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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • 2 Fragen bezüglich Beschallung im Club (RCF, JBL, Ac. Line)

    • yamaha4711
    • 17. November 2006 um 14:43

    Wie meinen....?

    Das ist ja interessant: 12.000€ für A-Serie mit Amping *stauntbauklötze*
    Also für das Geld hänge ich dir fast ne d&b rein.

    Im Ernst... hast du schon mal nachgesehen was die TSM kostet?
    Im folgenden mal die Listenpreise inkl. MwSt. (http://www.acoustic-line.de/Preisl_AcousticLine_Maerz06.pdf)
    TSM Sub+ 2064,80€
    TSM 10 1142,60€
    Das macht für das komplette System 4350€
    Für den Raum (bei 2 Systemen) 8700€

    Da braucht es dann auch keine Controller oder Stufen mehr. Ist alles in der Basskiste drin.

    Wie kommst du auf den Wahsinnspreis von über 10k€???

    Bei der entsprechenden Menge (wenn es gleich zwei gleiche Räume sind) ist da sicher noch ein Rabatt drin.

    Grüßle,
    michael

  • Abnahme von Kinder- Jugend- Kirchenchor

    • yamaha4711
    • 17. November 2006 um 14:20

    Tacho tacho,

    Chorabnahme in jedem Fall Kondensor. Auch bitte dabei an die Stative denken. Es soll da so was wie Chorstative geben. Ein normales Stativ geht zwar bei der Größe des Chors aber ein Chorstativ hat einfach andere Dimensionen und kann daher ganz anderst plaziert werden.

    Als Allerweltskondensor im preislichen Rahmen: das AKG C1000S. Funktionierte immer ganz gut ohne viel Streß. Wenn es ein wenig besser sein soll dann beyerdynamic MCE93 oder MCE94, falls man die noch bekommt. Ansonsten eben die neueren MCE930.
    Die genannten Mikros gehen auch allemal für die Gitarre.

    Wenn der Chor richtig gestellt ist reichen 4 Mikros dicke aus. Bei der größe würde man wohl auch mit 2 zurande kommen (X-Y Abnahme von schräg oben). In der Kirche sollte das eh nur als Stütze dienen und somit dem Eigenklang in der Kirche zugemischt werden. Damit kommt man auch nicht gleich in den Bereich eines Feedbacks. Die Sache mit dem Feedback ist auch sehr abhängig von der Qualität der Boxen und deren Stellung. In keinem Fall hinter den Chor!!! Auch nicht direkt daneben. Auf gleicher Linie mit dem Chor ja, aber eben ziemlich weit aus der Mitte rausrücken. Das gibt sonst nur ein Pfeifkonzert. Wenn es richtig prof. sein soll dann kommt man an einer dezentral Beschallung nicht vorbei.

    In jedem Fall solltest du auch eine vernünftigen 31-Band EQ einplanen, um Resonanzen zu beseitigen und den Raum anzupassen. Die Kirchen haben da manchmal ein sehr eigenwilliges Verhalten. Als Stressfreizuckerle kann man ja auch noch über einen kleinen FBX von Sabine (FBX-Solo) nachdenken. Bringt in der Regel 3-4dB mehr Pegel vor Koppelgrenze ohne den Sound ganz zu versauen.

    Grüßle,
    michael

  • 2 Fragen bezüglich Beschallung im Club (RCF, JBL, Ac. Line)

    • yamaha4711
    • 16. November 2006 um 14:58

    Tacho tacho....

    Also bei 70m² überleg ich doch nicht lange. Da ist ja meine Wohnung größer und meine HiFi Hupe tut es super da. *fg*

    Im ernst:
    Laß die Finger weg von JBL MRX... taucht nur wenn du das Zeug ins Wasser wirfst. Am besten so über dem Marianegraben im Pazifik.
    RCF baut nette Lautsprecher aber bei Boxen.... wer's mag.
    Seeburg (Acustic Line) ist da schon anders, aber bitte dann nicht die A. Schau dir mal die TSM Serie an. Die gibt es aktiv und auch passiv. Wenn du zwei Systeme TSM+ (je 1x 15" Woofer TSMSub+ (aktiv), 2x TSM10 10"/1") nimmst klingt das schon recht kernig. Die Seeburg ist auch durchweg flugtauglich, aber das nur mal am Rande.

  • Kundenauftrag LM Dynacord oder TS Mini passiv

    • yamaha4711
    • 16. November 2006 um 14:42

    Tacho zusammen,

    also ich kenne beide Systeme und hab auch beide schon benutzt. Auch im Test direkt nebeneinander - dazu kam noch eine d&b E3/E12 an EPac's. Die Seeburg als TSmini+, also mit aktivem Woofer.

    Klanglich sind alle 3 Systeme in Ordnung und durchweg zu empfehlen, wobei alle 3 unterschiedliche Charakteristiken haben. Auch die Packmasse sind super - geht alles superklein zusammen.

    Die d&b (um mal Fohhn ein wenig konkurrenz zu machen) ist äußerst direkt und präsent, sehr hohe Sprachverstandlichkeit (wie von d&b) gewohnt und am Ende hin oben recht giftig. Das System kann so ziemlich alles machen und ist meiner Meinung nach über jeden Zweifel erhaben. Es ist zwar das teuerste (wird wohl deswegen auch rausfallen wie Fohhn) aber auch das flexibelste System.
    Die Seeburg ist klanglich fast wie die d&b. Wer da wohl bei wem abgeschaut hat?! Genial ist die Lösung mit dem aktiven Woofer, so denn man keine weiteren Endstufen mehr braucht, denn die Monitorstufe ist da mit drin. Die kleinen Tops lassen sich auch super bei reiner Sprachbeschallung einsetzen, da sie sehr unauffällig sind oder als kleine Monitore, wenn es eng ist oder als FrontFill, wenn die Stacks zu weit auseinanderstehen, oder als dezentrale Beschallungseinheiten.... (geht im übrigen mit der d&b E3 genauso).
    Die Dynacord fällt in der Klangcharakteristik im direkten vergleich deutlich ab. Das System ist auf Alleinunterhaltermucke getrimmt und da ist das Teil unschlagbar - schöner warmer klang. Leider leidet dann eben die Sprachverständlichkeit - das ist das hier beschriebene Loch in der Mitte. Ich finde auch, daß es dem System (auch bei aktiv getrennten Wegen) an Dampf fehlt, vor allem wenn man Konserve abspielt.

    Aus meiner Sicht her: für wechselnde Einsatzzwecke ist die Seeburg super und wenn man ein bisschen mehr ausgeben will die d&b. Wenn es hauptsächlich um Alleinunterhalter-mit-Keyboard geht die Dynacord.
    Im Hinblick auf Kneipengigs mit Rockmucke und Akustikinstrumenten rate ich ganz klar zur Seeburg. Die Gründe: ist wesentlich präsenter und klangtreuer. Nimm noch zwei weitere TSM10 dazu und du hast auch gleich das Monitoring dabei. Einen zweiten Woofer brauchst du nicht - der eine reicht. Wir haben damit in einer Hütte schon Dachziegel runtergeschossen.

    Grüßle,
    michael

  • Kombination 8 Tops und 3 Bässe

    • yamaha4711
    • 14. November 2006 um 14:11

    Tacho tacho,

    das DAP Material ist nunmal - wie du schon richtig erkannt hast - nichts amtliches (durchweg PartyPA) und folglich ist ein entsprechender Preisabschlag zu erwarten. Dies betrifft dann auch den Abschlag in der Klangqualität. Ich würde die Finger davon lassen.

    Die Idee, das RCF Material zu reaktivieren spricht für sich. Je nach Gestaltung der Kneipe sollte man zwei Zonen einrichten, die man getrennt Pegeln kann. Ist also auch in Ordnung (von wegen mit den EV's). Man sollte sich noch Gedanken über ein Zeitalignment machen.
    Als Pult kannst du ebenso einen Pioneer DJM500/600 nehmen. Oder wenn es Qualitativ wirklich gut sein soll einen Dynacord M1/M2. Ich denke bei A&H denkst du an einen Xone.
    Falls nichts per DJ gemixt werden soll/muß und ab und an auch mal Livebands da sind warum nicht auch einen kleinen 16Ch. Mixer alla MixWizard. Da kann man dann auch die Subgroups für das Splitten der Zonen verwenden.

    Grüßle,
    michael

  • Dynacord PowerMate 1600 - Endstufe macht Probleme

    • yamaha4711
    • 11. November 2006 um 16:45

    Hallo,

    ich weiß ja nicht wie firm du im Basteln/Löten bist bzw. was du an meßtechnischem Equipment hast.
    Ich könnte mir vorstellen, daß da ein OpAMP zickt.

    Grüßle,
    michael

  • Pa für unsere Stufenfete

    • yamaha4711
    • 9. November 2006 um 00:10

    Tacho tacho,

    also für 800€ kann man sich vielleicht ne Endstufe kaufen aber das war es dann auch. Für 800€ ne komplette PA - nie nicht! Aber falls ihr die Kohle nicht braucht kann ich euch gerne meine Kontonummer zukommen lassen. Ich denke da ist es besser aufgehoben. Als Dreingabe gibbet dann auch ein nettes Soundsystem inkl. Licht als Leihgabe für einen Tag. *fg*
    Warum eigentlich kaufen, wenn es sich um eine (wohl einmalige) Schulparty handelt (ich lese hier Stufenfete). Wollt ihr das Material kaufen um jedes Jahr das zu machen? Auch dann wäre es finanzieller Unfug, den ein solches System halbwegs fit für diesen Job würde bei mind. Faktor 10 im Preis liegen. Da kann man dann aber oft leihen....

    Im ernst: leiht euch ein System aus und laßt euch zeigen wie man damit umgeht. Achtet darauf, daß das System einfach zu handhaben ist und laßt es euch erklären. Nehmt euch die Zeit das ganze im Beisein des Verleihers aufzubauen, falls das möglich ist. Falls ihr nicht genau wißt was zu tun ist kann man sich das ganze auch liefern und/oder aufbauen lassen. Es gibt da schon sehr nette Kollegen. Durch Unwissenheit sind schon manche Teile abgeraucht und hinterher gibt es dann große Krokodilstränen wenn es um den entstandenen Schaden geht.

    Um das ganze Soundtechnisch schick abzudecken reicht wohl eine Standardbestückung mit 2x Sub und 1x Top pro Seite. Gesamtleistung um die 3kW. Das ist dann preislich um die 200€ angesiedelt.
    Ich denke da an Dynacord XA5, d&b C7 oder Seeburg TSM15 B1801.
    Dazu braucht es dann noch 1 oder 2 CD-Player nebst DJ-Mixer und Mikro für Durchsagen. Evtl. noch einen 31-Band EQ um feinzutunen.

    Grüßle,
    michael

  • Mal wieder: Siderack für Band

    • yamaha4711
    • 8. November 2006 um 17:59

    Tacho tacho,

    zum Thema Feedback
    Wie schon vorher erwähnt wurde: prüft doch mal ob ihr entsprechend gut steht (Rhythmusgruppe, Solo, Vocals) und ob die Instrumente die entsprechende Lautstärke haben. Es geht darum miteinander zu spielen und nicht gegeneinander. Die meisten Feedback's handelt man sich über diesen groben Fehler ein. Also die Amps so weit als möglich zurücknehmen, damit die Bühnenlautstärke auf niedrigem Level bleibt und dann nur das nötigste auf die Monitore geben. Wenn der Gesamtsound hier stimmt kann nicht mehr viel schief gehen und das ist auch mit kleinem Budget zu erreichen.
    Die nötige Lautstärke für den Gig soll dann die Front-PA machen und nicht von der Bühne her kommen.
    Feedbackfilter sind nett und schön, doch zunächst einmal braucht es ein gutes, präzises und damit verwertbares Eingangssignal und einen guten 31-Band EQ pro Monitorweg, um das Material an den Raum anzupassen. Meist wird dann ein FBX auch unnötig. Manchmal ist weniger Monitor auch mehr, vor allem wenn der Gesamtsound schon stimmt, denn dann fehlt ja nur noch die Stimme auf dem Monitor und evtl. leise oder nicht verstärkte Komponenten wie AkkuGit. oder Keyboard.
    Auf- und Abbau ist eine Frage der Disziplin und nicht eine Frage des Equipments. Wenn man weiß wie und wo man zu stehen hat und jeder ein paar wenige Handgriffe macht und diese auch konsequent macht geht das ruck-zuck. Sicher gehört auch eine organisierte Zusammenstellung des benötigten Equipments dazu, aber das Hilft auch nur dann, wenn der erste Punkt (Disziplin) erfüllt ist.

    Der Kneipengig z.B.... warum macht ihr so etwas nicht Unplugged? Ledigllich die Stimme und das Keyboard auf zwei Fullrangeboxen geben und evtl. 1 Mon. für den Sänger. Für den Keyboarder einen Kopfhörer mit offenem System und gut.

    Nun zum Equipment
    Wenn FBX dann bitte kein Ohrringer... ganz schlechte Wahl. Lieber ein wenig sparen und ne kleine Sabine holen. Doch da davor eben den 31-Band nicht vergessen.
    Wie in manch anderem Post erwähnt - wozu das Driverack? Wenn ihr keine eigene PA habt macht das wenig Sinn und hindert nur.
    Zur Aufnahme würde ich es einfach mal mit einem MD oder DAT Recorder direkt auf dem Pult raus (evtl. getrennte Stereosumme) versuchen oder man stellt zwei Raummikros... damit hat man auch gleich den Flaire des Gigs eingefangen. Bei Mehrspuraufnahmen braucht es erheblichen Mehraufwand (Mehrspurrecorder oder PC, Verkabelung, Pegeln, Splitter, Nachbearbeiten, etc.). Das Ergebnis steht meist in keinem Verhältnis zum Aufwand.

    Zum Verpacken:
    das ganze Equipment in Cases, vor allem die 19" Teile. Dabei entsprechend Gruppieren, also alles was für Monitor wichtig ist (EQ, AMP) zusammen, falls ihr den Monitor selbst machen wollt. Ansonsten das Amping und die Controller in eine Kiste und alles andere in eine FOH Kiste (EQ, FBX, Dynamics, FX).

    Andererseits gibt es sicher auch nette Verleiher, die euch den ganzen Streß abnehmen und das entsprechende Wissen mitbringen. Ein Komplettservice am Anfang ist sicher keine dumme und auch finanzierbare Idee. Laßt euch einfach am Anfang ein wenig an die Hand nehmen und lernt dabei die Tricks und Kniffe kennen. Dann könnt ihr das Equipment nach und nach selbst bedienen und findet eure eigene, fundierte Entscheidung zum Kauf von eigenem Equipment.

    Grüßle,
    michael

  • Mischen in schwerem alkoholrausch

    • yamaha4711
    • 8. November 2006 um 16:21

    Hallo Freunde der leichten Unterhaltung....

    Um die Frage dieses Threads mal wissenschaftlich auszuleuchten und zu beantworten: JA!
    Alkohol - wir sprechen hier hoffentlich von Ethylalkohol (Trinkalkohol), da es noch zig andere Alkohole gibt die mitunter weit weniger bekömmlich sind - ist ein Zell- und Nervengift und greift primär das Zentrale Nervensystem an. Dabei werden unter anderem essentielle Bereiche im Bereich der Wahrnehmung und Motorik in ihrer eigentlichen Funktion gestört oder gehemmt. Es ist nun trivial daraus einen direkten Zusammenhang zw. Hörvermögen und Alkoholgehalt im Körper abzuleiten. Es MUß zu einer signifikanten Veränderung kommen.
    Die Tatsache, daß dabei die Höhen am schnellesten aus dem akustischen Sichtfeld verschwinden ist äußerst einfach und logisch: tieffrequente Schallereignisse werden auch über den Körper auf- und wahrgenommen (das Baßgefühl im Magen) und nicht nur über das cortische Organ.
    Bei entsprechendem Alkoholkonsum wird man als feststellen, daß der Klang immer dumpfer wird (Lähmung der Nervenzellen) und im weiteren Verlauf mit Echos und anderen akustischen Täuschungen (Fehlinterpretation der Nervenzellen bzw. Fehlfeuer der Synapsen) belegt wird.

    Grüßle,
    micha

    PS:
    Alkohol hat bei der Arbeit nix verloren. Das gilt sowohl für den VA-Tech als auch für die Musiker auf der Bühne. Ich bekomme da immer ziemlich Bauchweh, wenn sich die Herren Musiker/Techniker Mut antrinken *grmpf*
    Letztendlich sollten die Veranstalter dies untersagen und solche Musiker stehenden Fusses wieder heimschicken - ohne Gage. Gerade bei Festivals ist das echt ne Plage.

  • AKG oder Shure

    • yamaha4711
    • 17. Oktober 2006 um 18:28

    Tacho zusammen,

    ich hab's schon mit beiden Strecken zu tun gehabt und beide sind nicht tauglich. Wenn Funk dann richtig oder Kabel dran; damit hat man dann am wenigsten Streß.

    Die EW1xx sind von der Kapsel her nicht so das Gelbe aber ansonsten von der Funkstrecke her nicht schlecht. Zumindest deutlich besser als die AKG und Shureteile.

    Ich würde mir einfach mal alle Großen heranziehen, wie z.B. beyerdynamic, AKG, Shure und Sennheiser und dabei auch mal eine Stufe nach oben schielen.

    Grüßle
    michael

  • Tascam DM24 vs Yamaha 01V

    • yamaha4711
    • 10. Oktober 2006 um 20:52

    Tacho tacho,

    sicher ist es Geschmackssache: der eine nimmt das DM24, der andere ein Yamaha, der nächste ein Soundcraft - der eine fährt Audi, der andere BMW und der nächste Mercedes.

    Was nicht stimmt ist die Sache mit dem Shift-Button; zumindest kann ich das nicht nachvollziehen... ich komm sehr wohl an alle Sachen ran die ich brauche. Ist nur ne Fingerübung... ;)
    Das mit den Pegelsprüngen und störischen Fadern... naja - die Dinger sind berührungsempfindlich und bei negativen Schwingungen regiert das Teil eben oder eben nicht. *lol* Spaß beiseite: die Empfindlichkeit der Fader läßt sich einstellen und unter Umständen ist das sogar supernützlich, oder könnt ihr mit eurem Pult das Lichtpult per MIDI fernsteuern z.B. Flashen durch berühren der Fader? Aber das sind Spielereien...
    Das mit dem freien Routing ist da schon eher unschöne Tatsache. Aber das Yamaha ist auch nicht der Weisheit letzen Schluß.

    Letztendlich sind alle Digitalpult mehr oder weniger kompliziert. Dennoch hat das DM24 uns noch nie im Stich gelassen und wir können damit sehr schnell und effizient arbeiten.

    Beim Yamaha bemängele ich immer noch die Anzahl der echten!!! Mikrofoneingänge und das ist der Punkt der bei Liveandwendungen im Vordergrund steht. Weder das 01V noch das wesentlich teurere 02R haben von Grund auf 16 echt Inputs, vom hochrüsten mal ganz abgesehen. Was nützen mir tausende Outs frei routbar, wenn ich keine Inputs habe?

    Wie Jürgen schon schrieb: beide Pulte nebeneinander stellen und testen.

    Grüßle
    michael

  • Tascam DM24 vs Yamaha 01V

    • yamaha4711
    • 4. Oktober 2006 um 11:50

    Tacho tacho,

    als unsereins hat das DM24 schon seit über 3 Jahren im Liveeinsatz und bisher hatten wir noch nie Probleme. Ist supereinfach in der Bedienerführung und die Software zickt auch nicht rum. Das Pult ist mittlerweile auf 24 analog Inputs hochgerüstet und macht alle mittleren Jobs sehr gut. Mitschnitte auf DA-88 sind durch die Maschinensteuerung genial und durch Direktout per TDIF einfach zu realisieren. Dazu noch eine vollautomatisierbare Mixdownoption und 100mm Fader durch die Bank durch - was will man mehr.
    Im Gegensatz zum 01V ist das DM24 schon ne Ecke größer und stattlicher. Ich denke das DM24 ist praxisgerechter und bietet schon in der Grundausstattung echte 16 analoge Mikroeingängen plus 4x analoge Stereoreturns. 4 frei routebare Outputs plus 1x Masterout sind hier ein wenig mager doch das 01V hat auch nicht mehr zu bieten.
    Das 01V hatte ich auch schon in den Fingern, war aber nicht so sehr begeistert. Ist aber geschmackssache...

    Noch etwas allgemeines zum Thema Digipult: ich finde es einfach ne Frechheit, wenn man bei Digitalkonsolen von 24 oder mehr Inputs redet, dann aber doch nur 12 oder weniger echte Analoginputs hat. Schönen Gruß ans Marketing!!! *grmpf*

    Grüßle,
    michael

  • Dimmerpack für Tanzschule

    • yamaha4711
    • 29. September 2006 um 15:51

    Hallo MSB,

    der genannte Dimmer ist meiner Meinung nach kein Billigheimer. Sicher wirft GLP auch Billigzeug auf den Markt, aber das machen Markenfirmen auch.
    Bei einem Dimmer kommt es auf folgende Eckpunkte an:
    1. Grad der Entstörung
    2. Dimensionierung der Triacs
    3. Sicherheitseinrichtungen wie Überlastschutz und Fehlerstromschutz
    4. Zwangsbelüftung

    Der 1. Punkt ist bei Liveanwendungen wichtig von wegen Einstreuen in Tonanlage. Ein Dimmer mit einer Entstörung kleiner 200µsec ist für Live nicht so sehr zu gebrauchen. In einer Tanzschule fällt das nicht so ins Gewicht - da reichen wohl auch noch 80-120µsec. Ich geh mal davon aus, daß die Dimmer nicht direkt auf den TonStrom gehängt werden und daß die Leitungen nicht gerade parallel zu NF-Leitungen verlaufen. Die Dimmer werden wohl irgendwo im Hinterzimmer verbaut werden und es sollte ein entsprechender Abstand zwischen Endstufen und Dimmern da sein. Ist ja ne Festinstallation und daher voll planbar.

    Der 2. Punkt ist für Dauerbetrieb wichtig. Dem kann man aber auch vorbeugen, indem man die einzelnen Kanäle nicht voll auszeizt und sich über die Belegung gedanken macht. Bei billigen Dimmern sollte man mind. 10% Sicherheitsabschlag zur vollen Last halten.

    zu 3. kann ich nur sagen: Festinstallation. Man hat da alle möglichkeiten und kann bei bedarf nachrüsten. Ist eine Kalkulationsfrage. Schön ist natürlich, wenn der Dimmer das alles schon hat.

    Bei 4. kann man ja auch einen Zusatzventi hinstellen. Ansonsten gilts wie bei 3.

    Zum Vorschlag des Elektrikers kann man noch folgendes sagen: der Dimmer ist kein ausgesprochener Installationsdimmer, aber wohl ein passabler Tourdimmer. Man wird in jedem Fall ein 19" Rack für den Einbau brauchen. Gut an dem ganzen ist, daß man im Falle eines Defekts die einzelnen Module problemlos tauschen kann oder auch den Dimmer sehr schnell ausgebaut hat. Bei einem echten Installationsdimmer ist das schwieriger, da hier die Abgänge meist fest verdrahtet sind. Also nix mit Harting-Steckverbindung.

    Bei dem vorgeschlagenen Arena Dimmer handelt es sich um die 6-Ch. Version. Den aktuellen Kurs hab ich nicht, aber ich denke daß die Version preislich über dem GLP liegt, da man ja zwei Geräte benötigt.

    Ein anderer Vorschlag wäre noch SGM, um mal von den Topteilen wie LLT oder MA abzusehen, da diese preislich in einer anderen Liga spielen.
    Meistens wird es wohl so kommen, daß dann doch Botex o.ä. Zeug verbaut wird. :(

    Grüßle,
    michael

  • Tontechniker zersägt PA

    • yamaha4711
    • 20. September 2006 um 21:19

    Tacho zusammen...

    ich kann da einige Diskussionpunkte und Eckdaten nicht ganz nachvollziehen. Es handelte sich um ein gewöhnliches Stadt OA über das Wochenende mit mehreren Bands.
    Im eigentlichen Sinne nichts weltbewegendes. Wir wissen ja alle, wie gut diese Jobs in der Regel bezahlt werden *hüstel*. Da wird man ja nicht so doof sein und noch zusätzlich Material stellen, denn im nächsten Jahr soll man dann wohl noch Geld zum Job mitbringen. Dennoch stand da doch was ordentliches - das V-System ist ja nun nicht gerade unterdimensioniert und sollte für eine solche VA reichen. Mit X-Amp und entsprechenden Controllern sollte das auch sicher und vor allem idiotensicher (auch für die TaubeNußFraktion) spielen.
    Digitalpult für einen solchen Job ist kein dummer Gedanke von wegen Recallfähigkeit bei mehreren Bands, wenn schon mal vorab der Soundcheck läuft. So wie ich das sehe/lese sind die anderen Bands ja damit auch zurecht gekommen. Dies soweit zu den Startparametern.

    Bei solch einer VA sollten doch auch irgendwie die Lärmschutzbestimmungen eingehalten werden, oder? Zumindest wird das ja rauf und runter propagiert. Wieso die PA also (vor allem im Panorama verzerrt von wegen links/rechts) hochgefahren wird ist mir nicht so ganz einleuchtend. Da sollte ja schon der Veranstalter aus Selbstschutzgründen eingreifen. Aber das alles ist ja nur graue Theorie. In der Praxis wird eh immer wieder alles auf Anschlag geschoben. Vor allem wenn taube Mischer am Werk sind. Wobei halt mal - unser Gehör adaptiert ja auch und nach einer gewissen Zeit kommt einem das ja nicht mehr sooo laut vor. Und nach 4 Flaschen Bier sieht respektive hört sich die Welt auch ganz anders an.

    funkmanu
    Für mein Rechtsempfinden sollte der Fremdmischer den Schaden bezahlen und ohne wasserdichten Vertrag in welchem alles haarklein aufgeführt und dokumentiert ist würde ich einen solchen Job nicht (wieder) annehmen.

    Apropos V-System: da ich mitunter dasselbe Holz besitze - es ist schon seltsam. Wenn ich selbst das System bediene tut es wie es soll und es ist noch nie etwas abgeraucht. Im Verleih haben es schon manche Handlampen geschafft die 2" so zu strapazieren, daß das Schutzelement geflogen ist. Ich frage mich echt immer wieder wie die das schaffen *grübel*

    Grüssle,
    michael

  • Chormikrofone

    • yamaha4711
    • 14. September 2006 um 17:35

    AKG C1000S als Allerweltskondensor; Vorteil es koppelt nicht so gerne, dafür ist es oben auch nicht so offen.

    beyerdynamic MC930 - sehr guter und präziser Sound, aber bißchen Koppelempfindlich. Dafür gibt es aber schaltbare Vordämpfung und Hochpaßfilter.
    beyerdynamic MCE93/94 (Vorgänger vom MC930). Das 94'er hat den Vorteil eines Batterieeinschubes (1.5V), so daß es auch an Pulten ohne Phantomspeisung betrieben werden kann.
    Ich hatte beide Teile (MC930 und MCE94) schon im Einsatz (Klassik und Chor) und die Ergebnisse waren bei beiden Mikro's super.

    Grüßle,
    michael

  • Aufnahmen durch Raummikrofone

    • yamaha4711
    • 13. September 2006 um 15:58

    Tacho zusammen,

    Kleinmembrankondensor in allen Ehren, sicher nicht die schlechteste Alternative.
    Wie sieht es denn mit Grenzflächenmikro's aus? Da sollte der Raum doch auch sehr gut abnehmbar sein. Und als Alternative zu Kondensatoren - wie wäre es mit einem Bändchenmikrofon. Die Dinger sollen einen sehr fein auflösenden Klang machen. Insbesondere denke ich dabei an das M-130 von beyer.

    Grüßle,
    michael

  • signalanschluss an zwei verstärker

    • yamaha4711
    • 13. September 2006 um 15:11

    Tacho erst mal,

    ich find das witzig.... *lol*
    Zwei AutoAmps aber nur ein Amp versorgt die LS. Was macht denn bitte der zweite Amp?
    Generell sollte das Splitten des Signals vom Radio tun. Du solltest dir aber darüber im klaren sein was dein Radio denn da rausgibt. "Rear" hört sich für mich verdächtigt nach Ausgang der Endstufe vom Radio an - genauso wie "Front". Ich weiß ja nicht welche Verstärker du da verbastelt hast, aber die wenigsten können LS-Pegel verdauen. Die meisten Amps wollen ein Linepegel haben. Durch diesen Fopa raucht wohl oder übel eines der beiden Geräte ab.

    Prüfe doch einfach mal ob der Ausgang auch dem Eingangspegel entspricht.

    Des weiteren scheint mir, als wie wenn du versuchen möchtest genau dasselbe Ding nochmal mit dem zusätzlichen Verstäker zu machen, als aus dem einen Raus und in den nächsten wieder rein. Das macht dann für ca. 10ms richtig krach und dann gibt es ein herrliches Feuerwerk.

    Preisfrage: was soll denn der zweite Amp denn bitteschön bringen?
    Irgendwie kann ich den Sinn nicht ganz erkennen.

    Grüßle,
    michael

  • Funkmikrofone XLR out und equalizer frage

    • yamaha4711
    • 4. September 2006 um 18:31

    Also Rauschen tut alles was irgendwie im entferntesten ein aktives Bauelement wie z.B. einen Transistor enthält (Stichwort thermisches Rauschen). Da beißt die Maus keinen Faden ab, will sagen das läßt sich gar nienicht abstellen. Reduzieren läßt sich das Rauschen durch die Bauteilgüte, Verarbeitung, sowie evtl. Abschirmungen. Das Maß für das Rauschen sei in erster Näherung deine eigene Toleranz, was du dir und deinem Kunden zumuten möchtest. Ansonsten spielst du wohl auf den Quotienten zwischen Nutz- und Störsignal an (Noise ratio).
    Meiner Meinung nach fängt das Entrauschen bei einem Vernüftigen einpegeln an. Was bringt es, wenn das Gain am Vorverstärker zu ist und man versucht alles über den Main hochzuholen. Umgekehrt ist es ebenso Mist. Beim EQ sollten extreme Anhebungen grundsätzlich vermieden werden. Absenken bringt oftmals viel mehr; auch in Bezug auf die Rauschwerte.
    Bei digitalen EQ's hängt sehr viel von den Wandlern ab. Das Rauschen das die Wandler dem Signal mit auf den Weg geben bleibt im Profil des Gesamtsignals vorhanden ebenso wie schon vorhandes Rauschen das man vorher schon mitgeschleppt hat. Innerhalb der digital Signalprozessierung sollte kein weiteres Rauschen hinzukommen, wenn man mal von Bitfehlern absieht. Damit hat man bei extremen Anhebungen bei digitalen EQ's weniger Rauschprobleme als bei analogen EQ's, da hier ja wieder irgendwelche Transistoren irgendwas Verstärken sollen und dabei auch mitrauschen. Bei guten EQ's fällt dies weniger ins Gewicht, da die Bauteile sehr sorgsam ausgewählt werden.

    Als Fazit kann man sagen: verschiedene Geräte probehören und das im direkten Vergleich auf ein- und derselben Anlage mit demselben Tonmaterial. Unbedingt auf angepaßte Pegel in der Signalkette achten und extreme Verstärkungen von kleinen Pegeln vermeiden.

    Grüßle,
    michael

  • Sagt mal gibt es von Behringer Geräte die was taugen?

    • yamaha4711
    • 29. August 2006 um 16:16

    Also,

    das alte Behringerequipment war ja recht gut. Damals wurde der ganze Schwindel ja auch in Deutschland gefertigt. Seit die Produktion in China ist war es mal mit Qualität.

    Die alten Composer MDX2100 sind allemal tauglich. Wir haben selbst 2 im Einsatz und im direkten Vergleich zu einem BSS oder dbx (die haben wir auch) gefällt mir das Handling am Behringer fast besser. Gerasterte Potis und eine gute Ablesbarkeit - man sieht direkt was das Teil denn so macht.
    Klanglich hat es noch nie Probleme gegeben.
    Das Autoquad machte da schon ab und an mal zicken, aber für die Tom's reicht es. Wurde ja hier auch schon erwähnt. Live und bei Newcomerband's die eh mehr Lärm und Krach machen also Musik stört das eh nicht.
    Ansonsten sei noch anzumerken, daß das MX8000 ein Superpult für Live ist. Da kann man die Soundcraft Spiritgurgen echt wegwerfen. Da Rauscht nix und es ist eine gewisse Flexibilität da, die anderen Pulten oftmals fehlt. Im übrigen läßt sich das Pult intern umkonfigurieren - da soll es ja so Lötbrücken geben, die es ermöglichen die B-Schiene auf Prefading zu konfigurieren. Ist zwar ein bißchen Bastelei aber damit hat man zwei zusätzliche Monitorwege bzw. einen genialen Stereo InEar-Weg inkl. EQ.
    Achso... der EQ des Pultes: giftig und daher gewöhnungsbedürftig aber er tut. Da muß man an anderen Pulten oftmals mehr schrauben bis man überhaupt zum gewünschten Ergebnis kommt.

    Grüßle,
    michael

  • Funkmikrofone XLR out und equalizer frage

    • yamaha4711
    • 29. August 2006 um 15:07

    Hallo chriwy,

    der 1231 von dbx ist gerade noch erträglich. Der 2231 ist da schon besser, alldieweil der noch einen Rauschminderer drin hat. Ob der was taugt weiß ich nicht. Bisher hatte ich nur das Vergnügen mit einem 1231. Der tut aber seinen Job soweit.

    Mit digital meine ich, daß die Teile das Signal intern Wandeln und digital bearbeiten. Dannach wird das ganze wird rückgewandelt. Kannst also ganz trivial mit Analog rein. Eine Digitaloption gibt es aber auch - die kostet allerdings (warum das so ist: frag mich nicht).

    Rane ist an auch recht gut. Kann man im gleichen Atemzug wie Symetrix und dbx nennen. Ich kenn die kleinen Installations-EQ's, die man in ein Mainframe einsetzen kann. Recht platzsparend und klein.

    Grüßle,
    michael

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