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Beiträge von 20Hertz

  • Projekt: raumspezifischer Heimkinosubwoofer.

    • 20Hertz
    • 22. Februar 2006 um 19:57
    Zitat von "Urlauber"

    wie stark wirkt es sich denn aus, wenn die Vents doch nahe an der Gehäusewand sind?


    Das lässt sich leider kaum vorhersagen, hängt einfach von sehr vielen Faktoren ab. Als grobe Annäherung kannst Du diesen Excel-Sheet verwenden. Wirklich exakt Abstimmen geht nur per Impedanzmessung.


    Grüße
    Matthias

  • Sensationeller Fund --> Experiment

    • 20Hertz
    • 22. Februar 2006 um 07:19

    Moin,

    ein Dipol sollte auch funktionieren, dann sieht man auch die peinliche Membran nicht mehr .... :oops:


    Grüße
    Matthias

  • Projekt: raumspezifischer Heimkinosubwoofer.

    • 20Hertz
    • 19. Februar 2006 um 15:03

    Hallo,

    einen Teil des "zu-viel-Volumens" würde ich auf alles Fälle für umfassende Gehäuseversteifungen nutzen. Gerade die großen Flächen lassen sich sehr leicht zum Schwingen anregen!

    So könnte das dann ungefähr aussehen (geklaut bei Visaton):

    Wenn dann immer noch Volumen "über" ist, dann gibst Du das einfach zu den 220 Litern dazu. Denn ob das nun 220 oder 230 Liter sind, das ist wirklich nicht entscheidend.


    Gutes Gelingen! Und ja, wir wollen Bilder sehen! :P


    Grüße
    Matthias

  • Projekt: raumspezifischer Heimkinosubwoofer.

    • 20Hertz
    • 18. Februar 2006 um 11:31
    Zitat von "Urlauber"

    wie kann ich denn das Volumen der Chassis abschätzen?


    JBL geht beim 2242H von 9 Liter aus, siehe Datenblatt.


    Grüße
    Matthias

  • Projekt: raumspezifischer Heimkinosubwoofer.

    • 20Hertz
    • 16. Februar 2006 um 22:19
    Zitat von "Urlauber"

    *puh* ok, gut dass du des gesagt hast, hätt ich doch glatt Vor und Rückkammer verwechselt ^^


    Also in diesem Fall ist das mit der Vor- und Rückkammer völlig egal. Das kommt halt daher, weil AJ-Horn an und für sich zur Hornberechnung programmiert ist. ;)

    Und bei einem Sub ist es sowieso egal, ob er mit der Vorderseite der Membran nach außen, oder mit der Rückseite (Magnet) nach außen montiert wird.

    Zitat von "Urlauber"


    ok, dann muss ich nur noch wissen, wies mit der Bedämpfung sein soll?
    Noppenschaumstoff innen?


    Bedämpfung weglassen, weil das Teil ja frühzeitig abgetrennt wird (<100Hz). Zur Beruhigung des Gewissens kann man natürlich die ein oder andere Wand mit Noppenschaumstoff bekleben ....


    Grüße
    Matthias

  • Projekt: raumspezifischer Heimkinosubwoofer.

    • 20Hertz
    • 16. Februar 2006 um 21:52

    Hallo Martin,

    ich bin für Vorschlag Nr. 1. Und den Magneten in die große Kammer. :D


    Grüße
    Matthias

  • Geschlossene Bassgehäuse: Tiefenanhebung mit Equal oder ...

    • 20Hertz
    • 15. Februar 2006 um 20:17
    Zitat von &quot;Henne&quot;

    .... isophon-Chassis, die wegen ihrer 'tütenförmigen' Membran auffällig gewesen sein sollen...


    So ungefähr sieht eine URPS-taugliche Membran aus (der Konus ist wirklich sehr tief). Es ist doch kein Geheimnis mehr, daß eine spezielle Version des PSL265 gemeint ist (auf dem Bild ein PSL245/100/4).

    Damit gibt es demnächst einen Kinderzimmer-URPS zum Spielen für die Kleinen .... und wehe der klirrt nicht wie Sau!!! :o ;)

    EDIT: Noch ein URPS, der aber garantiert unfreiwillig entstanden ist .... 12x 4" ... garantiert UR, garantiert stabile und leichte Pappe, garantiert extremer Kurzhuber ... und sogar Messungen gibt's davon!

    :D

    Grüße
    Matthias

  • Projekt: raumspezifischer Heimkinosubwoofer.

    • 20Hertz
    • 14. Februar 2006 um 21:25

    Hallo Martin,

    ich würde das Brett auf dem der Treiber sitzt um 90° drehen. Also so, daß die Membran quasi senkrecht steht. Zum einen weil's einfacher zu bauen/berechnen ist (oder??), und zum anderen weil dann nicht die Gefahr des "Durchhängens" der Membran besteht (das sind immerhin 175g, die ständig an der Aufhängung ziehen). Für kurze Zeit sicher unkritisch, aber über viele Jahre betrachtet?


    Grüße
    Matthias

  • Projekt: raumspezifischer Heimkinosubwoofer.

    • 20Hertz
    • 13. Februar 2006 um 20:19
    Zitat von &quot;Urlauber&quot;


    Ok, habe mir jetzt eine andere Bauform ausgedacht, beid er beide Vents in den Raum strahlen. Werde morgen nochmal eine Zeichnung machen, und dich um Bestätigung bitten ;)


    Da bin ich aber mal gespannt. ;)

    Zitat von &quot;Urlauber&quot;


    Kann ich die Ports beliebig aufteilen? z.B. 3x 100cm² bei 48cm Länge?

    Was ist der Vorteil von großen Querschnitt und lang gegenüber kleinem Querschnitt und kurz?


    Frage1: Ja, das geht.
    Frage2: Zu kleiner Querschnitt führt schlicht und ergreifend zu Windgeräuschen und zu Verlusten (das ist gerade bei Bandpässen wichtig, weil die Membran ja nicht zur direkten Schallabstrahlung beiträgt).


    Grüße
    Matthias

  • Projekt: raumspezifischer Heimkinosubwoofer.

    • 20Hertz
    • 13. Februar 2006 um 19:02
    Zitat von &quot;Anonymous&quot;

    Bleiben nur noch 2 Fragen offen:
    - Kann ich meinen Verstärker Brücken um mehr Leistung zu erreichen?


    Keine Ahnung, was meint die Bedienungsanleitung dazu?

    Zitat von &quot;Anonymous&quot;


    - Welche Maße müssen die Öffnungen haben? Und sehe ich das richtig, dass die Ventilation der "hinteren" Kammer (60L) einfach direkt in meine Dreieckige Kammer geht?


    Wie schon gesagt, BEIDE Vents müssen in den Raum strahlen.

    Zur Größe der Vents. Wegen der 25Hz-Abstimmung der großen Kammer muß man hier gewisse Kompromisse bei der Portgröße eingehen, sonst wird's einfach zu lang! Hier mal die Länge für verschiedene Querschnitte:

    200 cm² = 30 cm
    250 cm² = 39 cm
    300 cm² = 48 cm

    Diese Längen gelten jeweils für den "freien" Einbau ins Gehäuse, d.h. die Gehäusewände müssen möglichst weit von den Ports entfernt sein, sonst verschiebt es die Abstimmung noch ein Stückchen nach unten. Ideal wäre es, wenn man das Feintuning per Impedanzmessung vornimmt, dann ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

    Bei der kleinen Kammer kann der Querschnitt größer ausfallen, weil die Abstimmung hier viel höher liegt (70Hz). 300 cm² erscheinen mir ausreichend, die Länge beträgt dann 18 cm. Bei 400 cm² müsste das Rohr 26cm lang sein, also auch noch unproblematisch.

    Bedenke bitte, daß das Eigenvolumen der Vents nicht zum effektiven Gehäusevolumen beiträgt, also das Gehäuse um das Volumen der Rohre größer dimensionieren.


    Grüße
    Matthias

  • 10" Monitorgehäuse

    • 20Hertz
    • 13. Februar 2006 um 18:30

    Ipedanzmessung z.B. mit LIMP (kostenlos):
    http://www.fesb.hr/~mateljan/arta/index.htm


    Grüße
    Matthias

  • Projekt: raumspezifischer Heimkinosubwoofer.

    • 20Hertz
    • 12. Februar 2006 um 12:27

    Ups, war bei den beiden Postings oben leider nicht eingeloggt. :oops:

  • Projekt: raumspezifischer Heimkinosubwoofer.

    • 20Hertz
    • 12. Februar 2006 um 11:54

    Erstmal vielen Dank an die Moderatoren, daß Ihr diesen Thread ohne irgendeinen Kommentar hierher verschoben habt. 8)

    Urlauber

    Der Omega Pro 18 ist für Dein Vorhaben gut geeignet, weil er für ein PA-Chassis ungewöhnlich weich eingespannt ist. Der maximale Hub ist zwar nicht besonders groß, aber dafür erreichst Du in einem großen Bandpassgehäuse 6. Ordnung sehr hohe Wirkungsgrade bis in den tiefsten Baßkeller hinab. Da eh' nicht besonders viel Verstärkerleistung zur Verfügung steht, "passt" das also ganz gut.

    Hier mal die Simu für 220 + 60 Liter, extrem tief abgestimmt. Im Bereich zwischen 30-40Hz macht er relativ viel Hub und läuft schon bei rund 100 Watt in den Xmax; deshalb sind auch Aussagen wie "der braucht mindestens 500 Watt" völlig sinnfrei, denn wichtig ist was hinten rauskommt und nicht was man vorne reinsteckt!

    Und hier noch ein paar Simus, die ich schon vor längerer Zeit mal gemacht habe:

    rot = BP 4. Ordung, etwa 200 Liter Volumen
    grün = BP 6. Ordung, ähnlich wie oben
    schwarz = Reflüx, ca. 200 Liter
    pink = knapp 3 m lange TML, ca. 300 Liter

    Jeweils Halbraum.


    Grüße
    Matthias

  • Projekt: raumspezifischer Heimkinosubwoofer.

    • 20Hertz
    • 11. Februar 2006 um 22:35

    Hallo Urlauber,

    ein paar Gedanken, bevor der Thread geschlossen wird. :D

    Die Bauweise, die Rückseiten der Treiber "irgendwo hin" strahlen zu lassen und sich nur von den Resonatoren beglücken zu lassen, halte ich für keine gute Idee. So was ähnliches habe ich vor ewigen Zeiten auch schon mal versucht, leider kam so gut wie gar nix aus der Kiste raus. :oops:

    Also lieber ein richtiges Gehäuse/Schallführung.

    In Deinem Fall kommt mir sofort eine TML in den Sinn, welche ungefaltet über die gesamte Raumbreite läuft. Voraussetzung dafür ist natürlich, daß Du in der Kammer mit einem entsprechend langen Gehäuse hantieren kannst?? Durch die kleinen "Luken" wohl eher nicht.

    Die zweite und einfachste Möglichkeit wären 2 geschlossene Gehäuse, evtl. ein bißchen aktiv entzerrt. Aber wenn ich Dich richtig verstehe möchtest Du keine sichtbaren Membranen haben?

    OK, bleiben noch Bandpässe. Für den tiefen Schub im Heimkino in Ordnung, aber kicken tun die schon aufgrund ihrer tiefen Trennfrequenz nicht! Der Kick muß in dem Fall von den Hauptlautsprechern kommen.
    In der Simulation sieht der Omega Pro in einem rund 300 Liter großen Bandpass 6ter Ordung recht gut aus, bei Interesse stelle ich mal ein paar Simus Online.


    Grüße
    Matthias

  • 18" Selbstbauhorn wer hilft?

    • 20Hertz
    • 29. Januar 2006 um 20:17

    Hallo Eraser,

    Susa spielt bei mir auch, allerdings als Kinderzimmer-Beschallung. Für diese Aufgabe ist er schwer in Ordnung, aber für "richtiges" PA?

    Du mußt Dir darüber im Klaren sein, daß der SPH-450TC ein Chassis für Infra-Anwendungen im Bereich 20 bis 80 Hz ist, und das in einem sehr kompakten Gehäuse.

    Was genau willst Du denn mit einem Horn erreichen? Soll es auch nur annähernd so tief gehen wie die BR-Kiste, dann muß es riesengroß werden. Und wenn es eher in Richtung "Kick" gehen soll, dann ist der Monacor von vorneherein eine Fehlbesetzung. Damit es mehr "schiebt", allerdings auf Kosten des Tiefgangs, könnte ich mir eher noch ein BP-Horn oder einen doppelt ventilierten BP vorstellen.


    Grüße
    Matthias

  • Hornsub

    • 20Hertz
    • 29. Januar 2006 um 12:42
    Zitat von &quot;-Schrecki-&quot;

    ... meine Californias ...


    Schon fertig? :grin: ;)


    OT schrecki wegen Messerei

    Schau' Dir auch mal das hier an. Diese kostenlosen Programme werden gerade im Visaton-Forum getestet und erste Ergebnisse sehen sehr vielversprechend aus! Mein Mikro ist gerade beim Kalibrierdienst, daher konnte ich es selbst noch nicht testen.


    Grüße
    Matthias

  • bisschen OT: Suche prof. Bezugsquelle passive Weiche

    • 20Hertz
    • 28. Januar 2006 um 14:28
    Zitat von &quot;Mechwerkandi&quot;


    .... Chassiskomplikationen ...


    Wenn man perfekte* Chassis auswählt (die Dynaudio-Chassis zählen wohl dazu), braucht man auch keine "Komplikationen" auszubügeln. I.d.R. reicht in solchen Fällen ein einfacher (6dB, 12dB, 18dB) Hoch- bzw. Tiefpass vor den Lautpsrechern. Aber selbst solche "Minimalweichen" werden natürlich nicht aus irgendwelchen Standardformeln errechnet ....

    Meine HiFi-LS bestehen z.B. lediglich aus einem 12dB Tiefpass für die Mitteltöner und einem 18dB Hochpass für den Hochtöner, und trotzdem sind sie ausgesprochen linear. Eine sinnvolle Auswahl der Chassis ist also fast schon die halbe Miete. ;)

    *) im Sinne von "für die Anwendung bestmöglich geeignet".


    Grüße
    Matthias

  • 2*15 Horntop ab 90Hz.

    • 20Hertz
    • 27. Januar 2006 um 16:52

    Hallo,

    wie hoch soll das Teil denn laufen können? Wenn das bloß ein "Filler" werden soll, sehe ich weder untenrum noch obenrum ein Problem; die Einbindung in den Rest der Anlage dürfte aber schon recht anspruchsvoll werden ....


    Grüße
    Matthias

  • Maximale Membranauslenkung berrechnen

    • 20Hertz
    • 27. Januar 2006 um 16:37

    Mahlzeit,

    bei der Sache muß man zwei wichtige Dinge bedenken, für die ein Simulationsprogramm schlicht zu "blöd" ist:

    1.) der Kraftfaktor ist über den Hub alles andere als linear; selbst wenn die Schwingspule noch komplett im Luftspalt verweilt, lässt die Kraft schon deutlich nach.
    -----> Für eine Auslenkung in den Bereich von Xmax ist mehr Leistung notwendig als das mit einem idealen Antrieb der Fall wäre!

    2.) Auch die Aufhängung ist nicht linear, sondern progressiv. Das ist zum einen konstruktiv gar nicht anderst möglich, zum anderen aber auch eine Art Lebensversicherung für den Lautsprecher (Stichwort "Pappenweitwuft").
    -----> Im Bereich von Xmax dürfte Cms schon deutlich niedriger sein als um die Mittellage. D.h. man benötigt für große Hübe mehr Kraft, als das bei einer perfekt linearen Aufhängung der Fall wäre.

    Dann sollte man auch noch wissen, ob das Programm den Effektivwert der Membranauslenkung oder den Spitze-Spitze-Wert ausspuckt. Letzterer ist 2,83 mal größer als der Effektivwert (2x Wurzel 2).

    Alles nicht so einfach .... :lol:


    Grüße
    Matthias

  • Alternative zu Raveland, Omnitronic und Co. --> ULB

    • 20Hertz
    • 25. Januar 2006 um 19:23

    Hallo Thomas,

    das ATB PC kann aber keine Impedanz (und somit auch keine TSPs) messen, da brauchst Du extra noch was. :wink:

    Davon abgesehen ist das ATB zum Frequenzgang-Messen sicher in Ordnung. :)


    Grüße
    Matthias

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