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Beiträge von niggles

  • Lichtequipment bei Minusgraden

    • niggles
    • 3. September 2011 um 14:25
    Zitat von "zegi"

    Kann man allgemeingültig sagen, wie gut Lichteffekte Minusgrade im Winter ertragen? Ich spreche von LED-Pars, Scannern mit LED Leuchtmitteln


    Die vertragen das in der Regel nicht lange weil sich durch Temperaturschwankungen um den Gefrierpunkt Kondenswasser bildet das weder von Lüftern noch von heissen Leuchtmitteln verdunstet wird.

    Zitat

    und Movingheads mit Entladungslampen, die eigentlich für den Innenbereich konzipiert sind.


    Kann gut gehen, muss aber nicht. Problematisch sind hier vor allem die hohen Zündspannungen in Verbindung mit Feuchtigkeit; wenn die Leuchtmittel mal an sind beheizt sich zumindest der bewegliche Lampenteil bei den meisten Geräten ausreichend selbst.
    Zu empfehlen ist bei gebrauchten Geräten zudem eine gründliche Innenreinigung vor dem Einsatz; feuchter Staub auf der Platine zwingt jede netzspannungsbetriebene Elektronik schnell in die Knie.

  • Monitorwege doch auch mal POST-Fader schalten?

    • niggles
    • 3. September 2011 um 14:14
    Zitat von "erik"

    Ich sehe das so, dass es Aufgabe des Musikers ist sein Solo zu pushen indem er auf nen etwas lauteren Kanal umstellt bzw. einen Booster verwendet. Wenn er dies nicht tut, dann hat er auf der Bühne eben Pech gehabt und muss mir vertrauen, dass ich ihn nach draußen lauter gemacht hab.

    Das sehen die meisten guten FoH-Mischer etwas anders; vor allem auf grösseren Bühnen oder Open Airs.
    Genau dort gibts aus diesem Grund ab einem gewissen Level immer einen eigenen Monitormischer...

  • DIY Stromverteiler

    • niggles
    • 3. September 2011 um 09:56
    Zitat von "Zero Cool"


    was ist wenn ich mal angenommen auf der Bühne und in den Räumen dahinter mehrere Drehstromdosen benutze um an die benötigte Ampere Leistung komme?

    2x16A und 1x32A sind als Wanddosen vorhanden. An welchen von diesen kommt die Erdung?


    Wenn mans genau nimmt (oder eine Abnahme überstehen muss) an die erste UV nach jeder Zuleitung. Ansonsten könnte ja jemand beim Abbau auf die Idee kommen alle Stecker bis auf den zu ziehen der die letzten paar Scheinwerfer als Abbaulicht versorgt; und weil der Teufel ein A...loch ist setzt genau dann ein defektes Gerät die jetzt nicht mehr geerdete Traversenkonstruktion unter Strom... :shock:
    Wie schon gesagt macht es in diesen Fällen meistens weniger Arbeit doch eine eigene PA-Leitung zu ziehen falls ein entsprechender Anschluss an der HV vorhanden ist.

    Zitat


    Eigendlich wollte ich eine Lösung mit der in Indoor sowie Outdoor ohne Erdspieß oder ähnliches meine Truss erden kann. Ich wollte oben in der Truss sowie auf der Bühne ne möglichkeit haben ein Stück Alu zu erden :)


    Das geht sowieso nicht - outdoor ist der Erdspiess Pflicht wg. Blitzschutz!

  • DIY Stromverteiler

    • niggles
    • 2. September 2011 um 10:54
    Zitat von "andi.bt"

    ich muss jetzt nochmal genau nachfragen:

    Was willst du mit dieser Erdungsschraube?

    1. Die Traverse über die des Verteiler-Gehäuses erden und dann über die Zuleitung eine Gesamterdung machen?


    1. wäre nicht zulässig weil der Querschnitt der Zuleitung zu gering ist, 2. und 3. wäre totaler Blödsinn


    Was meinst du wie sonst mobile Bühnen und Traversenkonstruktionen in Räumen geerdet werden die keine Theater oder Messehallen sind...?

    Die bisweilen geforderte direkte Verbindung zum Hauptpotentialausgleich mit mindestens 10 mm2 ist erstens in dieser Unbedingtheit für mobile Anlagen nirgendwo vorgeschrieben und zweitens in der Praxis bei kleineren Jobs in Hotelhallen, Schulaulas, Firmengebäuden o.ä. gar nicht durchführbar. PA dient zur Erhaltung der Schutzmassnahme "Schutzerdung" bzw. zum Gewährleisten der Abschaltbedingungen im Fehlerfall. Dazu reicht es wenn die PA-Verbindung den gleichen Querschnitt hat wie der PE der speisenden Stromversorgung und nicht versehentlich betriebsmässig getrennt werden kann ohne die Anlage spannungsfrei zu machen.

  • DIY Stromverteiler

    • niggles
    • 2. September 2011 um 10:46
    Zitat von "Zero Cool"

    Mal angenommen ich habe in meinem 16er und 32er Verteilern keine solche Erdungsschraube, kann ich die doch einfach nachrüsten indem ich ein Loch ins Metallgehäuse Bohr und eine Schraube von Innen nach Außen dagegen mit ein Mutter konter, oder?


    Nimm eine verkupferte Schraube. Mach innen noch eine Ringöse unter den Schraubenkopf und verbinde die per gelb/grüner Leitung mit passendem Querschnitt fest mit dem PE der Einspeisung.

    Gibts bei 32er Verteilern für Messeeinsatz öfters und ist auch sinnvoll. Bei 16ern hab ich es jetzt noch nicht gesehen (da wird wie gesagt meistens an der vorgeschalteten grösseren Verteilung geerdet), grundsätzlich spricht aber nix dagegen.

  • DIY Stromverteiler

    • niggles
    • 1. September 2011 um 21:00
    Zitat von "Zero Cool"

    Ja natürlich war die Aufteilung 32A auf 2x16A mit einem Amtlichen und geprüften Verteiler.
    Du hast recht das das der einfachste Aufbau war/ist.

    Was mir daran nicht "gefällt" ist das ich am Boden keine Kontrolle über die Absicherungen habe (die Verteilung war direkt beim 32A Stecker und wurde dann mit 16A Leitungen bis an die Bühne verlegt) bzw keine V bzw. A anzeige habe.

    ...32er Leitung bis hinter die Bühne ziehen und dort einen Verteiler mit entsprechenden Messgeräten verwenden? Wobei es dann tatsächlich sinnvoller wäre gleich eine zentrale 63er UV für alles zu setzen, sofern es einen entsprechenden Anschluss gibt.

    Zitat


    Außerdem hab ich bis jetzt noch nix was meine Technik gegen Bauerndrehstrom "schützt".

    Das gibt es in dieser Form auch nicht - zumindest nicht wirklich zuverlässig. Ausserdem erhöht jede Überwachungsschaltung dieser Art gleichzeitig das Ausfallrisiko durch Fehlalarme.
    Am besten schützt immer noch manuelles Prüfen des Anschlusses mit dem Duspol bzw. ab 32 A eine Zs/Zi-Messung mit einem entsprechenden Gerät.

    Zitat

    Und das Erden der Truss ist zwar im Freien mit einem Erdspieß möglich aber was mache ich wenn ich in einer Halle bin ohne seperaten Erdungsanschluss???


    Genau dazu dient die Erdungsschraube an der Verteilung. Zieht man den speisenden CEE-Stecker ist ja nicht nur der PA sondern auch die Spannung weg die ihn überhaupt erst nötig machte. Setzt allerdings wieder voraus dass es eine zentrale UV gibt; ansonsten benötigt jede weitere Zuleitung (bzw. deren UV) die an Truss oder metallenen Bühnenteilen montierte Geräte speist eine eigene PA-Verbindung.
    Was sich in der Praxis wiederum keiner antun will und lieber einen Verteiler eine Nummer grösser setzt...

  • DIY Stromverteiler

    • niggles
    • 1. September 2011 um 20:15
    Zitat von "Zero Cool"

    Hallo,

    letzten Samstag, als mir die Idee gekommen ist war ich grad auf dem Open Air von uns. Wir hatten 1x32A und 1x16A Drehstrom zur Verfügung. Die 16A sind direkt ins Verstärkerrack gegangen und die 32A wurden auf 2x16A aufgeteilt wobei einmal direkt in die Truss gegangen ist und da mit http://www.evrent.de/bilder/angebot…65_13_large.jpg auf 3x 4erBar mit 4x500W PAR 64 mit Dimmerpack und 2x 1500W Strobos aufgeteilt worden.
    Der letzte 16er wurde mit einem Verteiler aufgeteilt.
    1 Phase fürs DJ Pult
    1 Phase für die Backtruss auf der Bühne 2x575er MH + 5x250er MH + LED Washer
    1 Phase ging mit einer Schuko Leitung in die Truss für die 4te er Bar mit Dimmerpack.
    Die Truss haben wir mit einer 16mm^2 Erdleitung und Erdspieß geerdet.

    Technisch korrekte (ich gehe jetzt mal davon aus dass ihr zur Aufteilung des CEE 32 einen entsprechend abgesicherten Verteiler incl. RCD benutzt habt...) und für diesen Fall funktionell sinnvolle Lösung. Warum was dran ändern? Leichter, billiger oder schneller aufzubauen wirds auch mit anderen Kabeln nicht.

    Zitat

    2x16A Einspeisung ODER 1x32A Einspeisung alleine würde ja kein Problem darstellen das auf Sicherungsautomaten, RCD und dem ganzen Zeugs zu legen und dann auf einen HAN 16 (oder was auch immer ) und dann rauf auf die Truss damit und oben Verteilt.
    Nur wenn ich heute mit 2x16A komm und morgen mit 1x32A Einspeisen will, wie löst man das Amtlich?

    Zwei Verteiler je 32A CEE auf 2x16 A CEE und 3x Schuko mit LS und RCD. Dazu zwei Adapter von CEE 16 auf CEE 32.

    Zitat


    Die Erdungsgeschichte hätte ich sowieso mit einem Extra Kabel realisiert. Meine Sorge ist dabei nur ob ich erstens NACH VDE ein Erdungskabel mit Steckverbindungen zusammentecken darf nach und zweitens in welchem Stecker passt ein 16mm2 Kabel überhaupt rein?

    Der Potentialausgleich mit einem üblichen CEE-Stecker ist nicht zulässig, es muss entweder ein eigenes Stecksystem (Powerlock, Spezialsteckverbinder wie bei Connex) oder eine Klemmschraube sein.


    Zitat

    Niggles nur so am Rande: Warum ich ein LaKa nur mit 10A absichern? ich hab gedacht ne 1.5mm2 Schukoleitung hat 16A? oder hab ich da was falsch verstanden?


    Laka ist "vieladrige Verlegung in Luft" (VDE 0298-4) mit 10-14 belasteten Leitern und damit nur noch um den Faktor 0,5 verringert belastbar. Da die 16 A nur der "nächste Normwert nach unten" sind und die eigentliche Bemessungsstromstärke höher liegt reicht es hier noch bis 10A. Allerdings unter der Vorraussetzung dass die Länge der Leitung 50m nicht übersteigt.

    Beides wird in der Praxis gerne ignoriert (Feststromeinspeiser Schuko->ST17, Verteiler mit HAN 16 mit 16er C-Automaten, 80m lange 1,5er Lakas) und führt ebenso gerne zu geschmolzenen Buchsen in Hotpatchfeldern, verschmurgelten Lakasteckverbindern und zum Glück selten zu regelrechten Kabelbränden.

  • DIY Stromverteiler

    • niggles
    • 31. August 2011 um 23:55

    viel zu unflexibel; kauft euch ein paar ordentliche flugfähige 16A CEE rein/6x Schuko/16A CEE raus - Plugboxen aus Hartgummi und baut die dazugehörige(n) UV mit U/I/In/cos phi - Anzeige am Boden auf. Da gibts inzwischen für wenige Hunnis schicke digitale Kompaktgeräte inkl. PC-Schnittstelle. Kleiner Tip an dieser Stelle: RS232 und Dickstrom im gleichen Gehäuse ist Mist. Nehmt die Ethernetversion für ein paar € mehr - oder gleich drahtlos per Bluetooth 8) .
    Die Potentialausgleichsleitung wird dann auch dort an einer entsprechenden Klemmschraube angeschlossen.
    Hartingabgänge an der Verteilung lohnen sich als Feststrom-Systemlösung nur wenn man entsprechend viel 2,5er Laka im Bestand hat. Ansonsten gewinnt ihr aufgrund der maximal zulässigen Absicherung mit 10A nur etwa 2,8 kW gegenüber einer einzelnen CEE16-Leitung. Selbst 2 Stück sind übrigens leichter als ein 1,5er Laka gleicher Länge...
    Ich gehe jetzt mal davon aus dass ihr keine klassischen 6er-Bar-Schlachten baut sondern einfach nur schnell und sicher Strom für bewegtes Licht, LED und Effekte in der Truss haben wollt.

    Wenn ihr wirklich auf jedem Job die gleiche Anzahl an Abgängen und die gleichen Kabellängen braucht könnt ihr euch ja immer noch Kabelbäume inkl. Steuerleitungen zusammenstrapsen/-kleben.

    HAN 16 mit 8 Kanälen (System 4) ist mWn in der neuesten Version der DIN 15565 nicht mehr enthalten. Es hat sich in der Praxis einfach nicht bewährt.

    Zitat von "andi.bt"

    16er Harting haben wir auch an manchen Stromverteilungen. Sind sehr sinnvoll bei vielen 6er Bars als Außenbeleuchtung.


    Das tut man aber eigentlich nicht wenn man ein wenig Wert auf die Lebensdauer seiner Leuchtmittel legt...

  • Bauern Drehstrom

    • niggles
    • 31. August 2011 um 13:44
    Zitat von "1012178"


    Abgesichert nicht direkt, wohl gibt's aber in anderen Ländern Vorschriften, die das allpolige Abschalten im Fehlerfall erfordern. So z.b. in Belgien: Dort wird parallel zur Phase der Nulleiter vom jeweiligen 'Verbraucher' getrennt (2poliger Leitungsschutzschalter).


    Das hat aber andere Gründe. In Belgien gibts noch viele IT-Dreiecknetze, die *müssen* so abgesichert werden.
    Ansonsten sind Neutralleitertrenner eher eine Spezialität grosser Maschinenanschlüsse in Industrieanlagen. Da gehts um den Schutz des reparierenden Elektrikers vor verschleppten oder induzierten Fremdspannungen in der freigeschalteten Maschine, nicht um die Benutzersicherheit.

  • Probleme mit BSS FDS-336T

    • niggles
    • 24. August 2011 um 23:50
    Zitat von "billbo"

    Die mir bekannten ursprünglichen XLR (Belden) Gummimikrokabel waren alle so verdrahtet. Abschirmung schön in zwei Hälften verzwirbelt; eine an Pin 1, die andere ans Gehäuse.


    Gibts auch bei uns noch. Mit Switchcraft-Vollmetallsteckern...
    Leider sind auch bei den dazugehörigen, ca. 25 Jahre alten Stageboxen und Mucos (Penn/Cannon/Mogami/MIL in NATO-Oliv - alles vom Feinsten und aber nun wirklich zu schade zum wegwerfen...) die Gehäuse der Weibchen stumpf direkt auf Metall geschraubt. Das galt wohl damals schon als erheblicher Fortschritt gegenüber den "blauen Soundcraft-Mucos, die immer gebrummt haben" :D

  • Lightcommander 12/2 Reparatur

    • niggles
    • 24. August 2011 um 18:35
    Zitat von "knopfy"

    Hallo zusammen

    nach diversen Getränke- und einer Feuerlöschpulverattacke

    Darf man dir freundlich nahelegen das Pult dann doch zu entsorgen? Das feine, hygroskopische Pulver kriecht in alle Ritzen der Platine inkl. IC-Sockel und Durchkontaktierungen und verursacht dort schleichende Korrosion. Dieses Problem wirst du ohne kompletten Austausch der Elektronik nicht mehr in den Griff bekommen... :cry:

  • Hysterie um Beta-Tester Situation ???

    • niggles
    • 23. August 2011 um 23:58
    Zitat von "niggles"


    Nö, das machen die Azubis (alternativ auch freiwillige Helfer, weil kostenlos). "Geh mal nachm Frontplatz schauen, der Techniker von der Band wird dir schon sagen was er braucht. Is ja ein Profi."

    Zitat von "klauston"

    DAs kannst Du bei einem GL2800 oder Ähnlich noch so argumentieren.
    Aber ich kenn genug analoge Pultplätze, wo Du mit der Einstellung einfach baden gehst.


    Ich glaub da hab ich die "Ironie"- und "Sarkasmus"-Tags vergessen... :D

  • Hysterie um Beta-Tester Situation ???

    • niggles
    • 23. August 2011 um 23:55
    Zitat von "Jens Droessler"

    Die grundlegenden Basics eines Digitalpultes sind heute selbstverständlich für jeden, der öfters am Pult steht und auch bei allen Pulten sehr ähnlich (naja, es gibt zwei Grundprinzipien, wenn man die kennt, kommt man zurecht)

    Guter Punkt, das ist hier aber nicht das Thema; Ein professioneller Tontechniker mit einem gewissen Anspruch an sich und seine Arbeit wird sich vor dem Job mit einem für ihn neuen Pult das Handbuch reinziehen, die paar Dutzend Fragen die dabei offen bleiben bei einem Vorbereitungstermin in der Company am realen Objekt klären und anschliessend in der Lage sein zumindest für diese von ihm vorbereitete Anwendung des Pultes kompetenten Support zu leisten. Und wenn er das öfter tut (weil er vielleicht aufgrund der guten Kundenrückmeldungen immer wieder als Betreuer für dieses Pult gebucht wird) wird er recht bald in der Lage sein auch ungewöhnliche Situationen ad hoc zu meistern, genauso wie es ein anderer mit einem Analogpult könnte.

    Das setzt allerdings voraus das das Pult tatsächlich zuverlässig das macht was im "allgemeinen Teil" des Handbuchs steht; und genau das tun einige Digitalpulte der "neuen Generation" eben nicht. Der eine Hersteller verstösst mal eben gegen allgemein übliche Konventionen im Bereich IP-LAN und bringt damit nicht nur die Bediener, sondern auch gängige externe Netzwerkhardware durcheinander. Der andere schickt MADI-Signale über Steckverbindungen die dafür nie spezifiziert wurden und zwingt den Benutzer eine ganz genaue Ein- und Ausschaltreihenfolge der Geräte einzuhalten; Zuwiderhandlung wird mit endlosen Sync-Wartezeiten und hässlichen Geräuschen an den Ausgängen bestraft. Und alle miteinander (einige weniger, einer im Moment ganz besonders) haben Probleme mit der Dokumentation solcher Eigenheiten; manche werden zusätzlich der Flut an Fehlern und Abstürzen nicht Herr die nur durch spezifische Kombinationen von Bedienhandlungen ausgelöst werden...

    Jetzt zu argumentieren "Das ist bei Digitalgeräten eben so" ist übrigens vollkommen legitim. Die Lichtler haben sich schon seit Jahren damit abgefunden dass es keine "Universal-Operator" mehr geben kann die sowohl die endlose Flut von inkompatiblen Updates von grandMA, gMA3D, gMA Video und deren Verknüpfung mit fremder Soft- und Hardware als auch die zahllosen "Do's" und "Don'ts" der absturzfreien Programmierung einer Hog 3-Konsole beherrschen können.
    Dort gibt es allerdings mit Artnet und DMX weltweit einheitlich festgelegte Systemschnittstellen; und auch personell sind die Bereiche Pultoperating und künstlerische Gestaltung dort viel stärker voneinander getrennt.

    Mir kommt es so vor als ob einige Hersteller digitaler Tonpulte insgeheim auf eine ähnliche Entwicklung hoffen; anders kann ich mir die derzeitige Häufung an "no margin for error"-Produkten auf dem Markt nicht erklären...

  • Hysterie um Beta-Tester Situation ???

    • niggles
    • 23. August 2011 um 22:38
    Zitat von "gert"


    Kompletter Mumpitz. Patchen, vorbereiten im Lager und hinfahren und aufbauen und dann abbauen und laden und nach Hause fahren macht das Pult dann erstmal alleine oder wie?


    Nö, das machen die Azubis (alternativ auch freiwillige Helfer, weil kostenlos). "Geh mal nachm Frontplatz schauen, der Techniker von der Band wird dir schon sagen was er braucht. Is ja ein Profi."
    Leider nicht nur bei diesen Brüdern sondern auch bei vielen anderen Firmen die den geistigen Sprung aus der Garage selbst nach dem dritten eigenen Sprinter auf dem Hof noch nicht geschafft haben...

  • Sinn von Powercon?

    • niggles
    • 19. August 2011 um 11:29
    Zitat von "slaytalix"


    Es gibt ja über Hall auch verriegelbare IEC in blau als Vortex Plug

    Volex verriegelt nur in den passenden Gegenstücken... :cry:

  • Sinn von Powercon?

    • niggles
    • 19. August 2011 um 09:27
    Zitat von "Thomas"

    @ niggles,
    wo genau steht, dass ein Stecker in der IEC 60320 aufgeführt sein muss, damit er verwendet werden darf?


    IEC 60320 definiert Steckvorrichtungen. Powercon (alt) ist keine Steckvorrichtung (weil u.a. das Schaltvermögen für die Bemessungsstromstärke nicht ausreicht) sondern nur ein Steckverbinder. Und der darf laut VDE 0627 weder unter Spannung noch unter Last gesteckt oder getrennt werden, womit sich der beschriebene Einsatz als Steckdose in einer Festinstallation verbietet.
    Wenn ich mir dann aber ansehe was so weltweit an "zugelassenen Steckvorrichtungen" rumoxidiert muss ich genauso wie du den Kopf schütteln...

  • Sinn von Powercon?

    • niggles
    • 19. August 2011 um 09:07
    Zitat von "4Art"

    Für mich nicht erstaunlich, dass das Thema von einem Schweizer und einem Fast-Schweizer negativ belegt ist :D -> hierzulande findet man praktisch kein Powercom.


    Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde Powercon super. Mir geht es lediglich nicht in den Schädel rein warum jetzt unbedingt wieder ein neuer, inkompatibler Steckertyp für den gleichen Zweck geschaffen werden musste...

  • Sinn von Powercon?

    • niggles
    • 18. August 2011 um 21:02
    Zitat von "wora"

    bei lautsprechern sehe ich die verwendung von powercon absolut ein, vielleicht auch noch bei amps mit hohem anlaufstrom.
    ansonsten benutze ich aber auch lieber kaltgerätestecker, und zwar genau wegen der vorteile der weiten verfügbarkeit. wenn man sie so im rack anbringt, das kein zug darauf kommt, ist auch das herausrutschen extrem selten.

    neulich habe ich eine festinstallation begleitet, in der in der ausschreibung festgeschrieben war, das die stromversorgungen auf der bühne mit powercon ausgeführt werden mussten.


    Detail am Rande: Das war und ist so eigentlich gar nicht zulässig weil Neutrik es damals bei der Konstruktion verpennt hat Powercon konform zur IEC 60320 zu machen bzw. dort aufnehmen zu lassen. Und um dem Wahnwitz endgültig die Krone aufzusetzen gibts jetzt eine IEC60320-konforme Powercon-Version die mit dem "normalen" PC20 nicht kompatibel ist :shock: http://www.contrik.ch/content/newsup…200a_1043856488
    Ein Schelm, der böses dabei denkt...

    Zitat

    interessanterweise gab es dagegen ein paar buchsen der lichfraktion mit gedimmten ausgängen, die mit normalen schukodosen ausgeführt waren... der unterscheidung wegen :!:
    man kann sich leicht ausrechnen was in den nächsten wochen so passiert, wenn die laptops an die gedimmten stromkreise angeschlossen werden :D


    Passiert in Konferenzhotels jeden Tag und ist bei modernen Laptopnetzteilen mit Weitbereichseingängen ziemlich langweilig. Witziger wirds bei Plasmas und billigen Aktivlautsprechern. Die geben dann teilweise interessante Geräusche (und Gerüche...) von sich :twisted:

  • Sinn von Powercon?

    • niggles
    • 18. August 2011 um 20:11
    Zitat von "zegi"

    Es ist mir noch nie ein "normaler" Gerätestecker aus der Buchse gefallen, selbst wenn da sogar geringfügig Zug drauf war.

    Vermutlich gehst du nicht mit schrankweise 19"-Equipment auf internationale Tourneen oder stattest grosse Messestände mit vielen kleinen in 8m Höhe geflogenen Aktivboxen aus. Ansonsten würdest du da anders drüber denken... :D

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • niggles
    • 17. August 2011 um 12:37
    Zitat von "guessi"

    Das finde ich hier übertrieben und unangebracht. Bei dem einen Hersteller wird bspw. mit Zusatztreibern MIDI über Ethernet getunnelt. Bei einem anderen ist die offline Software tatsächlich ausschließlich offline...

    Ich finde die Idee grundsätzlich ganz gut, leider habe ich auch schon recht viel Zeit mit Netzwerkproblemen an der SD8/9 verbracht - woran auch immer das am Ende lag.

    Genau das haben andere Hersteller eben viel besser im Griff. Beispiel aus der Videotechnik: Barco Encore. Controller ist DHCP-Server (abschaltbar, falls es einen zweiten gibt), die Prozessoren sind DHCP-Clients und haben eine per BCD-Rädchen wählbare ID von 1-16. Beim Einschalten des Controllers bekomme ich eine Anzeige wer alles im Netz ist, ob die alle die gleiche Firmware haben und die Option diese auch zentral überschreiben zu können. Einstecken, einschalten, läuft. Auch mit externen Geräten (Showsteuerungen, Laptop zum Sichern der Show). Auch nach Stromausfällen. Und das seit fast 10 Jahren und ohne Class B-Netz...

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