Zitat von "klauston"Das war für mich mit ein Grund, warum ich mit heuer die Freiberufler Ebene aufgegeben habe und einen fixen Job angenommen habe.
In einem großen Seminarzentrum einer Bank.
Glückwunsch!
Zitat von "klauston"Das war für mich mit ein Grund, warum ich mit heuer die Freiberufler Ebene aufgegeben habe und einen fixen Job angenommen habe.
In einem großen Seminarzentrum einer Bank.
Glückwunsch!
Zitat von "wora"bisher hat mich noch nie ein veranstalter gefragt, ob ich meine gerätschaften geprüft habe.
Warum auch? Wenn es jemand interessiert dann den Betreiber des Hauses oder der Halle.
Zitatich prüfe meine geräte und stromleitungen deshalb vor allem aus eigenem interesse und möchte das in zukunft auch auf rechtlich sicherere beine stellen.
Dann lass dir am besten von einem entsprechend fitten Kollegen ein Prüfverfahren nach den Vorgaben der TRBS1203 erstellen.
Blöderweise (man könnte bisweilen auch Absicht unterstellen...) sind hier die in der BGV A3 etablierten Sonderverfahren (Prüfung durch EFKfVT bzw. unterwiesene Personen) nicht mehr explizit erwähnt. Die ganze Branche flucht inzwischen über den unnötigen Papierkrieg (Erstellung von Gefährungsbeurteilungen, erneuter Qualifikationsnachweis...) der getrieben werden muss um den Status Quo halbwegs wieder her zu stellen.
Natürlich kann man argumentieren dass die bisherige Regelung in Einzelfällen missbraucht wurde indem Quereinsteiger-Firmenchefs ihre Azubis nach einer Woche "EFK-Schulung" in der Berufsschule zu Prüfern machten. Aber es ist doch genauso unrealistisch dass jede 5-Mann-Bude mit ein paar Trailern voll Material sich extra dafür einen Elektromeister anstellt.
Zitat von "billbo"Bleibt zu hoffen, dass sich der Kollege am Donnerstag um 08:00 auch zuverlässig und zweifelsfrei an Existenz, Inhalt und Verlauf des Gesprächs erinnern kann.
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Oh ja, das konnte er. Es handelte sich beim Endkunden um eine nicht ganz so kleine Firma die schon etwas länger Druck- und Rechenmaschinen jeder Art herstellt. Da ohne einen Videofuzzi der halbwegs weiss was er tut aufzuschlagen wäre vorsichtig gesagt unklug; die Rhetorik der Chefin gegenüber den eigenen Mitarbeitern legt nahe dass die schicken orangen "Ich darf überall rein und muss ständig verpflegt werden"-Badges im Falle gröberer Probleme im Showablauf in Zukunft sicher jemand anders bekommt...
Zitat von "billbo"Ausgeschlossen! Ich hab' mir sagen lassen (hab' mal gehört) dass die Industrie - und Messeschiene in solche Sachen perfekt organisiert ist und sowas dort, anders als im bösen R&R, unmöglich vorkommen kann.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Ja nee is klar....
Dienstag abend, 19:30, Anruf von ausländischem Handy: "Hast du am Donnerstag Zeit?"
"Ahem, eigentlich nicht wirklich..." (Lokaler Kleinkram-Hoteljob mit eigenem Material, Kunde bedient selbst. Endlich mal ein Tag Zeit die Spülmaschine zu reparieren, den Papierstapel auf dem Schreibtisch zu dezimieren und die Bude auf Vordermann zu bringen...)
"Ich brauch nen Operator. CEO einer Amifirma fliegt ein um diverse europäische Niederlassungen auf Vordermann zu bringen. Ich mach das hier und hab noch keine komplette Crew. Super Mega Wichtig!"
"Das wird nicht billig."
"Was willst du?"
"XXX. Reisekosten, Hotel und Verpflegung gehen auf euch."
"Gebongt. Wir sehen uns am Donnerstag um 0800." *klick*
:shock:
Ticket gebucht, Kollegen durchtelefoniert wer meinen Job übernehmen kann, Treffpunkt zur Materialübergabe ausgemacht, Kisten ausgehändigt und Job erklärt, Koffer gepackt, nachts noch Show nach den inzwischen per Mail eingetroffenen Infos und Files vorbereitet und am nächsten Morgen heissts mal wieder: "It's off to war we go..."
Die Wohnung sieht aus wie nach einer Bombenexplosion, die Spülmaschine ist noch zerlegt weil dann irgendwann das Taxi kam und ich weiss immer noch nicht wieder aus welchem Holz eigentlich mein Schreibtisch besteht.
Fairerweise muss ich auch sagen dass der Kalender für 2014 schon so einige grüne Balken (=fix gebucht) aufweist. Man wurstelt sich halt so durch....
Zitat von "Audiowerk"Und läuft im Dreiphasenbetrieb offenbar sicher symmetrisch, so dass man mit vierpoligem Anschluss auskommt
Das ist der Grundprinzip der Sechspuls-Brückenschaltung.
Zitat von "kob1"Das musst du erklären!
Weil das Ding alles können will, davon aber nix richtig beherrscht.
- Analogausgänge die kein verwertbares Signal führen und z.T. nicht mal beschriftet sind
- Ein interner Audiomischer der nicht in der Lage ist ne vernünftige n-1 oder Beschallungssumme zur Verfügung zu stellen
- Zuspieler die selbst gängige Formate wie XDCAM EX nicht verarbeiten können und ausserdem dauernd abstürzen
Zitat von "billbo"
verhältnismäßig top gewartete blitzsaubere Veranstaltungs – E-Technik
Vorsicht Rock'n'Roll-Tunnelblick...
Ein TL/ VfV trägt fallweise auch die Verantwortung für so Dinge wie Messestände und Kleinveranstaltungen mit firmeneigenem Equipment. Und da wird, ähnlich wie im Bereich "künstlereigene Geräte und Anlagen" auch 2013 bisweilen noch gemurkst was das Zeug hält. Ohne regelmässige Prüfungen (und wenn es all paar Jahre ist weil mal wieder ein Neuer den Job übernommen hat...) würde da viel mehr passieren. Nicht unbedingt direkte Stromunfälle mit Todesfolge; dem hat die flächendeckende RCD-Pflicht ziemlich erfolgreich Einhalt geboten. Aber Kabelbrände in nachts unbeaufsichtigten Anlagen und Sekundärunfälle aufgrund von Stromschlägen und Ausfall sicherheitsrelevanter Geräte gäb's jede Menge...
Newtek Tricaster
Zitat von "billbo"Der hilflose, stets übernächtigte, sich ständig selbst ausbeutende scheinselbständige Freelancer, dessen Schutz ihr euch besonders groß auf die Fahnen geschrieben hat, kann also ganz offensichtlich sehr gut selbst auf sich aufpassen.
Um den gehts hier gar nicht. Der TE bewegt sich im Umfeld eines Grosskonzerns. Da ist das allergrösste Problem Betriebsblindheit.
Die Gegenrichtung (S/PDIF->AES/EBU) ist kein Problem wenn Pegel und Impedanzen angepasst werden. Das was du vor hast kann aber insbesondere bei Aufzeichnungsgeräten zu Problemen führen weil bei AES/EBU einige Bits anders gesetzt sind als bei S/PDIF. Stichwort SCMS...
C20 mit Powercon wäre an sich eine wunderbar praktikable Lösung. Nur passt das leider an der UV nicht vernünftig ins CEE-Raster. 16er geht gar nicht, bei 32er bleiben insgesamt 36 A "über" und das oft auf Veranstaltungen auf denen der Strom eh knapp ist. Beim 63er wiederum wirds mit 3 Amps pro Phase an der Leistungsgrenze schon echt eng...
Zitat von "madmax"Wenn ein Schukostecker dran wäre, gänge auch ein herstellerseitig empfohlener 20er nich in Ordnung.
Solltes es woanders die dickere Version geben, gehörte da schon ein 4² dran und das ist bei 1m Kabel auch ein 32er noch eben erlaubt.An der PL380 z.B. ist gleich ein 32er Powercon dran und alles ist gut. :wink:
Gab früher aber wohl auch welche mit dem 20er, vermutlich hat mans aber wegen der Geschichte einer eigentlich notwendigen Vorsicherung geändert.In der Realität krähen da bekannterweise aber eh nur wenige Hähne danach.
Meine Strobos haben auch Schokostecker und 20er Automaten am Lichtrack. :shock:
Heissen die dann Schokostecker weil sie immer schmelzen? :roll:
Anders als der CEE32 der jahrzehntelang problemlos mit 35er Patronen abgesichert wurde hat der Schukostecker bei 16A Dauerstrom keinerlei Reserven mehr. Eigentlich ist im professionellen Einsatz schon bei 10A Schluss weil die Federkontakte der Steckdosen nicht mehr mitmachen. Die "10/16 A" stehen da nicht umsonst drauf. Ich persönlich finde es auch grade im Bereich Rigging und Elektro bedenklich bis unverantwortlich Infrastruktur immer bis 100% auszureizen...
zurück zum Thema: die in Europa völlig ungebräuchlichen 20A (die sich auch bei Powercon wieder finden) sind halt die Standardabsicherung für "Commercial Grade"-Steckdosen in den USA. Die sind u.a. deswegen so beliebt weil sie mit den Haushaltssteckern (NEMA 5-15) kompatibel sind. In einer Zweiphasen-Haushaltsinstallation (115-0-115) lässt sich an einem solchen Duplex-Split-Stromkreis (2 Sicherungen, 3 aktive Leiter) problemlos noch eine NEMA 6-20 anschliessen und schon hast du völlig legale, normgerechte 230V/20A.
Zitat von "Jens Droessler"Solang da ein SchuKo-Stecker dran ist, ist nichts über 16A erlaubt. Da ist schon fraglich ob D16 noch in Ordnung geht.
Theoretisch ja, praktisch nein. Die maximal zulässige Zs zur Einhaltung der Abschaltbedingungen verkürzt die maximale Kabellänge und die Anzahl der möglichen Steckverbindungen enorm...
Zitat von "Mirko"Meine Kunden haben bisher fast alle mehrfarbige Goboprojektion gewünscht. Nach nicht ganz optimalen Erfahrungen der Anfangszeit bin ich dazu übergergegangen, die Imagegröße zu verkleinern. Seitdem kann ich die gleichmäßige Bildschärfe sicherstellen. Die Imagegrößen gemäß den Empfehlungen einfach nicht ausreizen.
MfG
Mirko
Da musst du beim YPOC aber schon ziemlich weit runter gehen mit der Bildgrösse und verlierst dementsprechend Lichtleistung. mEn ist das einfach die falsche Lampe für mehrfarbige Goboprojektionen.
Zitat von "audiobo"
Der Vergleich hinkt schon in sich. Wenn du es überhaupt vergleichen möchtest, dann so:
Passant stützt sich aus irgendeinem Grund (Schwindel, Stolpern, Radfahrer ausweichen) an einem fremden Auto ab - bei diesem war die Handbremse nicht angezogen (defekt, vergessen) und kein Gang eingelegt - Fahrzeug kommt ins Rollen, es wird abschüssig, Fahrzeug knallt gegen Laternenmast. Wer darf deiner Meinung nach nun die neue Laterne bezahlen?
Das zahlt immer die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters. Ist hier aber nicht relevant da Motorfahrzeuge wie schon erwähnt gesonderter Gesetzgebung (Halterhaftung) unterliegen.
Im vorliegenden Fall würde ich dringend davon abraten den Rechtsweg zu beschreiten. Für den gegnerischen Anwalt ist es ein leichtes dem TE mangelnde Sorgfalt bei der Ausführung seiner Tätigkeit nachzuweisen und das wars dann.
Zitat von "thieloliver"
Bei beiden Methoden werden die analogen Gains einmal festgelegt und danach nur noch die digitalen Trims angefasst.
Und so was wird in der Liga noch akzeptiert nur weil Soundcraft/Studer drauf steht? Ich staune.
Oder ist das ein Problem dieser speziellen Konfiguration das bei den grösseren Pulten nicht besteht?
ZitatDas einzige mir bekannte Digitalmulticore, bei dem unabhängige Gains zuverlässig funktionieren ist Rocknet
Rocknet hat (ebenso wie Digico und die diversen Dante-Systeme) keine elektrisch unabhängigen Gains sondern beherrscht lediglich automatisches Gain Tracking. Wenn ich an einem solchen System den Mastergain ganz runter drehe kommt auch beim Slave (idR FoH-Pult) trotz voll aufgerissenem Regler kein vernünftiges Signal mehr an. Und wenn der Preamp so überfahren wird dass er zerrt kann der FoH-Kollege da ebenfalls erst mal nix gegen unternehmen.
Vom Handling her deutlich besser als ein System bei dem eine Veränderung des Preamp-Gains beide Systeme beeinflusst aber nicht ganz ohne Tücken.
Irgendein Blödsinn wird denen schon noch einfallen. Vielleicht was mit Obst...?
Die ganze Diskussion gabs doch schon mal bei den in den 90ern extrem beliebten Schaumparties...
Ich nehm für die groben Sachen unterwegs (abgerissene Stecker an 100m XLR-Trommeln und so) inzwischen auch nur noch den Gaser (Portasol 75W). Alles andere dauert einfach zu lange zum Aufheizen, dann ist wieder eh grade keine Steckdose in der Nähe...
Die Spitzen verzundern wie die Sau weil sie im Leerlauf viel zu heiss werden aber für die Anwendung ist das egal.
Zitat von "1uwe"
Aber wichtiger noch die Frage: Was genau muss nun sein?
Es muss alles sein was du als Unternehmer brauchst um nach den geltenden Regeln der Technik die Sicherheit deiner Angestellten und Dritter gewährleisten zu können. Dazu ist zunächst eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen.
ZitatSolange nichts passiert, wird es auch keiner merken, und Kontrollen seitens des Bauordnungsamtes, Berufsgenossenschaft oder Arbeitssicherheit bezüglich der VDE in der Firma zu besitzen und Weiterbildungsseminare besucht zu haben, wird es auch kaum/nicht geben
Vorsicht: Du wärst nicht der erste der einen kompletten Messestand mit eiligst zugemietetem Material neu verkabeln muss weil die Nachweise fehlen...
ZitatIch will es nun mal ganz genau wissen, um zu sehen, in wieweit unwissendes/wissendes Versagen bei der Prüfung der BGV A3 in Frage kommt.
Unwissendes Versagen gibt es nicht. Du bist als Unternehmer immer in der Haftung. Im Zweifelsfall musst du nachweisen können alle nötigen Vorkehrungen getroffen zu haben. Nur wenn sich dann noch z.B. der Caterer mit einem selbst gebauten CEE32->Schuko-Verteilerbrett ohne RCD die Hand grillt bist du raus.
ZitatOder wird mit zweierlei Maß gemessen?: Fachkraft für Elektriker-Fachkraft für Veranstaltungstechnik
Wird es, da auch der Beleuchtungsmeister keine "volle" Elektrofachkraft (Elektrikermeister) ist. Die EFKfVT ist eine Sonderkonstruktion die Betreibern von VA-Stätten, Film- und Fernsehstudios und deren Zulieferern die Anstellung eines Betriebselektrikers ersparen soll. Dafür ist deren Kompetenz auch dementsprechend eingeschränkt. Sie darf nur firmeneigene Anlagen und Geräte prüfen (keine Fremdaufträge!), darf keine Veränderungen an Anlagen vornehmen (darunter fällt auch das Aufklemmen von Anschlüssen mit offenen Enden in Verteilerschränken) und eigentlich auch keine EuP für Prüfungen und betriebsmässige Wartung (z.B. Leuchtmittelwechsel) unterweisen sondern nur selbst tätig werden. Der letzte Punkt ist in der Praxis durchaus nicht unstrittig...
ZitatTatsächlich musste ich mit ansehen, wie Plaketten mal ebenso auf die Schnelle „ausgeborgt“ wurden, um einer Kontrolle Vorbildlichkeit vorzutäuschen. Hat man denn die Wahl, ob ich billigere und somit wiederverwendbare Plaketten erwerben kann? Oder gibt es hier eine Vorschrift, die zerstörbares Material für Plaketten vorschreibt?
(Dann kam mir noch zu Ohren, dass man aus Kostengründen, schon mal zum nicht wasserfesten Edding greift. Mich erstaunt’s schon a bisser’l, mit welchen Tricks gearbeitet wird/werden kann. Aber, da wo keine Kontrolle, da nix Problemo)
Plaketten besagen erst mal gar nichts. Massgeblich ist das Prüfprotokoll. Aus dem gehen nämlich auch die tatsächlichen Messwerte hervor. i.O./n.i.O reicht bei der 0701/0702-Prüfung nicht mehr.
Dass das bei grösseren Mengen an Material (z.B. Schukokabel) in der Praxis ein erheblicher Aufwand ist der sich sauber eigentlich nur mit individuellen Strich-/QR-Codes und einer Datenbank lösen lässt steht auf einem anderen Blatt. Leider führt das in manchen Betrieben dazu dass gerade solche Artikel überhaupt nicht mehr geprüft werden.
Ich arbeite relativ viel mit USV, allerdings vor allem im Bereich Medienserver und Video. Da gehts leider oft nicht ohne da zum einen die Standard-PCs auf denen vieles in diesem Bereich aufbaut recht empfindlich auf Spannungseinbrüche reagieren und zum anderen einige Geräte bestimmte Betriebszustände (z.B. bei einer Encore die Parameter von Eingängen die nicht über eine Kreuzschiene laufen) nur im RAM ablegen können.
Kann ich als Nutzer an diesem Zustand was ändern? Nein. Bin ich damit zufrieden? Ganz sicher nicht, denn ich habe schon mindestens so viele USV-bedingte Crashs (kaputte Akkus, Überlast) erlebt wie tatsächliche Stromausfälle. Bei Main/Backup-Konfigurationen bin ich inzwischen dazu übergegangen nur eines der beiden Systeme an die USV zu hängen.
Meiner Ansicht nach gehört diese "Notstromversorgung" vom Hersteller auf der Sekundärseite des Netzteils eingebaut. Dann kann man auch eine stufenweise Abschaltung realisieren, beispielsweise erst mal 5 Minuten voller Weiterbetrieb (wenn mal wieder ein übereifriger Helfer beim Umbau den falschen Stecker gezogen hat...), anschliessend globale Mute-Gruppe mit der Möglichkeit die beim Wiederanfahren erst mal drin zu lassen und einzeln manuell raus zu nehmen und schliesslich die Option die aktuelle Szene zu speichern und das Pult zu sperren(!) bevor es geordnet runter fährt.
Zitat von "matthias falke"Das sehe ich auch so, inwiefern sollte sich auch ein Stromausfall negativ auf die Lebesdauer einer Röhre auswirken?
Es gibt leider ein paar unsauber konstruierte, aber extreme beliebte Röhrenverstärker (ein gewisser Leo Fender hat sich in der Hinsicht nicht gerade mit Ruhm bekleckert...) deren Anodenspannungsregelung auf den plötzlichen Ausfall von Heizung und Gitter mit derben Überschwingern reagiert. Wenn dann die Isolierung des Ausgangstrafos nach 'zig Jahren "don't change anything!" schon grenzwertig ist knallt es halt. Das geht einmal oder auch zehnmal gut, aber irgendwann bringt der originale '65 Twin bei Wiederinbetriebnahme nur noch ein sonores Brummen hervor; und dann muss natürlich jemand schuld sein... :roll: