Und schon stehst du wieder im Steiger....
Steiger auf Zeltboden? Ganz kitzliges Thema...
Rollgerüst bringt da Vorteile. Oder ein grosser Kollege mit Zugriff auf und Übung im Umgang mit Gipserstelzen.
Und schon stehst du wieder im Steiger....
Steiger auf Zeltboden? Ganz kitzliges Thema...
Rollgerüst bringt da Vorteile. Oder ein grosser Kollege mit Zugriff auf und Übung im Umgang mit Gipserstelzen.
jetzt mal ehrlich: wer hat sich hier denn schon mal mit einem meßeisen in einem Bierzelt durch die reihen bewegt?
Der Beamte vom Ordnungsamt macht das durchaus wenn es eine entsprechende Auflage gibt. Der Hobbybeschaller der nicht das passende Material hat oder es nicht besser weiss muss dann halt so leise machen dass man hinten nix mehr versteht. Wenn der Ärger gross genug war macht den Job im nächsten Jahr ein anderer. Oft genug leider wieder ein Hobbybeschaller, da hast du schon recht.
Bei einem großen Festzelt kommt man mit Direktstrahlern ohne Delays nicht vernünftig bis hinten durch, weshalb wir dafür früher dann engabstrahlende Hornsysteme anstatt Direktstrahlern verwendet haben, welche dann auch ohne Delaylautsprecher gut funktionierten.
(40x30 Grad für den "Weitwurf" und dazu passende 75x40 Grad als "Infills" für den Nahbereich)
OT: das hat auch nur so lange funktioniert wie es keine lokalen Pegelbegrenzungen gab. Ein knapp unter die Dachplane gestacktes 40×30 Grad Hornsystem ist in 10-15m Entfernung viel zu laut dafür wenn 50 oder 60m weiter hinten noch zumindest verständliche Sprache ankommen soll. Das geht nur mit Delaylines im hinteren Teil.
Moin,
Guck dir mal die EV Everse 12 (oder Everse
an.
- 8 Std Maximalpegel (hier 6 Std)
Das ist die Herstellerangabe und sie ist völlig unrealistisch. In kommerziell erhältlichen Akkulautsprechern sind so um die 140-160 Wh an Kapazität verbaut, mehr geht da aus Gewichts- und Platzgründen gar nicht rein. 2x8"/1" oder 12"/1" mit Musiksignal bei brauchbarem Pegel unterhalb von 250Hz für eine Delayline zu versorgen braucht etwa 50-60 W Dauerleistung, also ist nach spätestens 3 Stunden ohne Akkuwechsel Schluss.
Quelle: eigene Erfahrung und Messungen u.a. mit LSP500, Fohhn Easyport, LD Road Buddy und diversen Serien von Mipro und
Monacor.
Alles anzeigenIch bin auf der Suche nach geeigneten Akkulautsprecher um Delays in Zelten oder im Saal zu realisieren.
Als Funkverbindung würde ich eine In Ear Strecke von Sennheiser oder Shure nehmen.
Alles was ich bisher gefunden habe passt mir nicht so ganz, da es eher auf DJ Anwendungen im Hobbybereich optimiert ist.
Was sollte das Teil können:
- Akkubetrieb mindestens 8 Stunden bei Maximalpegel (bei 80-100Hz getrennt )
- 10" oder 12" oder was ähnliches in der Leistungsklasse ( zb. 6x6" oder 8x4")
- sollte min 115 db können (bei 80-100Hz getrennt
Vergiss es. Keines der mir bekannten Akkulautsprechersysteme hat genug Batteriekapazität um die hier erforderliche Leistung 8 Stunden lang zu erbringen. Die schaffen entweder 2-3 Stunden bei Nennlast oder einen ganzen Tag bei Hintergrundlautstärke mit gelegentlichen Durchsagen.
Die brennenden Funken sind aber genau so brennend wie bei einer traditionellen Fontäne, und im bezug auf die Schutzabstände muss man diese Geräte auch gleich behandeln.
Das sehe ich nicht so. Da wir die Geräte seit mehreren Jahren nutzen, kann ich erklären, dass der Einsatz in ganz Deutschland genau so eingestuft werden, wie wir das handhaben, nämlich als feuergefährliche Handlung. Genau da gehören die meiner Meinung nach auch hin.
Die Hersteller nutzen hier eine Gesetzeslücke, das gilt ebenso für die beliebten Gasflammenprojektoren. Es ist nicht wirklich schwer diese Geräte sicher einzusetzen, aber bei völlig unreguliertem Verkauf wird immer ein gewisser Prozentsatz Anwender dabei sein die grundlegende physikalische Zusammenhänge nicht wahrhaben wollen oder können. Ich hatte schon echte, von komplettem Unverständnis geprägte Diskussionen warum man diese Effekte nicht in einem Saal einsetzen darf in dem die Decke grossflächig mit Ikea-Tüll (der garantiert nicht B1 ist) auf 4m Höhe abgehängt war...
Diese Sparkular-Teile gehören meiner Ansicht nach schon lange als ganz normale Bühnenpyrotechnik eingestuft. Sicher sind diese Metallpulvergebläse nur in einem Umfeld das den gängigen Brandschutzvorschriften entspricht (Stoffe B1, keine leicht entzündlichen Materialien im Umfeld, Sicherheitsabstände einhalten...).
In der Praxis werden die immer mehr von DJs, Bands und Eventplanern "statt Pyro" unkontrolliert eingesetzt. Das musste irgendwann mal irgendwo schief gehen.
Ein 10 Jahre altes x32 Compact hat einen Restmarktwert von ziemlich genau Null, wird aber wenn es einwandfrei funktioniert immer noch gerne entweder als Notreserve im Alkoven vom Sprinter verstaut oder im Proberaum der Band eines Bekannten oder Verwandten aufgebraucht. Bei den Teilen die auf GVT oder anderen Plattformen zum Verkauf stehen würde ich zu 90% davon ausgehen dass sie eine Macke haben die aufgrund des oben genannten Ersatzteilproblems nicht behebbar ist. Ganz beliebt sind zerschossene AES50-Anschlüsse...
So ähnlich heute und die Leute sind glücklich. Was ist das wichtigste hier:
Das die tresenkräfte jede Bestellung sofort verstehen und umsetzen können. Wenn zu laut muß man jedesmal nachfragen. Dauert zu lang und kostet Geld
Und genau deswegen gehören die Lautsprecher über der Bar oder im Zeltgiebel geflogen und nicht auf Stativen (die auch noch immer im Weg sind) hinter die Bar oder noch schlimmer an die gegenüberliegende Zeltseite, Richtung Bar brüllend...
Den Kunden würde ich sofort aus der Kartei streichen...
Das ist insbesondere bei Auftraggebern im öffentlichen Recht (Gemeinden, Verbände...) leider inzwischen gang und gäbe. Mitbekommen tut man das immer erst hinterher und über Umwege, und die wissen auch genau dass die meisten Anwälte beim Versuch einer Klage hier mangels klarer Erfolgsaussichten müde abwinken würden.
Im Zelt würde ich immer auf flugfähige Tops achten. Das gibt's bei der Actor mWn nicht, auch nicht zum nachrüsten.
...das is ja wie auf dem Bazar hier !
...Wenn man 'nem Kunden 'n angebot unterbreitet, macht man dann auch erst mal 50% Aufschlag drauf, damit man Preisverhandlungen führen kann ? Glaube nicht... - ein angemessenes Angebot führt zu einer Zusage - alles andere is Quarkmüll
Schön wär's... Leider breitet sich diese (Un-)Art zu verhandeln auch in der VT-Branche immer weiter aus, sowohl auf der Anbieter- als auch der Kundenseite. Dazu kommt dass Kunden inzwischen regelmäßig den Mitbewerbern Angebote direkt zum unterbieten weiter leiten...
Mein Dj hat nur eine Anlage, kosten ca. 10.000 Euro. Die Anlage ist ihm zu teuer, wenn es nachts in einem Zelt steht.
Das kostet deine eigene Anlage dann auch wenn sie für den Zweck einigermassen was taugen soll...
Wechsel den DJ falls der zu geizig oder verplant ist eine Elektronikversicherung abzuschließen.
Die Kirmes soll über Nacht einen Security stellen (wenn sie das nicht eh schon tut). Der wird einen Diebstahl zwar auch nicht immer verhindern können (Eigenschutz geht vor fremden Sachen, vor allem wenn die Diebe zu mehreren und/oder offensichtlich gewaltbereit sind) aber dann zahlt die oben genannte Versicherung.
Dass ich grundsätzlich froh bin, dass es das Streikrecht gibt, hatte ich schon geschrieben.
Dass diese These in der Realität floppt, kann ich Dir nach dieversen Gesprächen am Flughafen, im Flieger, Buss.... mitteilen. Bei den Geschädigten geht das zum min. 90% nach hinten los. Die haben alle einen Prass auf Verdi, weil sie in "Geiselhaft" genommen werden. Wenn ich dann überlege, dass in Summe 0,5 Mio Leute betroffen sind, dann unterstützen die schon mal nicht. Wenn ich dann noch die dazu nehmen, die unter den ewigen Bahnstreiks gelitten haben, erhöht sich die Zahl gleich mal, auch wenn das natürlich wieder eine andere Baustelle ist.
Ich habe mit Leuten gesprochen, die Ihren Ärger gerne mal den Verursachern zurück geben würden. Da kamen interessante Ansätze bei raus. z.B. sinngemäß: wenn die Streikenden von Verdi immer durch ihre Gewerkschafts Shirts gekennzeichnet rum laufen würden, dann würde ich denen mal 2 Wochen keine Lebensmittel verkaufen. Kreativer Ansatz.
Wer schon mal die teilweise bürgerkriegsähnlichen Zustände miterlebt hat wenn in Frankreich, Grossbritannien oder Italien gestreikt wird findet "Arbeitskämpfe" in Deutschland eigentlich sehr zivil.
Auch den selbstständigen Kollegen, die nach Corona die positive Tendenz bei den Gagen teilweise maßlos übertreiben wollten habe ich immer wieder einen guten Freund zitiert: "Wenn Du jeden Früh ein Glas Milch trinken willst, macht es nicht viel Sinn die Kuh zu schlachten."
Die Veranstaltungswirtschaft geht nicht davon ein dass wir endlich mal bei vernünftigen Stunden- und Tagessätzen ankommen. Mag sein dass die eine oder andere VA nach jahrelangem Gekrepel nun nicht mehr durchführbar ist weil die Techniker nicht mehr für 350€ 16 Stunden am Stück arbeiten gehen wollen, aber das war schon vor Corona Selbstausbeutung und Sozialversicherungs-Harakiri.
Wenn ich mir anschaue dass z.B. Installateure als Einzelunternehmer die nur ein Fahrzeug und eine Doppelgarage voller Material zu unterhalten haben inzwischen regelmässig dreistellige Stundensätze aufrufen ist da noch Luft nach oben.
Kann man gute Schnäppchen machen
Oh ja. Stabile Laptoptaschen, altes aber hochwertiges und kaum gebrauchtes Werkzeug... Bisher bester Schnapper: Ein Pärchen neuwertige Fostex 6301 für einen mittleren zweistelligen Betrag ![]()
Wir haben uns gegen eine Leitertraverse entschieden, erstmal hätte das wieder statisch berücksichtigt werden müssen und dann sind die Türme näher am Zuschauerraum. Nicht das noch Kinder denken sie könnten mal hochklettern.
Wenn ihr das verhindern wollt müsst ihr die Traverse sowieso unten bis über Griffhöhe (2,5m) allseitig mit glattem Blech verkleiden. Eine Seite davon kann man dann mit Scharnieren zum Aufklappen versehen und mit Schlössern sichern. Wird bei Funktürmen regelmässig so gemacht und erschwert auch Vandalismus.
Sogar ein X32 hat da noch mehr Charme als die alten Yamaha Pulte vor den QL und CL.
Dann versuch mal damit Theater mit halbautomatisierter Richtungsmischung zu machen. Das geht mit 02R96/DM2000 und Studiomanager ganz gut und teilweise komfortabler als auf einem QL oder CL. Mit einem X32, Qu oder GLD ist das ein kompletter Krampf.
LS9 mochte ich noch nie, da ist einfach bei der Bedienung am falschen Ende gespart worden. Das Pult hat sich nur deswegen so lange am Markt gehalten weil es bis zum Erscheinen des A&H Qu-32 schlicht keine andere bezahlbare digitale Konsole in der Grösse mit so vielen Fadern gab.
Servus,
Ich suche eine Möglichkeit für ein Tellerstativ AddOn zu unseren bestehenden Dreibeinstativ Kisten
- kein Tellersterben
Dagegen hilft nur Locktite in den Tellergewinden und ein Röhren-Case das gross genug ist dass man da von oben noch ein paar Tellerstative kopfüber zwischen rein parken kann. Die ständige An- und Abschrauberei um etwas Platz beim Transport zu sparen ist tödlich für die Gewinde.
Hinweise aus der Praxis: IP65 bedeutet nicht dauerhaft regen- und schneefest. Lasst euch da noch kleine Dächer für die Scheinwerfer drüber planen (und vom Statiker bei der Windlastberechnung berücksichtigen). Auch die Regenhaube für den Mac 600 wird es nicht jahrelang schaffen Wind und Wetter draussen zu halten, die Dinger sind zu 90% nicht mal richtig wasserdicht. Steckt das Geld dafür lieber in die Anschaffung von zwei vernünftigen IP65 LED-Movinglights.
Und lasst euch Aufstiegshilfen oder Leitern an die Tower bauen, auf 4m Standhöhe oder mehr auf den Bracings der Traverse hoch kraxeln ist nicht mehr so wirklich BG-konform.
Die Agenturen sind doch auch nicht von gestern. Da wird mehr als 1 Jahr vorher mit dem Venue ein Vertrag gemacht, mit "Haustechnik laut Specs". Dann denkt sich irgendjemand einen Rider aus und wenn er den umgesetzt haben will, muss er mit dem Haus reden oder das Zeug mitbringen. Und das Haus wird dann zurückmelden: geht schon, kostet aber Summe X, hier das Angebot dafür. Dann klingelt ganz schnell ein Telefon.
Schöne Theorie die voraussetzt dass Band, Agentur und Haus parallel und in die gleiche Richtung arbeiten. In der Praxis widerspricht sich da so ziemlich alles:
- Das Haus will seine Hausanlage und nur seine Hausanlage einsetzen. Alles andere verursacht selbst wenn es extra bezahlt wird Nebenkosten für Logistik, Auf- und Abbau die hier jeglichen Gewinn zunichte machen.
- Die Agentur will die vereinbarte Gage + weitere Einnahmen (Merch etc.) einstreichen ohne dass Zusatzkosten entstehen. Also wird per Rider alles was über die reinen Reisekosten von Band und Technikern und den Transport von Backline und Merch hinausgeht dem lokalen Promoter aufgedrückt, inkl. Pult, Monitoring, Hardware... falls es doch nicht mehr in den Nightliner passt oder aus anderen logistischen Gründen nicht mit kann.
- Die Band will möglichst nur mit ihrem im Proberaum bzw. im persönlichen Eigentum der Musiker befindlichen Equipment auf Tour gehen, auch wenn da 15 Jahre alte halbkaputte Billig-IEMs, abgerockte 700MHz-Instrumentenfunkstrecken und andere Kracher dabei sind. Bisher hat´s der Techniker vor Ort ja dann doch immer noch hin bekommen...
- Der Bandmischer kennt seine Pappenheimer und auch ihr geiziges Management, schreibt sein eigenes Setup aus dem Kofferraum vom Kombi oder Laderaum des Nightliners als nicht verhandelbares Pflichtmaterial in den Rider und schaut sich dann vor Ort an was tatsächlich gestellt wurde. Wenn ihm das nicht gefällt macht er mit Rückendeckung des Bandmanagers etwas Stunk beim Haus bzw. der Technikfirma. Vom Promoter ist zu dem Zeitpunkt ja noch niemand zu sehen, die kommen erst zum Zahlen der Gage kurz vor dem Auftritt.
Ist die Stimmung genug angeheizt bietet sich dann plötzlich gegen einen "kleinen" Obolus in bar doch die Möglichkeit dass "wir das selber lösen"...