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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • einzelne Dimmerkanäle flackern

    • yamaha4711
    • 12. März 2013 um 09:30
    Zitat

    Bei einer Produktion am Wochenende war wieder ein Lichttechniker mit der grandMA on PC da, steckte sich auf das DMX Signal und - fast wie erwartet - kein Fehler. Es liegt also nicht an einem speziellen Pult.

    Was ja nun immer mehr darauf hindeutet, dass der Fehler bei eurer Installation selbst bzw. an den Empfangsgeräten zu suchen ist.
    In 6 Jahren (oder auch mehr) ohne Service kann viel geschehen. Wer schraubt denn sonst noch daran rum? Ansonsten war es wie immer die Putzfrau.

    Das mit den Ferritkernen halte ich persönlich für Vodoo.

    Grüßle,
    michael

  • Hinweise auf Unterschlagungsabsicht

    • yamaha4711
    • 6. März 2013 um 20:28

    Sicher, eine komplexe Anlage geht auch nicht ohne Techniker raus, doch ein kleines Set mit 2 Tops und 1-2 Subs inkl. Pult. In der Regel wird da kein Techniker mit raus geschickt. Da würde keiner etwas mieten.

    Zur Festnetznummer
    Ist doch heute kein Problem eine Homezone mit Festnetznummer einrichten zu lassen.

    Lieber ein wenig Geld für die HR-Anfrage ausgeben als nachher mit deutlich geschrumpfen Lagerbestand da zu stehen.

    Grüßle,
    michael

  • Reconing EV15B Proline Zeit

    • yamaha4711
    • 6. März 2013 um 20:21

    Tacho!

    Hmm.... geht das bei so kleinen Dingen nicht auch per Flugzeug? Ist deutlich schneller und so viel teurer nun auch nicht, oder? Cargointernational machts für 75€ bei einer Lieferzeit von 1-3 Tagen.
    Einfach mal Angebote vergleichen: UPS, DHL, Schenker, Hermes, FedEX, usw.

    Grüßle,
    michael

  • Hinweise auf Unterschlagungsabsicht

    • yamaha4711
    • 6. März 2013 um 19:23

    Tacho!

    Vielen Dank an Kollege mringhof, der diesen Thread eröffnet hat. Ich hatte mir schon selbst auf die Finger gehauen, da mich ein Statement eines anderen Kollegen hier doch ein wenig verstimmt hat.

    Als Vermietbude ist es nunmal so, dass man Geschäfte mit fremden Personen macht und diesen nicht gerade billiges Equipment überlässt. Das ist mitunter unser unternehmerisches Risiko.
    Es geht auch nicht darum auf Teufel komm raus jedem etwas zu Vermieten, jedoch müssen eben die Betriebskosten irgendwie gedeckt werden.

    Doch wie sieht es aus, wenn jemand im Geschäft einkäuft? Der Verkäufer hat hier ähnliche Probleme, denn nicht wirklich jeder Kunde bezahlt auch und das erstandene Equipment ist dann auch weg. Ich rede hier nicht von Vermietung oder einer Vermietbude sondern von Händlern. Dann dürften diese ja auch nicht mehr irgendetwas verkaufen.

    Das Problem lässt sich zumindest in Bezug auf das Equipment dadurch minimieren, in dem man eben kein Dry Hire macht, sondern immer jemanden mitschicke. Doch wo setzte ich die Grenze? Bei einer großen PA oder Pult im Bereich über 20k€ (was sehr schnell erreicht ist) oder bei einem Mikro im Wert von 75€?
    Das ganze würde sich in signifikant höheren Personalkosten und damit in höheren Mietpreisen niederschlagen. Das ist aber kontraproduktiv, denn Material gibt es genügend und die Preise sind ja eh im Keller. Wie oft höre ich Kunden jammern: so teuer ist das?

    Sodele, damit habe ich mir erstmal den Frust von der Seele gerschrieben. Nun zum eigentlichen Thema.

    Kurzfristige Anfragen und Personen mit Akzent lassen bei mir immer die Alarmglocken läuten. In der Regel erwarten wir von solchen Kunden mind. ein gültiges Dokument, am besten Personalausweis und eine Selbstauskunft. Es folgt dann auch eine Recherche im Internet per Googlemaps und dasoertliche.de. Falls es hier Unstimmigkeiten gibt, dann ist der Auftrag für uns gestorben. Wir bieten dann oftmals die Möglichkeit der Zulieferung sowie Auf- und Abbau an. Meist ist da dann auch für den Kunde Feierabend und er trollt sich. Ansonsten ist Bezahlung Cash bzw. Vorabüberweisung auch eine Möglichkeit die Spreu vom Weizen zu trennen, evtl. einhergehend mit einer Kaution.

    Anfragen per Handy sind heute an der Tagesordnung, denn dieses ist ja unser stetiger Begleiter. Daher ist dieser Punkt nicht gerade geeignet, um zu entscheiden ob es sich hierbei um einen ehrlichen oder unehrlichen Kunden handelt.

    Gängiges Material, vor allem wenn der "Kunde" direkt Hersteller, Modell usw. benennt.

    Wie erkennt man Strohmänner?
    Scheinfirmen kann man schon eher erkennen: Abgleich mit dem Handelsregister.

    Ein weiterer Punkt kann der Zustand des Transportfahrzeuges sein bzw. ob es sich um ein Leihfahrzeug handelt. Wenn jemand schon mit einer total abgerockten Karre ankommt dann lässt dies manchmal auch auf Ärger schließen.
    Auch wenn es sich um mehrere Gestalten handelt, welche möglichst schnell einladen wollen.

    Die Frage nach der Art der Veranstaltung und wo diese denn genau ist. Wenn der Kunde anfängt herumzudrucksen hat er auch schlechte Karten. Zudem lässt sich dies oftmals im Internet rechechieren. So haben wir auch schon ein paar Kunden wieder heimgeschickt, da die VA bzw. der Ort nicht mit der Story übereinstimmte.

    Bauchgefühl/Intuition
    Ja, soetwas gibt es wirklich und ist oftmals zutreffend. Mit den Jahren bekommt man ein Gefühl für ehrlich und unehrliche Kunden.

    Letztendlich ist man doch immer wieder froh, wenn die Gerätschaften wieder zurück kommen und das bitte auch am Stück. Das wäre meiner Ansicht nach ein ebenfalls wichtiger Punkt, denn eine geprellte Rechnung oder verschmutztes/defektes Material stellt auch einen erheblichen Schadfaktor für uns dar.

    Grüßle,
    michael

  • Stromverteiler für 12 Kanal Dimmer

    • yamaha4711
    • 5. März 2013 um 18:02

    Tacho!

    Hersteller von Stromverteiler, welche auf Kundenwunsch konfektionieren:
    HAMA Systemtechnik (habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht)
    LLT (auch sehr kompetente und nette Leute, Schwaben halt)
    Connex
    und noch ein paar...

    Findet man alles unter:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=1&t=25367

    Grüßle,
    michael

  • neues Amping - Class-H / Class-AB ?? Pronomic ??

    • yamaha4711
    • 5. März 2013 um 11:12

    Tacho!

    Ja, die Ladeelkobank ist primär für die Entlastung des Stromnetzes und vor allem für die Impulsleistung einer Endstufe verantwortlich. Die Elkos dienen als Energiespeicher und können im Bedarfsfall mehr Energie abgeben, als im selben Moment aus dem Stromnetz zur Verfügung stehen würde bzw. stellen die fehlende Energie zur Verfügung. Deswegen können die Leistungswerte großer Endstufen über der Nennanschlußleistung liegen.Natürlich ist da auch irgendwann auch mal Schluß.
    Wenn man so eine dicke Endstufe einschaltet, dann kann es schon sein, dass sich dies in einem kurzen flackern des Lichtes bemerkbar macht. Glücklicherweise haben heute die meisten Endstufen eine Einschaltstrombegrenzung. Beim Einschalten müssen ja die Elkos erst mal geladen werden und das braucht eine Menge Leistung.

    Bei den Elkos selbst gibt es auch noch unterschiede. Billige Elkos erreichen nicht die Lade/Entladezyklen höherwertiger Elkos. Zudem sollten die Elkos eben für Impulsentladung gerüstet sein. Dies stellt sicher, dass die gespeicherte Energie auch wirklich zeitnah zur Verfügung gestellt werden kann.

    Zum Trafo...
    Ich kann mir nun nicht wirklich vorstellen, dass dort Trafos verbaut werden, die falsch gelabelt sind. Was sagen denn die Schaltpläne?

    Näheres zu dieser Thematik kann sicher Kollege rockline ausführen.

    Grüßle,
    michael

  • Unterschied zwischen HF 30mW / 10mW

    • yamaha4711
    • 4. März 2013 um 15:22

    Na weil's doch recht ähnlich alles ist, vor allem eben die drei Frequenzen 801, 802 und 803. Ist aber wohl wie beim Programmieren von wegen foo.

    Also nicht so ernst nehmen ;)

    In jedem Fall sind beide Beiträge interessant und lehrreich.

    Grüßle,
    michael

  • Unterschied zwischen HF 30mW / 10mW

    • yamaha4711
    • 4. März 2013 um 12:48

    Also ich hab dies hier gefunden. Einfach den Namen bei Google eingeben:
    http://www.youtube.com/watch?v=hkPZ3sCnAdg

    Was mich ein wenig verwirrt hat ist diese PP-File von Shure:
    http://www.osz-teltow.de/fachliches/med…s_drahtlos.pptx
    Es werden lustigerweise mit denselben Frequenzen herumgerechnet wie im AT-Seminar. Wer hat hier von wem abgekupfert? ;)

    Weiteres Material unter:
    http://www.osz-teltow.de/fachliches/med…ngestalter.html

    Zum Berechnen von IM-Produkten hat Sennheiser eine sehr gute Software parat: SIFM. Kann man bei Sennheiser kostenfrei herunter laden.

    Grüßle,
    michael

  • Neues GEMA-Recht: auch DJs müssen zahlen...

    • yamaha4711
    • 3. März 2013 um 22:11

    Nein, um gottes willen, denn es wird ja von einem wirksamen Kopierschutz ausgegangen. Wenn dieser durch legale zur Verfügung stehender Wege, in deinem Fall der Digitalausgang des CD-Players, unwirksam ist, so ist es per Definition ja auch kein wirksamer Kopierschutz. Zumindest auf diese Gerätekombination bezogen.

    Bei der Software EAC greift die Firmware des CD-Laufwerkes, welches ja aufgrund des Kopierschutzes irritiert wird. Umgeht man nun dies durch eine weitere Software, so wurde der doch wirksame Kopierschutz ausgehebelt.

    Bei deinem Yamaha Player greift anscheinend auch der Kopierschutz. Wie ich schon schrieb schalten viele Consumergeräte den Digitalausgang ab, sobald ein Kopierschutzmechanismus entdeckt wurde.
    Dies gilt vor allem von in Deutschland vertriebenen Playern. Player aus anderen Ländern, vornehmlich nicht EU-Länder, haben diese "Schutzschaltung" meist nicht. Ebenso prof. Geräte.

    @mringhof
    Sicher ist die GEMA eine Verwertungsgesellschaft und dennoch defacto der verlängerte Arm des Gesetzes bzw. die GEMA meint dies zu sein. Das schlimme daran ist ja, dass das ganze ein One-Way-Ticket ist. Die GEMA ist durch das Urhebergesetz legitimiert, doch daran nicht gebunden und kann daher frei Schnautze Gebühren und zusätzliche Regeln aufstellen, welche eben durch das Urheberrecht legitimiert werden. Darin sehe ich eine nicht zu unterschätzende Gefahr, denn wer schiebt der GEMA denn einen Riegel vor?!

    Erst neulich wurde ja der Fall bekannt, dass die GEMA Videos auf Youtube lahm legte. Nur waren darunter auch (Musik)Videos, deren Inhalt durch den Urheber selbst eingestellt wurden. Das gab auch richtig Ärger und nach langem hin und her musste die GEMA klein beigeben.
    Und was ist mit dem kleinen Mann/Frau, die ein Urlaubsvideo machen und dieses mit Musik unterlegen. Dumm nur, dass diese Stücke durch die GEMA "geschützt" werden und schon ist das Video weg vom Fenster und man hat womöglich noch eine Klage mit empfindlicher Kostennote am Hals.
    Was ist aber, wenn ich das Musikstück verändere, es schneller abspiele oder verhackstücke. Damit schaffe ich ja etwas neues, oder? Das Thema ist so komplex und je komplexer ein Thema ist, desto eher entbrennen Rechtsstreitigkeiten, welche nicht zielführend sind, sondern meist darin enden, dass derjenige, der die bessere Kriegskasse hat am Ende gewinnt.

    Darin sieht man, dass dahinter oftmals Willkür steckt und sich gerade diese Institution nicht mit Ruhm bekleckert hat. Es gilt sich die Taschen auf Kosten anderer zu füllen und das unter dem Deckmantel, dass man doch nur die (armen) Urheber zu ihrem Recht verhelfen möchte.
    Wie du schon geschrieben hast: nur ein sehr kleiner Anteil kommt auch wirklich bei den Urhebern an. Der Löwenanteil bleibt in der Institution GEMA hängen.

    Grüßle,
    michael

  • Neues GEMA-Recht: auch DJs müssen zahlen...

    • yamaha4711
    • 3. März 2013 um 19:28

    Ist denn der Titel des Threads nicht außerhalb der Reihe? Es handelt sich ja laut Aussage von mringhof nicht um ein Recht im Sinne eines Gesetztes, sondern um eine Vorgabe/Empfehlung/wasauchimmer. Somit ist es also nicht rechtsverpflichtend, oder?
    Damit kann man ja dagegen Verstoßen, ohne jegliche Konsequenzen zu fürchten, oder?
    Und dennoch war es bisher immer so, dass die GEMA mit dem Urheberrecht kopulieren.

    Wer ist denn dafür zuständig, dass z.B. diverse Videos auf diversen Videoplattformen, vornehmlich Youtube, blockiert werden? Auf welcher Rechtsbasis geschieht dies denn?

    günter berthold
    Hast du damit denn schon kopiergeschützte CD's auf deinen Rechner per Digitalausgang übertragen?
    Laut Urteil von einigen Gerichten ist der Kopierschutz nicht als solcher anzusehen, wenn er auf einfache Art und Weise von einem Laien "umgangen" werden kann bzw. nicht greift. So habe ich das zumindest mal schon öfter gelesen.
    Falls man aber z.B. zusätzliche Software einsetzt (CloneCD als bestes Beispiel), so ist es laut Urheberrecht strafbar, denn hier wird der Kopierschutz aktiv ausgehebelt.
    Der Witz ist ja, dass dies vor allem auch für private Sicherheitskopien gilt.

    Ist jetzt aber OT und hat mit dem Threadthema an sich nur peripher etwas zu tun.

    Grüßle,
    michael

  • Neues GEMA-Recht: auch DJs müssen zahlen...

    • yamaha4711
    • 2. März 2013 um 15:47

    Ist das ein Profigerät oder ein Consumerteil?
    Bei den Consumergeräten wird in der Regel der Digitalausgang abgeschaltet bzw. der angeschlossene Rekorder nimmt das Signal dann nicht an, wenn denn ein Kopierschutz erkannt wurde. War damals bei den DAT Recordern ja ähnlich mit dem Serial Copy Management System (SCMS). Dies erlaubte nur ein einmaliges Überspielen von CD auf DAT. Dies konnte bei den Profigeräten abgeschaltet werden.

    Das ganze hat man ja bei HDMI in verschärfter Form.

    Grüßle,
    michael

  • Unterschied zwischen HF 30mW / 10mW

    • yamaha4711
    • 2. März 2013 um 15:38

    Stimmt... sind 50 Ohm Impedanz. Da hatte ich die falsche Schublade erwischt.

    Und es sind definitiv Wasserbeutel, da so ein Menschlein eben aus ca. 55% Wasser besteht. Muskelfleisch (magers) enthält z.B. zw. 70% und 75% Wasser. Also nix mit Mearbag.

    Grüßle,
    michael

  • einzelne Dimmerkanäle flackern

    • yamaha4711
    • 2. März 2013 um 13:11
    Zitat

    Nur die Chinabüchsen von Stairville und die Movingheads waren nicht am Strom angeschlossen, also an deren Netzteilen kann es nicht gelegen haben. Die Geräte bleiben bei uns immer ausgeschaltet wenn sie nicht verwendet werden.


    Und wie kommt dann das DMX-Signal weiter? Prof. Geräte reichen das DMX Signal in der Regel aktiv weiter und deswegen sollten diese auch in Betrieb sein. Ansonsten sollten diese Geräte physikalisch aus der Linie genommen werden. Auch wieder alles kein Problem, wenn man die Linie vorher per Splitter auftrennt.

    Zitat

    Die Schwierigkeit ist hier, eins zu finden wo das Problem auftritt.


    Wenn es so schwer ist gerade so ein Pult zu finden, welches diesen Fehler produziert, so sage ich mal sind das unter 1% der Fälle. Und selbst wenn es 10% Fehlerquote sind... Ist doch prima, denn das heißt in 99% bzw. 90% der Fälle funktioniert die Anlage fehlerfrei. Alles andere muss man halt sagen: sorry, dass dein Pult nicht tut. Nimmst halt unseres.
    Das wäre die prakmatische Lösung, welche zu 100% funktioniert.

    Grüßle,
    michael

  • Mein Wunsch Controller

    • yamaha4711
    • 2. März 2013 um 12:11

    Tacho!

    Schau dir doch mal bitte die Navigator Serie von Sabine an. Da sind fast alle Wünsche an Board. Nur WLAN fehlt, was meiner Meinung nach wirklich sekundär bzw. tertiär von Relevanz ist. So etwas kann man nachrüsten, falls man es denn wirklich braucht.

    Ansonsten kann man mit Systemen wie Soundweb so etwas auch nachbauen. Ist nicht wirklich die Welle, oder? Dazu noch eine hübsche Oberfläche nach gusto programmiert und fertig ist der non-plus-ultra-super auf dich zu geschnittener Controller. Da die Bedienelemente am Controller alle Soundweb fehlen kann dir auch keiner das Gerät verdrehen und auf der programmierten Oberfläche kannst du so viele Sperren einbauen wie du möchtest. Der Fremdtechniker hat sicher seinen eigenen Laptop mit Steuersoftware dabei. ;)

    Grüßle,
    michael

  • einzelne Dimmerkanäle flackern

    • yamaha4711
    • 2. März 2013 um 11:55

    Wie schon geschrieben... so manche Chinabüchse müllt die DMX Linie durch HF aus dem (Schalt)Netzteil zu oder die Eingangsschaltung ist so dämlich gestrickt, dass sie das Signal sonstwohin verschiebt, aus dem Timing bringt oder für Reflexionen auf Line sorgt. Das kann bei 2-3 Lampen in der Line noch gehen doch ab der nächsten Lampe wird dann eben kritisch. Aus diesem Grund gibt es ja DMX Splitter!
    Ich würde einfach mal ein Pult dranhängen, bei welchem das Flackern auftritt und dann alle Geräte aus der Line nehmen und diese dann nach und nach wieder einfügen. Da wird man dann sehr schnell den Übeltäter entlarven.

    Hatten die Fremdtechniker mit den Fremdpulten denn bei anderen Jobs schon ähnlche Probleme? Dann wäre der Fehler wirklich beim Pult selbst zu suchen.

    Grüßle,
    michael

  • Unterschied zwischen HF 30mW / 10mW

    • yamaha4711
    • 2. März 2013 um 11:45

    Sicher kann und soll man, wenn denn möglich, die Antenne(n) des Empfängers möglichst auf Höhe bringen. Da oben sind infolge Schwerkraft weniger dieser Wasserbeutel anzutreffen.

    Bitte aber keine DMX Leitung verwenden. Wir wollen ja keine Lichtzeichen empfangen. Du brauchst eine RG75 Antennenleitung und diese hat statt 110Ohm bei DMX eben 75Ohm Impedanz. Man muss dann auch beachten, dass in der Leitung Dämpfung auftritt. Meist wird das durch aktive Antennen, welche einen Booster enthalten und damit die Verluste der Antennenleitung ausgleichen, umgesetzt. Bei 10-20m Leitung sollte man darüber schon mal nachdenken.
    Voraussetzung ist natürlich, dass man die Antenne(n) des Empfängers absetzen kann. Bei einer Freeport ist das meines Wissens nach nicht der Fall.

    Beim "in die Truss" hängen sollte man auch darauf achten, dass keine elektrisch leitende Verbindung, vor allem in Bezug auf die Masse, zur Truss vorhanden ist. Damit handelt man sich nur Ärger ein. Stichwort Potentialausgleich. In der Regel reicht es, wenn man die abgesetzte Antenne auf einem Mikrostativ montiert, welches man ganz ausfährt.

    Dennoch erleidet das Funksignal in jedem Fall eine Dämpfung und wenn es im günstigsten Fall eben nur die Freifelddämpfung ist. Was da mit reinspielt habe ich ja schon geschrieben.
    Auch muss man mit der Dummheit der Nutzer rechnen. Wenn diese z.B. das Mikro ungünstig halten und die Sendeantenne abdecken, so hat man hier schon erhebliche Verluste. Bei Taschensendern verhält es sich ähnlich, z.B. die Antenne steckt in der Unterhose. Alles schon erlebt!

    Grüßle,
    michael

  • Neues GEMA-Recht: auch DJs müssen zahlen...

    • yamaha4711
    • 1. März 2013 um 19:15
    Zitat

    Darf die aber nicht rippen, damit ich mit meiner GEMA-bezahlten CD auf meinem GEMA-bezahlten MP3-Player damit joggenderweise durchs Land eiern kann, weil ich da einen Kopierschutz umgehe.


    Und eben hier greift das Urhebergesetz, welches ja sagt, dass die Umgehung von Kopierschutzmechanismen unrechtmässig ist. Du darfst die CD oder was auch immer nur dann kopieren, wenn diese nicht geschützt ist.
    Letztendlich ist dies aber auch schwachfug, denn warum soll eine mit Kopierschutz versehene CD anders zu bewerten sein?!

    Zitat

    Du sollst Dich als DJ bei der GEMA anmelden


    Welcher normale Mensch wird dies denn machen, gerade bei solchen Auflagen?
    Letztendlich ist die GEMA und die noch bis Ende 2012 auf den Names GEZ hörende Institution sehr ähnlich gestrikt. Auch die Umformungen der Zahlungsmodalitäten ist sehr konquent, oder? Beide favorisieren die pauschalisierte Abgabe.
    Auch die Aussage, dass die GEMA vor hat die Verbände anzuschreiben, um so an die möglichen Betroffenen zu kommen. Die Folgen wären dann wohl maßgebliche Kostennoten und ich denke dass der eine oder andere DJ seinen Kollegen verpfeift, weil dieser ihm den Job geklaut hat. Zustände wie früher im Trabantenteil von Deutschland.

    Mich würde bei der ganzen Geschichte auch noch interessieren, wie viele von unseren Politikern hier auch noch mit im Spiel sind und die Hände aufhalten!

    Grüßle,
    michael

  • Neues GEMA-Recht: auch DJs müssen zahlen...

    • yamaha4711
    • 1. März 2013 um 18:07
    Zitat

    Wenn man Eigentum verliert, ist es halt weg. Ob es ein Handschuh ist oder eine CD ist doch egal (und wenn man noch weiter spinnt: die Original-Datei) Jetzt mal rein juristisch betrachtet.

    Das ist so schon richtig, zumindest bei Bedarfsgegenstände, welche nicht ohne weiteres zu reproduzieren sind. Bei Film-, Audio- und Printmedien ist dies halt nicht heute generell anders. Daher werden ja auch auf Geräte, welche zur Vervielfältigung oder Lagerung (Speicher) bestimmt sind Gebühren erhoben. Das ist soweit auch nachvollziehbar und korrekt.
    Was dann in meinen Augen nicht mehr korrekt ist, wäre eine Nach- oder Neulizenzierung von eben diesen Sicherungskopien. Dies ist eigentlich mit der Lizenzgebühr beim Kauf des Sicherungsmediums abgegolten. Natürlich ist das ganze unter der Pramisse zu sehen, dass ich das Original immer noch besitzen würde, falls es nicht zerstört worden wäre. Wenn ich das Original jedoch veräußert habe, so muss ich auch die Sicherungskopien dazu weiterleiten bzw. diese dann vernichten.

    Im übrigen werden diese Sicherungsdateien nicht an Dritte weitergegeben. Das wäre dann wieder etwas anders, vor allem wenn ich dies mit einer Gewinnabsicht verrichte.

    Ich selbst kann ja nur entweder das Original oder die eine von 100 Sicherungskopien wiedergeben. Hmm... welches war nun wieder das Original?

    [quote]Aber glücklicherweise ist das kein Gesetz, sondern nur eine Tarifregelung./quote]
    Dies hält aber niemanden davon ab es dennoch zu versuchen. Weswegen ersinnt denn die GEMA so etwas?
    Also entweder ist dies nur ein Papiertiger, dann kann man die Akte schliessen oder es wird eben dazu genutzt, um sich doch die Taschen zu füllen.
    Deswegen nochmals die Frage: wie sieht dies juristisch aus und wie könnte sich ein Betroffener zur Wehr setzen? Ist nicht wirklich die Gefahr gegeben, dass sich findige Leute mit Hilfe dieser Regelung die Taschen füllen?

    Grüßle,
    michael

  • Neues GEMA-Recht: auch DJs müssen zahlen...

    • yamaha4711
    • 1. März 2013 um 17:12
    Zitat

    Das ganze haben jetzt Leute, die sich mit der Materie nicht wirklich auskennen...


    Das ist ja eben das Gefährliche daran! Immer wieder entwerfen Menschen, welche keine Ahnung von der Materie haben, Regeln, die dann auch noch als Gesetz Gültigkeit erhalten. Oder es sind Menschen, welche Ahnung von der Materie haben und sich dies zu nutze machen, um andere Menschen legal zu schröpfen.

    In jedem Fall sehe ich gerade in der Beweislage Original oder Kopie eine Öffnung aller Tore, die dazu führen legal abgezockt zu werden.

    Gerade am Beispiel einer defekten CD...
    Ich habe die CD offiziell erworben und dafür Lizenzgebühren entrichtet.
    Ich lege mir eine Sicherungskopie an, auf einem Medium für welches ich Lizenzgebühren entrichtet habe.
    Nun ist die CD hinüber. Laut dieser Neuregelung muss ich nun wieder in die Tasche greifen, um entweder meine Sicherungskopie erneut zu lizenzieren oder mir die CD (falls es diese noch gibt) erneut zu erwerben.
    Das ist doch Humbug im Quadrat. Wer sich solch einen horrenden, geistigen Dünnschiss ausdenkt gehört doch echt in ein Zimmer mit weich gepolsterten Wänden.

    Dass hier eine verdeckte Gewinnabsicht oder sollen wir sagen Bereicherung der Funktionäre und eine Unterminierung meiner (noch) per Urheberecht zugesicherten freien Erstellung einer Sicherungskopie statt findet scheint doch offensichtlich zu sein.

    Und wie sieht das ganze juristisch aus? Wieviele Personen wurden schon zu unrecht über das Urheberrecht gegängelt oder gar in ihrer Existenz bedroht? Ich sehe es kommen, dass sich so manch findiger Jurist hierüber auch seine Taschen füllt.

    Grüßle,
    michael

  • Unterschied zwischen HF 30mW / 10mW

    • yamaha4711
    • 1. März 2013 um 16:48

    Tacho!

    Es gilt wie so oft das 1/r Gesetz, sofern es zu keinen Abschattungen oder Reflexionen kommt. So ein Wasserbeutel (Mensch) ist aber für die Radiowellen ein hervorragender Absorber und wandelt die eingestrahlte Energie halt in Wärme um.

    Zur Umrechnung von Milliwatt in dBm:
    L[dBm] = 10 * log (P[mW] / 1mW)
    siehe hierzu auch
    http://www.meconet.de/de/service/hochfrequenz

    Ein 10mW hat deswegen im Vergleich zu einem 30mW Sender weniger Chancen einer störungsfreien Übertragen...
    je größer die Strecke Sender - Empfänger ist.
    je mehr Wasserbeutel sich im Sendegebiet aufhalten bzw. zwischen Sender und Empfänger stehen.
    je höher die Luftfeuchtigkeit ist. Im Zelt kann dies manchmal problematisch werden - kein Witz. Gerade wenn man sich im Grenzbereich der Funke befindet.

    Auch bei der Durchdringung von fester Materie verhält es sich ähnlich. Je stärker der Sender, desto eher geht die Welle durch. Reflexionen und Interferenzen jetzt mal aussen vor gelassen. Daher kann dir niemand hier beantworten ob dein Vorhaben gelingt oder nicht.
    Beim Test kann es noch funktionieren, nur lass dann mal mehrere Personen im Sendegebiet umherziehen. Schon hat man erheblich mehr Reflexionen und Abdämpfung und die Strecke bricht weg.

    Für die Freeport würde ich in jedem Fall eine sehr enge und raumbegrenzende Aufstellung vorschlagen.

    Ein Qualitätsverlust hat man insofern nicht, solange das Signal innerhalb der Spezifikationen durch kommt, d.h. es ist egal ob man einen 10mW oder 30mW Sender hat.
    Bei analogen Funkanlagen fängt es eben zu rauschen an, bevor der Sender weg ist oder es greift schon früher die Rauschsperre. Bei digitalen Anlagen (wohl eher noch seltener der Fall) reißt das Signal halt eben schlagartig ab.

    Grüßle,
    michael

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