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Beiträge von niggles

  • ... wenn der Künstler vom Rig ins Publikum springt.

    • niggles
    • 18. November 2013 um 13:44
    Zitat von "zegi"

    Weil der "Stunt" offensichtlich geplant, bzw. Teil der Show war...


    Geplant bzw. Teil der Show ist so was wenn alle Beteiligten davon wissen. Das würde die Sache allerdings noch schlimmer machen da offenbar keinerlei Sicherheitsmassnahmen getroffen wurden. Auf die Fronttruss steigen und von da oben nen Song zum besten geben ist eine Sache; und mit Gurt und Absturzsicherung durchaus sicher durchführbar. Ohne Flugwerk von da aus ins Publikum springen ist schlicht und einfach lebensgefährlich.
    Wenn das "nur" ein spontaner Einfall der Band bzw. deren Frontmann war ist dem Verantwortlichen der Bühnenmannschaft trotzdem Fahrlässigkeit vorzuwerfen. Denn in diesem Fall hätten sie Massnahmen treffen müssen um zu verhindern dass der da hoch klettert...

  • ... wenn der Künstler vom Rig ins Publikum springt.

    • niggles
    • 18. November 2013 um 13:19
    Zitat von "andi.bt"

    ich frage mich gerade wie ich reagieren würde wenn ein Künstler anfängt aufs Rigg zu klettern.. Das der eine oder andere mal ein paar Meter den Ground-Support hoch will erlebt man ja öfters. Aber so wie des aussieht muss der ja die Leiter hoch sein


    1. Warum ist da überhaupt während der Show eine Leiter? Die kann man ja wohl seitlich hoch ziehen und das Seilende über eine Umlenkrolle nach oben führen. Wenn die Jungs und Mädels an den Trussfollows (falls vorhanden - ansonsten hat sich das eh erledigt...) im Notfall oder nach der Show runter müssen können sie das dann immer noch ohne fremde Hilfe.
    2. Warum hat die Bühnencrew den Deppen nicht daran gehindert diese zu benutzen?

    Meines Erachtens nach ein klares Versagen des Verantwortlichen auf der Bühne. Niemand verbietet Künstlern unter Alkohol- und Drogeneinfluss aufzutreten, aber dann darf ich sie auch nicht mehr als eingewiesene Mitarbeiter betrachten und muss Sicherheitsmassnahmen treffen um sie daran zu hindern sich und andere zu gefährden. Es gab auch in der Vergangenheit durchaus schon Festivalbühnen mit einem Geländer an der Vorderkante um Iggy Pop & Co daran zu hindern Mikrostative und Wedges in den Fotograben zu schmeissen oder zu versuchen die 5m zum Publikum springend zu überbrücken.

  • D&B Reparatur in A

    • niggles
    • 17. November 2013 um 14:57
    Zitat von "Jonnytrance"


    Das stimmt, der Verdienst in 10 Jahren sollte drin sein. Aber, man möchte trotzdem noch guten Rest/Wiederverkaufswert haben.

    P.S. hat ein Produkt Verfallsdatum, muss es angegeben werden (siehe Lebensmittel, Leuchtmittel usw.) :D Aber klar, ich weiss was du meinst. Kenn ich z.B. von Siemens so.

    Was viele hier übersehen: Mit der Umsetzung der EU-Richtlinie 2002/95, dem berühmt-berüchtigten RoHS-Gesetz wurden ab 2002 viele bis dahin gängige Halbleiterbausteine abgekündigt. Damit sind auf einen Schlag ganze Produktreihen elektronischer Geräte de facto unreparierbar geworden bzw. die Produktion wurde schnell eingestellt. Bekannte Beispiele sind z.B. das Behringer DDX oder der alte Vista Spyder Hardwarecontroller.

    Zitat

    Manche Autohersteller geben z.B. 30 Jahre Mobilitätsgarantie. Deswegen fällt die Entscheidung bei Erwerb leichter, ob ich ne KIA kaufe und nach 10 Jahre wegschmeisse, oder ein Mercedes und bin für nächste 30 Jahre abgesichert.


    Ein zwischen etwa 1995 und 2002 gebauter Mercedes wird in 10 Jahren bei einem Halbleiterdefekt am Steuergerät ziemlich sicher nicht mehr mit Neuteilen reparierbar sein...

  • Ein SM57/58 Thread mal wieder, dieses Mal des Alters wegen

    • niggles
    • 17. November 2013 um 13:42

    Der Anteil der Gurken unter "hauseigenen" SM57 liegt meiner Erfahrung nach eher bei 50%, Tendenz steigend. Ähnlich verhält es sich mit den Klassikern MD441 (von aussen unsichtbare Sturzschäden), AKG D202 (eigentlich ein echt gutes Mikro, aber versuch mal eins zu finden bei dem der Korb noch fest sitzt...), M201 und D112.

  • Bild / Tonübertragung von Veranstaltung

    • niggles
    • 17. November 2013 um 13:37

    Wenn du mit einer Latenz im Bereich von 1-2 Sekunden leben kannst (also wenn da niemand drauf dirigieren oder taktgenau szenische Fahrten oder SFX drauf einstarten muss) geht das mit jeder besseren Überwachungskamera. Wichtig ist dass sie ein vernünftiges Objektiv und einen halbwegs lichtstarken Sensor (1/4" CMOS aufwärts) hat damit die Blende auch bei etwas dunkleren Szenen auf der Bühne nicht gleich bis zum Anschlag aufreisst.
    "Amtlicher Standard" für so was sind eine oder mehrere Sony BRC-700 mit Remote Control Panel am Inspizientenplatz und 2x NXL-IP55.

  • gescheite Taschenlampe gesucht

    • niggles
    • 10. November 2013 um 23:54
    Zitat von "Audiowerk"

    Hier schämt man sich ja richtiggehend, wenn man eine Maglite von früher benutzt... meine 4-Mono funktioniert prima, ist sogar immer noch der erste Brenner drin, im Einsatz seit 15 Jahren. Und ich bin ein Fan davon. Verstehe nicht, warum die so aus der Mode gekommen zu sein scheinen.


    Weils Riesenklopper sind die zum wirklichen Arbeiten noch nie zu gebrauchen waren? Dafür brauchts eine kleine, kompakte Lampe wie die MagLite2AA die sich sowohl zwischen die Zähne nehmen (gibt extra einen Aufsatz dafür) als auch mit einem simplen Nylonband als Stirnlampe tragen lässt. Seit dem Desaster mit der 2AA LED die sich durch Korrosion selber zerlegt ist die Firma Mag Instruments in der Branche ausserdem generell untendurch. Das kann jede 15€-LED-Lampe aus dem Outdoorladen besser.

  • Laserstrahl mit Scanner umlenken

    • niggles
    • 10. November 2013 um 00:54

    Das lass mal bitte ganz schnell bleiben...

    Problem 1: Jede grössere Laseranlage hat "no scan"-Zonen in denen unkontrollierte Reflexionen von Vollstrahlen ins Publikum stattfinden könnten. Diesen Sicherheitsmechanismus durchbrichst du in dem Moment in dem du mit einem Scannerspiegel nah genug da ran gehst um den Strahl komplett abzulenken. Die rechtliche Einstufung von irgendwelchen 300mW-Chinalasern mit gefälschten oder von ahnungslosen Vertrieben aufgeklebten CE-Zeichen müssen wir hier hoffentlich nicht erst noch diskutieren...

    Problem 2: Die Spiegel von Scannern sind im Gegensatz zu den Ablenkspiegeln von Galvos und fixen Laserspiegeln nicht oberflächenverspiegelt. Das gibt hässliche Streuungen und Doppelstrahlen.

    Wenn du mit einem Laser so auf eine Spiegelkugel schiessen willst dass es nach was aussieht brauchst du a) einen ordentlichen Laser >5W und b) eine MZB-Messung und Abnahme, weil du auf jeden Fall ins Publikum strahlen wirst. Und natürlich nen LSB der seine Birne dafür hin hält und im Zweifelsfall rechtzeitig den Not-Aus drückt.

  • Miks bei TV Shows

    • niggles
    • 9. November 2013 um 21:01

    TV ist zu 99% Sennheiser weil die (neben Wisycom) jahrzehntelang die einzigen waren die es HF-technisch drauf hatten den Ansprüchen der ÖR zu genügen. Das hat sich eigentlich erst mit der Shure R-Serie geändert.
    Dass alle das SKM5000 in der Hand haben liegt einfach daran dass es das Standard-Handheld der grossen Fernsehsender ist. Bei Vollplayback ist es auch völlig wurst wie gut oder schlecht man damit singen kann - Hauptsache für Sprache aufm Sendeton funktioniert's optimal.
    TVoG hat mWn ein Endorsement.
    Und die Techniker vor Ort entscheiden da gar nix - das macht die Beschaffungsabteilung des Senders bzw. die Produktionsfirma. Du gehst da glaub ich mit viel zu viel Idealismus ran. Die Arbeit eines Tontechnikers bei TV-Liveproduktionen besteht zu 80% aus Systemtechnik und Intercom...

  • D&B Reparatur in A

    • niggles
    • 9. November 2013 um 13:26
    Zitat von "cdt.sound"

    Wenn dem wirklich so wäre, dann ist das imho aber ziemlich unseriös. Sooo lange ist es ja nun auch noch nicht her, dass die letzten P1200 über den Ladentisch gegangen sind.


    2002? 2003? Später gabs die mWn nicht mehr. Ist jetzt auch schon 10 Jahre her...

  • Yamaha CL1 mit RIo Stagebox über LWL verbinden

    • niggles
    • 8. November 2013 um 22:52

    http://www.yamahaproaudio.com/global/en/trai…dia_converters/

  • Audionetzwerke Yamaha/Dante vs. Soundcraft/Madi

    • niggles
    • 8. November 2013 um 20:31
    Zitat von "Jens Droessler"


    Nein. Bei Rocknet und Co. muss immernoch jemand den Analoggain setzen. Bei der von mir beschriebenen Lösung gibt es im Prinzip keinen Analoggain bzw. den kennt nur die Maschine.

    Der Autogain kann natürlich nicht vorherahnen, dass es lauter wird. Aber bei 20dB Headroom und schneller Regelung kann der Autogain z.B. wenns dank lauterem Signal nur noch 10 oder gar 5dB bis zur Vollaussteuerung sind sagen, dass entsprechend nachgeregelt werden muss. Signale werden ja nicht unendlich schnell lauter...

    Und das wird in der Praxis nur dann passieren, wenn jemand das Prinzip des Autogains nicht verstanden hat und deswegen unbedingt selbst Hand anlegen möchte. Das System wäre im Automatikmodus völlig transparent, niemand würde bemerken, dass es überhaupt etwas verändert. Es ist machbar, es wird in anderen Bereichen der Signalverarbeitung bereits so eingesetzt...

    Bei Audiosignalen bräuchte man dafür sowohl einen stufenlosen Analog-Remote-Gain als auch einen stufenlosen Digitaltrim die völlig verzögerungsfrei auf das Inputsignal reagieren. Da das physikalisch unmöglich ist wird ein solches System erstens erhöhte Latenz und zweitens ständig wechselnde, leichte Phasenverschiebungen zwischen 2 Kanälen mit dem Signal der gleichen Quelle erzeugen. Das geht hörbar zu Lasten des Klanges. Wers nicht glaubt nehme eine doppelt mikrofonierte Gitarrenbox oder ein Rednerpult mit 2 Schwanenhälsen an einem Rocknet-System mit Gaintracking und drehe mal im laufenden Betrieb am Gain des Masters rum. Das ist am Slavepult deutlich zu hören...

  • Audionetzwerke Yamaha/Dante vs. Soundcraft/Madi

    • niggles
    • 8. November 2013 um 17:19
    Zitat von "Jens Droessler"


    Das würde schon funktionieren. Einerseits müsste auch der vom Autogain ermittelte Wert mit im Pultfile gespeichert werden und als Vorgabe geladen werden, andererseits schrieb ich ja von Headroom. 20dB sollten kein Problem für die Technik sein,

    Headroom kostet Signal-Rausch-Abstand. Wenn jetzt zu den betriebsüblichen 18dB unter 0dBFS noch mal 20dB Regelreserve dazu kommen wirds mit den bei 16 bit Auflösung effektiv nutzbaren 60-70dB SNR echt eng. Viele vergessen dass man aufgrund des Quantisierungsrauschens nicht nur Headroom sondern auch Footroom braucht.

    Zitat

    und selbst wenn zerrt es im Extremfall Bruchteile einer Sekunde auf dem einen Kanal, bis der Autogain reagiert hat.


    Das ist bei Mehrspurmitschnitten oder Liveübertragungen je nach Anspruch der Künstler und des Produzenten ein echtes No-Go. Vor allem: Wie weiss der Regler dass es nicht doch noch mal lauter wird...?

    Zitat

    Dieser teilt dem DSP dann mit "Ich bin jetzt 5dB leiser geworden", der dann eben diese 5dB zeitgleich wieder drauf rechnet. Zudem heißt vorhandener Autogain ja nicht, dass man nicht trotzdem auf manuelle Bedienung umstellen kann. Gegengerechnet wird dann trotzdem.

    Das wird in der Praxis sehr schnell passieren, und dann sind wir wieder bei den organisatorischen Problemen von Gain Tracking...

  • Audionetzwerke Yamaha/Dante vs. Soundcraft/Madi

    • niggles
    • 8. November 2013 um 13:38
    Zitat von "ERICH"

    Ich bin auch der Meinung, das das Problem leicht zu lösen währe, wenn es gewollt ist seitens des Herstellers.

    Ich fordere an der Konsole einfach den Pegel des analog zugeführten Eingangssignals + Trim an und die Stagebox gibt es so aus.
    Damit ist das schonmal von der Pultseite aus klar, das funktioniert so mit einem und auch mit 10 Pulten an der Stagebox.

    Die ganze Kunst besteht innerhalb der Stagebox darin diesen Trim in analogen und digitalen Gain umzusetzen.
    Da die Gesamtverstärkung vom Pult vorgegeben wird ist die Rechnung:

    Pult Trim = analog Gain + digital Gain

    Pult Trim ist bekannt.
    Wenn die Satgebox in der Lage ist den Eingang sinnvoll auszupegeln, dann ergibt sich damit der analoge Gain.
    Der Rest ist einfach:

    digital Gain = Pult Trim - analog Gain
    Und das für jedes Pult separat.

    Wobei ich diese Verrechnung aus netzwerktechnischen Gründen im Pult vornehmen würde, was bedeutet,
    das der analoge Gain im Datenstrom mit übermittelt werden muss.

    Somit Hat die Stagebox einen analogen Autogain, mit dem sie sich selbst einpegelt und im Ausgangsdatenstrom den Wert des analog Gains hinterlegt.
    Der Rest ist Pult Sache.

    Alles anzeigen


    Das funktioniert live nicht weil es nicht proaktiv bedient werden kann. Beispielsweise würde der analoge Gain bei einem Gitarrenamp mit 2 extrem unterschiedlichen Lautstärken für Clean und Lead tendentiell eher zu hoch liegen - und wenn dann das Solo kommt zerrt's...
    Lässt du die Autogain-Funktion weg hast du das Arbeitsprinzip von MediaNumerics' (jetzt und schon etwas länger Riedel) RockNet im Gain Tracking Modus. Funktioniert an sich recht gut, hat aber einen gravierenden Nachteil: Eines der Pulte muss der analoge Gain Master sein. Baut der Kollege Mist indem er beispielsweise einen Kanal übersteuert oder schlicht vergisst einzupegeln ist der für alle anderen in dem Moment unbrauchbar. Ausserdem sind Remote Gains nicht stufenlos - wenn am Gain Master ein Monitormischer der ganz alten britischen Schule steht der die Fader ausser für gelegentliche Soloeinsätze nicht anfasst klingts am FoH und vor allem im Recordingmobil nicht so wie es soll.
    Und leider hat Rocknet einen weiteren gravierenden Nachteil: Die Pulthersteller ziehen nicht mit weil sie nicht auf proprietäre Netzwerk-Hardware eines Fremdherstellers angewiesen sein wollen. Damit ist das Protokoll mittelfristig so gut wie tot. Irgendwann wird man auch in Wuppertal Stageboxen mit Dante und AVB bauen müssen. Ethersound hat's ja eh schon erwischt.
    Pultübergreifend kann das nur gehen wenn die Pulte die Steuerung der jeweiligen Stageboxen emulieren. Sonst passen allein schon die Gain-Regelbereiche nicht zusammen.
    mMn wird das derzeitige Gebastel (inkl. Analogsplit - ich hab schon 16er RIO's gesehen die einfach standardmässig einen 8er- Analogsplitter mit im Case hatten...) so lange anhalten bis sich endlich Wandler ohne analogen Gain durchsetzen. Dazu müssen aber auch einfache, kleine Pulte erst mal von der 16-Bit-Signalverarbeitung in den Kanälen weg.

  • Gibt es schon Erfahrungen mit Soundcraft SiEX 2

    • niggles
    • 1. November 2013 um 20:20
    Zitat von "billbo"

    Woher stammt bloß das unerklärliche Gefühl, ein durchaus relevanter Prozentsatz der Käufer und Anwender dieser (und ähnlicher) Geräte ist mit diesem u. U. als Persiflage gedachten Beitrag ziemlich umfassend und treffend dargestellt? :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Dann wollen wir mal hoffen dass die alle noch bis zum 11.11. geliefert werden :lol:

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 1. November 2013 um 19:02
    Zitat von "guma"


    Suppi, Du bist also vom Fach ! :D


    Von Medizin habe ich keine Ahnung. Ich rede von Geld. Anhand von Preislisten, Zahlen zur Entwicklung der Häufigkeit bestimmter Diagnose-/Behandlungs-/Operationsmethoden in Vorträgen und auch im Gespräch mit dem einen oder anderen Beteiligten kommt da aus allen Richtungen das gleiche Bild zusammen: Wer im Gesundheitswesen richtig Kohle verdient sind nicht die die Menschen heilen sondern die die das Material zu ihrer Diagnose und Behandlung liefern. Und die verkaufen teilweise mit sehr aggressiven Methoden. Den Pharmastrich finanzieren wir alle. Die Klinikbetreiber kassieren da natürlich gerne mit und betreiben ihre eigene Profitmaximierung.

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 1. November 2013 um 17:47
    Zitat von "guma"


    Du wolltest "monströs aufgeblähtes Krankenhausverwaltungswesen" gesagt haben


    Die Unsitte dass chronisch Kranke, arbeitsintensive Pflegefälle, Behinderte, Demente und Sterbende regelmässig zu Tausenden in den Krankenhäusern "abgeladen" werden bringt nicht nur der Verwaltung Geld ein sondern der medizinischen Leitung auch beeindruckende Belegungszahlen bei relativ geringem Komplikationsrisiko. Da werden Pfründe bis zur Rente verteidigt anstatt mal die Frage zu stellen was wirklich den Patienten nutzt.
    Auf der anderen Seite hat logischerweise das Personal "an der Front" zu wenig Zeit für die Fälle denen es akut dreckig geht. An denen verdient der Klinikbetreiber nämlich um so weniger je besser die Behandlung war und je früher der Patient wieder raus kommt. Und den Ehrgeiz das zu erreichen hat gottseidank so gut wie jeder aktive Arzt hierzulande noch.

    Zitat

    und davon, wie sich in Deutschland die Gewinne der Zulieferer entwickelt haben, habe ich sehr wenig und Du wahrscheinlich überhaupt keine Ahnung. 8) :lol:


    Mit mehreren aktiven Klinikmedizinern in der Familie und Bekanntschaft sowie regelmässiger Betreuung von Medizinkongressen glaube ich schon mir da wirtschaftlich(!) ein Bild machen zu können. Natürlich bleibt das meiste von diesem Geld nicht in Deutschland - in Pharma und Medizintechnik gibt es einen gigantischen Konzentrationsprozess der die Gewinne zu ein paar wenigen Firmensitzen in der Schweiz und den USA schaufelt.

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 1. November 2013 um 16:36
    Zitat von "yamaha4711"

    kommen die Gelder nicht wirklich da an, wofür sie eben gedacht sind, nämlich bei den ausführenden Personen; Der größte Batzen wird schon in der Chefetage abgezweigt.


    Der landet nicht in der Verwaltung sondern in unserem teilweise monströs aufgeblähten Krankenhauswesen und vor allem bei dessen Zulieferern aus Pharma und Medizintechnik. Es gibt auch nicht zuwenig Ärzte in D sondern zuviele Krankenhausbetten und Apparatepraxen deren Auslastung künstlich herbeidiagnostiziert wird. Dem gegenüber in der Fläche ein Vergütungssystem das noch aus Zeiten stammt war als die Landbevölkerung mühsam von der Einnahme moderner Medikamente überzeugt werden musste...

  • kleine Tops mit grossen Subs - kann das gut gehen?

    • niggles
    • 30. Oktober 2013 um 15:23
    Zitat von "marcoboy"

    Deshalb hat man ja Hörner gebaut um das Brett vor dem LS zu vergrößern. Nur heute ist das in Vergessenheit geraten das Hörner eigentlich fabelhaft funktionieren.


    Nicht in Vergessenheit geraten ist dass man bei ernsthaften Horn-PA's ab einer gewissen Grösse deutlich mehr umbaute Luft transportiert und für eine gleichmässige Schallverteilung mehr Material hinstellen muss als bei LA's. Das Problem ist das Linienstrahler für die sehr spezifische Anwendung "Rock'n'Roll mit fetten Lowmids" schlecht nach unten skalieren. Für das genannte 3000er Open Air dürfte es sich von der Materialmenge nicht viel nehmen ob da d&b C-Serie, Director usw. in angemessener Dimensionierung oder zwei Milo-Bananen mit entsprechenden Bässen hängen; beides spielt aber leistungsmässig eine ganze Liga oberhalb von M'elodie, vor allem ohne Flugbässe und in der unpassenden Kombi mit den 700er Subs.

  • Video-Mixer / Bildmischer & Scaler

    • niggles
    • 30. Oktober 2013 um 00:05

    Sind deine Quellen genlockbar? Ich hätte noch nen Grass Valley 110CV im Angebot. 8 Inputs. Inkl. TBC/Framestore (For-A) mit Remote Panel, 19" Blackburstgenerator (Grundig), nem YUV-Verteiler (Extron) und 2 zugegebenermassen ziemlich runtergerockten aber funktionsfähigen 10"-Röhrenmonitoren.

  • Ehrfahrungsbericht: Sennheiser ADN

    • niggles
    • 29. Oktober 2013 um 15:24

    Hatte ich auch letztens in den Fingern. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen...

    Vorteile:
    - sehr einfache Konfiguration
    - Mikros in anständiger Qualität
    - kompakte, gute verarbeitete Sprechstellen
    - integrierter USB-Audiorecorder

    Nachteile:
    - keine Automatikmischer-Funktion ("Voice Activation"). Ja, das kann bei unpassender Raumakustik auch in die Hose gehen aber viele Kunden wollen das.
    - Sprechtaster viel zu schwergängig, vor allem für längere Wortbeiträge. Keine Latch-Funktion mit audiogeführtem Timeout.
    - Keine sinnvolle analoge Anbindung an mehrkanalige Dolmetscheranlagen möglich.
    - Extrem aggressive AGC auf dem internen Bus, Ton am Line out ausser für Dokumentationszwecke praktisch nicht zu gebrauchen.
    - Unausgereifter Request-Mode. Da fehlt eine simple Übersicht der Wortmeldungen (mit Namen!) anhand derer ein Gesprächsleiter gezielt entscheiden kann wer jetzt dran kommt, übergangen oder vorgezogen wird.

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