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  2. Jeremy

Beiträge von Jeremy

  • Wie man sich als Band garantiert beim Techniker unbeliebt ..

    • Jeremy
    • 24. Juli 2013 um 10:43
    Zitat von "WolfgangK"

    ... Wenn die Band nach dem Gig die Bühne nicht sofort abräumt und ich deshalb weder PA (... kannste noch etwas Musik laufen lassen?) noch Bühne abbauen kann. Ist halt immer blöd, wenn ich erst mit dem Abbau beginnen kann, wenn die Band schon "voll" ist und ins Bett gehören würde.

    Das ist, insbesondere bei den Old-Time-Jazzbands, ein altbekanntes, aber darob nicht weniger lästiges Kriegsleiden: Wenn die zum gemeinsamen Aufbau eintreffen, dann wird als allererstes mal der Notenständer aufgebaut und vorne an die Bühnenkante gestellt. Dann wird der Trompeten-/Kornett-/Klarinetten-/was-auch-immer-Ständer zusammengeschraubt und daneben gestellt, natürlich mit dem Instrument drauf. Der mitspielende "Techniker" (vulgo: Bassist oder Gitarrist der Band, in seltenen Fällen auch der Drummer) findet auf die Frage "Kann mal einer mit anpacken" meistens kein Gehör, weil ja in der Zeit schon die ersten Huldigungen des stets mitreisenden Fanclubs entgegengenommen werden.

    Beim Abbau ist es wieder das selbe Spiel: Kaum ist der letzte Ton durchs Rohr gepustet, muss man sich natürlich sofort in die krampfadrigen Arme der mitreisenden Fans begeben (für junge, knusprige Arme reicht der persönliche Hormonvorrat seit Jahrzehnten ja eh nicht mehr aus, sprich: dafür ist zuwenig Tinte auf dem Füller), frischen Weihrauch anzünden und die allgemeine Anbetung anstoßen. Dass das Instrument dann natürlich im Weg steht und den ganzen Abbau behindert, issdochegaaaal ...

    ... obwohl ... eigentlich behindert so ein Klarinettchen kenen Abbau. Es steht auch eigentlich nicht im Weg. Es wird höchstens beschädigt, wenn es nicht in Sicherheit gebracht wird.

    Was dem Fass die Krone ins Gesicht schlägt, ist dann noch die Ansage: "Warum schwitzt Du eigentlich immer so, wenn wir zu spielen beginnen? Das sieht doch unangenehm aus ..."

  • Interessantes Interview mit Ingo Haasch

    • Jeremy
    • 22. Juli 2013 um 21:18

    Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=0DNt4bWCk7I
    Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=jVsB0b-iOcc

    Das sind ziemlich deutliche Seitenblicke zum Thema Personal und Infrastruktur im ersten Teil ...

  • Was tun wenn Band nicht mit Technical Rider rausrückt???

    • Jeremy
    • 13. Juli 2013 um 09:47

    Wer sich weigert zu kommunizieren, der muss mit dem klar kommen, was dann auftaucht. Das gilt für beide Seiten, Bands wie örtliche Dienstleister. Ich habe es mir jedenfalls (als Musiker) zur festen Angewohnheit gemacht, bei jedem Stadtfest, wo wir auflaufen, generell vorher den Kontakt zur beauftragten Technikfirma zu suchen und nachzufragen, ob denn wenigstens eine grobe Skizze dessen, was da kommen wird, hilfreich und gewünscht wäre. Und seltsamerweise sind meistens die Techniker, die die Info gerne haben wollen, genau diejenigen, bei denen es ohne Vorabinfo genauso gut geklappt hätte. Es mag auch sein, dass eine kurze gegenseitige Vorstellung, verbunden mit der Frage "Wie sollen wir es machen?", erheblich schneller zum Ziel führt als die "Hoppla, jetzt komm ich!"-Methode.

  • Anhörtipp

    • Jeremy
    • 6. Mai 2013 um 15:47

    Weil's gar so schön war ...

    Ich habe gestern gemeinsam mit dem 11-jährigen Sohnemann den alten Plattenspieler aus dem Schrank geholt, diesen instandgesetzt (den Plattenspieler, nicht den Sohn) und an die Wohnzimmer-Anlage angestöpselt (klein und nicht besonders fein, 5.1 Haushalts-Surround mit Subwoofer halt), weil er mal sehen wollte, wie man früher Musik abgespielt hat, und warum denn die Platten früher noch so groß waren. Er durfte die Platte aussuchen und wählte den Soundtrack von "Hair", weil ihm da das Cover so gefallen hat.

    Lange Rede, kurzer Sinn ... wenn man das leise Knistern der Leerlaufrille am Anfang wieder mal hört und genau weiß "Gleich erwacht das Tier und springt!" ... und dann ist da plötzlich wieder Wärme und Dynamik, schöne Drums, satter Bass ... man fühlt sich plötzlich 30 Jahre jünger. Der Sohn hat ganz offensichtlich Geschmack.

  • Lärmschutz und die Herren vom Ordnungsamt

    • Jeremy
    • 9. Februar 2013 um 01:22

    Stimmt ja auch, und trotzdem ist es wie in der Gastronomie: Der Markt verlangt nicht nur nach Sterne-Köchen, sondern auch nach der gutbürgerlichen Küche (mit der sich auch gutes Geld verdienen lässt), und insbesondere auch nach Fastfood.

    Und so mancher wäre erstaunt, was ein Sternekoch auch auf dem Campingkocher zaubern kann, wenn nichts anderes da ist.

  • Lärmschutz und die Herren vom Ordnungsamt

    • Jeremy
    • 8. Februar 2013 um 08:23
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ansonsten wird, wie leider zu oft, der Anteil der Tontechnik am Gelingen einer Veranstaltung (Wer bewertet das eigendlich? Und wie?) überzogen dargestellt.


    Gut, dass das endlich mal wer sagt.

  • Beschallung von Tribühnen

    • Jeremy
    • 17. Januar 2013 um 07:54

    Ohne jetzt die wirklich notwendigen Details zu kennen: Das schreit doch geradezu nach einer quick'n'not-too-dirty-Lösung: Ein kleines Rudel potenter Monitore oder Mufus auf kleinen Rollcases, damit ein wenig Höhe zustandekommt, das ganze nach Augenmaß angewinkelt und vor der Tribühne verteilt. 30m Breite? Das sollte mit 5 solchen Paketen zu machen sein, wenn wir von Boxen und nicht von Böxchen reden (bei 5, 10, 15, 20 und 25 Metern). Ganz nach Gusto könnte man unter die mittige Position bei 15m sogar statt des Cases ein Paar Subwoofer packen. Technisch gesehen wäre das jedenfalls nichts anderes als die Nearfills an der Bühnenkante.

    Vorteil: Schnell auf- und abgebaut, keine Sichtlinien verstellt, keine Stative, die vor dem Überschwang einer feiernden Abiturioten-Horde geschützt werden müssten, nichts kann abstürzen. Wenn's der Stellplatz auf der Kiste noch hergibt, kann man sogar noch je eine Wackellampe mit draufstellen, das sieht dann direkt nach Absicht aus.

    Ich bitte ausdrücklich darum, diesen Post *NICHT* als respektlos zu verstehen. Es ehrt jeden einzelnen, aus jeder Situation das akustisch optimale Ergebnis herausholen zu wollen. Bloß führt manchmal der Blick auf das Gesamtpaket dazu, dass ein scheinbarer Kompromiss plötzlich nicht mehr faul, sondern einfach sinnvoll ist.

  • Empfehlenswerte Android Telefone

    • Jeremy
    • 2. Januar 2013 um 08:13
    Zitat von "ich


    - MAN KANN NICHT TELEFONIEREN! Durch das suppertolle dicke Gehäuse dringt kein Geräusch an's Mikrofon, man muss es wenige Millimeter vor den Mund nehmen und reinbrüllen, dann geht es. Aber auch dann sind die Griffgeräusche tierisch laut, ist ein Micro USB Stecker eingesteckt, so ist der Lärm für den Anrufer unerträglich.
    - Freisprechen ist durch die Gehäusekonstruktion ebenfalls unmöglich, der Anrufer hört sich nur selber.

    Dann verbuche das doch als Lehrgeld und schaff Dir das Ding vom Hals. Du bist damit nicht verheiratet, und es gibt genügend Telefone, mit denen man (auch heute noch!) telefonieren kann. Deine Daten kannst Du bei Android ja mitnehmen, insofern ist ein Telefonwechsel völlig trivial. Ich wäre jedenfalls nicht bereit, da irgendwelche Krückenkonstruktionen (Headset mit oder ohne Kabel oder was weiß ich alles) in Kauf zu nehmen.

  • Suche 8" Fullrange Monitor/Fill

    • Jeremy
    • 13. Dezember 2012 um 09:01

    Zwar nicht Holz, aber ansonsten ein Tipp: Dynacord D8A (wenn Dich der Name nicht stört). Der Preis ist auf jeden Fall mittelmäßig dreistellig, SUB-Schalter ist an Bord, Mufu-Gehäuse, Stativflansch, etc. ..., alles dabei.

  • Schülerchor "laut" bekommen

    • Jeremy
    • 9. Dezember 2012 um 09:06

    Ich glaube, dass der Vorwurf an mich gehen sollte, denn ...

    Zitat von "Jeremy"

    Aber es scheint ja vereinzelt körperliche Schmerzen zu verursachen, wenn man zugeben muss, dass auch mit der eigenen heiligen Technik-Kuh und vor allem mit dem eigenen Knowhow nicht jedes Beschallungsproblem zufriedenstellend gelöst werden kann.

    Nochmal: Wir neigen hier alle dazu, das Problem auf die rein beschallungstechnische Dimension zu reduzieren. Das ist auch völlig normal so, denn das ist unser Metier, dafür bringen wir Werkzeug und Erfahrung mit (mal mehr und besser, mal weniger und schlechter). In den meisten Fällen ist es auch so, dass wir das, was vorne reinkommt, so gut wie gar nicht beeinflussen können, sei es, weil da allwissende Künstler oder (Gott bewahre) noch allwissendere Musiklehrer am Start sind.

    Mein Hilfsversuch geht eher dahin, hier die Sondersituation "Schule" zu nutzen und am Gesamtpaket zu arbeiten. Ein Chor, der gelernt hat, mit Mikrofonen zu arbeiten. ist erheblich einfacher zu verarzten als einer, der die Mikros als Allheilmittel für die eigene Stimmlosigkeit betrachtet. Darüber sollten wir uns doch eigentlich einig sein. Vor allem wäre das ein Fundament, das der Chor auch mal in eine andere Location (aus der Mehrzweckhalle in die Aula, in die Kirche, ins Freie) mitnehmen könnte. Der gute Arzt beseitigt die Krankheit, nicht nur das Symptom.

  • Schülerchor "laut" bekommen

    • Jeremy
    • 8. Dezember 2012 um 19:05

    Nochmal zurück zum Ausgangspost:

    [quote="HeikoB, für den dies hier der erste Post war,"]Unsere Schule hat einen Chor, je nach Veranstaltung 10..30 Personen stark. [/quote]
    Es geht also nicht um irgendeine Schule, sondern um diejenige, die der Fragesteller scheinbar immer noch besucht.

    Jedenfalls trifft er öfter auf den CHor, was hieraus hervorgeht:

    Zitat

    Trotz meiner Aufforderung klappt das leider nie so wirklich.

    Nochmal ein Indiz für eine Schule:

    Zitat

    Der Chor wird von einer Schülerband dr, b, g, g begleitet und ist fast gar nicht zu hören.
    ...cut...
    Wäre dankbar über hilfreiche Tipps, bitte nicht: Die sollen lauter singen, das funktioniert nicht, leider.

    Heiko ist auf der Suche nach einer Lösung, die im schulischen Rahmen mit schulischem Sänger- und Technikerpersonal klappt. Das heißt im Regelfall, dass über die bereits beschaffte Technik hinaus normalerweise kein zusätzliches Budget zur Verfügung steht. Sollte es anders sein, dann nicht unbedingt um so besser, denn die Folge einer aufwendigeren Annahme ist nur, dass man es auch wirklich bis in die letzte Reihe hört, wie dünn die Stimmchen sind.

    Nicht alles, was hinkt, ist gleich ein Vergleich, aber ich greife doch mal zu einem:

    "Wir haben an unsere Schule einen Klavierspieler, der bei schulischen Veranstaltungen oder auch mal in Kirchen auftritt. Leider traut der sich kaum, die Tasten zu drücken, und es bleibt immer an mir hängen, ein Klavier aufzustellen, das lauter rüberkommt. Wäre es besser, statt des vorhandenen Kawai GW-20 mit einer E-901 Grenzfläche drin einen Bösendorfer 290 Imperial samt DPA-4099-Mikrofonierung aufzustellen, damit man ihn besser hört?"

    Nein. Es wäre nicht besser. Zumindest nicht in diesem Zusammenhang. Wenn da Gonzalo Rubalcaba auf der Bühne steht, sieht es ganz anders aus, aber nicht hier.

    Meine Empfehlung bleibt die gleiche: Packt das Problem an der Wurzel an. Probt grundsätzlich nur noch mit Band und Anlage und holt nach und nach jeden der Sänger von der Bühne, um sich das anzuhören (einer mehr oder weniger scheint ja da oben eh nicht zu fehlen). Sollte der Weg zur Besserung schon an der ersten Selbsterkenntnis scheitern, dann sollte man auch die Konsequenzen ziehen und sagen, dass eine Verstärkung so lange nicht stattfindet, wie die Defizite *VOR DEM MIKRO* nicht behoben sind. Punkt, Schluss, aus. Möglicherweise holen die sich dann jemanden von außen, der dann mit anderen Mikrofonen, anderer Erfahrung und anderem Knowhow irgendsowas wie eine Chorabnahme zustandebringt. Das wird dauern, nicht einfach sein, Geld kosten, nicht gut aussehen, Aufwand verursachen und trotzdem nicht wirklich optimal klappen.

    Wenn man überhaupt irgendwo die Möglichkeit hat, auf einen Laienchor schon im Vorfeld einzuwirken, dann doch wohl hier an der Schule, wo sowohl Sänger als auch Techniker vor Ort sind und sich zusammenraufen können, oder etwa nicht? Aber es scheint ja vereinzelt körperliche Schmerzen zu verursachen, wenn man zugeben muss, dass auch mit der eigenen heiligen Technik-Kuh und vor allem mit dem eigenen Knowhow nicht jedes Beschallungsproblem zufriedenstellend gelöst werden kann.

    Jetzt aber Ende der Tirade.

  • Schülerchor "laut" bekommen

    • Jeremy
    • 7. Dezember 2012 um 08:29

    Du stehst vor dem ganz alten Problem mit den Chören: Man kann die zwar mit einem relativ hohen technischen Aufwand einigermaßen laut bekommen, aber selbst wenn Du jedem einzelnen Chormitglied ein 500-EUR-Headset an die Backe klebst, das ganze vom absoluten Chorprofi über die höchstmoderne Luxus-PA samt exqusisitem Pultplatz regeln lässt, wird es sich immer noch nach leisen Stimmchen anhören, wenn das eben leise Stimmchen sind. Schaffst Du (oder der Chorleiter) es dagegen, dafür zu sorgen, dass die den Stöpsel aus dem Kehlkopf ziehen und herzhaft Gas geben, dann kommst Du mit einem Bruchteil des Aufwandes zu einem erheblich besseren Ergebnis.

    Ein Chor, der sich als solcher versteht (sich also nicht als reines Vokalensemble betrachtet), muss zunächst mal unplugged funktionieren. Das gilt insbesondere auch für die Band im Zusammenspiel mit dem Chor. Die Defizite, die hier im Bereich der Arrangements und der Probenarbeit offenbleiben, wirst Du mit keiner Technik der Welt ausgleichen können. Ich habe Dich so verstanden, dass es dabei um Schüler geht. Das sagt mir, dass die bei der Chor-Geschichte nicht nur Spass haben, sondern eben auch was lernen sollen. Das, was es hier zu lernen gibt, besteht für mich vor allem darin, dass man eigene Defizite eben gerade nicht nur von einem dazubestellten Dienstleister "wegmachen lassen" kann, sondern dass man zunächst mal den eigenen Teil ordentlich zu liefern hat, bevor andere was dran drehen sollen. Das gilt insbesondere auch für die Band. Haben die verstanden, dass sie einen Chor *BEGLEITEN*? Oder sehen die im Chor bloß die Backgroundvocals der Band?

    Ich habe bewusst darauf verzichtet, irgendwelche wirklich technischen Ratschläge zu geben, denn das, was Du damit wirst beeinflussen können, ist nur ein winziger Teil dessen, was schon vorher passieren sollte. Danach wird's einigermaßen unproblematisch (nicht direkt völlig trivial, aber mit Sachverstand und Spucke gut in den Griff zu bekommen, und zwar unabhängig von irgendwelchen Markennamen).

    (Edit: typo)

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • Jeremy
    • 29. November 2012 um 14:45

    Ich bin mit der Überzeugung groß geworden, dass man im Zweifelsfall mit einer DI-Box immer besser dran ist als ohne, und dass das Signal auf schnellstem Weg runter vom hoplrigen unsymmetrischen Feldweg und rauf auf die gut ausgebaute zweispurige Straße gehen sollte.

    Aber vielleicht könnte jemand mal ein Beispiel konstruieren, wann es tatsächlich besser ist, auf die DI zu verzichten? Mir fällt nämlich keins ein (außer dass man sich den zusätzlichen Verkabelungsaufwand sparen will). Dass es u.U. ohne DI mal genausogut gehen kann, ist mir klar. Aber wirklich besser?

  • Kirchen und E-Bas

    • Jeremy
    • 24. November 2012 um 18:05

    Als selberspielender Bassist mit Chorerfahrung kann ich nur sagen: Das wird schwierig. Zum einen muss der Bassist bereit sein, mitzuarbeiten, sonst ist jede weitere Maßnahme umsonst.

    Wenn dieses eher im personellen Bereich angesiedelte Problem gelöst ist, geht's an die Technik:

    • Der Bass muss so nahe wie möglich ans Ohr und so weit wie möglich weg vom Boden.
    • Raus mit den Bässen aus dem Amp. Wenn das zur Folge hat, dass Du den Bass per DI schon vor dem Amp abgreifst, dann sei es so.
    • Man braucht eine Box mit möglichst kleinen Speakern. Mein Lieblingsgerät für solche Fälle ist z.B. der Phil Jones Briefcase mit nur 2x5" Speakerchen, das ganze mit einem Combostativ vom Boden geholt und in Richtung Ohr gekippt.

    Etwas, das ich selber noch nicht ausprobiert habe, was ich aber jederzeit riskiere würde, wäre es, eine kleine Fullrangebox (8"x1", Marke erstmal egal) aus einem kleinen Bassverstärker zu betreiben (bzw. aus dem Basspreamp, falls die Box aktiv ist) und auf einem niedrigen Boxenstativ direkt ans Ohr des Bassisten zu stellen, aber in eine akustisch möglichst unverfängliche Richtung gedreht. Also quasi die BIO-Lösung (Beinahe Im Ohr).

  • Regenwasser auf Monitorpult = Versicherungsfall?

    • Jeremy
    • 20. November 2012 um 09:53

    Der gesamte Sachverhalt und die daraus entstandene Diskussion liegen mir nach wie vor quer im Magen. Natürlich ist mir klar, dass das Material im Freien potentiell nässegefährdet ist, da kein Bühnendach wirklich dicht ist und da der Wind auch mal von unten kommen kann, alles schon erlebt. Und natürlich ist mir klar, dass man unter diesen Umständen Planen oder vergleichbare Überzieher parat haben muss, um Schlimmeres zu verhindern.

    Aber: Sollte ich mich nicht wenigstens halbwegs darauf verlassen können, dass sich die Pfützen auf dem Dach (von Wassersäcken will ich noch garnicht reden) kontrolliert nach außen entsorgen und nicht plötzlich mitten im "Schutzbereich" des Dachs runterkommen? Das scheint hier passiert zu sein, und das spricht dann ja dafür, dass das nicht nur ein Dach war, welches bestimmungsgemäß halt nicht ganz dicht ist, sondern eines, das schlampig gebaut bzw. unzureichend kontrolliert wurde.

    Schutz vor sich unkontrolliert auf die Bühne entleerenden Wassersäcken sollte eigentlich jedes Dach bieten, sonst kann man sich das ja auch sparen und nur noch bei allerbestem Wetter unbedeckt draußen spielen.

  • Hängemikrofone --> Geeignet für Chorabnahme?

    • Jeremy
    • 18. November 2012 um 12:55

    Für einen Chor mit 30 Personen in einem Bürgerhaus (das war meines Wissens mal die Ausgangssituation) sind die besten Mikrofone immer noch die, die im Lager bzw. im Koffer bleiben. Alles, was recht ist: Das schreit doch direkt nach unplugged.

  • Abnahme einer Harfe

    • Jeremy
    • 25. September 2012 um 10:26

    Das sind leider meistens auch genau die, die sich darüber aufregen, dass die Mikrofonständer den Blick auf das mit den modernsten Mitteln der ästhetisch-adaptiven Maßschneiderei (an Haut und Stoff) neugestaltete Dekolletè der Harfenistin behindern. Man kann`s nicht allen rechtmachen.

  • Abnahme einer Harfe

    • Jeremy
    • 25. September 2012 um 09:16

    Die Harfe ist von der Größe des Instruments wie auch vom Tonumfang her ja am ehesten mit einem Flügel zu vergleichen. Also stell Dir das ganze einfach als senkrecht stehenden Flügel vor und positioniere die beiden Condenser so, wie Du es auch bei einem Flügel gemacht hättest. Der Unterschied ist allerdings, dass die Harfe erheblich leiser ist, zur Strafe dafür kannst Du mit den Mikros nicht so nahe ran wie beim Flügel, weil ja auf beiden Saitenseiten Spielraum für die Hände bleiben muss.

    So betrachtet ist der Tipp mit dem 411 schon ganz sinnvoll. Da bekommst Du als erstes mal recht strammen und vor allem übersprechungsfreien Pegel, und die Feinheiten kannst Du dann mit den Kondensern aufbessern. Zum Vorschlag 57er ins Loch: Klar, da kommt auch was raus. Ich habe das ja auch an Flügeln so gesehen und leider auch gehört. Das ist halt sehr quick'n'dirty, im Zusammenspiel mit den Kondensern aber möglicherweise sogar brauchbar.

    Allerdings, wenn ich mir Deine Ursprungsfrage nochmal durchlese: 40 Personen? Nur Harfe und Geige? Warum scheidet die Unplugged-Lösung eigentlich aus? Beide Instrumente wären eigentllich dafür ausgelegt, das locker zu stemmen.

  • Digitalpult-Updates

    • Jeremy
    • 19. September 2012 um 08:33
    Zitat von "wora"


    das ich kein problem sehe, wenn sich der verleiher aus bug-vermeidungsgründen mehrere wochen zeit für das update lässt (von mir aus auch 4wochen), hatte ich ja schon erwähnt. aber zwei monate oder gar ein halbes jahr, das finde ich schon frech - und dann kann ich auch mal stinkig werden.
    wer diese argumente nicht verstehen will, sollte sich bitte ein anderes betätigungsfeld suchen.

    Ich bringe durchaus Verständnis für beide Seiten der Diskussion mit - auf der einen Seite die Techniker, die zu Recht mit der Verfügbarkeit aktuellen Werkzeugs rechnen können sollten, auf der anderen Seite die Verleiher, die aus welchen Gründen auch immer nicht sofort auf den allerneuesten Update-Zug aufspringen und lieber eine angemessene Zeit warten, bis die Qualitäts-Endkontrolle (sprich die Schnell-Updater) grünes Licht gegeben hat.

    Man kann sicher auch geteilter Meinung drüber sein, wie lange diese Frist laufen soll - vier Wochen, zwei Monate, was auch immer. Aber zumindest in der, nennen wir sie mal "Karenzzeit", sollte der Techniker sein für die Vorgängerversion geeignetes File schon dabeihaben und damit die Show fahren können. Es geht schließlich nicht drum, wer jetzt Recht hat, sondern eine Show stattfinden zu lassen. Wenn im Updatezyklus allerdings schon mehrere Umläufe überschritten wurden, hat auch mein Verständnis irgendwann Grenzen. Das lässt nämlich tiefe Einblicke in die Sorgfalt zu, mit der sich der Dienstleister um seinen Krempel kümmert.

    Was ich mich in diesem Zusammenhang frage: Warum ist eigentlich noch kein Pulthersteller auf die Idee gekommen, in die Pulte eine kleine UTMS-Einheit einzubauen, die, natürlich nur nach vorheriger Freigabe durch eine befugte Person und mit entsprechender Authentifizierung (gerne auch in Hardware, bietet sich ja an), den Download der jeweiligen Updates direkt vor Ort ermöglicht? Dadurch wäre wenigstens das Problem des Updates aus ungeprüfter Quelle vom Tisch - und: Ja, ich würde jemanden, den ich zum ersten Mal an meinem Pult stehen habe, auch vorerst mal als "ungeprüfte Softwarequelle" betrachten. Möglicherweise ließe sich dadurch auch der Verbleib des einen oder anderen vom Laster gefallenen Pultes einfacher aufklären ...

  • Mixerleisten am Mischpultcase - wofür?

    • Jeremy
    • 17. September 2012 um 08:18

    Bei Leuten mit mehr Kraft als Verstand (soll es ja manchmal geben) schaffen die Leisten auch gerne mal den nötigen fingerschützenden Freiraum zwischen Tisch und Case-Kante.

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