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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • ist ein modernes Mischpult ein Computer?

    • yamaha4711
    • 8. April 2021 um 20:15

    Ich habe bisher sowohl jedwede VA-Technik, also auch jedwede IT-Technik, sofern über 400 € über 5 Jahre linear in die AfA genommen. Hat bisher noch niemand gemeckert oder nachgefragt. So weit, so gut.

    Daher versteh ich nicht wo man den Unterschied machen soll, wenn es denn überhaupt einen Unterschied gibt, da für beide Wirtschaftsgüter eben 5 Jahre gelten, oder nicht.

    Rein technisch ist ein Digitalpult ein Rechner, Computer. Allerdings im engeren Sinne auch wieder nicht, da nur dediziert Nutzbar, eben zur Verarbeitung von Audiosignalen. Dasselbe bei einem Lichtpult.

    Ich bin mir uneins, ob man ein Digitalpult (egal ob Ton oder Licht) zur IT rechnen darf/kann. Mein Bauchgefühl sagt mir in Bezug auf AfA nein.

    Wie sieht es denn mit SmartPhones aus? Ist das ein Kommunikationsgerät oder ein Computer?

    Ist ein Tesla ein KFZ oder ein Computer?

    Ist ein Thermomix eine Küchenmaschine oder ein Computer?

    Bei all den Geräten hat man Ein- und Ausgabe, kann Software nachladen, jedes Gerät verarbeitet Daten elektronisch.

    Da ich ab 400 € das ganze nicht direkt im Finanzjahr gänzlich absetzen kann, erübrigt sich zunächst für mich die Frage in welche Kategorie das entsprechende Wirtschaftsgut fällt.

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • yamaha4711
    • 8. April 2021 um 12:13

    1. Bass, insbesondere Tiefbass mit entsprechend Pegel braucht einfach Volumen. Physik lässt sich nicht überlisten. Sicher geht auch eine Kleine Bassbox tiefer, nur fehlt es dann einfach an nutzbarem Verdrängungsvolumen.

    Bandpass oder Hybride sind klassische Beispiele, dass man Tief runter kommt, allerdings eben OneNoteBass. Synrics konnte das und das nicht mal schlecht.

    Ansonsten braucht es Volumen und damit hat man eben eine Mindestbaugröße was LxBxT betrifft. Also nicht wirklich frei wählbar oder Kompromisse.

    Auch würde ich mal sagen, dass alles unter 40 Hz sehr tricky ist, wenn es auch noch unter 30 Hz gehen soll und das in vernüftig möchte ich keine Prognosen geben. Da fehlt es dann an Pegel bzw. wird in warme Luft gewandelt und nicht in Schallpegel.

    Und für Tiefbass braucht es eben auch Membranfläche. Mit nur 1-2 Bässen geht vor allem im Aussenbereich gar nix.

    2. Damit das als Selbstbaukonstrukt gut geht braucht es ne halb Schreinerwerkstatt. Ohne Oberfräse, großen Klammern und Schraubzwingen, wird es schwer. Damit das vor allem im Tiefbass gut geht muss das Gehäuse steif sein und man sollte dafür sorgen, dass man sich keine störenden Resonanzen einfängt. Die Simulation kann schon viel, allerdings ist die Wellenmechanik in der realen Welt doch ein wenig komplexer.

    Ich habe daher noch nie solche Kisten selbst gebaut. Der Aufwand ist mir zu hoch.

  • HK Lucas MAX mit defekter Endstufe als passives System nutzen

    • yamaha4711
    • 7. April 2021 um 17:19

    Hm... also grundsätzlich kann man eine selfpowered Box immer auch mit einer externen Stufe betreiben. Man muss die Treiber halt direkt anklemmen und von der internen Elekronik trennen. Ist ja erstmal nur ne Box mit LS drin.

    Im Sub wird man wohl keine Frequenzweiche vorfinden. Also kann das schon mal nicht verrecken. Sofern das Chassis OK ist, why not. Die Elektronik im Würfel ist ja fritte.

    Auch zu dieser Zeit wurde das mit hoher Wahrscheinlichkeit aktiv vor den Endstufen getrennt. Ich hätte das jedenfalls so gemacht.

    Und selbst wenn da eine passive Weiche ist - was solls. Die wird so oder so dann durch die externe aktive Weiche ersetzt.

    In den Tops wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Frequenzweiche finden und die kann man ja auch mit einer externen Stufe betreiben. Also auch kein Ding. Sofern die Box tönt und nicht krächzt ist alles OK und damit in Summe machbar.

    Zum Trennen von Sub und Tops brauchts dann halt im einfachsten Falle irgendeine aktive Weiche. Das ist günstiger als ne passive, doch auch das gibt es.

    Trennfrequenz spielen zw. 100 bis 180 Hz mit unterschiedlichen Charakteren und Flankensteilheiten. Das geht per Gehör. Dass das am Ende nichts mehr mit dem Orginial zu tun hat muss klar sein. Kann allerdings auch manchmal besser sein als das Original ;)

    Pegel anpassen, Limiter setzen, entzerren. Das geht auch per Gehör, messen ist sicherlich besser, wenn man weiß wie das geht und das Equipment hat.

    Keine Raketenwissenschaft.

    Die Frage ist halt, ob die Böxchen noch tönen oder auch einen Weg haben.

    Ansonsten schleppt man halt die ganz Elektronik im Basswürfel mit sich rum, wenn man dies nicht rausschmeisst.

    Ich würde das machen, wenn man zu einem geringsten Preis an so was kommt. Da ist nicht viel im Eimer, vor allem wenn man keine Stufe und oder Weiche kaufen muss. Und selbst dann kann man sich, wenn es schief geht, eine passive Anlage zusammenstellen und ne Stufe kann man immer brauchen.

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • yamaha4711
    • 7. April 2021 um 17:07

    Du warst schneller TomyN

    Gefühlt 1 km lange Scrollstrecke mit ohne Inhalt. Sehr cool.

    Und dann dies:

    Zitat von Rainer_Zufall

    weil ich dann genau die Gehäusemaße kriege die ich will.

    Is des so? Ich glaube nicht Tim.


    Zitat von Rainer_Zufall

    Es scheint ja zumindest theoretisch möglich zu sein alle meine Anforderungen zu erfüllen.

    Theoretisch und einzeln betrachtet sicherlich. Praktisch und in Summe... ähm.

    Bitte bei den Chassis beachten, dass manche es gar nicht in einem BP Konstrukt mögen. So manches Chassis wird dabei mechanisch Überlastet. Da können allerdings versiertere Member hier mehr dazu sagen. Dasslbe gilt auch für Hornkonstrukte. Lediglich ein BR Konstrukt ist da deutlich fehlertoleranter.

  • PA-Anlage passiv (Komponenten, Impedanz, Verkabelung)

    • yamaha4711
    • 29. März 2021 um 23:10

    Voraussetzung: Subs müssen eine Frequenzweiche beinhalten, wobei diese am besten einstellbar ist und das eingespeiste Signal im Sub so aufgeteilt wird, als dass am Ausgang des Subs nur der Anteil für das Top raus kommt.

    Wenn dann der Pegel des Ausganges noch angepasst werden kann, dann wäre dies perfekt.

    Bsp. für so einen Sub wäre RCF Sub 8003 AS MK II

    Gibt auch noch ähnliche von in anders und anderen.

    Signalweg:

    Mischpult L -> Input Sub 1 -> Output Sub X-Over 1 -> Endstufe L -> Top 1

    Mischpult R -> Input Sub 2 -> Output Sub X-Over 2 -> Endstufe R -> Top 2

    Tip: Such dir eine Vermietbude und/oder Fachpersonal und lass es dir direkt erklären.

  • PA-Anlage passiv (Komponenten, Impedanz, Verkabelung)

    • yamaha4711
    • 29. März 2021 um 18:54
    Zitat von Joziph

    Wenn ich nun die Subwoofer und die Fullrange über die vorhandenen Buchsen zusammenstecke, sollten diese ja Prallel geschalten sein und pro Kanal (Seite) 4 Ohm Impedanz ergeben.

    Richtig, allerdings geben dann - wie K. Noon schon ausführte - Sub und Top erstmal den gleichen Frequenzumfang wieder, sofern die Chassis/Treiber dies mitmachen.

    Auch wirst du mit der Stufe die Tops vollkommen überfahren, vor allem im jetzigen Betrieb. 800 W auf 200 W max. losgelassen geht nicht auf Dauer gut, selbst wenn die Stufe unterste Schublade ist.

    Da du Laie bist rate ich dir auch dringend zu selfpowered mit integrierter Weiche/DSP, sowohl Subs als auch Monitore oder passiven Monitoren mit einer weiteren Endstufe.

    Eine reine Stufe nur für den Bass und einer aktiven Trennung lieber sein lassen. Dazu braucht es KnowHow, um das richtig aufeinander abzustimmen.

    Du solltest allerdings dafür sorgen, dass die jetzt vorhandene Endstufe deutlich gezügelt wird, also dass die Eingangsempfindlichkeit erhöht wird und damit die volle Leistung erst bei deutlich höheren Eingangspegeln erreicht wird, ansonsten qualmtst irgendwann aus den Tops.

    Zitat von Joziph

    - Parallel-Modus

    - Stereo-Modus

    - Bridge-Modus

    Parallel bedeutet, dass du an der Endstufe nur einen von beiden, meist der erste Eingang (A oder 1) mit einem Signal belegen kannst und dieses dann intern an den zweiten Kanal 1:1 durchgereicht wird. Auf beiden Kanälen kommt dann dies eine anliegende Signal raus.

    Stereo bedeutet du kannst beide Kanäle unabhängig voneinander ansteuern und jeder Kanal wird das Ausgaben, was jeweils am entsprechenden Eingang rein geht.

    Bridge ist eben der gebrückte Mode. Dabei wird aus der Stereostufe eine Monostufe, du kannst also nur ein Signal rein geben bzw. es wird nur das Signal am Eingang A/1 verarbeitet. Intern werden die beiden Endstufenblöcke so zusammen geschaltet, dass der abnehmende Lautsprecher zwischen den beiden Pluspolen der beiden Enstufenausgängen angeschlossen wird (ist meistens so). Ansonsten Betriebsanleitung konsultieren.

    Der Trick ist dabei, dass intern das Signal um 180° in der Phase gedreht wird und dieses in Endstufenblock 2 gegeben wird. In Summe gesehen verdoppelt sich dann die Spannung über den beiden Endstufenblöcke, schiebt allerdings deren Gesamtimpedanz auch nach oben, so dass dann eben nicht mehr 4 Ohm möglich sind sondern bei unter 8 Ohm schon Schluß ist (theoretisch).

    In der Praxis ist es nicht wirklich sinnvoll ne Endstufe zu brücken, außer man hat echt Not am Gerät. Ein Dauerzustand sollte dies allerdings nicht sein, denn nur wenige Stufen machen dies mit und machen das dann auch gut.

  • Anlage für Open Air Konzerte gesucht

    • yamaha4711
    • 27. März 2021 um 13:49

    In jedem Fall einfacher und eher kompatibel als die Mischung mit Hybird, Horn, Bandpass... findest du nicht auch?

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • yamaha4711
    • 26. März 2021 um 22:51

    Ehrlich?

    Respekt!

    Das war Arbeit und nicht nur immer leeres Getöse, sondern Taten.

    Auch wenn es dir Spaß macht, wenn da unten noch Schub da ist, so geht den Dingern doch sehr schnell die Puste aus. Ab 60% werden die QSC die Ramsa an die Wand spielen. Sicherlich wird das noch unten ein wenig zucken, doch wird das niemanden jucken, außer dir. Es stellt sich die Verhältnis- und Nutzenfrage, losgelöst von deinem Spaßfaktor.

  • Anlage für Open Air Konzerte gesucht

    • yamaha4711
    • 26. März 2021 um 22:32
    Zitat von Mavo58

    Aber als Nearfill könnte ich die 115FA nehmen, oder?

    15" Kisten als Nearfill... wenn du meinst. Bei mir stehen da in der Regel 10" Kisten. Allerdings eine andere Liga.


    Zitat von Mavo58

    HK den Big Vanue Pack mit 500 Pax angibt,

    Die meisten Autohersteller sagen auch, dass Elektrofahrzeuge 450 km und mehr zurücklegen, dass sie immer mit dem gleichen Punch beschleunigen und dass deren Verbrenner mit unter 6 l/km auskommen oder gar weniger.

    Zitat von Mavo58

    vorhandenen 8003er Subwoofer von RCF bei Bedarf zu den Linear Sub 1800A dazustellen

    Sind beides BR Konstrukte und sollte deswegen von der Gruppenlaufzeit funktionieren. Warum aber nicht mit den RCFs aufstocken, wenn die eh schon am Lager sind.

  • Anlage für Open Air Konzerte gesucht

    • yamaha4711
    • 26. März 2021 um 16:45

    Wenn ich das richtig verstanden habe sucht der Kollege eine Möglichkeit das Top auch mal so zu nutzen (Sprache) und möchte in gewisser Weise wohl auch skalieren können (spätere Erweiterung).

    Nehmt mich auseinander oder nicht. Meine KnowHow sagt mir:

    Horntop wäre vernüftig, also in der Richtung Access, Director, PASysOne, C7.

    Bei all diesen Tops hat man folgende Problematik. Coverage recht eng (soll ja so sein) und Top nicht alleine nur als Sprachbeschallung nutzbar (nicht schön).

    Das LTS kann das alles irgendwie und genau in diese Nische fällt das rein. Das Ding geht auch als Einzelbox für Sprache. Da brauchts keinen Bass. In der Regel wird das Sprachmikro so oder so mit HighCut 120 Hz und mehr versehen. Wenn die Kiste also nur bis 140 Hz max. runtergeht - was soll's.

    Das LTS soll recht weit werfen und ist potent genug, um 300 Nasen zu bespassen. Wird dann nicht wirklich entspannt aber geht. Ein C7 Top macht auch nicht mehr.

    Zudem ist das LTS noch skalierbar. Da kann man eben wegen der Richtcharakteristik noch ein weiteres Top dazu stellen (HeadOver) oder dazu hängen. Bei nem T24N ist das auch nix anderes.

    Die Idee mit den 15" Direktstrahlern ist allerdings Käse, da weder skalierbar (Öffnen zu breit) und aufgrund des 15ers wird es bei Livemugge matschen. Das ist nicht präzise genug. Und 1" Hörnchen... hmnja. Also mit nur einem Top dieser Sorte pro Seite wirds nix. Das läuft nur im Limit und kotzt.

    Zum Abschluß

    Die meisten hier haben auch niemals nicht diese Direktstrahler HK Kisten empfohlen. Es war mehr als genug die Rede von dem LTS, wenn wir mal bei HK bleiben. Die Bässe... naja, wem Bandbass OneNoteBass gefällt. Da sind die schon vorhandenen RCF Bässe deutlich besser und die spielen auf mit dem Top zusammen.

  • Anlage für Open Air Konzerte gesucht

    • yamaha4711
    • 26. März 2021 um 13:17

    Wenn es denn wenigsten die LTS Tops wären. Aber Direktstrahler und dann auch noch 15".... das geht für Konserve, aber für Top40 oder gar R'nR und 300 PAX. Pro Seite ein Top? Ähm, ja.

    Skalierbar ist das auch nicht. Delayline nach x m.... wegen mir. Und was ist dann mit Nearfills? Weder Fleisch noch Fisch.

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • yamaha4711
    • 25. März 2021 um 12:40
    Zitat von Rainer_Zufall

    Wie kriege ich die QSC Anlage um den gewünschten Frequenzbereich unter 45 Hz ergänzt

    Da ist bei heutigen Kisten ein LowCut drin. Einfach um das Ding betriebssicher zu machen. Bei aktiven Kisten kann man da gar nix machen, da die eingebaute Elektronik so eingestellt ist. Punkt.

    Bei passiven Kisten wie der Ramsa kann man sich sein Setup selbst basteln, darf dann aber nicht enttäuscht sein, wenn's qualmt oder schneller und immer wieder defekt ist.

    Hast du damit dir selbst ja schon bewiesen:

    Zitat von Rainer_Zufall

    Zwischen 60 Hz und 45 Hz ist der Abfall bei beiden Bässen - 3 db.
    Der RCF fällt zwischen 45 Hz und 35 Hz um - 15 db ab, der RAMSA nur um - 3 db.

    Zitat von Rainer_Zufall

    Die Infras sollen ähnlich groß und schwer wie die QSC sein

    Single 18".... naja. Andere Abstimmung oder vielleicht ein Bandpass, welcher genau in diesem Bereich arbeitet.

    Man kann auch versuchen irgend so eine Boombox aus der CarHiFi Ecke oder von Billgstherstellern zu nutzen. ist dann nicht viel kaputt wenn's in Flammen aufgeht. Ernst gemeint! Da unten hat man eh keine musikalische Information mehr, nurmehr langwelliges Frequenzgewabber.

    Ansonsten etwas in der Ecke

    Dynacord V18 PWH, Cobra PWH

    d&b B1, B2

    TW Audio BSX, B30

    Meyersound HP 600, HP 700

    Seeburg TSM Infra, B1801

    Nur mal am Beispiel B1801. Dieser hat eine Tuningfrequenz von 52 Hz und geht bis 45 Hz laut Datenblatt. Ab da kommt nur noch warme Luft raus. Nochmal, gerade wegen fehlendem Sachwissen: Unterhalb der Resonanzfrequenz einer Basskiste kommt nur noch warme Luft raus. Das weiß der Hersteller und deswegen begrenzt er auch durch entsprechenden LowCut den Frequenzgang technisch sinnvoll. Bei der Ramsabox ist das halt nicht so. Auf kurz oder lang brennt halt die Schwingspule durch oder das Chassis erleidet einen mechanischen Tod, wenn man da immer wieder hohe Pegel fährt. Das geht nur eine Weile gut und das Material leidet.

    Der B1 von d&b könnte was sein. Wir selbst haben die Kisten im Einsatz und der Bass ist eben wirklich knochentrocken und geht auch wirkilch bis deutlich unter 45 Hz. Auch der B30 von TW.

    Ansonsten mal bei den Hausmarken nachsehen. Ich denke dass jetzt nicht das Megabudget bereit steht. Das "gute" an dem Budgetmaterial ist eben, dass meist kein LowCut da ist und man sie quälen kann. Wenn's eben qualmt ist nicht schlimm.

    Zitat von Rainer_Zufall

    RAMSA Chassis in zwei 4x12" Gehäuse mit gleichem Volumen je Treiber bauen. Ist dann immer noch nicht sehr laut.

    Lohnt nicht und man wird in jedem Fall die Abstimmung kaputt machen bzw. nicht mehr so hinbekommen. Das ist altes Material. Wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren.

    Zitat von Rainer_Zufall

    "Infras" selber bauen

    Baupläne gibt es massig und auch gute. Das Ding sollte halt in sich steif sein (Verstrebungen!!). Wenn man allerdings keine Schreinerwerkstatt hat, wird es aufwendig. Ich möchte das nicht machen wollen.


    Zitat von Rainer_Zufall

    Alles verkaufen und von dem Geld eine andere PA kaufen die das schon kann

    Überlegen ob es denn überhaupt einen Nutzen hat oder nur dein Ego sprich deine Hörgewohnheit aufleben lässt. Wieviele deiner Kunden haben dir gesagt: Hey, da fehlt was unten rum.

    Wenn man keinen Vergleich, vor allem direkten Vergleich hat, dann fällt das nie nicht auf. Also überlegen, ob es dies überhaupt wert ist, im Verhältnis steht und bezahlt wird.

    Zitat von Rainer_Zufall

    RAMSAS weiter benutzen.

    Solange die ihren Dienst tun, warum nicht. Sind da und fressen kein Geld.

  • Tom Mikros

    • yamaha4711
    • 25. März 2021 um 10:11

    beyer Opus88

  • Der neue Gesangsmikro Faden

    • yamaha4711
    • 25. März 2021 um 10:08

    beyer M88TG

    AKG D3800 (gibts leider nicht mehr)

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • yamaha4711
    • 25. März 2021 um 09:22

    Nur ein Gedanke: Das ist wie mit theoretischen oder auf dem Prüfstand nach Verfahren blubber gemessenen/ermittelten Verbrauchs- und Emmisionswerten. Solange man das nicht wirklich in der echten, realen und harten Praxis testet und misst erhält man nur Glaskugelprognosen.

    Meinereiner würde da jetzt ganz pragmatisch hergehen:

    Anlage wie gewohnt zusammenstöpseln und einstellen, dass es für dich passt. Dann irgendeinen RTA nehmen einfach mal ein Schätzeisen und rosa Rauschen drauf. Das ganze im Freifeld und nach sagen wir mal 5 m vor dem Aufbau mittig zu den gesamten Beschallungsmöbeln auf Ohrhöhe messen oder eben da, wo man subjektiv den Eindruck hat, dass es passt.

    Das ganze auch mal mit einem Sweep von 20 Hz bis 200 Hz. Reicht, um das dann zu beurteilen.

    Dasselbe dann nochmal mit Ramsaunterstützung aus. Einfach die Stecker an den Boxen ziehen. Alles andere lassen.

    Dann die Messungen vergleichen. Vielleicht bin ich auch zu doof und/oder naiv, allerdings stelle ich immer wieder fest, dass solch einfache und pragmatische Messungen geeignete Ansatzpunkte liefert, um überhaupt erst mal ne Kerze anzubekommen damit man ein bisschen was sieht.

    Wenn man dann im Bereich unter den vermuteten 40 Hz (signifikante) Änderungen sehen sollte, dann ist das zumindest ein Anhaltspunkt, dass da, woher auch immer mehr, Pegel kommt.

    Noch was... wie sieht es mit der Bodenkopplung aus? Schon mal die Ramsas vom Boden entkoppelt? Am besten mal testweise an ein stabiles Stativ auf 1m hängen und dann schleunigst aus dem Gefahrenbereich verschwinden. Solch tiefe Frequenzen leben oftmals auch durch Körperkopplung und damit über Körperschall. Allerdings ist das eben auch Kristallkugelausschau.

    Zitat

    Der Controller (WS-SP2A) ist meines Wissens nach nicht viel mehr als ne Frequenzweiche. Die Bässe kriegen auch keinen Bandpass sondern nur einen High-Cut. Zusätzlich gibt es irgendwo um die 35 Hz eine Anhebung um +3 db. Diese Infos habe ich mir aber aus diversen Foren zusammengesammelt und nie selbst überprüft. Aber gerade die Bassanhebung kann ich bestätigen, da ein ähnlicher Controller (WS-SP2, ohne A) diese Anhebung nicht hat und die Lautsprecher entsprechend "langweilig" klingen lässt.

    Dann sollte man dies eben überprüfen, sonst tappt man ewig im Dunkeln.

    +3 dB ist jetzt nicht die Welle, kann allerdings schon sehr deutlich hörbar und spürbar sein. Auch dass es da evtl. keinen LowCut gibt. Die QSC haben mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen LowCut. Wurde da denn schon mal bei den vermuteten 35 Hz nachgelegt? Evtl. gerade wegen des LowCut mal +6 oder gar +9 dB?!

    Wenn das so ist, dann liegt es wohl am Controller, dessen verhalten nicht gerade schön ist. Damit wird den Subs etwas aufgezwungen was sie nicht können, vor allem nicht bei höheren Pegeln. Unschön das ist.

    Wenn es richtig im Keller krachen soll, dann nimmt man entsprechende Infras und die sind halt nun mal groß und schwer. Gibt es einige am Markt und in Gebrauchtbörsen.

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • yamaha4711
    • 24. März 2021 um 18:21

    Rein von der Physik und der Mechanik im Speziellen kann ich mir jetzt nicht vorstellen, dass ein 12" Basschassis mehr Luft verdrängt, als ein 18" Chassis. Auch ist das Gehäuse der QSC größer, d.h. da ist ein ganz anderes Resoanzvolumen betätigt. Der -6 dB Punkt liegt bei der QSC bei 40 Hz. Dann sollte die Kiste an dieser Stelle noch 129 dB Schalldruck produzieren. Die Ramsa macht max. 91 dB Schalldruck überhaupt. Demnach sollte rein theoretisch unter 40 Hz - sofern man das überhaupt hört - bei der QSC noch deutlich mehr da sein.

    Nun kommt es auf die Abstimmung an. Gibt es einen LowCut und wenn ja, wo greift der mit welcher Flankensteilheit? Kann sein dass die QSC sozusagen "abgeregelt" ist und die Ramsa nach unten ausläuft. Auch sinde diese Plastikdosen oftmals sehr seltsam abgestimmt. Gibt es Anhebungen im Controller, evtl. so etwas wie eine Loudnessschaltung. Bleibt denn der "Tiefbass" auch bei höheren Pegel und im Grenzbereich erhalten?

    Meist ist es auch gar nicht der Tiefbass/Infrabereich, der das ausmacht. Meist liegt das eher zwischen 60 und 80 Hz.

    Dann auch die mehr als berechtigte Frage von zegi. Raummoden machen viel aus. Auch die Aufstellung der Bässe von wegen Interferenzen, gerade im Bassbereich.

    Hast du mal pi*daumen mit dem RTA des PA2 gemessen wie der Frquenzgang eines Basses im Vergleich aussieht? Am besten mal ohne und dann mit entsprechendem Controller. Da tun sich oftmals fürchterliche Abgründe auf.

    Zum Schluß: Die Bässe waren in den 80ern gänzlich anders abgestimmt und das Ramsa Material war definitiv Alleinunterhalterequipment. Das musste eher bei geringen Pegeln rund klingen. Das tun heutige Multimediadosen und HiFi Subs auch, doch sobald mal Pegel benötigt wird ist es aus. Daher nochmals als Hinweis: Suche nach Loudnessverhalten.

  • Anlage für Open Air Konzerte gesucht

    • yamaha4711
    • 23. März 2021 um 10:36

    Bei einer vernüftigen und prof. Bühnenverteilung mit Ring- und Stichleitungen ist das kein Problem. Da liegt so oder so an jeder wichtigen Stelle eine Mehrfachverteilung oder eine Abzweigung der Ringleitung.

    Nervig wird es, wenn dies nicht der Fall ist und eben das unvermeidliche mehrfache Stecken von Verbindungen mit dem daraus hervorgehenden höherem Fehlerpotential.

    Das viel größere Problem bei selfpowered und suboptimaler Organisation der Stromführung oder gar Unwissenheit ist die Tatsache, dass man z.B. bei einer verteilten Beschallung die Kisten aus der nächstgelegenen Steckdose speist, ohne zu wissen auf welchem Stromkreis diese liegt und ob es Potentialunterschiede gibt. Das so etwas in wunderschön sonores Brummen und fröhliches Zirpen enden kann.... aber wem sag ich das.

    Sorry für OT

  • Anlage für Open Air Konzerte gesucht

    • yamaha4711
    • 19. März 2021 um 17:14

    Naja, das BigVenue hat halt keine LTS Tops sondern 15" Direktstrahler. Das ist so wie es geschnürt ist irgendwie tauglich, allerdings nicht skalierbar.

    Auch die Bässe... hmm naja. Sind halt Bandpässe Doppel 12. Finde ich jetzt nicht so pralle. Die RCFs machen da schon mehr und würden in 4-facher Ausfertigung zum LTS passen.

    Für mich ist die Aufgabenstellung ganz klar im Bereich Horntop mit 4-6 BR Kisten drunter. Davon gibt es von alt bis neu genügend Beschallungsmöbel von allen möglichen Herstellern. Man sollte wirklich darauf achten, dass das bedingt skalierbar ist, so dass die Anlage mit den Jahren mitwachsen kann. Nur so kann man wirklich ernsthaft den Invest in Benefit wandeln oder man schießt immer wieder Kohle in den Ofen nach.

  • Anlage für Open Air Konzerte gesucht

    • yamaha4711
    • 19. März 2021 um 16:55

    Ich schreibe das jetzt nicht nochmal und auch wegen dem Faden im anderen Forum zum nachlesen

    https://www.musiker-board.de/threads/pa-anl…-2#post-9132151

    Seh das genau wie Herr Nink

    Ist nicht wirklich Profilike.

  • Anlage für Open Air Konzerte gesucht

    • yamaha4711
    • 17. März 2021 um 19:26

    Wenn das auch in die Vermietung gehen soll (siehe auch https://www.musiker-board.de/threads/pa-anl…gesucht.717644/) und statt 8k gar 10k zur Verfügung stehen, dann wäre die HK, so wie hier dargstellt, untere Kampflinie.

    Eher dann doch Richtung d&b C7/C4/Q, TW PA SysOne, K&F Access, L'Acoustics ARCS, JBL VRX. Das sind skalierbare Systeme und können begrenzt mitwachsen.

    Was haben die Buden in der Umgebung? Von wegen Zumietbarkeit und joint venture.

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