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  2. niggles

Beiträge von niggles

  • (Monitor)Boxen

    • niggles
    • 31. August 2004 um 00:29

    Passiv: Tannoy System 800. Als Amp dazu Samson Servo 260. Vom Klang her etwas gewöhnungsbedürftig (Koaxialsystem mit Hochtonhorn), aber wenn man sich mal drauf eingehört hat sehr gute Sprachverständlichkeit, gute Raumabbildung und sehr detailreich auch auf etwas größere Entfernung (2-3 m, d.h. nicht mehr ganz Nahfeld). Ab und zu gibts auf ebay auch noch die großen Vorbilder dieser Serie, die Urei 809. Wenn die irgendwo in deiner Nähe auftauchen (d.h. da wo du sie probehören kannst) mit das beste was du für unter 1000 € pro Paar kriegen kannst. Ob man sich heutzutage noch ein Paar NS 10 ins Studio schrauben sollte? Geschmackssache - meiner Meinung nach nicht, auf meiner Tannoy System 800 höre ich auch alles wichtige. Ich mache im Studio aber fast nur Sprachgeschichten und gelegentlich einen Live-Mitschnitt oder Akustiksets, wer komplette Pop-Alben mischt hat sicher andere Anforderungen. Beim Recording wirds ohne eine große Quested, Urei oder JBL ohnehin schwierig, Bass oder Schlagzeug richtig zu beurteilen, aber davon bist du wohl finanziell noch weit entfernt.

    Aktiv: Da wirds schwierig. Die Tannoy Reveal aktiv ist noch einwandfrei in deinem Budget, spielt aber eine ganze Klasse unter den o.g. kleinen Passiv-Systemen. Genelec ist in diesem Preissegment nur mit ganz kleinen Systemen (1029) vertreten und klingt außerdem zu schönfärbend ("Badewanne"). Dann lieber ein Paar gebrauchte K&H O 96, die aber unbedingt probegehört werden müssen - die Produktion wurde vor über 15 Jahren eingestellt und es ist inzwischen viel Schrott auf dem Markt.

    Was übrigens zu jeder Abhöranlage dazugehört ist das Paar "worst case"-Lautsprecher. Also gleich Mami die Plastikgurken von ihrer Aldi-Kompaktanlage klauen und durch ein Paar Control 1ersetzen, dann sind beide Seiten zufrieden....

  • Digi-Mischer

    • niggles
    • 30. August 2004 um 12:29

    Bin weit davon entfernt Mackie generell niederzumachen, ich kenne viele Mackie-Pulte in verschiedenen Größen und bin mit dem Klang zu mindestens 90% zufrieden. Was man allerdings im Hinterkopf behalten sollte ist daß sie es bis heute noch nicht geschafft haben ein (mechanisch) tourtaugliches Pult mit mehr als 16 Kanälen zu bauen. Und die Qualität der Bedienelemente (vor allem die Endlos-Drehregler (Encoder) und Tasten) etwa der d8b oder der HUI ist leider einfach unter aller Sau. Die Vorabzeichnungen der TT24 lassen auch hier nichts besseres erwarten - da muß Greg Mackie noch eine Menge Überzeugungsarbeit leisten....

  • Ultra Low Budget Blinder

    • niggles
    • 30. August 2004 um 00:37

    mag sein daß nicht jeder das Geld hat sich das zu kaufen was er gerne hätte und stattdessen lieber selber bastelt. Sobald 230V ins Spiel kommen oder Geräte (evtl. auch noch über Publikum) aufgehängt werden sollte man sich über 2 Sachen im klaren sein:

    1. Erlaubt ist (für eine Nicht-Elektrofachkraft) eigentlich außer geprüfte Geräte per Steckverbinder bis 63 A anzuschließen gar nix, wenn man sich im öffentlichen Raum (öffentliche VA) bewegt. Wenn nicht mindestens der befreundete und freundliche Elektromeister von nebenan für ne Kiste Bier seinen Friedrich Wilhelm drunter gesetzt hat steht man mit einem Bein im Gefängnis, sobald mit Selbstbaugeräten irgendwas passiert. Da gibts auch kein "ja, aber" und kein "ich wars ja gar nicht", der Richter braucht jemand der a) haftet und b) zahlt. Und er wird ihn finden.

    2. Unabhängig von der Zulässigkeit gibt es bei selbstgebauten Geräten immer eine Grenze was geht und was nicht (Stichwort Unfallvermeidung), und die ist bei Holzgehäusen für 1kW Licht nunmal eindeutig überschritten. Dafür brauche ich keine VDE-Vorschrift, da reicht der gesunde Menschenverstand. Genau den wird auch der Gutachter voraussetzen, der den Brandschaden zu beurteilen hat (und man unterschätze nicht, was für Folgeschäden selbst ein einfacher, mit dem Feuerlöscher in 20s gelöschter Gardinenbrand auslöst) - und dann ist der Verursacher (=DU) aufgrund grober Fahrlässigkeit gegenüber der Versicherung regreßpflichtig. Muß es soweit kommen?

  • Ultra Low Budget Blinder

    • niggles
    • 30. August 2004 um 00:37

    mag sein daß nicht jeder das Geld hat sich das zu kaufen was er gerne hätte und stattdessen lieber selber bastelt. Sobald 230V ins Spiel kommen oder Geräte (evtl. auch noch über Publikum) aufgehängt werden sollte man sich über 2 Sachen im klaren sein:

    1. Erlaubt ist (für eine Nicht-Elektrofachkraft) eigentlich außer geprüfte Geräte per Steckverbinder bis 63 A anzuschließen gar nix, wenn man sich im öffentlichen Raum (öffentliche VA) bewegt. Wenn nicht mindestens der befreundete und freundliche Elektromeister von nebenan für ne Kiste Bier seinen Friedrich Wilhelm drunter gesetzt hat steht man mit einem Bein im Gefängnis, sobald mit Selbstbaugeräten irgendwas passiert. Da gibts auch kein "ja, aber" und kein "ich wars ja gar nicht", der Richter braucht jemand der a) haftet und b) zahlt. Und er wird ihn finden.

    2. Unabhängig von der Zulässigkeit gibt es bei selbstgebauten Geräten immer eine Grenze was geht und was nicht (Stichwort Unfallvermeidung), und die ist bei Holzgehäusen für 1kW Licht nunmal eindeutig überschritten. Dafür brauche ich keine VDE-Vorschrift, da reicht der gesunde Menschenverstand. Genau den wird auch der Gutachter voraussetzen, der den Brandschaden zu beurteilen hat (und man unterschätze nicht, was für Folgeschäden selbst ein einfacher, mit dem Feuerlöscher in 20s gelöschter Gardinenbrand auslöst) - und dann ist der Verursacher (=DU) aufgrund grober Fahrlässigkeit gegenüber der Versicherung regreßpflichtig. Muß es soweit kommen?

  • verkabelung side-rack

    • niggles
    • 29. August 2004 um 21:47

    Ich kenne kaum Sideracks, die mit Patchbay verkabelt sind. In den meisten Fällen sitzt da auf der Blende hinten nur eine Auflösung von HAN oder Rundstecker (CaCom?) auf XLR, die direkt in den Geräten steckt, bei Bedarf mit Adapter auf Klinke. Pultseitig das gleiche mit einer (zumeist losen) Peitsche, die zum Teil mit Insert-Klinken und zum anderen Teil mit Sends und Returns bestückt ist, je nach Pult mit XLR oder Klinke. Die üblichen 6,3er Doppelklinken-Patchbays mit Re-An Buchsen machen im Live-Betrieb mehr Ärger (Wackelkontakte durch Korrosion und ausgeleierte Buchsen) als sie die Arbeit erleichtern. "Richtige" TT-Patchbays aus der Studiotechnik halten länger, sind aber extrem teuer - vor allem die Patchkabel, was auch noch ein Diebstahlproblem darstellt.

  • Schaumstoff schneiden???

    • niggles
    • 29. August 2004 um 21:11

    ...so ähnlich geht das, aber nur so ähnlich. Statt Batterien verwende man ein kräftiges (>2A), regelbares (!) Netzgerät, da der Draht ja nur heiß werden und nicht zum Glühen gebracht werden soll. Mit dem Laubsägebogen kommst du bei 30cm Drahtlänge nicht weit, ich hab mir damals den Draht einfach mit Hilfe von 2,5qmm-Litze, Schraubzwinge, Lüsterklemmen und Seilfröschen senkrecht zwischen Werkbankvorderkante und Decke (Heizungsrohr) eingespannt und das Werkstück entsprechend bewegt.

  • Schaumstoff schneiden???

    • niggles
    • 29. August 2004 um 21:11

    ...so ähnlich geht das, aber nur so ähnlich. Statt Batterien verwende man ein kräftiges (>2A), regelbares (!) Netzgerät, da der Draht ja nur heiß werden und nicht zum Glühen gebracht werden soll. Mit dem Laubsägebogen kommst du bei 30cm Drahtlänge nicht weit, ich hab mir damals den Draht einfach mit Hilfe von 2,5qmm-Litze, Schraubzwinge, Lüsterklemmen und Seilfröschen senkrecht zwischen Werkbankvorderkante und Decke (Heizungsrohr) eingespannt und das Werkstück entsprechend bewegt.

  • Ultra Low Budget Blinder

    • niggles
    • 29. August 2004 um 16:25

    Wenns günstig sein muß und aus Metall: rechteckige Lüftungskanäle aus verzinktem Stahlblech. Oft gibts beim Lüftungsbauer Reststücke (z.B. 50 cm lang, Querschnitt 10x35 cm) für umme, ansonsten kostet das Zeug auch nicht die Welt. Löcher für die Lampen rein, Fassungen (auf Blechstreifen als Abstandshalter) festnieten, oben und unten auf die Enden Gitter (Belüftung!) und bitte die Erdung nicht vergessen. Als Splitterschutz eine Drahtglas-Scheibe davor. Diese Lampen brennen ab und zu auch mal mit einem Kurzschluß durch, und das endet dann in einer Kettenreaktion...

    Bleibt allerdings trotzdem Bastelei, weil das Abstrahlverhalten von billigen Kaltlicht-Spiegellampen eher naja ist und der Ausfall von einer Lampe (der bei 20 Stück dauernd eintreten wird) immer gleich den ganzen Kasten lahmlegt. Und dann die Vorschriften... :oops:
    So teuer sind richtige 8-Lites oder ACL's doch auch nicht, oder?

  • Ultra Low Budget Blinder

    • niggles
    • 29. August 2004 um 16:25

    Wenns günstig sein muß und aus Metall: rechteckige Lüftungskanäle aus verzinktem Stahlblech. Oft gibts beim Lüftungsbauer Reststücke (z.B. 50 cm lang, Querschnitt 10x35 cm) für umme, ansonsten kostet das Zeug auch nicht die Welt. Löcher für die Lampen rein, Fassungen (auf Blechstreifen als Abstandshalter) festnieten, oben und unten auf die Enden Gitter (Belüftung!) und bitte die Erdung nicht vergessen. Als Splitterschutz eine Drahtglas-Scheibe davor. Diese Lampen brennen ab und zu auch mal mit einem Kurzschluß durch, und das endet dann in einer Kettenreaktion...

    Bleibt allerdings trotzdem Bastelei, weil das Abstrahlverhalten von billigen Kaltlicht-Spiegellampen eher naja ist und der Ausfall von einer Lampe (der bei 20 Stück dauernd eintreten wird) immer gleich den ganzen Kasten lahmlegt. Und dann die Vorschriften... :oops:
    So teuer sind richtige 8-Lites oder ACL's doch auch nicht, oder?

  • Schaumstoff schneiden???

    • niggles
    • 29. August 2004 um 16:09

    Kleinere Schaumstoffteile lassen sich recht sauber mit Hitzdraht (Ersatzteil für Folienschweißgerät) schneiden. Für alles andere gibts in jeder größeren Stadt wohl ein Geschäft für Schaumstoff bzw. einen Polstererladen, der die erforderlichen Spezialwerkzeuge (oszillierende Sägen, Bohrer, Fräsen etc.) hat. Mit "normalen" Elektrowerkzeugen wird das in der Tat nix.

  • Schaumstoff schneiden???

    • niggles
    • 29. August 2004 um 16:09

    Kleinere Schaumstoffteile lassen sich recht sauber mit Hitzdraht (Ersatzteil für Folienschweißgerät) schneiden. Für alles andere gibts in jeder größeren Stadt wohl ein Geschäft für Schaumstoff bzw. einen Polstererladen, der die erforderlichen Spezialwerkzeuge (oszillierende Sägen, Bohrer, Fräsen etc.) hat. Mit "normalen" Elektrowerkzeugen wird das in der Tat nix.

  • australische Steckdose gesucht

    • niggles
    • 28. August 2004 um 15:46

    Hab die Infos zwar nur aus zweiter Hand, aber da ging es immerhin um VT und nicht um Steckdosen in Haus& Hotel:
    Australien verwendet z.T. (es scheint dort mehrere Normen zu geben) die gleichen Steckdosen ("Commonwealth-Standard") wie GB. Dazu (zu den anderen Steckern (schräge Stifte) hab ich keine Infos) folgendes: Es gibt sie auch ohne Schalter, die sind allerdings dann nicht an "Ring Mains" (Vorsicherung 30A!) zulässig sondern nur als geschalteter Ausgang von z.B. Dimmerpacks mit niedrigerer Absicherung. Abdeckungen sind dort in der Tat selbst in der VT nicht üblich, weil L und N bei diesen Steckdosen innen mit einem Schieber abgedeckt sind der sich erst nach unten öffnet wenn der (voreilende) PE-Stift in die Dose eingeführt wird. IP 44 wird das trotzdem nicht sein, aber selbst die 19"-Versionen dieser Steckdosen die es z.B. bei RS UK (2HE, 6 Dosen) gibt haben keinen Deckel.

    EDIT: Hab ich noch nie im Einsatz gesehen, aber es gibt sie: Steckdosen nach BS 1363 mit Klappdeckel. Leider nur AP, aber immerhin:

    Zu finden bei

    http://www.maplin.co.uk/

    Suchen nach Produktcode XX39N

  • Mikrofone für Pressekonferenz

    • niggles
    • 27. August 2004 um 18:46
    Zitat von "mischpultschorsch"

    Wobei hier noch zu sagen wäre, daß nicht jeder Splitter von den Radio-/Fernsehkollegen akzeptiert wird. Amtliche Pressesplitter sind rar und können z.B. bei Neumann & Müller zugemietet werden.

    ...ich meinte schon so was in der Größenordnung.

    http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-163432.html

    Schon öfter im Einsatz gesehen und eigentlich noch nie Probleme damit gehabt. Daß man auf einer Pressekonferenz nicht mit so Sachen wie 12-fach D-Serie Leerblende mit 11x male und 1x female XLR direkt durchverbunden anfängt halte ich eigentlich für selbstverständlich...

    OT: Obwohl auch hier gilt: Sag niemals nie. Besagte Konstruktion begegnete mir mal bei einem Konzert in der Münchner Olympiahalle, noch dazu gespeist von einer (1) DI-Box an einer Funkstrecke (unzugänglich eingebaut, Hersteller und Frequenz nicht erkennbar. Sonst wärs ja einfach gewesen). Nach Beginn der Aufnahmen (da kamen ungefähr -25 dBu raus, also Gain am SQN ordentlich aufreißen..) wurde die Kiste von 2 Assis bewacht, die strikte Anweisung hatten nichts und niemand zusätzlich einstöpseln oder vorzeitig ausstöpseln zu lassen...

  • Mackie CFX 20 / Behringer SL2442FX-Pro Eurodesk

    • niggles
    • 27. August 2004 um 03:50
    Zitat von "Pulenk"

    Ich versteh nicht ganz, wieso Mackie in Europa so einen guten Ruf hat. Einen "Klassen-Unterschied" sehen die Amis zwischen Behringer und Mackie in der Regel nicht. Und Mackie find ich bei uns halt viel zu teuer - da ist die Preis-Leistung bei Behringer schon besser.

    Markus

    Dann mach doch bitte mal folgenden Versuch: Nimm ein fabrikneues Mackie (bei mir wars ein 1402) und ein fabrikneues Behringer (hier ein 1804), bau sie nebeneinander auf, versorg sie aus einer 8-Spur-Maschine parallel mit ein paar Signalen, hör über die gleiche Anlage ab und misch ein wenig. Und dann - hören und staunen. Allein zwischen den EQ's liegen Welten - die im Mackie reißen zwar auch keine Bäume aus, aber man kann damit arbeiten und sie tun in etwa das, was man erwartet. Am Behringer kannst du drehen wie du willst - es kommt im direkten Vergleich nie das raus, was du auf dem Mackie mit ein paar Handgriffen hingeschraubt hast.

    Zweiter Teil: abstöpseln, umdrehen und Hosen runter ähh Schrauben raus. Servicetechnisch sind beide Pulte nicht das gelbe vom Ei (auch bei Mackie nimmt man am besten einen Akkuschrauber zum Faderwechseln :( ) aber beim Behringer konnte ich die mangelhaften Löststellen (zuwenig Zinn bzw. kalt) auch an zwei Händen nicht mehr zählen - beim Mackie war alles ordentlich. Auch an so Kleinigkeiten wie Blechdicken, Verstärkungsbolzen und Schraubensicherungen merkt man, daß bei Mackie wesentlich mehr auf die Produktqualität geachtet wird. Daß sie sich das gut bezahlen lassen steht auch außer Frage, aber die Konkurrenz für Mackie heißt eindeutig SC Spirit - Behringer baut in dieser Klasse einfach nach wie vor keine ernst zu nehmenden Geräte. Der Vergleich Mackie 8-Bus gegen Eurodesk 8000 ging übrigens ähnlich katastrophal aus - nur bei den Digitalpulten sehe ich das DDX in einer ähnlichen Liga wie das (inzwischen schwer in die Jahre gekommene und noch nie besonders gut verarbeitete) D8B.

  • 2 x Fi ? Was passiert ?

    • niggles
    • 26. August 2004 um 15:17

    ...schon klar, darum geht es mir aber gar nicht. Die Frage war die nach der Zulässigkeit von RCD's mit höheren Auslöseströmen als 0.03 A in Verteilungen >32A, die in der VT eingesetzt werden. Nach der Aussage von Tobias Zw. nein (wg. Idiotensicherheit?), m.W.n. schon. Ich bin auch durchaus erfreut wenn ich auf solche Absicherungen treffe, so Konstruktionen wie Hauptverteiler 63A mit einem RCD 0.03A hab ich nämlich gefressen. Licht und Ton aufgebaut, alles läuft, und dann kommt der Keyboarder der 2. Band, schaltet sein 15HE Rack ein und ...dunkel wirds. Die Ableitströme von CE-gerecht entstörten MH's, Scannern, Pulten, Computern und diverser moderner Musikelektronik (v.a. mit Schaltnetzteilen) sind in der Summe einfach zu hoch geworden für sowas...

  • 2 x Fi ? Was passiert ?

    • niggles
    • 26. August 2004 um 00:31
    Zitat von "Tobias Zw."

    Nachtrag: @ FG-Com: Hast Du meinen obigen Beitrag nicht gelesen? Für uns sind nur RCDs mit einem Nennfehlerstrom von 30mA oder kleiner zulässig

    MfG Tobias Zw.

    ...Stellt sich die Frage *wo*. Bei Endstromkreisen <32A ist selbstverständlich RCD 0.03 A Vorschrift, bei größeren Verteilern m.W.n. nicht. Hier macht es sehr wohl Sinn eine "abgestufte" Absicherung auszuführen und z.B. einen Verteiler von 63A CEE auf 2x 32 A CEE mit einem "Brandschutz"-RCD (0.3 A Auslösestrom) auszustatten. Oder ist das in der VT wieder unzulässig weil ja jemand auf die Idee kommen könnte an eine dieser (dann ja ungenügend gesicherten) 32A CEE-Dosen direkt ein großes Hungaroflash o.ä. anzuschließen? Aufklärung bitte...

  • Mikrofone für Pressekonferenz

    • niggles
    • 25. August 2004 um 18:28

    Wenn die Kollegen von Radio&TV anrücken und Ton haben wollen: Keine Grenzflächen! Es gibt Konferenzanlagen die darauf aufgebaut sind, aber der Ton ist sendeuntauglich, weil viel zu raumlastig. Stark gerichtete KM-Kondensatormikros (Super/Hyperniere oder sogar Keule, je nach Entfernung) auf Schwanenhälse, jedem Sprecher ein eigenes Mikro und für die besagte Pressemeute irgendwo hinten mittig im Saal eine Verteilerkiste (z.B. von Palmer), deren Speisung *vor* dem Masterfader des Pultes abgegriffen wird (am besten per Subgruppe und Direct Out). Egal wie die Lautstärke im Saal ist, der Sendeton-Pegel darf sich nach dem Einstellen kurz vor der PK nicht mehr ändern, sonst flucht zuerst der Tonassi und später der Cutter...

  • Gibt es Patchbay mit XLR Ein- u. Ausgängen an der Rückseite?

    • niggles
    • 23. August 2004 um 13:23
    Zitat von &quot;tom noise&quot;

    suche schon lange eine solche Lösung: 16 Kanäle in XLR und 16 out Klinke StSym hinten; und vorne 2x16 Klinke StSym

    auf Selbstbau hab ich eigentlich nicht so Lust. suche so was unter 100€. gibt’s das irgendwo? das Baukasten System von connex hab ich mir schon angeschaut, aber ich will das in einem eigenen 19" Blechgehäuse haben.
    96 verschiedengroße Löcher bohren mag ich net. soll außerdem sauber aussehen.

    Na ja, komplett bohren muß man das ja nicht unbedingt. Dafür gibts (gelegentlich sogar im Baumarkt-Lockangebot) diese hübschen Lochstanzsätze, bei denen man nur ein Zentrierloch (8-10 mm) braucht. Dann oben eine Hülse und unten den passenden Stanzeinsatz drauf, Spindel reindrehen, Akkuschrauber ansetzen, *whirrrr - KNACKS* und es sind nur noch 95 Löcher :)

  • Warum NO ALLEN-HEATH?

    • niggles
    • 22. August 2004 um 23:39

    ...na ja, ganz so makellos ist der Ruf von A&H aber auch nicht. Liegt z.B. an solchen Teilen:

    http://www.allen-heath.com/veterans/products/sr/sr.htm

    Eigentlich für die Zeit (Ende der 80er) kein schlechtes Pult. Auf einem der ersten (SR 416, Nr. 7004) hab ich später meine ersten Gehversuche als Mischer unternommen, und da kam dann raus daß der Teufel im Detail liegt:

    - Nur unsymmetrische Ausgänge (!)
    - Pin 3 an den Mic-Inputs ist hot - ein Riesenspaß, wenn mans nicht vorher weiß.
    - Linearnetzteil ab Werk mit selbstzerstörender P48-Abteilung - raucht bei Dauerbetrieb (Theater, Kirche etc.) spätestens nach einem Jahr ab. Immer der gleiche Transistor....
    - SNR ca. 84 dB. Höchstens.
    - Vierband-Klangregelung bei 80 Hz, 250 Hz, 4 kHz und 8 kHz. Fix. Super...
    - Binäres Routing. Ein Knopf L&R <-> 1-4 , ein zweiter 1&2 <->3&4. Ganz einfach - wenn man's entweder weiß oder im richtigen Moment versteht....

    Zwar ein super übersichtliches Pult (16 Kanäle, 4 Subgruppen und Master auf 89 cm Breite) und auch stabil, aber mit vielen, teils unangenehmen Eigenheiten die damals sicher tausende von Bandmischern zur Verzweiflung getrieben haben. Und wenn das der erste Eindruck von A&H war, bleibt er halt...

  • technics 1210 lampe?

    • niggles
    • 22. August 2004 um 23:12

    ...und los:

    http://groups.google.de/groups?q=technics+1210+lamp&hl=de&lr=&ie=UTF-8&selm=899075401%40f79.n4600.z2.ftn&rnum=1


    Die Lampe der Nadelaufsetzbeleuchtung gibts z.B. bei Conrad, 72 89 13

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