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  2. niggles

Beiträge von niggles

  • Umfrage: Wer benutzt noch gerne ein SM58?

    • niggles
    • 17. März 2009 um 21:00

    ich bin auch dabei. Morgen gibts das hier http://www.myspace.com/karaokefromhelloriginal
    Wer mir verrät, wie das ohne SM58-Funken geht kriegt ein Eis... :D:D

  • nachgebaute ARRIs von Cinelight

    • niggles
    • 16. März 2009 um 19:31
    Zitat von "Carm"

    zum thema nachbau und insbesondere S4 par: wer billig kauft, kauft zweimal

    wer will, soll sich gern plagiate kaufen - aber hinterher dann auch nicht jammern mangels ersatzteilen, support oder sonstiger probleme, schäden etc. (wie siehts eigentlich mit den erforderlichen prüfzeichen aus? echt oder einfach nur draufgeschrieben?)

    bis jetzt habe ich insbesondere bei den S4 par nachbauten die erfahrung dass sie zwar prinzipiell okay sind, einigermaßen verabeitet und auch ganz gut aussehen. in der praxis habe ich bei einigen größeren firmen beobachtet, dass auch die teureren nachbauten leider nach 1-2 jahren im einsatz den geist aufgeben und nicht mehr vernünftig einsetzbar sind (feststellschrauben gebrochen, linsenhalter gebrochen, federn fehlen, bügel defekt). diese ganzen kleinigkeiten treten nach meiner beobachtung bei den originalen in dem maße nicht auf.


    Noch viel krasser ist der Unterschied bei den Profilern. Die Eurolite-Nachbauten, die sich in den letzten Jahren aufgrund des günstigen Preises im LB-Segment (buchstäblich - die heißen Quarzglassplitter machen häßliche Löcher im Nobelhotel-Teppich...) explosionsartig vermehrt haben gehen einfach gar nicht. Leuchtmittel, Fassungen und Kabel zerbröseln schon nach einigen -zig Stunden wegen Überhitzung. Die Blendenschieber verziehen sich, sämtliche Kunststoffteile schmelzen an oder werden spröde und zerbrechen. Die Linsen der 50°-Ausführung sind grundsätzlich gesprungen (Konstruktionsfehler der Halterung?) Die Einstellung der Glühfadenlage mit drei Weichmetall-Inbusschrauben ist extrem mühsam (beim Original ein Griff mit 2 Händen - in 5s erledigt) und das Leuchtbild auch danach noch eine ziemliche Katastrophe (Hotspot, Farbränder). Bleibt mir mit dem Zeug vom Leib - ich will es nie mehr sehen... :evil:

  • Ersatz Funkempfänger mit mittleren Preisrahmen gesucht

    • niggles
    • 16. März 2009 um 19:02

    Sender und Empfänger verschiedener Hersteller lassen sich nicht problemlos mischen - anders als beim (UKW-) Rundfunk und den alten 37 MHz-Strecken sind Modulationshub, Pilotton, Kompanderverfahren und Schaltbandbreite bei modernen Systemen im 700/800-MHz-Bereich nicht standardisiert. Die Frage muß also entweder lauten "Ich habe Sender xx der Firma yy und brauche dafür einen Empfänger - welche heute erhältliche Serie von yy passt dazu?" oder "Ich habe Strecken vom Typ xx der Firma yy, die ich gerne durch moderneres Material ersetzen würde; welche Strecke von welchem Hersteller leistet das gleiche oder mehr, passt zur vorhandenen Infrastruktur (Headsets, Antennenverteiler) und kostet nicht mehr als Betrag xyz?"

  • Ansi im Vergleich DLP zu LCD

    • niggles
    • 15. März 2009 um 21:57

    Was du vor hast, ist technisch eigentlich nicht möglich; DLP und LCD haben einen völlig unterschiedlichen Bildcharakter auch bei gleichen Optiken und Lichtstärken. Im Grunde genommen bleibt dir nur eines übrig: Mach einen Testaufbau im Lager (oder bei Platzmangel vormittags im Club deiner Wahl...), schraub an den Bildeinstellungen herum und entscheide selbst, ob das gut genug für die Zielgruppe ist. Falls nicht: Projektoren kann man auch mieten (und sich bei der Gelegenheit allmählich von der Vorstellung verabschieden, daß Fullservice-Dienstleister immer alles selbst auf Lager haben müssen....)

  • Manowar / Meyersound

    • niggles
    • 12. März 2009 um 20:47
    Zitat von "klauston"

    Trotz allem gilt eines:

    Wenn die Agentur/ Die Band der Meinung ist, das sie eine So laute Anlage wollen, dann ist das so.

    Und ob es jetzt einige gibt, die da sagen " das unterstützen wir nicht" interessiert die Band/die Agentur nicht.

    Dann macht das eben ei n Anderer Verleiher.
    Gilt auch für den Techniker, wer nicht will, fährt heim.
    Im Idealfall kann man sich noch Gang oder Fensterplatz aussuchen. :D

    Auch letztens die "Road Bible" gelesen? Everybody wants to be a callgirl, y'know... :D
    So, und morgen geh ich wieder böse laute Kisten (PT7) verkabeln. Hauptaufgabe: Einen Standort für das Cesva-Mikro finden, der auch bei Eurodance in infernalischen Lautstärken (Aerobic-Kongress...) auf dem Papier erlaubte Pegel garantiert 8)

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 12. März 2009 um 20:00
    Zitat von "--patrick--"

    Is ne' Festinstalation gewesen, wo alles an Kabeln durch die Wand geht...
    Und ich habe normalerweise kein 20m Verlängerungskabel in der Hosentasche dabei :wink:

    Wie sagte ein Kollege letzten Sommer nach 3 Tagen Bikertreffen so schön: "Die Kabeltrommel im Kofferraum erspart den Gang zum Zahnarzt..."

  • Motorsounds in LKW-Waschanlage wiedergeben

    • niggles
    • 11. März 2009 um 21:56
    Zitat von "mEon"

    Das Signal wurde von "hoher" Etage in meinem Beisein geschnitten und bearbeitet, stereo (von r nach l), und ist unveränderlich.


    Klasse, da hat wieder einer mitgedacht :cry: Damit hat man dir erst mal die Möglichkeit genommen, das ganze ohne einige Verrenkungen noch räumlich zu gestalten und an die Größe der Location anzupassen.
    Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten so etwas live umzusetzen.
    Die klassische Methode, oft in Freizeitparks zur Erzeugung von dynamischen Athmos verwendet ist Multikanalton mit vielen kleinen Lautsprechern. Das kann man z.B. mit Cubase und einem Audiointerface mit entsprechend vielen Ausgängen realisieren. Dabei wird einfach ein Stereosignal sequenzergesteuert von einem Startpunkt zu einem Zielpunkt geschickt und von der Software selbstständig auf beispielsweise 8 oder 12 Lautsprecher (je nach Hallengröße..) verteilt. Vorteil ist daß man das unauffällig und kostengünstig als Zonenbeschallung mit CA106 o.ä. auf Stativen aufbauen kann. Nachteil ist der höhere Aufwand für die Regie - im Prinzip muß man sich da ein komplettes mobiles Studio hinstellen.
    Alternativ kann man das ganze auch auf 5.1-Technik reduzieren. Angesteuert wird in diesem Fall mit einem surroundpanningfähigen Digitalpult mit Timecodesteuerung (z.B. DM1000). Auch der Zuspieler muß natürlich Timecode ausgeben - aber das ist ja bei modernen Audiointerfaces kein Thema mehr; wer Comupteralgerie hat, brennt sich halt eine zusätzliche TC-Spur auf eine DVD :wink: Gerade in größeren Hallen muß bei diesem Verfahren aber bei der Beschallung ein ziemlicher Aufwand getrieben werden. Ohne penibel berechnete und gehängte Line Arrays für Front und Rear ist das praktisch nicht realisierbar; wenn bei den Proben auffällt daß es im mittleren Bereich "Löcher" gibt in denen die Ortung plötzlich verschwindet oder aber Interferenzzonen, in denen bei einer bestimmten TC-Position alles nur noch matscht geht das Geschraube los. Delaylines oder Nearfills stellen fällt logischerweise auch aus, also muß schon in der Planung peinlichst darauf geachtet werden daß alle Plätze von den 4 Punkten aus einigermaßen sauber ausgeleuchtet werden.

    Ich würde versuchen irgendwie noch an eine "normale" Stereoversion der Aufnahme zu kommen und Lösung 1 zu realisieren...
    Lösung 2 kann zwar funktionieren, setzt aber auf jeden Fall einen 110% fitten Systemtechniker und auch eine einigermaßen erträgliche Akustik in der Halle voraus. Du mußt im Prinzip die Akustik eines Kinosaales in einer Blechhalle simulieren - das wird mit Sicherheit kein Spaziergang, auch wenn es zunächst einfacher wirkt.

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 10. März 2009 um 14:32
    Zitat von "falcocgn"

    Er hat Unrecht, da die Stagehands dieser Agentur eine eigene Betriebshaftpflicht haben und die Agentur zusätzlich eine Subunternehmerdeckung. Aber es gibt eben Helfer und es gibt Stagehands. Aber wehe, die "Helfer" machen mal Dienst nach Vorschrift, bzw. stumpf nach Anweisung...

    Menschlich ganz klar daneben (wer auf Tour ständig solche Sprüche bringt, wird irgendwann mal grob auf die Schnauze fallen :D ), sachlich aber nachvollziehbar. Es gibt leider immer noch einige Glasfasersysteme wie z.B. das Multimode-Spaghettizeugs der ersten G-Lec-Generation oder die OpticalCon-2-Faser-Feldkabel (die Version mit 4 zusätzlichen Kupferadern drin ist deutlich robuster...) die eigentlich nicht tourtauglich sind. Wenn ich damit unterwegs bin bestehe ich auch (freundlich, aber bestimmt und im Vorfeld...) darauf daß nur ich selbst oder von mir unterwiesene, mir persönlich bekannte Kollegen die Strippen anfassen. Da muß man einfach zu viele Sachen beachten (last in - first out im Rig, nicht mit schweren Kupferkabeln zusammenkleben, Knick- und Kerbschutz an Kanten und Türdurchführungen) die auch für einen erfahrenen, geschickten Stagehand der halt blöderweise noch nie selbst mit so etwas gearbeitet hat einfach nicht offensichtlich sind.

  • Investitionsentscheidung: EW300 oder Beyerdynamik NE900?

    • niggles
    • 10. März 2009 um 10:24
    Zitat von "knopfy"

    Bzgl. Sendeleistung:
    es ist gerade beim beyerdynamic Opus900 nicht mehr Sendeleistung nötig als die 10/20 mW. Die Strecken sind genauso stabil.

    Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Unter "normalen" Bedingungen in einer Festinstallation sind die HF-Eigenschaften der 800er/900er Serie von Beyer sicher völlig ausreichend; Wenn es im mobilen Betrieb etwas heftiger zugeht (Interferenzen, RF-Störungen, vielleicht auch mal ein gequetschtes Antennenkabel...) spielen die Sennheiser ew aber ganz klar den Vorteil ihrer höheren Sendeleistung aus.

  • Welche Funkgeräte benutzt Ihr bei größeren VA ?

    • niggles
    • 3. März 2009 um 22:31

    Motorola Radius (GP) mit gekauften Frequenzen (nöbL/Betriebsfunk) und ohne rotes I-Tape über den Ladekontakten :D
    Als Simpelfunke zum Einleuchten tuts aber durchaus auch mal ein PMR-Pärchen aus dem Elektronikdiscounter.

  • I want more of...

    • niggles
    • 28. Februar 2009 um 23:16

    Walter - le electricien plus cool de Palexpo. 1164 - die Nummer gegen Kummer... Und Schweizer Tontechniker die zum Soundcheck "Deutschland" von den Prinzen in die Halle brettern finde ich auch gut - so wird das noch mal was mit der Völkerverständigung...

  • BNC, RGB, VGA oder doch was anderes

    • niggles
    • 26. Februar 2009 um 09:27

    Dito. Sicher ist es möglich den FBAS("TV")-Ausgang eines entsprechenden Rechners über 70m RG 59 zu schicken und das dann noch zu projizieren - aber will so etwas heutzutage wirklich noch jemand sehen? Sobald Kamerabilder oder Schriften ins Spiel kommen ist es vorbei mit Composite.

    Ich verwende bis 15m RGBHV-Kabel von Draka (mit RT-BNC). Kongresstauglich dünn, flexibel und relativ robust. Ab 20m bis 75m gibt es dann analog nur noch echtes RGBHV-Multicore mit Push-Pull-Steckern. Dick und schwer aber die einzige technisch saubere Lösung um vor allem die Syncsignale unbeschadet über solche Strecken zu kriegen. Zeitgemäß ist das nun ehrlicherweise im HD-Zeitalter auch nicht mehr. Für reine Kamerasignale wäre YUV/YPbPr noch eine Option, die aber die gleichen, hohen Anforderungen an das Kabel stellt. Bleibt also digital:
    - DVI über Glasfaser: extrem leicht, kompakt, galvanisch getrennt (juhu! keine Brummschleifen mehr...), SAUteuer und mechanisch empfindlich. Lohnt sich nur für HD über große Strecken.
    - (HD)SDI: Eine dünne RG59-Strippe, fertig. So einfach wie Composite, und geht bis über 150m. Soviel zur Theorie. Leider gibt es nur wenige Projektoren unterhalb der 6000er 3-Chip-Profiklasse mit SDI-Eingang und auch die Videomischerhersteller lassen sich die Digitaloption teuer bezahlen. Umsetzer (RGBHV/SDI und zurück) existieren, sind aber unverschämt teuer. Außerdem ist die Verbindung auf lange Strecken vergleichsweise störanfällig - einmal mit schweren Stiefeln aufs Kabel gelatscht oder ungeschickt am Stecker gezogen und die Fehlersuche beginnt...
    - DVI/HDMI über 2x Cat.5 von Kramer oder Extron: geht gut bis zu 110m, nicht ganz billige Umsetzer aber sehr preisgünstiges Kabel. In Verbindung mit einem Cat.5-Multicore (auch für Digipult, Controller, DMX/Artnet) kann man damit kompakte, HD-taugliche Systeme bauen die nebenbei den Kabelwahn vom und zum FoH erheblich eindämmen. Leider nicht immer galvanisch getrennt (auf längere Strecken muß es S/FTP sein) aber deutlich unproblematischer als RGBHV.

  • Fragen zu Mackie 32/8 Mixer und Soundcraft Spirit Live 4²

    • niggles
    • 21. Februar 2009 um 15:18

    Bitte nicht auf die Strasse schleppen das Teil - spätestens nach einem halben Jahr "ernsthaften" Einsatzes wird es kaputt sein. Die Gründe dafür wurden hier schon mehrfach erörtert: nicht verwindungssteifes Gehäuse, Einplatinendesign das mechanische Einwirkungen (Stöße, Druck) direkt auf die Lötstellen der Fader und Potis weitergibt, fehlkonstruierte Buskabel, extreme Empfindlichkeit gegen eindringende Flüssigkeiten. Klanglich ist es für Low Budget durchaus akzeptabel und würde sich gut im einen oder anderen Club als Ersatz für B... oder völlig zerrockte A&H aus den frühen Neunzigern machen.
    Und ja, das gilt sowohl für das 8-Bus als auch für die SR-Serie.

  • Pioneer DJM 600 Master Attenuator Umbau

    • niggles
    • 20. Februar 2009 um 17:15

    Ich weiß den Wert auch nicht mehr, nachdem der Trimmer aber ziemlich direkt vor dem Ausgangstreiber liegt reichen da ganz normale 5% 1/4W Kohleschicht.
    Viel wichtiger ist es, ein stabiles Blechteil innen vor dem Loch zu montieren. Ansonsten steckt der nächste oberschlaue DJ seinen Kirmesbuden-Schraubenzieher bis zum Anschlag rein und löst ein paar nette Kurzschlüsse aus :evil: (selbst schon erlebt...)

  • Ausbildung zum Tontechniker

    • niggles
    • 17. Februar 2009 um 21:09
    Zitat von "tobias kammerer"

    Also hallo nochmal,

    weil kein anderer das genauer erklärt hat sage ich nun doch noch was: der Dipl. Audio Engineer trift eigentlich den Nagel auf den Kopf und man kann in "Nebenher" machen, wenn man sich anstrengt.
    Vorteile:
    - Entspricht genau dem Berufsbild des freien Tontechnikers


    :lol: Maximal im Studio - und die Jobs sind heutzutage fast nur noch unbezahlte Praktika, wenn es sie überhaupt gibt. Bei den Öffentlich-Rechtlichen hast du mit dem Wisch ohne Beziehungen eh keine Chance.

    Zitat

    - Sehr gute Grundlagenausbildung


    :cry: Vorausgesetzt der Dozent in E-Technik verzweifelt nicht irgendwann daran, den Teilnehmern wenigstens die Grundlagen der Elektronik beizubringen. Die Einstiegshürden sind erschreckend niedrig, und es ist ein offenes Geheimnis daß die Durchfallerquote nur deswegen halbwegs erträglich ist weil viele Fragen in den Tests (Multiple Choice) durch stumpfes Auswendiglernen und Raten zu bewältigen sind.

    Zitat

    - International anerkannt


    :wink: Stimmt - du kannst mit viel Glück und wenn du dich rechtzeitig mit den richtigen Leuten gut gestellt hast bei jeder Schule der Kette auf der Welt als Dozent oder Supervisor anfangen. Ansonsten empfehle ich ein bißchen Lektüre von PSW und rec.audio.pro. Unterhaltsam und ernüchternd zugleich, was man da von Absolventen jeglicher privater "Audio Schools" hält... :D

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • niggles
    • 16. Februar 2009 um 21:57
    Zitat von "klauston"

    Wenn man genau mit der selben Einstellung, wie man oft auf die Pulte zugeht, auch in einen Laster einsteigt, mit dem man über die Alpen fahren muß, dann würd es Tote geben.


    Gibts eh genug... jedes Jahr wieder.

    *niggles*
    - Teilzeit-Hochalpentrucker (Sattel MIT Schneeketten) der Winterdiesel der bei -25 Grad schon versulzt doof findet; viel bescheuerter sind allerdings Digitalpultverleiher, die zu LS9-32, M7&Co keine fertig eingerichteten, sauber laufenden StudioManager-Rechner inkl. fähigem Operator stellen wollen oder können. Geht heim, Jungs....

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • niggles
    • 10. Februar 2009 um 22:33
    Zitat von "christopher hafer"

    Da fehlen dann aber noch einige Klassiker für den "dreckigen" Snarehall:
    z.B. SRV2000, REV7, SPX900 (!), PCM70, Q-Verb, DRP15/20

    SPX90: Rauschgenerator der übelsten Sorte. Weg damit.


    Sehr OT, aber...wirklich? Bei fast jedem Digipult suche ich danach: Man nehme einen halbwegs ordentlichen Schlagzeuger, eine gut funktionierende Coverband und einen Klassiker wie "It's raining men". Mit einem SPX90 ist der Snarehall dafür absolut kein Thema - solange mindestens 2 rote Lampen am Input an sind, sonst klingts einfach nach nix. Ganz Mutige fahren die Nummer auch mit Returnfader auf -20dB und roten Lampen im Kanalzug - und es klingt so wie es soll... Wen interessiert da bitte das Rauschverhalten? So, und nun bauen wir das auf dem M7 nach :cry:
    Kann mal bitte jemand den Digitalpultherstellern erklären daß das Ziel der Klangformung im R'nR-Livebereich *nicht* immer die perfekte 1:1-Wiedergabe ist, sondern auch bestimmte Arten von Verzerrungen durchaus erwünscht sein könnten? 303 und 909 gibts doch inzwischen auch als Plugins mit regelbarem Verzerrungsgrad, der glaubhaft einen übersteuerten DJM600-Vorverstärker simuliert...

  • Umgangston beim Job

    • niggles
    • 7. Februar 2009 um 23:02
    Zitat von "bertz"


    Stimmt! Da will man jedem abraten, als Aushilfskellner zu arbeiten.


    Warum? Auch ein guter Crewchef auf Tour muß bisweilen nach dem Grundsatz "2 Menschen sind noch ein Team - 3 Menschen sind schon Vieh" verfahren. Menschen unter extremem Leistungsdruck entwickeln sehr schnell destruktive Gruppendynamik wenn sie das Gefühl haben das etwas grundlegendes (Produktionsorga, Bezahlung, Logistik) nicht stimmt. Chefs die eine solche Situation (die zumeist weder sie noch ihre "Untergebenen" zu verantworten haben) über längere Zeit unter Kontrolle halten können sind erstens rar und zweitens sicher nicht von der Sorte "Wir haben uns alle lieb". Das gilt auch für Cateringleute, und gerade da habe ich die Erfahrung gemacht daß die größten Arschlöcher (denkt man auf den ersten Blick) oft diejenigen sind, die von ihrem Stammpersonal geradezu vergöttert werden. Die zeigen nämlich (weil sie es sich aufgrund ihres Erfolges erlauben können...) auch gegenüber ihren Auftraggebern Rückgrat und lassen sich nicht jeden Unfug gefallen, der ihrer Truppe die Arbeit zur Hölle machen würde...

  • Richtige Positionierung von Gabelliften für Traversensysteme

    • niggles
    • 7. Februar 2009 um 12:29
    Zitat von "SimonFB"

    Wieso ist das so? Das Gewicht liegt doch trotzdem auf den Gabeln (und ein Teil der Last ist sogar noch weiter nach vorne orientiert als bei Variante 1).
    Ich will gar nicht den Sachverhalt anzweifeln, aber ich würde mich über eine Erklärung freuen :)


    Schau dir das Ganze einmal von der Seite an: Wenn die Genies hinter der Traverse stehen bringt das Gewicht derselben ja ein Biegemoment in den Genie, das über die vorderen Füße in den Boden abgeleitet wird. Diese "Vorspannung" muß ich also zuerst überwinden, wenn ich das Konstrukt nach hinten umwerfen will; und dann haben die Genies hinten ja auch noch Füße...
    Stehen die Genies seitlich wollen sie sich unter Last quasi "nach innen" neigen; In seitlicher Richtung (also von der Bühne aus nach vorn bzw. und vor allem nach hinten) sind sie momentfrei und werden nur von den Spindelfüßen am Umkippen gehindert. Das hat jetzt überhaupt nichts mit statischen Berechnungen zu tun; die Praxis zeigt mir und Anderen aber, daß die Aufstellung nach Variante 1 deutlich weniger zum Kippeln und Aufschaukeln im Betrieb neigt, vor allem wenn viele Movinglights drinhängen und auch noch ein Backdrop dran ist. Variante 2 wird gelegentlich trotzdem gebaut - z.B. wenn einfach kein Platz hinter der Bühne ist bzw. die Genies auf einer festen Bühne stehen und die Backtruss so nahe wie möglich an die hintere Bühnenwand muss.

  • Richtige Positionierung von Gabelliften für Traversensysteme

    • niggles
    • 6. Februar 2009 um 20:17
    Zitat von "chw"

    I
    Ich rede hier nicht von einem Groundsupport oder Trusstisch, sondern von einfachen 6-12m 4 Punkt Truss auf zwei Liften
    die auch nicht im Publikumsbereich stehen und abgesperrt sind. Da wäre ein GS einfach "zu viel".


    Ach so, sag das doch gleich...

    Eindeutiges Votum für die klassische Variante 1. Erstens ist die Lastverteilung viel günstiger (Genies haben bekanntlich vorn viel längere Beine...; bei einem "Längsaufbau" wirkt das Gewicht der Truss nicht mehr dem Umkippen nach hinten entgegen) und zweitens hat man hier noch die Möglichkeit der Durchbiegung durch versetzen der Angriffspunkte nach innen zu begegnen. Sicher oft nur ein optischer Unterschied, aber langfristig auch weniger belastend für die Traverse und die Verbinder.

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