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Beiträge von tufkasr

  • ULB-10 - Fertig!

    • tufkasr
    • 26. November 2008 um 18:48

    @ Jobsti

    Lipshitz & Vanderkooy's Filteransatz funktioniert im Kern so, dass sich beide Wege nicht zu einem linearem Frequenz- und Phasengang addieren; vielmehr weist das korrekte Filter eine Ueberhoehung im Bereich der Trennfrequenz auf. Wenn diese aber mit einem korrekten Summenfilter entzerrt wird, ergibt sich ein glatter Frequenz- und ein linearer Phasengang, ergo die Gruppenlaufzeit bleibt ueber die gesamte Bandbreite konstant. Daher die elektronische Entzerrung. Controller oder parametrische EQ's sollte ohnehin jeder mittlerweile im Einsatz haben, warum diese nicht sinnvoll in den Systementwurf einbinden? Weiterhin denke ich, dass eine sinnvolle Entzerrung des Monitorfrequenzganges der Sprachverstaendlichkeit, und damit der Tauglichkeit des Monitors fuer den Einsatz als Sprachmonitor sehr zugute kommt. Davis & Davis' " Sound System Design" gibt hervorragende Anregungen, wie eine derartige Entzerrung aussehen kann - erschreckenderweise deckt sich deren Ansatz mit dem, was ein Monitortechniker ohnehin am Terz-EQ vornimmt.

    Ein bisschen Text zum Einschlummern:
    John Kreskovsky's Homepage http://www.geocities.com/kreskovs/John1.html gibt recht brauchbare Erlaeuterungen zur Berechnung dieser Filter. Da in einem Coax der HP meist ein positives Delay aufweist, muss das Filter fuer ebendieses Delay entworfen werden. Logischerweise ist das digital alles ein wenig einfacher, aber es lassen sich recht schnell verwertbare Resultate erzeugen. Zur Not laesst sich die Entzerrung auch passiv realisieren, bei den recht geringen Leistungen sollte das kein Problem darstellen.

  • ULB-10 - Fertig!

    • tufkasr
    • 26. November 2008 um 18:20
    Zitat von "ometa"

    Warum nicht mal konsequent einen Bodenmonitor entwickeln? Der Bedarf scheint doch da zu sein.

    Genau mein Gedanke. Das Prinzip des 'even-bigger-bang-for-buck' widerspricht in meinen Augen dem Sinn des Selbstbaus.

    Ein konsequenter Bodenmonitor mit dazupassendem Sub fuer zum Drumfill-Einsatz, getrimmt auf Impulstreue, Abstrahlcharakteristik, Wirkungsgrad und Einsatzbereich tut wirklich not. Meine Ideen hierfuer:
    - 12" oder 10" Coax fuer reinen Stimmbereich mit praktischen Anstellwinkeln, geringem Gewicht, kompakten Abmessungen
    - in CB mit passiver Filterung nach Lipshitz & Vanderkooy und aktiver Entzerrung inklusive Vorentzerrung fuer den Einsatz als Sprachmonitor)
    - Pegelanforderung entsprechend maximalem Hoerabstand von 3m
    - chaotenresistente Gehaeusekonstruktion
    - passender Sub fuer Drumfill-Anwendung, aktive Trennung per DSP (aktiv-integrierte Loesungen scheiden bei den DSP-Preisen vom Aufwand her aus)
    - nix MuFu, nix PA, nix Party, nur Monitor (grobe Schaetzung 300 Eur +/- 25%)

    Bemerkungen? Bedarf? Bullshit?

  • Im Hubminimum boosten..

    • tufkasr
    • 25. November 2008 um 14:22

    @ Jonnytrance

    Zum Thema 'boosten' am Auslenkungsminimum - mein engstirniges Weltverstaendnis sagt mir, dass die Uebertragungsfunktion eines Weges so ausgelegt werden muss, damit phasengleiche Summation die gewuenschte Uebertragungsfunktion des Gesamtsystems ergibt. Nimm dir einen Hochpass 4. Ordnung mit fc=45Hz und Qhp=0.5, transformiere die Uebertragungsfunktion vom Frequenz- in den Zeitbereich, und rege diese Uebertragungsfunktion mit einem Diracpuls an. Die resultierende Impulsantwort ist schon nicht schoen. Dann hebe auf einem imaginaeren Hubminimum noch mal um +5dB mit Q=4 an. Die Impulsantwort ist der Brueller.

    Sollten 'Hersteller' tatsaechlich derartige effekthascherische Mittel einsetzen, ist das meiner Meinung nach kein Grund, dem nachzueifern.


    @ Inity

    Wenn du die Schwingspule unbedingt durch den gesamten Spalt bewegen willst, koenntest du versuchen, das innerhalb des Nutzbandes zu tun, i.e. das Hubminimum so zu legen, dass der Hub unterhalb des Nutzbandes reduziert wird. Dann laesst sich mit nur moderater Hochpassfilterung bei niedrigen Frequenzen der Gesamthub recht einfach einstellen. Oder du gestaltest die Uebertragungsfunktion mit sehr hoher Guete im Bereich der unteren Eckfrequenz, sodass die Uebertragungsfunktion mithilfe eines EQ's angeglichen werden muss - das senkt ebenfalls die Auslenkung in dem Bereich, und erlaubt u.U. eine hoehere Eingangsleistung.

    Das Gute an der Bastelwastelei ist doch, dass man keinen marktwirtschaftlichen Zwaengen unterworfen ist.

  • Im Hubminimum boosten..

    • tufkasr
    • 25. November 2008 um 01:19

    Warum?

    Du musst und solltest nicht versuchen, auf Krampf 1 kW in einem Treiber unterzubringen. Klaere ab, welchen RMS-Pegel du in welchem Abstand erzeugen musst; mach dir Gedanken ueber die Nachhallzeit der typischen Raeume in denen du arbeitest. Dann ueber die Konfiguration der Subs nachdenken, da dies einen deutlichen Einfluss auf den Ansatz der Impedanzkopplung haben kann.

    Wenn du vier Systeme eng stacken musst, um 138dBSPL RMS bei maximal 7mm Auslenkung zu erreichen, und jeder Treiber nur mit 350W RMS belastet werden darf, dann ist das eben so. Dafuer arbeitest du weitgehend linear, brauchst geringe elektrische Leistung, kannst bei sorgfaeltigem Design auf eine Tiefpassfilterung verzichten, wirst mit sehr flacher Gruppenlaufzeit belohnt.

  • Coax ...

    • tufkasr
    • 22. November 2008 um 21:57

    ...

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • tufkasr
    • 20. November 2008 um 23:23

    ...

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • tufkasr
    • 20. November 2008 um 22:31

    ...

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • tufkasr
    • 20. November 2008 um 19:36

    ...

  • "PASUB" Chassis, 40mm Xmax ?

    • tufkasr
    • 20. November 2008 um 18:34

    ...

  • besteht interesse an ner "billig" 12/3er kiste?

    • tufkasr
    • 18. November 2008 um 16:50

    @ HW - hast du durch einen dummen Zufall einen Alpha mit niedriger nomineller Impedanz verbaut? Das koennte eine Erklaerung sein.

  • Takt-Maximal-Mittelungs-Pegel

    • tufkasr
    • 18. November 2008 um 16:49

    @ Fabian - deine Messung zeigt also einen LAEq von rund 49dB(A). Um auf 45dB(A) zu kommen, muesste man Berlin praktisch stillegen.

    @ Stephan - irgendetwas an der Geschichte haut nicht hin. Wenn du echte Hilfe von den hier anwesenden Fachleuten erwartest solltest du alle relevanten Fakten aufschluesseln, und die genauen Auflagen gegenueberstellen. Anderenfalls verlaeuft deine Frage einfach im Sand.

  • Coax ...

    • tufkasr
    • 18. November 2008 um 13:59

    ...

  • Bässe Dämmen

    • tufkasr
    • 18. November 2008 um 13:35

    ...

  • Takt-Maximal-Mittelungs-Pegel

    • tufkasr
    • 18. November 2008 um 13:19

    Ich hab ja keine Ahnung, aber waehrend der Betriebsstunden des Kinos bezweifele ich, dass der geforderte Pegel an irgendeiner Stelle innerhalb oder ausserhalb des Gebaeudes allein durch den Betrieb des Kinos eingehalten werden kann.

    Ich hab vor langer Zeit versucht, diverse Schallpegel zu erfahren - 45dB(A) ist der Hintergrundpegel einer Dorfhauptstrasse um 0200 - das entspricht Stille ausser ein paar Tieren irgendwo im Hintergrund...

  • Bässe Dämmen

    • tufkasr
    • 17. November 2008 um 22:24

    ...

  • Bässe Dämmen

    • tufkasr
    • 17. November 2008 um 20:16

    ...

  • Beyma sb15/1

    • tufkasr
    • 17. November 2008 um 17:03
    Zitat von "dani"


    besonders der sb15/1 bzw 15/2 würd mich interessieren... was ist das?


    Naeherungsweise ein ventiliertes Gehaeuse 4. Ordnung, welches nicht versucht mit dem Strahlungswiderstand eines 6" Treibers Frequenzen um 40Hz wiederzugeben.

  • 1,2kw auf XB 700 ?

    • tufkasr
    • 17. November 2008 um 16:44

    ...

  • Bässe Dämmen

    • tufkasr
    • 17. November 2008 um 16:36

    ...

  • Hornresponse kickbass simulation

    • tufkasr
    • 10. November 2008 um 20:46

    Wenn Bl = 35 Tm auch nur annaehernd richtig ist, moechte ich hiermit bitte 16 Stueck von den Treibern bestellen. Kann es sein, das du die Freiluftresonanz im Feld des Kraftfaktors eingegeben hast?

    Noch ein paar Gedanken: Warum eine derart schwere Membran bis 150Hz quaelen wollen? Wenn das Verschiebevolumen = x*Sd fuer den nominellen Schalldruckpegel ausreicht, warum einen Treiber mit fast doppeltem Hubbereich einsetzen? Warum nominelle 8 anstatt 4Ohm einsetzen - Wirkungsgrad war doch irgendwie proportional zu (Bl)^2/(Sd^2*Re*Mad^2)? Ein Mitteltonhorn bis 150Hz im Top ist ein echter Brocken - warum nicht Tiefmitteltonhorn mit Trennfrequenz irgendwo im Bereich 300..400Hz und hoeherer unterer Trenfrequenz?

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