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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • 15" Basshorn ähnlich Limmer, Selenium 215..

    • Jens Droessler
    • 5. September 2011 um 09:39

    Ein echtes Horn mit entsprechender Länge kann auch allein genug Tiefgang liefern. Mein 12" Horn macht single ca. 45Hz. Ohne genügende Ladung durch Stacking arbeitet das Horn dank der Länge als Viertelwellenresonator, auch bekannt als Transmissionline. Das klingt dann im Tiefbass nicht mehr so trocken wie ein großes Hornstack, aber immer noch um einiges besser als die Durchschnitts-BR-Kiste.

    Im Übrigen reicht ein 8er-Stack HD15 bis 40Hz herunter.

    Ich habe keine Ahnung, wie der Achat 118 wirklich aufgebaut wird, aber ich habe ihn schon öfters gehört. Bisher habe ich die Kiste vom Klang her für einen Bandpass 6. Ordnung gehalten.

  • passiv getrennt, aktiv entzerrt - falsch gemacht

    • Jens Droessler
    • 5. September 2011 um 09:26

    Warum sollte man die Simpelpassivweiche mit Controller grundsätzlich verdammen? Das kann durchaus ganz genauso gut funktionieren wie eine hochwertige Passivweiche. Nur sollte man dann eben zusehen, dass die Frequenz, bei der beide Treiber gleichlaut sind, da liegt, wo sie auch bei der hochwertigen Passivweiche liegt, also vielleicht 1200Hz für eine 12er Box, 800, 900Hz für eine 15er. Dann nicht vergessen, die Impedanz des Hochtöners zu linearisieren, da passieren ja oft Missgeschicke um 700, 800Hz, und die Phase sollte ja auch passend gemacht werden.

    Wem 12dB zur Entlastung des Hochtöners nicht reichen, kann ja die Passivweiche so gestalten, dass sie "zweistufig" wirkt, also bei der akustischen Trennfrequenz nochmal 12dB draufpackt und ab dort mit 24dB abfällt.

    Aber alles in allem bleiben damit ein wichtiges Problem der Passivweiche ja bestehen, nämlich die Auswirkung der durch Erhitzung der Spulen erhöhten Impedanz auf die Weichenfunktion. Das ist in meinen Augen einer der Gründe, warum auf großen Baustellen die Wedges aktiv getrennt werden und die PAs sowieso. Wenn man dann so weit ist, warum nicht gleich aktiv (powered) mit auf den Weg optimierten Endstufen (realistisch betrachtet bedeutet ein Kanal einer FP10000Q ja dekadent viel Leistung für einen Hochtöner, da gibts "Sparpotential") und DSP mit zwei drei Presets mit an Bord? Kombi-Kabel mit passenden Multipin-Steckern dazu, dann hat keiner mehr Grund, wegen des Verkabelungsaufwands oder der Flüssigkeitssicherheit zu meckern.

  • Kopfhörer-Quest

    • Jens Droessler
    • 5. September 2011 um 08:35

    Ich benutze den DT770pro. Isoliert sehr gut von der Umwelt (Wenn der Kopfhörerregler zugedreht ist, kommt das schon Ohrstopfen gleich), klingt sehr gut (nicht so gut wie der halboffene DT880 oder der offenen DT990, aber das ist der Preis, den man für die Isolierung zahlt) und sitzt dank der großen Auflagefläche lange Zeit gut auf dem Schädel, auch bei Brillenträgern wie mir.

    Nein, Ohraufliegend ist nicht die bessere Variante, da das Ohr gerade dadurch noch auf die Brille gepresst werden und da dann schnell wehtun.

    @ niggles: Dass in Digitalpulten geringere Betriebsspannungen herrschen als in analogen, halte ich aber mal für ein Gerücht. Die OP-Amps benötigen immer noch 15-18V und in der Menge auch nicht ganz wenig Strom, und die 48V für Phantomspannung sind auch weiterhin nötig.

  • Monitorwege doch auch mal POST-Fader schalten?

    • Jens Droessler
    • 5. September 2011 um 08:19

    Ganz nebenbei möchte ich noch erwähnen, dass man das Solo durchaus auch mit etwas Boost am EQ im Bereich um 3-4kHz nach vorne bringen kann. Wenn man nicht gesplittet hat, ist der Nebeneffekt dann der, dass die Gitarre auch auf dem Monitor mehr "frisst".

    Ansonsten sehe ich es auch so: Der Gitarrist tritt sein "Gaspedal" fürs Solo und gut ist. Das erfordert aber eine vernünftige Abstimmung der Sounds untereinander, nicht nur pegelmäßig, sondern auch klanglich. Es hilft ja nichts, wenn ein Sound dermaßen lossägt, dass man 3kHz aufwärts kräftig rausdrehen muss, und der nächste Sound dann so extrem muffig klingt...

    Wenn ich splitte, dann habe ich die Monitorkanal-Auxe postfader, den KAnal logischerweise nicht auf den Master oder eine Gruppe geroutet, den Fader erstmal auf 0dB. Wenn sich nun aus irgendeinem Grund was am Sound ändert, lässt sich das Ganze für die Monitore auch schnell anpassen, ohne Gain zu verstellen oder alle Monitorkanäle einzeln durchzugehen.

  • KS-Audio Aktiv gegen TW-Audio mit Powersoft Amps

    • Jens Droessler
    • 4. September 2011 um 17:02

    Bitte was, für dich heißt "flexibler", wenn ein Sound schon vorgegeben ist? Aus einem trocken klingendem Sub kann dir jeder brauchbare Techniker einen Partysound drehen, aus einem Partybass aber keinen trocknen Sound. Für mich heißt "flexibel", dass ich möglichst viel damit abdecken kann, und das geht mit trocknem Basssound besser.

  • 18-Sound 18NLW9600

    • Jens Droessler
    • 2. September 2011 um 03:49

    Nun, Herr Hahn, ich versuche es nochmals freundlich zu erklären: Ich spreche dem 9600er in keinster Weise seine Performance ab, sondern widerspreche nur der pauschalen Aussage, dass salopp gesagt "unten mehr, oben weniger" für alle Anwendungen und Zwecke besser ist und demnach der eine oder andere Anwender mit einem konventioneller parametrisierten Chassis glücklicher wird. Wenn dem nicht so wäre, hätte 18Sound wohl kaum den 9000er im Produktportfolio. Ich denke nicht, dass es einen Grund gibt, dieses Thema noch zu diskutieren, denn wie schon erwähnt habe ich keine Kritik an dem Chassis geübt, sondern weise nur darauf hin, dass der Einsatz nicht in jedem Fall sinnvoll ist.

    Um es mal so zu sagen: Einige ihrer 9600er-Kunden habe ich angestiftet, das Chassis zu erwerben. Dafür erwarte ich natürlich keinen Dank, aber es sollte als Zeichen gelten, dass es nicht nur warme Luft ist, wenn ich sage, dass ich den 9600er für den derzeit besten 18"er auf dem freien Markt halte.

    Ich bin durchschnittlich anderthalb Tage die Woche Entwickler, anderthalb Tage Vertrieb und den Rest der Woche Anwender, und bin als solcher auch nicht leicht zufriedenzustellen.

  • Kling & Freitag Gravis 12 und Scena 15 und so weiter...

    • Jens Droessler
    • 1. September 2011 um 12:58

    Die Frage ist auch, ob ich für den Alleinunterhalterjob, wo die Boxen einen Bruchteil der Leistung des Systemampings vertragen können und eh schlecht bezahlt wird, das teure Systemamping hinstellen, während ich für die gleichzeitige größere Produktion noch eins kaufen oder zumieten muss? Für mich macht Systemamping schon Sinn, aber nur wenn die Leistungsfähigkeit auch umgesetzt werden kann und rentabel ist.

  • Appsys R.-Gain Controller und DSB2408 VST Plugin ist DA!

    • Jens Droessler
    • 29. August 2011 um 02:05

    Ichbin zwar ein Non-SACgesicht, wollte aber mal im Allgemeinen über Pad-Schalter bei Digitalpulten und AD-Wandlerkaschteln referieren: Ich verstehe den Sinn nicht! Bei Analogpulten und Preamps ist es klar, dass zu Gunsten von Rauschverhalten irgenwann mal der Bereich umgeschaltet werden muss, und das zwangsläufig von Hand. Bei digitalen Systemen jedoch könnte man diese Umschaltung doch bequem automatisieren und am vorhandenen "Regler" einfach einen größeren Bereich erlauben. So auch hier in der Originalversion des Plugins oder bei der A&H iLive. Das ist doch alles nur Softwaresache.

  • Kling & Freitag Gravis 12 und Scena 15 und so weiter...

    • Jens Droessler
    • 29. August 2011 um 01:49

    Warum sollte es hier anders sein als bei anderen Marken?^^ Findest du das Haar in seiner Lieblingssuppe, steckt sich der Esser die Finger in die Ohren und wiederholt nur noch "Die Suppe ist lecker, ich ess sie immer. Die Suppe ist lecker, ich..."

  • 18-Sound 18NLW9600

    • Jens Droessler
    • 28. August 2011 um 14:20
    Zitat von "Dirk Hahn"

    Nutzer verwenden den 9600 gezielt dort, wo seine Konstuktionseigenschaften gefordert sind. Andere verwenden den 9000er mittlerweile sehr häufig, da er ein breiteres Einsatzspektum hat.


    Das entspricht doch meiner Aussage.

    Mir ging es darum, dass der Zugewinn unter 50Hz bei gleichzeitig geringerer Effizienz oberhalb dieses Bereichs pauschal als wünschenswert dargestellt wird, was ich nicht so empfinde, denn es hängt von der Anwendung ab. Man kann meine Aussage auch so verstehen: Je nach Anwendung kann ein anderes Chassis sinnvoller sein.

  • 18-Sound 18NLW9600

    • Jens Droessler
    • 27. August 2011 um 04:36

    Wie ich geschrieben habe, habe ich mich auf eine Pauschalisierung bezogen, nicht zwangsläufig auf den 18NLW9600. Ich sehe beim 9600er keine 2dB Pegelverlust bei 1W gegenüber "den üblichen Verdächtigen". Zudem kommt es auf die Umstände an: Wenn ich die nötige Endstufenleistung zur Verfügung habe, mache ich mit dem 9600er nichts falsch. Möchte ich nur ein kleines System mit z.B. preiswertem 4kanal-Amp wie RAM S6044 zusammenstellen, wäre mir Effizienz von 60Hz aufwärts wichtiger, da der 9600er einige Vorteile so nicht ausspielen kann. Dieses Chassis ist ein Premium-Produkt und sollte im entsprechenden Umfeld betrieben werden.

  • Steckernorm der Antennen der Shure EC-Wireless-Serie

    • Jens Droessler
    • 27. August 2011 um 03:07

    Bitte bitte :)

  • Steckernorm der Antennen der Shure EC-Wireless-Serie

    • Jens Droessler
    • 26. August 2011 um 00:33

    Achso^^ Dieser hier?
    SMA-Stecker female

    Ich hab noch eine EC rumstehen, aber nur mit Taschensender, dafür mit Antennensplitter. Ich hatte mich vorher schon über die "Gummiantenne" gewundert^^

  • Steckernorm der Antennen der Shure EC-Wireless-Serie

    • Jens Droessler
    • 25. August 2011 um 23:44

    PL258, PL259?

  • Bassanteil bei Großveranstaltungen im Rock-/Metalbereich

    • Jens Droessler
    • 24. August 2011 um 22:54

    Das sehe ich auch so. Trotzdem tendieren die Techniker dazu, nicht auf die Kritikier zu hören, sondern auf die paar Leute, die es "arschgeil" fanden, mal so richtig durchgerüttelt zu werden.

  • Bose L1

    • Jens Droessler
    • 24. August 2011 um 14:43

    Und ich sage es nochmal: Den falschspielenden Musiker herauszuhören ist keine Kunst, das habe ich nicht nur einmal geschrieben!

    Und zur Evolution: In der Natur sind keine 140 Tiger um uns herum, die alle choral knurren, bis auf den einen, der angreifen möchte!

    Nach Einlesen in das Thema sage ich dazu Folgendes: Durch Richtungshören kann man genau EINE Quelle gezielt wahrnehmen, auf die sich das Gehör konzentrieren muss. Das ist beim trainierten Musikergehör automatisch ein Falschspieler (was bei der Band auch durchaus für "Zu laut"-Spieler gilt). Alle anderen Quellen werden im gleichen Moment nicht mehr mit Richtung wahrgenommen und können daher nicht mehr differenziert werden.

    Ein befragter professioneller Geiger sagte mir zudem: "Wenn links von mir vier Geiger sitzen, die das gleiche spielen, kann ich nicht jeden einzelnen wahrnehmen, muss ich aber auch gar nicht". Er meinte dazu aber, dass dann "die Aufteilung ungünstig ist", worauf immer er sich auch dabei bezog.

    Damit möchte ich das Thema abschließen.

  • Hysterie um Beta-Tester Situation ???

    • Jens Droessler
    • 24. August 2011 um 00:06

    Nein, das Thema ist natürlich nicht, ob sich ein Techniker vorher informiert oder sowieso mit dem Pult umgehen kann. Mir ging es um die Diskussion über Babysitter und dass diese laut einigen Mitgliedern erst gebraucht werden, seit es Digitalpulte gibt. Meine Meinung dazu in Kurzform: Da hat sich nichts verändert!

  • Hysterie um Beta-Tester Situation ???

    • Jens Droessler
    • 23. August 2011 um 23:05

    Ein Analogpult hatte aber auch einfach weniger Routingmöglichkeiten. Hätte es ähnlich komplexe Möglichkeiten, wäre es auch genauso "kompliziert" zu bedienen und bräuchte genauso einen Pultsitter. Wie wurde solch ein Routing mit den zugehörigen Anpassungen denn früher gelöst? Extern, meist außerhalb des Zugriffs des Gasttechnikers. Wenn da was auf Wunsch des selbigen geändert werden sollte, gabs zwei Möglichkeiten: "Geht nicht, sorry" (bzw. war dann keiner da, der diese Antwort hätte geben können) oder "Mach ich gleich, kein Problem". Und genau so ist es jetzt auch: Die grundlegenden Basics eines Digitalpultes sind heute selbstverständlich für jeden, der öfters am Pult steht und auch bei allen Pulten sehr ähnlich (naja, es gibt zwei Grundprinzipien, wenn man die kennt, kommt man zurecht). Wenn kein Sitter da ist, muss man sich wie früher mit dem begnügen, was vorbereitet ist. Wenn einer da ist, kann auch geschraubt werden. Mit anderen Worten: Eine seriöse Firma hat auch früher schon einen Sitter ans Pult gesetzt. Bei nicht ganz so großen Veranstaltungen kann der während der Show eventuell anderen Aufgaben nachgehen (wenns sein muss, mache ich auch Licht, wenn die Show läuft und ein Fremdtech steht am Pult), bei großen Veranstaltung sollte das Budget fürs Dummrumstehen des Sitters vorhanden sein. Sehe ich das falsch?

  • Hysterie um Beta-Tester Situation ???

    • Jens Droessler
    • 21. August 2011 um 22:52

    Nun, dass ein hochkomplexes Produkt aus Hardware UND Software nicht sofort funktioniert, muss man wohl hinnehmen, und ich denke, das stellt auch kein Problem dar, solange es nur kleine Unzulänglichkeiten sind ODER das Produkt nicht in kritischen Bereichen zum Einsatz kommt. Kritisch sind zum Beispiel medizinische Bereiche, da geht es dann um Leben, aber auch durchaus Mischpulte und dergleichen wichtige Systeme in unserer Branche. Es geht zwar nicht um Leben, aber möglicherweise längerfristig um Existenzen, denn an wem wird es denn hängenbleiben, wenn das Pult die Grätsche macht und im Feld nicht oder nur umständlich (sprich zeitaufwändig) wiederzubeleben ist? Am Hersteller oder am "Zur Verfügung"-Steller? Grundsätzlich könnte man natürlich nun sagen, dass man bei Digitalgeräten erstmal eine Weile warten sollte, bis man sie kauft, damit die gröbsten Fehler ausgemerzt werden. "Könnte", weil das nur schwerlich zu realisieren ist, denn wenn keiner das Produkt kauft, wird der Hersteller da auch nichts weiter entwickeln und möglicherweise sogar Pleite gehen, da nichts von den Entwicklungskosten zurückkommt.

    Nun ist es natürlich so, dass gerade bei Produkten wie Mischpulten, Lichtpulten etc, wo exzessiv dran rumgefingert wird (was ja Sinn und Zweck des Gerätes ist), solche Fehler recht schnell und auffällig zu Tage treten. Bei einem Digitalcontroller, der einmal eingestellt wird und dann bestenfalls noch Setups aufgerufen werden, wird sowas nicht groß zum Tragen kommen.

    Wichtig wäre also, dass ein Produkt seine wichtigen Funktionen ohne Abstürze und ohne große Einschränkungen erfüllt, und das ab dem Verkaufsstart. Das sollte für den Hersteller machbar sein, sonst sollte er seine Qualitätsprüfungsstrategie überdenken.

  • Bose L1

    • Jens Droessler
    • 21. August 2011 um 19:20

    @ tobias: Dass gerade du jetzt mit so einem Statement kommst, wo wirklich ALLE Leute gesagt haben, dass dein Vergleich hinkt (selbst die, die dir Recht gegeben haben mit dem Musiker im Orchester), kann ich nur unter "amüsant" verbuchen. Und ich habe bisher noch kein Argument gehört, warum ein Mensch nun 140 Schallquellen auf einmal differenziert erfassen können soll. Wie soll das meine Meinung ändern? Nur weil jemand sagt, es ist so? Sind wir hier in der Kirche?

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