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  2. Jeremy

Beiträge von Jeremy

  • wie zügelt ihr zu "rote dj`s" ???

    • Jeremy
    • 6. Februar 2006 um 09:34
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Hier in Hamburg geht in Festinstallationen ohne eingemessenen und plombierten Limiter schon lange nichts mehr.
    Ich kann nicht behaupten, das die Party's deswegen schlechter wären...

    Aber geht das nicht an der eigentlichen Fragestellung vorbei? Das Spiel mit dem Limiter sollte doch inzwischen in diesem Metier als anerkannte Regel der Technik gelten. Problematisch sind, wenn ich nicht völlig falsch liege, diejenigen "Künstler" (für dieses Wort verlangen meine Finger beim Tippen einen Gefahrenzuschlag), die es nicht einsehen wollen, dass Ihrer "Kreativität" pegelmäßige Grenzen gesetzt sind, und deren Schallwellen sich beim Anrennen gegen den Ziegelmauerbegrenzer rechteckige Köpfe holen.

    Oder sehe ich das falsch?

    --
    Jeremy

  • Welche Mikrofonie brauch ich für Räume (Zimmer) !?

    • Jeremy
    • 2. Februar 2006 um 11:10

    Ich versuche mal die beschriebene Situation im (sich ein wenig lichtenden) Kaffeesatz zu lesen:

    Du suchst ein System, das es ermöglicht, von einer Besprechung in der Größenordnung von ca. 10 Personen anschließend einen Mitschnitt zu haben, anhand dessen man ein exaktes Wortprotokoll erstellen könnte.

    Wissen die Leute, dass das passiert (dh. in der Folge: Kann man die zu einer gewissen Kooperation erziehen, die ja auch der Besprechungskultur an sich gut tut ... nicht durcheinanderreden etc. ...)?

    ... oder soll das ganze abhörmäßig konspirativ laufen?

    Wenn nicht verstärkt, sondern nur aufgezeichnet wird, dann würde ich eine angemessene Anzahl von Grenzflächen auf den Besprechungstisch legen und fertig. Die sind ja mal u.a. für genau diesen Zweck "erfunden" worden.

    --
    Jeremy

  • LED-Übertitelungssystem gesucht

    • Jeremy
    • 2. Februar 2006 um 06:46
    Zitat von "Hami"

    @ Jeremy,

    ich meine keine Laufschrift, sondern ein System, bei dem man immer zwei Zeilen im Bild hat, dann auf einen beliebigen Button drückt und die nächsten Zeilen angezeigt werden.

    Ist schon klar. Das sollte eigentlich jedes System, das die Buchstaben laufen lassen kann, auch können. Schießlich bewegst Du Dich bei der von Dir gewünschten Grüße nicht mehr in der Conrad-Laufschrift-ins-Heckfenster-zwischen-die-PMPO-Monster-Bastel-Liga.

    --
    Jeremy

  • LED-Übertitelungssystem gesucht

    • Jeremy
    • 1. Februar 2006 um 15:34

    Die Suche nach "LED Laufschrift" bei Google ergibt mehr Treffer, als ich auf die Schnelle sichten kann, vielleicht ist ja da was für Dich dabei.

    Ich würde mich allerdings nicht unbedingt auf "Word" oder "rtf" versteifen, da diese Dinger ja ohnehin nur nackten Text darstellen.

    --
    Jeremy

  • Stühle transportieren

    • Jeremy
    • 25. Januar 2006 um 22:31

    Spontan denke ich da an Mattenwagen aus dem Turnhallenbedarf. Da hat ordentlich was drauf Platz.

    Günstiger wäre natürlich die Palette mit Platte draufgeschraubt und der Palettenhubwagen. Da kann man die Stühle auch mal mit dem Stapler bewegen.

    --
    Jeremy

  • Truss auf steilem Schihang

    • Jeremy
    • 23. Januar 2006 um 14:53

    Der Verdacht mit den Fotografen im Gerüst stammte von mir. Das ließe sich natürlich durch ein entsprechend durchgesetztes Verbot auch verhindern.

    In diesem Zusammenhang eine andere Frage: Darf ein Gerüst, das zu VA-technischen Zwecken aufgebaut wurde, überhaupt von Personen (und wenn's nur Fotografen sind) begangen werden? Oder gibt es da eine Regel, die dagegen spriche ("Entweder hängen da Traversen oder es gehen da Leute").

    --
    Jeremy

  • Unsere Homepage

    • Jeremy
    • 22. Januar 2006 um 09:39
    Zitat von "gezz-abba"

    der unterschied zwischen bildschirm und papier ist zwischen selbstleuchtend und reflektierend zu suchen .. versucht mal, ein buch in der prallen sonne zu lesen ..

    Ja, nee, schon klar, aber versuch Du erstmal, einen Bildschirm in der plallen Sonne abzulesen ...

    Können wir uns wenigstens soweit einigen, dass die ganz oben vorgestellte HP alles andere als ein "Augenschmeichler" ist?

    --
    Jeremy

  • Unsere Homepage

    • Jeremy
    • 21. Januar 2006 um 21:14
    Zitat von "mediennutte"

    Die "unart" auf computern schwarz auf weiß zu benutzen kommt von unserer jahrelangen gewöhnung an papier.
    die ersten pcs waren ja dunkel, mit hellerer schrift (erst grün dann weiß) und waren definitiv augenfreundlicher.
    nur sah das eben nicht aus wie ein beschriebenes blatt.
    als kann man ruhig, wenn das gesamtkonzept stimmt, dunkle hintergründe verwenden.

    Na ja. Das ist ja fast eine Steilvorlage, der ich einfach nicht widerstehen kann:

    Die ehemalige "Unart", auf Bildschirmen dunkel auf hell zu schreiben, kommt daher, dass es damals einfach nicht möglich war, einen ganzen Bildschirm hell zu machen, nur damit man einzelne Pixelchen in Form von Schriftzeichen dunkel lassen konnte. Und die Gewöhnung an Papier ist nicht Jahre, sondern Jahrhunderte alt. Und dass ein Bildschrim mit grün bzw. weiß auf dunkel augenfreundlicher ist als ein moderner TFT-Schirm mit vernünftigem Farbschema, wage ich zu bezweifeln. Zumindest kann ich es aus eigener Einschätzung und Erfahrung nicht bestätigen.

    --
    Jeremy

  • I don´t need THAT!!!

    • Jeremy
    • 21. Januar 2006 um 09:37
    Zitat von "Georg_Koeln"

    Und da ich mit Sibelius arbeite, espare ich mir den Setzkasten lieber. Vor allem muss ich zu meinen Auftraggebern kompatibel sein, und die arbeiten auch alle mit Sibelius. Deswegen leider Linux = No. :cry:

    Ich habe auch mit beiden schon gearbeitet (Sibelius weniger, Finale erheblich mehr). Aber eins steht fest: Das erste Notationsprogramm, das in dieser Liga spielt und trotzdem auf Linux läuft, wird in mir einen Kunden finden. Dann könnte ich endlich meinen Rechner komplett entfenstern.

    --
    Jeremy

  • I don´t need THAT!!!

    • Jeremy
    • 20. Januar 2006 um 19:00
    Zitat von "akustikkoppler"

    wenns nur um einen noteneditor geht kann dir geholfen werden! der ist bei suse linux auch gleich dabei... ob man damit konstruktiv arbeiten kann, kann ich dir leider nicht sagen...

    Man kann nicht. Das ist im Vergleich zu z.B. Finale oder Sibelius wie ein Kindersetzkasten zu einem professionellen Sekretariat.

    --
    Jeremy

  • Truss auf steilem Schihang

    • Jeremy
    • 20. Januar 2006 um 09:59

    Gibt es das Budget her, einen Gerüstbauer zu engagieren? Nur so als Idee:

    Links und rechts vom Kicker ein Gerüst hochgezogen, Traverse quer drüber, befestigt und gesichert . Fotografen sind auf einen Standplatz im Gerüst wegen der außergewöhnlichen Perspektive auch immer ganz scharf ...

    Außerdem gibt es im Gerüstbau weitaus mehr Möglichkeiten, mit abschüssigem und schlecht befestigtem Untergrund fertig zu werden.

    --
    Jeremy

  • XLR auf Klinke Adapter

    • Jeremy
    • 19. Januar 2006 um 20:15

    Ich bin mir nicht sicher, dass ich verstehe, was Du meinst: In dem Teil ist eine DI-Box integriert, aber es hat keinen XLR-Ausgang? Komisch ...

    Ansonsten:

    XLR-Seite: 1 ist Ground, 2 ist plus, 3 ist minus (Pins sind meistens numeriert).

    Klinke: Schaft ist Ground, Ring ("Vorhaut") ist minus, Tip ("Eichel") ist plus.

    Falls Du nur eine Monoklinke hast (dh. keine "Vorhaut", das Ding ist quasi beschnitten), schließt Du Ground *UND* minus am Schaft an.

    --
    Jeremy

    Fehler ausgebessert. Man soll eben nicht gleichzeitig telefonieren, den Kindern beim Flötenspielen zuhören und ins Forum posten.

  • Unsere Homepage

    • Jeremy
    • 18. Januar 2006 um 09:14

    Das sieht alles sehr selbstgebastelt aus (ist es wohl auch).

    1. Grundregel der Typografie: Man schreibt nicht hell auf dunkel (und schon gar nicht dunkel auf noch dunkler, wie in der Fußzeile), sondern dunkel auf hell.

    2. Grundregel der Typografie: Man verwendet Serifenschriften für Gedrucktes und serifenlose Schriften für Projeziertes (Beamer, Bildschirm, Web, etc. ...)

    Selbstverständlich kann man von diesen Regeln abweichen, aber am besten halt nur dann, wenn man genau weiß, was man tut und warum man es tut.

    3. Grundregel im Web: Sei konservativ in dem, was Du von Dir gibst. Das bedeutet, dass Du nach Möglichkeit darauf verzichten solltest, Techniken einzusetzen, die Dein Gegenüber evtl. nicht zur Verfügung hat. Beispielsweise solltest Du, wo immer es geht, auf Javascript und ähnliches verzichten. Flash-Animationen? Lass es. Es nervt.

    4. Suchmaschinenköder haben im HTML-Output nichts zu suchen. Der Trick, das ganze in der Hintergrundfarbe zu verstecken, ist uralt und war schon damals, als er noch jung war, nicht mehr gut.

    5. ... und noch einiges mehr (Schriftartwechsel ohne Grund, Farbenvielfalt ohne Grund, Seitenlayout mit Tabellen statt per CSS, etc. ...)

    Was ich mit diesem "Verriss" sagen will: Die Sorgfalt, mit der Ihr Eure Homepage entwerft und betreibt, ist immer auch ein Spiegelbild Eurer eigentlichen Arbeit. Zwar wird ein Interessent wahrscheinlich nicht den Quelltext der Homepage studieren, um herauszufinden, mit wieviel Wasser da gekocht wurde. Allerdings sind Verstöße gegen elementare Regeln (s.o. blaue Schrift auf schwarzem Hintergrund, ...) für jedermann sofort sichtbar und störend, ohne dass man die Regeln tatsächlich kennen muss. Man merkt einfach, "dass es nicht passt" und dass man das ganze nicht wirklich lesen kann.

    Mein Tipp: Tritt jeden "Webeditor", der solchen Code abliefert (also z.B. Frontpage, Netobjects Fusion, Dreamweaver und wie sie alle heißen) mit Schwung in die Tonne und beschäftige Dich stattdessen mit Cascading Stylesheets (das ist absolut keine schwarze Kunst). Wenn Du mit CSS-basiertem Design Deine Vorstellungen nicht verwirklichen kannst (und da geht wirklich eine ganze Menge, das würdest Du nicht für möglich halten), dann wäre es vielleicht der richtige Augenblick, die Vorstellungen anzupassen.

    --
    Jeremy

  • BigBand

    • Jeremy
    • 17. Januar 2006 um 16:25

    Das ist schwierig zu sagen, insbesondere spielen da Burget- und vor allem Glaubensfragen eine entscheidende Rolle.

    Grundsätzlich sollte man mal davon ausgehen, dass eine einigermaßen eingespielte Bigband (und mit 30 Personen ist die ja beinahe doppelt besetzt) in Unplugged-Konfiguration schon recht homogen und ausgewogen klingen sollte. Solange das nicht der Fall ist, macht es wenig Sinn, die Ausgewogenheit über die Mikrofonierung herbeiführen zu wollen.

    Ab dann gibt es schon die erste Entscheidung, die eher eine Glaubensfrage als eine sachlich zu klärende darstellt: Clips wie das AKG C419 oder Mikros auf Ständern. Beides funktioniert, beides hat Vor- und Nachteile. Wenn die Bläser in der Lage sind, mit dem Mikroabstand zu arbeiten, dann sollten man ihnen diese Möglichkeit auch geben, ansonsten ist es u.U. einfacher, zuverlässige und gleichmäßige Pegel von den Clips zu bekommen.

    ACHTUNG: Beim Blech sind sich die Clips und die Dämpfer gerne mal im Weg!

    Wie gesagt, der erste Schritt ist, die Band an sich zum Klingen zu bringen. Suche mal nach "Chorabnahme", dazu ist hier schon einiges diskutiert worden, auch über Bigbands wurde schon manches gesagt.

    --
    Jeremy

  • Streicherabnahme und Rockband

    • Jeremy
    • 17. Januar 2006 um 15:24
    Zitat von "4Art"

    Eine kurze Frage...

    Ist so etwas hier eigentlich auch schon klangverfälschend bzw. eine Verunstaltung des Instrumentes? Ansonsten finde ich den Ansatz durchaus spannend!

    http://www.appliedmic.com/details.asp?ID=35

    Alles, was an das Instrument gebaut/geklebt/geschraubt/geklemmt wird, derändert in mehr oder weniger hörbarem Ausmaß das Schwingungsverhalten und somit den Klang. Je kleiner und leichter ein Instrument ist, um so eher wird man das auch wirklich merken (ein Kontrabass verträgt mehr "Anbauten" als eine Geige). Was wahrscheinlich eine noch viel größere Rolle spielt, ist das subjektive Empfinden des Spielers. Wenn ich da von mir selbst ausgehe (was man bei Beschreibungen eines subjektiven Empfindens eigentlich immer machen sollte): Der Kontrabass spielt sich nackt (dh. ohne jeden Pickup oder Transducer) anders als mit den Dingern, und er hält sich vor allem ohne einen am Saitenhalter angebrachten Preamp anders als mit dem Kästchen. Ich habe da immer das Gefühl, dass das Instrument nicht richtig "ausgewuchtet" ist, dass die Balance nicht wie gewohnt ist.

    Bei dem von Dir beschriebenen System hätte ich erhebliche Befürchtungen, dass das Gewicht des Senders das ganze Instrument handlingmäßig völlig aus dem Gleichgewicht bringt, somit für ein unkomfortables Gefühl beim Geiger sorgt und demzufolge "gar nicht richtig klingt". Gerade die Leute mit den filigranen akustischen Instrumenten haben da ja einen Hang zur Esoterik, dem mit vernünftigen Argumenten nicht immer beizukommen ist.

    Aber vom Prinzip ist das, was Du da genannt hast, schon sinnvoll: Schonend und leicht zu montieren, ohne dabei die wirklich schwingenden Teile (Decke und Boden) über Gebühr zu bedämpfen. Die Geiger werden's, wie gesagt, evtl. anders sehen ...

    --
    Jeremy

  • Streicherabnahme und Rockband

    • Jeremy
    • 17. Januar 2006 um 13:30
    Zitat von "wora"

    es gibt von der firma schertler ein abnahmesystem, bei dem ein elektrostatischer schwingungsaufnehmer mit kork in den saitenhalter eingeklemmt wird.
    und es gibt einen elekrodynamischen tonabnehmer, der mit knetmasse oder klemmhalter an das instrument angebracht werden kann.
    der hersteller verspricht:
    "Reduktion von Übersprechen auf ein Minimum (40 dB besser als ein herkömmliches Mikrofon)"

    Hast Du da irgendeine genauere Bezeichnung? Alles, was ich bisher bei Schertler gefunden habe, wird entweder aufgeklebt (fällt hier somit weg, s.o.) oder muss in den Steg eingepasst werden. Und gerade dieses Einpassen in den Steg ist nicht ganz trivial. Ich habe sowas schon öfter gemacht, und da kommt es wirklich darauf an, den richtigen Anpressdruck zu finden. Das kann zwar rein zufällig auf Anhieb rein zufällig funtkionieren, es ist aber genausogut möglich, dass man entweder mit dünnen Furnierstreifen zufüttern muss (das geht ja u.U. noch) oder aber mit der Feile Material wegnehmen (Achtung, Blutsturzgefahr!!!).

    --
    Jeremy

  • Streicherabnahme und Rockband

    • Jeremy
    • 17. Januar 2006 um 11:38
    Zitat von "mediennutte"

    interessant wäre eine lösung die ähnlich der stütze angeklemmt wird, und in dessen mitte sich ein ähnliches prinzip wie beim C411 befindet, das einfach nur an den body drückt, und so dessen schwingungen überträgt.

    Wäre interessant. Denkst Du dabei an eine ähnliche Mechanik wie die Innendämpfer in manchen Trommeln? Vielleicht sogar mit regulierbarem Anpressdruck? Klar muss allerdings sein, dass alles, was das Schwingungsverhalten des Instruments auch nur im geringsten beeinflusst, sofort den Klang verändern wird. Aber hier geht es ja schließlich darum, die Geigen unter eigentlich ungeeigneten Rahmenbedingungen ans Spielen zu bekommen.

    Frage an die Geiger unter uns: Ist die Schulterstütze eigentlich ein höchst-Individueller Bestandteil des Instruments oder ist da ein abnahmetechnisch erforderlicher Austausch bzw. eine geringfügige Modifikation (z.B. Anbringen eines geeigneten dünnen Schwanenhalses) denkbar?
    --
    Jeremy

  • DIE HÄRTESTEN SPRÜCHE DIE EIN PA TECHNIKER

    • Jeremy
    • 17. Januar 2006 um 07:29
    Zitat von "bertZ"


    Jeremy bezog sich auf eine Ähnlichkeit von Hammond und Kirchenorgel, die Lautstärke betreffend. Dass die Hammond als Ersatz gedacht war, bezweifelt keiner, aber in Funktionsweise und Bau sind sie einfach nicht zu vergleichen... Die Hammond wird verstärkt, eine Kirchenorgel nicht. Sorry für OT...

    Mein Post war durchaus so gemeint, dass die Hammond dafür vorgesehen war, die teure, aber potente Pfeifenorgel bzw. das billige, aber schwachbrüstige Harmonium durch ein bezahlbares und trotzdem durchsetzungsfähiges Instrument zu ersetzen.

    Ein nicht zu unterschätzender Teil der Entwickungen im instrumentalen und beschallungstechnischen Sektor ist ja mehr oder weniger "ad maiorem Dei gloriam" erfolgt.

    --
    Jeremy

  • Streicherabnahme und Rockband

    • Jeremy
    • 17. Januar 2006 um 07:13
    Zitat von "wora"

    ich weiss das ihr es alle gut meint, aber einige antworten gehen doch arg an der ursprünglichen frage vorbei.

    Die ursprüngliche Frage wirft halt auch einige Probleme auf, deren Lösungen sich gegenseitig ausschließen oder zumindest behindern. Insofern solltest Du, denke ich mal, dem Forum keinen Vorwurf machen, wenn da Lösungen angeboten werden, die Du nicht bloss "lieber nicht" machen willst, sondern die Du "aber nun wirklich nicht" machen kannst/darfst.

    Du suchst eine Lösung, die

    [ ] klanglich attraktiv ist,
    [ ] mit hohen Umgebungslautstärken zurecht kommt, und
    [ ] keinerlei Eingriffe im/am Instrument erfordert.

    Beliebige zwei von drei Kreuzen sind da recht einfach zu setzen, nur sobald das dritte dazu kommt, wirds haarig.

    Von der Idee mit den E-Geigen bin ich persönlich nicht wirklich angetan (wobei ich natürlich die näheren Umstände der Aufführung nicht kenne). Schließlich hört das Auge mit, und wenn man sich schon die Mühe macht, echte Streicher in den musikalischen Kontext zu integrieren, dann sollten das auch echte Streicher sein. Man verpasst dem Flamenco-Gitarristen ja auch nicht einfach eine Solidbody-Gitarre, weil die auf der Bühne einfacher zu handeln ist (überspitzt formuliert), insofern kann ich die Vorbehalte des MD nachvollziehen.

    So wie ich es sehe, ist von der obigen Auswahl das erste Kreuz dasjenige, mit dem man manöverieren kann. Selbst wenn das ganze klanglich am Optimum vorbei zielen muss, kann man das EQ-technisch noch geradebiegen. Bei den Geigen und Bratschen sehe ich das kleinere Problem. Da sich ja eine Lösung mit Minimikrofonen an kleinen Schwanenhälsen o.ä. herauszukristallisieren scheint, sollte man, um die Befindlichkeiten der Streicher zu berücksichtigen, evtl. darüber nachdenken, ob man die Dinger nicht an der Schulterstütze befestigt und den Schwanenhals um den Korpus herumführt (genügend Länge vorausgesetzt). So bleibt der Korpus von Fremdeinflüssen völlig frei.

    Bei den Celli wird das eher schwierig. Hier könnte ich mir her vorstellen, vom Stachel ausgehend eine möglichst leichte Halterung zu basteln, die ein kleines Mikrofon in der gewünschten Position halten kann (Denkansatz: Man nehme die Klemmen, mit denen die Tanzmusiker ihre Aschenbecher am Notenständer befestigen, paare das ganze mit der Mechanik einer möglichst filigranen Schreibtisch-Klemmlampe, und hoffe, dass das gutgeht). Auf die Art und Weise behält der Cellist das Mindestmaß an Bewegungsfreiheit, das er im Sitzen ja auch noch braucht, und die Position des Mikros bleibt erhalten. Eingriff am Instrument: Zero.

    Ich möchte nochmals betonen: Das sind alles nur Workarounds, die dadurch erforderlich werden, dass eine in meinen Augen vernünftige und praxisnahe Lösung (Kontakt-PUs auf die Instrumente und gut) abgelehnt wird. Die Gründe dieser Ablehnung mag man akzeptieren oder nicht, aber die Ablehnung an sich ist nun mal Fakt.

    --
    Jeremy

  • Passen diese Boxen zu dem Amp???

    • Jeremy
    • 16. Januar 2006 um 12:13

    Ja. Über die geringfügige Differenz (525W Amp <-> 400W Speaker) würde ich mir keine grauen Haare wachsen lassen. Es ist sogar eher von Vorteil, wenn der Amp mehr Leistung kann, als die Speaker offiziell vertragen.

    Wenn Du das Setup natürlich knüppelst bis zum Erbrechen, dann können die Speaker schon darunter leiden (das wäre aber auch schon bei einem erheblich schwächeren Amp der Fall).

    --
    Jeremy

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