Hmm... hat das EW300 nicht auch noch zusätzlich einen Klinkenausgang? Der sollte doch parallel zu nutzen sein, oder?
Wichtig bei dem Spielchen ist wie schon erwähnt, daß einer der beiden Kanäle gemutet ist, sonst hört es sich schrecklich an.
Ansonsten:
Das einzige was beim passiven Splitten geschieht ist eine Veränderung der Anschlußimpendanz. Die halbiert sich und damit ist der Ausgangsverstärker des Empfängers nicht mehr optimal belastet; letztendlich heißt das ein wenig Pegelverlust und erhöhtes arbeitsaufkommen für den Ausgangsverstärker des Empfängers. Sollte aber nix ausmachen - das muß das Teil abkönnen, wenn man es nicht übertreibt. Ich denke du wirst das Gain am Pult ein wenig höher drehen müssen um den gleichen Pegel zu bekommen.
Ansonsten kannst du dir auch damit behelfen, indem du einen Insert zweckentfremdest - wenn das Pult einen hat und der vor dem Pult-EQ liegt - und dort das Signal abgreifst und es direkt in den Eingang vom nächsten Kanal bringst. Den Klinkenstecker da nicht ganz reinschieben, sondern nur halb sonst unterbricht in der Regel der Signalfluß, von wegen Insert.
Nächste Alternative ist eine passive DI-Box falsch herum zu verwenden. Also in die XLR-Buchse das Signal rein und an den meist doppelt vorhandenen und parallel geschaltenen Klinken abgreifen.
Zum Thema EQ:
dbx ist recht gut, wenn man mal von der unteren Serie absieht.
Yamaha-EQ's finden sich auch sehr oft in den Sideracks.
Ansonsten kann man an einem BSS der Opalserie nix verkehrt machen und soooo teuer sind die nun auch nicht.
Wenn's digital sein soll inkl. aller möglichen Helferlein: Sabine GRQ-3102
Grüßle,
michael