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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • Netzspannung (230V) am Cinch-Ausgang CD-Player

    • yamaha4711
    • 9. April 2012 um 22:21

    Tacho!

    Bei vielen Geräten erfährt man bei sanftem überstreichen von leitenden Stellen, insbesondere Metallgehäusen, eine Art Vibration. Das wirst du vermutlich auch an dem Denon feststellen und ist ein Zeichen für diese durch eine Kapazität eingekoppelte "Netzspannung". Ist also nicht weiter tragisch. Kann im Zweifelsfall aber auch ein Kriechstrom sein... würde das Gerät schon mal "gewässert"?
    Du sagst ja auch, dass die Spannung sofort einbricht, wenn man die Kontakte kurz schliesst. Wenn da wirklich Netzspannung mit allen Konsequenzen anliegen würde, dann würde das fürchtlich beim kurz schliessen knallen.

    Beim Messen der Spannung soll das Messgerät ja möglichst hochohmig sein, um die Quelle nicht zu belasten. Beim Messen von Strömen soll das Messgerät umgekehrt einen möglichst kleinen Innenwiderstand haben.
    Deswegen misst du ja auch Netzspannung. Nimm einfach mal eine Glühbirne und klemm die parallel an das Multimeter. Du wirst (hoffentlich) feststellen, dass die Glühbirne nicht leuchtet und dein Multimeter keine nennenswerte Spannung mehr anzeigen wird.
    Falls die Glühbirne wider erwarten leuchten sollte und das Messgerät immer noch Netzspannung anzeigt, dann gehört das Gerät dringend in die Reparatur.

    Der RCD brauch im übrigen keinen Schutzleiter. Der RCD funktioniert (muss!!!) auch Schutzleiter, denn das im Prinzip ist ein RCD nichts anderes als eine Stromwaage. Das was in den Stromkreis rein geht, muss auch wieder rauskommen. Bei einer zu hohen Differenz löst der RCD aus.
    Der Schutzleiter würde nur dafür sorgen, dass der RCD sofort beim Einstecken auslöst, da der Schutzleiter sozusagen die Person ersetzt, welche anstatt das Gehäuse leitend verbindet und damit Strom am RCD vorbei fliessen lassen würde. In der Zeit vor dem RCD wäre dann die Sicherung geflogen, da bei einem fatalen Defekt sicherlich mehr als die 16A bzw. 10A geflossen wären. Aber eben nur wenn ein Schutzleiter anstatt eines Menschen den Ableiter gespielt hätte. Bei einem Menschen hätte es die Sicherung wohl wenig interessiert. Deswegen seit geraumer Zeit RCD bzw. Personenschutzschalter.

    Grüßle,
    michael

  • Kürzung der Rechnung

    • yamaha4711
    • 6. April 2012 um 15:44

    Tja, leider ist das das Preisniveau bei uns in der Gegend. Letztendlich gibt es Dienstleister, die das auch noch "preisgünstiger" machen.

    Grüßle,
    michael

  • Kürzung der Rechnung

    • yamaha4711
    • 3. April 2012 um 21:23

    Nachtrag zur Leistung unsererseits nur zur Info:

    4x Fullrange Topteile, davon 1 Paar als Delayline.
    2x Fullrange Topteile aus der Halle mit einbinden als 2. Delayline. Dies ging aufgrund von Potantialunterschieden nicht (Brumm). Das hätte den Klang verschlechtert und die 1. Delayline deckte den hintern Teil noch gut mit ab. Wurde so am Rüsttag auch mit dem Veranstalter besprochen. In der Pause wurde dann dennoch die 2. Delayline mittels einer zusätzlichen Funkstrecke (nicht berechnet) mit eingebunden, einfach um bei einem weiteren Ausfall der 1. Linie auf der "sicheren" Seite zu sein. Diese 2. Linie brachte aber wie schön erwähnt nicht wirklich etwas und war eher aufgrund von ungünstigen Reflektionen als störend anzusehen.

    Monitoring über 4 Wege mit 6 Wedges. Entsprechend EQ's

    6 Kleinmembraner Güteklasse Neumann, Mikrofonierung für einen Flügel, zwei Solomikrofone sowie ein Dirigentenmikro (alle 3 Funk).

    Und eben ein passendes Pult.

    Dazu noch Bedienung des Hallenlichtes.

    Wie schon erwähnt: ein Rüsttag (ca. 6 Stunden mit Laden und Fahren) und ein VA-Tag (8 Stunden inkl. Abbau).

    So... und nun dürft ihr mit Steinen werfen.

    Grüßle,
    michael

  • Kürzung der Rechnung

    • yamaha4711
    • 3. April 2012 um 21:06

    Bevor es hier total aus dem Ruder mit Vermutungen läuft hier mal ein paar weitere Daten:

    Die 30% entsprechen NICHT den 150€ nachlass. 150€ sind 18% Nachlass. 30% hätten knapp 250€ entsprochen. Damit könnt ihr selbst ausrechnen was der Spass eingebracht hat. Dieser Betrag ist übringens inkl. MwSt.

    Es ist richtig, dass wir nicht zu den großen Dienstleistern zählen. Wir sind eben eine kleine Verleihbude um die Ecke, was aber nicht heißt, dass wir die Jobs nicht ernst nehmen. Eher das Gegenteil: wir legen sehr viel Herzblut rein und versuchen dem Kunden alles so angenehm und recht wie möglich zu machen. Wenn mal wo ne Stromleitung fehlt, ne halbe Rolle Gaffa notwendig ist oder spontan noch 2-3 Mikros benötigt werden sind wir die letzten die nein sagen oder das dann dem Kunden in Rechnung stellen, sofern es nicht unverhältnismäßig zur gebuchten VA ist.

    Der Sound war sehr in Ordnung, bis eben auf den kurzzeitigen Ausfall und den Schlaggeräuschen des Dirigentenmikrofons. Es haben sich lediglich die Personen im letzten Drittel mukkiert da dort der Pegel um 2-3dB abgefallen ist. Schätzungsweise 40-50 Personen und da haben sich auch nicht alle beschwert sondern eher das übliche Klientel und die haben wohl immer was zu meckern. Das ist aber auch nicht direkt durch uns bestätigt, sondern wurde lediglich durch eine Person, welche immer wieder durch den Saal schlich, uns zugetragen. Daher ist diese Quelle nicht wirklich zuverlässig. Meistens stehen bei solchen Dingen die Leute sofort am Pult und mäckeln rum bzw. kommen in der Pause. Dies war aber nicht der Fall.

    Beim Soundcheck war im übrigen alles in Ordnung und wurde vom Dirigenten, dem Pianisten und einigen anderen Personen als gut bis sehr gut eingestuft. Warum soll sich das signifikant im gefüllten Saal ändern, welcher im übrigen beim Soundcheck auch gut gefüllt war (200 Personen auf der Bühne!)?

    Schon im Vorfeld wurde im übrigen versucht den Preis zu drücken, welcher für den Aufwand sehr in Ordnung ist/war. Zudem wurde das ganze sehr kurzfristig gebucht, da kein anderer Dienstleister zu finden war bzw. der vorhergehende Dienstleister keine Zeit hatte, nicht konnte oder wollte... wer weiß.

    Soviel zu dem ganzen.
    Ich für meinen Teil kann auf solche Kunden verzichten. Da reißt man sich mehr als zwei Arme aus und bekommt dann schellte. Soll sich der Kunde doch einen anderen dummen suchen, der das für den Betrag macht.

    Grüßle,
    michael

  • Kürzung der Rechnung

    • yamaha4711
    • 3. April 2012 um 12:22

    Tacho!

    In anbetracht einer schnellen Begleichung der Rechnung und der Tatsache, dass sich ein Rechtsstreit über nicht mal 150€ einfach nicht rentiert und am Ende man - wenn denn alles Gut geht - auf Null rauskommt, wurde das ganze um 18% nach unten korrigiert. Ein Vergleich sozusagen. Ich brauch nun nicht erwähnen, dass dies deutlich mehr ist, als es die ausgefallene Linie ausgemacht hat. Mal gewinnt man, mal verliert man.

    Bin mal gespannt wie lange es dauert, bis der Betrag letztendlich bei uns eingegangen ist.

    Grüßle,
    michael

  • Kürzung der Rechnung

    • yamaha4711
    • 29. März 2012 um 17:07

    Tacho!

    Da wir nebenbei einen Mitschnitt der Summe auf MD gemacht haben und ich diesen soeben mal gesichtet habe, muss ich feststellen, dass das Signal welches an die Endstufen und damit auch an die LS gegangen ist, optimal ist. Weder Rauschen, noch Gerumpel, noch Geschepper ist zu hören. Lediglich die Griffgeräusche und das Ablegen des Handsenders vom Dirigenten.

    Von daher könnten wir die Anlage genauso wieder aufbauen und die MD abspielen und von einem dritten das ganze Gegenmessen lassen. Damit könnten wir beweisen, dass die Anlage gut dimensioniert und richtig eingestellt war.

    So gesehen habe ich kein echtes Interesse dem Kunden hier auch nur einen Cent nachzugeben. Letztendlich werde ich anbieten die 2. Delaylline heraus zu rechnen. Das würden dann knapp 8% Nachlass sein.

    Wie ihr schon sagt: mit solchen Kunden ist man gestraft und es dürfen sich gerne andere, ambitionierte Dienstleister damit rumärgern. Da mach ich lieber 10 Rockkonzerte und habe hinterher ein bisschen Sauerei auf den Leitungen im Sinne von Flüssigkeitsrückstände aus Hefekaltschalengefäßen.

    Grüßle,
    michael

  • Kürzung der Rechnung

    • yamaha4711
    • 29. März 2012 um 12:26

    Nein, es war keine Hauptversammlung oder anderweitiger Industriejob. Es war ein ganz normales (klassisch angehauchtes) Konzert mit vielen Personen auf der Bühne.

    Ja, wir haben eigentlich sogar mehr geleistet, denn der Rüsttag wurde nicht berechnet. Zudem wurden zwei kabelgebundene Mikros gegen Funkstrecken getauscht, um Stolperfallen zu vermeiden.
    Eine dritte Delayline sollte über die Hallenanlage laufen. Dies war zunächst aufgrund von Potentialunterschieden unbrauchbar (widerliches Brummen). Die Schallverteilung war dadurch aber nicht signifikant eingeschränkt. Lediglich ein Pegelabfall von 2dB auf den letzten 4 Reihen war zu verzeichnen. Das passte dem Veranstalter aber nicht und so wurde dann in der Pause diese 2. Delayline durch eine weitere Funkstrecke mit eingebunden. So gesehen eine weitere Funkstrecke für lau. Nun kann man argumentieren, dass man das von Anfang an hätte machen können. Sicher, deswegen wäre eine Reduzierung um die 2. Delayline noch hinnehmbar.

    Wir haben evtl. auch rausgefunden was mit dem Scheppern gemeint war, welches der Kunde anmängelt. Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit das Mikro des Dirigenten gewesen, welches ab und an ziemlich hart abgelegt wurde.

    Grüßle,
    michael

  • Kürzung der Rechnung

    • yamaha4711
    • 29. März 2012 um 00:38

    Tacho!

    Zunächst einmal vielen Dank für die Antworten und Überlegungen.

    Zunächst einmal handelt es sich um einen Neukunden.
    Die VA ging über eine zeitliche Distanz von 2 1/2 Stunden.
    Das Amprack war unter der Bühne verstaut und es hatte niemand wirklich Zugriff darauf.
    Der Saal war ausverkauft, es wurde sogar noch nachbestuhlt. Einnahmen schätzungsweise etwas über 10k€ für den Veranstalter. Gut, davon müssen nun die Künstler, die Halle sowie die schlechte Technik bezahlt werden, welche mit weniger als 10% der Einnahmen zu buche schlägt.

    Es wurde uns zugetragen, dass dieser Veranstalter immer wieder den technischen Dienstleister wechselt. Das ist aber nicht sicher. Dennoch macht es den Anschein, dass man nun im Nachhinein über diese Schiene den Gewinn noch ein wenig steigern möchte.

    Das Publikum war durchwachsen mit einem Hang zu den älteren Semestern.

    Den Ausfall der Linie kann ich definitiv bestätigen und es hat mich selbst auch geärgert. Aber das ist eben Live. Was ich nicht bestätigen kann ist das "scheppern". Der Sound war von meiner Warte aus gesehen warm, voll und direkt.

    Die Idee mit einem Nachlass lediglich auf die ausgefallene Delaylline ist mir auch schon gekommen.

    Wir werden sehen...

    Grüßle,
    michael

  • Kürzung der Rechnung

    • yamaha4711
    • 28. März 2012 um 18:29

    Tacho zusammen!

    Ab und an kommt es vor, dass man Ärger mit einem Kunden hat und ich würde gerne mal lesen wie ihr damit umgeht bzw. umgehen würdet.

    Grund des Anstosses ist ein kurzfristiger Ausfall einer Delayline für ca. 30-40 Sekunden. Wir konnten nicht nachvollziehen warum die Linie ausfiel und es blieb auch bei diesem einen Ausfall. Während der Pause wurde die Linie nochmals geprüft, doch der Fehler lies sich nicht wieder provozieren.

    Nun unterstellt uns der Kunde, dass dadurch die Veranstaltung ein Misserfolg war. Anscheinend haben sich mehrere Zuschauer beschwert und man möchte nun Schadensersatz in der Form, dass man die Rechnung kürzt. Ebenso unterstellt uns der Kunde eine schlechte Tonqualität, denn es hätte immer wieder gescheppert.

    Eine Minderung um satte 30% steht nun zur Debatte.

    Wie seht ihr die Sache und wie würdet ihr euch verhalten?
    Von meiner Seite her würde ich dem Kunden 10% nachlassen bzw. eine kleine Anlage einmalig für lau zur Verfügung stellen.

    Grüßle,
    michael

  • Bühnenabnahme mit hängenden Mikros

    • yamaha4711
    • 20. März 2012 um 09:37

    Tacho!

    Kindertheater ist technisch sehr anspruchsvoll, nur will das keiner Bezahlen. Damit steht und fällt das ganze.

    Abnahme durch abgehängte Mikros ist so eine Sache. Wer redet schon im Theater nach oben? Die Einsprechrichtung ist doch in der Regel in Richtung Publikum. Entsprechend sollten dann die Mikros ausgerichtet werden, also nach schräg unten/hinten gegen die Bühnenwand.

    Um ein vernüftiges und vor allem stressfreies Signal zu bekommen, ist der Abstand Quelle - Mikro zu minimieren. Sollte jedem klar sein.
    Falls es Hauptdarsteller gibt, würde ich denen auf jeden Fall ein Headset oder besser ein Lavalier verpassen. Ist aber auch eine Budgetfrage.
    Gibt es Hauptspielpunkte? Hier würde ich versuchen ein oder zwei Mikros "unsichtbar", nahe an der Quelle zu platzieren.
    Den Rest der Bühne (zur Stütze) kann man versuchen mit Kleinmembraner abzuhängen (es gibt spezielle Aufhängevorrichtungen, welche die Mikrofone stabil nach schräg unten "sehen" lassen) oder man verwendet Rohrrichtmikrofone.
    Das Filtern ist hier das A und O und da sollte man dann schon wissen was man tut.

    Von Kompressoren oder anderen Hilfsmitteln zur Verdichtung des Pegels bitte Abstand nehmen. Das macht nur ärger. Lediglich der Einsatz eines Expanders/Gates wäre zu überlegen, um die "unbenutzen" Mikrofone im Pegel herunterzufahren. Dabei keine extreme Absenkung, sondern wirklich nur um den Faktor, damit es kein Aufschaukeln (Feedback) gibt. Aber auch hier zeigt sich, dass ein schneller Finger um einiges effektiver ist.

    Zur PA
    Ich würde in jedem Fall mit Mehrpunktbeschallung und entsprechenden Delays arbeiten. Das reduziert nachhaltig die Gefahr durch Feedbacks.

    Grüßle
    michael

  • Lichttechniker 2 Tage Veranstatlung 16/17.3 2012

    • yamaha4711
    • 11. März 2012 um 16:24

    Ich wette mit euch, dass es auch Leute gibt, die das für die Hälfte machen.

    Hilft jetzt dem Suchenden nun aber auch nicht weiter.

    Grüßle,
    michael

  • Schaden will nicht bezahlt werden - Gericht??

    • yamaha4711
    • 11. März 2012 um 14:21

    billbo
    Wir sind uns in dieser Hinsicht ja noch nie einer Meinung gewesen, gell.

    Ich werde ja auch nicht jedem Kunden einen Defekt aufs Auge drücken... eher das Gegenteil wird der Fall sein. Doch wenn ich eindeutig nachweisen kann, dass der Schaden durch unsachgemässen Gebrauch entstanden ist (man kann sich nun darüber streiten was unsachgemässer Gebrauch ist), so ist der Kunde nun mal in der Haftung.
    So gesehen ist in der ganzen Zeit, in der ich nun Material Vermiete, auch nicht viel zu Bruch gegangen und wenn konnte man sich einig werden. Doch manche Zeitgenossen legen es nun mal darauf an. Gerade wenn man mal unter den Kollegen im Umkreis nachfrägt und sich dann herausstellt, dass gerade diese Person auf der Schwarzen Liste steht ist eben Schluss mit lustig.

    Und wie ist es denn zu sehen/handhaben, wenn der Kunde nur die Lautsprecher anmietet?

    Zu den Kommentaren:
    Deiner Auffassung nach wäre dann ein Speakon ein Laboraufbau, oder sehe ich das falsch?

    Nenn mir bitte doch mal 5 Systeme, welche ohne irgendwelche Passivweichen bei den Topteilen auskommen.
    Kann ich davon ausgehen, dass du vorher alle eingebauten Passivweichen ausbaust oder diese still legst und dann alles einzeln anfährst? Wie war das mit dem Laboraufbau?

    Eine 20 Jahre alte Holzkiste mit einer bewegten Pappe drin wird auch noch nach 40 Jahren ihren Dienst tun, sofern man ein geeignetes Signal da rein gibt und die Gummisicke oder der Klebers nicht schlapp macht. Ich denke wenn der Richter entsprechend alt ist und er ein Dampfradio hat kann er auch sehr wohl dem Gegenteil folgen.

    Lautheit ist eine subjektive Empfindung. Deckt sich doch dann mit meinem subjektiven Rechtsempfinden: der Kunde hat die Anlage wissentlich und mit Absicht überfahren.
    Wenn die Anlage aus Sicht des Kunden zu klein war... wir hätten auch was größeres im Angebot und dies auch dem Kunden angeboten, doch das war ihm ja zu teuer.

    Deine Argumentation ist ähnlich der einer Person, welche sich täglich von Fastfood, Marsriegeln und Cola ernährt und dann die einzelnen Firmen auf Schadensersatz verklagt, da die Gesundheit im Eimer ist mit dem Hinweis man hätte ja von nichts gewusst.
    Zudem gibt es genügend Situationen im Leben, in denen man sich selbstständig Informieren muss. Zudem gilt auch immer: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Das gilt nicht nur für den Vermieter, sondern insbesondere auch für den Mieter, Stichwort: Sorgfaltspflicht.

    Zum Thema Autovermieter, wobei das an jeder Ecke wieder hängt.
    Dein Autovermieter wird dir schon etwas erzählen, wenn du bei 120 den Rückwärtsgang reinhaust, Nitromethan als Zusatz in den Tank kippst, damit die Karre mehr PS hat oder dauerhaft mit der Handbremse den Wagen zum Stillstand bringst.
    Der Autovermieter verkauft die Karre deswegen, weil sie in diesem Moment genügend Geld verdient hat, nun gut abzustossen ist und dann noch mehr Geld bringt und die neue Karre als Investition wieder voll absetzbar ist. Das ist eine rein wirtschaftliche Entscheidung.

    Und jetzt lass uns nicht streiten. Ich geniess jedenfalls ein gutes 1/4le Württemberger.
    Recht vor Gericht bekommt sowieso nur noch der, welcher die besseren und schlüssigeren Argumente hat, um den Richter zu überzeugen. Recht haben und sein Recht bekommen, das geht sowieso schon viel zu oft sehr weit auseinander.

    Grüßle,
    michael

  • Schaden will nicht bezahlt werden - Gericht??

    • yamaha4711
    • 10. März 2012 um 15:57

    Tacho!

    Warum soll eine Anlage, welche nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, auf einmal nicht mehr in die Vermietung gehen. Wie kommt man auf so einen Gedanken. Viele große Vermieter haben solche Anlagen immer noch im Gerätepark, da sie eben Arbeitstiere sind.
    Wir reden hier letztendlich von einer Holzkiste mit Lautsprechern drin und nicht von einem komplizierten Apparat wie einem Auto oder einer Baumaschine.

    Neugeräte sind im übrigen vor Beschädigungen durch Fehlbedienung auch nicht gefeit. Gerade durchgeschossene HT-Treiber wegen Feedbacks oder dauerhaftem rechtsanschlag sind nicht selten und leider an der Tagesordnung, insbesondere bei einer entsprechenden Kundenklientel.
    Letztendlich bekommt man jede Anlage kaputt, egal was zum Schutz im Signalweg liegt.

    Apropos Schutz...
    Wer sagt denn, dass der Kunde nicht selbst Hand angelegt hat und z.B. den Controller umgangen hat oder seinen eigenen mitgebracht und eingesetzt hat. So etwas lässt sich hinterher nur schwer bis gar nicht nachweisen.

    Es gibt zum Beispiel auch Kunden, die bringen es fertig einen Speakon falsch einzustecken/umzustecken, obgleich die Anlage für den Kunden spielfertig aufgebaut war. Und dann beschwert man sich, dass die Bässe nicht mehr spielten und aus den Topteilen so gut wie nichts mehr raus kam.

    Zum Schlagwort unternehmerisches Risiko.
    Das hat mit dem hier geschilderten Fall meiner Meinung nach nicht viel zu tun. Als unternehmerisches Risiko sehe ich z.B. eine Investition in neues Material an, welches dann eben nicht läuft. Eine neue Vermarktungsstrategie. Unterschlagung des Materials.
    Letztendlich liegt das unternehmerische Risiko einzig an der Tatsache, dass der Kunde nicht zahlt, obgleich er dazu verpflichtet ist. Hier ist dann eben der übliche Rechtsweg zu wählen.

    Sofern man sich sicher ist, dass kein Vorschaden an der Anlage war, diese korrekt dimensioniert und eingestellt war, sollte oder besser muss der Mieter dafür gerade stehen, sofern es eben kein Verschleissmaterial wie z.B. Glühbirnen sind.

    Ein geschossener Treiber ist ein geschossener Treiber, vor allem wenn man Brandspuren nachweisen kann. Anders sieht es aus, wenn die Sicke durch ist oder die Pappe an sich einreisst. Das würde ich eher in der Ecke Verschleiß sehen.

    Letztendlich Frage ich mich weswegen manche Kollegen hier der Meinung sind, dass der Kunde im Recht ist, wenn er z.B. einen Treiber abschießt. Ich würde es gerne mal sehen, wenn genau diese Kollegen eben selbst einen solchen Fall auf dem Tisch haben und eben mal 900€ locker machen und dies dann auch noch freudstrahlend als Lehrgeld oder unternehmerisches Risiko verbuchen.

    Grüßle,
    michael

  • Sorry Schoeps - Leider Geil!

    • yamaha4711
    • 7. März 2012 um 13:08

    Tacho!

    Ich finde das schon ein wenig provokativ und ein wenig unfair.

    Zum einen hat Schoeps da wohl ein wenig Forschungs- und Entwicklungsarbeit eingebracht und die Fertigungstoleranzen werden bei Schoeps wohl auch besser sein. Das alleine rechtfertigt natürlich nicht einen Preis von über 2500€. Da zahlt man eben auch den Namen mit und die Gewissheit, dass niemand anfängt rum zu diskutieren.

    Wenn denn dem so ist, dann werden wir auf den Bühnen dieser Welt bald nur noch Mikro's vom großen T und anderen China kopien finden. Ein SM58 wird dann wohl zum Übermikrofon.

    Grüßle,
    michael

  • Handfunken, Betriebsfunk

    • yamaha4711
    • 7. März 2012 um 12:59

    Naja... falls man gerade in den nicht zivilen Bereich rein"strahlt" mag das noch glimpflich abgehen. Aber wehe man erwischt Militärfrequenzen oder Frequenzen aus dem Notrufbereich. Da können die Überwachungsorgane (hier und vor allem anderswo, falls man Fremd ist) sehr ungehalten reagieren.

    Die Bundesnetzagentur sollte eigentlich auskunft darüber geben können bzw. eine Ansprechstelle in Italien angeben können.

    Per Google hab ich dazu auch nicht viel bzw. hilfreiches gefunden.

    Ansonsten einfach auch mal den Hersteller der Funken kontaktieren.

    Grüßle,
    michael

  • Preiskampf durchbricht Schallmauer.....

    • yamaha4711
    • 5. März 2012 um 13:04

    Naja... ehrenamtlich hin oder her. Wenn man schon das Angebot macht, dass der Tranport ohne Berechnug läuft und bei 6 VA's noch entsprechend rabattiert, ist das schon ein entgegenkommen. Dennoch muss das Material und vor allem das Personal bezahlt werden und da beginnen bei mir die roten Lampen anzugehen. Nicht nur, dass dem Kunden die Mietzinsen horrend erscheinen, nein auch die Personalkosten sind unverschämt hoch und man soll doch bitte mal den Stundensatz bzw. den Tagessatz erkären. Der Mann/Frau hat ja nicht viel zu tun, ausser an ein paar Knöpfen zu drehen.

    Wenn die Waschmaschine verreckt gibt man auch, ohne nun den Basar aufzumachen, 80€ aus und das nur weil der Monteur auf die Klingel gedrückt hat.

    Ich kann MrSpeaker nur zustimmen. Ich jedenfalls mach mir einen netten Tag auf dem Sofa.

    Grüßle,
    michael

  • Preiskampf durchbricht Schallmauer.....

    • yamaha4711
    • 5. März 2012 um 09:57

    Tacho!

    Etwas neues von der Front... mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

    Anfrage eines potentiellen Kunden
    Schlagworte in den ersten paar Sätzen: "wir haben kein Geld", "Benefiz Veranstaltung" "Spendenbescheinigung" und ganz super "kostenlose Werbung". Alles klar?!
    Es sollten 6 VA's sein mit kleinem Besteck, also 4 potente MuFu für vorne, sowie Monitoring, ein entsprechendes Pult (16 Ch.) mit ein bisschen eingebautem FX, 1 Mikro und eine DI-Box. Bedienung, Auf- und Abbau sowie Transport.
    Mal rechnen...

    Ich sage euch, es gibt Leute die machen das für unter 100€ pro VA. Inkl. Personalkosten!!! Wie geht das denn?

    Da lass ich dann doch die Finger davon und mal mir aus, was da denn dann steht und wie es dann klingt.

    Grüßle,
    michael

  • Transport

    • yamaha4711
    • 28. Februar 2012 um 01:24

    Tacho!

    Aus den vorhergehenden Ausführungen erschliessen sich mir doch nun ein paar Fragen...

    Warum handelt es sich um Scheinselbstständigkeit, wenn ich als selbstständig arbeitende Person, die ja auch brav Steuern abführt, ab und an einen solchen Job annehme und eben nicht mein eigenes Material durch die Gegend kutschiere sondern Material von einem Kollegen? Und vor allem warum gilt das im Bereich 2,8 - 3,5t - also Sprinterklasse. Viele der Brot und Butter Jobs liegen in diesem Transportvolumenbereich. Damit wird aus meiner Sicht ja jeder selbstständige Unternehmer als Scheinselbstständiger abgestempelt. Doch gerade diese Klientel bringt dem Staat ja etliches an Steuerneinnahmen. Ist das nicht sozial ungerechet, alle über einen Kamm zu scheren oder wo liegen die Unterschiede?
    Vor allem: was ist denn bitte mit den ganzen Kurierfahrern? DHL, Hermes, DPD und andere Kurierdienste haben mehr "selbstständige" Fahrer als fest angestellte.

    Falls der Job größer und mehr Transportvolumen anfällt, muss es ein 7,5t sein... und den darf ich dann ja auch nicht fahren, ausser der Kollege stellt mich für 2-3 Tage als Zeitarbeiter ein. Sehe ich das richtig?
    Was ist denn wenn der Kollege mir den Job "abtritt" und ich sozusagen als Kunde das Material zuleihe und den Job erledige. Ich stelle dem Endkunden eine Rechnung und der Kollege stellt mir eine Rechnung. Wie verhält es sich denn in dieser Konstellation?

    Das ganze ist so was von undurchsichtig und letztendlich contra für mich als Einzelunternehmer, der versucht sein Material zu vermieten und eine Dienstleistung zu erfüllen. Wie ist es denn bei den Handwerkern? Ich denke die sind von diesm Unsinn doch irgendwie befreit, oder? Ansonsten muss ja jeder, der einen 7.5t im Fuhrpark hat oder diesen bei Bedarf anmietet, diesen auch anmelden und eine solche Erlaubnis haben. Ist dem denn so?
    Ich frage mich was die zuständige Behörde mir erzählt, wenn ich als selbstständiger Unternehmer mit einem Jahresumsatz von 20k€ ankomme und denen erkläre, dass ich bitte eine Anmeldung zum gewerblichen Güterkraftverkehr benötige, da ich 4-5 mal im Jahr mir einen 7.5t miete, um mein Material zum Kunden zu transportieren.

    Sagt jetzt bitte nicht: dann musst du dir einen Fahrer anmieten. Wäre das für diesen dann nicht auch eine Scheinselbstständigkeit?

    Grüßle,
    michael

  • Versicherungsschaden Zeitwert vs realer Schaden

    • yamaha4711
    • 21. Februar 2012 um 19:13

    Tacho!

    Bei einem 150 Jahre alten und gut erhaltenem Grammophon würde ich von einer Antiquität ausgehen. Für solche Sammlerstücke gelten andere Ansatzpunkte.

    Ansonsten ist es eben so, dass die Versicherungen in der Mehrzahl der Fälle nur den Zeitwert bezahlen. Wenn es ein wirtschaftlicher Totalschaden ist, dann hat man die A-Karte.
    Du kannst nun versuchen die Zeit zum Erstellen der neuen Setups Gegenzurechnen bzw. in Rechnung zu stellen.

    Andererseits sollte der Kunde dir gegenüber zum Ausgleich und Schadensersatz verpflichtet, d.h. er sollte dir den Schaden ersetzen, in Form von Reparatur oder einem gleichwertigen und funktionsfähigem Gerät. Im Falle eines Totalschadens sollte der Kunde also in der Pflicht sein für entsprechenden Ausgleich zu sorgen.

    Solange du für den zeitwert ein gebrauchtes Gerät erwerben könntest, ist eigentlich alles in Ordnung.
    So zumindest mein rechtsempfinden.

    Grüßle,
    michael

  • Funkstrecken Frequenzen, alles was man Wissen muss u. sollte

    • yamaha4711
    • 21. Februar 2012 um 10:44

    Tacho!

    Bei LTE ist es wie bei UMTS... eine Totgeburt von Anfang an. Deswegen denke ich auch, dass uns die alten Frequenzen im 800MHz Bereich noch lange erhalten bleiben.
    Die Betreiber haben sich zwar für eine bestimmte Flächenabdeckung verpflichtet, doch wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit ob der Kosten bis auf weiteres so weit hinausgezögert wie es nur geht. Auch die ländliche Versorgung ist eine Mähr, denn das Verhältnis Nutzer zu Ausbaukosten ist für die Betreiber mehr als unattraktiv.
    Dasselbe sieht man doch auch am Ausbau von DSL, nicht zu reden von VDSL. Wer hat denn schon das vielgerühmte VDSL? Welcher Ort ist denn mit > 2MBit angeschlossen. Die meisten von uns - selbst in Ballungsgebieten - hängen noch an 1 - 2 MBit Leitungen. Das ist lächerlich! Es wird immer so viel Versprochen und dann nicht gehalten.

    Des Weiteren gibt es noch keine Endgeräte, schon gar nicht in ausreichender Zahl. Die Leistung von LTE liegt im Bereich von 3G, zumindest anfänglich, was auch niemanden reizen wird.

    Schaut man sich an wie weit (nach nun entlichen Jahren) 3G bzw. UMTS ist, so dünkt mich, dass LTE noch langsamer im Ausbau sein wird. Die weissen Flecken nehmen meiner Meinung nach eher zu als ab, ebenso die Qualität.

    Ich kann nur hoffen, dass die Betreiber mächtig eins auf die Finger bekommen bzw. denen das so unattraktiv und teuer sein wird, so dass unsere alten Frequenzen noch über ein paar mehr Jahre unbeeinträchtigt sein werden.

    Grüßle
    michael

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