Klingt ja interessant - wo ist das preislich anzusiedeln? Habe auf die Schnelle 1600,- Euro für den Koffer abgefragt... richtig`?
Beiträge von Audiowerk
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Meinten Sie: tot? :lol:
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Ich hab' ja kein Funkzeug mehr - habe aber die letzten 5 Jahre auch nur noch die Rotgelben vom Lidl genutzt, die Mignons und die Blöcke. Lief perfekt und 100% zuverlässig!
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Lies noch einmal den *ganzen* Thread, bevor du hier den Ritter der guten Sitten spielst und einen auf moralisch machst *fremdschäm* :oops:
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Großtuchel und Din-3Pol gehört für mich in eine Zeit, in der hier aus dem Forum viele Bekloppte selber Boxen aus Regalbrettern zusammengehämmert haben. Das war die Zeit der Zitronenpressentreiber und Arschbackenhörner und der Baßrutschen featured by JBL und Konsorten. Davon distanziere ich mich ausdrücklich, so steinalt bin ich nicht :lol:
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Das Thema hatten wir gefühlte vierzig Mal. Aber jetzt auch schon längere Zeit nicht mehr, weil wir eigentlich alles ausdiskutiert hatten - zumindest glaubten wir das

Ich kenne keine ernstzunehmende Bude in der Nähe, die größere Mengen fertig konfektionierter Kabel gekauft hätte in den letzten 15 Jahren. Man ordert zwei, drei Rollen Strippe und einen Sack voll Armaturen dabei, und dann macht man sich einen ruhigen Nachmittag. Kofferradio an, Flasche Coke dabei und ein paar Snickers. Darauf achten, dass keine Frauen die Gemütsruhe stören - und dann ran an den Kocher und meterweise das Zinn weggefackelt :wink:
Ich habe bestimmt an die 500 Meter Tonkabel in der Bude - NF symmetrisch, 2G2.5, 4G4.0... alles selbstbestückt. Man hat halt die Möglichkeit, Kabellängen nach Gusto zu definieren und die Armaturen zu verwenden, die man bevorzugt. Hier ist alles NC3FX/MX bzw. NP2C/3C bzw. NL4FC auf Cordial, Sommer oder AudioTeknik. Diese Handelsware mit diesen komischen Neutrikarmaturen, die man nur mit Gewalt und einem Schraubendreher aufmachen kann, ist mir zuhöchst suspekt. Ein defektes Kabel aus eigener Konfiguration habe ich innerhalb von fünf Minuten in der Werkstatt repariert. Wobei Kabelausfälle hier die absolute Seltenheit sind, was v. a. der Qualität der Steckverbinder zuzurechnen ist. Wenn man das vernünftig macht, hält das jahrelang.
Adapter gibt es hier auch - gesammelt in einem Köfferchen. Cinch auf XLR und umgekehrt, XLR auf Klinke symmetrisch oder unsymmetrisch, große Klinke auf kleine Klinke, Speakon auf Gardena, Camlok auf 16A Campingstecker, Kragenstecker auf Perilex, Perilex 25A auf CEE 16A, CEE 63A auf 3x symmetrische Klinke, XLR auf XLR male, das ganze rückwärts... eigentlich alles auf alles. Aber diesen kleinen Blechramsch kaufe ich für einen Euro bei Ebay - oder bei Reichelt. Habe mal für 50 Euro einen ganzen Sack voll Adapter gekauft und bin seitdem der Verbindungskönig auf der Baustelle :lol:
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Da stimme ich zu. Aber wie soll das praktisch vonstatten gehen? Welche Leute haben denn Zugriff auf, sagen wir mal, nur die fünf oder sechs (derzeit!) gängigen Digitalpulte? Klar kann ich mir die Manuals im Netz herunterladen und die Nachttischlampe jeden Abend ein bisschen länger brennen lassen, aber ob das ausreicht? Angelesenes Wissen schön und gut, aber praktische Erfahrung ist doch durch nichts zu ersetzen. Und die kommt imho nicht durch die Tatsache, dass man da mal einen Vi-Job und da mal einen iLive-Job macht und am nächsten Freitag seit sechs Monaten mal wieder einen M7-Job (Mann, lange nicht mehr davorgestanden... wo war noch gleich...? Ach herrjemine, da ist ja eine neue Software für rausgekommen - und jetzt? Muss ich wieder den Hilfsbeamten hinter mir fragen...). So baut man m. E. keinen wirklich reichen, vielseitigen Erfahrungsschatz auf, was die praktische Handhabung betrifft. Es ist ja uninteressant, wie man Gains pegelt oder Q-Faktoren einstellt. Das kann jeder. Schwierig wird es doch, wenn etwas Unkonventionelles zu realisieren ist oder etwas abseits des Erwarteten passiert. Auf Analogpulten fallen mir da für alle möglichen Szenarien sicherlich sofort einige Workarounds ein, um die VA doch noch zum Ende zu bringen. Aber digital auf die Schnelle, wenn es pressiert?
Naja, und dann ist da ja immer noch mein ausgelutschtes Argument, dass ich meine linke Hand innerhalb von höchstens einer Sekunde auf den Fadern der Auxmasterbusse liegen habe und reagieren kann, wenn es plötzlich unerwartet heftig lospfeift. Bei meiner breiten Pranke ziehe ich auch sechs Monitorbusse gleichzeitig herunter.
Und das dann digital? Nein, ich darf gar nicht dran denken. Dann diese in meinen Augen miserable Filterei mit vier vollparametrischen Bändern in den Auxlines - da würde ich wahnsinnig werden. Es gibt nichts, was einen EQ-230 mit seinen vielen Glitzerfadern toppen könnte. Nichts. Und ein Digitalpult mit einem Grafikverzerrer aufliegend auf den Channelfadern (31 Bänder, bitte mit einem genau so effizienten Feedbackfinder!) habe ich noch nicht gesehen. Kann aber sein, dass ich da nicht auf der Höhe der Diskussion bin. Nein nein, ich scheue dieses Zeug nach wie vor wie der Teufel das Weihwasser!Oh, Edit: Wolfgang war ein bisschen schneller - aber sieht manches offenbar ähnlich!
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Zitat von "Frank_Nachtigall"
- unterschiedliche Bedienkonzepte
- unterschiedliche Firmwareversionen
- Kartenbestückung
- Software Plugins
Das sind auch meine Sorgen. Ich zähle mich ja nach wie vor zur Insel der glückselig Rückständigen, die keinen Digitaltisch im Hause haben - und außer rudimentärsten Kenntnissen des 01V verstehe ich davon auch nichts. Im ausgehenden letzten Jahr kam es zum ersten Mal vor, dass ich bei einer gestellten PA mit einer Truppe anreiste und einen eigenen FoH im Kombi mitführte - weil mir nach den Vorgesprächen mit der ausführenden Company klargemacht wurde, dass außer einem iLive nichts dahingestellt würde. Also: Analogmoppel raus, und stereo in die digitale Konsole hinein.Das schlagende Argument der analogen Konsolen ist einfach: kennste eine, kennste alle. Klar gibt es unterschiedliche Ideen, die da und dort mal verwirklicht wurden, ob das jetzt Spielereien wie AuxFlip oder sonst was sind, egal... man konnte davon ausgehen, dass man sich irgendwo in Deutschland hinstellt, die Hände aus der Tasche nimmt und Sound machen kann. Die einzige Frage, die sich stellte, war: wo ist die Kompressorpeitsche, und wo laufen die Effekte zurück?
Das geht jetzt alles nicht mehr. Wäre da eine gewisse Einheitlichkeit, hätte ich mir gewiss ein Digitalpult gekauft und mich eingearbeitet. Aber es sind ja nicht nur die extrem unterschiedlichen Hardwarelayouts. Das setzt sich fort, wie schon geschrieben, mit unterschiedlichsten Darstellungen auf dem Display (mal touchable, mal nicht), unterschiedlichen Systemversionen... und als ich vor Monaten las, dass man sich jetzt auch noch merken muss, welcher USB-Stick für die Verwendung in welcher Konsole geeignet ist (von den unterschiedlichen Dateisystemen und -formaten, die die Maschinen erzeugen, ganz zu schweigen - da wird niemals Kompatibilität herstellbar sein), setzte es bei mir endgültig aus. Das ist mir zu aufwändig, mich in diese Welt hineinzudenken.
Es führt m. E. kein Weg daran vorbei, sich klar zu machen, worauf das hinausläuft. Die Geschichte, von allem ein bisschen zu können, wird sich auf sehr wenige Leute in der Branche beschränken. Und wer von allem nur ein bisschen kann, ist zwar sehr flexibel, kann aber nichts wirklich richtig gut. Es kann nur auf Spezialisierung hinauslaufen - genau das, was hier einige schon angedeutet haben, indem sie ihre Digitalpultpräferenz hinschrieben. Demnächst gibt es Experten für's iLive, nebenan Cracks auf dem Vi, und drei Straßen weiter der Kollege kann richtig gut M7. Jeder deshalb, weil er selber das entsprechende Möfchen in der Garage hat.
Wir spezialisieren uns also nicht mehr auf guten Sound oder gute Musik (einer gewissen Stilrichtung evtl.), sondern auf Technik - auf das Medium. Das empfinde ich als gefährliche Prioritätenverschiebung. Klar, hier werden wieder Leute kommen und sagen, der Phil ist der Durchgepeitschte, der hört wieder das Gras wachsen. Aber hier nimmt die Fokussierung auf ein Werkzeug erheblich mehr Raum ein (unscharf betrachtet), als ihm eigentlich zusteht. Derzeit kreisen doch bei vielen Veranstaltungen hauptsächlich die Gedanken des Tonmannes darum, jetzt möglichst effizient und zügig das auf dem Digitalpult zu realisieren, was zu tun ist (wie ging das hier nochmal? Ja, wo war denn jetzt der Aux7, und wie route ich den nach Dingenskirchen? Wie hieß das verdammte Layer noch mal, und wie schalte ich jetzt dahin um?). Da geht viel Rechenkapazität in der Bedienerbirne verloren, die der Maschine gewidmet wird und nur sehr sekundär dem Sound. Und das bloß, weil da irgeneine Konsole steht, für die man einen Waffenschein braucht oder einen Einflüsterkasper. Das finde ich nicht gut.
Ich bin immer noch unmodern und rücke mit zwei großen Schränken an, die mein Büro darstellen: ein Pultcase mit 24er- oder 32er-Inhalt nebst 20HE-Siderack. Da fühlt man sich gleich wie zu Hause.

Vielleicht liegt das aber auch alles nur daran, dass ihr so tragefaul seid und so steinalt. Wir mit Anfang 30 haben keine Hemmungen, auch ein 60kg-Case mal eben aufs Tischchen zu wuchten, ohne eine Miene zu verziehen :lol:
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Diese Regelungen sind der Grund, warum viele Kollegen eben keinen Vertrieb machen. Was verkaufen ist schön und gut, aber der Rattenschwanz an Vorschriften, Gewährleistungen, Regelungen, kurz: - Ärger - ist riesig. Ich kenn' mich mit der EAR-Geschichte auch nicht aus, aber wie es scheint, handelt man sich mal wieder eine neue Baustelle enormen Aufwandes / Risikos ein.
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Zitat von "Kracky"
Du kaufst nur das Nutzungs- und nicht das Vertriebsrecht an der Software
Dann verkaufe ich das Nutzungsrecht an der Software. Das habe ich mal ehrlich erworben. Warum soll da kein Weiterverkauf möglich sein? Ebay ist doch voll von Annoncen mit Systemlizenzen. Und die Leute handeln alle illegal, die das tun? Glaub ich nicht. -
Und du meinst, das reine Gottvertrauen ist Schutz genug? Ich halt' mich selber ja auch für recht fromm, aber da vertraue ich lieber auf die Qualität von deutschem Stahl als auf das Gebet. Möge der Herrgott es mir verzeihen :oops:
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Sieht vor allem gut aus - feine Handwerksarbeit! Wenn ich mich da an das erinnere, was manche KAB-Verbände hier bei ihren Osterprozessionen so Abenteuerliches durch die Gegend kutschieren, das wackelt und quietscht und eiert zum Gotterbarmen, und man sieht die Tröten im Geiste schon bei einem der gläubigen Prozessionisten auf der Birne stecken *graus* :lol:
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Harfen mit Pickups sind ein echter Segen. Wir haben es aber auch schon mit zwei Pro35 gemacht. Andere Experimente mit Condensern an allen (un)möglichen Stellen und sogar Richtrohren waren wenig erfolgreich.
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Wie Christopher sagte: das ist eine Kontaktanzeige. Mit Kaufen hat das gar nichts zu tun.
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Mein Gott, was es alles Krankes gibt für jeden möglichen Anwendungsfall :shock:
In irgendeinem Lexicon-Prozessor kann man doch auch die Simulation eines Ölfasses abrufen, wenn ich mich recht erinnere...?
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Lame quest detected :?
Es muss immer alles noch billiger sein als bei Thomann. So ein alberner Quatsch. Wenn du gewerblich handelst, ruf doch beim Shurevertrieb an und frag da nach Rabatten für Mikrofone. Sag aber dazu, ob du sechs oder zehn Paletten im Seefrachtcontainer abnehmen möchtest. Dann ist da definitiv noch was im Preis drin.
Immer diese Kinderbilligkacke... das nervt

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Ich kenne sowas ähnlich von einem befreundeten Kollegen mit seinen großen GL-Tischen. Der Prozessor, der die Muteautomation erzeugt, ist kälteempfindlich und ruft schon mal solche lustigen Effekte hervor, dass plötzlich alle Mutes gesetzt sind und nichts mehr freizuschalten ist. Das ist auf dem Weihnachtsmarkt natürlich ganz schlimm, wenn das Konzert nicht losgehen kann, weil das Pult alle Rohre dicht hat. Daher wurde ein Bypass eingebaut, der iirc die Betriebsspannung zum genannten IC kappt. Dann hat man zwar keine Automation mehr (wohl aber noch die Handregister), aber man kann die VA antreten. Vielleicht ist da bei deinem Tisch was ähnliches?
Ein Servicefall ist es, wenn CR nicht Recht behalten sollte, sowieso - also ab zum Lötmann, wenn du es selber nicht kannst!
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Haha - ich sag' jetzt was als einer der "alle-Pult-klingen-gleich"-Fraktion... und als Besitzer gleich zweier GA-Konzertpulte!

Über GA ist hier seit Jahren alles gesagt. Ich möchte aber als bekennender GA-User trotzdem ehrlich unterstreichen, was der Kollege oben schon sagte. Ich habe das IM-8 mal auf einer Veranstaltung gehabt, und es ist nicht nur intentional, sondern auch real der Nachfolger des GA. Ich fühlte mich gleich wie zu Hause... *g* Das Problem mit dem Knacksen auf der Sammelschiene, wenn gesunder Pegel intern gefahren wird, ist behoben. Die Signalstruktur hat im IM-8 real deutlich mehr Platz / Headroom. Da braucht man keine Sorgen mehr zu haben. Aber wer den hier modernen GA-Hass hegt, sollte davon die Finger von lassen. Wer nicht drauf klar kommt, muss was anderes nehmen. Ich habe - denke ich - viel gutes Zeug im Hause: deutsche Beschallungshölzer aus Braunschweig, Lexicon-Prozessoren, Altair-Equalizing und auch Kompressoren von denen, Yorkville-Amping etc. Und ich bilde mir ein, damit in Verbindung mit dem GA auch einen guten Ton zu mixen - wobei ich kein Top40-Rocker bin, sondern in einem qualitativ deutlich anspruchsvollerem Segment schwerpunktmäßig beschalle. Wenn Kollegen sagen, sie kommen vom Handling her nicht mit dem GA klar, okay, ihnen sei's vergönnt. Insofern schließe ich mich auch der Empfehlung für das ML an - vor dem GL, ganz klar.
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Da kann man sich ja direkt ein präzises Bild machen.
Wenn sich darauf einer meldet, der dich kaufen will, dann schluck' ich einen Spaten... aber mit Blatt
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Unterspannung bei Digitalpulten hatten wir doch schon vor Jahren hier besprochen...
Ein Hoch auf meine analogen Tische hier im Hause *beweihräucher*
