Behringer und eigene Konstruktion in einem Satz zu nennen ist eindeutig paradox....Neee Nee.
Die Netzbuchse vom DX-1000 ist eine 3-polige Spezialvariante der 4-poligen Stecker, die man für die Mikros von CB-Funkgeräten nimmt. Ich habs noch nicht ausprobiert, aber evtl. kann man bei der 4-pol Variante (gibts in jedem Elektronikladen) einfach die Einsätze um 45 Grad drehen und beim Männchen zusätzlich einen Stift entfernen, dann paßt es. Die Stiftanordnung sieht jedenfalls so aus...
Beiträge von niggles
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Mmmh...kann mich düster erinnern daß Baustrahler im VA-Bereich generell nicht zulässig sind, weil die Frontscheiben die Anforderungen an einen Splitterschutz nicht erfüllen - andererseits werden sie bei einem Blinder auch kaum so heiß werden daß das zum Problem wird.
Tatsache ist wohl, daß einem vor allem bei den ganz billigen Baustrahlern die Scheiben um die Ohren fliegen, wenn die Teile in heißen Zustand von irgendwoher mit mehr als ein paar Tropfen Wasser bespritzt werden, hab ich selber mehrmals erlebt... -
Mmmh...kann mich düster erinnern daß Baustrahler im VA-Bereich generell nicht zulässig sind, weil die Frontscheiben die Anforderungen an einen Splitterschutz nicht erfüllen - andererseits werden sie bei einem Blinder auch kaum so heiß werden daß das zum Problem wird.
Tatsache ist wohl, daß einem vor allem bei den ganz billigen Baustrahlern die Scheiben um die Ohren fliegen, wenn die Teile in heißen Zustand von irgendwoher mit mehr als ein paar Tropfen Wasser bespritzt werden, hab ich selber mehrmals erlebt... -
Zitat von "guessi"
mal zur auffrischung folgende frage: was tut der schutzleiter an meinem netzteil?
- personenschutz im fehlerfall - bspw. phase an metallischem gehäuseteil
genau dasZitat
- emv-abschirmung (?)
Ja, vor allem einen ganz bestimmten Teil davon: Die Entstörung/Unterdrückung von Netzrückwirkungen bzw. Oberwellen.Zitatwas machen die hersteller bei den (nicht nur) aldi-netzteilen ohne schutzleiter, um diese funktionen zu erreichen?
Sie bauen das Netzteil nach Schutzklasse II , das kostet fast nichts extra (ein paar Plastikteile mehr) und entwerfen das Netzteil von vornherein so, daß zur Entstörung kein PE nötig ist. Die Notebook-Netzteile mit PE die ich bis jetzt gesehen habe waren entweder uralt oder stammten von Markenherstellern, die schon seit Urzeiten tragbare Rechner bauen und dabei immer wieder die gleichen, leicht abgewandelten Netzteilschaltungen verwenden. Von Apple z.B. kenne ich kein einziges halbwegs modernes Notebook-Modell, daß noch eine Kaltgerätebuchse im Netzteil hat - und wenn die nicht wissen was sie tun...
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Thema Netzteilselbstbau: Ich erinnere mich düster an eine hier vor einiger Zeit dazu geführte Diskussion (Hallo Suche???) - Es ging um einen Feuerwehreinsatz, der durch einen Randalierer auf der Bühne ausgelöst wurde der das (selbstgebaute) Netzteil eines Keyboarders in einem Löschwasserkübel ertränkte, was zu einer Kettenreaktion mit Endresultat Verteilerbrand führte. Angeblich wurde dem Netzteilselbstbauer später vor Gericht eine Teilschuld zugeschrieben weil das Dingl nicht geprüft war (!) und so nicht auszuschließen gewesen sei, daß es ursächlich für den Brand war...
Um aufs Thema zurück zu kommen: Wie sieht die Haftungsfrage bei diesen Selbstbaukisten aus? Wer darf bauen, wer muß was prüfen, CE-Zeichen, etc...immerhin handelt es sich nicht um Schutzkleinspannungsgeräte, also raus mit den Büchern und Butter bei die Fische, bitte! [danke] -
Genau da liegt das Problem.... es gibt zwar 19" /1HE Gehäuse die nur 60 mm tief sind, aber die Dinger gibts mWn nur bei RS und da kosten sie um die 70€, also viel zu viel. Bei Reichelt oder Conrad gibts aber kleine, zweiteilige Alublech-Kästchen die 44mm hoch sind, die sollte man also (evtl. nach kürzen der Seitenwände um 2-3mm) problemlos hinter eine solche Blende nieten können. Vorne Powercon in/out, hinten PG-Verschraubungen für die Kaltegerätekabel zu den Geräten. Solange nur 3 oder 4 Geräte im Rack versorgt werden müssen geht das wunderbar, der Aufwand zum Bohren und Sägen des Gehäuses ist halt nicht zu unterschätzen. Außerdem bist du dann immer noch nicht das Problem los daß sich die Kaltgerätekabel aus den Buchsen der Geräte lösen (gut, da hilft 2K-Kleber, aber dann haben die Geräte nur noch "Schraubanschluß" (KG-Kupplung aufschrauben), das wird im Servicefall lästig...
Und für größere Verteilungen (Siderack) ist das ohnehin nix, weil das dafür dann notwendige Gehäuse nur unmäßig teuer zu bekommen ist...
Ich bin sowieso für Powercon-Pflicht (in/out) bei allen neu erhältlichen Geräten der professionellen Audiotechnik :mrgreen: :mrgreen: !! Die 5 € die das extra kostet bezahl ich gern, wenn ich dafür diese besch.... Kaltgeräte-Anschlüsse los bin. -
aha, buchse im T-amp. Die verbauen sogar ziemlich sicher keine original Speakons, nach dem was ich da bei einigen Reparaturen schon gesehen habe.
Ich denke aber auch daß ein original Speakon robust genug sein sollte daß man ihn unter Last trennen kann... -
guckst du hier http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?t=20032&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight=
Fazit: Einfach Powercons in Blende einbauen und verdrahten ist zumindest in den üblichen halboffenen Racks unzulässig da weder Berührungsschutz noch Zugentlastung vorhanden (mal davon abgesehen daß so was streng genommen nur eine Elektrofachkraft bauen darf). "Ordentliche" Lösungen: 1. kleines 19"-Gehäuse als Verteiler mit Powercon-Eingang (teuer!) 2. Geräte auf Powercon umrüsten und Strom durchschleifen.
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Zitat von "guessi"
Lösungen für die Netzseite:
# anderes Netzteil ohne schuko besorgen... (ob das so leicht austauschbar ist?)In der Regel schon, ich hab mir selber mal ein Ersatznetzteil für mein Notebook (FSC Liteline) bei http://www.reichelt.de besorgt. Problematisch wird allenfalls bei den komischen Spezialsteckern z.B. von Toshiba..
Zitat# immer eigenen FI mitnehmen und dann einfach beruhigt den Schutzleiter abkleben?
Das bringt gar nichts weil dir dann öfters mal der FI fliegen wird wenn der Ableitstrom (Entstörung!) zu hoch ist oder über die USB-Masse ein Potentialausgleich stattfindet...
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Kann funktionieren, muß aber nicht... Viele USB-Interfacebausteine versorgen sich tatsächlich aus den +5V der Leitung, auch wenn das Gerät in dem sie eingebaut sind ein eigenes Netzteil hat.
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Leih dir mal ein paar andere Mikros aus und lass den Kollegen da reinröhren, meistens kommt man da zu 80% schon mal zu einem besseren Sound. Für die restlichen 20% braucht man dann in der Tat entweder ein Pult mit richtig guten Preamps und EQ's oder eben einen Channelstrip, sehr ordentlich z.B. Mindprint Envoice.
Ansonsten mal ein paar Mikrotips:
Beyerdynamic TG-X 58; "weicher" als das Shure, dafür untenrum richtig viel Druck. Gut für die Jungs mit den etwas tieeeeferen Stimmen. Oder bei anderer Stimmlage das krasse Gegenteil: Sennheiser e845. In den Tiefen und Mitten eher "schlank", dafür knallts im Präsenzbereich gut rein. Noch heftiger in die Richtung, aber nun wirklich nicht mehr jedermanns Geschmack: AKG D3700. Die Höhenfräse für die Falsett-Abteilung im Schwermetall... -
Zitat von "guessi"
die frage steht weiterhin, ob es
a) eine alternative zum abkleben des schutzleiters am laptop-netzteil gibt?
b) das abkleben evtl. toleriert werden könnte?a) ja, z.B. das hier
http://www.reichelt.de/inhalt.html?SI…ROVID=0;TITEL=0
in ein passendes Gehäuse einbauen, Schuko-Anschlußleitung und Schuko-Steckdose ohne PE (entsprechend gekennzeichnet!) und mit Sicherung 0,63 A dran und Laptop daran betreiben.
Oder aber (auch schon gesehen): ein umgebauter USB-Hub (self powered), bei dem an der Speiseleitung (zum Rechner) die Abschirmung und die Stromversorgung nicht angeschlossen sind. Stromversorgung und Masse derselben sind stattdessen mit einem Widerstand verbunden, der eine kleine Grundlast simuliert die für die Erkennung des USB-Gerätes durch den Rechner sorgt. Viele USB-Hubs dieses Typs machen intern nämlich auch nichts anderes, weil sie ihre Stromversorgung ohnehin aus einem Steckernetzteil beziehen. Und die Datenleitungen bei USB sind ja symmetrisch.
b) nein. Wenn dann im Notebook-Netzteil irgendein Blödsinn passiert (Schluß L1 gegen PE-Kontakt) steht die Masse des Notebooks (Abschirmblech der Anschlüsse) unter Strom. Solange da kein weiteres Gerät dranhängt merkst du das nicht mal, aber spätestens beim Einstecken des USB-Kabels zum Pult kommt die böse Überraschung. Dann stehst du am FOH-Platz, "klebst" an deinem Notebook, kannst nicht mal schreien und verfluchst den Idioten, der dich an einen Stromkreis ohne RCD oder FI gehängt hat.
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Ganz blöde Frage: Kannst du zu 100% sicher sagen daß sowohl der Speakon als auch die Buchsen in denen es wackelt Originale von Neutrik sind? JBL hat z.B. mal ne Zeitlang China-Plagiate verbaut, wenn ich mich richtig erinnere. Auch von den neuen Steckern mit Metallverriegelung sind bereits täuschend ähnliche Kopien über ebay im Umlauf, bei denen es halt mit den Toleranzen nicht ganz so genau genommen wird..
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Die Modifikation der Schaltung hätte ich auch bleiben lassen (Stichwort Erlöschen der Bauartzulassung, TÜV&CE), gerade wenn damit später trotzdem irgendein Unsinn angestellt wird. Sicher ist der Kunde für den Einsatz des Gerätes verantwortlich aber ich hätte ihm zumindest vor Zeugen demonstriert daß die Benutzung in der geplanten Location nicht zu verantworten ist. Dann kann er sich auch nicht auf eine angebliche Aussage a´la "das Ding ist schon o.k, halt ein bißchen hell" rausreden wenn die Eltern der Teenies mit den verblitzten Augen ihren Rechtsanwalt bemühen...
Als UV-Filter sollte in der Regel die Frontscheibe fungieren, falls sie nicht gerade aus Quarzglas ist. Ist da irgendeine Kennzeichnung drauf? -
Die Modifikation der Schaltung hätte ich auch bleiben lassen (Stichwort Erlöschen der Bauartzulassung, TÜV&CE), gerade wenn damit später trotzdem irgendein Unsinn angestellt wird. Sicher ist der Kunde für den Einsatz des Gerätes verantwortlich aber ich hätte ihm zumindest vor Zeugen demonstriert daß die Benutzung in der geplanten Location nicht zu verantworten ist. Dann kann er sich auch nicht auf eine angebliche Aussage a´la "das Ding ist schon o.k, halt ein bißchen hell" rausreden wenn die Eltern der Teenies mit den verblitzten Augen ihren Rechtsanwalt bemühen...
Als UV-Filter sollte in der Regel die Frontscheibe fungieren, falls sie nicht gerade aus Quarzglas ist. Ist da irgendeine Kennzeichnung drauf? -
Das klappt trotzdem nicht so, weil das Signal von der Gitarre zum Amp erstens nur in etwa Mikrofonpegel hat und zweitens unsymmetrisch ist. Vom Feedback bei höheren Gaineinstellungen bis hin zu seltsamen Phasing-und Delayeffekten ist da alles drin, nur halt meistens nicht so wie der Gitarrist das gerne hätte.. :roll: Wenn schon Selbstbau, dann muß das Ausgangssignal der Gitarre im Beltpack auch symmetriert werden, und der Gitarrenamp braucht einen symmetrischen Eingang. Den Kopfhörerverstärker würde ich ebenfalls ins Beltpack verlegen (o.k., jetzt gehts langsam in Richtung SMD :mrgreen: ) damit auf dem Kabel mit einem möglichst geringen Pegel gearbeitet werden kann der das Übersprechen minimiert. Die meisten Kollegen die ich kenne die so was probiert haben haben irgendwann entnervt aufgegeben und sich Funk-IEM zugelegt...
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Das klappt trotzdem nicht so, weil das Signal von der Gitarre zum Amp erstens nur in etwa Mikrofonpegel hat und zweitens unsymmetrisch ist. Vom Feedback bei höheren Gaineinstellungen bis hin zu seltsamen Phasing-und Delayeffekten ist da alles drin, nur halt meistens nicht so wie der Gitarrist das gerne hätte.. :roll: Wenn schon Selbstbau, dann muß das Ausgangssignal der Gitarre im Beltpack auch symmetriert werden, und der Gitarrenamp braucht einen symmetrischen Eingang. Den Kopfhörerverstärker würde ich ebenfalls ins Beltpack verlegen (o.k., jetzt gehts langsam in Richtung SMD :mrgreen: ) damit auf dem Kabel mit einem möglichst geringen Pegel gearbeitet werden kann der das Übersprechen minimiert. Die meisten Kollegen die ich kenne die so was probiert haben haben irgendwann entnervt aufgegeben und sich Funk-IEM zugelegt...
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Das größte Problem hört wohl auf den Namen "DAH" (dümmster anzunehmender Hand). Wer garantiert dir, daß der nicht genau dieses Kabel zum Anschließen etwa des linken Schlagzeugoverheads verwendet, wenn er schon sonst nicht mal ein Mikrofonkabel und eine XLR-Lautsprecherstrippe auseinanderhalten kann?
Ich persönlich bin im mobilen Einsatz ein ganz klarer Verfechter von 1:1-Verkabelung, zumindest bei losen Strippen. Wenns brummt gibts immer noch Groundlift-Schalter, und wenn die fehlen kann man sie z.B. am Anschlußpanel des Ampracks nachrüsten. Für die "Überraschungen" hab ich noch ein paar von den schaltbaren Groundlift-Zwischensteckern von Neutrik im Koffer. Vorteil: Ich weiß immer zu 99% sicher (es gibt ja auch defekte Kabe l
) wie die Masseverhältnisse sind, auch wenn ich das Kabel nicht selbst gesteckt habe. Spart einfach Zeit... -
Umständlich, aber hilft immer: Trenntrafo (ca. 100VA) vor das Notebook-Netzteil. Oder ein Netzteil mit gleicher Ausgangsspannung und mindestens gleichem Ausgangsstrom kaufen, das Klasse II isoliert ist (kein PE). Die große Zeit der Notebook-Netzteile mit Kaltgerätestecker ist inzwischen eh vorbei...
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Zitat von "Peter Z"
Nochmals Dank an Euch alle.
Jetzt ist es zu spät, ich hab gestern alles abgeschnitten. Hatte aber die gleichen Bedenken wie Chris, daher habe ich die einzelnen Kabel zuert verlötet, dann in die Klemme und dann Gaffa!!! Letztlich kommt irgend ein kleines Schachterl drüber und die Zuleitung kriegt eine Zugentlastung. Bin offenbar ein Ängstlicher!
Gerät kurz mal rausnehmen war auch ein Thema, aber ich hab genug von diesen Kaltgerätekabel, da nehm ich ein anderes.
Aber es ist herrlich zu sehen wieviel Platz in so einem Rack entstehen kann!!!
Nett von Euch
LG
PeterÄhm....Ähm....<hüstel>
1. Adern verlöten=böse. Nicht machen. Das Zinn "fließt" mit der Zeit --> Wackelkontakte, außerdem ist es inzwischen schlicht und einfach verboten.
2. Wenn du dir eh schon soviel Arbeit machen willst: Spar dir das ganze Gefummel mit Kästchen und Lüsterklemmen (vernünftige Zugentlastung geht damit eh nicht) und bau einfach deine Geräte auf Powercon (in/out) um. Dann einen Satz entsprechende kurze Kabel bauen und Strom durchschleifen. Vor allem in Sideracks absolut genial, weil *alles* bombenfest sitzt und automatisch zugentlastet ist.