Es ist nur ein Verdacht, deswegen werd ich auf niemandem mit dem Finger zeigen...
Beiträge von Jens Droessler
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An dich hab ich dabei auch nicht gedacht. Der Aufbau sieht schon schick aus, so ohne SMD. Umso erstaunlicher, dass das alles in das kompakte Gehäuse passt. Aber wie gesagt, auf Webseite und im PDF steht Sinusleistung...
Das eine FP10000Q nur 800W Sinus pro Kanal liefern kann, finde ich nicht so verwunderlich. 4x800W Ausgangsleistung füllen einen SchuKo-Stecker schon gut aus. 800W insgesammt würde nicht hinhauen, dafür geht die Endstufe mit zwei Kanälen am Bass noch zu gut.
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Mit Künstlern wird im Normalfall nicht über Amps diskutiert. Die, die es interessiert fragen, ob es ein Produkt ist, dem sie vertrauen. Wenn ja gut, wenn nein, dann muss doch wieder diskutiert werden. Selten gehts bei solchen Diskussionen um Lab Gruppen FP gegen Crown I-Tech, das ist dann doch wieder was für uns Techniker. Aber jedesmal, wenn die Frage aufkommt, muss man sich mit unbekannten Namen mehr oder minder rechtfertigen, was auch schiefgehen kann, das weiß ich als jemand, der auch im Endstufenvertrieb tätig ist, aus erster Hand. Und ja, wer auf Lab Gruppen oder ähnlich anerkannte Marken besteht, zahlt auch dafür! Und das ist mein Punkt: WENN ich für eine Endstufe beim Kauf doch schon recht viel Geld in die Hand nehme, warum soll ich nicht eine nehmen, wo der Kunde den höheren Mietpreis auch zahlt?
Ich meine, es ist schön, dass sich z.B. gert hier an der Diskussion beteiligt und sagt, dass seine Musiker von sowas keine Ahnung haben. Aber ich bezweifle, dass in seinen Kreisen schonmal eine Produktion mit T.Amps oder was völlig unbekanntem gefahren wurde... Ab einem bestimmten Level muss doch gar nicht mehr diskutiert werden, da traut sich der Provider doch gar nicht mehr, was "nicht standesgemäßes" oder unbekanntes hinzustellen.
Ich sage nicht, dass Unbekannt auch gleich schlecht heißt, nur dass es nicht einfach ist, zu diesem Preis vom "Unbekannt" wegzukommen.Bei diesen Gimmicks geht es nicht darum, dass sie für irgendwen in irgendeiner besonderen Situation irgendwie nutzbar sind, sondern um den Eindruck, den sie hinterlassen, sie schreien eben ganz laut "Einsteigergerät", was nicht zum Preis passt. Der Kunde weiß "im Vorbeigehen" oder beim Lesen der Werbeanzeige nicht, ob das ein ernsthaftes Gerät mit hoher Performance ist oder nur ein weiteres Produkt in Chinaqualität. Ich behaupte nicht, dass das Gerät zum Einsteigergerät gehört, ich meine nur, dass solche Features marketingtechnisch kontraproduktiv sind.
Alles in allem weiß ich über die Qualität und technischen Haupteigenschaften zu wenig, darüber habe ich nie geredet. Mich wundert wie gesagt nur, dass die Gehäuse weniger als halb so groß wie eine Lab FP sind, bei ähnlichen Leistungsdaten und ähnlichem Konzept. Dann wird bei der 8000er mit 2x2100W Sinus an 4 Ohm geworben. Das würde aber ein Netzteil mit mehr als 16A Dauerstromaufnahme voraussetzen. Es wäre erfreulich, wenn dem so wäre.
Zitat von "madmax"Naja vielleicht liest ja der Herr Lexa mit und nimmt dies' und jenes als Anregung
Ich habe so den Verdacht, dass hier der Hersteller (oder ein Vertrauter) mitliest, möglicherweise sogar mitschreibt. -
Keine Ahnung, was du für Touren machst. Bei mir fragen zwei von drei Tourtechs, die Quote steigt sogar, wenns viele Amerikaner sind. Es wird erst nach den Boxen gefragt, stimmt schon, aber sehr oft kommt danach die Frage nach dem Amping.
Eine meiner fest betreuten Bands hat es sogar zur Bedingung gemacht, dass das Lab Amping mitkommt, auch sonst fragen viele Musiker vorher. Natürlich kennen da so einige Lab Gruppen nichtmal, aber so altbekannte Namen wie Crown, Crest, Peavey schon. Bei kleineren Geschichten hab ich öfters mal T.Amps für Wedges in Betrieb, die TSA4700 ums genau zu sagen. Darauf wurde ich schon kritisch angesprochen von Musikern.
Einer nicht ganz unbekannten Firma mit mehreren Standorten habe ich kürzlich ein Rack mit Nexo NX241 uns RAM S6044 angeboten, das wurde abgelehnt. Erst gleiches Rack mit Lab FP10000Q wurde akzeptiert. Selbst eine kleinere lokale Firma mit Nexo im Lager möchte von mir nur die Racks mit Lab Gruppen. Natürlich würden sie auch Camco Vortex6 oder 8 nehmen, aber die hab ich nicht.
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Im Tourgeschäft fragt der Tontech der Band öfters mal nach den Amps. Auch die Bands sind beruhigter, wenn sie was ihnen bekanntes im Rack sehen. Zudem sollte man auch nicht das Dryhiregeschäft übersehen, grad die größeren Firmen erwarten dann doch schon mal bekannte Namen.
Mir geht es auch eher darum, dass ich da für was Unbekanntes das Geld bezahlen soll, wofür es auch was Anerkanntes gibt. Das mit dem "guten Namen" ist da nicht vorrangig.
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Ich sage nur, dass so eine Weiche in dieser Preisklasse keiner braucht. Wenn, dann sollen sie gleich einen richtigen DSP einbauen.
Und der X-Bass kann unmöglich so wirken. Da kommt ja unter 80Hz gar nichts mehr. Aber auch ein solches Feature ist doch viel gezielter im Controller realisierbar.
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Lab Gruppen hat aber einen Namen, da weiß man, was einen erwartet und auch viele Kunden wissen, dass man keinen Ramsch gekauft hat. Wenn ich mit Lexa ankomme, wird erstmal gefragt "Was soll das denn sein?", und das wird sich nicht ändern, solang das Produkt keine Verbreitung hat, die man schwierig erreicht, wenn man hochpreisig einsteigt und nicht grad einen Boxenhersteller im Rücken hat, der die Amps im Systemrack verkauft (wie TW Audio lange Zeit die Hoellstern).
Zudem weiß keiner, wie es bei so neuen Produkten mit der Dauerhaltbarkeit aussieht, oder wie es mit der Performance überhaupt aussieht. Letztenendes läuft es wohl auf ähnliche Technik wie bei Lab Gruppen hinaus, ob dieser Hersteller das jetzt in nicht mal halb so große Gehäuse verpacken kann, muss sich erst noch zeigen.
Ich persönlich bräuchte diese Kompaktheit auch nicht, ich hätte eher Interesse an höheren Leistungen, dann ruhig in größeren Gehäusen.Und ganz ehrlich, so einige Funktionen stoßen mir bei einem Gerät dieser Klasse sauer auf. Wer braucht denn bei einem Amp mit 2x2kW an 4 Ohm eine eingebaute Frequenzweiche oder diesen "X-Bass-Modus"? Wenn ich sowas sehe/lese, denke ich doch eher an Hobby-DJs, wo es dann um "hauptsache Weiche" geht und die solche Funktionen von ihrer Stereoanlage kennen und diese unbedingt auch bei der Party brauchen. Ein Controller kann das alles viel viel besser und sollte beim Budget für zwei solcher Amps noch drin sein... In dieser Preisklasse ist das die Kategorie "überflüssiger Firlefanz", finde ich.
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Die D-Power4 ist eine Zweikanal-Endstufe mit 2x1900W an 4 Ohm und ohne 2 Ohm-Fähigkeit, der Nexo-Amp hat vier Kanäle mit über 3kW an 4 Ohm mit 2 Ohm-Fähigkeit. Ich denke, da ist keine rechte Vergleichbarkeit der technischen Daten gegeben.
Es ist sehr schade, dass die NX242 nur zwei Eingänge haben. Wenn Ethersound eine Option ist, kann man allerdings vier Eingänge nutzen.
Zum 4x4: Das ist ja eine Riesenkiste und dazu auch noch schwer. In ein HE mehr kann man einen Controller und zwei Lab FP14000 oder Camco Vortex8 packen, da geht mehr. Wenn mans kompakter möchte, dann Lab FP10000Q und Controller.
Natürlich darf man nicht übersehen, dass der Tag kommen wird, wenn die neuen Nexo-Loads nicht mehr auf dem NX242 laufen werden, wie sie es jetzt nicht mehr auf dem NX241 tun. Der NX-Amp hat nämlich gut 3-4 mal die DSP-Leistung des NX242 MIT Erweiterung, zudem wohl sogar Strom-Sense zusätzlich.
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Ich hab auch die iDR48, wie gesagt, bisher sind mir die Lüfter nicht mal aufgefallen, auch nicht wenn ich das Pult mal so vorgeführt habe. Ich müsste es wohl nochmal explizit "probehören"^^
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Um mal des Teufels Advokat zu spielen: Das Pult spielt in einer Klasse, wo möglicherweise hauptsächlich die Autofunktion oder fertige PreSets zur Anwendung kommen. Das ist man vielleicht so gewöhnt, da man vorher analog mit dbx und Behringer gearbeitet hat, wo auch ständig der Autoknopf gedrückt war. Klingt das plausibel? Das muss ja auch nicht schlecht sein, dafür ist die Autofunktion ja da. In der Klasse der besserbezahlten Toner kommen dann auch eher teurere Produkte zum Einsatz, zumindest wüsste ich keine größere Firma, die dieses Pult tatsächlich auch für Bands einsetzt, höchstens um ein paar Signale zusammenzufassen oder kleinere Sprachjobs, auch da fällt sowas eher nicht auf. Bei den teureren Pulten würde das wahrscheinlich eher auffallen... Das ist natürlich nur eine Theorie, eine mögliche Erklärung... vielleicht sehe ich die Sache auch zu einfach...
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Ähm, laute Stagebox beim iLive? Mir ist bisher nicht mal aufgefallen, dass sie Geräusche macht... Mein Surface macht verhältnismäßig viel Krach. Klingt fast, als hätte einer der Lüfter einen Lagerschaden, was ich aber bei einem neuen Pult ausschließe.
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Pro UR4 (Doppelempfänger) mit Sendern hat man mir 1100 Euro aufgerufen.
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Nachdem ich erfahren hab, was die Umrüstung meiner UR4s kosten soll, behaupte ich mal, dass es allenfalls bei denen lohnt. Bei allen billigeren Serien wohl kaum.
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Hmm, bei anderen Strecken hätte ich gesagt, dass der Wind vielleicht so viel Pegel an der Kapsel erzeugt, dass der Compander in der Strecke kräftig drückt. Aber die JTS-gefertigten Strecken wie diese Omnitronic haben keinen solchen.
Die Strecke an sich ist übrigens gar nicht schlecht, erst recht nicht zu dem Preis, nur die Kapseln sind nicht das Gelbe vom Ei.
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Ja, eine sehr nette Frequenz für sowas ist um 55, 60Hz rum. Wichtig ist laaaaaaanges Ausschwingen, schön große Ports bauen.
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Verbuddelt haben die US-Amis die Antennen auch. Das gab aber Probleme.
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Bei 100m würde ich auch schon eher zu Cat6 raten. Wenn nichts dran hängt, ist es komisch, dass das Pult eine QOS-Fehler liefert. Vielleicht ist es ein Implementationsfehler und diese Meldung kommt immer bei Signalfehlern auf dem Kabel, auch wenns mit QOS nichts zu tun hat.
Ich würde ganz ehrlich auch nicht sofort auf die neueste Version updaten. Erstmal warten, ob nicht kurze Zeit später noch eine bereinigte Version nachkommt.
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QOS bedeutet Quality of Service. Das ist eine Funktion, die es ermöglicht, bestimmte Datenpakete zu priorisieren, z.B. VoIP-Datenpakete gegenüber normalen HTML-Datenpaketen, wenn es ums Internet geht. Die HTML-Anforderung kann etwas warten, da es nicht um Echtzeit geht, während eine Verzögerung bei VoIP auffällig wird.
Eine Warnung bedeutet in diesem Fall, dass das Netzwerk Routing System es nicht schafft, die Daten wie benötigt zu priorisieren. Mit anderen Worten: Irgendwelcher Netzwerktraffic hält wahrscheinlich die Audioübertragung davon ab, mit geringster Latenz zu laufen (was nicht bedeutet, dass die Pakete gar nicht ankommen! Nur leicht verzögert). Hast du noch Sachen über die Netzwerkbuchesn an iDR und Surface gekoppelt, die größere Mengen an Daten übertragen? Oder vielleicht einen Router, der seinerseits QOS auch fürs interne Netzwerk einsetzt? -
Da die Sense-Eingänge hochohmig sind, fließt auf der Senseleitung so gut wie kein Stom. Deshlab reicht dünnstes Kabel und auch 7polige XLR ganz bequem.
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Och, meine Erfahrungen mit den TCBs waren auch schon vor der MP3-Zeit. Von daher... Und das mit 308 und BR lass lieber den unknown artist nicht hören^^