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  2. Jeremy

Beiträge von Jeremy

  • Der schlechte Ruf des Forums und wo der herkommt.

    • Jeremy
    • 27. Juli 2004 um 18:47
    Zitat von "SuperSpeedy"

    Dann denkt doch einfachen mal ein bischen über tt's posts nach da bekommt man meistens schon raus was er will.

    Nein. tt sollte, bevor er auf [Absenden] drückt, ein wenig über seine Posts nachdenken und sich überlegen, ob überhaupt irgendjemand anhand seines Posts herausbekommen kann, was ER will.

    Ich bin es halt mal gewohnt, den wesentlichen Inhalt eines Posts beim Lesen gleich zu verstehen und mich nicht erst durch einen unübersichtlichen Wust von beliebig aneinandergereihten Wörtern hindurchgraben zu müssen, um danach möglicherweise (aber nicht sicher) die Chance auf einen gewissen Informationsgewinn zu haben.

    Wenn ich meine Dosis Gebrabbel haben will, spreche ich mit meinen Kindern, wobei die ihre Gedanken meistens klarer und verständlicher formulieren, als tt das in den meisten Fällen tut. Na gut, die sind halt auch schon 2 und 5 Jahre alt. Lern-, erziehungs- und beratungsresistent sind sie allerdings auch viel zu oft ... ;)

    Jeremy

  • Der schlechte Ruf des Forums und wo der herkommt.

    • Jeremy
    • 27. Juli 2004 um 17:33

    Meine "Angriffe" sehen anders aus ;)

  • Der schlechte Ruf des Forums und wo der herkommt.

    • Jeremy
    • 27. Juli 2004 um 17:33

    Meine "Angriffe" sehen anders aus ;)

  • Der schlechte Ruf des Forums und wo der herkommt.

    • Jeremy
    • 27. Juli 2004 um 16:12

    Warum muss ich, wenn ich sowas lese, immer ganz intesiv an Dieter Nuhr denken?

    Meinungsfreiheit (ein Gut, das mir lieb und teuer ist!) bedeutet, dass man zu allem eine eigene Meinung haben und diese auch äußern darf. Es bedeutet nicht, dass man das auch tun MUSS.

    Zitat

    16 von zustarkem wir legen jedes wort jeden aspeckt jede formulierung jede metapher auf die goldwage

    Was will uns dieser Satz sagen? Unter solchen Formulierungen bricht jede Goldwaage ohnehin weg. Da ist schon eher die LKW-Waage an der Einfahrt zur Deponie gefragt.

    Du forderst immer wieder, dass das Forum Deine spezielle Art, Deine Gedanken zu "formulieren", doch gefälligst akzeptieren soll, bemängelst das Herumgenörgel an der Orthographie (alt) bzw. Ortografie (neu), ohne Dich auch nur im geringsten auf die im Forum offenbar vorherrschende Meinung zu diesem Thema zubewegen zu wollen.

    Und außerdem: Wo hat dieses Forum eigentlich einen schlechten Ruf? Ist da irgendetwas an mir vorbeigegangen? Ich empfinde sowohl die Form (=Umgangston) als auch den Inhalt (=Kompetenz) des Forums als durchaus überdurchschnittlich, verglichen mit anderen Foren, die ich schon mal betreten und dann schnell wieder verlassen habe.

    Wenn Du Dich hier nicht in der von Dir gewünschten Weise verwirklichen kannst, dann halte Dich doch einfach an die alte Gastronomieregel: "Raus aus der Küche, wer die Hitze nicht verträgt!" Niemand zwingt Dich, Dich hier schlecht behandeln zu lassen.

    Jeremy

  • Der schlechte Ruf des Forums und wo der herkommt.

    • Jeremy
    • 27. Juli 2004 um 16:12

    Warum muss ich, wenn ich sowas lese, immer ganz intesiv an Dieter Nuhr denken?

    Meinungsfreiheit (ein Gut, das mir lieb und teuer ist!) bedeutet, dass man zu allem eine eigene Meinung haben und diese auch äußern darf. Es bedeutet nicht, dass man das auch tun MUSS.

    Zitat

    16 von zustarkem wir legen jedes wort jeden aspeckt jede formulierung jede metapher auf die goldwage

    Was will uns dieser Satz sagen? Unter solchen Formulierungen bricht jede Goldwaage ohnehin weg. Da ist schon eher die LKW-Waage an der Einfahrt zur Deponie gefragt.

    Du forderst immer wieder, dass das Forum Deine spezielle Art, Deine Gedanken zu "formulieren", doch gefälligst akzeptieren soll, bemängelst das Herumgenörgel an der Orthographie (alt) bzw. Ortografie (neu), ohne Dich auch nur im geringsten auf die im Forum offenbar vorherrschende Meinung zu diesem Thema zubewegen zu wollen.

    Und außerdem: Wo hat dieses Forum eigentlich einen schlechten Ruf? Ist da irgendetwas an mir vorbeigegangen? Ich empfinde sowohl die Form (=Umgangston) als auch den Inhalt (=Kompetenz) des Forums als durchaus überdurchschnittlich, verglichen mit anderen Foren, die ich schon mal betreten und dann schnell wieder verlassen habe.

    Wenn Du Dich hier nicht in der von Dir gewünschten Weise verwirklichen kannst, dann halte Dich doch einfach an die alte Gastronomieregel: "Raus aus der Küche, wer die Hitze nicht verträgt!" Niemand zwingt Dich, Dich hier schlecht behandeln zu lassen.

    Jeremy

  • sinnlose Lärmbeschränkungen und Bühnenabnahmen - die nächste

    • Jeremy
    • 27. Juli 2004 um 15:13
    Zitat von "ADMIN"


    Interessante Argumentation... Die Veranstaltung findet also ohne Genehmigung statt, weil der Genehmigungsbescheid nichtig ist, oder wie soll man das verstehen?


    Aber keine Sorge: Eine solche Auflage kann man ausführen (im Extremfall: Anlage abschalten), und sittenwidrig war mal früher die Prostitution, aber selbst das wurde inzwischen geändert...

    Ich würde das eher so sehen:

    Der Genehmigungsbescheid enthält eine ganze Menge Bestimmungen zu Gastronomie, Fluchtwegen, Anfangs-/Endezeiten, Sondernutzungen öffentlicher Straßen und Wege, Lärmlimits, etc. ... und wenn nun eine dieser Bestimmungen tatsächlich nicht durchführbar ist (wie z.B. dafür zu sorgen, dass das ganze nicht lauter als 90 dB(A) wird, obwohl die 2000 Personen das schon im Ruhezustand erreichen, dann beeinträchtigt das nicht die Wirksamkeit der anderen Auflagen/Nebenbestimmungen. Vielmehr wird nur die unrealistische Lärmauflage nichtig und somit nichtexistent, sodass an deren Stelle die ganz allgemeinen Regeln aus BImSchG und TA Lärm treten (ob das dann letztlich besser ist, lasse ich dahingestellt sein).

    Alledings bin ich kein staatlich anerkannter Rechtsgelehrter, diese Angaben erfolgen ohne Gewähr.

    Jeremy

  • sinnlose Lärmbeschränkungen und Bühnenabnahmen - die nächste

    • Jeremy
    • 27. Juli 2004 um 14:22

    Das österreichische Recht kenne ich nicht. Es würde mich aber ziemlich überraschen, wenn es eine ähnliche Bestimmung dort nicht gäbe (zumal uns ja die Österreicher in der kreativen Anwendung des öffentlichen Rechts in den meisten Gebieten um Jahre voraus sind).

    Ernsthaft: bei einer Veranstaltung, die auf 2000 Personen ausgelegt ist einen Grenzwert von 90 dB(A) zu fordern, geht einfach an jeder Realität vorbei.

    Jeremy

  • sinnlose Lärmbeschränkungen und Bühnenabnahmen - die nächste

    • Jeremy
    • 27. Juli 2004 um 13:44

    Dazu zitiere ich aus §44 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (den es so oder im wesentlichen gleichlautend in allen Länder-VwVfGen gibt):

    Zitat


    (1) Ein Verwaltungsakt ist nichtig, soweit er an einem besonders schwerwiegenden Fehler leidet und dies bei verständiger Würdigung aller in Betracht kommenden Umstände offensichtlich ist.

    (2) Ohne Rücksicht auf das Vorliegen der Voraussetzungen des Absatzes 1 ist ein Verwaltungsakt nichtig,

    (...)
    4. den aus tatsächlichen Gründen niemand ausführen kann;
    (...)

    6. der gegen die guten Sitten verstößt.

    (...)

    (4) Betrifft die Nichtigkeit nur einen Teil des Verwaltungsaktes, so ist er im Ganzen nichtig, wenn der nichtige Teil so wesentlich ist, dass die Behörde den Verwaltungsakt ohne den nichtigen Teil nicht erlassen hätte.

    (5) Die Behörde kann die Nichtigkeit jederzeit von Amts wegen feststellen; auf Antrag ist sie festzustellen, wenn der Antragsteller hieran ein berechtigtes Interesse hat.

    Alles anzeigen

    Ein Genehmigungsbescheid, der eine bestimmte Auflage (z.B. 90 dB Limit) enthält, ist ein Verwaltungsakt im Sinne dieser Regelung. Deshalb sollten wir uns den Abs. 2 Nr. 4 (zusammen mit Abs. 4) besonders zu Gemüte führen: Danach ist der Verwaltungsakt (bzw. die Lärmfestsetzung) nichtig und somit nicht existent, wenn dieser aus tatsächlichen Gründen von niemandem ausgeführt werden kann. Nun ließe sich trefflich darüber streiten, ob tatsächlich niemand dazu in der Lage ist, eine Menge von 2000 Personen von 94 dB auf 90 dB zu drücken. Zumindest sollte aber klar sein, dass der Bescheid unter einem ganz offensichtlichen Mangel, nämlich der Realitätsfremdheit, leidet. Falls nämlich die Kontrollmessung ergibt, dass die Veranstaltung schon im "Ruhezustand" die erlaubten Grenzwerte überschreitet, kann man sich das Einschreiten am FOH-Platz eigentlich sparen.

    Wäre dagegen das Limit auf 100 dB festgesetzt, dann würde das zumindest technisch gesehen eher Sinn machen. Das wäre dann nämlich ein Grenzwert, der ungeachtet des "künstlerischen" Anspruchs rein technisch eingehalten werden könnte.

    Jeremy

  • Schlagzeugpodest (WICHTIG!!!)

    • Jeremy
    • 26. Juli 2004 um 19:21

    Beim Einschrauben der Beine hast Du halt das Problem, dass Du in die Platte eine Schraubenaufnahme einbauen musst, die die beim Drummen auftretenden Wackelmomente auch tatsächlich verkraften kann (die Schraube hält's womöglich aus, aber was ist mit dem Holz um die Schraube herum?)

    Stell Dir einfach vor, Du müsstest einen Tapeziertisch bauen, mit dem ein Miniatur-Riese aus einer Arbeitshöhe von 40 cm Tapeten aus Betonplatten verlegen könnte. Du musst lediglich das "Faltgestänge" samt Anschlägen an der Platte erheblich robuster auslegen (also nix mit Alu-Röhrchen), die Platte dicker und somit robuster machen und die Maße anpassen.

    Da schießt mir gerade ein neuer Gedanke durch den Kopf: Kennst Du irgendwen, der Dir ausrangierte Traversenteile zur Verfügung stellen könnte? Eine tragfähige Platte, die auf 4 2m-Stücken Dreieckstraverse aufliegt, würde obendrein auch noch relativ professionell aussehen (also so, als ob es Absicht wäre):

    Code
    3m
       ____________________
      /                   /
     /                   / 2m
    /___________________/
     A     A     A     A


    (Ich hoffe, dass Du aus der "Zeichnung" einigermaßen schlau wirst.)

    Diese Teile wären auch relativ einfach anzumieten, falls Du Dir nur den Act mit der Platte antun willst. Allerdings muss man sagen, dass das alles eigentlich eine Zweckentfremdung des Materials darstellt. Willst Du ein Drumpodest haben, dann nimm Bühnenteile und alles wird gut.

    Jeremy

  • Schlagzeugpodest (WICHTIG!!!)

    • Jeremy
    • 26. Juli 2004 um 19:21

    Beim Einschrauben der Beine hast Du halt das Problem, dass Du in die Platte eine Schraubenaufnahme einbauen musst, die die beim Drummen auftretenden Wackelmomente auch tatsächlich verkraften kann (die Schraube hält's womöglich aus, aber was ist mit dem Holz um die Schraube herum?)

    Stell Dir einfach vor, Du müsstest einen Tapeziertisch bauen, mit dem ein Miniatur-Riese aus einer Arbeitshöhe von 40 cm Tapeten aus Betonplatten verlegen könnte. Du musst lediglich das "Faltgestänge" samt Anschlägen an der Platte erheblich robuster auslegen (also nix mit Alu-Röhrchen), die Platte dicker und somit robuster machen und die Maße anpassen.

    Da schießt mir gerade ein neuer Gedanke durch den Kopf: Kennst Du irgendwen, der Dir ausrangierte Traversenteile zur Verfügung stellen könnte? Eine tragfähige Platte, die auf 4 2m-Stücken Dreieckstraverse aufliegt, würde obendrein auch noch relativ professionell aussehen (also so, als ob es Absicht wäre):

    Code
    3m
       ____________________
      /                   /
     /                   / 2m
    /___________________/
     A     A     A     A


    (Ich hoffe, dass Du aus der "Zeichnung" einigermaßen schlau wirst.)

    Diese Teile wären auch relativ einfach anzumieten, falls Du Dir nur den Act mit der Platte antun willst. Allerdings muss man sagen, dass das alles eigentlich eine Zweckentfremdung des Materials darstellt. Willst Du ein Drumpodest haben, dann nimm Bühnenteile und alles wird gut.

    Jeremy

  • Selbsteinschätzung & Fremdeinschätzung

    • Jeremy
    • 26. Juli 2004 um 11:11

    Was in vielen Foren praktiziert wird, ist lediglich die "Mileage" der User zu erfassen. Unter 50 Posts bist Du Newbie, ab 1000 Posts bist Du "Poweruser" oder sonstwas beeindruckendes.

    Ich halte davon nichts, weil da nur der Forumsfleiß, nicht jedoch die wirkliche Kompetenz bewertet wird.

    Im Heise-Forum hat man dagegen die Möglichkeit, Beiträge zu bewerten (von -- bis zu ++). Soweit ich weiß werden die Bewertungen aber bloß dargestellt und stehen nicht für irgendwelche Auswertungen zur Verfügung.

    Auch davon halte ich nicht viel, weil es nur zu Rachebewertungen einlädt. Außerdem kann es manchmal ganz erfrischend und befruchtend sein, sich auf eine Meinung einzulassen, die eben gerade *NICHT* die vorherrschende ist.

    Jeremy

  • Schlagzeugpodest (WICHTIG!!!)

    • Jeremy
    • 26. Juli 2004 um 11:04

    Nimm Dir doch einen Tapeziertisch als Vorlage, nur halt stabiler und mit anderen Maßen:

    Drei per Scharnier verbundene "Rahmenplatten", dazu die passenden dreieckigen Untergestelle ("Dreieck besteht, Viereck vergeht"), und fertig ist das ganze. Möglicherweise macht es sogar Sinn, da eine kleine Serie von 1x1m-Tischen aufzulegen ...

    Eine weitere Vorlage für die Füße des ganzen: Biertischgarnituren ...

    Jeremy

  • Schlagzeugpodest (WICHTIG!!!)

    • Jeremy
    • 26. Juli 2004 um 11:04

    Nimm Dir doch einen Tapeziertisch als Vorlage, nur halt stabiler und mit anderen Maßen:

    Drei per Scharnier verbundene "Rahmenplatten", dazu die passenden dreieckigen Untergestelle ("Dreieck besteht, Viereck vergeht"), und fertig ist das ganze. Möglicherweise macht es sogar Sinn, da eine kleine Serie von 1x1m-Tischen aufzulegen ...

    Eine weitere Vorlage für die Füße des ganzen: Biertischgarnituren ...

    Jeremy

  • Rider-Vorwort

    • Jeremy
    • 24. Juli 2004 um 14:26

    Im folgenden ein paar Auszüge aus einem Rider, den wir vor einem Jahr abgearbeitet haben:

    Zitat


    Wichtige Infos zu $BAND$-Konzerten!
    Aufgrund der Erfahrungen sehen wir uns leider gezwungen, diese "Ansagen" zu machen. Wir wünschen uns nichts mehr, als eine gute Zusammenarbeit und einen reibungslosen Ablauf.

    ... (technische Angaben zu Pulten, Mikrofonen, Sideracks. alles absolut im üblichen und problemlos realisierbaren Rahmen) ...

    ...

    Selbstverständlich passen wir uns auf Festivals den lokalen Gegebenheiten an, wünschen uns aber trotzdem den entsprechenden Support ...

    ...

    Wir möchten Euch bitten und anzurufen, falls Fragen auftauchen. Vorab Lösungen zu finden ist immer besser als vor Ort Ärger zu haben.

    Techniker-Kontakte:

    FOH: ...
    Mon: ...
    Stage: ...

    Aktuelle Rider und weitere Infos unter: www. ... . de

    Bitte bedenkt, dass wir während Konzerten bzw. auf Tour NICHT per Fax oder Email zu erreichen sind.

    Management Kontakt

    Sollten von uns kurzfristig niemand zu erreichen sein, so wendet Euch bitta ans Management, die entsprechenden Fragen werden dann an uns weitergeleitet!

    ...$KONTAKT-MANAGEMENT$ ...

    Alles anzeigen

    SO kann man es auch machen. Da wird genau beschrieben, was man vor Ort in welcher Form erledigt haben möchte, ohne gleich den dicken Maxe herauszukehren. Bei vielen Ridern habe ich manchmal das Gefühl, dass da vorsichtshalber "Sicherungen" eingebaut werden, dh. Bestimmungen, die der Veranstalter vor Ort einfach nicht 100%ig erfüllen kann. Wenn dann der Künstler bzw. seine Crew irgendwelchen Mist baut, kann man es ja immer noch darauf schieben, dass das alles nicht passiert wäre, wenn der Veranstalter den frischgepressten O-Saft vereinbarungsgemäß mit der Concorde aus Florida hätte einfliegen lassen.

    Jeremy

  • Maglite ist tot..

    • Jeremy
    • 24. Juli 2004 um 10:03

    Bei Ebay gibt's die Dinger für unter 40 EUR, habe ich gerade gesehen ...

    Jeremy

  • Maglite ist tot..

    • Jeremy
    • 24. Juli 2004 um 10:03

    Bei Ebay gibt's die Dinger für unter 40 EUR, habe ich gerade gesehen ...

    Jeremy

  • Unser Job ist gefährlich..

    • Jeremy
    • 24. Juli 2004 um 09:58

    Für den Fall sollte es am Pult einen Schalter geben, mit dem man die Phantomspeisung mal kurz von 48V auf 48kV anheben kann ...

    Jeremy

  • Wurst Werner kurz vor'm durchdrehen!

    • Jeremy
    • 22. Juli 2004 um 11:39

    Die Ansage mit 80 oder 85 dB am FOH-Platz ist ja wohl eher ein Witz ... soviel bringt ja der Mensch vom Amt schon auf die Waage, wenn er seiner Forderung nach Leiserdrehen den entsprechenden Nachdruck verleiht!

    Das wäre aber vielleicht auch eine Lösung: Sobald jemand auftaucht und das ganze auf die erlaubten 85 dB runtergeregelt haben will, als erstes antworten: "Dann haltense aber mal lieber die Klappe, weil Sie 'unplugged' schon lauter als erlaubt sind!"

    Auf die Antwort wäre ich dann aber gespannt.

    Jeremy

  • chronik einer show mit kuh

    • Jeremy
    • 22. Juli 2004 um 08:15

    Also ich kann an dem Rider nichts wesentliches aussetzen. Es steht alles drin, was man wissen muss, und aus dem Alter, in dem man sich über sprachliche Feinheiten den Kopf zerbricht, bin ich draussen. Wenn die Band auf meinem "Leib-und-Magen-Festival" auftreten sollte und ich den Rider so bekommen würde, müsste ich zwar über einige Details noch sprechen (wie z.B. ob statt 14x11 auch 12x10 als Bühnengröße klappen würde), aber das ließe sich wohl alles klären.

    Die aus meiner Sicht wichtigste Frage ist nicht so sehr, ob und wie man die technischen Anforderungen erfüllt (das kann man im schlimmsten Fall alles mit Geld rechtmachen), sondern wie man Auf- und Abbau der Band in einen enggepackten Festivalzeitplan unterbringt; bekanntermaßen kann man für kein Geld der Welt zusätzliche Zeit kaufen. Jedenfalls ist mir der Rider, so wie er da steht, allemal lieber als eine Kapelle, die dann während des Aufbaus mit unangekündigten Sonderwünschen kommt, die angeblich mit der kleinen Schwester des Leibkochs der Schwiegermutter des stellvertretenden Vize-Haupt-Sponsors "verbindlich so abgesprochen wurden".

    Ganz ausgezeichnet finde ich die Idee mit der Versionsnummer. So kann man nämlich recht einfach feststellen, ob man wirklich über den gleichen Rider spricht, wenn man telefoniert. Das habe ich nämlich auch schon ganz anders erlebt.

    Jeremy

  • Wurst Werner kurz vor'm durchdrehen!

    • Jeremy
    • 21. Juli 2004 um 08:58

    Das ist in der Tat eine etwas verfahrene Situation. Zum einen hat natürlich der Veranstalter (oder, wie es im Amtsdeutsch in diesem Fall heißt "Störer") einen Anspruch darauf, ermessensfehlerfrei beurteilt zu werden, dh. die Entscheidung, ob etwas zu laut ist, darf nicht einfach willkürlich und unbegründet getroffen werden.

    Zum anderen sitzt natürlich "das Amt" im Moment der Auseinandersetzung am längeren Hebel, und wenn die wollen, dass leiser gemacht wird, dann wird eben leiser gemacht (ob zu Recht oder nicht, das kann man ja immer noch klären, wenn die Veranstaltung vorbei ist und ob der dann untauglichen Beschallung als gescheitert zu gelten hat).

    Mein Tipp: Immer, wenn "das Amt" kommt und etwas von Dir will, gleich als erstes zurückfragen: "Wo steht das?" Das nimmt einer Willkürentscheidung schon mal eine Menge Wind aus den Segeln. Wenn eine Rechtsgrundlage für das Eingreifen genannt wird, kann man noch darauf losgehen, ob die "Tatbestandsmerkmale" (in unserem Fall wohl meistens das mutmaßliche Überschreiten bestimmter Grenzwerte) erfüllt sind. Dazu sollte man sich bestätigen lassen, dass eine Messung vorgenommen wurde.

    Wenn alles nichts hilft, sollte man sich auf jeden Fall die Namen der "Amtspersonen" geben lassen, verbunden mit dem Hinweis, dass man die Rechtmäßigkeit des Einschreitens überprüfen und von der Behörde im Ernstfall auch Schadensersatz fordern wird.

    Vor allem aber: Cool bleiben. Für die Leute vom Amt sind wir doch alle nur eine Bande von Spinnern und gescheiterten Existenzen, deren einziger Daseinszweck darin besteht, brave Bürger durch Anwendung von akustischer Gewalt um den wohlverdienten Nachtschlaf zu bringen.

    Jeremy

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