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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

    • yamaha4711
    • 19. April 2020 um 17:09

    Ich finde es viel erschreckender, dass so manches allgemeinbildendes Grundwissen, in diesem Fall des Faches Biologie, nicht wirklich (mehr) vorhanden ist und zum Teil auch nicht mehr gelehrt wird.

    Auszug Bildungsplan BW, Realschule 2004, Klasse 8, Mensch und Umwelt

    Zitat


    3. ERNÄHRUNG

    Die Schülerinnen und Schüler könnenUnfallgefahren in der Küche erkennen und berücksichtigen.

    Ausgewählte Regeln zur Küchenhygiene anwenden und diese begründen.

    Mit Lebensmitteln sachgerecht umgehen.

    Als ich noch auf der Realschule war, wurden in Biologie unter anderem Bakterien und Viren, deren Verbreitung und Gegenmaßnahmen thematisiert.

    Auf dem Gymnasium nachfolgend wurden in Biologie auch RNA Viren und deren Vermehrung durchgenommen.

    Exemplarisch Lehrplan von 1994

    http://www.deutsch-gymnasium.de/abitur/AlteBildungsplaene/bpg9.pdf

    Genetik Seite 769 ff.

    Hygiene im Allgemeinen Seite 308, 410 (insbesondere Epidemiologie).

    Letztendliche simple, alltagsbezogene und dem gesunden Menschenverstand ohne Probleme zugängliche Maßnahmen, welche, wenn man sie einhält, auch ohne Fremdsteuerung für jeden gelten und umsetzbar sind. Man hat es schließlich mal gelernt, zumindest theoretisch.

    Dies alles ist keine Raketenwissenschaft.

    Zum Glück gibt es ja RTL und RTL2 und dort insbesondere die ganzen volksaufklärenden Sendungen direkt aus dem Leben gegriffen wie Klinik am Südring, Auf Streife, Die Spezialisten und was weiß ich noch für einen geistigen Dünnschiss. Da kann sich der Bürger ja sehr fachmännisch weiterbilden und Informationen beziehen. Danke RTL.

  • COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

    • yamaha4711
    • 19. April 2020 um 13:03

    Ich habe jetzt nur mal die letzte Seite hier überflogen und würde denoch gerne meine (private) Meinung zu dem ganzen "crap" kundtun.

    Sind die bisherigen Maßnahmen richtig und gut?

    Naja, ich finde es ist teilweise vollkommen über das Ziel hinaus geschossen. Solch massive Einschränkungen wären nicht wirklich nötig (gewesen - in der Hoffnung dass das alles bald ein Ende hat), vor allem wenn man denn schon im Januar reagiert hätte, als das Ding in China ausgebrochen ist. Zu dieser Zeit hieß es aber einstimmig "ne, das kommt nicht hierher und wenn dann nur marginal". Richtig ist die Ansammlung großer Menschenmengen auf kleinem Raum zu unterbinden. Ebenso die Grenzen dicht zu machen.

    Auch Abstand halten ist OK, sollte allerdings auch sonst als selbstverständlich angesehen werden. Es sollte wirklich mehr als Selbstverständlich sein, dass ich beim Einkaufen, in einer sonstigen Warteschlange oder auch und vor allem im Straßenverkehr Abstand halte. Leider haben das nur wenige wirklich verinnerlicht und man rückt sich spätestens nach COVID-19 wieder dermaßen auf die Pelle, als wie wenn nix gewesen wäre. Da wette ich drauf. Im Straßenverkehr sowieso. Wäre mal super, wenn man sich hier mal als Lemming aufführt, ohne alles zu hinterfragen.

    Mundschutz, Handschuhe sehe ich eher als "über das Ziel" hinaus, denn beim Mundschutz brät man letztendlich "im eigenen Saft". Wieviele Personen in der Bevölkerung wissen, wie man so etwas richtig reinigt und vor allem wann es zu wechseln ist? Ich gabe gerne auch jedem zugelaufenem Mieter ein LA mit 28 Kisten pro Seite raus inkl. Rigging und lass ihn dann mal machen. Super Idee finde ich. Vor allem da einige es auch nicht fertigbringen sich ordentlich und vor allem die Hände zu waschen (Toilettengang und nicht nur da). Damit wären Handschuhe überflüssig (finde ich sowieso unhygenischer als eine sauber und richtig gewaschene Hand). Denn auch hier gilt, wann wechsle ich die Dinger (Schmierinfektion). Ich habe mal gelernt, dass eine sauber und richtig gewaschene Hand mindestens so hygienisch ist, wenn nicht sogar besser.
    Wenn man sich mal angewöhnt in die Armbeuge zu schniefen und nicht wild über die Auslage beim Supermarkt, dann wäre auch schon viel geholfen, aber wem sag ich das.

    Es ist wie es ist. Man muss solche Maßnahmen ergreifen weil wenige viele durch ihr suboptimales Verhalten wesentlich gefährden. Allerdings mit Maß und Ziel und man sollte hinterfragen, ob eine bestimmte Maßnahme wirklich Sinn macht oder eher für Frust sorgt und gar als Schikane ausgelegt werden kann.

    Ich frage mich auch wo die ganzen Kontrollinstanzen sind, wenn es um den Straßenverkehr geht. Gut, die Parkplatzüberwachung ist immerwährend da, aber wie sieht es mit mehr und strengern Abstandskontrollen aus? Obwohl die Straßen so gut wie frei sind, gibt es immer noch Vollpfosten die einem bei Limit 120 und Tacho 128 in den Kofferraum fahren. Da fühle ich mich persönlich deutlich mehr an Leib und Leben bedroht, vor allem da dies ein Dauerzustand ist.

    Fazit, bevor es ausufert:

    Die Menschheit wird aus COVID-19 nichts lernen, rein gar nix. Spätestens nach einem Jahr wird alles wieder genau dasselbe sein: Überfüllte Sprechzimmer bei den Ärzten mit Wartezeiten jenseits von gut und böse (nein, da fängt man sich sicherlich nichts mehr ein)

    noch überfülltere öffentliche Verkehrsmittel, vor allem in der Schnupfen- und Grippezeit (nein, man wird nicht mehr Fahrzeuge bereitstellen)

    immer noch viel zu große Schulklassen (nein man wird nicht mehr Lehrkräfte einstellen und Räume zur Verfügung stellen)

    es werden wieder noch größere, noch bessere Massenevents, mit noch mehr Menschen stattfinden (nein, die VAs werden nicht kleiner werden)

    es werden Firmen expandieren, aber nicht vor der eigenen Haustüre, sondern in anderen Länder, dort wo die Arbeitskräfte billiger sind und man deswegen hin- und herjetten muss.

    man muss die pflückfrische Erbeere im Winter haben und deswegen werden weiterhin Güter über den ganzen Erdball zu jeder Zeit zusammen gelesen, damit der Verbraucher bequem zugriff auf alles und jederzeit hat.

    man muss mal kurz nach NewYork jetten, um dort die neuste Mode einzukaufen, unabhängig davon, ob man noch mehr als Modeartikel über die Grenzen mit sich rum schleppt.

    man wird weiter beherrschbare biologische Kampfstoffe entwickeln und lagern. Das geschaffene Virus weiß ja wer Freund und wer Feind ist und tut seine Arbeit auch nur in dem dafür vorgesehnen Radius.

    man wird auch nach 50 Jahren in Deutschland keine vernüftige und funktionierende TK und IT Infrastruktur haben und kein TK Unternehmen wird jemals eine Flächendeckung wie gefordert erreichen. Selbst mit 3G habe ich massive Probleme und teilweise fliegt auch das GSM Netz ganz weg. So viel dann auch zu Homeoffice.

    nein, das Verkehrsaufkommen und Umweltbelastung wird nicht weniger, obwohl dies durchaus machbar ist, wie man im Moment sieht. Und denoch sind die Läden voll mit Waren und Gütern.

    Die Leute werden sich wieder wie zuvor beschimpfen, bespucken, sich auf die Pelle rücken. Das liegt einfach in unserer Natur anscheinend.

    Lerneffekt = Null. Leider.

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    Sehr wahr das ist und dies gilt nicht nur für New York.

  • Bedeutung von Lautsprecherherstellern

    • yamaha4711
    • 14. April 2020 um 20:24

    Also vor mehr als 25 Jahren gab es auch schon RCF (Italien) und Beyma (Spanien) neben EV und JBL (USA). Fane und Celestion gab es da auch noch. Letztere vor allem im Gitarrenkombobereich tätig, neben Eigenentwicklungen von Onkel Marshall. Celestion macht meines Wissens nach noch immer groß in Gitarrenkombos, oder?

    18Sound, B&C und PD waren zu dieser Zeit mir noch recht unbekannt.

    Mittlerweile sind die "großen" RCF, Beyma, 18Sound und B&C. Deren LS werden in sehr vielen Kisten der namhaften Hersteller verbaut, von daher...

    JBL baut hauptsächlich in die eigenen Kisten.

    EV findet man maßgeblich bei EV und Dynacord Kisten.

    Und dann eben Original und Nachbauten aus Fernost: Yamaha, Tannoy (gibt's die noch?). Vornehmlich wohl im Studiobereich angesiedelt.

    Was werkelt eigentlich bei den günstigen Dingelchen von LD und den Eigenmarken wie t.box?

    Und wo steckt man Bose hin?

    Macht der Ohringer auch eigene LS oder ist das alles OEM Fernostware?

    Welche Innovationen gab es?

    Ganz oben würde ich mal Neodym setzen. Deutlich geringeres Gewicht bei deutlich höherem magnetischen Fluß.

    Die Reinheit des verwendeten Kupfers für die Spule hat zugenommen und es werden mittlerweile auch andere Metalle und/oder Legierungen verwendet, so hat auch Alu einzug gehalten.

    Die Geometrie der Spulen wurde optimiert und man hat sich an anderen Geometrien versucht (Hochkantwicklung).

    Dies alles hat zu besseren Antrieben geführt, auch wegen anderen optimierten Materialien (Pappe, Kleber, Imprägnierung, Elastomere bei der Aufhängung) . Die Kühlung erfuhr auch Verbesserungen, wobei man sich da ja auch schon sehr viel früher Gedanken gemacht hat (Ferrofluid), z.B. beim legendären Community M200 Treiber.

    Letztendlich hat dies zu deutlich belastbareren Chassis und Treibern geführt. Die computergestützte CAD mit ihren Simulationen in Bezug auf Modulationen und Resonanzen hat unter anderem auch zu teilweise klanglichen Verbesserungen geführt (Klirr, Intermodulation, Ein- und Ausschwingverhalten).

    Was sich allerdings nicht geändert hat, ist die Tatsache, dass ein qualitativ hochwertiges und gutes Chassis / Treiber immer noch entsprechend Geld kostet.

    Was nachgelassen hat ist meiner Meinung nach die Effizienz an sich, vor allem aber im sich daran anschließenden Boxenbau, d.h. viele heutige Beschallungsmöbel können zwar immense Leistungen ab, setzen diese aber nicht wirklich effizient in Schallenergie um. So eine olle 15/3 von Dynacord oder Zeck hatte bei 200W halt mal 128 dB/W/m und die Dinger waren klanglich gar nicht mal so schlecht. So eine Community RS880 machte richtig Alarm und klang auch noch unverschämt gut, selbst unter Volllast. Turbosound Flashlight als reines Großbeschallungsmöbel war eine Waffe und ist es heute noch. Vor allem auch deutlich fehlertoleranter als ein neumodisches Line Array.

  • Welcher Sound gefällt euch besser?

    • yamaha4711
    • 12. April 2020 um 11:34

    Die Aufnahmen haben grundsätzlich zwei ganz unterschiedliche Charaktere. Das erste lebt, das hat etwas zu sagen, da hört man zu und das bis zum Ende. Das Zweite ist stumpf, leblos und ehrlich gesagt langweillig, um nicht zu sagen tot.

    Dies zeigt, dass eine gute Raumakustik durch kein Effektgerät ersetzt werden kann. Nicht ohne Grund haben Gruppen wie ABBA z.T ihre Aufnahmen im Badezimmer oder der Küche gemacht.

    Diese kleine Gitarre klingt im ersten deutlich präsenter, crisper und hat Körper. Im zweiten geht das vollkommen unter. Zudem scheint das Instrumente per EQ kastriert worden zu sein.

    Mir fällt (mir kommt es so vor) ab 4:21 im Ersten ein deutlicher change-over der Akustik auf. Das Drumset kommt auf einmal aus einer Blechtonne und auch die restlichen Instrumte klingen ab da viel verwaschener und indirekter. Was ist da passiert?

    Obwohl ich das jetzt nur mit den Laptop LS hier abhöre, fangen diese beim zweiten immer mal wieder an zu zerren. Das ist im Ersten nicht so, obwohl der in etwa gleiche Pegel anliegt. Möchte dem jetzt aber nicht nachgehen.

    Für mich ist die Erste Aufnahme deutlich besser und ich stimme floger zu, dass die Zweite Aufnahme (Studioversion?!) für die Tonne ist.

  • Fehler im Dynacord Power Mate 600, wer kann mir helfen?

    • yamaha4711
    • 5. April 2020 um 10:50

    Wie so oft: Der Fehler sitzt direkt vor dem Gerät.

  • Kaufberatung

    • yamaha4711
    • 2. April 2020 um 14:01

    Als erstes, bevor ich überhaupt anfangen würde über etwas neues nachzudenken, würde ich mir mal überlegen weswegen die Tops (Hersteller/Model?) abgeraucht sind.

    Ich vermute mal extremes Clipping.

    Selbst bei Tekkno im Freien mit bis zu 50 PAX sollte das nicht wirklich passieren, außer da war alles auf Dauerrot.

    Es geht ja auch eher um eine Ersatzbeschaffung, als um eine Erweiterung, oder?

    Wirkungsgrad mit dem angepeilten Budget passt auch nicht so recht und den Bass im Volumen kleiner machen halte ich auch für keine gute Idee, zumal das Chassis auch nicht viel kann. Aber das musst du selbst wissen.

    Belässt man das alles, dann liegen wir bei 400€ pro Topteil. Das ist mager, sollte dennoch ausreichend sein. Du wirst in jedem Fall bei diesem Budget mit Kompromissen leben.

    Der Vorschlag von ERICH wäre OK. Insbesondere mit dem Bässchen dazu. Damit kannst du dein jetziges Equipment veräußern, was sicherlich nicht verkehrt ist, vor allem in Bezug auf Schutzeinrichtungen wie Limiter.

    Bei einer 10" Kiste sollte man in jedem Fall einen Bass drunter packen. Man könnte nun aber auch eine oder zwei Etagen höher gehen:

    RCF ART312 oder 315. Bei der 315 kann man in den meisten Fällen den Bass zuhause lassen, und würde sich wenn wirklich Bedarf wäre einen oder zwei dazu mieten. Für nur Konserve dieser Gangart reicht das. Die goldene Mitte wäre die 312. Auch da kann man ab und an den Bass zuhause lassen, wenn nun nicht wirklich Bassgewitter sein muss. Die Kisten sind recht straff nach unten abgestimmt.

    Wie schon gesagt: Bei rein nur Konserve. Soll da aber auch Live was drüber, dann den Vorschlag von ERICH.

    Zitat von ContainsNoMilk

    Denkbar wäre auch aktive Boxen zu kaufen aber dann hätte der Sub nicht die volle Leistung


    Warum des denn? Dies wäre mir neu.

  • Basshorn hat zu viel Reichweite

    • yamaha4711
    • 14. März 2020 um 16:17

    Es würden auch 9,7m irgendwas bei den angestrebten 35 Hz. Kann man Beton sparen.

  • Basshorn hat zu viel Reichweite

    • yamaha4711
    • 14. März 2020 um 16:05

    Der Kollege hat doch folgendes Problem

    Zitat von 234sun

    ...die Reichweite minimieren kann...

    Ich lese nichts von Scheppern, Wummern oder so. Die/das Basshorn hat zu viel Reichweite für den Spot, was auch immer das sein mag.

    Ist doch also ganz klar, dass der Kollege den neuartigen Schallstopp Brems-mein-Schall braucht. Leider nicht ganz billig, da es nur wenige Hersteller die so etwas überhaupt funktional anbieten. Kopien und Surrogate gibt es jedoch preisgünstige bei z.B. American DJ, Raveland und ähnliche Verdächtige.

    Im Moment, so wie ich das gehört habe, wird offiziell auch an einer Version 2.0 gearbeitet, auf welcher man dann gezielt einstellen kann nach welcher Strecke der Schall eliminiert wird.
    Ist ähnlich wie bei Lichtquellen. Nach x Metern ist es dann wieder dunkel, einfach so.

    Mehr fällt mir hierzu nicht ein, sorry. Einzig noch, dass wer den Spot hat braucht für die netten Kommentare nicht zu sorgen.

  • Pa Kaufberatung - RFC Line Array oder doch etwas anderes?

    • yamaha4711
    • 14. März 2020 um 10:27
    Zitat von Simonzehn

    also das wäre jetzt nicht meine erste PA ich hatte schon einige vorher...

    Auf welchen Beschallungsgeräten hast du denn sonst so gearbeitet und wie waren diese Konstruiert; Speziell: Waren da auch LAs dabei und wenn ja wer hat die aufgebaut und eingestellt?

    Hast du wenigstens Grundkenntnisse im Rigging/Fliegen von Gerätschäften und auch das entsprechende Equipment wie Traversen, das richtige Hebewerkzeug und entsprechende Anschlagmittel?

    Zitat von Simonzehn

    die größte die ich hatte eine horngeladene 7,5 kw Pa.

    Standardmaterial und -größe bei Stadtfesten und Feld-Wald-Wiesen Beschallung.

    Hast du die PA selbst hingestellt oder warst du da nur als Helfer eingeteilt?

    Falls selbst hingestellt, wieviel Personal hattest du zur Verfügung?

    Wie wurde das Transportiert? Hast du entsprechendes Transportmöglichkeiten?

    Zitat von Simonzehn

    ber ich wollte etwas mit besserem Sound besseren

    Was hat dich an dem Klang bisher gestört?

    Im allgemeinen und speziellen schließe ich mich den anderen hier an: Lass die Finger von LAs. Diese sind zwar immer noch irgendwie Hipp und jeder Frägt danach, jedoch ist dies oftmals das komplett falsche Beschallungswerkzeug, da die Einsatzmöglichkeiten eines LAs sehr begrenzt sind und dies wäre vollkommen konträr zu deinem Vorhaben.

    Ein LAs funktioniert aufgrund der Kopplung vieler untereinander angeordneter Elemente und dafür sind mindestens 6-8 Schnitze notwendig, damit das auch bei den LowMids funktioniert. Zudem muss so eine Anordnung nach oben, also geflogen werden. Groundstacking ist nicht empfehlenswert, auch wenn dir das manche Hersteller suggerieren. Gaaaanz schlechte Idee.

    Sicher ist so ein System skalierbar, aber eben erst ab sagen wir mal 2500 PAX und aufwärts. Wieviele Zuhörer bedienst du noch gleich so im Mittel?

    Wenn du hauptsächlich es auf Stadtfeste, Clubgigs, Mehrzweckhallen, Zelte abgesehen hast, dann ist ein LA komplett verkehrt. Nimm eine vernüftige Hornanlage und gut ist. Auch diese ist skalierbar und deutliche fehlertoleranter was den Aufbau angeht. Auch Groundstacking ist kein Ding damit, obwohl man immer dafür sorgen solte, dass die Lautsprecher (die Tops) nach oben kommen.

    Empfehlenswerte Hornanlagen wären dann die hier schon erwähnten und noch einige andere. Schau dich auch mal auf dem Gebrauchtmarkt um. Da gibt es "ausgemustertes" Material zu einem vernüftigen Preis und die Dinger sind immer noch zu was nütze und klingen - sofern nicht ganz abgerockt - noch sehr gut (Muß es denn neu sein?). Vor allem deutlich besser als ein falsch eingestelltes und aufgebautes LA. Hier mal eine Liste:

    TW Audio PA Sys One (wurde schon erwähnt)

    harmonic design HSL (wurde auch schon erwähnt)

    d&b C4 oder C7

    Dynacord Wave bzw. V-System

    GAE Director

    Kling und Freitag Access

    JBL Array 4892 (wenn man es noch irgendwo bekommt und das nicht voll abgerockt ist)

    HK R-Serie (weniger zu empfehlen, ist aber robust)

    Mit RCF würde ich da nicht aufschlagen wollen. Sicher kein schlechtes Material, jedoch kommt das nicht an Kaliber wie TW, hd, d&b, K&F oder GAE ran.

    Bedenke auch, dass das RCF Material selfpowered ist, d.h. du musst immer Signal und Strom legen. Wenn selfpowered, dann würde ich mal bei Meyersound nachsehen.

    Ansonsten hier:

    gebrauchte-veranstaltungstechnik.de

    Kennst du sicherlich auch, oder?

    PS: Hast du auch über das Monitoring und den ganzen anderen Kram nachgedacht, wie Cases, Amps, Mischpult, Leitungen, Stromverteilung etc.?

  • Vermisst/Diebstahl - 45663 Recklinghausen

    • yamaha4711
    • 1. März 2020 um 17:42

    Gutgläubiger Erwerb... mal nachlesen.

    Ich befürchte allerdings, dass das nie wieder auftaucht und schon längst über die Landesgrenze entfleucht ist. Auch wird die Polizei da nicht viel tun (wollen). Ist leider eine Bagatelle.

    Du kannst nur darauf hoffen, dass - wenn versichert - die selbige ein paar Euronen ausspuckt. Ansonsten leider als Lehrgeld zu verbuchen. Nennt sich irgendwie unternehmerisches Risiko.

  • Testen und Messen an Netzwerkleitungen

    • yamaha4711
    • 21. Februar 2020 um 21:29

    Also DANTE basiert auf Ethernet.

    Auf was MADI basiert weiß ich jeztzt technisch nicht, sollte aber ähnlich geartet sein.

    Ich denke beide Protokolle können auch locker mit 100 MBit/s laut Spezifikation übertragen werden,

    Wenn Milch sauer ist, dann kann ich damit weder Ruhrei noch Käsekuchen machen. Schmeckt beides bescheiden.

    Aber lassen wir das. Ich bin ab hier mal raus.


    Nur noch etwas. Ich hatte korrekte nach Spezifikation CAT6 gemessene Leitungen und dennoch war die Übertragunsgrate, obwohl vernüftige und performante Geräte am Start waren, unterirdisch. Warum, keine Ahnung. Mit einer Siemens-Lufthaken Leitung von Punkt zu Punkt war alles OK. Nach dem Tausch der Leitung war dann auch alles OK.

  • Testen und Messen an Netzwerkleitungen

    • yamaha4711
    • 21. Februar 2020 um 19:22

    Dann stell ich mal die Frage was das 3500 € Meßgerät ausspuckt, wenn es das denn überhaupt kann?

    Brutto oder Netto und wenn Netto mit welchem Overhang?

    Mir ist schon bewusst, dass bei einem reellen Netzwerk mit reellen Switches, reellen Netzwerkkarten und reellen Rechnern mit reeller Software immer ein deutlich niedrigerer Wert angezeigt wird.

    Bei einem Kopiejob (gerade auf gemacht von Server1 nach Server2) von 4 GB (isoImage Win10 x64) werden mir in einem 1 GBit Netzwerk im Schnitt 112 MB/s also knapp 900 MBit/s Netto angezeigt. Dauer zur Übertragung rund 36 sek. Das sind 9 sek. pro GB und entspricht damit auch wieder rund 900 MBit/s. Nicht schlecht für ein 1GBit Netzwerk und das sollte so passen.

    Solange die Datenrate hier nicht immer wieder einbricht und der Nettowert in diesem Rahmen liegt ist für mich alles in Ordnung und ich benötigt damit auch kein exorbitant teures Meßequipment. Geht alles mit Bordmitteln. Gut, ich muss das auch nicht zertifizieren oder rechtsverbindlich dokumentieren. Ich kann allerdings damit sehr gut nachprüfen, ob die Leitungen das hergeben, was auf dem Papiersteht oder ob gröbere Schnitzer in der Verkabelung sind.

    Für die Fraktion teures Meßgerät siehe KFZ, Prüfstand, Diesel.

    Auch verlasse ich mich nicht auf die Durchschnittsverbrauchsangaben der KFZ Hersteller. Da mag ich lieber einmal Volltanken bis Stehkragen und dann nach x km wieder bis Stehkragen voll machen. Damit errechne ich mir bei meiner Fahrweise meine Durchschnittsverbrauch und weiß direkt was reell zu erreichen ist.

    PS: Ich habe sehr wohl auch ein entsprechenden Netzwerkanalyser von Ideal Networks (Lantec III). Da kommt aber auch nix anderes bei rum, alldieweil diese Kiste keine Datenraten messen kann. Ich kann allerdings damit die Ursache feststellen (HF technisch), wenn ich mit dem oben beschriebenen Verfahren keine vernüftige Datenrate bekomme.

    Bilder

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  • Testen und Messen an Netzwerkleitungen

    • yamaha4711
    • 21. Februar 2020 um 07:39

    So eine Messung ist schon OK, wenn man das ganze konform installiert und dann für den Kunden dokumentiert. Allerdings hilft es nichts, wenn die Leitung 10 GBit könnte, da aber nur ein 100 MBit Switch oder Netzwerkkarte dran hängt, um es mal zu überspitzen.

    Wenn ich nicht dazu verpflichtet wäre konforme Dokumentationen zu erstellen, dann würde ich nie so viel Geld ausgeben, nur um zu wissen was die Leitung unter "Laborbedingungen" kann. Mich interessiert was die Leitung im Livebetrieb bringt.

    Wenn eine 1 GBit/s installation eine 1 GB große Datei innerhalb von rund 8 Sekunden über die Leitung jagt ist das super, weil es der theoretische Wert ist. Wenn es dann echte 10-12 Sekunden dauert ist das immer noch ein akzeptabler Wert. Bei mehr als 18 Sekunden würde ich mir Gedanken machen.

    Jede Windowskiste würfelt eine Datenübertragungsrate beim kopieren aus. Diese ist dann auch deutlich abhängig von der Systemperformance des Rechners und hauptsächlich im Weiteren von der Massenspeicherleistung. Wenn da halt ne lahme Gurge steht, dann ist das Meßergebnis für die Tonne.

    Ich würde mal sagen, dass man bis 1 GBit/s mit einem normalen Rechner/Laptop mit SATA Platten das ganze grob abschätzen kann, ob die Leitung die 1GBit bringt oder nicht, indem man einfach eine entsprechend große Datei mehrmals hin- und herkopiert. Als Referenzwert vielleicht eine direkte Verbindung von Rechner zu Rechner ohne Switch dazwischen.

    Bei 10 GBit/s sieht es dann schon anders aus. Da würde ich auch auf ein dediziertes Meßgeräte schauen wollen.

  • Testen und Messen an Netzwerkleitungen

    • yamaha4711
    • 19. Februar 2020 um 07:34

    Nur mal so als Gedanke...

    Auto auf den sündhaft teuren Prüfstand packen und ein Standardtestprogramm nach Blablubb abwickeln, um zu sehen was die Karre verbraucht und was an Schadstoffen rauskommt. Das Ergebnis dieses Plans, obwohl er messtechnisch grundsätzlich mal nicht schlecht ist, kennen wir alle.

    Wenn ich die Datenrate bestimme, dann mache ich das unter Realbedingungen. Als Meßgerät dient mir eine Stoppuhr und 3-4 Dateipakete (ein Ordner mit vielen kleinen Dateifetzen, ein Ordner mit einer dicken Videodatei, ein Teil meines mp3 Musikarchives, irgendeine Installations CD), welche ich immer wieder nutze, um vergleichbare Ergebnisse zu bekommen. Der Ordner mit den Daten darin wird dann einfach hin- und herkopiert und dabei die Zeit gemessen. Das ergibt in der Regel einen guten Schnitt der Systemperformance mit allen darin vorhandenen Komponenten. Je mehr Messungen man hat, desto eher kann man das Ergebnis vergleichen.

    Auch gibt es entsprechende Software, welche quasi standardisierte Tests durchführte, um die nominelle Datenrate zu bestimmen und an deiner Netzwerkkarte/Switch kann man auch ablesen, wie hoch die Datenrate ist, was aber nicht wirklich etwas über die tatsächliche Geschwindigkeit und vor allem Stabilität aussagt.

    Um die elektrisch-physikalische Verbindung zu prüfen reicht in der Regel im ersten Ansatz ein billiger Durchgangsprüfer. Hauptfehler bei solchen Geschichten sind immer noch falsch Aufgelegt (Adern vertauscht), falsche Masse oder Masse nicht richtig aufgelegt, Kontakt nicht richtig aufgelegt. Vor allem letzteres zieht die Datenrate hinunter. Auch Knicke beim Verlegen der Leitung sind ungünstig, doch was bringt es dies sich dann durch ein teures Meßgerät bestätigen zu lassen, gar zu wissen welche Ader malad ist, wenn die Leitung schon in der Wand ist.

  • IEM welche Funkstreke ist gut und bezahlbar?

    • yamaha4711
    • 7. Februar 2020 um 19:41
    Zitat von TS Sound

    Auch an den Sendern per Kopfhöre abegriffens Signal war eigenlich vollkommen schlecht!

    Dies wäre ja vor der Funktechnik. Allerdings werden auch hier irgendwelche Kondensatoren im Signalweg sein, doch mein mittlerweile 15 Jahre altes Analogpult tut immer noch recht gut, trotz 15 Jahre alter Kondensatoren.

  • IEM welche Funkstreke ist gut und bezahlbar?

    • yamaha4711
    • 6. Februar 2020 um 20:46
    Zitat von TS Sound

    der Sound war matschig, verrauscht und das System übersteuert recht schnell. Auch an den Sendern per Kopfhöre abegriffens Signal war eigenlich vollkommen schlecht!

    Hmm... vielleicht lag es ja auch am Quellsignal an sich, also das was da aus dem Pult raus kam oder an dessen Quellen. Wer weiß...

    So schlecht sind die LDs nun auch nicht und im Prinzip machen sie schon den Job. Es gilt halt: You get what you pay.

    Auch kommt es auf die Einstellungen an sich an, denn meist ist der Fehler direkt vor dem Gerät. Ich hatte Beispielsweise zu Testzwecken eine beyer IEM, also definitiv Vergleichbar mit Shure und Sennheiser. Leider kam aus den Dingern nix raus und übersteuerten teilweise. Tja, ich war halt zu dämlich den Limiter einzuregeln, welcher als Gehörschutz gedacht war, damit man sich nicht das Trommelfell an die Nasescheidewand bläst. Bei der Rückgabe hat mir der nette Mann bei beyer das gezeigt und ich lief leicht rot an: Fehler direkt vor dem Gerät und nicht im Gerät. ;)

  • Crown XTi 2000 richtig einstellen

    • yamaha4711
    • 1. Februar 2020 um 11:51

    RTFM

    Zitat


    XOV (Crossover): Die verfügbaren Crossover - Frequenzen sind: OFF, 90 Hz, 100 Hz, 1200 Hz, 1500 Hz, 2000 Hz, 2- Führung subwoofer, custom (besonders angefertigt).Wenn Sie den XOV - Prozess aufrufen von der Frontplatte, wird der Kanal 1 immer den niedrigen Frequenzen zugeordnet und Kanal 2 immer den hohen Frequenzen. ACHTUNG: Schalten Sie keine höher frequenten Quellen an den Kanal 1 an. Sie können beide Kanäle konfigurieren, um die gleichen Frequenzen mit System Architect und ein USB-Kabel vom Computer zum Verstärker.

    Also XOver auf 100 Hz einstellen. Damit kommt aber eben nur auf Kanal 1 das Basssignal raus. Auf Kanal 2 sollte demzufolge das Highsignal anliegen.

    Mittels der im Manual angesprochenen Software lässt sich das anscheinend auch anders konfigurieren. Müsste man versuchen.

    Ist prinzipiell genau wie an der XLS. Daher frage ich mich wie du es geschafft hast an der XLS beide Kanäle mit einem Highpass zu belegen, denn die X-Over Funktion ist eben genau dasselbe in grün.

    Prüfe daher bitte mal ob auf Kanal 1 der XLS auch wirklich das Highpass Signal raus kommt oder ob das doch ein Lowpass Signal ist.

    Evtl. ist es ja auch doch noch das Fullrange Signal.

    Ansonsten externen Controller nutzen.

  • Lautsprecher Belastungs Grenze

    • yamaha4711
    • 25. Januar 2020 um 19:23
    Zitat von unbekannt58238

    Wenn es für die Hochtöner grenzwertig wird, wird mir das ja am Mischpult angezeigt

    Dies wäre mir neu.


    Zitat von unbekannt58238

    das signal verzerrt, und das ist nicht gut für die Hochtöner oder nicht ?

    Ein zerrendes Signal ist, sofern es von einer zu hoher Leistungsanforderung bzw. unterdimensionierung der Anlage herrührt, nie gut und zerstört in der Regel jeglichen Schallwandler, egal ob Tiefton, Mid oder Hochton.

    Falls es wirklich zerrt, dann hört man das. Kann dann aber auch schon zu spät sein und auch ein nicht zerrendes Signal kann einen Treiber killen (thermisch).

    Zitat von unbekannt58238

    Das sind wahrscheinlich ziemlich lästige fragen

    Allerdings, denn


    Zitat von unbekannt58238

    leider gibt es im Internet sehr viel zeug das mich verwirrt ( besonders die Fachsprache)

    solltest du entweder versuchen die Basics zu begreifen und dich einlesen oder einfach den Kollegen hier folgen und es einfach sein lassen. Letzteres ist vollkommen einfach und in keinster Weise verwirrend.

    In allen anderen Fällen garantiere ich und so manch anderer hier, dass du 2 oder mehr nette pyrotechnische Erlebnisse haben wirst, wenn die Boxen in Rauch aufgehen und evtl. gar die Endstufe folgen wird.

  • Lautsprecher Belastungs Grenze

    • yamaha4711
    • 22. Januar 2020 um 23:04

    Autsch!

    Nein, bei Überlastung (mutwillig und mit Vorsatz) wird da nie und nimmer ein Garantiefall draus und ja, ein Experte sieht das auch.

    Des Weiteren: Das Ersatzteil ist nicht mal die halbe Miete. Bitte immer daran denken, dass wenn man es nicht selber machen kann auch noch die Kosten für den Fachmann anzusetzen sind, welcher dann die Reparatur durchführt. Technikerstunde in der Regel jenseits der 80€ pro Stunde oder es gibt halt ne Pauschale. Ich würde bei der Kiste mal um die 100-150 € all inkl. ansetzen, sofern es bei einer durchgebrannten HT Schwingspule bleibt.

    Ob die Endstufe "perfekt" dimensioniert ist... naja. Kann man so und so sehen.

    Und bitte lass vorher mal die Rechtschreibprüfung über deine Texte. Ist ja grausam. Ich bin auch nicht perfekt und vertippe mich ab und an, aber das tut in den Augen weh.

  • Lautsprecher Belastungs Grenze

    • yamaha4711
    • 22. Januar 2020 um 19:49

    Ich Reihe mich ein: Lass es!

    Frage: Warum tust du dir oder möchtest du dir das antun. Du hast keine Kohle, lebst auf Sparflamme und stellst dennoch dein vom Mund abgespartes Equipment anderen zur Verfügung?! Warum?

    Faschingswagen bedeutet eine Mehrzahl an Leuten, die da mitmachen. Also macht es im Team (Toll ein anderer machts). Mietet euch für den Tag was ordentliches oder lasst es wegen der KKKK Regel.

    Auch die Idee mit dem Controller ist Unfug, da du eben nicht das KnowHow hast so etwas sinnig zu berechnen und grundsätzlich einzuschätzen.

    Fazit: Lass es!

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