Hallo!
Vielleicht noch ein wenig zu dem Hintergrund, warum ich das wissen möchte. Ich entwickel im Moment einen eliptischen Waveguide. Dafür habe ich mittels BEM Simulation eine horizontale (100° Abstrahlung) und eine vertikale (70° Abstrahung) Kontur geschaffen. Diese beiden Konturen habe ich jeweils als rotationssymmetrische Waveguides gedreht und gemessen (Isobarendiagramm), um die Simulation zu verifizieren, welche ebenfalls rotationssymmetrisch war.
Daher stehen jetzt die vertikale und die horizontale Kontur, sowie der Halsdurchmesser fest. Soll die Form des Waveguides nun eliptisch sein, steht durch diese drei Angaben die komplette Form schon fest, da die vert. und hor. Kontur gleichzeitig auch den Wert der jeweiligen Ellipse angeben.
Einfluß auf die Abstrahlung außerhalb der beiden Ebenen kann ich also nur durch den Verlauf in den beiden Ebenen nehmen, die ich aber wegen der guten Ergebnisse eigentlich nicht mehr verändern möchte. Ich werde auf jeden Fall bei dem Waveguide mal die diagonalen Isobaren messen, um zu schauen, was dort passiert.
Mich wundert es auch, dass eigentlich immer nur Isobaren der beiden Ebenen angegeben werden, wo doch der Hörer sich in den meisten Fällen außerhalb dieser beiden Ebenen befinden dürfte.
Ich freu mich schon auf deine Ausführungen, falls du dazu Bücher oder AES Artikel kennst, sind diese natürlich gern gesehen.
PS: frohe Weihnachten!