1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Audiowerk

Beiträge von Audiowerk

  • wer kennt einen zuverlässigen Musicstore in den USA?

    • Audiowerk
    • 26. August 2008 um 20:34

    Hm. Was ist mit Fracht, Zoll, Umsatzsteuer bei der Einfuhr? Lohnt sich das dann auch noch? Ich wäre da erstmal vorsichtig mit solchen scheinbaren Vorteilskäufen...

  • Aus Joch´n Roll Festival

    • Audiowerk
    • 25. August 2008 um 21:26

    Eine gut gemeinte Sache? Was genau war denn da gut gemeint? Die Absicht, möglichst fett abzuzocken, seine eigene Vollidiotie in Bezug auf Organisation einer Party öffentlich darzustellen und sich am Ende aus dem Staub zu machen?

    Es ist echt schon krass, dass solche Leute mehr als einmal in solchen Dimensionen murksen können. Und das auf anderer Leute Kosten (von 30000 knapp, wie ich eben las). Man kann heute nicht mehr wachsam genug sein, was Veranstalter solcher Parties und die Bezahlung angeht...

  • Envirel

    • Audiowerk
    • 9. August 2008 um 10:33

    Irgendwie hast du die Gabe, permanent merkwürdige Fragen zu stellen.

  • QSC PLX 3402 mit FC 8 einmessen

    • Audiowerk
    • 7. August 2008 um 21:34

    Wer viel misst, misst Mist.

    Erzähl mal, was du da überhaupt misst und wie.

  • I don't need that, 2.0

    • Audiowerk
    • 7. August 2008 um 20:20
    Zitat von "Der Lange"

    Kann denen mal einer beibringen ihre Frauen zu haus zu lassen?


    Ja, die Soundpolizei. Sowas mag ich auch ganz besonders. "Sie, hören's, das Saxophon von meinem Mann auf der Bühne klingt aber noch nicht schön. Können's des noch ä bissle filtere?" :shock: :evil:

    Du plenkst übrigens. Das ist nicht schön anzusehn.

  • Weil's so schön ist, noch einmal: was kostet dieser Job?

    • Audiowerk
    • 7. August 2008 um 10:21

    Oh, ich bin gar nicht auf der Suche nach mehr Arbeit. Das war nicht die Intention des Threads. Ich hab' grad so viel zu tun, dass es mir noch Spaß macht, nicht weniger und auch nicht mehr. Ich muss mir nicht jedes Wochenende zwanghaft mit drei Jobs im Schlafabstand von drei Stunden zupflastern. Ich hab' einen Hauptberuf, wo ich unter der Woche um sieben auf der Matte stehen muss. Da ist ein bisschen Wochenende auch ganz nett zwischendurch. Mir ging es hier darum, die ständige Verramschung von Personal und Material und das ewige Runterhandeln in unmoralischer Art mal gegenzuchecken. Mal zu hören, ob ich de facto für den aktuellen Markt zu teuer bin oder ein bisschen zu blöd oder der Hase anderswo im Pfeffer liegt. Okay, und um ein bisschen Dampf abzulassen :D

  • Weil's so schön ist, noch einmal: was kostet dieser Job?

    • Audiowerk
    • 7. August 2008 um 01:00

    Nun, das ist eben ein erheblicher Knackpunkt, den du da ansprichst. Ich *bin* eben kein Großer, sondern reihe mich den Range der kleinen lokalen Leute ein, derer es auch in diesem Forum einige hunderte, vielleicht sogar tausende gibt. Wir machen an der Basis der Branche die Arbeit vor Ort, die jene Buden, die sonst die Stones und die Night of the Proms beschallen, eben nicht machen. Wir kümmern uns um die Beschallung der 1000-Mann-Waldfete vom Sängerverein Waldeslust, wir beschallen das Stadtfest oder das Folkfestival. Oder eben das Sonntagskonzert in einer örtlichen Stadthalle, auf das sich der Chor anderthalb Jahre vorbereitet hat.

    Uns sponsert eben *keiner*. Wir kaufen uns das Zeug von dem Geld, das das Material, das schon da ist, einspielt. Außerdem kaufen wir uns davon was zu fressen und bezahlen die Lebensverischerung oder den Bausparvertrag. Oder finanzieren die Aufzucht eines oder zweier Kinder. Ist ja auch wichtig. Deutschland braucht Soldaten. Und mit leerem Bauch bin ich ein ruppiger Zeitgenosse.

    Bei der Sache mit der Gesundsanierung bleibe ich auch. Ich habe dabei nicht nur mich selbst, sondern generöserweise gleich unsere Branche miteinbezogen, ganz selbstbewusst, und auch vom Kollegen tonguru Recht bekommen. Ich wüsste nicht, wer von uns seinerzeit die Sachen abgezogen hat, die im Supermarkt, an der Tankstelle, in Cafés und in der Pizzeria gelaufen sind. Wir haben 2:1 umgerechnet und im Zweifelsfall nach unten korrigiert. Aber darum geht es doch auch gar nicht. Das sind Kinkerlitzchen, über die man nicht zu reden braucht. Es ist aber eben eine Schraube in dem ganzen Getriebe, ein Einflussfaktor unter vielen.

    Und selbst wenn ich's Material vom Hersteller gesponsert bekommen hätte, ich würd's trotzdem zum Geldverdienen nutzen und auf Gewinnmaximierung achten. Ohne geldgeil zu werden oder unfair zu spielen.

    Und seid mir nicht bös wegen dem Seitenhieb auf die blöden Achtziger-PAs. Ist eines meiner bevorzugten Diss- und Veralberungsthemen :D

  • Weil's so schön ist, noch einmal: was kostet dieser Job?

    • Audiowerk
    • 6. August 2008 um 22:54

    Danke für die Blumen. Du führst einige Gedanken konsequent weiter - zum Beispiel den vom weiteren Rabatt. Was soll es bringen, wenn ich dem Kunden jetzt sage, gut, du kriegst es nochmal hundert billiger, wir machen 900 für alles und fertig. Dann kriege ich trotzdem was zu hören derart "uuh, immer noch viel Geld... weiß ich nicht, ob ich das durchkriege, mal mit der Chorleitung / Vorstand sprechen, aber ich glaube, das können wir uns nicht leisten... was ist denn, wenn wir auf Basslautsprecher verzichten, ist doch eh nur'n bisschen Bass im Hintergrund..." undsoweiter. Letztlich macht es dann trotz weiterer Verbilligung, die ich mir schon unter Schmerzen aus dem Kreuz geleiert habe, doch der billige Jakob. Nein danke, dann bin ich glatt so arrogant und sage, ich behalte meinen Stolz und unter tausend geht NICHTS. Und wenn ich *nichts* sage, dann *meine* ich auch *nichts*.

    Was ich in meinem letzten Beitrag nicht angesprochen habe, aber von dir ins Feld geführt wurde, sind die laufenden Kosten, u. a. für Reparaturen. Aber nicht nur das. Auch wenn man bei uns lange mit altgedientem Material rocken kann, so unterliegt jede unserer Buden doch stetigem Wandel, was den Vermietpark anbetrifft.

    Noch vor ein paar Jahren war ich mit alten Crown CSL-Endstufen, Communityboxen, kopierten Mikros, 16-Kanal-Pult und großem Behringersiderack unterwegs. Damit konnte man auch laut machen. Aber durch das stete Geld, das dieses Material über die Jahre einspielte, wurden natürlich nach und nach die Dinge ersetzt. Ich habe das in der Branche verdiente Geld auch nicht nur in die Pommesbude und in den Puff getragen oder in irgendeine Altersvorsorge gesteckt. Nein, ich hab's zu weiten Teilen immer wieder auch reinvestiert. Einmal, um auch höherwertigere Jobs machen zu können, dann um mir selber das Leben leichter zu machen und drittens, um sich auch mal mit coolerem Zeug zu umgeben. Nicht zuletzt spielt mein Funfaktor beim Umgang mit meinen elektronischen Spielzeugen eine nicht unerhebliche Rolle. Bei mir ist viel Leidenschaft dabei, wenn ich die Finger über der Konsole oder im Siderack habe.

    Es wächst der Mensch mit seinen größern Zwecken - und so kommt es, dass heute eben anders gerockt wird. Syrincs-Holz, Yorkvilleamping, Lexicon im Siderack, Altair-Equalizer, Yamahapult. Alles andere vertickt, Mikrokopien in der Mülltonne, gab ab einem bestimmten Level eh nur noch Ärger damit auf der Bühne mit den Musikern usw. Ich weiß nicht, ob die Leute davon ausgehen, dass ich einmal Material einkaufe und mir das dann dreißig Jahre quasi von selbst das Geld in die Kasse spielt. Romantische Vorstellungen sind das.

    So, und ich soll jetzt für 20.000 Euro Material da hinstellen, mich selbst auch noch, mein Auto kommt auch mit, und dann kriege ich 300 Euro? Beim nächsten Mal ist vielleicht der Raum ein bisschen kleiner geworden, dann lasse ich mir sagen, du, bring kleinere Boxen mit, kriegst 200 Euro, hast ja nicht so viel zu schleppen. Und dann irgendwann bringe ich selber das Geld mit, oder wie? Never ever, leckt mich doch!

    Und an Billy: ich vergleiche die heutige Situation doch nicht mit der vor zwanzig Jahren. Was interessiert es mich denn, was ihr in den Achtzigern rumgerockt habt. Ihr habt Boxen aus Regalbrettern gebaut und vier Kisten davon übereinander gestellt, mit albernen Lamellen davor. Ich kriege jedes Mal einen Lachkrampf, wenn ich eine Dorfdisko mit diesem Bastelwahnsinn sehe. Die Mikrofone waren von Sennheiser, hatten eine Analplug-ähnliche Form, sahen ein bisschen aus wie ein 50er-Jahre-Rasierer und hatten einen Anschluss, der mehr als daumendick war. Das sind doch ganz andere Zeiten gewesen. Ihr habt doch nicht auf hohem Niveau gerockt. Doch nicht mit so komischem Zeug. Ihr habt Standfußball gespielt. Da war ja grad der Kriech aus.

    Ich rede hier von sehr viel überschaubareren Zeiträumen. Zum Beispiel von der Euroumstellung, die auch der Guru ansprach. Ich glaube kaum, dass irgendein Rockmöbelhersteller in diesem Zuge die Preise gesenkt oder 1:1 angepasst hat. Das wurde auch dort, wie an praktisch allen anderen Stellen, zur Gesundsanierung unter der Hand missbraucht. Die o. g. Beispiele z. B. mit der Pizza, die mal zehn Mark kostete und heute dann sechs fünfzig, die haben schon ihren Grund. Bei so manchem Hersteller ging ein Preisrutsch durch den Produktrange, plötzlich kostete ein Audiotechnica-Mikrofon nicht mehr 105, sonder 150 Euro. Bei RCF wurden auf einmal die Pappen teurer.

    Was ist mit den gestiegenen Wartungskosten? In den Achtzigern, wenn denn mal was kaputt ging, wurde die RSD-Endstufe auf den Werkstatttisch gehievt und repariert. Die sah von innen aus wie ein Batterieladegerät, das konnte ein Trottel reparieren. Ich las eben an anderer Stelle: wo's schwarz verkohlt war und komisch roch, wurde ein Teil ausgetauscht und gut. Heute schmeißt man den kaputten CD-Player weg. Das repariert einem nämlich keiner mehr. Und was die heutigen, technisch sehr viel anspruchsvolleren Schaltungen angeht - nun, ich kann eine ClassH-Endstufe nicht selbst reparieren. Ich mache zwar einiges an Wartung bei meinen Teilen selber, ich scheue auch nicht vor Komponentenaustausch auf Platinen zurück, alles gar kein Thema. Aber so einfach wie zu Gründerzeiten ist das m. E. nicht mehr. Allein schon durch den erheblich gestiegenen Anteil hochintegrierter Schaltungen.

    Einen abschließenden Gedanken von mringhoff greife ich noch auf. Mir gefällt die Idee, dem Kunden den eigenen Standard zu definieren. Ich überlege mir gerade ein paar schöne, aber auch klare Worte, um genau das anzubringen, was mrh anregte: dass ich *leider* nicht in der Lage bin, unter Niveau zu arbeiten, ein gewisser Standard bei mir selbstverständlich ist und der aber leider nicht so preisgünstig zu kaufen ist wie das, was der Monacormann anbietet.

    Ja, eine feine Idee.

  • Weil's so schön ist, noch einmal: was kostet dieser Job?

    • Audiowerk
    • 6. August 2008 um 03:26
    Zitat von "gezz-abba"

    Kollege starstage hat diese geschichte offensichtlich auch für effektiv 450 steine angeboten, wenn auch als bundle


    Nein, eben nicht. Ich hatte gesagt, 550 für die VA, und nur wenn beide verbindlich gebucht werden, 1000. Das wären 500 pro VA gewesen. Bereits den Hunderter auf 900 war ich eben nicht mehr bereit zu gewähren.

  • Weil's so schön ist, noch einmal: was kostet dieser Job?

    • Audiowerk
    • 6. August 2008 um 00:28

    So, liebe Kollegen,

    habt zunächst vielen Dank für eure Einschätzungen und die nüchterne Diskussion. Ich hätte nicht gedacht, dass der Thread auf solch eine Resonanz stößt. Wie versprochen, äußere ich mich auch noch zur eigentlichen Fragestellung.

    Die Vorgeschichte war folgende: ich hatte in der betreffenden Stadt (NRW) beruflich zu tun, und über einen Kontakt kam die eingangs beschriebene Anfrage. Allerdings nur sehr unverbindlich, war ein Plaudergespräch zwischen Tür und Angel, quasi zur Orientierung. Ich hatte seinerzeit auch nur angedeutet, dass der Job ein Volumen von "einigen hundert Euro" haben würde. Damit hatten die Leute natürlich nicht gerechnet. Die Veranstaltung wurde dann damals mit einem Mackiepult, zwei RCF-Aktivplastikboxen und zwei Thomannmikrofonen auf Stereoschiene "beschallt". Outboardequipment gab es nicht. Während des Konzertes zeigte ein Endstufenblock Verschleißerscheinungen und produzierte Verzerrungen. Das Ganze war von der technischen Durchführung ein Desaster. Der Mann, ein SAE-Student, hat 80,- Euro bekommen.

    Einige Monate später führte ich eine Openair-Veranstaltung an diesem Ort durch. Der Chor, der mich seinerzeit angefragt hatte, trat dort zufällig auch auf. Nachdem nun bei solchen lokalen Gigs solcher Chöre immer die Soundpolizei im Publikum steht (Bekannte, Anverwandte, Mitmusiker etc.), sprach sich die gestiegene Übertragungsqualität auch in Richtung Chorleitung weiter. Man bedankte sich hinterher für den guten Ton und wollte unbedingt bei kommenden eigenen Gigs "was Vernünftiges" buchen.

    Dann kam vor ein paar Wochen die Anfrage auf den Tisch. Die Neuauflage 2008 der o. g. Veranstaltung sollte beschallt werden, eventuell eine zweite dieser Art, da sei man sich noch nicht ganz einig. Die Technik sei ja in 2007 nicht so optimal gewesen... Ich habe lang und breit erklärt, warum kein billiges Zeug geht, warum "soo viel" Material da hin *muss* usw.

    Angesichts der Tatsache, dass solche Veranstalter / Chöre eben nicht wirklich Geld auf Halde haben (ein Vorposter umschrieb das bereits genau), machte ich das Angebot: die Veranstaltung sollte alles in allem (Material, Personal, Transport) 550,- Euro kosten. Ich offerierte direkt dabei einen Bundlepreis: beide Veranstaltungen, die binnen sieben Tagen stattfinden sollten, alles im Rundumsorglospaket 1000,- Euro.

    Danach war erst einmal Funkstille. Später kamen die üblichen Diskussionen. Im letzten Jahr hätte ich dann nach einigen Tagen die Nase vollgehabt, hätte mich noch zu 900,- Euro hinreißen lassen. Auch so nach dem Motto, gut, noch mal hundert runter, die Hand drauf und fertig. Aber das sagt sich so leicht. Das sind auf deutsch zweihundert Mark. Und das in Zeiten, wie Detlef sie ansprach: wo der Diesel 1,44 an der Tankstelle kostet oder sogar mehr, wo ich morgens im überregionalen Teil von der 40%-Gaspreiserhöhung lesen muss und der Strom auch teurer werden soll.

    Meine Ameise fährt nicht mit Pommesfett, eine Anhängerfahrt macht die Reise auch nicht angenehmer, in meinem Keller bullert die Gasheizung (derzeit noch abgedreht, aber warm duschen morgens mag ich schon) und ich mache gern auch nach Sonnenuntergang abends das Licht noch ein wenig an.

    Wo ich grad so schön am Lamentieren bin, bleib' ich auch dabei, auch wenn mir hier gleich Pedanterie und Nervfaktor vorgeworfen wird: was erzähl' ich euch von Inflation? Milch und -produkte wurden teurer, Fleisch erfuhr in jüngster Vergangenheit einen Preisschub, alle übrigen Lebensmittel verteuern sich aufgrund der allgemeinen Energiekosten usw. Ob mein Auto eventuell mal kaputt geht, weiß ich auch nicht. Das hat Anfang des Jahres komplett neue Bremsen für 600 Euro bekommen und jetzt überall neue Schwingungsdämpfer, die nochmal so teuer waren.

    Es ist nicht das Problem, für den Liter Milch 10 Pfennig mehr zu bezahlen oder fünf Euro mehr Abschlag an die Stadtwerke mehr im Monat. Auch in einem Jahr mal 1500 oder 2000 Euro für eine Autowartung zu zahlen, okay, muss eben sein, kein Problem. Es ist die Gesamtheit der Kostensteigerungen, die sich an allen Ecken und Enden zeigt. Und das läppert sich verdammtnocheins zusammen. Man unterschätzt das auf den ersten Blick, merkt aber irgendwann, was an unzähligen Stellen kassiert wird und wundert sich, warum am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist.

    Gut, so extrem wie im letzten Satz beschrieben ist es bei mir nicht, da ich die Beschallerei nicht hauptberuflich betreibe. Trotzdem bin ich im Moment etwas gepisst. Soweit ich das mitgekriegt habe, ist in unserer Branche nur selten von Preissteigerungen die Rede. Teurere EK-Kurse für Geräte, steigende Transportkosten usw. - ich habe noch keinen Kollegen gehört, der deswegen für den Kunden den Preis fürs Lautmachen erhöht hätte. Mache ich auch nicht, darum geht es nicht. Wenn ich aber in ebenjenen Zeiten nach einem solchen Angebot hören muss, ob das nicht noch irgendwie billiger geht, ob das wirklich so teuer sein muss, und natürlich der obligatorische Spruch kommt, du, wenn wir's uns nicht leisten können, steht's Zeug bei dir herum und verdient garnix, dann mach es uns doch lieber für 300 Euro die VA, das ist doch schon viel mehr als der Kerl von letztes Mal gekriegt hat... ja, wenn ich sowas diskutieren soll, dann stört mich das.

    Ich war der festen Ansicht, einen guten Preis gemacht zu haben. Bei mir gibt es keine Mikrofone, auf denen nicht Shure, Rode, AKG, Audio Technica steht. Ich habe keine Plastikboxen, keine rostigen, in allen Farben schillernden Stative und bunte NF-Kabel. Ich hab' vernünftiges Zeug, kein Highend aus Meyerschen Kreisen, aber normales Material eben. Und ein bisschen Knowhow, wie ich glaube. Hey, du hast uns das damals draußen so schön gemacht bei der Veranstaltung, und man konnte jedes Wort der Solisten so fein hören, auch weiter hinten. Ja, weil ich statt einem Gesangsmikro durchaus noch 'nen Condenser übrig habe, Kompressoren bedienen kann und mein Hall nicht aus einem alten Roland-Musikergerät kommt. Und die Bässe kamen auch gut, die Männer singen doch immer so leise, sind ja auch nur vier Jungs, wo du denen ein Extramikro hingestellt hast, das war 'ne gute Idee. Das machste doch bestimmt noch mal für uns, für 300. Ist natürlich viel Geld, aber das kriegen wir schon zusammen...

    So, und ich bin, wie ich schon sagte, standhaft geblieben, und habe dieses Mal auch sehr ehrliche Worte gefunden. Unter den genannten Kursen komme ich *keinesfalls* aus den Socken, und wenn nichts daraus wird, dann bleibe ich an dem Wochenende eben zu Hause. Mir ist das Dilemma klar, dass das für solche Leute viel Geld ist. Aber warum soll ich das ausbaden? Die lassen sich hinterher 'ne gute Presse schreiben, und ich habe den Laden (unbekannterweise) durch meiner Hände Arbeit mitfinanziert, weil ich mich erheblich unter Wert verramscht habe. Ich bin doch nicht die Wohlfahrt. Das hab' ich jetzt so oft mitgemacht, in allen Varianten und Ausprägungen (vor allem beliebt die Kiste mit "dann sitzen im kommenden Jahr auch noch mehr Jobs der Art drin"... jaja), ich bin es echt leid. Irgendwann muss mal Schluss sein, und jetzt ist Schluss. Wollen wir mal sehen, was noch passiert. Oder ob das wieder jemand für 80 oder 150 Euro macht. Ich mach' es nicht, auch nicht für 300 Euro. Bin ich jetzt blöd, ungerecht, versnobter geldgeiler Technikfreak, unflexibel, gemein, zu teuer, ohne Verständnis für die lokale Musikszene usw. usw. usw. usf.?

  • Hat jemand diese SC Europa für 3020.- bekommen?

    • Audiowerk
    • 2. August 2008 um 01:41

    Ich hab' zwar viel Materialfluktuation gerade, aber ich hab's nicht gekauft, Stefan :D

    Neidisch? :D

  • Weil's so schön ist, noch einmal: was kostet dieser Job?

    • Audiowerk
    • 1. August 2008 um 08:43

    So, das war genau einer der weiteren Gründe, weshalb ich das hier mal geposted habe. Du bringst echt *exakt* die Sprüche hier aufs Tapet, die ich mir dabei ab und zu auch anhören musste: "kann man nicht kleinere Boxen nehmen..." / "geht das nicht ohne das ganze Zeug da am Mischpult, damit's billiger wird, wir sind doch nur'n kleiner Chor" / "der Gitarrist kennt noch einen aus dem Ort direkt, der hat auch zwei Boxen und Mikrofone, der macht uns das für 150" / "mhh, sooo teuer, dann geht's eben nicht mit Beschallung, müssen wir mal gucken, was mir mit den Solisten machen".

    Wir alle kennen dieses Genörgel. Aber ich bin standhaft geblieben - eben auch, weil ich nicht mit Phonic-Amps komme, sondern auch nach "hintenraus" nicht gepfuscht wird (obwohl's Amprack hinter der Bühne versteckt seinen geheimen Dienst tut, ist Yorkville drin).

    Weitere Reaktionen gerne willkommen - Ehrliche vor!

  • Weil's so schön ist, noch einmal: was kostet dieser Job?

    • Audiowerk
    • 1. August 2008 um 02:23

    Liebe Kollegen,

    ich weiß, dass die heißgeliebtesten Diskussionen hier mitunter darum gehen, was für den oder den Job finanziell zu veranschlagen ist. Und einmal will auch ich mich unbeliebt machen (nicht nur bei klauston *grinsel*) und eine solche Anfrage formulieren. Wer sich beflissen sieht, hier ernsthaft zu antworten, der soll das tun und ist mit seinen Ansichten herzlich willkommen. Und wer nörgeln will oder daherlamentieren, dass das Preisgefälle im Hinblick auf seine Region ja doch zu bedauern ist, der soll das der Parkuhr erzählen. Ich möchte hier klare Aussagen zu einem Allerweltsjob hören, keine Diskutiererei oder ähnliches. Mich interessiert eben, was "anderswo" für nachstehend beschriebene Leistungen zu bezahlen bzw. zu kassieren ist, ob das von mir womöglich zu billig oder zu teuer gemacht wird undundund. Ich werde in einigen Tagen mich dann auch selbst dazu äußern,was ich aufgerufen habe (habe diese Jobs in letzter Zeit mit steigender Frequenz abgearbeitet).

    Zu beschallen ist ein Konzert am Sonntagmittag, 15 Uhr. Es handelt sich um einen Chor von etwa 30 Leuten. Zu stellen sind vier Condensermikrofone, Klasse NT5 oder Vergleichbares, zwei Solistenmikrofone (nein, keine 58er!), zwei (kleine) Monitore. Außerdem für die Begleitband Abnahme von Klavier (Mikro rein, easygoing, kein Aufwand mit Großmembran oder C-Ducer, hier spielt nicht Justus Frantz), Gitarre, Bass, dezentem Schlagzeug. Beschallung, Hardware (Mikroständer usw.) da in Museen, Bühnenhäusern etc. aufgetreten wird, optisch und technisch galatauglich (hier: Syrincs Quader, pro Seite 15" & 12"/1"). FoH: angemessene Konsole, Kompressoren / Gates für Bass und Solovocals, Lexiconhall, gescheites Grafik-EQing für den Sound. Das Ganze ist ein Job für eine Person (muss ja nichts allzu Schweres durch die Gegend gekrückt werden). Das Zeug geht nicht ins Auto, weshalb Anhängerfahrt angesagt ist, durchschnittlich 30km Anfahrtsweg.

    Ja, das ist'n kleiner Wochenendjob. Keine 2x30kW-Festivalparty mit grobem Warnexholz - allerdings durch Häufigkeit bei mir momentan so'n echter Kleinviehmachtauchmist-Renner. Eben nichts für die Partyfreaks, weil die mit ihren JBL-Plastikboxen und den Monacormikrofonen eben nicht das technische Niveau und auch nicht das Knowhow haben, um diese VAn angemessen zu beschallen.

    Nun, wer sagt mal 'nen Nettokurs hier an? Was kassiert ihr bei euch für diese Leistung? :)

  • Warum werden so viele während der Show immer lauter?

    • Audiowerk
    • 25. Juli 2008 um 23:55
    Zitat von "Soundworld"

    Jetzt isses doch ein wenig länger geworden als gewollt


    Liegt daran, dass du so viele Absätze machst. Tthorstens Erbe?

  • Wert Soundcraft 800B?

    • Audiowerk
    • 23. Juli 2008 um 14:30
    Zitat von "Carl Carlton"

    Den werde ich aber bestimmt bald ändern


    Das lässt man sich hier im Forum gut bezahlen... :roll:

  • Summen-EQ: P- oder G-EQ?

    • Audiowerk
    • 15. Juli 2008 um 05:15

    Das ist auch meine einzige, größte Sorge. Ich bin selbst noch nicht ganz aufs digitale Mischen umgestiegen, habe aber unzählige Jobs mitgemacht, wo ein 01/V96 verwandt wurde. Im Großen und Ganzen habe ich das Ding mittlerweile wohl verstanden und erste Gangversuche live nun auch damit gemacht. Ich habe allerdings regelmäßig sehr genau hingeschaut, wenn es darum ging, in den Monitorwegen feedbackmäßig zu entzerren - mit den vier vollparametrischen Bändern pro Auxline, die das Teil bietet. Hatte immer ein bisschen Gänsehaut dabei. Summen-EQing kein Problem, da sehe ich vor allem das Argument der guten Boxen! Es muss schon was passieren, dass ich dringend was im Masterweg verbiegen muss... kommt bei mir nur selten vor. Da reichte mir das Vierbandige vollkommen hin. Aber bei den Auxlines...

    Mit vier Frequenzen, die man tief ziehen und genau positionieren kann, kann man sicherlich die gröbsten Gefahren aus der Monitorline herausbiegen. Nach vielen Jahren mit 31-Bändern aber, die zum Schluss auch Feedback-Locating-Systeme hatten, fällt es mir gar furchtbar schwer, mich mit dem Gedanken anzufreunden, dass ich von nunan mit vier Bändern Verzerrer pro Line auskommen soll.

    Die Sache mit dem liebgewordenen Feedback-Signalkram ist das eine, wovon ich mich schwer trennen könnte. Dann die auf vier beschränkte Zahl der Bänder. Und ob die Vollparametrik immer von Vorteil sein muss, das zweifle ich auch noch. Sicher, man kann's sehr präzise einstellen, und wenn es gar nicht reichen will, kann man das Filter auch noch beliebig breit machen. Aber das Gekurbel am Jogwheel, das Stepping durch die Parameter... man hat es doch jahrelang so einfach gehabt: es piepst, die rechte Hand greift etwa 50cm über Tischhöhe an den Grafikverzerrer und schwups, ist das Gepfeife Geschichte.

    Einige Kollegen aus meinem Dunstkreis können auch Monitor mit dem 01/V richtig gut und machen ihre Sache auch sicher. Aber ganz ehrlich: ich traue mich das nicht! Vielleicht überwinde ich mich auch da noch eines Tages, aber im Moment ist das kein Thema für mich. Ich überlege derzeit selbst die Anschaffung eines 01/V, aber selbst wenn es morgen früh hier neben mir stünde, nichts wäre mir ferner, als das Siderack zu Hause zu lassen am kommenden Wochenende... :oops:

  • Edirol R4

    • Audiowerk
    • 14. Juli 2008 um 06:20
    Zitat von "pivo@45rpm"

    Allerdings kann die Kiste kein Overdub.

    Ist das wahr? Ich hatte nämlich demletzt die Diskussion mit einem Kollegen, der sich lustig machte über mein Edirol Firewire-Interface, und dass ich noch mit Laptop und externem Gerät und Kabelgezumpel, mit Cubase und dem ganzen komplizierten Kram anrücke, anstatt mir so eine Allesdrin-Kiste zu kaufen.

    Das ist natürlich ein Totschlagargument, wenn der R4 kein echter Multitracker ist, sondern nur so aussieht...!

  • I don't need that, 2.0

    • Audiowerk
    • 12. Juli 2008 um 18:09

    Nee, dein dickes Gesicht :D :D

  • I don't need that, 2.0

    • Audiowerk
    • 12. Juli 2008 um 01:11
    Zitat von "klauston"


    War hoffentlich nicht das Rosa Band dran schuld

    Uiuiui - LOL Klaus :D :D

    Kurze Hosen waren für mich sowieso immer absolutes No-Go auf *jedem* Job. So wie ich von Anfang an kompromisslos Sicherheitsschuhe hatte, gab es auch immer selbst verordnete Jeanspflicht - und wenn's open air 35° im Schatten hatte! Kurze Fummel und dünne Stoffe sind mir einfach zu gefährlich, habe schon zu viele (sehr kleine, aber durchaus nicht immer unblutige) Blessuren hinter mir, als dass es mir das bisschen Schwitzen nicht wert wäre.

  • Aufnhemen mit dem IPOD

    • Audiowerk
    • 12. Juli 2008 um 00:59

    Ich bin ja auch ein bekennender Verehrer der kleinen technischen Spielereien, allen voran der iPod. Und bei 120$ angesagtem Preis ist das zumindest zum Ausprobieren ein must-have! Hoffentlich müssen wir nicht so lange drauf warten :?

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  2. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  3. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  4. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  5. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  6. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  7. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  8. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  9. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™