Mahlzeit,
ich braeuchte ein bisschen Unterstuetzung bei der Konstruktion eines Tieftonhorns als Filler. Der angestrebte Einsatzbereich liegt zwischen 107 Hz und ca. 200 bis 250 Hz (mangelnde Kopplung an Topteile muss durch entsprechende Filterung wettgemacht werden). Die eingesetzten Basshoerner sind den Martin WSX sehr aehnlich. Zwecks Stapelbarkeit ist das Mundmasz festgelegt auf:
Am = 4049cm2 (Breite 96,4cm, Hoehe 42cm)
Ich hab mit Hornresponse 14 einige Varianten durchsimuliert und bin bei folgendem Horn gelandet:
Ah = 440 .. 550cm2
fu = 107Hz
Cir = 1.0
T = 0.75 (Hyperbolisches Horn)
Vvk = 1500cm2
Avk = 880 cm2
Ark = 12l
lrk = 19cm
Ich hatte beabsichtigt, die untere Grenzfrequenz am Mundumfang festzumachen. Als Treiber habe ich den BMS 15S420 ins Auge gefasst:
Re = 5.9 Ohm
fs = 39.7 Hz
Qms = 4.96
Qes = 0.29
Vas = 152 l
Sd = 880 cm2
xmax = 5.5 mm
BL = 25.5
Cms = 0.14 mm/N
Mms = 114 g
Und nun die Problempunkte:
- Ist das Horn fuer den Zweck geeignet? Was kann man da noch herausholen?
- wie kriege ich dass in eine kompakte Form gefaltet um die Tiefe minimal zu halten, aber die Mittenabstrahlung nicht zu ruinieren?
- Was fuer alternative Treiber gibt es, die eine leichtere Pappe mitbringen? Die Auslenkbarkeit von 5.5 mm sollte eigentlich ausreichen.
- Welcher Pegel ist nach Powercompression realistisch zu erreichen und welche Ampleistung erfordert das dann?
Gruesse Sven