Na sieh an, ist das ein Hörnchen obenrum, oder eine Metallkalotte?
studiomonitor [prototypen-stadium]
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horn mit kompressionstreiber, membran nicht aus metall.
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n´abend,
ich hole das ding mal wieder hoch, denn ich konnte nicht vom bändchen lassen und habe mit einer kleineren pappe (ziel = wesentlich höhere trennung als zuvor mit dem 8"er!) experimentiert.
klanglich bin ich nun viel zufriedener als vorher, aber seht selbst!1.)
gehäuse roh, geschloßen, noch nichts eingefräst und ohne die geplanten fasen seitlich des horns:2.)
messungen der chassis roh im gehäuse (f-gang ungeglättet + phasengang mit bezug auf´s akustische zentrum; elektrische impedanz und phase; periodenbasiertes zerfallsspektrum):3.)
...und daraus machen dann 2x 18db-filter und ein saugkreis im hochton folgendes (f-gang ungeglättet mit kurzem fenster; f-gang mit 1/24tel-glättung und angehängtem nahfeld; zerfallsspektrum; horizontale abstrahlung 0-80°):weitere messungen liefere ich noch nach.... zur zeit wenig zeit für´s basteln
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Sind das nich StudioMonis, dann werden die doch eh auf 0° ausgerichtet.
Finde die Directivity da net sooo wichtig.MfG
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Ist das nicht der 18sound 6" neodym schießlichtot 430 oder wie der noch gleich hieß?
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Zitat von "Thomas"
Ist das nicht der 18sound 6" neodym schießlichtot 430 oder wie der noch gleich hieß?
Ist wohl der Langhubige TT von 18Sound ?
8 oder 16Ohm Version ?Ist die Messung im Pegel kalibiert?
Wenn ja...und auch noch 8Ohm...dann ist das eher ein Leisesprecher....
anstatt ein Lautsprecher
-> Das war jetzt nicht böse gemeint
Grüßle
Sven
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Zitat von "Jobsti84"
Sind das nich StudioMonis, dann werden die doch eh auf 0° ausgerichtet.
Finde die Directivity da net sooo wichtig.MfG
Auch im Studio hast Du 6 Wände und hörst deshalb maximal 50% Direktschall.
Somit spielt das Abstrahlverhalten (Directivity) natürlich eine Rolle.
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Zitat von "Inspiron"
Schöner Phasenverlauf: könnte mir vorstellen, dass sie relativ direkt und impulsiv wirkt.
bislang würde ich das einfach als "unauffällig" beschreiben.Zitat von "Inspiron"Mir gefällt das Sonogramm nicht: Directivity schon deutlich ab 200Hz...
ja, da ist irgendwas schief gelaufen, was ich mir auch nicht erklären kann.
bei gelegenheit gehe ich damit nochmal ins freie und messe dann auch die vertikale abstrahlung.[/quote]Zitat von "Inspiron"ansonsten oben sehr schmal, aber das kenne ich von meiner Expolinear RT-9, was ja auch seine Vorteile haben kann.
so sehe ich das auch. wenn man einen gewissen hörplatz (und sonst nichts) abdecken will, ist man damit gut bedient.Zitat von "pm-acustics"Ist wohl der Langhubige TT von 18Sound ?
ja.Zitat von "pm-acustics"8 oder 16Ohm Version ?
wenn ich mich recht entsinne, habe ich die impedanzmessung gepostet.Zitat von "pm-acustics"Ist die Messung im Pegel kalibiert?
ja. alles gemessen mittels psi 00 023 und mtg mk221 + mv201.Zitat von "pm-acustics"dann ist das eher ein Leisesprecher....anstatt ein Lautsprecher

ja... es gibt noch andere gründe, aus denen ich grade dieses chassis genommen habe ;-). -
Tja, eigentlich wurde ja schon alles Wichtige gesagt, die Directivitymessung solltest Du halt überprüfen.
Zum Wirkungsgrad ist zu sagen, dass das nunmal ist, wenn kleine TMT verwendet werden. Für einen Studio(nahfeld)monitor ja aber in Ordnung.
Etwas wundert mich aber die hohe untere GF, das die Einbaureso ja bei 90Hz liegt und bei der Phase bin ich mir etwas mit der Plausibiltät unsicher.
Kannst du mal die Impulsmessung zeigen?Viele Grüße
André -
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Zitat von "F.A.Bi.A.N."
warum die nahfeldmessung eine andere phaseninformation zeigt als die 1m-messung.....
hat mittlerweile jemand eine idee? -
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Zitat von "Wolfgang"
erstmal: welche darstellung ist denn das? minimalphase oder reale phase, abstandsbereinigt? nutzbringend ist hier nur die reale.
natürlich eine "reale" darstellung mit nachträglicher entfernung der laufzeit.Zitat von "Wolfgang"drittens: wie auf der strassacker-seite beschrieben, kommt es in unterschiedlichem messabstand zu unterschiedlichen abständen mic-lf und mic-hf.
ob das für die untere GF einen merklichen einfluß hat... ich könnte es mir nicht erklären.Zitat von "Wolfgang"nochwas: ist bei den messungen zufälligerweise ein weichenzweig ohne abschluss betrieben worden ....
nö. -
...und endlich fand ich wieder zeit für die boxen. mittlerweile haben sie ein hübsches multiplexgehäuse und eine passabel funktionierende weiche.
schwerpunktmäßig war ich bei den vorherigen weichenvarianten unzufrieden mit der wiedergabe im oberen mittelton.
der hochtöner resoniert bei ca. 1,8khz, so dass eine trennung >2,5khz das maximale der gefühle zu sein schien. dafür musste der mitteltöner entsprechend weit hochlaufen. in den vorherigen postings sieht man noch sehr schön die resonanzen bei 4 und 5khz. diese habe ich jetzt gesondert entzerrt und die flankensteilheit allgemein erhöht (aber ohne weitere reihenbauteile, versteht sich - die flanke fällt im übernahmebereich mit ca. 50db/oktave ab
).
das ganze sieht dann so aus (achtung, sehr kurzes zeitfenster mit geringer auflösung <300hz).1.) wege zueinander (2,83v in ~10ohm/ 1m; 1/24tel glättung)
2.) frequenz- und phasenverlauf (ohne glättung)
3.) periodenbasiertes zerfallsspektrum...klanglich bin ich mittlerweile (nach einigem testhören) wirklich zufrieden. die auflösung ist gut; die box "verschluckt" sich auch an details nicht. ganz im gegenteil - obwohl die stimme, wenn die qualität der aufnahme das zulässt, immer vorne ist, hört man viele feinheiten. teilweise sind mir diese in dieser deutlichkeit sogar auf altbekannten konserven "neu". ich glaube, dass das magnetostaten ohnehin oft nachgesagt wird.
schönes WE noch,
fabiannachtrag: die klemmenspannung war etwas zu niedrig, ich bin wohl an´s poti gekommen... die tatsächliche empfindlichkeit liegt bei 88db.
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Hallo!
Schönes Projekt zu dem ich noch die ein oder andere Frage habe.
1.) Wie nah kann man an den Lautsprecher rangehen, ohne die beiden einzelnen Wege heraus zu hören? Die hohe Trennung spricht doch eigentlich eher gegen einen Einsatz als (Nahfeld-) Monitor.
2.) Wird der Baffle-Step entzerrt?
3.) Gibt es eine Möglichkeit nach Fertigstellung des Projektes an die Schaltung der Weiche zu kommen?
Danke!
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Zitat von "Cale"
1.) Wie nah kann man an den Lautsprecher rangehen, ohne die beiden einzelnen Wege heraus zu hören? Die hohe Trennung spricht doch eigentlich eher gegen einen Einsatz als (Nahfeld-) Monitor.
ich höre damit momentan auf ca. 1,2m abstand. das finde ich okay.
warum die hohe trennung dabei problematisch sein soll, verstehe ich nicht so ganz. das vertikale abstrahlverhalten wird vor allem durch zwei effekte dominiert:
- die steilheit der flanken selbst, dadurch ist der interferenzbereich relativ schmalbandig
- die bauartbedingt sehr enge abstrahlung des magnetostaten in der vertikalen, siehe (messung ist frei liegend, ohne schallwand, gemacht worden):Zitat von "Cale"2.) Wird der Baffle-Step entzerrt?
nein, denn die schallwand ist so schmal, dass er nicht in erscheinung tritt. messungen der wege ohne weiche habe ich (imho) im vorfeld gepostet.Zitat von "Cale"3.) Gibt es eine Möglichkeit nach Fertigstellung des Projektes an die Schaltung der Weiche zu kommen?
den schaltplan werde ich mit sicherheit nicht veröffentlichen - aber eventuell kannst du ein paar fertigweichen bekommen; die fertigung für die ersten stück sollte noch in diesem jahr laufen... (schreib mir doch ´ne email). -
Hallo!
Was mir nach unserem Telefonat noch aufgefallen ist: Beim Übergang vom TMT zum HT kommt es bei der horizontalen Abstrahlung zu einem Sprung von ca. 120° auf 80°.
Wünschenswert wäre also für eine engere und gleichmäßigere Abstrahlung ein größerer TMT. Gibt es denn deiner Meinung nach überhaupt einen 8" TMT, den man sinnvoll bis 2,5kHz einsetzen könnte? -
Zitat von "Cale"
Hallo!
Was mir nach unserem Telefonat noch aufgefallen ist: Beim Übergang vom TMT zum HT kommt es bei der horizontalen Abstrahlung zu einem Sprung von ca. 120° auf 80°.
Wünschenswert wäre also für eine engere und gleichmäßigere Abstrahlung ein größerer TMT. Gibt es denn deiner Meinung nach überhaupt einen 8" TMT, den man sinnvoll bis 2,5kHz einsetzen könnte?hallo leif,
guck mal bitte genau hin. die messung, auf die du dich beziehst, ist vom november 2007. die abstrahlung mit der aktuellen weichenschaltung habe ich selbst noch gar nicht richtig (d.h. mit tiefer unterer grenzfrequenz, sondern nur indoor) gemessen.
einen 8"er bis 2,5khz hochzutreiben ist wohl eher eine sache für die klang&ton, wobei die das auch mit noch größeren chassis machen... -
óla,
wie man sieht, kann es auch mal länger dauern. aber nun mache ich endgültig den "deckel drauf" - es gibt ein paar fotos und messungen zu sehen. nichts dolles, aber immerhin "etwas".
das gehäuse:
(15mm MPX, 30mm für die front - erst weiß vorgrundiert, dann schwarz hochglanz lackiert...)die messungen:
f-gang 2,83V/1m; periodenbasierte zerfallsspektren der gesamtbox sowie der nahfeldmessungen an der membran/ BR-port; elektrische impedanz und phase:abstrahlungen horizontal/ vertikal:
die weiche setzt sich konzeptionell aus einem 24db-tiefpassfilter mit integrierten sperrkreisen (...akustische flankensteilheit liegt deutlich höher!) sowie einem 18db-hochpassfilter mit einem parallelen saugkreis zusammen (siehe foto oben). die akustische trennung liegt bei ca. 2,5khz (siehe vertikale abstrahlung).
die impedanz liegt mit 10ohm bei ~200hz relativ hoch, da für die box das 16ohm-chassis von 18sound verwendet wurde (gibt´s auch in 8ohm). im hochton sinkt die kurve jedoch auf 4ohm, so dass ich mich für 2,83v klemmenspannung entschieden habe, um den wirkungsgrad (ca. 86db) anzugeben.
die kleine aufweitung in der horizontalen abstrahlung bei 3khz geht vermutlich auf einen kantenbeugungseffekt an der seitlichen schallwand zurück.der höreindruck:
der hochtöner löst, wie vormals schon festgestellt, sehr gut auf. altbekannte konserven offenbaren hier und da neue details - das macht freude. der pegelabfall ab 200hz macht einen subwoofer nötig. in meinem fall stelle ich einen 15" PA-bass dazu, aus gründen der einfachen verfügbarkeit. dann wird die sache richtig rund.
die abstrahlungsmessungen zeigen, wie aufstellungssensibel die box ist. der sweetspot ist relativ klein. jedoch hat dies auch den vorteil einer relativ geringen anregung des hörraums.
der vertikale interferenzbereich fällt, wie eingangs ebenfalls vermutet, sehr klein aus. für mich ist auch bei intensivem testhören und hoch- und runterfahren des bürostuhls kaum etwas von den sonst üblichen turbulenzen zu hören.nunja, soviel dazu.
gruß,
fabian -