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Beiträge von niggles

  • Welche PA Marke für Konzerte

    • niggles
    • 28. September 2020 um 13:05
    Zitat von simonstpauli


    Und natürlich der finanzielle Aspekt. Diese PA darf in der Miete nicht zu viel kosten

    Von welcher Grössenordnung reden wir hier denn?

    Auf einer Clubtour <1000 pax darf eine angemessene PA + Zubehör (Monitoring, Bühnenverkabelung, Stative, Riser) den Tourveranstalter eigentlich gar keine Miete extra kosten. Dafür gibt's schlicht kein Budget.

  • Welche PA Marke für Konzerte

    • niggles
    • 28. September 2020 um 12:29
    Zitat von Villager1990

    Wie sieht es mit anderen Marken wie z.B. Kling & Freitag aus, bekommt man damit auch große Künstler in sein Haus?

    Nein. Was du dafür brauchst sind ein umtriebiger, gut vernetzter Veranstalter und ein verhandlungsstarker Booker. Der eine bringt (mit etwas Glück) das Publikum her ohne das du jeden Act genau einmal auftreten lässt (wenn du das Geld hast...). Der andere setzt beim Bandmanagement durch dass die auch für eine realistische Gage auftreten und nicht den Luxus-Special-Event-Tarif verlangen weil sie niemand in dem gesamten Umfeld kennen und in der Regel keinen Bock auf ein Desaster mit Ansage (kein Publikum, Rider nicht eingehalten, Veranstalter pleite...) haben.

    Was du dann hin stellen musst sagen dir die Verträge und der Rider. Womit du evtl. auch durch kommst ohne dass dir der Tourmanager direkt den Auftritt verweigert sagt dir ein Tontechniker der selber auch schon mal das eine oder andere Jahrzehnt im entsprechenden Genre auf Tour war.

    Buchstabengetreue Erfüllung des nichttechnischen Teils des Riders (Catering, Hospitality) erhöht die Verhandlungsbereitschaft über falsche Buchstaben auf den Boxen deutlich so lange die Basics einer professionellen Produktion (dazu gehört auch fähiges Personal) gegeben sind.

  • Behringer WING

    • niggles
    • 26. September 2020 um 23:21

    Das kann ich so nicht bestätigen, insbesondere für das M32. Probleme wie nicht mehr gefundene Stageboxen beim Hochfahren nach Stromausfall, zufällig verteilte 0dBFS-Knackser auf allen Ausgängen alle 20-30 Minuten oder Aussetzer auf dem gesamten System in dem Moment in dem der zwecks Recording im Pult steckende USB-Stick voll läuft sind wirklich nervig und vor 50000 Festivalzuschauern genauso ein No-Go wie bei einer TV-Gala. Die vom Hersteller empfohlene Strategie ist die Verwendung des immer gleichen, eigenen Kabels; wie realistisch das im Tour- und Festivalbetrieb ist wissen wir auch alle.

    Dante mag wesentlich empfindlicher gegen Fehlbedienung sein, aber wenn es mal läuft gibt's keine Überraschungen mehr. ACE dito, das hat mich auch bei richtig üblen Voraussetzungen noch nie im Stich gelassen.

  • Behringer WING

    • niggles
    • 26. September 2020 um 22:42
    Zitat von billbo

    Ich will doch bloß durch die Weltgeschichte reisen, nette Menschen kennen lernen, lecker gratis essen, in schicken Hotels wohnen, hin und wieder ein schönes Konzert mischen, und für all das sehr ordentlich bezahlt werden. Ist denn das etwa schon zu viel verlangt?

    Im Gegenzug verzichte ich halt auf's Luxuspult im Luxuscase und erscheine mit B. WING (oder ähnlichem) in der Pappschachtel. Irgendwas is' ja immer. :)

    Vor die Erfüllung dieses Wunsches hat der Herr Murphy noch den Stolperstein "Digicore das mit allen üblicherweise auch auf grossen Festivals anzutreffenden Kabeltypen und -längen zuverlässig spielt" gesetzt.

    Die Firma Behringer hat sich da in der Vergangenheit leider weder beim X32 noch beim M32 sonderlich mit Ruhm bekleckert...

  • Erdung von Metallkonstruktionen

    • niggles
    • 17. September 2020 um 14:18
    Zitat von Sofie

    < 0,5 Ohm auf die 10 Verbindungen, pro Verbindung oder an der Entferntesten Stelle der Traversenkonstruktion?

    Schelle bis Ende der Traverse.

  • Das erste Festival

    • niggles
    • 17. September 2020 um 10:05
    Zitat von zegi

    ...

    Shoutbox hatte ich noch nicht (wäre dieses Jahr auch keiner gewesen, der hätte shouten können). Wie löst man das am einfachsten?

    2x kleine Aktivbox mit Mikroeingang (Mackie SRM150 o.ä.), 2x SM58 mit Schalter. Verbindung wenns geht analog über Catcore, notfalls über 2 Tielines am Moderationspult.

    Bloss nicht über Tielines auf dem Hauptpult anlegen, dann ist genau in dem Moment in dem sie am dringendsten gebraucht wird (Verbindungsprobleme zwischen Pult und Stagebox) die Kommunikation unterbrochen...

    Das alles dann zusätzlich zum normalen Talkback am FoH-Pult.

  • Medienserver... Software?

    • niggles
    • 16. September 2020 um 14:29
    Zitat von Pyrotechniker

    Ich würde das genau umgekehrt machen, und die Colorsource aus SCS aus steuern. In SCS hättest du dann eine Cueliste mit sämtlichen Cues (Ton Einspieler, Licht, Projektion... ), die du dann nur noch zum richtigen Zeitpunkt triggern müsstest. Die AV Variante der Colorsource lässt sich über OSC fernsteuern, und SCS kann OSC Befehle ausgeben. OSC scheint mir also der logische Weg zu sein, um beide Systeme miteinander reden zu lassen.

    Das funktioniert, ist aber in einer Umgebung in der Lichtdesign und Medieneinsatz während der Proben erst entwickelt werden (Schule, Amateurtheater) sehr umständlich zu programmieren. Video- und Audiozuspieler aus einer Licht-Cueliste abzufahren ist dort wesentlich flexibler.

  • Medienserver... Software?

    • niggles
    • 16. September 2020 um 14:24
    Zitat von David.B

    Was ich mir auch Vorstellen könnte ist Song Beamer oder Pro Presenter. Mit beiden Programmen kann man leicht und günstig Videos abspielen, sowie Folien und Bilder. So wie Effektloops zum Teil sogar als Hintergrund für Texte...

    Klares Nein zu ProPresenter und allem anderen was von Renewed Vision kommt. Die haben ihre Abspielengine überhaupt nicht im Griff, das ist noch schlimmer als bei Playback Pro...

  • Erdung von Metallkonstruktionen

    • niggles
    • 16. September 2020 um 13:21
    Zitat von Sofie

    Ich musste erstmal nachgucken, was ein PRCD ist. Das P steht für portable, ich vermute du meinst nur RCD?

    PRCD = 0,03/0,01A-Personenschutz-RCD. Sauber zu unterscheiden von den in vielen Installationen vorhandenen 0,1/0,3/0,5A-RCDs an denen CEE32/63/125-Anschlüsse hängen und die zwar vorgeschrieben sind, aber alleine noch keinen effektiven Personenschutz gewährleisten.

  • Erdung von Metallkonstruktionen

    • niggles
    • 16. September 2020 um 13:03
    Zitat von Sofie

    Die Bütecs haben immerhin großflächige Metallkanten, die sich berühren. Warum siehst du den Stromverteiler als gefährdeter an, als z.B. den Bühnenstrom?

    Weil das in der Praxis nicht funktioniert wenn die Hakenbänder zum Befestigen des Bühnenverkleidung da noch zwischen sind. Ich hab's auch schon mal messtechnisch korrekt (mit Milliohmmeter) von einem Haustechniker nachgewiesen bekommen. Der Kompromiss war dann das wenigstens das Bühnengeländer nen PA bekommt...

    Zitat

    Der Stromverteiler ist im Idealfall wenigstens ordentlich geerdet und ich würde behaupten es ist deutlich wahrscheinlicher irgendwo eine Schukoleitung zu beschädigen, als die dicke 63A Zuleitung.

    Die direkt geklemmte, daher nicht unbedingt mit RCD gesicherte Zuleitung richtet aber erheblich mehr Schaden an wenn das Zuleitungskabel z.B. von einem abstürzenden, vollen Case an der Bühnenkante gequetscht wird.

    Zitat

    Induktion und statische Aufladung mal noch garnicht berücksichtigt. Und bei der großen Bühne, wo alleine 63A Bühnenstrom ankommen erde ich dann trotzdem wieder jedes einzelne Podest?

    Grosse Bühnen haben in der Regel einen Layher-Unterbau, und der muss selbstverständlich an den PA angeschlossen werden.

    Zitat

    Warum eigentlich die Bühne nicht, das Truss aber schon? Hat eigentlich schon mal jemand ausprobiert, wie so die Übergangswiederstände bei Traversen sind, so nach zehn Verbindungsstellen zum Beispiel? Ich kann mir kaum vorstellen, dass da noch brauchbare Werte bei rauskommen.

    Doch, das ist immer noch ein ziemlich guter metallischer Kontakt. Die Bolzen schaben ja beim Reinschlagen die Oxidschicht an, das reicht bei ordentlicher Befestigung der PA-Schelle für Widerstände deutlich unterhalb von 0,5 Ohm.

    Traversensysteme sind schon aufgrund der darauf meistens installierten elektrischen Anlage mit dem PA zu verbinden.

  • Das erste Festival

    • niggles
    • 16. September 2020 um 10:46
    Zitat von zegi

    Wie macht ihr das in dieser Liga? Also wenn der Fremdtechniker das eine Pult mitbenutzt, die Bühne nur Platz für eine Band zulässt und Monitore am FOH gemischt werden? Gibt es da einen Konsens? Vielleicht muss man noch dazu sagen, dass das Drumkit nie gewechselt wurde. Das war also fix dort und blieb fix mikrofoniert.

    - kleines Zusatzpult (Qu16-Klasse, notfalls eine kleine iPad-Möhre wie DL1608 oder Ui) für Moderationen, Pausenmusik und auch so Zeug wie den Singer/Songwriter. Per Summierer direkt auf den Systemcontroller. Das entspannt die Umbausituation enorm.

    - Auch (und gerade) wenn es keinen Monitormischer gibt: Fähiger Bühnentechniker der patcht, Monitore verschiebt, Strom legt, den Musikern mit Batterien, DI-Boxen und Klinkenkabeln aushilft wenn der Soundcheck mal wieder wegen so was hängt, und den Funk überwacht. Während des Konzerts kann er per iPad Monitorwünsche abarbeiten. Damit kommt der FoH-Mann auch zum ordentlichen Mikrofonieren und Mischen statt nur Probleme zu beheben.

    - Kommunikation zwischen Bühnentechniker und FoH über Shoutboxen, alles andere ist zu unflexibel und/oder im Lärm des Soundchecks zu schwer zu verstehen.

    - Bühnenverkabelung grundsätzlich mit kleinen analogen Subsnakes und vorgegebenem Festivalpatch. Selbiger hängt inkl. allen Abweichungen für einzelne Truppen ausgedruckt am Patchplatz bevor die erste Band ankommt. Alles beschriften!

    - Eigene Files bei nur einem Haupt-FoH-Pult gibt es nur dann wenn sie vor Beginn des ersten Soundchecks des Tages vorlagen und sich auch erfolgreich aufrufen liessen. Ansonsten bekommt der Kollege das Festivalfile auf einem Stick in die Hand gedrückt und darf sich sein vermutlich uraltes, inkompatibles File auf dem Editor händisch nach schrauben.

  • Christie 2K30

    • niggles
    • 15. September 2020 um 20:51

    mach mal nen Barco FLM HD auf. Da drin schauts aus wie im Motorraum eines Autos. :huh:

  • Erdung von Metallkonstruktionen

    • niggles
    • 15. September 2020 um 13:40
    Zitat von ahaz_alex

    In Deutschland ist seit vielen Jahren kein tödlicher Niederspannungsunfall passiert.

    Daraus zu schliessen das das ja alles nicht so wild sei oder gar einen "Bestandsschutz" für Installationen ohne PRCD in Endstromkreisen herbeizudichten ist gefährlicher Unsinn.

    Die "vielen" Jahre sind in etwa die letzten 15. Genau so lange wird auch zumindest im gewerblichen Umfeld ernsthaft und flächendeckend die PRCD-Pflicht in Endstromkreisen durchgesetzt.

    Parallel dazu ist der Einsatz von Vollröhrenverstärkern, oft olle, schlecht gewartete Kisten durch Amateur- und Semiprofimusiker auf der Bühne stark zurückgegangen. Das verringert statistisch gesehen die Unfallzahlen, ändert aber nichts am individuellen Risiko.

    Zurück zum Thema:

    Auch Normenausschüsse, Versicherungen und Gesetzgeber haben irgendwann eingesehen dass ein 100%iger Schutz durch PA unter allen leitfähigen, berührbaren Metallteilen praktisch nicht realisierbar ist. Auch z.B. Badewannen und Duschtassen werden heute nicht mehr zwangsläufig geerdet, stattdessen führt man die Zu- und Ableitungen aus Kunststoff aus. Die PRCD-Pflicht macht den Rest.

    Übertragen auf die Situation in der VT heisst das: Wo ist ein PA wirklich sinnvoll und auch praktikabel umsetzbar und welche Massnahmen sind ggf. stattdessen zu setzen?

    Beispiel: Steckfussbühne Bütec, umlaufendes Klettband, Verbinder aus Kunststoff.

    Hier einen PA der kompletten Bühne zu fordern würde bedeuten: Ich muss jedes einzelne Bühnenelement nachträglich mit einer flexiblen Leitung mit ausreichend Querschnitt metallisch leitend verbinden...

    Alternativ muss ich mir eben überlegen wie das Auftreten von unzulässig hohen Berührspannungen auf der Bühne verhindert werden kann. Das fängt mit ganz simplen Sachen an wie der Positionierung der Stromverteilung. Dann darf der kleine Baustromverteiler mit der direkt geklemmten 63er Zuleitung eben nicht auf oder unter die Turnhallenbühne sondern hat mit ausreichend Abstand dahinter zu stehen. Und natürlich braucht der darüber gestellte Trusstisch sehr wohl einen ordentlichen PA.

  • Reparatur Eiki LC XL200 extrem teuer

    • niggles
    • 15. September 2020 um 11:01

    haltbarer sind vor allem Projektoren mit LED/Laser als Lichtquelle. Die werden bei weitem nicht so heiss innen drin.

  • Reparatur Eiki LC XL200 extrem teuer

    • niggles
    • 15. September 2020 um 09:32

    Der optische Block und die Panels sind bei neueren Panasonic LCD-Projektoren ein Teil. Das muss komplett getauscht werden, auch wenn nur ein Panel hinüber ist.

    Beamer in der Preis- und Leistungsklasse sind leider inzwischen Wegwerfelektronik. Immer so kalkulieren dass die Kiste nach Ablauf der Garantiezeit ersetzt werden kann...

  • Erdung von Metallkonstruktionen

    • niggles
    • 14. September 2020 um 22:19
    Zitat von TomyN

    Hier in unserer Ecke gab es vor Jahren einen tödlichen Unfall, bei dem der Gitarrist mit einer Hand an den geerdeten Saiten und mit der anderen am Mikrofonstativ, dass auf einer blanken Stelle eines Stromkabels stand, gefasst hat.

    Hast du dazu eine schriftliche, verlässliche Quelle? Mikrofonstative sind in aller Regel nicht durchgehend elektrisch leitend, das geht schon mit den Plastikstücken los die die Füsse mit dem Sockel verbinden. Die Gussfüsse von Tellerstativen haben unten einen dicken, isolierenden Gummiring und sind ausserdem dick lackiert. Das klingt alles sehr eigenartig.

    Der klassische Musiker-Stromunfall (vor der RCD-Pflicht gerne auch tödlich) läuft genau andersherum ab: Gitarrensaiten liegen auf Netzpotential weil PE am (Röhren-)Amp zur Brummbekämpfung abgeklebt wurde und die Dinger ab einem gewissen Alter gern mal Ableitströme im dreistelligen mA-Bereich und/oder kleine Durchschläge sowohl des Netz- als auch des Augsgangstrafos gegen das Chassis haben. Der Griff zum Mikrofonschaft schliesst dann den Stromkreis über den PE des Pultes.

    Zurück zum Thema: Echten Bestandsschutz wie im Baurecht gibt es bei der Errichtung elektrischer Anlagen nicht. Wenn die vor Ort vorgefundene Elektroinstallation keine PRCD in den zu Steckvorrichtungen führenden Endstromkreisen hat muss dann halt auf der Konferenz notfalls eine Kiste RCD-Zwischenstecker verbaut werden.

    Eigentlich sollte man dem Betreiber der Location aber mal höflich nahe bringen dass er damit 2020 praktisch schon im Knast sitzt.

  • Medienserver... Software?

    • niggles
    • 13. September 2020 um 17:17

    Video mit dem Pult auszugeben ist Spielerei. Der HDMI-Ausgang ist eigentlich zum Anschluss eines Monitors für Patching, Output Monitor und Cuelisten da.

    Was evtl sinnvoll sein könnte ist das Pult als reiner Audiozuspieler zu nutzen um DMX-Kanäle Richtung Medienserver zu sparen.

  • Medienserver... Software?

    • niggles
    • 13. September 2020 um 09:40
    Zitat von robiotik

    Okay, der projektor ist ein Epson EB-L1505U.

    Lehrer kompatibel muss das alles nich sein, die haben ihre Bedienfeld, wo hdmi aus der Wand kommt. Mit HDCP und SDI sehe ich kein Problem, da von hinten aus der Regie keine geschützten Sachen eingespielt werden.

    Dann solltet ihr euer Signal entweder auch da einspeisen oder euch einen entsprechenden Anschluss in die Regie legen lassen. Mit HDSDI macht ihr ohne entsprechende Zuspieler (Kameraregie, Medienserver mit HDSDI-Ausgang) buchstäblich die Büchse der Pandora auf. HDCP ist nicht nur bei geschützten Inhalten aktiv, viele moderne Rechner aktivieren das grundsätzlich wenn sie nicht explizit vom gespeisten Gerät dazu gezwungen werden "non-compliant" zu werden. Gerade das machen die BMD-Wandler nicht sauber, die sind dafür gedacht vom HDMI-Ausgang einer Kamera oder eines Recorders gespeist zu werden.

    Ausserdem ist es keine gute Idee wenn in einer neuen Festinstallation ohne Rücksprache mit der Installationsfirma einfach Laien zusätzliche Leitungen direkt an Geräte anschliessen. Wenn das nicht gerade von irgendeinem lokalen Bastler installiert wurde war es das im Schadensfall mit der Gewährleistung. Gerade HDSDI ist da problematisch, wenn die Erdungsverhältnisse ungünstig sind kann man sich da schon mal das Input Board vom Projektor zerschiessen wenn der speisende Rechner an der falschen Steckdose hängt.

    Zitat von robiotik

    Ich hab mir grad mal die Demo von SCS gezogen, ist cool, macht was es soll.

    Hat jemand zufällig ne Idee, wie ich das vom lichtpult aus steuern könnte? (Etc Colorsource 20AV), sollte mit artnet ja irgendwie machbar sein

    Genau für so was ist Arkaos MM Express gedacht. Euer Pult hat einen Artnet-Ausgang mit dem man den Server ohne weitere Hardware direkt ansteuern kann. Dann legt ihr euch einfach je ein Videofile auf einen Fader am Pult, stellt die Parameter (Geschwindigkeit, Grösse, Effekte) lokal in Arkaos ein und macht aus dem ganzen im Pult eine Cueliste. Da könnt ihr dann auch bei den Proben beliebig vor und zurück springen und es wird immer das richtige Audio- und Videofile abgespielt.

    Freie oder Open Source-Lösungen in dem Bereich existieren, der Frustfaktor ist aber teilweise enorm hoch weil die geringe Anzahl der User und Mitentwickler verhindert dass da wirklich stabil laufende, benutzerfreundliche Software draus wird. Das würde ich euch nicht empfehlen, auch in einer Schule ist die Zeit begrenzt die die betreuende Person bereit ist zu investieren.

    Bei SCS braucht ihr für eine vernünftige Pultansteuerung die grosse Version (Professional Plus aufwärts). Die Videomöglichkeiten sind auch relativ eingeschränkt und umständlich zu bedienen, das ist in erster Linie ein Audioplayer.

    Edith fragt sich noch wie gross euer Lichtsetup eigentlich ist. Die Colorsource-Serie kann nur 80 Dimmerkanäle oder Fixtures insgesamt verwalten.

  • Medienserver... Software?

    • niggles
    • 11. September 2020 um 20:36
    Zitat von schurik

    Ohne Rechner würde ich einen Player wie den den hier nehmen:

    https://www.denonpro.com/index.php/prod…w3/dn-500bdmkii

    dazu ein HDMI -> SDI Interface:

    https://www.blackmagicdesign.com/de/products/microconverters

    Damit liegst du knapp in deinem Budget.

    Da wird aber genau gar nix raus kommen weil BD-Player an ihren HDMI-Ausgängen grundsätzlich HDCP aktiviert haben und der HDSDI-Wandler in diesem Fall nix wandelt weil er es nicht darf. Ganz blöde Idee...

    Zitat von robiotik

    In meinen Vorstellungen steht im Rat ein Server, wo ne SDI karte drinnen ist

    Wenn die wirklich als einzige Strecke zum Projektor eine HDSDI-Leitung installiert haben würde ich mich energisch beschweren und fordern dass da was HDCP-compliantes hin kommt. Eine Schule ist kein Fernsehstudio.

  • Medienserver... Software?

    • niggles
    • 11. September 2020 um 09:23

    Die aktuelle Express-Version kostet lt. Website derzeit 700€, der Dongle dazu 120€. Ältere Versionen gibts gelegentlich für ein paar 100€ bei GVT.

    Was ist denn eure Hardware dafür?

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