Ich denke, Licht wird nicht die Lösung sein. Zu aufwendig, um einen betriebssicheren Status zu erreichen.
Beiträge von Audiowerk
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Softwareupdate? Modultausch? Wie viel wisst ihr von Hochfrequenztechnik?

Für einen Großteil der im Verkehr befindlichen Anlagen wäre das sowieso unwirtschaftlich. Alleine der handwerkliche Aufwand, jeden Sender und jede Empfangseinheit auf dem HF-Messplatz neu abzustimmen, wäre gigantisch selbst bei kleineren lokalen Buden, die bloß um die zwanzig, dreißig Strecken vorhalten. Ein sehr großer Teil der übrigen Eigentümer hätte nicht einmal die Kontakte zu einer entsprechenden Werkstatt, die so etwas leisten könnte... so viele gibt es da im unteren Bereich nämlich gar nicht, die solcherlei Service bieten würden.
Und davon ganz unabhängig - selbst wenn es bloß ein Modultausch wäre, es würde Kosten verursachen. Und ein solches Tauschteil wäre nicht für fünf Mark und mit plug&play zu haben. Wer bezahlt das, verdammt noch mal? Die Dinger haben wir schon einmal bezahlt! Das wird auf große Mengen Elektroschrott hinauslaufen, das stimmt schon.
Ich habe meine sämtlichen Strecken schon vor einem dreiviertel Jahr bei Ebay verkauft. Wundersamerweise gingen für Sets, die ich EK um 180 Euro bekommen hatte, Lowbudgetware also, bis zu 130 Euro noch über den Tisch. Da habe ich im Endeffekt nach fünf Jahren Nutzungsdauer noch glatt ein gutes Geschäft gemacht.
Seitdem läuft, wenn ich nicht zwangsweise zumiete (was im HF-Bereich noch nicht vorgekommen ist), wieder alles über Kabel. Mancher Musikant brachte Wirelesskram mit, ansonsten gab es bei mir nur drahtgebundene Mikrofonie. Ernsthaft beschwert hat sich noch keiner. Mal ein Grunzer, weil jemand gern mit Mikro in der Hand singt, aber mein Gott, wenn der mir davon erst eine Stunde vor VA-Beginn erzählt, habe ich auch keine Möglichkeit, eine Strecke vom Kollegen dabeizupacken. Trotzdem hat's bisher immer kolossal funktioniert. Keine Dropouts bei mir, keine Batteriewechsel, kein Aufgerausche im dichten HF-Wald... hat auch seine Vorteile!
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sven: war gar nicht böse gemeint... ich kenne mich mit dem DJ-Gerödel sowieso nicht aus, ist nicht mein Gewerk. Ich bekam bloß Hunger, als ich das Ding sah und an Bratwürstchen dachte

Also nix für Ungut

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Gummiringe weglassen, Karabiner direkt in die Ösen, 10 Stück V2A-8mm-Rundstahl drauf, Holzkohle unten in den Pott und oben eine amtliche Schlachtplatte drauf... wäre das erste, was mir für diese nicht gänzlich ungeile Konstruktion einfiele

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Ey Klaus, da sind wir ja doch einer Meinung. Ich werd verrückt

Das ist ein Gefühl wie Weihnachten und Ostern zusammen... Wahnsinn :lol:
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Klaus: klar, da stehe ich auch zu. Natürlich hat auch das teure Zeug seine Daseinsberechtigung. Es ging mir ja bloß darum, meine Verwunderung auszudrücken über die Grenze, ab der Material hier als "Lowbudget" eingestuft wird. Ist natürlich auch stets eine Frage des Beobachterstandpunktes.

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Sagt mal, NT5 ein Lowbudget-Mikrofon? Mit was für Maßstäben wird hier eigentlich gemessen? Und wo soll das hinführen? Soweit ich weiß, kostet das Pärchen immer noch 250 Euro, auf Deutsch: fünfhundert Mark. Ist das Lowbudget? EHrlich, ich finde das echt ganz schön abgehoben, wie hier manchmal herumgeholzt wird. Kackt ihr das Geld oder arbeitet ihr alle schwarz, dass 250 Euro heutzutage als Lowbudget zu gelten haben, oder was? :x
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Wenn ich das richtig erkenne, ist da mindestens ein Gehäusebruch und ein kaputtes LCD im Spiel. Das würde ich schon einschicken - allein schon wegen der wahrscheinlichen Aussicht auf noch mehr Defekte bzw. die Nachricht, dass das Ding nur noch am Stück zu tauschen ist.
Dieser Geige würde ich aber auch mal echt den Marsch blasen

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NT5 sind auch hier hoch gehandelt und sehr, sehr gern gesehen. Tolles Outfit und Spitzenperformance, preislich äußerst attraktiv. Oktava - hm, Russenkram. Aber wie sieht das gar gräßlich aus :oops:
Ansonsten, wo ich lese "vier Chormikrofone" und auch "Akustikgitarre"... da muss ich ans AE3300 denken. Davon drei, vier Stück vor einen Chor ist eine ganz feine Sache!
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Einen gepflegten Applaus in einem Konzertsaal kann ich anbieten. Sehr hohe Qualität ohne Nebengeräusche.
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Buah, ist das schlecht. Die hat doch was gesoffen :oops:
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Ist das hier ein Forum zur Verbreitung kommerziellen Werbemülls??!
MANNMANNMANN

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e604 sind super für die Toms... aber auf der Snare ist das nichts. Habe ich noch nicht zum Klingen bringen können - gefällt mir nicht! Muss ein 57er her

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Ich kann das irgendwie überhaupt nicht nachvollziehen, warum der Monacormann hier angegriffen wird. Der Kollege hat sich wertfrei und professionell geäußert, und zwar auf inhaltlich wie formal hohem Niveau. Als Vertreter eines Herstellers hat er dabei seinen eigenen Namen ins Feld geführt, und das auch noch aus einer Position heraus, die alles andere als marktführend ist in Bezug auf das, was hier erörtert wird. So kenne ich ihn schon aus der Diskussion um das Monacor-Linearray. Dass die zahlenmäßig sicher vielverkauften Monacormikrofone irgendwo im Einsatz sein müssen, kann wohl niemand bestreiten - die liegen sicher nicht alle als Ausschussware auf der Duisburger Schrottinsel. Man muss das im Zusammenhang mit den Leuten sehen, die hier schreiben, und die Marktsegmente, in denen diese Leute arbeiten. Mein Gott, hier taucht bis jetzt halt nicht der Name Monacor auf, na und? Ich wüsste zig Mobildiscobuden und jämmerliche Glitterentertainer, die seit Jahrzehnten mit dieser Mikrofonie Geld verdienen. Da müssen wir doch jetzt nicht zum x-ten Mal wieder die Diskussion anstrengen darüber, welches Mikrofon für welchen Markt und welchen Grad an Amtlichkeit geeignet ist. Das haben wir doch schon bis zum Mäusemelken durchgekaut.
Mich bringt der Monacormann aber auch noch auf andere Gedanken. Ich könnte mir vorstellen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Forumsuser auch Mikrofone in der Kiste hat, die er hier tunlichst oder versehentlich (*g*) verschweigt - und sei es nur das Talkback, auf dem drei Bremer Buchstaben stehen.
Natürlich gibt es hier unsere bekannten Puristen mit ihren 200 Mikrofonen, Wanddiplomen und Schöpsholzkästchen. Ich fürchte aber, dass auch die mal sehen müssen, dass das einfach nicht repräsentativ ist. Die mögen auf ihre dicke Hose stolz sein, meinetwegen auch zurecht, aber darunter gibt's doch noch erheblich Bandbreite. Ob die jetzt bis Shure herunterreicht oder bis Monacor oder Omnitronic, das ist doch zunächst mal egal. Dass Monacor sehr freigiebig Produkte in Tests schickt, ist auch unbestritten. Da sind andere Hersteller deutlich kiebiger, und zwar nicht aus Geiz, sondern weil die Schissbuxe voll ist, um das mal klar zu sagen. Wehe, da kommt dann am Ende was Peinliches heraus, und sei es nur eine Unregelmäßigkeit im Frequenzgang. Dann ist plötzlich keiner mehr zu erreichen für eine Stellungnahme (mit nachträglicher Androhung, dass ab sofort keine Testmuster mehr abgegeben werden), oder in Foren wird unsachlicher Schwachsinn geschrieben, so wie etwa unser Sparbrotkollege mit seinen albernen QSA-Stufen.Nein, ich habe mit Monacor nichts zu tun. Ich habe viele DI-Boxen von denen, sonst nichts. Ich kenne da auch keinen. Aber dieses alberne Gehampel hier nervt.
So oder so, ich finde es nach wie vor begrüßenswert, dass Hersteller hier mitschreiben. Und dass Thorsten einmal mehr sachlich und professionell bleibt trotz der substanzlosen und teils auch etwas pampigen Ansaugerei von der Seite. Chapeau!
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Das hängt von der Größe der Tanzfläche ab. Und davon, was du unter angemessener Beschallung verstehst

Die Opera sind doch bestimmt so komisches Aktivzeug. Kenne ich nicht, aber kann es mir lebhaft vorstellen... ob sowas dann als Top hinlangt, wage ich dann doch zu bezweifeln. Bei 6 Metern Höhe geht schon viel Sound nach oben weg, das wird wohl eine Industriehalle sein; und 30 Meter tief - nun, das ist ein großes Zimmer, wo es Radau zu machen gilt

Ich würde da unter 218 plus 212/2 nicht auflaufen. Aber wir haben früher auch Feten mit deutlich weniger Bummbumm gehabt und trotzdem waren die spaßig :lol:
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Ich war wie die Jungfrau zum Kinde auch an zwei 421er in grau herangekommen. Mit Kleintuchelarmatur. Aber wo will man sowas heute noch hinhängen auf der Bühne... wie sähe das aus? Nein, das geht echt nicht mehr. Es gibt bei Ebay aber eine Fangemeinde, die wie bekloppt steigert, wenn ein solches Ding funktionsfähig ist und nicht verbeult. Die Soundgurus, die immer noch in den Siebzigern schwelgen... für die beiden Teile habe ich vor einem Jahr zusammen fast 400,- Euro bekommen. Die investiere ich tausend Mal lieber in aktuelle, hochwertige Mikrofonie, als mit solch altem Kroppzeug irgendwelchen Legenden hinterherzuhasten, nur um cool und alternativ zu sein :oops:
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Zitat von "gezz-abba"
Billigste Drummics, ein paar abgerockte 57, davon mind. eines mit schnarrendem korb, oft ein salat aus AKG Clips, ein abgebrochenes 604, nur passiv DI-Boxen und davon zu wenig, KEINE kondenser oder nur C1000, gesangsmikros sind rottige 58er und sennheiser mischungen verschiedenster generationen inkl. china nachbauten aller genre...
Den Wert technisch einwandfreier Markenmikrofonie habe ich auch erst mit etwas Verzögerung erkannt. Man glaubt am Anfang gar nicht, was das ausmacht, ein amtliches Mikrofon (normalen Standards meine ich damit) gut plaziert einzusetzen. Ich habe in den vergangenen Jahren hemmungslos alles verkauft, verramscht und weggeschmissen, was alt, kopiert oder billig war. Ich bin ja hier als bekennender Freund der Standardmikrofonie bekannt - arbeite mit D112, e604, e609, NT5, SM57, SM58 und Beta87, Pro35R. Das ist Zeug, was anerkannt ist und in meinem Marktsegment hervorragend spielt und bei Musikanten begrüßt wird. Die meisten Kapellen kennen eben tatsächlich noch alte Sennheisergurken, StageLine-Mikrofone oder welche von Superlux. Mit den genannten Mikrofonen, die ich ausnahmslos der (gehobenen) Mittelklasse zuordnen würde, kriege ich hier alles gemanaged, was anfällt. Natürlich hört das Auge mit... verrostete Einsprechkörbe oder solche mit Dellen drin gibt es hier nicht. Dass der Schaft mit den Jahren etwas verkratzt, das ist nicht zu verhindern. Aber meine Gesangsmikrofonie starrt auch nicht vor Dreck (Kartoffelsalatreste im Schaumstoff usw... ja, sowas gibt es, und zwar en masse - einfach ekelhaft). Bei solchen Sachen fängt die Sorgfalt an. Wenn ich als Musiker oder Techniker auf eine Bühne komme, und mir da verranztes oder versifftes Mikrozeug angeboten wird oder die 10€-DI-Boxen von Ebay, dann weiß ich, was ich da an "Kollegen" vor mir habe! Nein danke... das bin ich mir in der eigenen Bude wert.Wenn ich mich zur nächsten schwungweisen Neuanschaffung durchringen kann, gibt es für die Drums einen Audixkoffer mit den üblichen Verdächtigen. Das ist das nächste, was kommt - und AE3300 für Choranwendungen, die immer mehr werden hier. Bei der Mikrofonie anzusetzen, wenn es um grundsätzliche Soundfragen angeht, bringt tausend Mal mehr als Gerede über Endstufen und 'klingende' Mischpulte. Ein paar gute Boxen am anderen Ende der Kette natürlich vorausgesetzt

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Zitat von "marcel.brouwers"
deleten lassen
Ist das möglich, dass wir in diesem Forum Deutsch sprechen? :oops: -
Um Expertenansichten zu diesem tollen Fremdwort zu hören, bitte den Herrn Soundklinik aus der Trio-Stadt ansprechen

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Messingschrauben findet man immer wieder auch mal an Installationsmaterial (Leuchten etc).
Ansonsten finde ich das mit den zig Erdungspunkten und der Angst vor durchgeschleiftem Schutzleiter neurotisch. Man kann's echt auch übertreiben
