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  1. PA-Forum
  2. Jeremy

Beiträge von Jeremy

  • Außendienst Jobs

    • Jeremy
    • 28. November 2005 um 14:43

    Postleitzahlengebiete 2 bis 8 ... da wenn der Außendienstler nur ein einziges Mal von Berchtesgaden (PLZ 84371) nach Oldenburg in Holstein (PLZ 23758) fährt, sind das Fahrtkosten, die man nicht mal eben so aus der Portokasse begleichen kann. Zudem muß man ja da schon beinahe zweisprachig sein (Plattdeutsch und Gebirgsdeutsch) ...
    :twisted:

    --
    Jeremy

  • Mikrofontäschlein

    • Jeremy
    • 22. November 2005 um 06:59

    Schau Dir mal die Sachen von Maxpedition an. Das Zeug ist unkaputtbar. Es kann Dir allerdings passieren, dass, wenn Du z.B. ein 58er in eine Maxpedition-Tasche steckst, das Mikro liegenbleibt und nur die Tasche verschwindet ...

    --
    Jeremy

  • Mackie PA

    • Jeremy
    • 16. November 2005 um 19:32
    Zitat von "puresoundmusic"

    Die Tops sind wohl etwas schwerer, aber ich hab dieses ganze Geschwafel über Gewicht satt. Wir sind doch keine Mädchen, oder?

    Manche schon ...

    ... und das Gewicht wird irgendwann mal ein entscheidendes Kriterium sein. Je weniger es das jetzt ist, um so eher wird es das später sein (verstehe ich diesen Satz überhaupt selber noch?)

    --
    Jeremy
    (der früher auch mal einen Flügel ohne Rampe oder Lift zu viert auf eine 120cm hohe Bühne gewuchtet hat, jetzt aber schon sehnsüchtig darauf wartet, dass auch die Getränkekisten Räder bekommen)

  • der wahre final countdown!!!!

    • Jeremy
    • 16. November 2005 um 14:05

    Sowas geht doch eigentlich nur, wenn der Toni dem Sänger einen Pitch Shifter in den Monitorweg steckt und den um ziemlich genau einen Ton verstellt ... das wäre aber auch die ultimative Sabotage für lästige Sängerinnen ... es reicht ja oft schon ein viertel oder achtel Ton ...

    --
    Jeremy

  • Konferenzraum mit Audio ausstatten

    • Jeremy
    • 16. November 2005 um 08:47
    Zitat von "4Art"

    ... Sauber verkabeln, in ein nettes 19-Zoll-Rack einbauen und gut ist. Diese Kiste - zusammen mit einem DVD-Player und dem Numark 3-fach-Videoscreen zusammen sowie einem ACL-Nano-System kann dann auch als wunderbare Messe-Präsentationskiste weiterentwickelt werden.

    Davon halte ich nichts; das bezieht sich natürlich nicht auf die Qualitäten eines solchen Systems, sondern nur auf die "Logistik". Wenn ich den Threadstarter richtig verstanden habe, ist das zu beschaffende System so gut wie ausschließlich im internen Besprechungsraum im Einsatz, dh. ein mobiler Betrieb findet nicht statt. Dann verschandle ich mir doch den Konferenzraum nicht mit einer 19"-Kiste, die irgendwie immer im Weg steht und bei der die Kabel immer irgendwie unaufgeräumt durch die Gegend laufen.

    Die Mobilität hätte zwar für den Messeeinsatz (und bis jetzt ist kein Wort gefallen, dass der mal kommt..) Vorteile, aber wer weiß, ob das System dann für den konkreten Messestand wirklich geeignet ist. Wenn dann obendrein das veranschlagte Budget (ohne jetzt eine Aussage treffen zu wollen, ob dieser Ansatz sinnvoll ist oder nicht) um das Dreifache überschritten wird, denke ich, dass da eine Lösung vorgeschlagen wird, für die das passende Problem fehlt. Die Lösung ist klasse, ganz ohne Zweifel, nur das Problem ist falsch.

    --
    Jeremy

  • Konferenzraum mit Audio ausstatten

    • Jeremy
    • 15. November 2005 um 12:17

    Vergiss bitte bei einem so beschränkten Budget die Verkabelung nicht.

    Zur PA würde ich hier wirklich noch nicht greifen, 70m² hin oder her. Es handelt sich doch eher um die Studio-Abhörsituation, wo man die Aufmerksamkeit des Publikums voraussetzen kann und nicht erst erzwingen muss. Du wirst wohl auch keine kreischenden und johlenden Teenies übertönen müssen.

    Ein recht schönes kleines und günstiges Multimediasystem ist. z.B. das Syrincs M3-220 (dürfte so um die 500 EUR, eher noch drunter zu haben sein). Ich habe das System schon öfter in vergleichbaren Räumen und Situationen gehört, und ich traue dem das ohne weiteres zu.

    Falls natürlich bei der Firmenweihnachtsfeier "This is Spinal Tap" an die Wand geschmissen werden soll, könnte es evtl. an seine Grenzen kommen.

    --
    Jeremy

  • chor overhead abnahme -->spezial (kirche)

    • Jeremy
    • 14. November 2005 um 12:37

    Standardantwort ins solchen Fällen: Chöre wurden ja gerade deshalb erfunden, damit man den Gesang durch die ganze Kirche hört. Jeder halbwegs anständige Chor sollte somit in der Lage sein, eine Kirche unplugged zu besingen. Da aber hier das PA-Forum und nicht das Unplugged-Forum ist, ist das wahrscheinlich die unzulässige Antwort.

    Falls ich Deinen Post richtig verstanden habe (das war nicht einfach, evtl. solltest Du mal ausprobieren, wozu der "Vorschau"-Button da ist, nur als Tipp), sollst Du in einer Kirche, die ca. 600 Personen fasst, verschiedene Chöre abnehmen. Das ganze soll vermutlich mit unsichtbaren Mikrofonen, unsichtbaren Boxen, unsichtbarem Amping und unsichtbarer Verkabelung stattfinden, und Du selber sollst vermutlich zur Deckung des verfügbaren Budgets noch Geld mitbringen und Dich dann auch unsichtbar machen.

    Die unsichtbaren Mikrofone und Boxen dürfen weder auf dem Boden abgestellt noch an der Wand befestigt werden, was entweder die Anwendung des "Leviatus"-Zaubers (oder so) durch einen Hogwarts-Absolventen oder aber einige lokal eng begrenzte Antigravitationsfelder erfordert.

    Ernsthaft: Wenn dort die Mikrofonstative schon als störend empfunden werden, dann dürfte jede Art von Genie oder Traverse erst recht ausscheiden. Somit gibt es außer der Unplugged-Geschichte nur zwei Möglichkeiten: Entweder du stellst die Mikros auf gaaanz niedrige Stative (bis hin zum Nullstativ=Grenzfläche) vor dem Chor auf den Boden, oder Du versuchst, mit einem wirklich langem Galgen von hinten über den Chor zu kommen. Das fällt halt dann wieder stärker auf.

    Irgendwie habe ich aber die Befürchtung, dass es eine richtig zufriedenstellende Lösung hier nicht geben wird.

    --
    Jeremy

  • PA für einen E-Bass

    • Jeremy
    • 13. November 2005 um 18:39

    Im Prinzip schließe ich mich dem an, was oben schon beschrieben wurde: Ein Ampeg-Stack, und alles wird gut (sofern die Bassistengleichung "Laut=Gut" noch gilt).

    Ansonsten könnte man, wenn das ganze unbedingt mit PA-Material gemacht werden soll, einfach einen Subwoofer darunterlegen. Voraussetzung dafür ist, dass der Basscombo einen seriellen Einschleifweg hat (den haben eigentlich die meisten). Du holst Dir das Signal aus dem Send (nach Möglichkeit post-EQ), trennst es auf, schickst die Subs in den Sub und den Rest zurück in den Combo. Der kann dann seine ganze Kraft auf die höheren Frequenzen konzentrieren (je nach Sub so ab 200Hz, kommt halt drauf an, was gerade da ist).

    --
    Jeremy

  • Leuchtparkett für Galabühne

    • Jeremy
    • 12. November 2005 um 15:53

    Bei MTV's "Pimp My Ride" haben die Spinner mal einen Fahrzeugboden mit Schallplatten (Vinyl) ausgelegt und das ganze dann mit Gießharz versiegelt. Das wäre vielleicht eine Option, wobei ich nicht einschätzen kann, wie lange das einer Tanzbodenbelastung standhält.

    --
    Jeremy

  • Raus mit der Wahrheit ! STATIVFÜSSE

    • Jeremy
    • 11. November 2005 um 10:06
    Zitat von "bossjan"

    also wer Stativfüße weg lässt, der kann sich schon mal in paar Möbel für 6m² suchen...

    Seit wann sind die Zimmer im Hoheitshotel nicht mehr möbliert? Schaffen die dann demnächst auch noch die Vollpension und die 24/7-Security ab oder was?

    Ernsthaft: Wenn der Techniker nicht den Platz für ordnungsgemäße Stative bekommt, dann bekommt der Veranstalter kein Licht (oder was auch immer dort oben hätte sein sollen).

    --
    Jeremy

  • Ordnungsamt-Kontrollen

    • Jeremy
    • 10. November 2005 um 19:56

    nachwuchslichtler: Du hast die dritte Sorte vergessen, nämlich diejenigen, die sich selber für normal und alle anderen für bescheuert halten. Das sind die gefährlichsten von allen. Bist Du Dir wirklich sicher, dass Du nicht zu denen gehörst?

    Ernsthaft: Mir stellen sich alle Haare auf, wenn Menschen (auch Hiphopper gehören dazu!) nur auf Grund ihres Aussehens, ihrer Kleidung oder ihrer Gebräuche in "Sorten" eingruppiert werden, und gleich der Hinweis nachgeschoben wird, dass bestimmte Gesetze nur für eine "Sorte Mensch" da sind, nicht jedoch für die anderen.

    Tritt ganz schnell einen oder besser noch zwei Schritte von dem Graben zurück, vor dem Du gerade stehst, und denk nach, wie gefährlich das ist, was Du da oben gesagt hast.

    Das Jugendschutzgesetz ist für alle da, aber insbesondere für die, die sich noch nicht auf ein gefährliches Gleis begeben haben. Ich habe einige Jahre ehrenamtliche Jugendarbeit auf dem Buckel, und ich habe es noch nie erlebt, dass Kids, die geraucht und gesoffen haben, wegen der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes wieder "sauber" wurden. Da müssen ganz andere Geschütze ran.

    Diese Diskussion hat aber jetzt mit PA langsam garnichts mehr zu tun, deshalb ziehe ich hier meinen persönlichen Schlusspunkt.

    ______________Schlusspunkt_______________

    --
    Jeremy


    ERLÄUTERUNG ADMIN: Dieser Beitrag bezieht sich auf einen anderen Beitrag, der aus gutem Grund hier entfernt wurde.

  • Ordnungsamt-Kontrollen

    • Jeremy
    • 10. November 2005 um 14:56
    Zitat von "Nachwuchslichtler"

    Ich denke mal, es kommt einfach auf die Situation an. Können wir das jetzt bitte beenden, denn ich denke so kommen wir nicht weiter.

    Ich versuche mal, zusammenzufassen:

    • Muss der DJ, LJ, oder sonstige Technikdienstleister auf Aufforderung der Obrigkeit (Polizei, Ordnungsamt, Jugendamt, wer auch immer ...) die Anlage aus- das Licht an- und die Stimmung kaputtmachen?

      • Ansprechpartner für derartiges Einschreiten ist der Veranstalter, es sei denn, es ist die sprichwörtliche (und einer nachträglichen Einzelfallüberprüfung unterziehbare) Gefahr im Verzug. Dass sich da bloß noch ein paar Leute im Schuppen aufhalten, die hier nicht mehr sein sollten, sehe ich noch nicht als Gefahr.
      • Die Obrigkeit sitzt vort Ort im Zweifelsfall am längeren Hebel. Wenn die ausmachen wollen, dann wird eben ausgemacht. Es empfiehlt sich, mit etwas gesundem Menschenverstand das beste aus der Situation zu machen.
    • Darf der Veranstalter/Wirt/Türsteher/Securityfritze den Personalausweis als Pfand behalten, um das rechtzeitige Verlassen des Lokals durchzusetzen?

      • Ja, darf er, wenn ihm der Ausweis freiwillig ausgehändigt wird. Er darf das auch zur Bedingung für den Betritt seines Lokals machen. Im Fall einer Kontrolle durch die Polizei kann man ja einfach darauf hinweisen, wo sich der Ausweis gerade befindet.
    • Macht das alles Sinn und Spass?

      • Nein, Spass macht es nicht. Weder den Kiddies, die um ihr nächtliches Vergnügen gebracht werden, noch den Polizisten, denen bestimmt auch was anderes lieber wäre als sich nach Mitternacht durch verrauchte Spelunken zu quälen, noch den Wirten, denen in dieser Zeit der Umsatz fehlt. Über den Sinn lässt sich streiten. Wer, so wie ich (oder LJKiki), schon halbe Kinder ("halb" bitte ich hier durchaus wörtlich zu nehmen, da haben ganze Körperteile gefehlt) aus Autos gekratzt hat, weil die sich vor lauter Erwachsensein, Coolness und "Ich-habe-das-alles-voll-krass-im-Griff"-Selbstüberschätzung um die Bäume gewickelt haben, wer in der Nacht zu dritten Mal die Kinderkotze aus dem Rettungswagen gewischt hat und wer im Bekanntekreis schon das große Heulen erlebt hat, weil die Kiddies nicht mehr lebendig von der "harmlosen" Feier zurückgekommen sind, wird da eher eine etwas restriktivere Linie fahren wollen.
      • Erwachsene Menschen kann man kaum vor sich selber schützen. Dann sollte man wenigstens versuchen, die Kiddies vor sich selber (und vor der Profitgier anderer Erwachsener) in Schutz zu nehmen.
      • Ich bin weit davon entfernt, dem Polizeistaat das Wort zu reden. Aber wenn die Eltern auf ihre Kinder nicht genug Einfluss haben, um dafür zu sorgen, dass die um Mitternacht zuhause sind, dann muss man auch mal an der Erziehung der Eltern ansetzen. Ein nächtlicher Besuch auf der zuständigen Wache, um die Kinder dort abzuholen, wirkt da oft Wunder.


    --
    Jeremy

  • Ordnungsamt-Kontrollen

    • Jeremy
    • 9. November 2005 um 22:17
    Zitat von "hink"

    Aber ich lese das so, dass sich jeder ab 16 Jahren ausweisen koennen muss! Und das ist nach dem einkassieren des Persos nicht mehr möglich.


    Doch. Du musst ja der "Amtsperson" (und nur eine solche hat ein im Gesetz festgelegtes Recht, Deinen Ausweis zu kontrollieren), nur sagen, dass Dein Ausweis als Pfand am Einlass hinterlegt ist. Dann wird der eben dort geholt und geprüft. Du hast erst ein Problem, wenn Du die Kneipe ohne deinen Personalausweis verlässt und dann kontrolliert wirst.


    Zitat von "hink"

    Deswegen verstößt nach meinem Empfinden, derjenige, der Persos als Pfand nimmt, gegen das Ausweisgesetz und damit ist für mich der Perso als Pfand ungeeignet.

    Lies Dir das Gesetz mal genau durch. Da steht keine Silbe davon drin, dass jemand, der einen Personalausweis als Pfand nimmt, gegen ein Gesetz verstösst. Es steht auch nicht drin, dass Du den Ausweis immer am Leib tragen musst.

    --
    Jeremy

  • Ordnungsamt-Kontrollen

    • Jeremy
    • 9. November 2005 um 13:38
    Zitat von "hink"

    Ein Türsteher ist keine Behörde. Allerdings ist die Discothek auch keine öffentliche Einrichtung, zu der Du kraft Benutzungssatzung o.ä. Zutritt zu haben hast. Somit kann der Türsteher von Dir beinahe jede beliebige Gegenleistung verlangen, bevor er Dich in sein Etablissement lässt. Solange diese legal und nicht sittenwidrig ist, wirst Du Dich fügen müssen.

    --
    Jeremy

  • Ordnungsamt-Kontrollen

    • Jeremy
    • 9. November 2005 um 11:34

    Nochmal von vorne:

    §1 Abs. 1 des Gesetzes über Personalausweise (PersAuswG) lautet:

    Deutsche im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und nach den Vorschriften der Landesmeldegesetze der allgemeinen Meldepflicht unterliegen, sind verpflichtet, einen Personalausweis zu besitzen und ihn auf Verlangen einer zur Prüfung der Personalien ermächtigten Behörde vorzulegen; dies gilt nicht für Personen, die einen gültigen Paß besitzen und sich durch diesen ausweisen können. Der Ausweispflicht kann auch durch Vorlage eines vorläufigen Personalausweises genügt werden.

    Auf gut Deutsch: Ab 16 Jahren musst Du Dich per Personalausweis oder Pass ausweisen können, und zwar gegenüber allen Behörden, die zur Feststellung der Personalien berechtigt sind.

    §1 Abs. 1 des Gesetzes über Personalausweise (PersAuswG) lautet:
    Der Personalausweis und der vorläufige Personalausweis können auch im nichtöffentlichen Bereich als Ausweis- und Legitimationspapier benutzt werden.
    Das heißt: Wenn Du, egal aus welchen Gründen, einen Alters- oder Identitätsnachweis liefern musst, kannst und darfst Du den Personalausweis dafür verwenden.

    Mehr steht dazu nicht im Gesetz, mehr ist dazu nicht geregelt. Das heißt, dass nur die berechtigten Behörden (z.B. die Polizei) Deinen Ausweis auch gegen Deinen Willen einsehen dürfen, nicht jedoch irgendein Einlass-Fritze an einer Discothek.

    Dieser kann (und muss) jedoch darauf bestehen, dass Du ihm Dein Alter in geeigneter Weise belegst, sofern der Fall nicht völlig klar ist. Dazu kann z.B. der Personalausweis verwendet werden, siehe oben. Das bedeutet nicht, dass Du den Personalausweis aus der Hand geben musst.

    Der Discothekenfritze ist aber auch dazu verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass Du, falls Du noch minderjährig bist, den Schuppen um Mitternacht verlässt. Dazu kann er sich entweder auf Dein Wort verlassen oder aber, was erfolgversprechender (Erfolg versprechender?) ist, Dich durch die Ausübung von Zwang ein wenig zu motivieren. Ein bewährtes Mittel dazu ist es halt, die Ausweise einzubehalten und anhand derer, die nicht rechtzeitig abgeholt werden, die notwendigen Schritte einzuleiten. Falls Dir das nicht passt, musst Du ja nicht rein.

    Er könnte natürlich auch den Wohnungsschlüssel, das Handy, die Designerjacke oder einen größeren Geldschein als Pfand nehmen, aber der Ausweis hat halt den Vorteil, dass der für Dich nur sehr umständlich zu ersetzen ist, und dass Du den mit Sicherheit wiederhaben willst. Außerdem kann er anhand des Bildes auch mal nach Dir suchen, falls Du die Zeit übersiehst, bzw. ihn im Fall einer Kontrolle der Polizei übergeben. Ob *DAS* allerdings ganz astrein ist, da bin ich mir nicht mehr sicher. Sinnvoll ja, rechtlich unbedenklich ... ich weiß nicht so recht.

    --
    Jeremy

  • Ordnungsamt-Kontrollen

    • Jeremy
    • 9. November 2005 um 09:04
    Zitat von "Kracky"

    Ich sage es mal so, die Praxis ist umstritten da der Ausweis ein persönliches Dokument ist das man nicht so ohne weiteres jedem aushändigen sollte.

    Das sehe ich zwar nicht ganz so. Aber das Dilemma ist ja bekannt und schon hinreichend diskutiert worden. Ich würde das aber ganz einfach lösen: Wer zu jung aussieht, muss den Ausweis vorzeigen. Ist der nicht dabei, findet die Abendunterhaltung jedenfalls nicht hier statt. Um zu gewährleisten, dass die VA rechtzeitig verlassen wird, bleibt der Ausweis (gegen Quittung) beim Empfang, mit den bekannten Konsequenzen (Durchsage zum jeweiligen Zeitpunkt und raus mit den Kleinen). Wer sich weigert, den Ausweis zu hinterlegen, bezahlt stattdessen eben eine satte Kaution (50 oder 100 EUR, ich wäre da nicht kleinlich), die gnadenlos verfällt, falls der Rückzug nicht rechtzeitig angetreten wird.

    Da relativiert sich das Problem recht schnell. Und wenn tatsächlich die Kontrolle durch die Polizei kommt, kann man schnell mit den Informationen rüberkommen, die dann gefragt sind: "Wir hatten insgesamt 38 Jugendliche hier, von denen sind 35 wieder draußen, die anderen drei suchen wir noch."

    --
    Jeremy

  • extreme Arbeitszeiten: was kann man dagegen tun? IDEEN?

    • Jeremy
    • 2. November 2005 um 06:49
    Zitat von "xenon"

    Wie sollte es denn Ablaufen wärend eines Konzertes Tech wechsel?? Kann ich mir nich vorstellen....

    Alles geht, wenn man will oder muss ... Nimm Dir ein Beispiel an den Krankenhäusern: Da wechselt die Pflegeschicht auch dreimal täglich. Dafür gibt es eine standardisierte Übergabeprozedur, die gewährleistet, dass die entscheidenden Informationen ankommen.

    Man wird halt gezwungen, bestimmte Dinge immer auf die gleiche, vereinbarte Weise zu tun. Natürlich ist das eine eher "unkreative" Arbeitsweise, aber dafür ist sie zuverlässig und reproduzierbar.

    Ablaufentscheidende Informationen, die sich nur im Kopf einer einzelnen Person befinden, sind verloren, wenn diese Person ausfällt, und das sollte ab einer gewissen Größenordnung einfach nicht mehr vorkommen dürfen (das Verlieren meine ich, gegen Ausfälle ist man machtlos).

    --
    Jeremy

  • bühnensprache

    • Jeremy
    • 28. Oktober 2005 um 11:15

    Als Idee ist das sicher nicht schlecht, wobei ich davon überzeugt bin, dass die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche und zielgerichtete Kommunikation auf der Bühne der gute Wille von beiden Seiten ist. Ist dieser gute WIlle vorhanden, klappts auch mit der Kommunikation. Wenn er fehlt, wird wohl auch eine Liste mit Handzeichen nichts helfen.

    Andererseits ist es sicher nicht schlecht, wenn man zur Entspannung der Situation einfach dadurch beitragen kann, dass man ein kopiertes Blatt mit den gewünschten Handzeichen aus dem Case zieht, bevor man weiter aneinander vorbei redet bzw. deutet. Schließlich hat ja niemand unbegrenzt Zeit und Energie zu verschenken.

    --
    Jeremy

  • Gehörschutz

    • Jeremy
    • 25. Oktober 2005 um 22:03

    Du hast Meinungen gehört. Was erwartest Du eigentlich noch? Wer es vernünftig machen will, nimmt maßgefertigte Otoplastiken vom Hörgeräteakustiker.

    Das ist meine, durch eigene leidvolle Erfahrung geprägte Meinung und gleihzeitig meine Empfehlung an Dich. Mach es oder lass es, es sind Deine Ohren. Ich wäre in Deinem Alter (also vor mehr als 25 Jahren) froh gewesen, wenn mir jemand seine Meinung so gegeigt hätte, dann hätte ich heute vermutlich keinen Hörschaden.

    --
    Jeremy

  • Gehörschutz

    • Jeremy
    • 25. Oktober 2005 um 20:28

    Das zielt jetzt aber sehr in Richtung Party-PA-Forum. Dort wirst Du eher Leute finden, die Deine Begeisterung teilen.

    Ach ja: Meinen Respekt für den Selbstbau der ARLS!

    --
    Jeremy

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