Inwiefern verbessert dich der Threadersteller gewichts- und größenmäßig beim Ersatz des Venice durch ein VeniceF? Und warum muss das ein Mac sein?
Beiträge von Jens Droessler
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Nein, verpolt war auch nichts, die Leute haben zwar blöd geguckt, aber ich hab alle durchgehört.
Es ist schon klar, dass Systemamp nicht immer gleich "supertoll" bedeutet (hat eigentlich mal jemand überprüft, ob die d&b Amps wirklich gut sind?
), aber da standen ACHT Doppel-18er, da muss auch mit schlechtem Amping was rauskommen. Aber was da kam, naja, ich war früher öfters in einer Disco, die hatten zwei JBL Doppel-18er aus der SR-Serie, da ging mehr... und da hört es halt auf, dass es am Amping liegen könnte. -
Wenn das LS9 klanglich besser wäre, also in die Nähe eines Venice käme, hätte ich das LS9-16 empfohlen. Es ist nicht so, als könne man damit nicht arbeiten, sonst hätte ich keine LS9 im Lager, aber es ist eben eher die grobe Kelle.
Um es nochmal zu sagen: DigiCo bedeutet meiner Ansicht nach viel neulernen, bei iLive und LS9 ist es mehr eine Umorientierung. Ich sage auch nicht, dass man Programmierer sein muss, ich sage nur, dass viele Dinge nicht recht durch Intuition zu erreichen sind. Der "Ich muss mal in die Anleitung schauen"-Faktor ist recht hoch. Das ist für einen Techniker auch in Ordnung, ich würde nie "Das Pult ist zu kompliziert für mich" sagen, aber jemandem, der das Pult eigentlich nur bedient, weils ihm kein anderer abnimmt, empfehle ich es nicht. Je weniger es zu lernen gibt, bis man erfolgreich eine Show zum Laufen bekommt, umso besser.
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Zitat von "guma"
- Leute, für die Mischen ein "notwendiges Übel" ist, sollten sich überhaupt kein Mischpult kaufen.
Aha, also rätst du jeder Band, die von der Bühne aus mischt, also wo sich ein Musiker drum kümmern muss, dass was aus den Boxen kommt, entweder davon ab, die Musik aus den Boxen kommen zu lassen oder sich einen Techniker zu besorgen? Denn so ist das bei einigen Bands nunmal: Techniker wollen sie nicht, kostet ja Geld und ist aufwändig, also kümmert sich wohl oder übel einer der Musiker darum. Warum muss das von dir derartig kommentiert werden?Das mögen deine Erfahrungen sein, meine sind eben anders. Ich habe schon öfters beobachtet, dass Leute, die nie ein Digitalpult bedient haben, mit einem LS9 oder einem iLive recht schnell klarkommen, während die DigiCo-Geräte doch eine längere Erklärphase brauchten und hinterher immernoch eine Menge Unsicherheit bis hin zu Unbehagen bei den Neulingen herrscht. Mein Eindruck bei DigiCo ist eher, dass da Programmierer ein Gerät für Programmierer gebaut haben. Das ist für Musiker nicht die erste Wahl.
Und zum Stagerack: Beim iLive wäre es dann NUR das Stagerack, und die Bedienung können die Jungs gestalten, wie es ihnen am Liebsten ist, oder eben ab und an bei schwierigenBedingungen einen Techniker dazuholen, samt Surface.
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Amps war der Standard, der immer zum Einsatz kam. Den Rest konnte ich nicht sehen, aber die ausführende Firma machte nicht den Eindruck, dass die da dann 0,75mm²-Kabel legen würden. Und nein, da wurde nichts getauscht, das war schon bei der Eröffnung so.
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Bauen die überhaupt noch? Die A-Discos haben wohl schon seit geraumer Zeit Ohm hängen. B&C haben die Kisten schon lange drin, zumindest im Hochton. Klingen tuts eher nicht sooo toll und höllisch laut würd ichs nicht nennen. In der lokalen A-Disco standen Anfangs acht Doppel-18er. Der Output war dafür gradezu lächerlich.
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Ich würde vom SD11 abraten. Ich würde JEDEM von DigiCo-Pulten abraten, für die das Mischen einer Band nur eine Nebenbeschäftigung bzw. notwendiges Übel ist. Diese Pulte benötigen gegenüber Pulten wie den Yamahas oder iLive eine recht hohe Einarbeitungszeit, und wenn man nur ab und an mal was am Mix dreht, kanns schon sein, dass man wichtige Teile der Bedienung wieder vergessen hat.
Ich würde zur iLive-Lösung tendieren. Ihr kauft dabei nur das Mix-Rack. Vielleicht tut es ja schon das iDR16 für eure Zwecke. Man könnte z.B. für die ersten zwei drei Shows einen vernünftigen Techniker mieten, der eine iLive-Oberfläche mitbringt und sich ins Publikum setzt, dank Ethernet-"Multicore" kein Problem. Der erstellt dann eine Grundshow, die ihr speichert und sichert. Danach könnt ihr dann notwendige Änderungen per Notebook oder iPad machen. Für ganz harte Jobs, wo ihr soundmäßig nicht klarkommt, oder wenn die eigene PA nicht reicht und eh wieder ein Verleiher ran muss, kann dann wieder eine Company hinzugezogen werden, die mit einem Surface kommt. Ich denke, noch kompakter könnt ihr nicht reisen in Sachen Mischpult.
Ein Vorteil beim iLive ist, dass die Entwickler nach genügend "Bekneten" die Userwünsche umsetzen. Der Wunsch nach einem Transient Designer-ähnlichem Effekt wurde schon öfters geäußert, dank der nun möglichen Multi-Input/Output-Effekte könnte das jetzt sogar irgendwann kommen. Es wäre ein nettes Spielzeug, allerdings behaupte ich mal, dass eine gute PA sowas nicht braucht, ein normaler Kompressor sollte ausreichend sein. Für mich interessanter erscheinen der bemunkelte Multiband-Kompressor und der Dynamik-EQ. Also, kräftig wünschen im offiziellen Forum!
@ hiandreas: Eine Dante-Karte im Rechner??? Wozu das denn? Dante kommt einfach an die Netzwerkschnittstelle und gut.
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Zitat von "Volker Holtmeyer"
Irgendwo hatte Dave Rat kürzlich beschrieben, dass er so vorgeht, wenn er in Lacations mit sehr langen Nachhallzeiten ist. Der Nachhall starker Impulse von Bassdrum und Snare maskiert dort meist den übrigen Sound. Mit einer entsprechenden Komprimierung kann man das reduzieren.
Auch eine Möglichkeit, natürlich. -
Ja, das macht aber von den aktuellen Amps so gut wie keiner mehr mit (Eine Marke fällt mir da auf Anhieb ein, wo das noch geht^^). Früher hat das jeder gute Amp gemacht.
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Probier mal den TC C300 oder C400. Die sind zwar digital, aber für den Preis erschreckend gut. Sie klingen viel teurer als sie sind und bieten sogar Multiband-Kompression. Die Grundparameter werden anwendungsspezifisch per Drehschalter vorgewählt und man kann sogar das bearbeitete Signal mit dem Originalsignal innerhalb des Geräts mischen.
Edit: Ich sehe grad, die gibts gar nicht mehr neu. Sehr schade. Ich hab noch drei C300 im Mini-Siderack für den A&H MixWizard, die geb ich nicht mehr her^^
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Einige Läden haben auch einen Scanner, womit sich ein farbton anhand einer Probe auslesen lässt. Das Ding wird an das Pult gehalten und das Mischsystem weiß dann den genauen Ton, inkl. eventueller Ausbleichungen etc., und mischt diesen dann.
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Ich kenne es auch nur mit Inserts VOR den Fadern, analog zum Input, das ist dann auch logisch. Inserts nach den Fadern, besonders beim Master, macht die Inserts irgendwie wertlos, denn dann gibt es ja keinen Unterschied zwischen geinsertetem oder hinter den Pultausgang geschaltetem Summen-EQ.
Also ja, deine Version ist die Richtige, zumindest in allen ernstzunehmenden Pulten.
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Wenn man den Netzwerkstecker rauszieht und wieder reinsteckt, ist zwar das Surface nicht nutzbar ohne Reboot, aber die Signale von den Ein-/Ausgängen am Surface fließen wieder zum Mixrack. Das kanns also nicht sein.
Ich finds schon doof, dass man dann rebooten muss anstatt dass es eine Reconnect-Möglichkeit gibt. Der Reboot unterbricht die vom Surface zum Mixrack laufenden Signale dann nämlich doch...
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Nun, Ziel der Gruppenkompression ist es ja, Signale gemeinsam in der Dynamik zu bearbeiten. Das ist z.B. hilfreich, wenn es sich um gleichartige oder zusätzlich sogar gleichförmige Signale handelt, z.B. drei Backgroundsänger. Die sollten ja an und für sich alle drei gleichlaut in die Gruppe eingehen. Wenn sie das nicht tun, wird trotzdem geregelt, so kann z.B. dafür gesorgt werden, dass der Backgroundgesang niemals den Leadgesang übertönt, egal, ob grad nur einer mitsingt oder alle drei. Probleme gibts nur, wenn einer der Backgroundsänger ab und zu akzentuieren soll, in dem Moment drückt er dann wieder alle andern Backgroundsänger mit runter.
Gleiches gilt für Bläser etc.Alternative Anwendungen sind gemeinsame Pegelbegrenzungen. Wenn die PA knapp dimensioniert ist, möchte man vllt. die Drums in eine Subgruppe packen und im Maximalpegel einschränken, damit Peaks nicht die PA überfordern, was dann auch den Gesang etc. runterdrücken würde.
Fazit: Man muss genau wissen, was man erreichen will und wie man es erreicht. Sonst sollte man lieber die Finger von solchen Features lassen.
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Da gibts nicht DEN Messpunkt, da wird man wohl viele nehmen müssen und dann sinnvoll mitteln.
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Zitat von "audiobo"
Jens: Bei der Disco kommen ja noch Tops hinzu, also stimmt das Setup dort ja mehr oder weniger.
6dB dürfte die nötige Differenz im Bassbereich nicht hoch sein, wenn sich die Zahl der Tops verdoppelt, erst recht nicht, wenn die Tops nicht zusammenhängen, also von Zweipunkt auf Vierpunkt gewechselt wird. -
Zitat von "Jonnytrance"
Welche Hersteller geben verschiedene Setups herraus im zusammenhang von Anzahl des Bässen (Arrays ausgenommen)?
Wenige. Aber wenn du dir meine Posts durchliest, siehst du vielleicht, dass die Menge der Subs durch Pegelanpassung des Subausgangs passieren sollte, und das ist der einzige Grund, da etwas zu ändern.ZitatOb ich jetzt am Eingang durch Shelving schiebe, oder nur im Bass +dB anhebe kommen sehr identische Amplituden auf.
1. Phasenmässig wird zwar "ideal" sein, aber die Tops bekommen durch Shelving auch mehr Energie rein.
2. Und selbst hier verschiebt sich die akustische!
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Das hängt ja wohl nur von der Steilheit und Frequenz des Shelvingfilters ab. Das Bisschen, was die Tops da mehr machen müssen, ist bei ordentlich entwickelten, dimensionierten und aufgestellten Systemen kein Problem.
Und nein, die akustische Trennfrequenz verschiebt sich hier nicht, da BEIDE Bänder um ihre Trennfrequenz gleichmäßig angehoben werden. -
Zitat von "Jonnytrance"
Bei linaeren Setups boosten man nur um möglichst weiter tiefer linear zu bleiben.
Aber nicht jedes Herstellerpreset ist linear abgestimmt. Manche Hersteller stimmen gezielt auf einen bestimmten Sound ab.ZitatAllgemein, nach einem EQing sollte man die Wege zu einander anzupassen, falls man zu genau nimmt. Das tun manche Hersteller durch Delay (wird oft als Phasendelay bezeichnet).
Und genauso auch nach Pegelveränderungen in einzelnen Bändern. Zudem sollte ruhig auch die obere Trennfrequenz für die Bässe runtergenommen werden, damit man akustisch im selben Bereich bleibt, eben um mulmige oder zuviele Lowmids zu vermeiden.ZitatSetze ich ein Shelving ein wird die Phase im Bass verschoben. Beim Gain, oder Material Aufdoppelung schon oben erwähnte Probleme.
Deswegen macht man das im Eingang vom Controller, dann wirkt sich dieses EQing eben nicht nur auf den Bass aus und die Übertragungsfunktion des Systems in den Übernahmebereichen bleibt unangetastet. -
Live: Flat/Hersteller-Preset (die haben manchmal schon ein wenig Boost untenrum drin)
Konserve: 6dB Bassboost per EQ, am liebsten PEQ oder Shelving, keinesfalls per Ausgangsgain@ audiobo: Da sollte eigentlich IMMER deine Grundeinstellung laufen. Wie schon gesagt, für Disco einfach per Shelving im Eingang des Controllers den nötigen Bumms dazuholen...
@ billbo: Warum besorgst du dir nicht einen günstigen 19" PEQ und schraubst den für die Sidechain zum Compressor? Da kommts dann auch nicht soo sehr auf Klang und Rauschabstand an.
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Ich würde die SD12 aber auch nicht als "die klassische 12"/1"Box" bezeichnen.