Hallo Leute!
mal ne Frage: Habe ich ein Kardioid SubwooferSystem wenn ich meine 3 SB82 übereinanderlege und den mittlersten in der Phase um 180Grad drehe??
Hallo Leute!
mal ne Frage: Habe ich ein Kardioid SubwooferSystem wenn ich meine 3 SB82 übereinanderlege und den mittlersten in der Phase um 180Grad drehe??
Nein.
Um Expertenansichten zu diesem tollen Fremdwort zu hören, bitte den Herrn Soundklinik aus der Trio-Stadt ansprechen ![]()
Zitat
mal ne Frage: Habe ich ein Kardioid SubwooferSystem wenn ich meine 3 SB82 übereinanderlege und den mittlersten in der Phase um 180Grad drehe??
wenn es sooo einfach wäre, hätten wir ja alle haufenweise cardioid-subwoofer ![]()
Zitat von "wora"
wenn es sooo einfach wäre, hätten wir ja alle haufenweise cardioid-subwoofer
:lol: :lol: :lol:
na gut also muss ich da am Controller noch mehr ändern damit es einer wird.
Warum nimmt d&b als Wert für Delta s ca. 67cm (Gehäusetiefe Q-Sub, beim B2 ist's mehr)?
Das entspricht dann ja 4*0,67m= 2,68m bzw. 343m/s / 2,68m = 128Hz.
Ich interpretiere das jetzt so, dass sich die Bassniere für ~128Hz ergibt.
Dadrunter und dadrüber hört dieser Effekt doch wieder auf, oder nicht?
Ich hätte vermutet, daß die Niere auf der Hälfte des Subwooferfrequenzganges
eingestellt wird:
Sub arbeitet von 60...120Hz, also Niere / entsprechendes Cardioid-Delay
und passender Cardioid-Weglängenunterschied für 90Hz, das wären dann ~95cm.
mfg stefan
das problem ist, das du phasen schieben mußt. das ist frequenzabhängig. es reicht also keinesfalls so ein einfaches den bass umzudrehen
Zitat von "stepu"...
Ich interpretiere das jetzt so, dass sich die Bassniere für ~128Hz ergibt.
Dadrunter und dadrüber hört dieser Effekt doch wieder auf, oder nicht?...
es ist genau so wie test sagt: um eine gleichmässige nierenwirkung über alle frequenzen zu bekommen, müsste man jede frequenz unterschiedlich delayen, da sich die wellenlänge verändert.
eine cardioid-wirkung mit einem normalen controller kann sich also nur bei einer bestimmten frequenz einstellen lassen, darüber und darunter ist es dann so wie du sagst.
und der bereich um 125 Hz ist eben viel koppelanfälliger (gesangsmikrofone!) als z.b. 60Hz. oberhalb läuft der bass eh nicht weiter hoch und unterhalb gibts weniger probleme. deshalb wählt man diesen kompromiss.
hm, das hört sich alles nach höherer Mathmatik an!!!
also irgendwann mal CardioidBässe mit Systemendstufe kaufen und dann Spass haben!!
Oder messen und Allpass Filter nutzen ![]()
Jetzt mal im Ernst:
Ich warte eigentlich für INSTALLATIONEN schon lange auf einen kompakten - zum Beispiel - 4 x 8er oder 4 x 10er-Aktiv-Cardioid-Sub, bei welchem die Abstrahlcharakteristik eingestellt werden könnte... Da geht's nämlich meistens um viel wichtigeres als möglichst viel Bassdruck - da geht's um möglichst viel Bassdruck am RICHTIGEN Ort in der Location!
Deshalb liebe Ingeniere: Baut endlich mal was neues, Innovatives bei Sub's.
Du hast das zB bei den J Subs von d&b.
DA kannst Du sogar die Cardoid Modi einstellen.
bzw gibt es das in den Controllern ( D12 / D6 Amps ) auch für Q Subs, da braucht man dann aber mehr als 1 Stück Q Sub
Das ist mir schon klar - wir haben für unser System auch ein entsprechendes Setup. Mir geht es um ein in sich geschlossenes System für Installationen - quasi als Ergänzung für neue, entsprechende cardioide Topteile. Wir haben auf jeden Fall noch nie eine Installation in einem Kulturschuppen mit Q-System geschweige den mit J-System gemacht... Bei einem entsprechenden Angebot würd's wohl heissen: Bei Euch piept's wohl ![]()
Nein: Mir geht's um ein kleines Kistchen, bei dem zwei basstaugliche 8er nach vorne in die Welt hinausschielen und zwei 8er, die sich rückwärts den Raum unter der Bühne betrachten. Jeder mit einem 500 Watt Endstüfchen angetrieben und mit dem internen Controller über anpassung der Phasenlage und entsprechend delayed auf Cardioid getrimmt. So ein Kistchen könnte 30cm hoch, 60cm tief und 90 cm breit sein - geht somit unter jede Kleinkunst-Bühne.
und kostet im ek so um die 1500e, womit klar ist, warum das keiner baut. du brauchst mindestens 2 amps, einen leistungsfähigen dsp und einen ing der das dann programmiert. es sind auch keine großen stückzahlen zu erwarten
Zitat von "test"es sind auch keine großen stückzahlen zu erwarten
DAS wurde noch vor nicht allzu langer Zeit zu Zeilenlautsprechern auch gesagt. Und was haben wir heute? Sogar wir fangen uns an für solche Konzepte zu interessieren... ( :wink: @ an einen unerkannten Mitleser, der weiss, was ich meine). Wobei dieser Mitleser, mit dem ich eben über dieses Thema ganz altomodisch am Telefon diskutiert habe, gleich denkt wie du. Ich denke anders und ich bin überzeugt: In 5 Jahren wird das im Installationsbusiness standart sein.
Hallo!
Ich habe mal eine Verständnisfrage. Mal angenommen ich habe ein Gehäuse mit zwei Tieftönern, einer auf der Vorderseite, ein anderer auf der Rückseite mit jeweils eigenen Volumen. Jetzt drehe ich den Lautsprecher um und messe den Schall der von dem vorderen Chassis nach hinten gestrahlt wird.
Dann stelle ich den Amplitudengang des hinteren Chassis (ebenfalls hinten gemessen) so ein, dass es dem hinten gemessenen des vorderen Chassis entspricht.
Da der Schall des vorderen Chassis wegen des tiefen Gehäuses später hinten ankommt, verzögere ich nun das hintere Chassis um die Zeit = Tiefe/Schallgeschwindigkeit.
Wenn ich nun noch das hintere Chassis invertiere, müssten sich doch die beiden Quellen hinten auslöschen, oder?
Wozu brauche ich also ein frequenzabhängiges Delay?
Hi cale,
was meinst du mit frequenzabhängigem Delay?!
Du hast in deiner Erklärung ja schon alles nötige drin:
Die Entfernung der Chassis (muss aber genau Lambda/4 [= 90 Grad] der rückseitig zu bedämpfenden Frequenz sein)
und die Verzögerung des hinteren Lautsprechers (ebenfalls Lambda/4 der rückseitig zu bedämpfenden Frequenz).
Wird dann der hintere LS verpolt angeschlossen, ergebt sich hinten eine Phasenverschiebung von (2*n-1)*180 Grad
(=auslöschung totale!) und vorne eine von 2*n*180 Grad (=additione totale!).
Cardioid at its best!
mfg stefan
Zitat von "cale"
Dann stelle ich den Amplitudengang des hinteren Chassis (ebenfalls hinten gemessen) so ein, dass es dem hinten gemessenen des vorderen Chassis entspricht.
cale
Habe ich das richtig verstanden, dass du also die Phase entsprechend anpassen willst?
Zitat von "stepu"
...und die Verzögerung des hinteren Lautsprechers (ebenfalls Lambda/4 der rückseitig zu bedämpfenden Frequenz).
Dann hast du aber nur für diese eine Frequenz ein cardioides Abstrahlverhalten.
Zitat von "stepu"
was meinst du mit frequenzabhängigem Delay?!
Wenn sozusagen für jede Frequenz das zu Lambda/4 entsprechende Delay erzeugt wird. Damit erhälst du ein cardioides Abstrahlverhalten über einen wesentlich größeren Freqeunzbereich. Das ist ja gerade der Clou an der Sache!