Beiträge von niggles
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Zitat von "yamaha4711"
Dann wäre die USV für den Gitarrenmenschen doch viel wichtiger.
Der eine oder andere Backliner macht das auch so. Hat nämlich den Zusatzvorteil dass man (bei Doppelwandler-Geräten) die Ausgangsspannung auf exakt 220 oder 110V einstellen und so die Lebensdauer der Röhren erheblich verlängern kann ohne an den Netztrafos von 40-50 Jahre alten Geräten herumbasteln zu müssen. -
Zitat von "treibsand"
Das funktioniert sogar auf 12x8m Festivalbühnen, auf denen ich hintenrum einen Ring CEE16 schmeisse mit den komischen durchgeschliffenen einphasigen Verteilern.
"hinten" ist dank den schon erwähnten blauen Dosen dann ja auch alles gut, aber spätestens wenn 2 Gitarristen und 1 Bassist für ihre jeweiligen Stressbretter auch noch "vorne" Strom brauchen geht das Elend von neuem los.Zitatdie CEE Verteilung ist weniger als 7m H07 entfernt.
Und genau diese 7m H07 haben am Ende wieder eine schwere Gummikupplung mit Kragen und Deckel in der weder PVC-Winkelstecker noch Steckernetzteile zuverlässig halten.
Da treffen einfach 2 Welten aufeinander... -
Zitat von "billbo"
Hmm. Habe speziell diese Teile eigentlich u. a. auch deshalb ins Rennen geschickt, weil sie eben genau nicht diesen überbordenden Gummikragen besitzen, der sie für 'normales' Schukozeugs (also Winkelstecker, Steckernetzteile, Ladegeräte, UK - Adapter, usw.) eher untauglich macht.
Fast alle Ausführungen dieser Teile haben leider ziemlich tiefe Steckdosentöpfe. Da gehen die bis auf den letzten Millimeter materialoptimierten Winkelstecker der IKEA-Dosen ohne Nachdruck und hochbiegen der Kabeltülle nicht bis zum Anschlag rein
Für mich gangbare professionelle Lösungen sind die bekannten blauen IP44-Klappdeckeldosen in wie auch immer gearteten Gehäusen oder eben Gummi-Altmaterial. -
Zitat von "billbo"
Kunststoffteile von Kalthoff.... Ikea Dreierdose
Genau die Kombi macht aber auch oft Probleme weil die Winkelstecker der (für Steckernetzteile leider unverzichtbaren) Dreierdosen gerne mal zu kurz sind um sich bis zum Anschlag rein schieben zu lassen. Zugaffern hilft (auch in Wacken...), ist aber eigentlich Murks.
Dagegen kann man entweder die Stecker der Dreierdosen durch gerade Modelle austauschen (und damit das Teil mit etwa dem zehnfachen des Kaufpreises an Material und Arbeitszeit "veredeln"... :roll: ) oder speziell für Bühnenstrom die sonst eher unbeliebten alten 3er-"Nüsse" verwenden die noch keinen Gummikragen um die Steckdosen haben. -
Zitat von "yamaha4711"
Quelle: http://www.spiegel.de/karriere/beruf…e-a-916973.htmlUnd dann wundern wir uns, weswegen die Preise im Keller sind. Wer bitte arbeitet für max. 1500€/m. Da bleiben, wenn man Glück hat, 1000€ übrig und davon muss man Leben. Wie soll das bei den heute explodierenden Kosten denn gehen?
Da bekommt ein Hilfsarbeiter mehr raus.Dann 250 - 500€ nach VDT. Sicher versuche ich 250€ Tagesgage einzustreichen, bekomme dies aber in den seltsten Fällen, da die Konkurrenz oftmals (deutlilch) billiger ist und bei einer Full Service Dienstleistung ist das auch nicht drin, da der Endpreis zu hoch ist und der Kunde dann ebenfalls nicht darauf anspringt.
Seh ich genau anders herum. Nur weil Privatradio und -Fernsehen und kommerzielle Theater ihren Technikern Hungerlöhne zahlen heisst das noch lange nicht dass die gesamte Branche so tickt. Es gibt auch andere Arbeitgeber, und die sind nicht alle staatlich oder öffentlich-rechtlich.
Die Tagesgagen für Freie sind hingegen zumindest in Süddeutschland gar nicht so unrealistisch. Für 250€ bekommt man da für kurzfristige Einzelgigs oft nur noch B-Crew. Problematisch ist eher das heftige Preisgefälle innerhalb Deutschlands das weit über die Differenz bei den Lebenshaltungskosten hinaus geht.Zitat von "yamaha4711"
Also Autoschlosser, Elektroreparaturdienst, Computerdoktoronkel habe ich mehr Aufträge, kann im Verhältnis deutlich höhere Preise ansetzen und fülle bequemer meinen Kühlschrank.
Als Kfz-Mech wirst du dich die nächsten Jahre teuer weiterbilden müssen; sonst wechselst du irgendwann nur noch Reifen.
Als Elektroreparaturdienst bist du für alles was sich wirklich lohnt (Anlagentechnik, Industrie, Installationen) Meisterpflichtig; schon die aktuelle Generation von Hausgeräten und Unterhaltungselektronik ist meistens nicht mehr mit frei erhältlichen Bauteilen reparierbar.
Und die Leute die wirklich noch einen Computeronkel bezahlen wollen sterben allmählich aus... -
Zitat von "cen-music"
wie schützt man sich aktuell vor Feuchtigkeit von oben?
Überdachte PA-Wings oder Delay-Tower. Ja, das kostet zusätzliches Geld und ist so was von 1995. Aber seien wir doch mal ehrlich: Nach ein paar Tagen Festival mit Sturm und Dauerregen sehen auch Passivboxen ohne Schutz ziemlich sch... aus. Aufgequollene Holzkanten, in Fetzen runter hängender Frontschaum, feuchte, verzogene Pappen... - muss das sein?
Zitat von "cen-music"Zumal ich kürzlich erleben durfte, wie eine kleines MILO Array auf einmal einfach aus war.
das gibts bei so ziemlich jedem Hersteller und hilft auch. IP 54 (das Minimum für "aussen ohne Regenschutz") ist das aber noch lange nicht...ZitatAus einem VDOSC läufts halt aus dem Waveguide raus und schlimmstenfalls geht der zugehörige Amp-Kanal in Protect. Nicht schön für's Material
Es gibt durchaus Vermieter die einen nach solchen Aktionen (zu Recht) auf die schwarze Liste setzen weil es sich schlicht nicht rechnet alle paar Wochen zig Lautsprecher aufzuschrauben und trockenzulegen. Ganz zu schweigen von Dauerschäden durch Korrosion und kriechende Feuchtigkeit in Treibern und Membranen. Ein gewisser grundlegender Wetterschutz muss einfach sein - es stellt doch auch keiner Movingheads ohne die entsprechende Schutzklasse einfach so in den Regen :roll: -
Zitat von "simonstpauli"
Einspruch. Das ist die "Und recall"- Szene. Dort wird der Zustand VOR einem Recall gespeichert, nicht der aktuelle Pult-Zustand. Eine sehr nützliche Funktion, weil ein einfaches Und nach einem versehentlichen Szene Recall nicht hilft, weil man meistens danach noch am Pult dreht, bevor man den Irrtum bemerkt.Eben. Genau das was du brauchst wenn du im Applaus nach dem letzten Song schon die nächste Szene (Moderation) aufgerufen hast, die Band aber spontan noch einen drauf setzen will. Oder wenn beim Drücken des "Recall"-Knopfes verdächtige Stille herrscht weil der pultprogrammierende Kollege da noch den falschen Output Patch mit drin hatte... :shock:
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Zitat von "montesuma"
Wie geht das? Die stanard Clients wie iPad oder Windows Standardinstallationen können das schon mal nicht...
Doch, die können das wenn die Access Points entsprechende Funktionen haben und. Gibts z.B. bei Lancom. -
Zitat von "djvomght"
Beim 02R96 kann man den zwecks "Undo" sogar direkt aufrufen, heißt da "U".
Oh ja, der beliebte "Oh Shit Button". So mancher legt(e) sich den bei komplex vorprogrammierten Shows auch mal direkt auf nen UDK... -
Zitat von "tobias kammerer"
Sollte auch jedes Pult einen Accespoint haben
Ja. Mit externen Antennenanschlüssen und optionalem Seamless Handover zwischen Front- und Monitorpult. Und abschaltbar für richtig grosse Setups mit externem Netzwerk-Equipment. Kostet in der Herstellung 'nen Zehner extra, spart aber jede Menge Stress auf der Baustelle.
Alternativ Netzwerkanschluss mit PoE. Kostet praktisch nix weil die 48V eh im Pult vorhanden sind. -
Zitat von "tobias kammerer"
Hallo,
da ist der Hund begraben. Das bekommt (außer bei Linearrays) kein eigenes Amping. Warum auch? Subwoofer auch mal bis zu 2 Ohm runter = 8 Woofer an einer Endstufe = 2 Speakonstrippen 4-polig durchgebrückt, dann gleich weiter zu 2 Tops, Somit 12 Boxen an 2 4-Pol Kabeln. Bei 24 Boxen (Macht schon Krawall), sind es dann erst 4 Speakonkabel. Wie gesagt: Die elektrischen und Konfigurationsvorteile von Einzelsystemen möchte ich hier nicht betrachten, sondern den Aufbau- und Wirschaftlichkeitsfaktor
Viele Grüße
Tobias KammererEine richtige Grossbeschallung (z.B. d&b J, L'Acoustics VDosc) baust du so genau einmal. Dann bist du den Job auf immer los weil schlicht die Systemamps solche unseriösen Bastlereien unter Vollast nicht mehr mit machen.
Zitat von "billbo"
- 1x Stromverteiler 3x63A auf Socapex SL61/ 419,
- 1x Laka 19x 2,5 mm² (ein einziges ), nebst Auflösung am Cradlets ts ts, ihr werdet doch nicht etwa Pin 13-18....? Und womöglich die 19 auch noch...? Lass das bloss nicht die Onkels von VDE und DTHG sehen, die kriegen bei so was immer gleich ne Herzbaracke... :lol:
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Zitat von "harald franz"
Wichtig ist uns dass man während der Fahrt schlafen kann und darf
Kleiner Einwurf an dieser Stelle: Das gibts zumindest als offizielles Angebot so schon lange nicht mehr da die StVO das grundsätzlich nicht mehr zulässt. Einzige Ausnahme sind die Schlafkojen von Fernverkehrs-Lkw und Bussen. Alle heutzutage üblichen Nightliner sind lediglich Wohnmobile; es ist nicht einmal mehr gestattet Rückhaltesysteme (Gurte) in die Kojen einzubauen... :roll: -
Zitat von "guma"
Möchtest Du Dich jetzt ernsthaft mit mir darüber unterhalten, warum es früher nicht so war und warum Du keine Lust hattest einen der aufgezeigten Alternativwege zu beschreiten ???
...oder warum Du Dich heute noch ärgerst, dass Du gezwungen warst, diese Pulte zuzumieten ? ... Oder darüber, wie wenig qualifiziert ein Pultbetreuer sein darf ? Nein ich glaube, das möchtest Du nicht. Du nimmst bitte zur Kenntnis, dass es nicht mehr so ist.
Gut. Ab welchem Softwarestand und bei welchen Pulten ist es *garantiert* das das so funktioniert? Dann kommt der Rest nämlich einfach auf die schwarze Liste. Gerade bei Industrieveranstaltungen macht das so gar keinen Spass... -
Zitat von "guma"
Großartig!
Kollege Du hast einfach nicht mitbekommen, dass das zwischenzeitlich geändert wurde !
... Und das obwohl ich es in diesem Thread bereits zwei mal gesagt habe:Die aktuelle Firmware der SD Konsolen besitzt eine auto recovery !! mit einer schnellen update frequenz, wenn Du Dir das so einstellst ! Ist das so schwer zu verstehen ??
Nein, das ist keineswegs schwer zu verstehen. Trotzdem: Sagen wir mal ich muss für eine von mir betreute Produktion bei einer befreundeten Firma 2 aktuelle DigiCo-Pulte zumieten weil der Headliner-Rider das so fordert. Der festangestellte FoH/System-Kollege der sonst eher auf anderen Geräten unterwegs ist hat die Aufgabe damit auch die restlichen Acts und vielleicht noch ein paar Ansprachen, Filmeinspieler, Presseton etc. abzuwickeln. Nicht optimal aber gängige Praxis.
In dieser Situation kann ich nicht erwarten dass a) das Pult auf dem aktuellen Softwarestand ist (wir wissen alle wie Pulte bei der heute gängigen Hin- und Herschubserei zwischen Firmen und Produktionen fröhlich up- und downgedatet werden) und b) der Kollege wirklich alle Feinheiten der Pultkonfiguration kennt. Muss er auch nicht wenn es nur darum geht ein paar Mikros und Zuspieler zu verquirlen.
In dieser Situation ist ein Pult das nach "Stecker raus - Stecker rein" nicht in genau den Zustand ("Programmer-Inhalt" würde der Lichtler sagen) zurückkehrt den es bei Verlust der Stromversorgung hatte tödlich. Das kann jedes schwindelige Yamaha Promix, aber ich hatte schon mehrmals DigiCo-Pulte bei denen genau das nicht ging. Warum hat der Hersteller eine so essentielle Funktion nicht von Anfang an eingebaut? Und warum können Endkunden das immer noch einfach so deaktivieren? Das ist wie ein Auto bei dem nicht sichergestellt ist dass die Handbremse auch beim Wiederanlassen des Motors nach dem Abstellen noch drin ist... -
Ohne jetzt wie der alte Cato rüberkommen zu wollen (meine Meinung zu DigiCo-Pulten und insbesondere deren IT-Philosophie ist denke ich bekannt..): Das darf nicht passieren und es darf auch gar nicht möglich sein so etwas willentlich auszulösen. Ein Pult das nach einem Stromausfall nicht wieder exakt in den Zustand zurückkehrt in dem es sich zum Zeitpunkt des "Absturzes" befand, egal welche Szene gerade geladen war und wie die manuell verändert wurde ist auf Veranstaltungen unbrauchbar! Yamaha und andere Hersteller können das - wenn DigiCo meint dazu eine USV zu benötigen sollen sie die bitte direkt in die Pulte einbauen. Bei den Lichtlern gehts ja auch.
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Powercon grau oder CEE16 blau, UV mit entsprechenden Abgängen dazu, für Sonderfälle Adapter. Wenns strommässig so richtig auf die Mütze gibt bin ich eh kein Freund von Schuko mehr. Da wird gern vergessen dass die Steckdosenkontakte (von Dreierdosen fang ich erst gar nicht an...) eigentlich nur auf 10A Dauerbelastung ausgelegt sind.
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Lehrgeld. Pech gehabt. Zu der Jahreszeit kannste eh notfalls immer im Auto pennen...
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Dauerhaft offener Durchsagekanal am Systemcontroller, durchgelinkt zwischen allen Bühnen und gespeist aus einem kleinen Channelstrip mit Mikro mit PTT-Taster dran. Ducker bringt nicht wirklich was - vor einer Durchsage muss ohnehin erst mal auf jeder Bühne der Stage Manager für Ruhe sorgen. Der kann dann auch mal eben alle anderen Inputs manuell muten.
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Zitat von "wora"
das läuft dann ja schon richtung insiderhandel. das ist nicht tolerabel.
Dreist, in der Sache aber gängige Praxis. Unterstützt wird das ganze Geklüngel noch durch die blödsinnigen deutschen Vergaberichtlinien die es immer noch erlauben dass der billigste Anbieter genommen wird. In anderen Ländern ist das inzwischen explizit verboten.
Konsequenz wird mMn sein dass langfristig die Qualität von Material und Dienstleistung in mittelgrossen Veranstaltungsorten so weit sinkt dass ernstzunehmende Bands, Tour-Acts, Tourneetheater etc. wieder mit "Fast-Vollproduktion" reisen werden weil es ja vor Ort nur Schrott und hängengebliebene C-Crew gibt. Welcome back to the 80's...