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Summen-EQ: P- oder G-EQ?

  • thephantom
  • 14. Juli 2008 um 23:12
  • thephantom
    Beiträge
    123
    • 14. Juli 2008 um 23:12
    • #1

    Hallo zusammen,

    da ich gerade meinen Outboardpark etwas reduzieren möchte, stellt sich mir die Frage, ob man es wagen kann einen analogen G-EQ (in meinem Falle den Opal 966) durch den internen parametrischen EQ eines Digipultes (in meinem Falle 01v96v2) zu ersetzen. Leider habe ich bisher noch nicht den Mut gehabt, das selbst zu testen... :P *hehe*

    Mich würden Eure Meinungen zu diesem Thema, die Vor- und Nachteile doch mal sehr interessieren.

    Auf Dauer hoffe ich, dass es noch mal ein Digitalpult gibt, welches alle meine Wünsche in einem Gerät vereint... Bis dahin plage ich mich noch mit ähnlichen Fragen wie den obigen herum :P!

    Grüße

  • tufkaklto
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    7.116
    • 14. Juli 2008 um 23:21
    • #2

    Ich bin viel mit dem 01v96 unterwegs, und mach da auch hauptsächlich kleinere/mittlere galaaktionen damit.
    Alos, Rednerpultmicros, Anstecker, kleine Bands usw ( hab auch selber ein 01v96)

    Ich verzichte definitiv auf den Summen oder auch Monitor EQ und fahre Alles mit den Internen.

    Bei den heutigen guten Boxen sw sollte dies kein Problem sein.

    K

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • Christian Engel
    Moderator
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    4
    • 15. Juli 2008 um 00:38
    • #3

    Mahlzeit,

    da hilft nur eins: ausprobieren!!

    Ich denke aber, dass es schwer wird, dem BSS zu widerstehen :D

    Beste Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

    Einmal editiert, zuletzt von Christian Engel (15. Juli 2008 um 11:00)

  • Audiowerk
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    2.757
    • 15. Juli 2008 um 05:15
    • #4

    Das ist auch meine einzige, größte Sorge. Ich bin selbst noch nicht ganz aufs digitale Mischen umgestiegen, habe aber unzählige Jobs mitgemacht, wo ein 01/V96 verwandt wurde. Im Großen und Ganzen habe ich das Ding mittlerweile wohl verstanden und erste Gangversuche live nun auch damit gemacht. Ich habe allerdings regelmäßig sehr genau hingeschaut, wenn es darum ging, in den Monitorwegen feedbackmäßig zu entzerren - mit den vier vollparametrischen Bändern pro Auxline, die das Teil bietet. Hatte immer ein bisschen Gänsehaut dabei. Summen-EQing kein Problem, da sehe ich vor allem das Argument der guten Boxen! Es muss schon was passieren, dass ich dringend was im Masterweg verbiegen muss... kommt bei mir nur selten vor. Da reichte mir das Vierbandige vollkommen hin. Aber bei den Auxlines...

    Mit vier Frequenzen, die man tief ziehen und genau positionieren kann, kann man sicherlich die gröbsten Gefahren aus der Monitorline herausbiegen. Nach vielen Jahren mit 31-Bändern aber, die zum Schluss auch Feedback-Locating-Systeme hatten, fällt es mir gar furchtbar schwer, mich mit dem Gedanken anzufreunden, dass ich von nunan mit vier Bändern Verzerrer pro Line auskommen soll.

    Die Sache mit dem liebgewordenen Feedback-Signalkram ist das eine, wovon ich mich schwer trennen könnte. Dann die auf vier beschränkte Zahl der Bänder. Und ob die Vollparametrik immer von Vorteil sein muss, das zweifle ich auch noch. Sicher, man kann's sehr präzise einstellen, und wenn es gar nicht reichen will, kann man das Filter auch noch beliebig breit machen. Aber das Gekurbel am Jogwheel, das Stepping durch die Parameter... man hat es doch jahrelang so einfach gehabt: es piepst, die rechte Hand greift etwa 50cm über Tischhöhe an den Grafikverzerrer und schwups, ist das Gepfeife Geschichte.

    Einige Kollegen aus meinem Dunstkreis können auch Monitor mit dem 01/V richtig gut und machen ihre Sache auch sicher. Aber ganz ehrlich: ich traue mich das nicht! Vielleicht überwinde ich mich auch da noch eines Tages, aber im Moment ist das kein Thema für mich. Ich überlege derzeit selbst die Anschaffung eines 01/V, aber selbst wenn es morgen früh hier neben mir stünde, nichts wäre mir ferner, als das Siderack zu Hause zu lassen am kommenden Wochenende... :oops:

  • bemi
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    Beiträge
    1.755
    • 15. Juli 2008 um 09:01
    • #5

    Hi,


    ich werde in Zukunft keine EQs fuer den Monitor mehr mitnehmen. Hatte kuerzlich eine VA mit 4 Wegen Monitor vom FOH. Am Schluss fiel mir auf, dass die eingeschliffenen BSS eben waren und ich alles intern erledigt hatte. Auch in der Summe gibts bei mir schon lange keinen EQ mehr, wenn ein digitaler FOH steht.

    Ausnahme bleiben da bloss die Veranstaltungen wo viele Kondensatormics offen sein muessen und immer an der Grenze zum Feedback gefahren werden muss (Festzelt mit Amateur-Blaskapellen). Auf solchen VAs mag ich den 31er in der Summe (ob ich ihn dann verstelle steht auf einem anderen Blatt ;) ). Ausnahme der Ausnahme ist, wenn z.B. LS9 oder M7 am Start sind (oder sonst irgendwelche Pulte vor denen ich bis jetzt nur im Traum gestanden bin, mit internen Grafik-EQs ;) ).


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • foh
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    Beiträge
    287
    • 15. Juli 2008 um 10:55
    • #6

    hy zusammen !

    man kann schon wirklich viel mit den internen machen !
    Bin aber trotzdem immernoch ein Freund am 31Bänder.
    Wenn ich nicht grad eine VI6 habe dann hab ich den schon gerne dabei.

    Wenn es natürlich nur um aufwand-Entfernung geht, naja dann musser wohl zuhause bleiben

    Ich würd sagen es geht ohne aber mit is schöner *G*
    das beispiel mal anderrsherum *lach

    Haubssach der sound bassd

    P I A N O M A N N

    Music Management
    Jürgen Hauke
    0172 81 96 236
    Info@Pianomann-Music.de

    Zur Zeit tätig bei: http://www.BOM.tohttp://www.Moskitos.com

  • danny def
    Verifiziert
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    234
    • 15. Juli 2008 um 11:45
    • #7

    hängt von den gegebenheiten ab. bei anlagen mit gescheitem controllersetup gerne nur mit 4fach param. aus 01v für kleine geschmackskorrekturen oder die eine böde resonanz in der bude. bei mäßigem monitorpegel aus guten wedeges, dito für monitore. aber nie und nimmer für extremmonitoring (heavy, hiphop etc.) ganz gleich mit welchem material. da wird das schnelle eingreifen während der show zu stark erschwert.

  • wora
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    11
    • 15. Juli 2008 um 13:32
    • #8

    ich habe selbst 2 jahre mit dem 01V96 gearbeitet.
    externe EQs hab ich da nie mitgenommen, denn die jobs, für die das pult gedacht war, waren vom platz her nicht dafür geeignet (kleine clubs)

    meine erfahrung damit:
    meistens kam ich mit den 4 bändern im ausgang zurecht.
    gewünscht hätte ich mir aber hier und da schon noch einen externen EQ, so das ich die 4 bänder nur als sehr kompromissbehaftet in erinnerung habe.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 15. Juli 2008 um 17:01
    • #9

    Aus meiner Erfahrung reicht ein 4-band vollparametrischer EQ allemal, um speziell MON-Probleme in den Griff zu bekommen.
    Für PA geht das wohl auch, ist aber manchmal eben schon ein Kompromiss.
    Die P-EQs müssen von Anfang an vernünftig justiert sein, die Veränderung der Frequenz während der Show ist nicht immer eine gute Idee. Da ist ein G-EQ weitaus gutmütiger - und mächtiger.
    Ob man überdies ein so essentielles Tool wie den Summen-EQ nicht überhaupt dauernd im Blick/Griff haben will ist vielleicht auch eine Geschmacksfrage bzw. abhängig von der Situation (Festival oder Clubgig?).

    "Just because you believe something doesn't make it true."

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