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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • Omnitronic oder DAP?

    • yamaha4711
    • 1. September 2007 um 11:19

    Naja... mal die Kirche im Dorf lassen.

    Sicher ist das hier das falsche Forum, dennoch sollte man sich auch solchen Fragen annehmen. Sind wir hier Profi's oder nicht?
    Wenn jemand mit so etwas tag täglich umgeht dann sollte es doch ein leichtes sein hier auch kompetent Auskunft zu geben. Also....

    @PeDoSan
    Wenn du etwas für deinen HiFi Verstärker zuhause im Wohnzimmer suchst, dann würde ich dir dringend empfehlen KEINE Omnitronic oder sonst welche Billigboxen zu holen.
    Wie schon Eingangs erwähnt: für 80€ bekommst du auch recht annehmbare und vor allem besser klingende HiFi Boxen. Zudem passen die eher ins Wohnambiente, aber das ist auch wieder Geschmackssache. Ich jedenfalls würde mir nicht solche Kübel ins Wohnzimmer stellen.
    Für den Einsatz für Party's - wie klein sie auch sein mögen - würde ich einfach zwei vorhandene Topteile hinstellen und gut. Macht in jedem Fall mehr Laune/Sinn und du sparst Geld dabei. Der Aufwand dabei ist derselbe, wobei ich sagen würde, daß wenn du die Anlage aus dem Wohnzimmer nimmst du eher mehr Arbeit hast, je nach dem wie und wo die Boxen stehen.

    @fuchsgruber
    Wenn DU damit zufrieden bist, heißt das noch lange nicht
    a) daß der er KUNDE wirklich zufrieden ist.
    b) der Kunde das überhaupt hört, da er keinen direkten Vergleich hat oder auch keine Ahnung.

    Stell dem Kunden einfach mal deine Brot und Butter Party-PA hin und dann komm ich mal mit ein bisschen d&b vorbei.

    Meist reicht es wenn es krach macht. Also was hilft es Edel-PA von d&b, Meyersound oder NEXO aufzufahren. Einfach ein paar Omnitronics hinstellen und dabei Geld sparen, denn verrecken tut das Zeug auch - nur manchmal eben schneller. Im Endeffekt kostet es dann das gleiche Geld.
    Ist irgendwie ne Milchmädchenrechnung.

    @Detto
    Es gibt auch viele Kunden, denen kann man es nicht recht machen. Da stellt man ewig viel Holz und dennoch reicht es nicht. Warum? Weil die Anlage eben zu gut ist (Stichwort Klirrfaktor). Dieser Klientel muß es in den Ohren klingeln - dann ist es in Ordnung.
    In vielen Fällen geht es einfach nur ums Geld... der billigste bekommt den Auftrag, egal was da rum steht. Aber das ist wieder eine andere Story.

    Grüßle
    michael

  • Omnitronic oder DAP?

    • yamaha4711
    • 31. August 2007 um 15:32

    Mal ganz im ernst....

    Du bist hier in einem PA Forum!!! Das was du suchst ist aber eher HiFi bzw. Mini-Heimstereoanlage. Nicht mehr und nicht weniger.

    Dein Verstärker ist ein HiFi!!!!! Verstärker, welcher nicht für Dauerbetrieb und auch nicht für hoher Lasten ausgelegt ist.
    Was verstehst du unter "...großen "richtigen" Pa-Verstärker." und wie sieht deine bisherige "PA" aus?

    Überleg mal selbst was es für 80€ geben wird! Da ist es egal was drauf steht. Für 80€ gibt es eben einen besseren Hamsterkäfig und gut ist. Da kommt eben Lala raus und das war's. Nur belasten darf man das Material nicht und klanglich darf man auch nicht viel mehr als Oma's Dampfradio erwarten - wobei: guter alter Röhrensound. ;)

    Ich würde dir empfehlen: für dein Zimmer besorgst du dir ein paar schöne Hifiboxen alla JBL Control irgendwas oder Pioneer oder Kenwood oder... der große rote Markt mit dem Schwein in der Werbung hat viele nette Böxchen, die genauso teuer sind und allemal besser klingen als deine Vorschläge.
    Für "PA" würde ich dann etwas leihen (wie oft machst du das denn?). Ist in jedem Fall kostengünstiger und stressfreier. Ansonsten bist du eben dauernd am Chasis wechseln und das geht mit der Dauer ins Geld. Ein gutes Boxenpäärchen gibt es im Verleih ab 20€ aufwärts.

    Ansonsten sollte man den Thread hier schließen, oder?

    Grüßle,
    michael

  • Magnetventil für FlüssigCO2?

    • yamaha4711
    • 30. August 2007 um 16:55

    Hab jetzt gerade nochmal nachgesehen....

    ALSO:
    das Magnetventil gibt es auch für flüssig CO2.

    Die Preisangabe war noch eine recht alte....
    Durch div. Preiserhöhungen schätze ich mal, daß die Ventile nunmehr zw. 230 und 280€ plus MwSt. liegen, was noch moderat im Vergleich zu den genannten 1500€ ist.

    Grüßle,
    michael

  • Magnetventil für FlüssigCO2?

    • yamaha4711
    • 30. August 2007 um 16:19

    Magnetventile für CO2... keine Ahnung. Das würde ich eher als Trockeneis handhaben. Ist streßfreier.


    Für fl. N2 wie schon erwähnt: ca. 150-200€ über die Fa. Gerstel.

    Hersteller der MV ist:
    Precision Dynamics INC
    Die Modelnummer ist A2016-S229

    Die Dinger hängen bei uns an 50l Standarddewars (Apollo von Messer-Griesheim), welche einen Betriebsüberdruck von 1.5Bar (damit der Saft auch fließt) aufbauen.

    Grüßle,
    michael

  • Magnetventil für FlüssigCO2?

    • yamaha4711
    • 30. August 2007 um 13:59

    Tacho!

    Nun ich auch mal, alldieweil hier doch ein wenig Unfug steht.

    Zum ersten: ein Magnetventil für flüssig N2 kostet ca. 150-200€. Bezugsadresse wäre Messer-Griesheim oder die Fa. Gerstel in Mühlheim/Ruhr.

    Was manche hier mit "kritischer Temp." bei N2 meinen ist mir ein Rätsel. Vielleicht wird das ganze mit CO2 verwechselt, welches man in der Tat nicht flüssig bekommt, eben wegen dem ungünstigen Phasenverlauf.

    Fl. N2 wird in normalen Dewargefäßen (im Prinzip tut's auch eine Thermoskanne, denn das ist auch ein Dewar) transportiert. Man sollte aber bitte das Gefäß offen lassen, denn sonst baut sich ein nicht zu unterschätzender Druck auf, da der fl. N2 ohne zusätzliche Kühlung permanent in die Gasphase übergeht.
    Möchte man also einen N2-Stream haben, so braucht man nur ein entsprechendes Dewar mit Sicherheitsventil und eine Entnahme per Magnetventil. Der N2 kommt dabei mehr oder minder Flüssig rausgeschossen.
    VORSICHT!!!!! fl. N2 verursacht starke Erfrierungen.
    Fl. N2 kann man bei den üblichen Verdächtigen wie z.B. Linde, Air Liquid, Messer-Griesheim beziehen.
    Eine Druckgasflasche macht keinen Sinn, da man hier ja nur komprimiertes Gas hat. Um N2 zu verflüssigen bedarf es einer entsprechenden Luftverflüssigungsapperatur mit anschließender Abtrennung des enthaltenen O2 (-> Brand/Explosionsgefahr).
    Das ist eine weitere Gefahr von fl. N2. Da der in der Luft enthaltene O2 einen höheren Siedepunkt hat kommt es vor, daß bei offenen Dewargefäßen sich eine bläulich schimmernde Schicht auf dem N2 bildet. Dies ist verflüssigter O2 aus der Luft, welcher mit zündfähigen Materialien sehr heftig (trotz der Kälte) reagieren kann. Daher darf nur O2-freier Stickstoff verwendet werden.

    Mit CO2 ist das ein wenig anders, da man es bei Normaldruck nur in den Phasen fest oder gasförmig erhält. Festes CO2 (Trockeneis) sublimiert bei -78.4C und ist recht einfach zu handhaben. Durch die Kälte ist es anzuraten Handschuhe anzuziehen oder es mit einer Zange zu handhaben. Auch hier besteht aufgrund der extremen Kälte Erfrierungsgefahr.
    Mit ein wenig Wasser nebelt es auch sehr schön, wobei der Nebel schön am Boden entlang kriecht (-> Molekulargewicht von CO2 ist schwerer als die atmosphärische Luft).
    Um Trockeneis herzustellen dreht man einfach eine CO2-Flasche mit einem angeschraubtem spziellen Auffangbehälter um. Da das Gas in der Flasche bei dem vorliegenden Druck (liegt zw. 50-80 Bar) flüssig bzw. überkritisch vorliegt, wird es bei normalem Atmosphärendruck sofort fest (man sehe sich dazu das Phasendiagramm von CO2 mal näher an).
    Einfacher ist es, sich morgens in eine Markthalle zu begeben. Viele Frischelieferungen werden mit Trockeneis gekühlt.

    Am Ende noch ein weiterer Sicherheitshinweis:
    Beide Stoffe wirken in höheren Konzentrationen erstickenden, da sie den Luftsauerstoff verdrängen. Also das ganze nicht in geschlossenen Räumen versuchen, wenn man keine Ahnung davon hat.
    Es ist im übrigen falsch, daß CO2 toxisch wirkt. Stattdessen wirkt N2 toxisch, aber auch nur bei hohem Druck. Die Taucher unter euch werden es bestätigen können.
    Ebenso sollte man es unterlassen fl. N2 (auch wenn es spassig aussieht) durch auskippen zu entsorgen. Nicht nur daß es extrem kalt ist.... nein! Die Volumenzunahme beim Übergang von fl. nach gasförmig ist enorm. Es gab schon Fälle, in denen fl. N2 ins Erdreich sickerte und es dann zu einem netten Knall kam, da sich eine Gasblase gebildet hatte. Wenn ich mich recht entsinne fehlte auf einmal 1/3 einer Hauswand.

    Grüßle,
    michael

  • CEE32 mit 35A Absicherung

    • yamaha4711
    • 29. August 2007 um 13:40

    Tacho!

    Du hast vollkommen recht mit deinem Einwand!
    Eigentlich müssten die 35A Einsätze gegen 32A Einsätze oder gegen einen entsprechenden Automaten getauscht werden und der RCD auf jeden Fall von 0,5A auf 0,03A umgerüstet werden.
    Die 35A NEOZED könnte man gerade noch so lassen, falls die Leitung entsprechend ausgelegt ist.

    Ich habe mal gegoogelt und folgendes gefunden (gültig für Baustromverteiler bzw. alle ortsungebundenen Verteiler):

    Zitat

    Ab 01.01.1999 erstmalig in Betrieb genommene (Inverkehrbringen) Baustromverteiler müssen DIN/VDE 0660-501 A1 entsprechen. d. h. Stromkreise mit Steckverbindungen IΝ £ 32A müssen über Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCD) mit einem Auslösestrom IΔΝ £ 30 mA betrieben werden.
    Vorhandene Baustromverteiler, die bereits vor dem 01.01.1999 erstmalig in Betrieb genommen wurden, müssen ab dem 01.01.2002 den Festlegungen der bereits zitierten BGI 608 entsprechen.
    Eine Anpassung/Nachrüstung vorhandener Baustromverteiler mit Einrichtungen zum Trennen im Notfall wird seitens des Fachausschusses „Elektrotechnik“ nicht gefordert.
    Mit dieser Fachausschuss-Festlegung wird klargestellt, dass auch weiterhin der Einsatz bereits „in Verkehr gebrachter“ Baustromverteiler möglich wird, wenn die erforderlichen Schutzmaßnahmen bei indirektem Berühren (RCD mit IΔΝ £ 30 mA für den Fehlerschutz) gemäß Abs. 4.2.4. der BGI 608 eingehalten werden.


    Quelle: http://www.saa-online.de/normen.htm

    Der letzte Abschnitt im Zitat ist sehr interessant, denn dieser sagt aus, daß man es so lassen kann, wenn man dafür sorgt, daß dennoch eine Auslösung bei 0,03A erfolgt. Letztendlich heißt das, daß man an diese CEE-Dose nur einen Verteiler mit entsprechendem RCD anschließen darf. Letztendlich ist der fest eingebaute RCD dann redundant bzw. gar überflüssig.

    Bei heutigen Festinstallationen werden ausschließlich RCD's mit 0.03A verbaut. Etwas anderes macht auch keinen Sinn, da 0.025A mitunter schon tödlich enden können von wegen Herzkammerflimmern.

    Nun kommt aber die Verwaltung und sagt, daß eine Umrüstung so und soviel Geld kostet. Wenn die Leitung für 35A dimensioniert ist, dann sind die Sicherungen korrekt und wer da etwas anschließen möchte der muß dafür sorgen, daß bei 0,03A ausgelöst wird. So versteh' ich zumindest die Argumentation.
    Letztendlich könnte man auch so tun, wie wenn der RCD und die NEOZED nicht vorhanden sind und die Dose entsprechend markieren. Dann muß der an dieser Dose angeschlossenen Verbraucher/Verteiler dafür sorgen, daß alles mit rechten Dingen zugeht. Man schiebt also die Handlungspflicht einfach weiter.

    Grüßle
    michael

  • Omnilux OMI 575W (575 HMI-Ersatz) /// Betriebssicherheit

    • yamaha4711
    • 28. August 2007 um 17:45
    Zitat

    Nun habe ich noch zwei 575W Geräte dazubekommen, für welche ich eben auch LM einsetzen möchte, welche bei einem Transportschaden nicht gleich ein riesiges Loch in die "Haushaltskasse" reisst

    Allein schon wegen diesem Gedankengang würde ich ein vernüftiges LM einsetzen. Was meinst du wie deine Scanner/MH aussehen, wenn es das Billig-LM in seine Bestandteile zerlegt?!

    Im übrigen: wenn ein Transportschaden vorliegt, dann ist das Leuchtmittel wohl noch das billigste. Das geht so schnell nicht kaputt, alldieweil ja ein Lichtbogen zwischen zwei Elektroden brennt und keine filligrane Glühwendel vor sich in glimmt.

    Grüßle,
    michael

  • Omnilux OMI 575W (575 HMI-Ersatz) /// Betriebssicherheit

    • yamaha4711
    • 28. August 2007 um 13:47

    Tacho!

    Irgendwie versteh' ich die Frage nicht...
    Du hast schon schlechte Erfahrungen mit dem Hersteller gemacht und möchtest es nun doch noch einmal versuchen?

    Egal von welchem Hersteller du das Leuchtmittel beziehst: es kostet in jedem Fall Geld. Bei eingesessenen Markenherstellern mit entsprechenden Qualitätsstandards ist die Wahrscheinlichkeit einer Havarie geringer. Wo ist also dein Problem?
    Für mich wäre das keine Frage, alleine schon aus Sicherheitsgrüden und unabhängig für welchen Kunden- oder Anwendungskreis das Leuchtmittel benötigt wird.

    Nimm einfach das entsprechende Leuchtmittel von GE, Phillips oder Osram und gut ist. Die halten in der Regel auch die Zeit die angegeben ist.

    Grüßle,
    michael

  • Hochtöner kaputt, Kunde war es nicht, was dann?

    • yamaha4711
    • 27. August 2007 um 13:28
    Zitat

    by the way, eine defekte sofitte ist meines erachtens nicht auf ein feedback zurückzuführen, da brauchts schon ein paar sekunden mehr dauerbelastung bis die abbrennt


    Eben!

    Wenn man eine Nexo PS15 grillt, die einen Controlleramp hat, dann ist das entweder das Versagen des Entwicklungs ING oder eben der Unverstand des Bedieners. Was trifft hier eher zu?

    HippeliPA
    Du darfst gerne deine Meinung vertreten. Genauso tut es dann auch der Autoverleiher (im Vertrag steht meistens drinn, daß man keine Rennen fahren darf ;) ) und ebenso hält sich der PA-Vermieter seine Meinung vor.

    Sicher kann ein Treiber angeschossen sein, doch das hört man in der Regel und wie schon gesagt: Brandflecken auf der Weiche sind definitiv keine normale Behandlung.

    djgolle
    Täusch ich mich oder mietest du gerne Material um es dann einem Dauerstresstest zu unterziehen, alldiewiel du es mit deinem Material nicht machen möchtest?
    Ich denke wenn jeder mit Fremdmaterial so umgehen würde, wie wenn es einem selbst gehört bzw. bezahlt hätte, dann würde manches einfacher. Leider gibt es Personen die diese Einstellung nicht haben. Echt schade...

    Zitat

    Achja....möchte gerne wissen, wie Du nachweist, dass die "Brandflecken" vom letzten Einsatz waren und nicht vielleicht doch schon vom vorletzten.


    Jedes Gerät wird im Beisein des Kunden angespielt und der Kunde zeichnet ab, daß alles technisch in Ordnung ist.
    Im übrigen: das Alter einer Rauchfahne/Brandfleckes läßt sich sehr wohl bestimmen. Kuck mal deine Chemiebücher durch. Meistens ist das aber nicht nötig, da sich der Kunde oft auch verplappert und es zu Unstimmigkeiten kommt.

    Grüßle,
    michael

  • Verteiler 2x32A

    • yamaha4711
    • 27. August 2007 um 12:58

    Tacho!

    Gibt es bei HAMA. Mußt eben mal anrufen bzw. schriftlich anfragen.

    Grüßle,
    michael

  • Hochtöner kaputt, Kunde war es nicht, was dann?

    • yamaha4711
    • 27. August 2007 um 02:48

    Das ist vollkommen legitim. Damit bist du auf der sicheren Seite und hast selbst jederzeit die Kontrolle darüber. Ist zwar ein wenig teurer für den Kunden, aber damit ist auch dieser auf der sicheren Seite.


    djgolle
    Ich könnte nun sagen: typisch DJ geschwafel. Du siehst wohl auch sehr gerne rote Lampen blinken und denkst dir nix dabei, oder?

    Wenn das Getriebe rausfliegt alldieweil der Fahrer der Meinung war, daß R für Renngang steht, dann darf dieser Fahrer auch dieses Zahlen.
    Wie ich schon sagte: wer den Schaden verursacht ist haftbar zu machen!
    In der Regel ist es auch eindeutig nachzuweisen. Eine durchgeschmorte Schwingspule oder Brandflecke auf der Weiche kommen nicht von ungefähr.

    Im übrigen: Überlastschutz bedeutet daß vor Überlastung geschützt wird, d.h. daß eine einfach und billig zu ersetzende Schwachstelle eingebaut wird. Und wann spricht diese denn per Definition an? Eben!!! Wenn eine Überlastung vorgelegen hat. Damit wird ja nur schlimmeres verhindert.
    Das Teil muß dennoch getauscht werden und das ist eben mit Arbeitszeit verbunden.

    Ich mach das nun schon ziemlich lange und ich selbst habe noch keinen einzigen Treiber geschossen bzw. eine Überlastsicherung (bei einer Box) ausgelöst. Ein bestimmter Kundenkreis schafft das aber mit permanenter Regelmässigkeit und wenn ich dann sehe wie diese Kunden mit dem Material umgehen nimmt mich das auch kein Wunder.

    Grüßle,
    michael

  • Hochtöner kaputt, Kunde war es nicht, was dann?

    • yamaha4711
    • 25. August 2007 um 03:14

    Super Idee! Ich komm und leih bei euch allen und ihr bekommt es dann defekt zurück. Ich habt den Ärger und ich meinen Spaß.

    Nein, mal im Ernst... sicher kann etwas mal kaputtgehen, aber wenn bei einer amtlichen Box mit einer amtlichen Endstufe der Überlastschutz (z.B. Halogenarray) durchgeht, dann hat der Kunde das verbockt und nicht ich als Verleiher.
    Münzen wir es doch mal um: man leiht sich ein Auto und baut einen Unfall. Wer kommt dann für den Schaden auf? Ich denke die Fälle, in denen sich der Autovermieter bei dem Kunden für ein so untaugliches und empfindliches Fahrzeug entschuldigt und die Reparaturkosten übernimmt gibt es nicht.

    Wer eine Sache beschädigt ist auch haftbar zu machen.
    Warum soll es denn bitteschön in diesem Fall eine Ausnahme sein?

    Und das Gerede von wegen DAU-sicher... Jedem Mieter ist es freigestellt Personal mit entsprechendem Sachverstand mitzuordern. So einfach ist das.

    Grüßle,
    michael

  • Vereine gegen GmbH

    • yamaha4711
    • 22. August 2007 um 21:04

    Hmm... bei 3000PAX muß aber ne Menge Holz da stehen.
    Da sind dann 800€ ein echter Schweinepreis und sorgt sicherlich für Ärger.

    Ist das Angebot denn auf bestimmte Gruppen beschränkt oder kann da jeder kommen?
    Wenn ja, dann würde ich den Spieß umdrehen und das ganze Garaffel bei dem Verein leihen inkl. Manpower und Transport und was sonst noch alles dazugehört, ein bisschen Gewinn draufschlagen und ab dafür. Leicht verdientes Geld.

    Grüßle,
    michael

  • Überspannungsschaden - Wer ist verantwortlich - Wer zahlt?

    • yamaha4711
    • 22. August 2007 um 20:27

    War denn die CEKON am Übergabepunkt in Ordnung oder war die schon falsch aufgelegt?
    Augenscheinlich scheint es ja an dem Gedönse des Elektrikers zu liegen, nur weiß dem das noch nachträglich nach. Ich denke der hat ganz flux das ganze so umgebaut, daß es nun ordnungsgemäß funktioniert.
    Man kann nur hoffen, daß man sich entsprechend einigt.

    Das mit den Leihgeräten ist so eine Sache. Haben die Auftraggeber (Brautpaar) denn darauf bestanden? Wenn ja sollten sie mind. die Kosten der Leihgeräte tragen. Ansonten wäre die VA an diesem Punkt beendet gewesen.

    Der FI oder neuerdings RCD kann man sich als eine Art Waage vorstellen. Nach der allgemeinen Physik und Elektrotechnik muß der Strom (also Elektronen pro Zeiteinheit) der in eine Blackbox reinfliesst auch wieder rauskommen. Genau das vergleicht der RCD. Solange Strom_rein = Strom_raus ist alles in Ordnung. Falls Strom_rein <> Strom_raus löst das Teil aus - in der Regel bei I_fehl => 0,03A oder 30mA. Das passiert, wenn z.B. jemand an der Leitung hängt - dann wird nämlich ein Teil des reinfliessenden Stromes über die Erde und nicht über den RCD abgeleitet.
    Wenn nun aber statt 230V 400V infolge Vertauschung von L und N anliegen und der Strom brav durch den RCD geht, löst dieser auch nicht aus. Ergo: dem RCD ist es ziemlich egal ob deine Geräte wegen zu hoher Spannung und damit zu hohem Strom rauchen. Einer popeligen Schmelzsicherung aber nicht, denn die brennt durch oder der Sicherungsautomat (nicht zu verwechseln mit dem RCD) löst eben aus.

    Grüßle,
    michael

  • Gitarren abnahme

    • yamaha4711
    • 22. August 2007 um 19:27

    Tacho!

    Also ohne jemanden nahe treten zu wollen würde ich den Vorschlag meines Vorposters ad acta legen. Zudem verstehe ich die Behauptung zu1.) nicht ganz

    Zitat

    1. Du besorgst dir ein schönes Mikrofon zur Abnahme der Gitarre. Generell wird das von den Brot und Butter Verleihen meistens eh per Mikrofon abgenommen.


    Klingt für mich irgendwie nach: na die wissen sich eh nicht anders zu helfen.

    Die Klangcharakteristik einer E-Gitarre hängt vornehmlich am GitarrenAMP und an den vorgeschalteten Effekten und selbstverständlich auch am verwendeten Instrument. Wenn der AMP einen Lineout hat/hätte, dann würde man zwar Effekte und Vorstufe haben, doch es fehlt ein weiterer essentieller Klangformungsparameter: die Endstufe nebst dem verbauten Lautsprecher, welcher bei vielen (VOX, Marshall, Orange u.a.) essentiell zum charakteristischen Klang beiträgt.
    Aus diesem Grund würde ich dir empfehlen ein vernüftiges Mikro anzuschaffen und dieses entsprechend vor deinem GitarrenAMP zu positionieren.

    An Mikrofonen würde ich vorschlagen: ausprobieren!
    Auch wenn viele das SM57 für das GitarrenAMP Mikro halten, so ist es nicht immer das gelbe vom Ei. Es kommt darauf an wie differenziert dein AMP klingt. Bei einem guten AMP sollte man auch ein gutes Mikro verwenden, das entsprechend Auflöst. Aber das wurde hier auch schon mal diskutiert (-> suchfunktion).

    Ein paar Kadidaten zur Auswahl:
    AKG C1000S
    AKG C3000
    AKG C4000
    beyerdynamic MCE930
    Neumann KM184
    Neumann U87
    Sennheiser e606
    Sennheiser MD421

    Je nach Budget und Soundvorstellung wird das eine oder andere mit in Frage kommen und du wirst ordentliche Unterschiede zu einem SM57 als Referenz hören.

    Grüßle,
    michael

  • Vereine gegen GmbH

    • yamaha4711
    • 22. August 2007 um 13:44

    Tacho!

    Was ist denn nun def. bei den 800€ dabei?
    Was ist mit dem Transport?
    Bauen die das Auf oder muß der Veranstalter Helfer stellen?
    Wie sind die Preise in der Region?
    Vielleicht sind deine Preise auch ein wenig zu hoch?!

    Midas als Pult ok... doch welches und wieviele Kanäle?
    Von DBX, Lexicon und TC gibt es auch kleine, billige Peripherie.
    Was steht denn wirklich an PA, also wieviele Topteile und Bässe?
    Was ist mit Mikrofonen und dem Monitoring?
    Was steht für Licht, welches Material? Wenn das z.B. Dimmerbar's aus China sind und dazu z.B. Omnilux als Leuchtmittel verwendet wird ist doch alles schon gesagt. Es wird da gespart wo es der Kund nicht sieht.
    Wie sieht es denn mit Cases aus? Auch ein Kostenfaktor der viel zu oft unterschätzt wird.
    Hat der Verein Lagerkosten?
    Evtl. hat der Verein einen Vereinstransporter.
    Unter solchen Voraussetzungen sind Kampfpreise oder sogar Dumpingpreise meistens drin. Das wäre dann schon ziemlich ärgerlich, aber was will man dagegen machen?
    Business is war!

    Also für 800€ rein nur für das genannte Material, ohne Mikrofonierung und ohne Monitoring aber mit Vernüftigem Licht (30kW) ist das schon möglich. Alles inkl. Steuern, Bedienung und Transport. Wo ist also dein Problem?
    Selbst wenn Monitoring und Mikrofonierung noch dazu kommt... in unserer Region ist das die untere Meßlatte. Manchmal sogar darunter.
    Das Material an sich kostet ja auch meist nicht so viel. Die Personalkosten machen mitunter 35-50% aus, je nach Veranstaltung.

    Was mich ein wenig stört ist das Wörtchen STEUERN! Ist denn ein gemeinnütziger Verein überhaupt steuerpflichtig und darf dieser denn MwSt. einfordern bzw. ist dieser Vorsteuerabzugsberechtigt?

    Grüßle,
    michael

  • Hochtöner kaputt, Kunde war es nicht, was dann?

    • yamaha4711
    • 21. August 2007 um 23:05

    Wann raucht ein HT-Treiber?
    a) zu viel Leistung
    b) Weiche im Eimer und dadurch Fehlanpassung
    c) zu kleine Stufe -> Gleichstrom
    d) Rückkopplung
    e) bei aktiv getrennten Systemen einmal an Schaltern rumspielen die man nicht kennt.

    Wem fällt noch etwas ein?

    Was hat eigentlich der Subwoofer mit dem HT-Treiber zu tun?
    Das bringt mich auf den Gedanken einer Verwechslung der Zuleitungen/Weichen (aktiv getrennt?). Hat man da evtl. das Signal, welches für den Baß bestimmt ist an die Topteile weitergeleitet und umgekehrt?
    Evtl. hast du dir durch die Aktion vorher die interne Weiche angeschossen und es kommt dadurch zu Fall b).

    Fragen über Fragen....

    Im Allgemeinen sollte man mit dem Kunden direkt bei der Rückgabe das System bzw. die LS-Systeme kurz antesten ob alles noch da ist. Damit geht man fast jeglichem rumlamettieren aus dem Weg, vor allem wenn man vorher (bei der Abholung) im Beisein des Kundes gezeigt hat, daß alles funktioniert.
    Ansonsten der recht beliebte Fall d). Mikro aufreisen und auf Hochtonsuche gehen und mal sehen wie lange er schreit.

    Die RMX2450 ist im übrigen (meiner Meinung nach) recht schnell am Ende ihrer Kräft. Die Schutzschaltungen kann man im übrigen meist vergessen, da diese nicht wirklich Gleichstrom verhindern. Wenn der AMP clippt, dann clippt der und gibt Gleichstrom aus, vor allem wenn man den Eingang der Stufe überfährt.

    Grüßle,
    michael

  • Überspannungsschaden - Wer ist verantwortlich - Wer zahlt?

    • yamaha4711
    • 21. August 2007 um 19:04

    Na super.... ICH WEIß WAS, ICH WEIß WAS....
    Sicher wird dadurch ein "schlechter" NULL nicht angezeigt, doch mal Hand auf's Herz: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß es sich um einen "schlechten" NULL handelt oder um einen kompletten Abriß bzw. Vertauschung? Was trifft man wohl häufiger an? Was war es denn in diesem Fall?

    Beurteilt doch ab und an mal eine Sache einfach prakmatisch. Um zu messen ob der NULL "schlecht" ist braucht man entsprechendes Equipment und mehr Fachkenntnis, als wie wenn man mal einfach sehen will ob an den Schuko's auch 230V anliegen oder nicht.
    Wenn der NULL "schlecht" ist, dann ist wohl meist das ganze gedöns marode oder es wurde kräftig geschlampt.

    Grüßle,
    michael

  • Überspannungsschaden - Wer ist verantwortlich - Wer zahlt?

    • yamaha4711
    • 21. August 2007 um 18:14

    Tacho!

    Das ist eine ganz bittere Pille und ich verstehe, daß ihr sauer seit - mir ist so etwas ähnliches auch schon einmal passiert. Seit dem wird jeder Übergabepunkt vorher geprüft: aus Schaden wird man eben klug.

    Also das nächste mal Drehfeldmeßgerät bzw. Multimeter kurz anklemmen und sehen was anliegt.

    Im Allgemeinen darf man einfach nicht davon ausgehen, daß Verlängerungsleitungen (im speziellen CEKON) und entsprechende Verteiler technisch einwandfrei sind. Wie war das noch gleich: vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Ich denke die Versicherung wird ähnlich argumentieren

    Grüßle,
    michael

  • such Microfonstrecke für Sprache

    • yamaha4711
    • 16. August 2007 um 17:13

    Bevor wir uns hier zu sehr verstricken....

    Nein, nein - du wirst mitnichten in Grund und Boden geschrieben. Wenn du das deinem Kunden erklärst, hast du ja deine Schuldigkeit als Experte getan. Wenn der Kunde ablehnt und beratungsresisten ist, ist das nicht dein Bier.
    Leider kommt das ganze oftmals wieder auf dich zurück: "aber sie haben damals doch gesagt...blablabla". Da will dann der Kunde das gar nicht mehr hören, daß man ihn gewarnt hat, wenn die Anlage anfängt Streß zu machen. Da wird dann nur noch mit Garantiescheinen herumgewedelt und es ist die Rede von Wandlung.

    Zum anderen:
    Die Anlehnung an die VA-Größe ist eben sehr unglücklich!
    Ebenso sollte man bei einem Budget von gegebenen 400€ Kaufpreis keine Freeport aus dem Ärmel schütteln. Das ist zwar sparsam gedacht, aber erfüllt bestimmt nicht den Zweck.

    Es kommt immer auf den Verwendungszweck an: einem Marktschreier, der 2 Piezotröten an seiner Verkaufsbude anbringt, wird eine ULX oder EWxxx nichts bringen. Hier reicht eine Freeport definitiv.
    Bei einer Präsentation oder einem Vortrag/Seminar sollte man aber das richtige Besteck liefern, also mind. EWxxx, ULX o.ä.
    Sobald die Figuren anfangen hin- und herzulaufen, mit ihren Händen rudern und wild gestikulieren darf da auch kein Kabel mehr sein... die stolpern sonst darüber oder verhedern sich.

    Kabelgebundenes Mikro ist dann am Start, wenn Rednerpulte da ist und der Redner dort auch Fix stehen bleibt oder eben als Sicherheit (wenn verlangt) falls die Strecke doch mucken macht. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

    Grüßle,
    michael

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