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  1. PA-Forum
  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Sehr interessanter Rider

    • Jens Droessler
    • 8. Mai 2011 um 18:55
    Zitat von "wora"


    der erste satz ist jetzt aber nix neues, ich würde sogar das mit der liga herauslassen ;)


    Ich nicht, das ist schon richtig so. Ab einer bestimmten Liga von PA-Systemen ist das, was man im Normalbetrieb rausholen kann, (wenn die Produkte konzeptionell vergleichbar sind) sehr sehr ähnlich. Und ja, ein guter Toner kann auch auf billigen Boxen mischen und einen akzeptablen Sound bringen, aber er wird im Rahmen der Möglichkeiten der PA bleiben, und die sind in den "unteren Ligen" eben anders als auf den jeweiligen Top-Systemen. Und zumindest mir zerrt die Arbeit mit Systemen von "recht weit unten" doch ziemlich an den Nerven. Es wird entsprechend schwierig, den Wunschsound zu realisieren und bedarf öfters das "Nachführen" einiger Parameter.

    Nun, Yamaha ist der größte Hersteller von Digital-Pulten und wahrscheinlich der weltweit größte Hersteller für ProAudio überhaupt, womit die Produkte quasi die Supermarktsklasse sind. Sie haben die ersten Digitalpulte für die Massen gebaut, und das hat sich ein wenig auf die Qualität ausgeschlagen. Hier was gespart, da was abgeknappst... und man hat trotzdem verkauft, verkauft, verkauft. Dann kam die Konkurrenz: Spezialisten, die (fast) nur Pulte oder sogar nur Digitalpulte herstellen und in Jubelstürmen ausbrachen, wenn sie das tausendste Pult verkauft haben. Diese musstesn sich mit Features alsauch Qualität gegen Yamaha durchsetzen, um zu verkaufen, klar dass die Lösungen da ausgefeilter sind. Edel-Hifi kommt ja auch selten von den großen Herstellern, und von den Edelherstellern kommt selten etwas, was dich der normale Konsument leisten kann oder möchte...
    Dazu kommt noch ein bekanntes Phänomen: Es ist wie bei fast allem. Der Techniker machte seinen Job hundertmal gut, das ist selbstverständlich, und einmal schlecht, wofür er ewig gesteinigt wird. So ist es auch beim Pult, und dank der sehr hohen Verbreitung von Yamaha, gerade im unteren und mittleren Markt (wo man nicht sagen kann "für die Tour möchte ich ein D5, sonst geh ich zu ner anderen Company"), hat man die hundert guten Male schnell voll und das eine schlechte Mal steht an. Das Pult ist vom Vorjob querch konfiguriert, der Techniker hat nach dem Aufstehen schlecht geschissen, der SysOp der PA seinen Job heut nicht so gut gemacht (sodenn es denn einen gibt), und schwupp, steht ab da im Rider "NO YAMAHA". Dafür kann das Pult gar nichts.

  • Neue HighSpeed-Ports für PCs

    • Jens Droessler
    • 7. Mai 2011 um 22:56

    Viel echtzeitfähiger gehts in einem PC nicht...

  • TW Audio Endstufen und Controller

    • Jens Droessler
    • 7. Mai 2011 um 20:55

    Ich rede von den Nova Amps. Bei den Boxengehäusen will ich nicht sagen, dass die aus China kommen, allerdings kann oder möchte bei Nova keiner Auskunft darüber geben, wo in Deutschland genau produziert wird.

    Die V12004 ist nur ein Kompromiss, wenn es unbedingt mit 8 Subs und bis zu vier Tops an einem Vierkanalamp gehen muss. Zu wenig Leistung würde ich auch nicht sagen, aber nicht genug, um sie auszureizen. Wie gesagt, "richtig" wäre es mit einer V12000 und einer kleineren Zweikanal, da bist du flexibel, auch wenn du erweiterst.

  • Neue HighSpeed-Ports für PCs

    • Jens Droessler
    • 7. Mai 2011 um 20:48

    Nicht mehr gefordert? Ein einzelner PC kann nicht mit dem 1000fachen umgehen. Wo soll er denn so schnell mit den Daten hin? Nichtmal das RAM eines Workstation-PCs ist in der Lage, Daten mit 10Tbit/s aufzunehmen, und selbst wenn, wäre es binnen Sekundenbruchteilen voll. Wozu also so etwas? 10Gbit/s ist ein Wert, der im Consumerbereich eine laaaange Zeit reichen wird.

  • Sehr interessanter Rider

    • Jens Droessler
    • 7. Mai 2011 um 20:45

    Also, ein analoges Pult habe ich bei größeren Veranstaltungen noch nie ohne Summen-EQ gesehen und bei den digitalen Live-Pulten ist doch immer einer drin. Ich hab noch nie erlebt, dass der gesperrt war. Also konnte ich bisher immer eingreifen.

  • Bässe - Aufstellung

    • Jens Droessler
    • 7. Mai 2011 um 03:55

    Im Bassbereich sind Kammfiltereffekte unauffällig? Ich behaupte mal, da sind sie am ehesten wahrzunehmen und auch am störendsten. Die entstehenden "Löcher" auf der zu beschallenden Fläche sind ja gleich riesig.

  • TW Audio Endstufen und Controller

    • Jens Droessler
    • 7. Mai 2011 um 00:19

    Naja, Nova ist halt umgelabelte Chinaware, mit dem Vorteil von Gewährleistung in Deutschland. Die V120XX mögen so teuer sein, aber sie sind dann NEU, mit sechs Jahren Gewährleistung vom Hersteller. Bei gleichem Preis und ähnlicher Leistung würde ich zum Neugerät greifen.

  • Sehr interessanter Rider

    • Jens Droessler
    • 5. Mai 2011 um 22:15

    Ich meine den "sounds terrible"-Teil. Unreliable sehe ich ja noch ein, wenn er da schlechte Erfahrungen gemacht hat. Ich gebe zu, über den Sound der alten GLs lässt sich streiten, aber die ML und iLive haben keine auffällig schlechten Klangeigenschaften, wie ich finde.
    Ich persönlich hatte auch noch keine Ausfälle und kenne nur ältere GL mit echten Problemen.

  • Sehr interessanter Rider

    • Jens Droessler
    • 5. Mai 2011 um 20:08

    Hmmm, was der wohl gegen Allen&Heath hat? Ich meine, ernsthaft, das kann doch nur mal eine besch..eidene PA mit A&H dran gewesen sein, wo er die Schuld dem Pult gab...

  • TW Audio Endstufen und Controller

    • Jens Droessler
    • 5. Mai 2011 um 01:17

    Die Vierkanalmodelle sollen Ende Mai, anfang Juni lieferbar sein.

    Ja nun, wenn mans flexibler möchte, muss man in einen sauren Apfel beißen: Entweder weniger Leistung für die Subs (V12004) oder zwei Amps (V12000 für die Subs, V5000 für die Tops, dann kann man auch acht Subs und vier Tops damit betreiben, bzw. kann man dann auch bequem einen BSX pro V12000-Kanal betreiben).

  • Holz oder Kunststoff?

    • Jens Droessler
    • 5. Mai 2011 um 00:42

    Du weißt aber schon, dass spannungsführende Teile kontaktsicher zu sein haben? Das ist bei XLR males nicht gegeben. Aus diesem Grund sind Speakons BEIDSEITIG kontaktsicher und bei allen anderen Steckverbindern, die gefährlich hohe Spannungen führen, ist die Male-Seite quasi der Eingang.

    Was soll an den Speakons in Metallausführung weniger stabil sein als an XLR? Zudem habe ich in meinem Leben erst drei echte Neutrik Speakons (Plastikversion) wechseln musste, zwei wegen mechanischer Defekte, wo bei Metallsteckern gleich das Panel an der Box mit verbogen worden wäre und der Stecker trotzdem Schrott. Und wer will mit einem Multimeter an Kabeln rummessen, wenns für 20 Euro Tester für alle möglichen Kabel gibt, wo man bequem beide Enden reinsteckt anstatt mit zwei Messspitzen rumzuhantieren, wo man hinterher doch nicht weiß, obs ein Wackelkontakt oder man doch nur kurz abgerutscht ist?
    Kontaktschwierigkeiten hatte ich bisher mit Neutrik Speakons nur platinenseitig, mit Kopien schon öfters.

    Für 100V-Technik mag XLR ja elektrisch ok sein, für reguläre größere PAs sind sie es sicherlich nicht.

  • Holz oder Kunststoff?

    • Jens Droessler
    • 4. Mai 2011 um 20:33

    Ich finde nichts schlüssiges, warum XLR besser sein soll. Speakon hat geringere Übergangswiderstände, kann mehr Strom und kann mehrere Amp-Kanäle gleichzeitig (gut, das ginge mit XLR auch, 4polig gibt es sie ja, aber dann mit noch weniger Strom). XLR dagegen kann auch noch vertauscht werden mit Mikrokabeln oder noch schlimmer, -eingängen etc. XLR an Boxen ist für mich heute eine Hobbyistenlösung, zu unpraktisch und fehlerträchtig für den professionellen Einsatz. Da würde ich ja eher noch Harting an die Boxen bauen, wenn mir Speakon nicht passte (da kann ich wenigstens für Licht unübliche Pin-Anzahlen nehmen).

  • Bässe - Aufstellung

    • Jens Droessler
    • 3. Mai 2011 um 22:47

    Ja, in der Lambadahalle wird auf so kurze Distanz gekoppelt...

    Solange das Koppelkriterium erfüllt ist, kommen 6dB dazu. Allerdings nur dann, wenn das Koppelkriterium über ALLE Boxen erfüllt wird. Reicht es nur von Chassis zu Chassis, entstehen zwar keine zusätzlichen Lobes, aber die 6dB gehen mit steigender Stackbreite bzw. -höhe auf 3dB zurück (zumindest auf das zu beschallende "Feld" betrachtet).

  • MC² E45 neue Version?

    • Jens Droessler
    • 2. Mai 2011 um 23:47

    Die Endstufe wird durch das Datenblatt nicht besser oder schlechter. Trotzdem muss man sich ja entscheiden können, welche Geräte überhaupt in Frage kommen. Man will seine Zeit ja nicht beim Testen von 20 Endstufen verschwenden, wenn reell gesehen eigentlich nur fünf überhaupt technisch da liegen, wo man sie haben möchte. Und genau da sollten Datenblätter einfach ehrlich sein. Es kommt doch eh irgendwann zutage.

  • MC² E45 neue Version?

    • Jens Droessler
    • 2. Mai 2011 um 23:24

    Meinst du jetzt die 100W oder die Sinusleistung?

    Bei den 100W gehts nicht über die paar Watt, sondern darum, dass am Amp doch was geändert wurde, und darum gings doch wohl im Thread.

    Und bei der Sinusleistung, ob sie nun sinnvoll ist oder nicht, geht es um den Wahrheitsgehalt der Messblattdaten.

  • MC² E45 neue Version?

    • Jens Droessler
    • 2. Mai 2011 um 23:05

    Aber auch 2x 2kW an 4 Ohm gehen nicht mit einem "SchuKo-Netzteil".

    Naja, laut Email hat sich ja scheinbar doch etwas verändert. Sie sagen ja, dass der Anstieg von 3200W Sinus auf 3300W Sinus reell ist und durch Effizienzverbesserung zustande kommt.

  • MC² E45 neue Version?

    • Jens Droessler
    • 2. Mai 2011 um 22:44

    Hmmm, 2x3300W SINUS(!) würde ich gern mal sehen aus der E45.

  • Sehr interessanter Rider

    • Jens Droessler
    • 2. Mai 2011 um 22:29

    Die soll er ja auch bekommen. Ich weise nur auf die Probleme hin, die entstehen können und fordere ein wenig mehr Realitätsnähe. Es mag sein, dass sich dieser Herr als Bandtech mit den physikalischen Gegebenheiten nicht so sehr auskennt und es auch nicht zwingend muss, um seinen Job gut zu machen. Vielleicht würde ihm aber ein wenig "Forschung" in diesen Sachen guttun. Wie schockiert wäre wohl dieser Tech, wenn er ein System, auf dem er grade erfolgreich und nach seinem Geschmack sehr gut eine Show abgelifert hat, mal komplett durchgemessen bekäme?

  • Sehr interessanter Rider

    • Jens Droessler
    • 2. Mai 2011 um 21:04

    Dass man damit eine Schrott-PA rechtfertigt, will hier sicher keiner damit sagen. Trotzdem sollte so ein Rider im Rahmen der Realität bleiben, denn umso wahrscheinlicher wirds doch, dass er auch erfüllt wird. Wenn der Veranstalter mit dem Rider hausieren geht bei den lokalen Technikprovidern und selbst der teuerste sagt "120dB am FOH über 30Hz bis 20kHz ist völlig unrealistisch und selbst mit der teuersten PA nicht machbar" dürfte sich der Veranstalter durchaus auch denken "Gut, wenns eh nicht geht, tuts auch der günstigste Anbieter". Dass der dann aber ein frisch zum Verleiher umgestiegener Mobildisco-Betreiber mit keiner Ahnung von Tuten und Blasen ist und dass das dann zu extremen Problemen führt, die der teure Anbieter nicht verursacht hätte, weiß der Veranstalter nicht oder es ist ihm egal. Darum: Bei der Realität bleiben. 120dB am FOH im üblichen "Nutzbereich" fordern, 30Hz bis 20kHz als Kleinsignalfrequenzgang fordern (man muss ja nicht explizit dabeischreiben, dass da Kleinsignal reicht), und alle sind glücklich, weil es mit normalen Mitteln erreichbar ist.

  • Holz oder Kunststoff?

    • Jens Droessler
    • 2. Mai 2011 um 18:26

    Warum hat eine Aktivbox Speakon und was soll an XLR besser sein?

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