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BigBand

  • soho
  • 17. Januar 2006 um 16:04
  • soho
    Beiträge
    6
    • 17. Januar 2006 um 16:04
    • #1

    Hallo,

    ich betreue zur Zeit häufiger eine Big Band. Sind so 30 Mann/Frau. Auftritte sind meistens in Hallen.
    Nun sind wir drauf und dran eine eigene Anlage zu kaufen. Deshalb auch meine Frage, wie ihr mirkofonieren würdet.
    eher Einzelabnahme mit clip ons alla AKG C419 (kostet natürlich auch erst mal mehr, und ich bin mir auch nicht sicher ob man das in Hallen braucht),
    oder vier Overheads vor die Band plus Solomikrofone (Welche findet ihr da am besten? C391? Neumänner werden es wohl nicht...)

    viele Grüße
    soho

  • Jeremy
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    Beiträge
    1.491
    • 17. Januar 2006 um 16:25
    • #2

    Das ist schwierig zu sagen, insbesondere spielen da Burget- und vor allem Glaubensfragen eine entscheidende Rolle.

    Grundsätzlich sollte man mal davon ausgehen, dass eine einigermaßen eingespielte Bigband (und mit 30 Personen ist die ja beinahe doppelt besetzt) in Unplugged-Konfiguration schon recht homogen und ausgewogen klingen sollte. Solange das nicht der Fall ist, macht es wenig Sinn, die Ausgewogenheit über die Mikrofonierung herbeiführen zu wollen.

    Ab dann gibt es schon die erste Entscheidung, die eher eine Glaubensfrage als eine sachlich zu klärende darstellt: Clips wie das AKG C419 oder Mikros auf Ständern. Beides funktioniert, beides hat Vor- und Nachteile. Wenn die Bläser in der Lage sind, mit dem Mikroabstand zu arbeiten, dann sollten man ihnen diese Möglichkeit auch geben, ansonsten ist es u.U. einfacher, zuverlässige und gleichmäßige Pegel von den Clips zu bekommen.

    ACHTUNG: Beim Blech sind sich die Clips und die Dämpfer gerne mal im Weg!

    Wie gesagt, der erste Schritt ist, die Band an sich zum Klingen zu bringen. Suche mal nach "Chorabnahme", dazu ist hier schon einiges diskutiert worden, auch über Bigbands wurde schon manches gesagt.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Hubert Barth
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    • 17. Januar 2006 um 19:41
    • #3

    Ich würde da ungern mit Clips arbeiten. In kleineren Räumen braucht man eigentlich nur 3-4 Mikros (Ansagen, Solisten, Bassdrum, Gesang, falls vorhanden, DI für E-Piano). Selbst bei mittelgroßen Sälen können sich 2 Satzbläser ein Mikro teilen. Wenn die Saxophone noch Flöte spielen ist ein Clip auch eher unpraktisch.
    Wie kommt es zu der großen Besetzung, normal wären doch 16-20?

  • karel noon
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    • 18. Januar 2006 um 00:10
    • #4

    als tip würde ich mir mal ein konzert von max rabe ansehen, der hat eine gute mischung aus einzelabnahmen und einzelnen mikros die für soli genutzt werdn können.
    clips (wenn überhaupt AT pro35x) würde ich nicht nehmen, ist eher was für bläser bei einer rockband.
    also ich würde es pi mal auge, ohne budget und auftrittsort kentnisse so machen:
    ein großmembran kondensator hinter welches sich alle solosänger stellen können.
    zwei oder vier (je nach aufstellung) kondenser (z.b. Samson CO2 oder km184 ) für den chor.
    zwei weitere mics (eins dynamisch eins konenser -RE20/md421 und at4040)
    für solo instrumente, die müssen sich dann auch dahinter stellen, macht auhc showmäßig sinn.
    und dann je nach aufstellung, und saal einzelne mics für leise instrumente, und overheads für instrumentengruppen.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • ProSound
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    473
    • 18. Januar 2006 um 09:35
    • #5

    Ich würde sagen das kommt ganz auf die Hallengröße und das vorhandene Holz an. In kleineren Hallen reicht eine einfache Gesangsanlage, da die Institution "Big Band" ja auch unplugged (bis auf den Gesang) sehr gut funktioniert. Ab einer gewissen Größe würde ich dann anfangen für die Soli Mikros zu verwenden. Je nach Anspruch tuts da bei knappem Budget auch ein SM 58 bzw. SM 57 je nach Instrument. Bei richtig großen Hallen würde ich mit Großmembranen in Overheadfunktion für jeweils ca. 3 Instrumente arbeiten. Das Schlagzeug wird dabei natürlich klassisch mikrofoniert. Für Solisten zusätzlich direkte Mikrofonierung.

    Die Idee alles mit Clips zu machen würde ich nur verwirklichen, wenn man die Big-Band mit einer Rockband kombiniert und durch Gitarrenamps etc. zu viel Noise auf der Bühne hat...

    http://www.davidheuer.de

  • soho
    Beiträge
    6
    • 18. Januar 2006 um 11:54
    • #6

    das is eher ne hobby bigband.. deshalb so viele leute.

    also da die bigband mit keiner rockband zusammenspielt und die hallen wirkich nicht so groß sind, tendiere ich zur zeit zu overheads+ solomikrofone. die rhythmusgruppe lass ich mal außen vor, das ist ja kein probelm.

    was könnt ihr denn für mics empfehlen? c391? das wäre das, was auch ins budget passen würde. gibts noch andere tipps in dieser klasse?

    grüße
    soho

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 18. Januar 2006 um 12:17
    • #7

    du kannst mal als Overhead testen:

    Behringer B2

    Diese Dinger bringen trotz Taschengeldpreis eine Qualität raus die begeistert. ( ca 150,-)
    Als es erfunden wurde hatten die Chinesen scheinbar grad Urlaub :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • karel noon
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    • 18. Januar 2006 um 12:21
    • #8

    also ich selber bin ein großer fan von audio technica, da gibt es auch welche in der preisregion, die c391 finde ich selber nicht so gut.
    auf jeden fall finger weg von "günstigeren" akg, wie c1000 oder c3000, die bringen dich nicht weiter.
    Studio projects und rode haben auch einige tolle produkte im mittelfeld, das hilft wohl wirklich nur ausprobieren.
    wenn es sehr günstig sein soll kann ich wie oben schon angedeutet Samson CO2 empfehlen, gibtes als stereoset für 100€, und sind dafür extrem gut.
    wie gesagt, um das probieren einiger verschiedener mics wirst du nicht herum kommen. vieles ist persönlicher geschmack, und viel hängt auch vom restlichen equipment ab.

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