstpauli"
Wenn ich Zuspieler nicht auf einem extra Zuspielplatz habe (ideal ist ein Submixer am Monitorplatz) und nicht genau weiß, was da für Pegel kommen, ist es ideal, das Post Fader zu fahren.
In diesem Szenario kommt noch dazu, dass man wegen des zu erwartendem Pegels vielleicht vorhören möchte. Auch das wäre auf den Bühnenmonitoren und InEars, wenn die Zuspieler prefader sind. -
Ja, bei genauer Überlegung war es wahrscheinlich 4 Ordnungen Hochpass und zwei Ordnungen Tiefpass beim BP6.
@ sabbelbacke: Ich hab doch gar nicht geschrieben, dass der Achat Sub ein echtes Horn ist. Ich schrieb, dass ich die Bauart nicht weiß, aber es nach Bandpass 6. Ordnung klingt. Darauf schrieb dout, ob ich nicht einen anderen Sub von Thomann meine, worauf ich wiederum schrieb, dass ich schon den Subwoofer zum Achat-Hornsystem meine. Habe ich nun alle Klarheiten beseitigt?
Die unterste Art von Bandpass ist übrigens der Bandpass 4. Ordnung, Rückseite geschlossen, Vorderkammer ventiliert. 2 Ordnungen Hochpass, 2 Ordnungen Tiefpass.
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Das wurde doch nun schon einige Male beschrieben: Wenn man Zuspieler prefader betreibt und man irgendwann ausblenden muss, bleibt das Signal weiterhin auf dem Monitor oder InEar. Stell dir vor, du hast einen Sänger, der Halbplayback singt. Der findet es sicher nicht lustig, wenn du überblendest und er noch den Rest des vorigen Songs dazuhört.
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Ich behaupte mal, die Kombination von F17 und F18 an einem Ampkanal kommt eher aus dem Marketing als aus der Entwicklungsabteilung...
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BP6 steht für Bandpass 6. Ordnung, womit die akustische Filtersteilheit des Konstruktes beschrieben wird, und zwar angenähert 3 Ordnungen Hochpass und 3 Ordnungen Tiefpass. Wie üblich weist jede Ordnung 6dB auf, in diesem Fall also 18dB Hochpass und 18dB Tiefpass. Das ist natürlich nur eine Vereinfachung, um das Prinzip einzuordnen, bei einem für dieses Prinzip ideal abgestimmten Gehäuse stimmt das recht genau, die Realität sieht aber je nach Bedürfnis anders aus. Allgemein ist meine Meinung zum BP6 wie folgt: So ein Konstrukt macht nur Sinn, wenn es für eine bestimmte Aufgabe in einer bestimmten Konstellation von weiteren Systemen konstruiert wird. Ein Universalsubwoofer wird sowas niemals. ein Beispiel ist da der Nexo Alpha S2: Er tut seine Arbeit akzeptabel im Gesamtsystem, wo er bei 63Hz getrennt wird und darüber von 15er Hörnern ergänzt wird. Der Controller hat auch einiges zu tun, um das alles "passend" zu machen. Mit anderen Worten: Es ist nicht trivial, so komplexe Setups zum Spielen zu bringen.
Im Hornbereich gibt es kein BP6-Horn, was wirklich funktioniert. Das würde ja bedeuten, dass beide Helmholtzresonatoren jeweils horngeladen werden müssten. Ich habe zwar schon Prototypen gesehen, die haben aber weder funktioniert, noch waren sie praktisch portabel (Man bedenke, wie groß das Horn für die tiefer abgestimmte Kammer sein müsste). Was es gibt sind Bandpasshörner (oder auch "echte" Hörner), wo die Rückkammer nochmal einen Helmholtzresonator "an die Luft" (sprich Bassreflexport) besitzt, der das Horn dann im Tiefbassbereich unterstützt. Solche Konstrukte müssen aber optimiert werden auf Stacking oder auf Einzelbetrieb, denn während der Hornanteil gut an Tiefgang zulegt durchs Stacking, passiert das beim Bassreflexport längst nicht in dem Umfang. Bei einem auf Singlebetrieb optimierten Subwoofer solcher Bauart passiert es dann eben, dass der Hornanteil stark mit dem Bassrelfexanteil überlappt und es mangels Phasengleicheheit dann schwammig klingt oder es gar zu Auslöschungen kommt. Optimiert man auf Stacking, wo der Bassrefelxteil so tief getunt wird, dass das Horn auch in größeren Stacks nicht dahin kommt, bleibt im Singlebetrieb ein Loch im Frequenzgang (was sich zwar per Controller stopfen ließe, aber eben auf Kosten des Maximalpegels).
@ Sabbelbacke: Welchen Sub meinst du denn, den ich meine? Ich hab über so viele geschrieben...
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Ich glaube nicht, dass das am Holz liegt. Der Unterschied dürfte das Controllersetup sein.
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Ich weise jetzt mal darauf hin, dass die üblichen Verdächtigen gerademal eine Belastbarkeit von 100-300mW haben. Ich habe mehrere Beyerdynamik, u.a. einen DT770 mit 250 Ohm, der geht sowohl am LS9 als auch am iLive mehr als ausreichend laut, ohne hörbar zu klirren. Dazu kommt noch, dass durch die hohe Dämpfung keine so große Lautstärke nötig ist.
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Nein, ich meine schon den Sub vom Achat Hornsystem.
Der 18er zum 308er macht vor allem als Flugbass Sinn. Das Limmer Bandpasshorn kann man auch unter das 308 nutzen, allerdings ist die Erstellung eines Controllersetups dann nicht ganz trivial. Ich würde dazwischen einen Flugbass/Filler bevorzugen. Das muss ja kein 18er sein, man kann ja auch selbst einen Doppel-15er mit auf den Frequenzbereich optimierten Chassis konstruieren. Oder einen 4x10er... oder...
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Das ist so nicht richtig. Der Filter sitzt zwar bei 70Hz, aber durch die hohe Güte kommt man eher um 50Hz herum raus. Die Presets entsprechen damit dem aus dem 4kanal-Systemamp, was den Unterschied zu den Presets für den V17 erklärt.
Baulich sind sie bis auf den umgekehrten Bau gleich, soweit mir bekannt.
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Digitalpulte haben üblicherweise auch Ausgangspegel bis ca. 24dBu, was ca. 12V RMS entspricht. Damit erreicht man deutlich über 1W bei 80 Ohm, was für mein Empfinden auf einem Kopfhörer schon sehr sehr laut ist. Selbst bei 250 Ohm wird ein halbes Watt erreicht, was auch ein nicht zu unterschätzender Pegel ist. Wenn das noch zu wenig ist, kann der Hersteller die Miniendstufe auch noch brücken oder einen Class D-Amp mit dem vollen Spannungshub zwischen negativer und positiver Spannungsversorgung für die OPs als Railspannung.
Und für den Hersteller sollte es nun kein Problem sein, das 48V-Rail so sauber und stabil zu machen, dass man damit eine kleine Class D-Endstufe betreiben kann. Die 12W, die dabei anfallen könnten, können konstruktiv nun wirklich kein Problem sein.
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Ich möchte das auch als allgemein gemeint verstanden haben. Ich habe keine Aussage zum B30 getan.
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Ja natürlich, ein Mischpult ist ja keine Kläranlage. Das sollte nur als Hinweis gelten, dass es mit reinem Lauterdrehen seitens des Gitarristen nicht getan ist, wenn grundlegend schon einiges nicht stimmt. Ich möchte damit verhindern, dass jetzt jeder mitlesende Jungtechniker einer Schülerband zum Gitarristen geht und sagt "Dreh den Solokanal auf, dann ist alles gut".