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Beiträge von Audiowerk

  • Brustvergrößerung online

    • Audiowerk
    • 15. September 2014 um 22:19

    Stimmt, mir fehlt das Qualitätsbewusstsein in dem Bereich. Ich betreibe eine Beschallungsbude - Licht machen ist für Doofe, und meine Aufgabe war es nie, einen Christbaum aufzustellen. Ich existiere als PA-Mann eigentlich hauptsächlich aufgrund dieser Spezialisierung, mein Kundenstamm braucht in 90% der Fälle bloß hochwertige PA und einen Arsch voll gute Mikrofonie und einen Kerl mit feinem Gehör am Pult, aber kein Diskolicht. Dass ich sonst durchaus Wert auf amtliche Standards lege, ist bekannt / googlebar, das gilt aber nur im Bereich Ton. Ich kriege fünf Mal im Jahr eine Anfrage von einem Werberingonkel oder der Weihnachtsmarktagentur rein, die fragen, ob ich nicht ein ganz einfaches, billiges Lichtsetup mitbringen könnte, wäre ja das Einfachste und alles aus einer Hand, Hauptsache hell auf der Bühne und möglichst wenig Federlesens darum, alles andere wurscht.

    Ich hasse das gesamte sperrige Gerümpel und weiß genau, warum ich mich stets davon ferngehalten habe wie der Teufel vom Weihwasser. Wenn jetzt allerdings gerade die Ära herrscht, in der man für 500 Euro ein Setup mit 12 Kannen zusammenkaufen kann (was ich sonst für Gegenwerte in der Größenordnung Kiste Bier bei befreundeten Buden geliehen habe), dann weiß ich, dass ich das diesen Kunden genau zwei Mal in Rechnung stellen muss, dann habe ich das Geld dafür wieder drin. Und ab da verdient das Alublech Geld, und sofort wenn es kaputt geht, schmeiße ich es auf den Müll. Vielleicht hält es zwei Saisons, vielleicht auch fünf, aber es hat bei mir in kürzester Zeit sein Geld eingespielt. Das kommt mir entgegen und den vielen hundert Krauterbuden, die derzeit nichts anderes im Sinn haben, als ihren Sechserbar-Krempel ganz, ganz schnell loszuwerden - gegen das Bargeld, was ich in der Tasche habe. Ich kaufe das schon mit ganz genauem Blick für den Markt, der sich mir als kleinem PA-Onkel dafür erschließt. Und teures Zeug bezahlt mir da keiner. Dafür meckert bei mir auch niemand, wenn mal zwei Pötte während der Party durchbrennen und ich in der Pause Brenner tauschen muss. Dafür habe ich es auch billig dahingestellt :)

    Ich glaube kaum, dass ein Botexdimmer besser klingt oder gefühlsechter hell und dunkel macht als einer von Rank Strand Electric. Und wenn draußen auf dem Weihnachtsmarkt ein bisschen Surren in minimaler Lautstärke in der Box ist, weil grad gedimmte Bühnenpause ist und Wham leise vom iPod ihren Hit trällern, interessiert das keinen Schwanz auf dem glühweingeschwängerten Weihnachtsmarkt. Aber meine Reibach-Uhr läuft, und das ohne dass ich das Geraffel wieder mal mühsam von Kollegen zusammenleihen und mit dem Kombi einsammeln musste.

    Ich habe schon seit vorgestern zweistellig viele Angebote in der Mailbox und werde mit Material zum Hauraus-Kurs überhäuft. Klar, viele sind froh, wenn sie es endlich los sind an wen, der es abholt, bar bezahlt und nicht motzt, wenn er mal einen Meter Leitung tauschen muss. Muss jetzt nur noch einen aussuchen, den ich beglücke :grin:

  • Mikrofon-Stativ für Overhead-Abnahme

    • Audiowerk
    • 14. September 2014 um 23:53

    Hier auch so - seit Jahr & Tag 210/2, aber eben nicht oben im Himmel, sondern zwischen <closeup> und <atmo> positioniert. Und da ist das 210/2 auch bei 60cm Riser noch hoch genug für :)

  • Brustvergrößerung online

    • Audiowerk
    • 14. September 2014 um 23:23

    Hm... Dimmerbars? Habe ich noch nie mit gearbeitet, ist das'n wesentlicher Unterschied zu solchen, wo man Lastcores zu einem Zentraldimmer zieht? 500W pro Lampe nehme ich mal als gegeben an - dann bräuchte ich nur noch ein bisschen XLR-Leitung und ein kleines Pult. Aber dieses Zeug geht bestimmt schneller kaputt als das primitive Alugedöns, das höchstens mal eine Beule kriegt - muss man gewiss vorsichtig mit sein. Und das ist nicht so meins... was soll so eine Dimmerbar kosten?

    Felix: Wenn die Geräte in Ordnung sind, ist etwas Gebastel kein Problem. Ich habe via Mail / PN Angebote bekommen, die sich ziemlich mit dem Ebay-Markt decken: 6er-Bar liegt zwischen 50,- und 60,- Euro, 6ch-Dimmer um die 120 Euro. Zu den Kursen kann man den Ramsch massig bei Ebay erstehen, d. h., mehr werde ich aus caritativer Nächstenliebe sicherlich nicht bezahlen. Das Zeug gibt es für die Kurse an jeder Straßenecke quasi aufgenötigt, also gebe ich mich nicht mit Leuten ab, die mal einen schnellen Tausender für o. G. machen wollen und mir erzählen, was das alles gekostet hätte, wenn man es neu gekauft hätte. Wenn das Zeug nahe bei ist, komme ich das holen, lege ein paar Hunderter auf den Tisch, und dann ist die Messe gelesen, und wer lieber auf seinem Zeug sitzen bleiben will, soll das tun und lieber Kuchen verkaufen :)

  • Was ist eigentlich bei DJ Vossi los?

    • Audiowerk
    • 10. September 2014 um 22:15

    Ähm... so ernst wollte ich das gar nicht verstanden wissen. Es ist einerseits natürlich schon so, dass der Kollege extreme Ausmaße hat - und was das Dosenfutter sagt, stimmt zweifelsohne. Selbst wenn er andererseits aber mal frühzeitig / unerwartet den Löffel reichen sollte, ist es doch sehr wahrscheinlich, dass die Ursache schnell klar sein dürfte. Und es ist nicht so, als dass man da nichts gegen tun könnte. Aber das sollten wir hier nicht diskutieren. Stellen wir lieber erfreut fest, dass er sich offenbar noch guter Gesundheit freut und weiterhin seine Kohlfahrtendisko im norddeutschen Raum rockt. :)

  • Ibiza "Port-8 VHF-N" - "Port-8 VHF-BT" - "Port-8 ABS"

    • Audiowerk
    • 8. September 2014 um 22:15

    Die Frage ist: wie wahrscheinlich ist das? Realistischer ist da eher, dass hier in den nächsten Minuten ein Flugzeug ins Forum abstürzt. Hypothetisches Geunke über Böses und Verbotenes ist leider allzu oft weltfremd, hat aber immer Konjunktur. Das ständige Geschäft mit der Angst und der Einschüchterung läuft zeitlos gut... :roll:

  • Was ist eigentlich bei DJ Vossi los?

    • Audiowerk
    • 7. September 2014 um 23:00

    Vielleicht ist er geplatzt :lol:

    Nach Jahren des Videoposings auf Youtube hat der Kollege sich doch von irgendeiner Billigasienlichtfirma als Showkasper anstellen lassen. Danach hörte das Gefilme in seiner Garage mit Pizzaessen auf Flightcases und das Annerven armer Messevertreter mit Kamera und Mikrofon schlagartig auf - das machten fortan andere in seinem Namen. Wenn er jetzt nicht mehr am Start sein sollte, wird er vermutlich insolvent sein oder aufs Business keinen Bock mehr gehabt haben - Marktbereinigung funktioniert also.

  • Behringer B1800X Pro Frequenzweiche ausbauen

    • Audiowerk
    • 7. September 2014 um 22:54
    Zitat von &quot;Dosenfutter&quot;

    Ablöten und drin lassen ist aber echt Quark.


    Begründung? 675g Gewichtsersparnis? Pussy :lol:

    Quark ist in meinen Augen dein Blödsinn mit Adapterkabeln. Wehe, man vergisst sie oder sie werden mit normalen Leitungen verwechselt. Welch umständliches Gegurke. Aber so hat jeder seine Sichtweise auf Banalitäten :roll:

  • Behringer B1800X Pro Frequenzweiche ausbauen

    • Audiowerk
    • 7. September 2014 um 11:54

    Ja, genau so. Aber lass die Weiche drin, dann ist später ein minutenschneller Rückbau möglich, wenn man das Teil eventuell mal abstoßen möchte.

  • Brustvergrößerung online

    • Audiowerk
    • 5. September 2014 um 16:24

    Liebe Kollegen,

    wenn jemand im Großraum Niederrhein im Zuge des Umstieges auf LED eventuell sein konventionelles Material abgeben möchte, würde ich mich über ein Angebot freuen.

    Was ich gebrauchen könnte:

    2x 6er-Bars (notfalls 4er) mit Rahmen und einer Handvoll Filter
    2x 15-20m Lastcore HAN16 dazu
    Passender Dimmer und, wenn verfügbar, ein kleines Stellpult einfachster (!) Machart
    Evtl. zwei Lichtstative

    Was ich dabei nicht gebrauchen kann:

    Alberne Preisvorstellungen für das sperrige Geraffel (Richtwert: Ebay-Marktlage - der Preisverfall verläuft parallel zu jenem auf dem Analogpultmarkt)
    Geräte, bei denen man 546 Einstellungen im Setup programmieren muss, nur damit man an Fadern hell und dunkel machen kann

    Vielleicht hat jemand was für mich - man kann über vieles reden. Danke vorab!

  • Austausch von PZT in Community CSX Serie

    • Audiowerk
    • 8. August 2014 um 23:49

    Hier kommt Meinung Nr. 3, die in die gleiche Richtung geht wie die der altgedienten Forenkollegen: das Gebastel an den Communitys kannst du vergessen bzw. solltest das zeitnah tun. Ich habe selber früher viel mit der CSX52-S2 gerockt, und es stimmt schon - wie du es sagst -, dass das Kabinett an sich sehr ausgeglichen klingt, aber an der Lastgrenze deutlich anfängt zu verfärben. Außerdem beginnen dann die auf der Weiche sitzenden Sofitten (das sind mindestens drei oder vier, stecken auf beiden Seiten der Platine) im Takt mitzuflackern, was abends sehr stimmungsvoll durch die links und rechts sitzenden, länglichen Schlitze leuchtet. Dann heißt es, aufzupassen, bevor die ersten Birnchen das Zeitliche segnen. Wenn man dann weiterstocht, wird es erst ein bisschen dumpfer, weil der Piezotreiber doch nicht gerettet werden konnte (dafür sind die Sofitten leider zu träge, aber es zeigt eindrucksvoll, wie wenig der Bursche zu Lebzeiten effektiv zum Gesamtbild beitrug; dafür ist der Mitteltornballermann ein sehr formstabiler Genosse, der nach Reinschrauben einiger Höhenanteile am Master-EQ doch einiges wettmachen und die Party oft noch retten konnte *g*), aber bei ganz hartem Feuerwerk ist plötzlich Ruhe, weil eine nicht rücksetzbare Zweibeinsicherung mit zylinderförmigem Köpfchen weggeraucht ist. Die muss nach Weichenkomplettausbau ausgetauscht werden, ist aber ein 250VAC-Standardtyp. Ja, ich erinnere mich gut an diese Zeiten. :D

    Der Hochtontreiber, so man ihn denn so nennen will, ist dieser Geselle hier:

    War früher schwer einzeln zu bekommen, wird von Monacor vertrieben. Man kann aber auch ein Horn bei Monacor kaufen (millionenfach verbauter Billigtyp), an dem der Treiber hängt, und den runterschrauben - habe ich oft gemacht. Sitzt in dieser Box wirklich direkt hinter der Mundöffnung und ist ins GFK geschraubt, einen Übergang oder Anschluss, wie man den bei "normalen" Hörnern hat, gibt es da gar nicht. Das ganze Ding kostete früher 8 Mark irgendwas, und immer kamen noch so 5 Mark für den Versand drauf, weil in den Vor-Internetzeiten sowas nur über den Radio- und Fernsehmann mit seinen Monacorconnections zu kriegen war. Wie viele dieser Aktionen ich damals hinter mich gebracht habe, weiß ich schon gar nicht mehr, aber das Ding ging dauernd kaputt, hat eine winzigkleine, leicht trichterförmige Papiermembran :grin:

    Die Hornkonstruktion wurde auch schon erwähnt, das ist ein rechteckiger, klobiger Kawenzmann, an dem hinten das Horn (alles ein Teil!) und der Treiber nebst Mitteltonpappe darunter hängen. Das ganze Konstrukt war iirc aus Glasfaser, man musste bloß die Schrauben rundherum lösen, vorsichtig die Leitungen abziehen und dann konnte man das - in die Schlitze greifend - aus der Box rausheben. Durchaus wartungsfreundlich, ebenso wie die Weiche, an der die Zuleitungen zu den Chassis mit so einer Art 6pol-Mini-Multipin mit Haltenase befestigt waren. Auch dort hieß es bloß Schrauben raus, abstecken und schon konnte die erneute Reparaturorgie beginnen. Später wurde ich es Leid, und dann habe ich alle Sofitten durch Büroklammern ersetzt, der Hokuspokus brachte ja doch nichts außer Showeffekt und im Nachgang Treiberwechsel nebst blödsinniger Lötarbeit auf einer Platine, die langsam nur so troff vor Flussmittelresten ob des häufigen Wartens. :cry:

    An das Horn wird man durch fehlende Montagemöglichkeiten und die GFK-Konstruktion nichts anderes drangebastelt bekommen, das wäre schon arges Improvisieren mit viel Murks, und am Ende landet der Gruscht dann in der Tonne. Hinzu käme die als Folge resultierende Fehlabstimmung der Box, weil die Horngeometrie nicht zum neuen Treiber passt und jener mit seinen Sperr- und Saugkreisen auch aufwendig entzerrt werden muss, also Redesign der kompletten Weiche nötig ist etcetc.

    Nein, hör auf die alten Männer und lass die Finger davon. Nutze die Boxen in ihren Möglichkeiten, geh vorsichtig damit um, danmit sich die Reparaturen in Grenzen halten, aber murkse nicht an ihnen herum. Das nähme doch kein gutes Ende und du würdest bloß Frust schieben.

  • HK Audio Linear Pro LP12M

    • Audiowerk
    • 2. Juli 2014 um 20:18

    HK stellt doch iirc eigene Chassis her. Die können dir am sichersten sagen, was da verbaut wurde und wie teuer ein Ersatzteil wird. Schick doch mal eine Mailanfrage, die antworten gewiss.

  • Electric Voice RE 20

    • Audiowerk
    • 10. Juni 2014 um 00:08

    Wenn ich weiß, dass ich Mikrofone im Bestand habe, mit denen man das Gebläse ohne Aufwand laut und gut im Sound rüberbringen kann, warum soll ich dann ein RE20 kaufen? Wo ist denn da jetzt der Mehrwert? Mit einem RE20 wird der Sound keineswegs um Klassen besser, so dass der ambitionierte Zuhörer davon auch was hätte. Natürlich könnte ich mir trotzdem so ein Ding kaufen und auf der Bühne den dicken Mann markieren. Wenn es aber mir nichts bringt und dem Auditorium auch nicht, warum sollte man es dann tun? Und wer bezahlt einem das? Ich werde immer nur für "die haben auch einen Saxophonisten" bezahlt, Probleme gab es dabei mit SM58, SM57 oder Pro35X noch nie. Ich sag's nochmal: wer so ein RE20 hat, der kann das lächelnd anschrauben, und wer wie ich keins hat, nimmt was anderes als Alternative und es funktioniert genau so gut. Allerdings habe ich am Ende des Festes womöglich doch mehr verdient als der marken- und imagebewusste Kollege mit seinem dicken Ding :)

  • Electric Voice RE 20

    • Audiowerk
    • 9. Juni 2014 um 21:14

    Selbst wenn das so wäre - wenn ich ich die Kiste greife und ein Mikrofon von der Stange wie das SM58 benutzen kann, ohne dass es einen praktisch relevanten Unterschied ausmacht, dann kann die Charakteristik vom RE20 meinetwegen wie die Höhenzüge des Pfälzer Waldes aussehen. Das relativiert dann auch nicht den Mehraufwand, dieses Ding zwanghaft anschaffen und mitnehmen zu müssen. Unsere hauptamtlichen Mikrofonverleiher mögen das anders sehen (die leben ja auch von sowas), ich hingegen neige da zu etwas unternehmerischem Pragmatismus und nehme, was gut funktioniert.

  • Video-Fundstücke

    • Audiowerk
    • 9. Juni 2014 um 14:26

    Naja, outdoor vielleicht nicht. Aber in der großen Halle :)

  • Video-Fundstücke

    • Audiowerk
    • 9. Juni 2014 um 00:00

    Aber immer viele kW und eine dezidierte Angabe, was alles kostete, wenn man es neu kaufen würde :grin:

  • 4 x 15" Subs mit 15NW530 + 4 x 12" Monitore/MuFu von S-Akust

    • Audiowerk
    • 7. Juni 2014 um 14:05
    Zitat von &quot;Waldschrad99&quot;

    ... meine Fresse, ... also soooo viele Schreibfehler im Verhältnis zur (geringen) Textmenge hab ich noch nie auf irgendeiner Webseite gesehen. :roll:
    Ich hoffe mal mit Holz und Werkzeugen kann der besser umgehen - als mit Schrift und Textbearbeitungsprogrammen.

    Ich habe mir mal erlaubt, noch nachzumarkieren, was du übersehen hast. Es steht viel schlimmer um Deutschland, als du glaubst :shock:

  • Electric Voice RE 20

    • Audiowerk
    • 5. Juni 2014 um 13:02

    Variable D? Wie meinen?

  • Electric Voice RE 20

    • Audiowerk
    • 3. Juni 2014 um 22:54

    Wobei der Sound maßgeblich vor dem Mikrofon gemacht wird. Und dann findet die nächste wesentliche Beeinflussung erst durch die Lautsprecher und danach beim Mix statt. Spätestens dann ist es Essig mit dem vom Musiker präferierten Spezialsound. Von Raumakustik noch gar nicht zu sprechen...

    Was Marce sonst sagt, stimmt natürlich. Das Ding ist eine Institution. Praktisch gesprochen geht ein SM58 oder auch ein SM57 genau so gut und ist auch bei teuren Produktionen durchaus an dieser Stelle zu sehen. Mit Pragmatismus betrachtet wird man bald feststellen, dass live kein Zuhörer einen Unterschied zwischen RE20 und SM58 erkennen würde, auch die meisten Tonkollegen werden da versagen. Im besten Fall bescheinigt wer da einen Unterschied, aber dann klar zu sagen, was besser klingt und warum und das blind auch wiederholt akustisch sicher zu erkennen, geht voll in die Hose. Eigenversuch macht da klug - es sei denn, man lügt sich gerne selber in die Tasche und erzählt seinem alter ego gerne einen vom Pferd, dass man das Gras wachsen hört. Muss jeder Tonmann selber wissen, ob er sich dem albernen Ringelpiez unterwerfen will, nur damit da so ein dicker Trumm einen tollen optischen Eindruck machen kann, für das akustische Endergebnis im Mix aber nichts beizutragen vermag. Wenn man so ein Ding hat, kann man damit Eindruck schinden, und wenn man keins hat, nimmt man das Standardgesangsmikrofon und erzielt ein gleich gutes Ergebnis.

  • HK Audio - PR-112 Modifikation

    • Audiowerk
    • 31. Mai 2014 um 21:49

    Kannst du doch auch direkt hier einstellen. Oder kriegst du so gerne Post?

    Es wäre btw ungemein hilfreich, wenn du Satzzeichen verwenden würdest - so ein Text ist echt eine Zumutung :?

  • Fachkraft VT für öffentliche Einrichtungen erforderlich?

    • Audiowerk
    • 24. Mai 2014 um 09:46

    Liebe Kollegen,

    weil mich demletzt ein Hausmeister ansprach und wir länger dran überlegten, mag ich die folgende Fragestellung auch noch einmal hier zur Klärung stellen. Es geht um für die Öffentlichkeit (offene wie geschlossene Nutzergruppen) zugängliche Veranstaltungsstätten, vornehmlich zum Beispiel Schulaulen und Bühnenhäuser, so etwas in der Art. Dort sind ja in der Regel die Hausmeister für alles verantwortlich, vom Starkstromstecken bis zum Scheinwerferhängen, Einleuchten und Lautmachen.

    Muss bzw. müsste in solchen Einrichtungen für die Verrichtung entsprechender Tätigkeiten eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik vor Ort sein? Ich meine nicht einmal einen Meister (da gibt es ja so eine Kenngröße, irgendwas ab 5000 Personen o. ä. benötigt einen Meister während der VA), sondern lediglich eine Fachkraft. Es geht mir bei der Frage nicht um ein "das wäre schön, wenn" oder ein "sollte so sein", sondern um Vorschriften, aus denen das klar hervorgeht. Kennt da jemand von euch was Konkretes? Gibt die VStättVO da was her?

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