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Behringer MDX2600 für Sprache ???

  • _cb404_
  • 6. September 2007 um 11:21
  • _cb404_
    Beiträge
    33
    • 6. September 2007 um 11:21
    • #1

    Hallo,

    ich suche einen Kompressor / Limiter um SPRACHE zur bearbeiten. Es soll weder Gesang noch Phil Collins damit produziert werden. Es geht sich in erster Linie darum um bei Hochzeiten / Schützenfesten / Abi-Bällen usw. die Dynamik von unerfahrenen Sprechern etwas zu verbessern.

    Kann man das Teil dafür nehmen oder habt ihr noch andere Tips?

    Danke

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  • yamaha4711
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    • 6. September 2007 um 13:15
    • #2

    Tendenziell sind die neuen Behringer qualitativ schlechter als die alten. Ich selbst habe noch die alten MDX2100 Composer welche bis heute tadellos funktionieren und genau das machen was sie sollen.

    Ich würde dir zu einem dbx raten. Ein 266XL oder eben ein klassischer 166. Wenn's ein wenig teurer sein darf auch gerne den 1066. Darüber kommen dann BSS.

    Im übrigen: unerfahrene Redner, welche das Mikro irgendwo in der Gegend zwischen Hüfte und unterem Brustkorb halten oder nach links reden, wenn sie das Mikro nach rechts halten... diesen Leuten ist mit einem Kompressor auch nicht geholfen.

    Du kannst einzig und allein damit die Spitzen kappen, falls der Redner das Mikro doch mal "auffrisst".

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • _cb404_
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    33
    • 6. September 2007 um 13:28
    • #3

    ich habe die erfahrung gemacht das man den leuten zwar recht gut beibringen kann das mikro auch an den mund zu halten aber gleichmäßig sprechen bzw nicht zu schreien verstehen die meistens nicht. -> kompressor :)

    an dem dbx habe ich auch schon gedacht aber ich finde das panel einfach etwas .. naja.. misslungen. alternativ habe ich noch den

    SAMSON S-COM

    im auge. wie verhält der sich so im feld?

    ich denke BSS wäre schon deutlich über meinen anforderungen und auch deutlich über meinem budget :)

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  • Online
    Christian Engel
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    • 6. September 2007 um 13:44
    • #4

    Die Dynamik verbessern geht mit einem Kompressor schon mal gar nicht :D
    Eigentlich machst du sie schlechter, da du sie ja begrenzt...

    Ich habe vielmehr die Erfahrung gemacht, dass es am schwierigsten ist, den Leuten beizubringen, wie das Mikro besprochen werden soll. Beliebtester Fehler: ich halte das Mikro vorm Bauch... Da wäre ein Kompressor ohnehin überflüssig (Stichwort: Feedbackgrenze).
    Mit schreienden Sprechern hatte ich noch nicht wirklich Probleme. Viele werden eher leiser, wenn sie ihre Stimme auf einmal laut über die PA hören.

    Wenn es eine wichtige Ansprache ist dann verlasse ich mich weniger auf einen Kompressor, sondern eher auf "hands on fader".

    Wie auch immer, wenn du meinst dass du einen Kompressor brauchst und keine hohen Ansprüche hast, dann wird der Behringer seinen Zweck erfüllen.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Michel
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    1
    • 6. September 2007 um 14:17
    • #5
    Zitat

    Ich habe vielmehr die Erfahrung gemacht, dass es am schwierigsten ist, den Leuten beizubringen, wie das Mikro besprochen werden soll.

    Bei ungeübten Sprechern ist meine Standardansage: "Das ist wie beim Eis Essen. Das wird ja auch nichts wenn man die Waffel vor dem Bauch hält."

    Der Spruch ist sooo blöde das die meisten Sprecher sich genau im richtigen Moment daran erinnern. Manchmal kann man sogar beobachten wie diese Sprecher die Mikroposition während ihrer Rede mit einem leichten Grinsen immer wieder selbst korrigieren.

    Und dann bekommt der Kompressor auch was zu tun.

    Gruß, Michel

  • audiobo
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    7
    • 6. September 2007 um 14:40
    • #6

    Ich hab eigentlich auch immer ganz gern einen Kompressor als Limiter im Signalweg.


    Zitat von "cen-music"

    Mit schreienden Sprechern hatte ich noch nicht wirklich Probleme. Viele werden eher leiser, wenn sie ihre Stimme auf einmal laut über die PA hören.

    Bei vielen Leuten trifft das schon zu. Das kann auch schon mal zum Problem werden, wenn man z.B. einen Tagungsraum mit ca. 100 Leuten beschallen muss und der Redner immer leiser wird, sobald er sich auch nur ansatzweise hört.

    Andererseits gibt es Leute die gewohnt sind laut zu sprechen. So hat z.B. eines Tages unserer werter Herr Bürgermeister mal das Mikro an den Bürgermeister einer russischen Partnerstadt abgegeben. Ich weiss nicht, ob die dort drüben noch keine Mikrofone kennen, jedenfalls war dieser mind. 20dB lauter und mich hat´s fast aus den Latschen gekippt. Für den Moment wär ich noch über jeden Behringer/Samson/sonstwas-Komp froh gewesen.

    Was das Gerät an sich angeht, würde ich in dem No-Budet-Sector auch zu den alten Composern (Pre-Pro) tendieren. Man muss nur mit den Einstellungen etwas aufpassen, weil die Behringer-Teile gerne mal etwas zu stark bzw. zu lang regeln. Also am besten bleibt man mit den Einstellungen (Attack/Release/Ratio) in der ersten Hälfte.

  • _cb404_
    Beiträge
    33
    • 6. September 2007 um 23:55
    • #7

    erst danke allen für die tips!

    meistens (schützenfeste) wird die anlage einmal aufgebaut, für den standardsprecher eingepegelt und dann hauen wir wieder ab. da dort ständig die redner wechseln hat also keiner die hand auf dem fader. wenn jemand zu leise spricht dann macht sich das publikum schon bemerkbar... viel schlimmer ist wenn dann jemand kommt (ich sage nur "russisches erlebnis^^") und rein brüllt so das es klippt und gleichzeitig alle schwingfreudigen frequenzen auf einmal getroffen werden. ich denke durch so nen kompressor hat man das einigermaßen im griff.

    ich werde mich mal umschauen.

    danke schonmal an alle für die hilfe :)

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