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  2. niggles

Beiträge von niggles

  • LS9 + iPad: primärer und sekundärer DNS-Server ???

    • niggles
    • 31. Oktober 2012 um 23:15

    ...welche iOS-Version? ab iOS 6 zicken die Apfelgeräte grundsätzlich rum wenn sie an ihrer WLAN-Anbindung nicht nach Hause telefonieren können :cry:

    *niggles* (IPad1-Besitzer :D)

  • Analoger Split mit digitalem Pult

    • niggles
    • 31. Oktober 2012 um 23:03
    Zitat von "skyworker"

    Männer - ich muss jetzt mal dumm fragen...

    Randbedingung ist ein digitales Pult am Monitor (GLD) und ein analoges Pult am FoH. Gebraucht wird also ein Splitter und die bekanntermaßen einfachste Variante kann das Y sein. Ich weiß - es gibt auch die galvanische Variante, aber denken wir mal weiter - per Topologie sind Netzwerkgeräte doch ohnehin galvanisch voneinander getrennt


    Sicher gewährleistet ist das nur bei Glasfaser. Cat.5 S-FTP kann durchaus eine Verbindung zwischen den Gehäusemassen von FoH und Monitor herstellen - kommt drauf an wie die Geräte intern die Abschirmung der Stecker behandeln. Ganz fies ist MADI über RG59 Coax - das ist grundsätzlich unsymmetrisch (!)

    Zitat

    daher dürfte es doch - rein theoretisch - in so einem Setup auch ohne Trafo im Splitter oder Groundlift gar nicht erst zu Brummproblemen kommen? Ein Auge sollte man auf Phantom haben - aber das ist ja machbar (insbesondere, weil man da beim GLD ohnehin nicht sooo fix drankommt (;O) und in so einem Setting wäre das ja auch mal von FoH aus zu leisten.

    Also? Hirnkirmes? Anfängerfehler? Geniale Idee? Oder nichts von alledem?

    Zumindest mal sollte der FoH-Strom aus der gleichen UV kommen an der auch die GLD hängt...

  • Stromerzeuger 230V - AVR Ja oder Nein?

    • niggles
    • 26. Oktober 2012 um 14:08

    Wenn mit AVR der elektronische Spannungsregler gemeint ist: Auf keinen Fall ohne, schon gar nicht in der Leistungsklasse. Mechanische Regelung ist was für den Bau.
    Zweite Frage: Warum unbedingt einphasig, warum Benziner (gibt immer wieder Ärger mit der Feuerwehr weil der Treibstoff in Kanistern auf einer laufenden Veranstaltung eigentlich gar nicht sicher gelagert und umgefüllt werden kann), warum dieser Hersteller?
    Ich kenne in dieser Leistungsklasse (8-12 kVA) in der VT vor allem die blau-grau gekapselten Honda-Diesel (EB-Serie). Die sind praktisch idiotensicher zu bedienen, robust, zuverlässig und halbwegs leise. Klar kann man die auch nicht mehr zu zweit von Hand schleppen, aber dafür sind ja Rollen dran. Grösse und Gewicht sind auf jeden Fall noch Van-/Transportertauglich.

  • Traversenkauf Beratung -->3Punkt

    • niggles
    • 24. Oktober 2012 um 22:09
    Zitat von "DJheini"


    Meiner Meinung nach müssen die genauso genau gefertigt sein, sonst passt das ohne Hammer auch nicht richtig.
    Die Rohre geben doch nicht nach, geht auch garnicht bei der Kopfseitigen Verstrebung.


    Schon mal grössere Mengen gut gebrauchte Eurotruss FD34 zusammengebaut...? Das würde mit Gabelverbindern nicht oder nur unter grossem Gewürge funktionieren. Und selbst mit Eiern braucht es hier und da einen strategisch platzierten Ratschgurt :twisted: und beim Zerlegen gelegentlich gezielte Schläge mit dem Gummihammer.

  • Traversenkauf Beratung -->3Punkt

    • niggles
    • 24. Oktober 2012 um 15:22

    Konusverbinder sind heutzutage Standard in der Grösse. Sie sind einfach und effektiv beim Zusammenbau sind und weil sie selbstzentrierend sind müssen die Traversen nicht ganz so präzise gefertigt sein wie bei Gabel- oder Pilzverbindern (Müller). Nachteil: Krach beim Auf- und Abbau.
    Hülsenverbinder (Astralite) verschleissen schnell und sind unglaublich fummelig. Eine Alternative sind dann eher noch reine Schraubtraversen (Thomas). GP12 gibts auch als 3-Punkt. Ist halt relativ schwer und verlangt ein bisschen Mitdenken beim Auf- und Abbau wenns keine verbogenen Endplatten und kaputten Schrauben geben soll.

    *Edith meint dass die sogar 30er Supertruss (Gabelverbinder) in 3-Punkt haben...

  • Suche SACHVERSTÄNDIGEN bezüglich CE Zertifikaten LED Wand

    • niggles
    • 24. Oktober 2012 um 13:41

    Es gibt kein "CE-Zertifikat"; Es gibt lediglich die CE-Konformitätserklärung mit der der Hersteller bescheinigt das sein Produkt der EU-Maschinenrichtlinie entspricht und daher vor dem Inverkehrbringen bzw. vor der Installation und Inbetriebnahme keine Erstprüfung durch einen Sachverständigen mehr erforderlich ist.
    Der Hersteller dürfte weit ausser Reichweite der EU-Kommission irgendwo in China sitzen, also ist der Importeur dran. Theoretisch.
    Anders als bei Endverbraucherprodukten ist es allerdings nicht verboten Anlagen und Geräte ohne CE-Zeichen an gewerbliche Nutzer zu verkaufen. Steht sicher irgendwo "professional use only" drauf...
    Dann könnte sich der Importeur sich vor Gericht theoretisch damit raus winden dass ja auch der Benutzer die (insbesondere im Bereich EMV sauteure) Erstprüfung durchführen lassen könnte :roll: In der Praxis wird er damit nicht durch kommen; daher die "plötzlich" auftauchende CE-Konformitätserklärung.
    Falls die Erklärung tatsächlich offensichtlich gefälscht ist und die Wand nicht den geltenden Vorschriften entspricht (!) könntest du dem Importeur mit einer Meldung ans Gewerbeaufsichtsamt drohen. Die haben einen ziemlich direkten Draht (RAPEX) zu den entsprechenden EU-Stellen und können z.B. einen Produktrückruf oder ein Vertriebsverbot veranlassen. Das wird dann tatsächlich teuer (und bei gefälschen CE-Konformitätserklärungen kommt noch eine Anzeige wegen Urkundenfälschung dazu).
    Im besten Fall kommt es aber gar nicht so weit und ihr einigt euch entweder auf die Rückabwicklung des Vertrages oder Nachbesserung der Wand bzw. den Austausch der Module durch ein anderes Produkt.

  • frequenzumformer in va-stätten

    • niggles
    • 24. Oktober 2012 um 12:39
    Zitat von "dechnikusch"


    - das 400 hz singen der lüftungsmotoren stört akustisch bei zb. lesungen oder kabarett ect.
    - die störimpulse der ( vollentstörten ) fu´s versauen trotzdem den tonstrom


    Bei einer Lüftungsanlage ist die oberste Betriebsfrequenz Netzfrequenz (Dauerbetrieb), daher ist das von manchen Zugwinden bekannte niederfrequente "Singen" des Motors erst mal kein Thema. Wichtig ist dass der Chopper (PWM) des FU möglichst hochfrequent arbeitet, da gibt es inzwischen durchaus Geräte im Bereich weit oberhalb 20 kHz. Störimpulse im Tonstrom deuten in erster Linie auf mangelhafte Abschirmung, Brummschleifen und/oder Erdungsprobleme (Potentialverschleppung) hin. Da haben viele ältere Festinstallationen leider böse Leichen im Keller...
    Klassische Stern/Dreieck-Motoren brauchen im FU-Betrieb ausserdem einen zusätzlichen Kühlungslüfter für niedrige Drehzahlen falls nicht die Kühlung von vornherein völlig überdimensioniert ist (z.B. Motor im Lüftungsstrom).

  • Oxidation von Casebeschlägen

    • niggles
    • 19. Oktober 2012 um 16:14
    Zitat von "Kracky"

    Das ist echte Patina, ein Zeichen das dieses Case benutzt wird und eine Geschichte zu erzählen hat, so was entfernt man doch nicht einfach. Ich als Kunde würde mir Sorgen machen wenn da jemand auftaucht bei dem alle Cases aussehen wie wenn sie gerade von der Ladentheke gerollt sind. Ansonsten gehöre ich auch zur WD40 Fraktion.


    Die Betreiber von Hotels und Kongresszentren in denen es a) helle Teppiche und Wandbespannungen aus nicht gerade preiswertem Material gibt und wo es b) oft keine richtigen Lagerräume für Leergut gibt sehen verrostete Caseecken und Stativ/Liftfüsse wiederum gar nicht gern. WD 40 ist da auch keine Lösung weil es Ölflecken hinterlässt...

  • Chorabnahme OpenAir - Mikrofone positionieren..Nur wie?

    • niggles
    • 17. Oktober 2012 um 21:31

    3/8″ BSW . Wenns der Schraubenhändler vor Ort nicht besorgen kann gibts solche Teile (auch Schraubösen zum Abhängen von richtig schweren Mikrofonen und ähnliches) bei Canford.

    In der Praxis versuche ich da immer möglichst schnell auf "bei uns" gängigere Normen zu kommen, z.B. damit http://www.manfrotto.com/adapter-spigot

  • Welcher Beamer - alte vs. aktuelle Technik

    • niggles
    • 17. Oktober 2012 um 21:15
    Zitat von "Mirko"

    zum Thema BenQ:

    wenn der SP840 auf dem SP830 basiert, dann würde dieser Beamer auf meiner persönlichen "No Go"-Liste in dieser Leistungsklasse ganz oben stehen.
    Wenn nicht, dann lasse ich mich gern eines Besseren belehren.

    MfG
    Mirko


    Den 830er kenne ich nicht, die Unterschiede sind aber schon von den technischen Daten erheblich: WXGA <-> Full HD, stärkeres Leuchtmittel, der 840er hat keine Spielereien wie Splitscreen etc. mehr, ist dafür aber HDCP compliant. Ausserdem ist er sehr leicht und trotzdem mechanisch recht stabil. Kein papierdünnes Hochglanzplastikgehäuse wie bei vielen Consumergeräten sondern zähes schwarzes genarbtes ABS. Das ist mir persönlich im Vermietbetrieb in der Klasse wichtiger als das letzte Quentchen Bildqualität.
    Eins muss aber klar sein: Das ist ein relativ preisgünstiger, auf Leistung getrimmter 1-Chip-DLP-Projektor. Das Bild ist im Vergleich zu hochwertigen LCD-Geräten ziemlich blaustichig, der Regenbogeneffekt ist bei schnellen Animationen oder Zeichentrickfilmen auf Leinwänden >2,50m deutlich zu sehen und in den Extremstellungen des Zooms lässt die Randschärfe auch sichtbar nach...

  • Oxidation von Casebeschlägen

    • niggles
    • 16. Oktober 2012 um 12:50

    Wenn ordentliche, dick verzinkte Casebeschläge grossflächig rosten sind sie schlicht und einfach reif zum Austausch. Rostumwandler, Zinkspray, Hammerite grau...bringt auf Dauer alles nix weil die mechanische Belastbarkeit ein vielfaches geringer ist als bei der originalen Verzinkung. Die schnelle Lösung die zumindest mal den Hotelteppich vor Rostflecken bewahrt ist das schon erwähnte abbürsten/-schleifen der Ecken und dann mit Klarlack drüberpinseln. Der reibt sich zwar auch bald wieder ab, hinterlässt aber zumindest keine Farbspuren.

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 14. Oktober 2012 um 01:01

    Doppelpost

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 14. Oktober 2012 um 01:01
    Zitat von &quot;studi&quot;

    OT, aber man will ja die Filzkisten auch mal absaugen:
    Schläuche vom Staubsauger einer Firma aus Wuppertal, die im Direktvertrieb verkauft


    Ich bin ja erstaunt dass die überhaupt noch was verkaufen seit es die (technisch überlegenen) Dyson-Geräte in jedem Blödmarkt gibt. Muss die unwiderstehliche Kombination aus elfenbeinfarbenem Plastik (schlagzäh!) und grünem plastifiziertem Segeltuch sein....
    Ansonsten brauche ich ganz sicher keinen "nackten" Barco ScreenPro auf einer Firmenveranstaltung mit viel Budget und wenig Plan. Liebe Disponenten, bitte seht es endlich ein: die Kiste ist ohne Controller nicht zu gebrauchen weil mangels Presets viel zu langsam :cry: !

  • Welcher Beamer - alte vs. aktuelle Technik

    • niggles
    • 9. Oktober 2012 um 20:25
    Zitat von &quot;norbert jersch&quot;

    Vielen Dank für die Antworten.
    Mir ist in der Bucht ein Eiki LC-X 71 5.500 Ansilumen aufgefallen, inkl. Standard-Objektiv. Allerdings macht de rnur 1200x1024 komprimiert, Video 1080p. Ist wohl baugleich mit Sanyo. Ich glaube schon dass man damit auf Konferenzen noch eine Weile hinkommt.

    Manchmal brauche ich eine parallele Projektion auf 2 Leinwände Stumpfl 320x245, was ich mit 2 Beamern einfach über den Displayport mache. Ein (vorhandener) Beamer ist i.d.R. von Sanyo oder baugleich, der andere kommt von mir. Bauchweh habe ich eigentlich primärwegen der Videos, auch bei Konferenzen, wenn Teilnehmer HD-Videos zeigen wollen. Da besteht schon ein Unterschied zwischen HD und PAL.

    Gruß Norbert Jersch

    Meine 2 Cent:

    - Ausser bei wirklichen High-End Geräten (Barco FLM-Serie, Christie HD18K aufwärts) ist es völlig Rille welche Auflösung der Eingang des Projektors verarbeiten kann. Entscheidend ist die native Auflösung (bei der erwähnten Eiki-Serie übrigens 1024x768 Pixel). Alles was drüber liegt muss runterskaliert werden - mit erheblichem Qualitätsverlust. Die Scaler der Eiki/Sanyo-Projektoren (es gibt schon seit vielen Jahren keine eigenen Geräte mehr von Eiki, die sind alle nur umgelabelt) sind geradezu legendär schlecht.
    - Wer 16:9 will muss entweder HD (mind. 720p) inkl. der dazugehörigen Infrastruktur zahlen oder mit 1024x768 anamorph und dementsprechend nur 576 Linien effektiver Auflösung auskommen. Anamorphoten für Videoprojektoren sind mir jetzt noch nicht so wirklich untergekommen... :wink: Und wenn es dann bei Vorträgen mit wildem Hin- und Hergeschalte zwischen 4:3 und 16:9 los geht ist ein vernünftiger externer Scaler Pflicht. Mein persönliches Hasswort in diesem Zusammenhang ist "AV-HS400" :twisted:
    - 16:10 WUXGA (1920x1200) bzw. WXGA (1280x800) sind inzwischen die Standardauflösungen für alle mittleren bis grossen DLP-Projektoren. Nicht weil sich irgendwer 16:10-Leinwände auf Lager legen würde sondern weil sich damit bei vertretbarem Leistungsverlust sowohl 16:9 als auch 4:3 darstellen lassen. Bei nativen 16:9-Chips sind da im 4:3-Betrieb immer gleich 25% futsch. Und natürlich freut sich TI dass sie weniger Typen 0.98"-Chips herstellen müssen...

    Brauchst du wirklich Lens Shift und Wechseloptiken? Das lassen sich die Hersteller bei den kleinen Projektoren leider im Verhältnis sehr teuer bezahlen. Kleine Vortragsveranstaltungen (1,80-2,80m Leinwandbreite) mache ich daher inzwischen oft mit BenQ SP-840. Fixe (Zoom-)Optik, kein Lens Shift, 1-Chip DLP mit allen damit verbundenen Nachteilen. Dafür ist die Kiste aber im Vergleich zu doppelt so grossen und dreimal so teuren klassischen LCD-Projektoren bretthell (vor allem in 16:9), kann echtes HD und lässt sich wenn's sein muss problemlos per Mini-TV-Zapfen auf einem kleinen Lichtstativ aufstellen.

  • Das Pultsitter-Thema mal wieder ...

    • niggles
    • 4. Oktober 2012 um 17:04
    Zitat von &quot;wora&quot;

    sollte:
    welche sind denn das?
    ich stelle mal folgende auswahl (studiopulte habe ich weggelassen)
    - Yamaha LS9
    - Yamaha M7CL
    - Yamaha PM5D
    - Yamaha PM1D
    - A&H GLD
    - A&H iLive
    - Soundcraft Vi1
    - Soundcraft Vi2
    - Soundcraft Vi4
    - Soundcraft Vi6
    - Soundcraft Si Compact
    - Digico D5
    - Digico SD8
    - Digico SD9
    - Digico SD10
    - Avid Venue D-Show
    - Avid Venue Profile
    - Avid Venue SC48
    - Innovason Eclipse
    - Behringer X32
    - Roland M400
    - Roland M380
    - Presonus Studiolive
    - Phonic LS16

    Alles anzeigen


    Diese Liste enthält ein paar wenige Pulte bei denen es ohne spezifische Vorkenntnisse des Mischers und ohne fitten Pultsitter ziemlich sicher Ärger gibt: PM1D, Innovason und zumindest zum Teil (also dann wenn sie nicht halbwegs vernünftig vorkonfiguriert ist) D-Show und Profile. Midas Digital gehört da auch noch rein. Da kratzen sich meiner Erfahrung nach auch Leute die auf den üblichen PM5/M7/VI6/D5 sicher unterwegs sind ziemlich bald am Kopf.
    Der Rest folgt mehr oder weniger der gleichen Bedienphilosophie bzw. ist so schlicht (Presonus, Phonic, Behringer) dass sie zumindest in den Standardfunktionen (kein Mehrspur-Recording per FW, Remote, MIDI, Automation...) selbsterklärend sind.

  • NF Signal über Last Harting

    • niggles
    • 3. Oktober 2012 um 23:17
    Zitat von &quot;billbo&quot;

    Ich hatte früher mal viel Spaß mit Harting (bzw. 'Contact') Crimps, deren Legierung sich auf Dauer nicht mit der eingecrimpten Leitungsseele vertragen hat;

    Phoenix Contact, "günstig" ausm Conrad Business-Katalog - Arrrghhh! Wurde leider auf der Schiene in grossen Stückzahlen in den VT-Markt gedrückt nachdem die Industrieeinkäufer den Mist offenbar nicht mehr haben wollten... :roll:

    Zitat

    Löten ist halt mühselig, aber elektrisch - und da insbesondere auf Dauer - allem Sparpfusch haushoch überlegen.


    Seit RoHS gibt es leider immer weniger offene Lötverbindungen ausserhalb von Platinen. Sogar XLR- und Klinkenkabel werden teilweise ab Werk nur noch gecrimpt. Wer schon mal versucht hat mit bleifreiem Lot ein abgerissenes Kabel in nem dreireihigen DB15-Stecker zu reparieren weiss auch warum... :cry:

    Zurück zum Thema: 230V und NF-Signale in der gleichen Steckverbindung ist kitzlig. Einfach stumpf auf einen HAN 16 legen geht auf keinen Fall, in der Industrie gibts für solche Fälle wie du schon richtig erkannt hast die schweineteuren Harting Modular. Mag ich persönlich gar nicht weil die Teile mechanisch ziemlich empfindlich sind.
    Alternativ kannst du entweder Netzstrom zwar in der gleichen Leitung führen (Hybridkabel) aber getrennt anschliessen (Powercon) oder das Pedalboard, den Funkempfänger etc... mit passender Schutzkleinspannung (z.B. 12V) aus einem Netzteil im Rack versorgen. Und wenns geht nicht grade die Standard-HAN16 aus der Lichtabteilung verwenden; die Oberfläche der Kontaktstifte ist nicht für Kleinsignal ausgelegt. An Siemensleisten oder passenden Rundsteckverbindern (*nicht* Socapex 419...) wirst du mehr Freude haben.

  • Langzeiterfahrungen mit Line6-Funken (70 und 75er-Serie)

    • niggles
    • 3. Oktober 2012 um 15:45
    Zitat von &quot;Kracky&quot;

    Zeck Daisy VHF, das du in die Hand nimmst und los legst.


    An dieser Stelle mal von mir ein herzliches "Willkommen im 21. Jahrhundert". Das geht nämlich schon seit ein paar Jährchen nicht mehr so. Mit keinem ernstzunehmenden System. Die Funkdichte hat nun mal seit Einführung der Mobiltelefonie und des digitalen terrestrischen Fernsehens massiv zugenommen. Der Bereich von 863-865 MHz ist hoffnungslos überlaufen. VHF darf nicht mehr mobil betrieben werden (auch wenns in der Praxis vor allem Musiker überhaupt nicht interessiert...) und ist dank schlecht abgeschirmten Schaltnetzteilen und Frequenzumrichtern schon lange nicht mehr so störungsfrei wie ehedem. Warum 2,4 GHz ISM keine Lösung ist wurde hier schon ausreichend diskutiert.
    Ohne Scan und Frequenzkoordination kannst du bei grösseren Veranstaltungen heutzutage eben keine Funkanlage mehr zuverlässig betreiben. Zu VHF-Zeiten gab es auch keine 20 Funkstrecken auf einmal in einem mittelgrossen Festzelt...

  • Ersatz für d&b Q1..

    • niggles
    • 3. Oktober 2012 um 14:07
    Zitat von &quot;hoernix&quot;

    Prinzipiell bin ich ja eh zufrieden, mit den Q-spezifischen Nachteilen... ( Wärme erst ab 4 Stück/Seite, Horn runter bis 800 , etc...)
    Hauptsächlich gehts mir um eine weichere Höhenwiedergabe, und ev. um mehr definierte Bässe.


    Meyer Sound M'elodie skaliert schlecht nach unten - noch schlechter als die Q. 2x M'elodie pro Seite klingt ohne massive Eingriffe am EQ fürchterlich...
    Die HT/MT-Trennung liegt allerdings deutlich höher (1,1 kHz), die MT-Treiber sind nur 8" und dafür ist der System(flug-)bass 500HP ein Doppelzwölfer. Für Musical und A capella geht das ab 4 Elementen pro Seite wunderbar und bei erheblich geringerem Transportvolumen und -gewicht als mit Q. Für R'n'R und 1200 pax sollten es dann schon 8er oder 9er Hangs sein, 2 500er pro Seite und zusätzlich ein paar 600er oder 700er Subs vor/unter der Bühne. Geht auch gut (die Kastelruther Spatzen z.B. touren mWn mit so einem System) aber kostet nen ganzen Schluck mehr als Q in vergleichbaren Dimensionen und wiegt mehr. Die grösseren Meyer-Bässe sind unfassbar schwer.

  • Langzeiterfahrungen mit Line6-Funken (70 und 75er-Serie)

    • niggles
    • 2. Oktober 2012 um 23:13
    Zitat von &quot;simonstpauli&quot;


    Ich hab die 75er noch nicht gemessen, bei den 70ern hab ich mal einen Test mit 2 WLans und 4 Sendern gemacht, das ging mit Koordination stressfrei. Nebenbei war da noch einiges an Fremdschmutz (also von außerhalb) bis 15dB unter den eigenen Trägern.
    In dem Zusammenhang sehr empfehlenswert: WiSpy von MetaGeeks.

    Du weisst aber schon das du in fremden Häusern (wo gern auch mal vier oder fünf 2,4-GHz-Access Points auf unterschiedlichen Kanälen im gleichen Saal laufen - eben weil der Haustechniker bzw. Installateur seine Hausaufgaben gemacht hat und nicht alles mit Gewalt auf ein gemeinsames Netz prügeln will) gar nichts koordinierst. Die Teile waren vor dir da - du hast dich dem anzupassen. Und da sieht es insbesondere bei der XD70 zappenduster aus wenn der Netzwerkplaner sich nicht zufällig an die informelle Regel "1-6-11" gehalten hat die in keiner Norm steht und auch weder von Crestron noch von AMX und schon gar nicht von den diversen Herstellern iPad-basierter Mediensteuerungen standardmässig umgesetzt wird. Von Public WLAN, Wireless DMX, VOIP-Telefonen und POS-Systemen noch gar nicht zu reden...
    Machen wir uns doch nix vor: Die Line6-Geräte wurden konstruiert um in einer semiprofessionellen Umgebung (Fitnessstudio, Schaustellerbude, Band-Proberaum, Jugendzentrum, Freikirche, Alleinunterhalter...) zu laufen. Da hängen keine umsatzgenerierenden oder showentscheidenden Systeme am WLAN, und wenn es mal hakt wenn wer von aussen rein funkt geht davon auch die Welt nicht unter. Alles schön und gut, aber es gibt nun mal auch Kunden die das nicht fressen. Bei denen kannst du natürlich trotzdem die XD70 vor der Show als drahtloses Messsystem benutzen :D aber wenn während der Show plötzlich das Touchpanel fürs Hauslicht taub wird oder meine WLAN-Strecke zu den drölfzig geflogenen Projektoren aussteigt finde ich das nur begrenzt witzig.
    Ich vergleich das gerne mit dem Phonic PAA2 - das Gerät funktioniert auch wunderbar, trotzdem hat es auf jeder ernstzunehmenden Baustelle dieser Welt inzwischen Hausverbot weil es alle möglichen Funkstrecken im 800 MHz-Bereich stört...

  • Videotechnik am 29.09.2012 in 42289 Wuppertal

    • niggles
    • 26. September 2012 um 21:45
    Zitat von &quot;Volker&quot;


    Mieten kannst Du das nötige Material (sony PTZ, 10mm Kabeltrommer, Flachbildschirm) z.B. bei Höhnerbach in Duisburg. Wir machen keine dryhire, nur im absoluten Notfall und wenn Du keine andere Lösung finden solltest und in Duisburg nix mehr frei ist.


    Wüsste gern ob die Kollegen das jetzt wirklich so machen... Meiner Erfahrung nach wird das nämlich zumindest bei professionellen Künstlern nix. Die PTZ-Domes haben (wie fast alle modernen Überwachungskameras) eine fixe interne digitale Signalbearbeitung die zusammen mit dem Wandler vor dem analogen Ausgang zu erheblichen Signalverzögerungen führt. Falls es sich bei dem Flachbildschirm auch noch um einen LCD handelt ist es eh vorbei; aber auch die A/D-Wandler von richtig guten Plasmas verzögern das Signal noch mal; spätestens da fangen Dirigenten in der Regel an etwas ungehalten zu werden...
    Ich kenne Theaterkollegen die aus Mangel an neu erhältlichen Alternativen derzeit bei Ebay alles an analoger Profi-Fernsehkameratechnik schiessen was halbwegs kompakt ist; sehr beliebt sind die kleinen Sony 1/2"-Schwenkkopfkameras und Röhrenmonitore von 20"-29" Diagonale.
    Ist natürlich auf Dauer auch keine Lösung. Interessant wäre da mal ein Vergleich der Bildverzögerung zu einem volldigitalen System aus SDI-Überwachungskamera und Plasma/OLED mit SDI-Eingang; beide nativ in der gleichen Auflösung, also entweder SD oder HD.

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