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  2. niggles

Beiträge von niggles

  • Ungeschriebene Gesetze in der Veranstaltungstechnik

    • niggles
    • 14. September 2021 um 10:42
    Zitat von TomyN

    Und für ein Leihfahrzeug gibt's meist nur einen Schlüssel.

    Mit einem 08/15-Sprinter von Sixt, Hertz & Co auf Tour zu gehen ist auch eine ganz besch...e Idee. Das geht beim Heckmeck wegen Beschädigungen im Laderaum los, setzt sich fort mit besagtem Schlüsselproblem und nervt komplett wenn dann doch mal einer die fast unvermeidbaren Hecktürfenster einschlägt und die Karre ausräumt. Das zahlt keine Versicherung...

  • Ungeschriebene Gesetze in der Veranstaltungstechnik

    • niggles
    • 13. September 2021 um 21:21
    Zitat von HenrySalayne

    Es gibt nur zwei Arten von Menschen: diejenigen, die schon mal einen Truck auf der Suche nach einem Schlüssel wieder ausgeladen haben, und Lügner. :D

    Beide wissen aber spätestens nach der ersten erfolglosen Aktion dieser Art dass in *jedes* eigene Transportfahrzeug eines VT-Betriebs das sich regelmässig weiter als eine Fahrstunde vom heimischen Lager entfernt an versteckter Stelle im Innenraum ein Reserveschlüssel gehört. Die Tür zum Fahrerhaus macht einem notfalls der Pannendienst auf, das Vorhängeschloss am Ladetor des Aufliegers die Flex... aber gegen die Wegfahrsperre ist auf die Schnelle legal und ohne gröbere Schäden am Fahrzeug kein Kraut gewachsen.

  • Ungeschriebene Gesetze in der Veranstaltungstechnik

    • niggles
    • 12. September 2021 um 11:30
    Zitat von audiobo

    Budget ist sowieso nur eine Ausrede für den Unwillen sich adäquat um genannte Punkte zu kümmern.

    ...oder die beharrliche Weigerung zuzugeben dass man gegenüber dem Endkunden das Maul viel zu weit aufgerissen hat :cursing:

  • Problemsuche "PA-Sterben"

    • niggles
    • 12. September 2021 um 11:22

    ...auch mal den Sub durchgemessen? Evtl. ist die interne Verkabelung nicht mehr original. Gerade bei solchen Konstrukten mit 2 getrennten Eingängen in einer Kiste hab ich schon wilde Sachen gesehen.

  • Problemsuche "PA-Sterben"

    • niggles
    • 12. September 2021 um 10:49

    Eher unwahrscheinlich da alles an einer Endstufe hängt, aber nicht alle Wege betroffen sind.

  • Problemsuche "PA-Sterben"

    • niggles
    • 11. September 2021 um 21:50
    Zitat von zegi

    Heisst für mich? Die Speakonkabel rituell verbrennen?

    Die scheinen mir nebst dem Strom hauptverdächtig zu sein.

    Nee, austauschen und im Lager mal in Ruhe Zentimeter für Zentimeter genau anschauen. Gerade die Digam reagieren empfindlich auf so was, da hat ein Kurzschluss zwischen 1- und 2- (der konventionelleren Endstufen genau gar nix tut) die gleichen Folgen wie der Schluss zwischen 1+ und 2+ .

  • Ungeschriebene Gesetze in der Veranstaltungstechnik

    • niggles
    • 11. September 2021 um 21:21

    Ein Job bei dem dir nach der Show Kunde, Künstler, Gott und die Welt auf die Schultern klopfen und sagen "Mann, war das geil... Respekt!" war immer auch gleichzeitig intern das grösste Desaster das du je erlebt hast. Mit diversen Herzinfarktmomenten Millimeter am Showstopper vorbei, alle Register der Pläne B bis M oder so gezogen und der einen oder anderen Notimprovisation der Sorte "das darf jetzt aber echt keiner mitkriegen."

  • Ungeschriebene Gesetze in der Veranstaltungstechnik

    • niggles
    • 11. September 2021 um 15:28
    Zitat von floger

    Dann hab ich vor zwei Jahren ja die beste Band der Welt gemischt. Da hat der Soundcheck nur fünf Minuten gedauert! 8)

    Die Beste Band der WeltTM macht mWn schon seit 15 Jahren oder so keinen Soundcheck mehr wenn nicht gerade ein Orchester mit auf der Bühne steht. Da hat sich einfach am Sound schon so lang nix geändert...

  • Problemsuche "PA-Sterben"

    • niggles
    • 11. September 2021 um 15:24

    Was die Chassis bei solchen Aktionen mit röstet ist Gleichspannung am Endstufenausgang nachdem die Endtransistoren durchlegiert sind. Hochtöner sind bei Passivweichen nur kapazitiv angekoppelt, da kommt nix davon durch...

  • Problemsuche "PA-Sterben"

    • niggles
    • 11. September 2021 um 12:31

    Tausch auf jeden Fall auch die Lautsprecherverkabelung komplett aus. Wenn da irgendwo eine direkte Verbindung zwischen den Plus-Anschlüssen zweier Endstufenausgänge ist tritt genau dieses Phänomen auf: Endstufe geht schon bei relativ geringen Pegeln ins Clipping, aber nicht konsistent z.B. bei jedem Bassdrumschlag sondern scheinbar willkürlich. Wenn man dann nicht direkt abbricht und die Ursache ermittelt rauchen als nächstes die Endtransistoren ab und reissen die angeschlossenen Chassis mit ins Grab...

  • Ungeschriebene Gesetze in der Veranstaltungstechnik

    • niggles
    • 10. September 2021 um 10:47

    Kommen wir doch mal zu den Dingen die wirklich <X sind...

    - Die Agentur hat die VA immer schon zum Preis xxxx an den Kunden verkauft, braucht jetzt aber noch dies und das und können wir da nicht was machen...

    - Bilder und Videos vom Kunden zur Weiterverarbeitung kommen grundsätzlich viel zu spät, als Bitmap in 150dpi oder in 360p PotatoVisionTM mit grauenhaftem Ton. Alternativ hat von den 50 Videos die auf einen Medienserver sollen grundsätzlich immer eines ein so verqueres Format dass die Maschine beim Abspielen kotzend und ruckelnd fast stehen bleibt.

    - Bei Präsentationen ist immer genau die eine Sonderschrift die der Referent unbedingt braucht nicht dabei; für seinen eigenen Präsentationsrechner hat er dann natürlich das Netzteil im Hotel vergessen.

    - Wenn sich Bands mit eigenem Pult auf das vorhandene Ethercon-Kabel stecken ist immer die Scheiss Firma vor Ort schuld wenn das Pult während der Show spackt. Auch dann wenn z.B. die Ursache für den deutlich hörbaren Aussetzer auf der PA in Wirklichkeit war dass der USB-Stick des FoH-Mannes während der Aufzeichnung voll gelaufen ist. Oder jemand meinte dass sein M32 auch über 90m Cat.5 mit mehreren Patchfeldern dazwischen ganz sicher zuverlässig läuft.

    - An Bühnendächern regnet es immer da rein wo man a) überhaupt nicht damit rechnet und b) der meiste Schaden darunter entsteht.

    - Beim Lkw-Laden gibt es immer den einen Kerl der das schon tausendmal gemacht hat und ansagen will wie das jetzt geht. Dann wird aus einer vollen, aber einigermassen sauber gestapelten Ladung eine grauenhafte Tetris-Session auf den letzten 2 Metern.

  • Ungeschriebene Gesetze in der Veranstaltungstechnik

    • niggles
    • 9. September 2021 um 22:27
    Zitat von Fux

    Wir hatten mal eine Zeit eine 24/8/16 Studiokonsole von Aries im Liveinsatz mit 19 beleuchteten Zeiger VU Metern in der Bridge. Umschaltbar auf den ersten 16 VU-Metern die Subgruppen oder Returns (die wir live halt z.B. als Effektreturns nutzen) und natürlich Master L-R und PFL)

    Wenn da die 19 beleuchteten Zeigerinstrumente hin und her schaukelten sah das damals schon ungemein wichtig aus... ;)

    Böse Zungen behaupten ja das sei der wahre Grund warum sich Yamaha PM3000 so lange gegen die Digitalpulte halten konnte...

  • Mikrofon Mute per Phantomspreisung

    • niggles
    • 6. September 2021 um 21:59
    Zitat von guma

    AUS

    AN

    Ist eine SQ6 Version, gibts inzwischen auch für Vi. :) ;)

    Klar, gehen tut das. Ich kann aber auch nachvollziehen wenn Gert eine pultunabhängige Hardwarelösung bevorzugt. Nicht immer hast du als auf die Schnelle zugebuchter FoH-Mann die Zeit so was auf einem fremden Pult einzurichten; zudem muss das dann zwingend per Kabel laufen, "mal eben WLAN" ist bei grösseren Events einfach Lotto.

    Eine schicke Lösung wäre ansonsten noch ein Streamdeck Mini und ein RasPi mit CompanionPI. Kostet aber auch nicht weniger als ein gebrauchtes Shure MX418 D/C.

  • Mikrofon Mute per Phantomspreisung

    • niggles
    • 5. September 2021 um 23:13
    Zitat von audiobo

    Wenn ich mich recht erinnere, dann weisst der Tischsockel mit Schalter von einem der üblichen Verdächtigen (Shure oder Sennheiser) ab Werk das gewünschte Verhalten auf und genug Strom für‘s passende Elektret-Schwanenhals hat‘s auch boch übrig.

    Wenn ich mich jetzt nur noch an das genaue Modell erinnern könnte… 🤔

    https://de-de.sennheiser.com/tischfuss-schw…ofone-mat-133-s

    Ich kann mich aber wiederum nicht mehr genau erinnern wie der in Schalterstellung "on/off" auf "P48 aus" reagiert. Ich meine der merkt sich den Status noch relativ lange...

    Edith fand auch noch die Shure-Version: MX418 D/C. P48-betriebener Touch-Taster, mit einem Mäuseklavier umstellbar zwischen on/off, PTT und Räuspertaste. Die gibts allerdings nur mit fest verbautem Schwanenhals, nicht mit XLR-Anschluss.

  • Mikrofon Mute per Phantomspreisung

    • niggles
    • 5. September 2021 um 22:59
    Zitat von floger

    Falsch. Wie ich schon schrieb muss es ein 12V Reed-Relais mit 2kOhm Spulenwiderstand sein. Das kann man dann mit zwei 5,1k Widerständen auskoppeln.

    :/ üblicherweise haben die 12V-Typen höchstens 1kOhm-Spulen...

    Bei P48, Rv 5,1kOhm und 2kOhm Spulenwiderstand würden dann ja nur ca. 80 mW umgesetzt, reicht das zum sicheren Auslösen? Schon mal ausprobiert?

  • Mikrofon Mute per Phantomspreisung

    • niggles
    • 5. September 2021 um 21:46
    Zitat von TomyN

    Hi,

    Ich denke, der Strom wird (zu) knapp. Zum andern denke ich, dass wir wahrscheinlich alle bisher am Thema vorbei gedacht haben. Es geht wohl ehr um eine 'Party-Line' Intercom, da hätten wir dann einmal Strom, einmal Masse und einmal Audio + Rufton auf den drei Adern.

    Die Aufgabe wäre dann, ein Mikro z.B. durch einen Druck auf den Call-Button stumm zu schalten.

    Gert möchte im Prinzip die "press to talk - press twice to latch" - Funktion des klassischen Clear-Com RS 501 Beltpacks. Dort gibt es an der Zentrale einen Taster "Remote Mic Kill" der kurz die Stromversorgung der Linie unterbricht und damit die Sprechtaster aller Teilnehmer auf "off" zurückfallen lässt.

    Leider wurde das damals aber mit 24V realisiert und der Energieverbrauch allein der Logik ist deutlich oberhalb der bei P48 realistisch zur Verfügung stehenden 300mW. Schaltplan gibts im Netz...

    Im Grunde liesse sich das stumpf elektromechanisch mit einem Reed-Relais, zwei Tastern, einer Low-Current-LED als Anzeige und ein paar Widerständen lösen.

    - P48 aus der Leitung auskoppeln, entweder mit 2 Widerständen oder einem 200 Ohm- Übertrager 1:1 mit Mittenanzapfung auf einer Seite.

    - 48V-Doppel-Reedrelais mit einem Schliesser in Selbsthalteschaltung, ein Öffner hebt dann den Kurzschluss zwischen 2+3 im Eingang auf.

    - Ein schliessender Taster ("Talk") löst die Selbsthalteschaltung aus, ein zweiter Taster (Öffner) unterbricht die Stromversorgung bei Betätigung ("Talk off"). Die LED kommt mit passendem Vorwiderstand parallel zur Spule und zeigt den Status an.

    - "Remote Mic Kill" erfolgt einfach durch kurzes Unterbrechen von P48 vom Pult aus.

    So, jetzt kommt das Problem: Es muss ein Reed-Relais mit 48V-Spule da rein das 2 voneinander getrennte Kontakte gleichzeitig betätigt. Für zwei Reed-Relais reicht die Leistung nicht, die Dinger brauchen in der Regel so um die 180-200 mW...

  • Si Performer/Expression/Impact/Compact - Bugs und Probleme

    • niggles
    • 4. September 2021 um 18:17

    Na ja, es hat schon seinen Grund warum die Möhre "SI Depression" genannt wird...

  • Mikrofon Mute per Phantomspreisung

    • niggles
    • 3. September 2021 um 22:37

    Warum nicht einfach zwei Stück davon kaufen https://www.monacor.de/produkte/besch…krofone/dh-95n/

    und XLR-Stecker dran machen? Wimre ist da ein Mikroschalter drin der sich problemlos so umlöten lässt dass er in Ruhestellung die Kapsel kurz schliesst.


    Edith meint: für Markenfetischisten gibts das auch noch mit dem "richtigen" Namen drauf:

    https://www.shure.com/de-CH/produkte/mikrofone/514B

    Er hier https://www.universal-radio.com/catalog/hamhf/0406FT900.html

    hat definitiv einen Mikroschalter (1x UM) als PTT drin. Kapselimpedanz passt auch. Mit ein bisschen Gemetzger auf der internen Platine wird da elektrisch ein SM58S draus.

  • Schwachstellen Mikrofonkabel

    • niggles
    • 3. September 2021 um 21:59
    Zitat von TomyN

    Ich hab so einen 'Kombi' Schraubendreher (Kreuz + Schlitz) der geht da eigentlich sehr gut.

    NL2/4/8 hat inzwischen die dritte oder vierte Revision des Schraubsystems hinter sich...

    Die aktuelle Version mit den schräg ins Kabelende drückenden Schrauben lässt sich in Verbindung mit vierkantgepressten Aderendhülsen ohne Kragen endlich mal halbwegs geschmeidig verarbeiten wenn man sich die Arbeit macht die Aderschutzplättchen vorher rauszufriemeln und einen genau passenden, scharfen Schraubendreher hat. Ohne AEH hält das aber genauso bescheiden wie alle Vorgänger; einmal mit Schwung einen Monitor auf der Bühne beiseite gerückt während das Kabel irgendwo klemmt und ab ist der Stecker.

    Deutlich robuster ist die Lötversion mit Metallgehäuse (NLT4FX). Für 4 mm2 quasi Pflicht, denn das ist im "normalen" NL4FX-Plastikstecker auch mit AEH ein grauenhaftes Gewürge.

  • Flugbügel für PL Audio F10 Pro

    • niggles
    • 1. September 2021 um 13:42
    Zitat von peterpanderretter

    (Ist kein sehr kompliziertes Bauteil, wofür ich 200€ all incl schon happig finde)

    Damit das System Lautsprecher + Flugbügel für den Einsatz über Personen zulässig wird muss ein statischer Nachweis für genau diese Teile erstellt und die Fertigungsqualität regelmässig nachgewiesen werden. Das kostet Geld. In diesem Fall noch moderat Geld, frag mal bei d&b, L'Acoustics oder Meyer Sound nach den Preisen für solche Bügel.

    Der Versuch das mit irgendwelchen günstigen Universalhalterungen billiger zu machen wird im Festinstallationsbereich immer wieder unternommen und geht auch regelmässig schief. Meistens zum Glück ohne Personen- oder grössere Sachschäden. Ein ungutes Gefühl hinterlässt so eine am Betonboden zerschellte 15/2 Box aber trotzdem, da hätte im Zweifelsfall auch der Bauhelm nix mehr geholfen.

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