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Beiträge von niggles

  • 78er Schallplatten abspielen

    • niggles
    • 24. April 2012 um 15:20

    Passende Ausrüstung zum Abspielen alter 78er Platten gibts z.B. hier:

    http://www.soundhifi.com/78.html

    Als Plattenspieler haben sich neben dem inzwischen massloss überteuerten SL1200 der in einer bestimmten Ausführung ab Werk 78rpm beherrscht bestimmte Numark-Geräte (TTX, TT500) bewährt.

  • Ich packe meine Installationskiste und da muss rein ...

    • niggles
    • 20. April 2012 um 20:35
    Zitat von "marcoboy"


    Wir werden es hier nicht klären warum es einer Gruppe gelungen ist Dinge aus dem Mittelalter in die heutige Zeit zu tragen. Dank den großen Parteien und Spenden wird sich daran nichts ändern.

    Lieber Marco,

    als angehender Beleuchtungsmeister (IHK MUC) ohne vorhergehende F(l)achkraftausbildung, aber mit internationaler Arbeitserfahrung (England, Spanien, Österreich, Schweiz, Italien...) der arbeitenderweise die unterschiedlichsten Festinstallationen "geniessen" darf frage ich mich ernsthaft wo hier dein Horizont liegt. Wer schon mal in England oder Italien gesehen hat wie dort "Strom gemacht" wird oder generell Installationen ausgeführt werden weiss in der Regel sehr zu schätzen dass das in D/A/CH eben nicht jeder "Handyman" darf. Sicher funktioniert es dort auch irgendwie - bis zum nächsten Ausfall, und davon habe ich bis jetzt schon mehr als genug erlebt. Dass das volkswirtschaftlich sinnvoller ist als ein eher "zünftig" ausgerichtetes System bei dem man sich eben im Einzelfall mit dem Fachmann mit dem entsprechenden Schein gut stellen muss, aber dafür für die Endkunden in der Masse eine bessere Versorgungsqualität gegeben ist hat mir bis jetzt auch noch keiner nachgewiesen.

  • England - Strom usw

    • niggles
    • 14. April 2012 um 22:56
    Zitat von "olmei"

    Hi,
    demnächst werde ich 14 Tage in England unterwegs sein.
    Klubs, Kirchen, Open Air bis 800 pax.

    Wie gestaltet sich das mit dem Stromanschluß?
    Die UK Wand - Steckdosen laufen ja oft mit 13A, wie handhabe ich Verstärker welche sich 16A Strom wünsche?
    Darf ich deutsche CEE Unterverteilungen einsetzen?

    Theoretisch darfst du da laut H&SE gar nix einsetzen was keinen britischen PAT-Sticker hat... :roll:
    In der Praxis interessiert sich vor allem in Clubs und Kirchen kein Mensch dafür. CEE16 rot ist de facto internationaler Standard für die Backline bei Tourproduktionen auch im UK. RCD ist halt oft keiner davor, also sollte eure UV einen haben.
    Nicht gern gesehen, weil tatsächlich ein Sicherheitsrisiko sind die billigen Adapter von BS1363 auf Schuko ohne eingebaute 13A Sicherung; ebenso die diversen Reise-Universaladapter die manche Musiker so lieben.

    Zitat

    Was ist aufgrund der "Regulierung" vor Ort zu beachten? Bzw. was ist wichtig für Strombedarfs-Einwanderer?

    "Echte" Drehstromgeräte (Lüfter, Motoren etc...) sind selbst in manchen Clubs und kleinen Theatern ohne externen Generator oder FU nicht zu betreiben weil die mangels Drehstromleitung zum nächsten Trafo (kost' ja Geld, das keiner zahlt...) nur "single phase" haben. Falls es sich nicht gerade um irgendwelche für die Show extrem wichtigen "Specials" (Hubpodium mit Drehstrommotor oder so) handelt lohnt der Aufwand sicher nicht. Daher statt einem 12er Dimmer lieber ein paar Alphapacks/Electron Jazz und Laka-Einspeiser mitnehmen und ansonsten schauen was die Haustechnik an Versätzen her gibt.
    Was das Leben in diesen Fällen sehr erleichtert ist wenn ihr ein paar Adapter von CEE16 blau auf den in euren Racks verwendeten Steckverbinder (z.b. Powercon) und/oder Schuko am Start habt. Die Dosen und die dazugehörigen Kabel gibts nämlich in der Regel in solchen Läden sehr wohl.

    Zitat

    Wann besteht Gefahr, das in einem Venue das Personal :twisted: wird? (außer bei pseudo-humoristischen-Einlagen)

    In erster Linie dann wenn ihr vor Ort auf Kosten des Veranstalters Sachen haben oder tun wollt die im "Hausrider" nicht drin stehen oder von vornherein ausgeschlossen sind, z.B. Nebel oder spezielle Mikros, bestimmte Pulte usw... Und ja, manche Clubs im UK wirken technisch nicht so als ob man sich noch in Europa befindet. Ist so, und wem es nicht passt der kann ja woanders spielen. Bring your own or get with the program... Wer auf lokalen Pulten Licht machen will sollte sich vorher schon mal mit einer Avolites Pearl beschäftigt haben; ist da so was wie ein Club-Standardpult.

    Zitat

    (seitens der Sicherheit :roll: / engl. VSTättVO :D / engl. BGVC1 :oops: )

    "BGV what? This isn't Germany...!" Wer nicht gerade mit wirklich schlimmen Selbstbaukonstrukten ankommt hat in der Regel keine Probleme. Die örtlichen Techies sehen recht schnell ob jemand sein Handwerk versteht. Rigging (und wenns nur ein Backdrop ist) solltet ihr aber auf jeden Fall den locals überlassen, das darf in vielen Läden aus Versicherungsgründen niemand anders.
    Wichtig ist dass keine bewegbaren Aufbauten (Stative, Lampen auf Stehern...) und losen Kabel in Griffnähe des Publikums sind; Angesichts des Trink- und Feierverhaltens dort (disco loadout... :shock: ) kein Wunder...

  • Line6 und Wireless LAN - Welche Erfahrungen? Lösungen?

    • niggles
    • 5. April 2012 um 14:48
    Zitat von "nojunk"

    ich frage mich schon seit geraumer zeit, WARUM man während einer VA umbedingt WLAN braucht?
    also, ich sause mit meinem tablet nicht während der VA herum um etwas einzustellen, und zum surfen hab ich eh keine zeit :D

    Wireless DMX/Artnet für mobile (Akku-)Leuchten, Verbindung Tablet<->Systemcontroller (wenn der auf der Bühne steht und es weder eine Möglichkeit zum Tunneln noch ein extra Kabel gibt), Drahtlossysteme für Kameras und Videoscreens, Touchpanel-Steuerungen für Hauslicht/Vorhänge, Lüftung/Heizung/Klima, Hausbeschallung und Hausprojektoren/-leinwände, Votingsysteme (!) und nicht zuletzt die diversen Möglichkeiten für "wireless mixing"...

  • Line6 und Wireless LAN - Welche Erfahrungen? Lösungen?

    • niggles
    • 5. April 2012 um 14:21
    Zitat von &quot;klauston&quot;

    Das ist die andere Seite:
    bewusst in Kauf nehmen, das es Ausfälle beim Ton gibt???


    Das tut in diesem Fall derjenige der die Line6-Strecke betreibt...
    Ich bleibe dabei: Nischenprodukt für semiprofessionelle Anwender - auch die erwähnte Coverband mit eigener Anlage und 2-3 Strecken bekommt Probleme wenn z.B. eine SNG-Crew vom Lokalfernsehen mit einem älteren SD-Drahtlossystem im 2.4 GHz-Bereich vor den Empfängern am FoH auftaucht. Was sie in der Regel immer genau dann tut wenn der Bürgermeister oder irgendein Ehrengast mit dem tollen Drahtlosmikro eine Rede hält :oops:

  • Martin Atomic - Anschluss bei Stromspitzen

    • niggles
    • 3. April 2012 um 20:47
    Zitat von &quot;marcoboy&quot;

    Diese werden dann durch die halbjährliche Prüfung der VDE 0701 / 0702 ausgetauscht. Wenn es diesbezüglich öfter Mängel gibt dann muss eben häufiger geprüft werden.

    *gröhl* der war gut. Erstens lässt die Prüfvorschrift inzwischen eine Verlängerung des Intervalls auf 12 Monate zu wenn die Fehlerquote unter 2% liegt (wenn klugscheissen dann bitte richtig) und zweitens gibts 3000er Blitzkisten nicht nur in 'schlandistan (c) 4Art sondern in ganz Europa. Und da hat man schon lange festgestellt dass mit Hausfrauensteckern bei solchen Strömen nicht mehr viel zu reissen ist; unter anderem deswegen weil die dazugehörigen Steckdosen etwa in Grossbritannien, Italien, Spanien oder auch Dänemark in der Regel deutlich niedriger als 16A abgesichert sind. Dort (und zunehmend auch in der Schweiz...) gibts in jedem grösseren Theater und in jeder ernstzunehmenden Vermietbude CEE blau in allen Dimensionen.
    Im Lande des geilen Geizes meint man leider immer noch alles mit Gewalt über den am billigsten erhältlichen Stecker pressen zu müssen... :cry:

  • Neuer gebrauchter Transporter / Erfahrung mit Renault Master

    • niggles
    • 3. April 2012 um 09:55
    Zitat von &quot;4Art&quot;

    Wir setzen Ivecos mit den 3 Litern-Maschinen ein. Keine Probleme. Nichts regnet rein, Motor läuft 1A, Verbrauch leer 11 Liter, Voll 13 - 14 Liter mit 3.5 Tonnen-Hänger voll 16 - 18 Liter. Wenn man natürlich Rennen fährt mit Bubis, dann beginnt die Kiste zu saufen.


    Der 3.0 HPT ist toll, aber leider grausam teuer und daher bei Gebrauchtfahrzeugen sehr selten. Standardausstattung ist der heute der 2.3 HPI, früher wars der 2.5er Turbodiesel. Beide sind komplett am Anschlag wenn sie 6 oder 7 Tonnen bewegen müssen und schlucken dann entsprechend. Bei anderen Herstellern geht der Wirkungsgrad dank vernünftiger Einspritzelektronik auch unter Vollast nicht so in den Keller...

    Zitat

    Der Leiterrahmen hat (selbst erlebt, netto 4.7 Tonnen - kein Ausweisentzug und Busse hielt sich im Rahmen) den unbestreitbaren Vorteil, dass die Polizei beim Ueberladen schon gar nicht auf die Idee kommt, mit der Kiste auf den Bremsenprüfstand zu gehen. Das ist bei überladenen Ducatos etc. dann eine ganz andere Geschichte...


    Hab ich auch schon selbst ausprobiert :cry: Das funktioniert vielleicht mit der Version mit doppelbereifter Hinterachse und verstärkter Federung (Kofferaufbau). Der normale Kastenwagen nach dem hier gefragt wird geht schon bei leichter Überladung hinten genauso in die Knie wie andere Fabrikate.

    Zitat

    Die Zuladung lässt sich im Uebrigen gar nicht vergleichen, da es von den Ducatos in Bezug auf Volumen gar kein Vergleichsfahrzeug zu den von uns eingesetzten Lang-Hoch-Versionen des Ivecos geht.


    Bei effektiv 1,2 Tonnen Nutzlast (mit Anbaurampe und 2 Leuten und Gepäck vorne drin) bringt dir all das Volumen nix...
    Ich hab mal gehört dass nicht nur die Italiener Transporter bauen :wink: Nissan Interstar (wie neuere Renault Master, aber mit Nissan-Motoren) soll auch ganz brauchbar sein. Ansonsten geht mMn am Sprinter noch immer nix vorbei. Sehen zwar oft furchtbar aus, der Rost ist aber meistens nur oberflächlich an Stellen an denen der Lack beschädigt wurde. Dafür gibts ein ordentliches Fahrwerk, kräftige Bremsen und zuverlässige Elektrik. Und zumindest die alten Versionen mit dem kleinen Kühlergrill (noch ohne E-Gas) haben praktisch unzerstörbare Motoren und Getriebe.

  • Neuer gebrauchter Transporter / Erfahrung mit Renault Master

    • niggles
    • 3. April 2012 um 00:31

    - (alte) Renault Master, die Generation mit den eckigen Schaltknüppeln: Die grosse dCi-Maschine (2,8 l) ist die einzig sinnvolle Motorisierung, alles drunter fliegt dir jenseits von 100.000 km zeitnah mit Lagerschaden um die Ohren. Rost und Elektrozicken gibts erstaunlicherweise wenig und durch die niedrige Ladekante, die breite Spur und den kantigen Aufbau sind die Teile auch mit einer kurzen Rampe gut zu beladen. Das Fahrwerk fühlt sich typisch französisch schon ab Werk ausgeleiert an, bleibt dafür aber ewig so. Und die Bremsen sind gewöhnungsbedürftig, weil weich und völlig gefühllos; mit so einer Karre vollbeladen auf der Autobahn geschnitten zu werden heisst Achterbahn... :shock:

    Von Iveco aller Generationen kann ich ebenfalls nur abraten; Die Verarbeitung ist nach wie vor grauenhaft (fabrikneue Fahrzeuge in die es nach einem halben Jahr rein regnet weil Dichtungen einfach nur aufs Blech geklebt wurden statt auf einen Falz gesteckt, endlose Elektrikscherereien vor allem mit der ZV...); die Ladekante für einen Kastenwagen viel zu hoch, die Nutzlast eher mässig (der massive Leiterrahmen, identisch mit dem des 6,5-Tonners mag ja viel Rost und Baustellengeknüppel ab können - aber wer braucht das bei so einem Auto?) und der Verbrauch vor allem in der Stadt und im Hängerbetrieb exorbitant. Die Anzeige des Bordcomputers hört schamhaft bei 25l/100km auf; wer nachrechnet stellt aber fest dass da wenns sein muss auch noch mehr geht :roll:

  • Martin Atomic - Anschluss bei Stromspitzen

    • niggles
    • 2. April 2012 um 22:14
    Zitat von &quot;marcoboy&quot;

    In der Regel benutzen wir in der Veranstaltungstechnik C Automaten und wer seinen Verteiler beim Fachmann kauft findet die Automaten nicht Reihe an Reihe.
    Die Atomics regeln nach 2sec ab und der Strom sinkt in den Ausgelegten Bereich. Der Strom wird in dem Gerät gemessen und geregelt. Da sollte sich nichts verändern. Wenn man mit Steckern und Kabel vernünftig umgeht ist das kein Problem. Schlechte Kontakte zu dünnes Kabel sind egal was dran hängt Sachen die man durch Instandhaltung vermeiden sollte. Alles was länger wie 10m ist hat den Querschnitt 2,5qmm das mit einen Vernünftigen Stecker mit passender Kupplung.


    Zum Glück ist Martin selbst da etwas praxisnäher und liefert die Kiste nach wie vor ohne Stecker aus. Trotz der Flut an Warnhinweisen und Nutzereinschränkungen die das im CE-Zeitalter so mit sich bringt :roll: Viele adeln dann leider einen simplen Schukoplempel zum "Hochlaststecker" (schon CEE16 wäre hier eine deutliche Verbesserung; das hat bloss in D/A/CH kaum einer an seinen Plugboxen, von den Kabeln ganz zu schweigen) und sehen grosszügig über gelegentliche Ausfälle und Kontaktgebrutzel hinweg.
    Die denen das nicht egal ist machen es halt anders. Weil sie wissen dass 100% Belastung und 100% Zuverlässigkeit auf Dauer nicht zusammen gehen.

  • Neues günstiges Funkmic - JTS oder LD

    • niggles
    • 30. März 2012 um 21:59
    Zitat von &quot;Karel Noon&quot;

    Bei der neuen sennheiser Serie aber für die bodypacks schon mal Gadda Tape einpacken für den "Desaster-Switch" und für die handsender Blutdruck Pillen....

    Der Gain Schalter am bodypack riecht nach Ärger, ich stelle mir das Szenario gerade vor, alles schon knapp an der Grenze, und dann kommt der Benutzer aus Versehen an den Schalter, von -30 auf 0 dB .... Zumindest ist man dann wach :wink:

    Und der Mute Schalter auf der Handfunke wird sicher niemals aus Versehen gedrückt, bestimmt nicht, ich schwöre... :roll:

    Ach du Sch..e, bei welchem Chinesen hamse denn die Teile ausgebuddelt? Da ist ja die olle Freeport noch praxisgerechter... :shock:

  • Martin Atomic - Anschluss bei Stromspitzen

    • niggles
    • 30. März 2012 um 00:17
    Zitat von &quot;ThomasS&quot;


    BXX entspricht einem Auslösefaktor von 3-5 um in 0,02 Sekunden Auszulösen
    bei 16 A und Faktor 3 = 48A (Faustformel ist B16 = 80A Faktor 5 da dann sichere Auslösung)

    Spitzenlast Strobo 33A = 2,06 Fache
    um in der Tabelle genauer zu Areiten runde ich auf Fakor 2 und somit hält die erhöhte Belastung 6 Sekunden

    Wenns denn wirklich so einfach wär...

    Erstens haben B16 Automaten nur im Neuzustand einen sicheren Auslösefaktor von 3-5. Mit der Zeit werden sie durch Verschleiss immer "nervöser". Vor allem dann wenn sie als Lasttrenner missbraucht werden, was in der Praxis der VT täglich und überall passiert. Zudem spielt die Temperatur des Automaten da eine erhebliche Rolle - wenn so ein B16 oder C16 von seinen kurz vor der Kotzgrenze hängenden Nachbarn "beheizt" wird stimmt der Auslösepunkt des Bimetalls auch nicht mehr 100%ig.
    Zweitens altern auch die Netzteile der Atomics. Wir haben so eine Kiste in recht abgerocktem Zustand mal spasseshalber an einen Netzanalysator gehängt. Da war von 33 A nichts mehr zu merken, die Spitzen gingen locker auf den 2-3-fachen Wert hoch. Mit B16 war nach ein paar Sekunden Dauerfeuer (nicht Blinder Mode; da reduziert das Gerät die Leistung von sich aus um die Röhre vor dem Verglühen zu schützen) dann auch Schluss.
    Drittens benutzt das Atomic ein Schaltnetzteil zum Erzeugen der Ladespannung. Das bedeutet auch dass es bei Unterspannung (z.B. durch zu lange oder zu dünne (1,5 qmm) Schukoleitungen) deutlich mehr Strom zieht als die Nenndaten. Auf die Art ist schon mehr als ein Stecker an den Kisten verbrutzelt, denn bis die eingebaute träge 20A Sicherung mal durchbrennt ist da einiges an Wärme in diesen eigentlich nur für 10A Dauerlast vorgesehenen Steckern und Kupplungen umgesetzt worden...

    Im Idealzustand (z.B. Festinstallation) oder wenn abgesehen von kurzen Einzelblitzsequenzen ohnehin nur Teillast gefahren wird (R'n'R-Festzeltjobs) ist das alles natürlich kein Problem. Wer aber unter täglich wechselnden Bedingungen (Technoparties, Roadshows, TV, Industrie) seine evtl. auch noch zugemieteten Atomics richtig prügeln muss und sich keine Ausfälle erlauben darf hat mit Schuko und 16er Automaten keine Freude.

  • Martin Atomic - Anschluss bei Stromspitzen

    • niggles
    • 28. März 2012 um 20:41
    Zitat von &quot;david anhäuser&quot;

    T13 -> 16A okay find ich gut :D :D:D

    ist aber Praxis :D


    Meine persönliche Meinung zu diesem Stecksystem behalte ich jetzt mal für mich, um meine Arbeitsgenehmigung nicht zu gefährden :wink:
    Leider ist das aber in der CH für gewerbliche und industrielle Anwendungen so zugelassen, auch wenn dafür eigentlich T23 verwendet werden *sollte*. Was sich wiederum kein Mensch an seine Geräte schraubt...

  • Martin Atomic - Anschluss bei Stromspitzen

    • niggles
    • 28. März 2012 um 20:24

    Löblich wie viel Kreativität sich hier zeigt; die echten Praxislösungen sind leider etwas langweiliger, weil sie nur 3 Szenarien kennen:

    1. Die Teile treten oft oder immer in grösseren Rudeln auf: CEE32 blau, entsprechende Kabel und eine oder mehrere Plugboxen mit CEE32rot-Eingang. Gängige Lösung vor allem auf grossen (Tour)Produktionen und in Ländern wie GB, ES, IT in denen CEE blau in allen Grössen und Längen eh kilometerweise vorhanden ist.
    2. Es muss mal hier, mal da das eine oder andere Atomic ohne grossen Aufwand (Spezialkabel...) mit ins Rig. Dann schraubt man sinnigerweise direkt nen roten CEE32 auf L1 ran. Wenn mal 2 oder 3 Stück auf einmal im Einsatz sind braucht's halt noch einen 32er "Drehwürfel". So macht's der Rest der 230/400-Welt, und genau das ist auch die Lösung für den Threadstarter.
    3. Es gibt vor Ort nur Schuko/T13/CEE16blau... Dann geht eben nur "low power mode". Und es hat hoffentlich auch einen passenden Adapter mit im Case.

    Edith sagt: Mit ist sehr wohl bewusst das trotzdem viele 3000er Atomics mit Schuko, T13 oder CEE16 vermietet werden. Genau das führt aber immer wieder zu Ärger (und gelegentlich spontanen Umbauten auf der Baustelle...) wenn der Lichtler die Teile mal wirklich ausfahren muss weil es die Show halt braucht.

  • Neues von Allen & Heath?

    • niggles
    • 26. März 2012 um 20:07
    Zitat von &quot;Jens Droessler&quot;

    Das magst du so sehen, billbo, andere auch. Mir ist es letztlich egal, solange ich nichts davon merke. Und wenns der Crew auch egal ist, wo soll das Problem liegen? Ordentlich gainen, da sollte wirklich der Monitorler machen, und dann beide auf Trimm umstellen. Die 6dB, die dann noch verändert werden, machen dann den Rauschkohl nicht fett.


    [ ] <-- du hast schon mal als Systech auf einem "echten" Gaintracking-System (Rocknet, Digico) mitbekommen wie das in der Praxis abläuft...

    In der Regel steht maximal am FoH jemand der wirklich mit der Band und ihren Eigenheiten vertraut ist. Monitor gibts örtlich. Und wenn der Kollege weiss was er tut wird er einen Teufel tun die Gains sauber in den bei 48/16-fixed-Point-Systemen relevanten Bereich der oberen 10 Bit einzunorden. Stattdessen hängen die Regler schön auf halb acht, denn nichts ist so tödlich für ein nachfolgendes Tourangebot wie Zerrer auf dem schicken Stereo-IEM des Leadsängers. Geht, aber schön ist anders. Und FoH-Pultfiles kannst du auch in den Gulli werfen.
    Den FoH die (physischen) Gains setzen zu lassen scheitert wiederum gelegentlich schlicht an der Logistik. "Wie, Shoutbox? Hier ist dein Intercom. Was, da meldet sich keiner? Der Kollege ist wohl grad auf der Bühne...". Oder der FoB-Mischer steht eigentlich zu Recht eh schon auf der Abschussliste des Managements, ist aber bisher dank Analogsplits, fitter örtlicher Monitorleute und FoH-Babysitter unterm Radar durchgesaust. Im besten Fall hat der Systech dann die Eier in der Hose (und das Gespür für die Situation) den Bubi per RockWorks nachträglich bühnenseitig von seinen Aufgaben zu entbinden. Anderenfalls können die ersten Songs erm... "interessant" werden. Inbesondere weil man die Gainstufung üblicher Stageboxen über IEM recht gut hören kann...

    Für feste Tourproduktionen oder grössere Stadtfeste funktioniert das aber wunderbar. Da haben die beteiligten Pultleute zumeist schon mehr als ein Feierabendbier miteinander getrunken.

  • professioneller dvd / blue ray player

    • niggles
    • 25. März 2012 um 14:43

    Von der Ausstattung her sehr brauchbar sind die "Pro"-Geräte von Pioneer (DVD-V8000 und BDP-V6000). Bei dem Blu-Ray-Player muss man aber da schon Abstriche machen. Das ist im Prinzip nur eine Consumerkiste mit 19"-Ohren, viel zuwenig Tasten und einem Komponentenausgang der bei fehlendem Kopierschutzflag oder HDCP-fähigen Endgerät nicht auf schwarz geht und PAL SD einfach durchreicht. Letzterer ist übrigens das wichtigste Feature überhaupt wenn man ihn mal als DVD-Player missbrauchen will...
    Wenn wirklich viele DVDs direkt und ohne eine Möglichkeit zum Einlesen in ein HDD-System (z.B. GV iDDR T2) abgespielt werden sollen würde ich ungern auf die Steuer- und Konfigurationsmöglichkeiten des 8000ers verzichten.
    Ausserdem versuchen viele in der Praxis inzwischen von Blu-Ray-Hardware wieder weg zu kommen weil da immer das HDCP-Problem drüber schwebt und es wie schon erwähnt keine wirklich professionellen Abspielgeräte z.B. mit HDSDI-Ausgang gibt. Bei Spezialanwendungen wie z.B. Open-Air-Kino muss eh ein Sparegerät mit, dann tun es aber auch 2 billige Oppo-Player.

  • EiWoMiSau Pc 19" für DJ, LJ möglich?

    • niggles
    • 22. März 2012 um 19:07

    Ich würde bei Notebooks bleiben - 19"-PCs sind eigentlich überhaupt nicht roadtauglich und der enorme Aufwand der betrieben werden muss um sie halbwegs dorthin zu bekommen rechnet sich für einzelne Rechner in diesem Anwendungsbereich sicher nicht. Schau dir mal die Möbel an in denen Hippotizer oder Pandoras üblicherweise verpackt werden :shock: .
    Das Kabel- und Kleingerätegewusel ist mit einem passenden Trolleyrack in dem z.B. Audio/DMX-Interfaces, Stromverteilung, Anschlussblenden, externe Platten, 19"-Tastaturauszug mit Trackball etc. sitzen auch schnell erledigt: http://www.skbcases.com/music/products/proddetail.php?f=&id=426&o=&offset=1&c=78&s=78#

    Rechnermässig ist Lenovo ziemlich weit vorne was halbwegs bezahlbare, stabile Touch-Rechner mit Bums (i7) angeht. http://shop.lenovo.com/deweb/de/de/le…blet/index.html
    Es gibt auch eine ziemlich praktische, weil abschliessbare(!) Dockingstation falls die Rechner nicht permanent verbaut bleiben sollen.

    2 solche Kombis (Rechner teilen ist Quatsch, irgendeine Form von Redundanz muss sein wenn der Kunde schon 2 Leute zahlt) , schwarze Anzüge, Sonnenbrillen und los gehts... 8)

  • Systemamps / Systemracks

    • niggles
    • 21. März 2012 um 20:02

    ...war Hitec Audio mit ihren "Prozessorsystemen" nicht sogar noch eher dran?
    Die Diskussion darüber dass das "nicht klinge" und im Vergleich zu modularen Hornsystemen "überzüchtet" sei (geringe Reichweite, unterdimensionierte Amps) gabs jedenfalls auch damals schon...

  • BGV A3 Prüfung

    • niggles
    • 20. März 2012 um 22:44
    Zitat von &quot;djobi&quot;

    Gut, aber wie sieht es in 1-Mann-Firmen aus?


    Ganz genauso: Geprüft (und viel wichtiger: protokolliert) werden darf nur eigenes Material.
    Fieser Knackpunkt ist hier oft der Status von Dauermiet"installationen"; Hat man es richtig gemacht und es besteht eine klare Trennung von ortsveränderlichen Geräten (z.B. Dimmer-/Amp/Sideracks, Pulten und Scheinwerfern/Lautsprechern) und fest verlegten Leitungen und Geräten (Hauslichtdimmer!) prüft man halt nur die Geräte selbst und lässt die Leitungen und ortsfesten Geräte bei der nach BGV A3 Tab. 1A geforderten VDE0100/700-Prüfung mitprüfen.

    Mal am Rande bemerkt: Warum sollte eine Schule die ohnehin in den meisten Fällen zu jährlichen Geräteprüfungen (Labors, Werkräume...) durch eine entsprechend qualifizierte Firma verpflichtet sein dürfte einen kleinen Teil ihrer Geräte abweichend davon durch einen VA-Technikdienstleister prüfen lassen? Entweder will da jemand auf Teufel komm raus Geld sparen (-> Finger weg! Wer weiss was die unterm Jahr sonst noch so alles anstellen...) oder der Chef der VT-Bude sucht eine zusätzliche Einnahmequelle ohne sich der rechtlichen Konsequenzen wirklich bewusst zu sein :shock:

  • BGV A3 Prüfung

    • niggles
    • 20. März 2012 um 22:23
    Zitat von &quot;djobi&quot;


    Person X ist Meister für ... was auch immer. Oder auch IT-Systemelektroniker. Auf jeden Fall aber selbständig - und hat diesen tollen Lehrgang zur "Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten" besucht.
    So wie ich es verstanden habe, legt der Arbeitgeber fest, welche Aufgaben genau eine Person nach einem solchen Lehrgang durchführen darf.
    Aber bitte wer legt das denn bei Selbständigen fest?
    Darf ich mir das quasi selbst aussuchen?


    Nein. Die E-Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten ist lediglich ein Befähigungsnachweis für den Arbeitgeber dass er diese Person mit der Durchführung der Prüfungen in *seinem* Verantwortungsbereich (=eigener Betrieb) beauftragen darf. Das ist eine Gefälligkeit von IHKen/HwKen und den BGen gegenüber Filmgerätevermietern, Fernsehproduktionsfirmen, kommerziellen Theatern und kleinen bis mittleren Veranstaltungstechnikbetrieben. Die müssten nämlich ansonsten wie jeder andere "nicht-elektrische" Handwerksbetrieb und Mittelständler ohne Betriebselektriker jedes Jahr für teures Geld eine externe Elektrofirma mit der Prüfung ihrer Geräte und Anlagen beauftragen.

  • Fragen zum NTi Xl2

    • niggles
    • 19. März 2012 um 12:14
    Zitat

    NTi Audio hat 20 m Kabellänge spezifiziert, weil die Datenübertragung per ASD mit dieser Länge sicher funktioniert; die Kabelkapazität ist hier das entscheidende. Mir haben auch Anwender von erfolgreichen hauseigenen Test mit längeren ASD-Kabeln berichtet. Bei uns gibt es übrigens auch 20 m lange ASD-Kabel am Stück - und zwar günstiger als vier einzelne 5 m-Kabel.

    Wichtig: die ASD-Funktion bewahrt den Anwender nicht vor einer Kalibrierung! Schließlich kann seit der letzten Kalibrierung (der alte Empfindlichkeitswert ist ja noch im Mikro gespeichert) einiges passiert sein: längere oder kürzere Kabel dazwischen, stark unterschiedlicher Luftdruck usw.


    Die meisten Anwender bauen den XL2 in der Tat direkt am Pult auf und lassen sich die wichtigste Zahl (LAeq+k1 über 5 s) groß im Display anzeigen. So ist es ja auch im Event-Profil des XL2 vorgesehen, das für Messungen nach 15905-5 oder SLV immer auf dem XL2 ist.


    Wie kommt denn dann in dieser Konfiguration das Messmikrofon bei grösseren Jobs an den massgeblichen Immissionsort?

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