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Beiträge von niggles

  • Gibt's eigentlich sowas wie nen Standalone DMX Softpatch?

    • niggles
    • 21. Mai 2018 um 12:24

    Vielleicht könnte man an dieser Stelle mal einsehen dass die DMX-Implementierung der Soundcraft Si offenbar von Leuten programmiert wurde die in den letzten 20 Jahren keine moderne Lichtanlage mehr von nahem gesehen haben...

    Das Konzept funktioniert nämlich wunderbar wenn a) nur konventionelles Licht vorhanden ist und dieses b) an einer Pinmatrix oder einem 1mm-Steckfeld zwischen Demux und Dimmern von Hand frei patchbar ist.

    Im Jahr 2018 floppt das. Selbst in unserem relativ kleinen Saal (380 pax Theaterbestuhlung) hat die fest installierte Minimalstausstattung (Saallicht, ein paar Schaltkanäle und 6 Dimmerversätze für die Bühne) bereits 24 Kanäle. Mit nur ein bisschen Kosmetik (2-3 Gruppen LED-Uplights, 6 zusätzliche Dimmerkanäle für Blinder, Logo-Profiler, Rampenlicht...) knackt das Setup bereits die 48 Kanal-Grenze vieler Billigpulte. Da wäre selbst mit dem Performer 3 nicht mehr viel zu reissen.

    Leg dir ein ausreichend flexibles Lichtpult zu. Keinen Scene Setter (unsauberes DMX-Signal) oder 12/2er LC (zu wenig Kanäle) und auch kein Cuety (Live-Eingriff unmöglich weil er beim Presetprogrammieren alle anderen Kanäle schwarz schaltet). Wichtig ist dass das Pult die Möglichkeit besitzt bestimmte Control-Kanäle unabhängig vom jeweiligen Submaster auf einem festen Wert zu halten. Ansonsten hast du bei LED-Beleuchtung relativ schnell verloren.

    Geeignete Geräte sind z.B. das Strand 200 Plus in der 12/24 Version (da kann man ggf. vorhandenes LED-Gezumpel zusätzlich zu 48 einzeln patchbaren Dimmerkanälen anlegen) oder aber eine Ipad-Lösung (Luminair, AirDMX).

  • V-NISSG - Neue Anforderungen an Schallpegelmessungen (CH)

    • niggles
    • 17. Mai 2018 um 11:53

    Da stellen sich auch mir ein paar Fragen..

    - Zur Erfüllung der Aufzeichnungspflicht ab 96db (LAeq) lt. alter SLV gab und gibt es schon ziemlich lange die Standardlösung Cesva RS-60. Wird der jetzt nicht mehr anerkannt?

    - Warum müssen die Schweizer Behörden jetzt unbedingt noch mal eine neue Norm in Eigenregie bauen anstatt einfach die DIN 15905-5 sinngemäss zu übernehmen?

    Den pseudopädagogischen Unfug zum Thema "versteckte Schallpegelmessung" habe ich jetzt mal beschlossen zu ignorieren. Was hat so was eigentlich in Normen zu suchen?

  • KS Audio CPD14 oder KV2 Audio EX15

    • niggles
    • 13. Mai 2018 um 12:24

    Die müssen auf jeden Fall auf Stative - oder spielst du auf 1,80m hohen Bühnen? Für deinen Anwendungsfall mMn komplett das falsche System.

    Wenn du mit dem Sound der bei kleineren Sub/Sat-Systemen üblichen 8"/1"-Tops Probleme hast (schlechte Richtwirkung im unteren Mittenbereich, knappe Leistungsreserven) aber Einmanntauglich bleiben willst brauchst du grosse, leichte konventionelle 12" oder 15"-Tops. Das geht heutzutage am besten mit aktiven Plastikboxen. RCF ART kommt mir da als erstes in den Sinn.

  • Nettes Upgrade für bestehende Movingheads etc.

    • niggles
    • 1. Mai 2018 um 11:36
    Zitat von Holti

    Du solltest dich vielleicht vorerst erkundigen und dann urteilen. Ich sehe das jetzt mal als deine eigene Meinung und nicht als üble Nachrede. Denn das könnte teuer werden.

    Den schnellen Euro, um es mal richtig zu stellen, verdienen wir mit der Herstellung nicht erst seit gestern, sondern seit 1945 sind wir im Metallbau und Elektrobereich tätig und eben seit 2015 im Bereich Trailer Bau für LED Wände und seit 2018 im Bereich Event Beleuchtung, wobei diese Endwicklung schon seit 2015 tätig ist.

    Gefertigt wird komplett in Deutschland und das immer schon nach den aktuell geltenden Regeln und Normen. Nur mal soviel dazu.

    So zum Thema zurück, WLAN fehlt im Moment gänzlich, ist in der Pipeline für spätere Upgrades und kommt im Laufe des Jahres. Wie kommst du auf Plastikklammern? Magnete gibt es bei einigen Scheinwerfertypen, was anders ohne großen Eingriff ins eigentliche Gerät nicht möglich wäre um die Befestigung herzu stellen. Im Übrigen, auch diese Befestigungen sind zertifiziert.

    Da am eigentliche Scheinwerfer nichts geändert wird verliert dieser weder seine Garantie noch sonstige Konformitätserklärungen etc.

    Ist erst mal nur meine Meinung, klar. Der "Krattler" bezog sich auch nicht auf dein ganzes Unternehmen (das ich nicht kenne) sondern nur auf das Auftreten der Marke Mapix. Siehe weiter unten...

    Unter "nichts geändert" verstehe ich aber was anderes als den Einbau zusätzlicher Verkabelung und Elektronik (wie bekommst du eigentlich Strom und Signale da raus? gibts da herstellerspezifische Adaptersätze?) und die Befestigung der Schnellverschlussbasis durch Schrauben/Nieten/Bohren/Kleben. Das sind erhebliche Eingriffe in das Gerät.

    Die CE-Problematik löst sich wenn du Freigaben aller namhaften Hersteller (Robe, Martin, JB, Varilite...) für den Einsatz des Produktes auf ihren Scheinwerfern veröffentlichst. Ansonsten bleibt es dabei: Wer die Teile auf seine Lampen schraubt wird lt. Produkthaftungsgesetz selbst zum Hersteller und muss den kompletten Prüfprozess der zur Ausstellung einer CE-Konformitätserklärung führt noch mal durchführen und dokumentieren. Ansonsten ist er bei einer Schädigung Dritter (Ring fällt ab und verletzt jemand am Auge oder zerkratzt den historischen Rolls Royce der drunter steht, Wechselwirkung zwischen Original-Elektronik und Mico verursacht Funkstörungen im BOS- oder militärischen Frequenzbereich) nicht nur als Anwender dran sondern auch als Inverkehrbringer von Waren die nicht mal auf dem Papier der EU-Maschinenrichtlinie entsprechen. Das kann richtig teuer werden.

    Die Sache mit der Traversenbefestigung des Nodes per Plastikklammern inkl. Safety-Öse an den Gehäuseseiten halte ich auch für sehr fragwürdig. Wenn da mal länger eine CP60 oder eine grössere Deckeneinbauleuchte mit Metallreflektor drauf brät war´s das. Mach doch wie alle Anderen einfach zwei M10 Einpressgewinde hinten rein.

    Und die (Video-)Werbung müsst ihr dringend mal überarbeiten. Sorry, aber das ist übelster Chinaböller-Style.

  • Nettes Upgrade für bestehende Movingheads etc.

    • niggles
    • 30. April 2018 um 12:16

    Was soll denn das bitte sein? Befestigung mit Magneten bzw. windigen Plastikklammern, Stromversorgung ungeklärt, CE-Konformitätserklärung des Scheinwerfers wird ungültig, unzuverlässige Ansteuerung nur per WLAN...

    Das ist albernes Fernost-Gebastel (man beachte das Chinglish im Werbevideo) mit dem ein kleiner Krattler in Deutschland unter Missachtung grundlegender Regeln zur Produktsicherheit den schnellen Euro machen will.

  • Mehrere Pulte mit denselben Mikros

    • niggles
    • 23. April 2018 um 20:46
    Zitat von wora

    im prinzip gehe ich mit deinem beitrag völlig konform, aber diesen einen satz kann ich leider nicht unkommentiert lassen. wenn du mal gehört hättest, wie sehr sich ein günstiges kleines behringerpult negativ auf den sound auswirken kann, dann würdest du diesen satz wirklich nicht schreiben.

    in der genannten umgebung spielt es vermutlich wirklich keine große rolle. aber die grundaussage ist problematisch, das habe ich leider selbst schonmal erleben müssen.

    ansonsten aber: volle zustimmung!

    na gut, die kleinen Behringerschüsseln (und ihre neuen Verwandten von "Midas") sind für mich selbst für diese Anwendung raus. In erster Linie wegen mangelnder Zuverlässigkeit und bei Belastung mit mehreren Senken (diverse Systemendstufen analog durchgeschleift) unberechenbarem nichtlinearem Pegelverlust...

  • Mehrere Pulte mit denselben Mikros

    • niggles
    • 23. April 2018 um 12:42
    Zitat von Sethlein


    Ich habe jetzt Gerätschaften zum Analogsplit gekauft und wir werden dies einsetzen. Mikrofonierung über den Split, Ausgänge von dem andern Pult dann wieder über freie Wege in unserem Pult. Somit haben wir die Kontrolle beim Output.

    Genau so sollte es nicht sein. Wenn du zwei im Wechsel betriebene FoH-Pulte summieren willst (weil z.B. die Moderation noch über das eine läuft während auf das andere umgebaut wird) nimm ein kleines Analogpult vor der PA. Leute die dir hier was über Klangverschlechterung erzählen wollen lachst du aus. Zwei 0dBu-Linesignale zu summieren kriegt auch das kleinste Mackie oder A&H ZED hörbar und messbar völlig transparent hin. Oder nutze die ggf. vorhandenen zusätzlichen Eingänge am PA-Controller.

    Alles andere erhöht nur unnötig die Latenz und potenziert mögliche Fehlerquellen (im Hauptpult beim Vorbereiten der Aftershowband verpatcht, Main EQ versehentlich nicht auf Bypass, irgendwelche versteckten Kanäle beim Muten vergessen die dann plötzlich anfangen zu lärmen...)

    Monitorwege kann man dagegen stumpf umstecken, das dauert bei 6-8 Wegen nicht mal eine Minute.

  • EIngangspegel für InEar Monitoring Funkstrecken

    • niggles
    • 21. April 2018 um 15:22

    Schlagzeug (und Bass) spielen geht auch weitgehend ohne Luftleitung. Stimmen ist schon schwieriger, aber dafür gibts in diesem Stadium der Karriere ja Backliner. Und selbst die haben oft genug schon einen saftigen Gehörschaden...

  • Mehrere Pulte mit denselben Mikros

    • niggles
    • 20. April 2018 um 13:31
    Zitat von Marian Humann

    Beim lokalen Sambafest haben wir ohne Rollriser die Umbauten von 20-40 Mikrofonen in unter 5 Minuten gemacht, dafür war ich dann aber auch dediziert am Monitor mit einem Azubi zur Hilfe. Bühnenanweisungen gabs da nicht, Umbauzeit ebenso wenig. Und wenn es Bühnenanweisungen gab war eh alles anders. Da moderiert der Moderator die vorherige Band ab und die Nachfolgende an und in der Zeit ist der Umbau erledigt. Das ging nur, weil eben kein zweites Mikroset da war und Mikros nur ordentlich beschriftet auf Seite gestellt wurden, Kabel blieben dran. Subcores waren fest verdrahtet, links und rechts in der Front gabs jeweils ein Achtercore, jeweils: 4 Kanäle Gesang, 1x Bass, 1x Akustikgitarre, 1x E-Gitarre, 1x Spare

    Dazu an den Drums ein Zwölfercore, Mikros für alles nenneswertes fest gesteckt und einfach auf den Boden gelegt wenn sie für einen Drummer nicht gebraucht wurden. Links und rechts vom Drumriser jeweils noch zwei 12er Cores mit 10m Restweg, um Percussionburgen versorgen zu können.

    Wenn für eine Band noch etwas gesteckt werden musste Blieb das bis zum Ende des Tages gesteckt.

    Im ersten Jahr hatte ich geflucht über die fehlende Umbauzeit, ab dem zweiten Jahr hats Spaß gemacht weil ich mir mit dem FOH Kollegen o.g. System überlegen konnte. Zugegebenermaßen ist das aber auch ein Sonderfall und geht nur mit Pulten, die genügend Kanäle können.

    Zum Problemfall des Themas:

    Beschriften und Licht an der Stagebox ist das A und O, dann einfach umstecken. dabei nicht aus der Ruhe bringen lassen und lieber zweimal nachprüfen, ob der richtige Kanal am richtigen Eingang steckt.

    Alles anzeigen

    Du hattest a) einen Monitorplatz und -Mischer und b) keinen Schlagzeugwechsel. Merkst was?

    Zitat

    Verstehe das Problem ebenfalls nicht, in der Liga der Stadt- und Nachwuchsfeste unter 1000 Leuten sind 15Minuten doch Gang und Gäbe, sowas habe ich als Tonmann immer alleine gemacht...

    Da gibts in der Regel aber keine 7 Bands pro Tag, teils mit eigener Backline und schon gar nicht eigenen Pulten (Ausnahme: Karneval. Da nehmen einem aber die Bandcrews die Umbauten weitgehend ab...)

    Wer sich auf so was einlässt muss halt nicht nur A sondern auch B sagen.

  • EIngangspegel für InEar Monitoring Funkstrecken

    • niggles
    • 20. April 2018 um 11:46
    Zitat von tobias kammerer

    Hallo Leute:

    OT:

    Wenn es beim Mund-Aufmachen pfeift, weiß man, dass das In Ear laut genug ist 8o

    /OT

    Weiterhin eigentlich auch OT:

    "dass die 135 dB überschritten werden bei denen es sofort zu Gehörschäden kommt"

    --> Bitte von diesem Aberglauben wegkommen. Dann wären ganz viele Leute schon ganz lange sehr taub. Gesund ist es sicher nicht, mehr aber auch nicht.

    Alles anzeigen

    Ab Spitzenwerten von 135 db (C) treten praktisch immer Knall-/Explosionstraumata auf. Die können auch noch reversibel sein, müssen es aber nicht. In der Praxis haben Profimusiker zu Recht Angst davor.


    https://hoerlabor.wordpress.com/horschadigungen/

  • Mehrere Pulte mit denselben Mikros

    • niggles
    • 19. April 2018 um 15:49
    Zitat von Sethlein

    Ich stimme dem natürlich zu, Spass wird mir das Ganze nicht zwingend machen, aber da muss ich durch ;)


    Das wird ein hartes und anstrengendes Wochenende...

    Ich hör nur mimimimimi. Jetzt schon. Hat dich irgendwer unter Gewaltandrohung gezwungen den Job anzunehmen...?

    Zitat

    Leider kam jetzt auch hinzu, dass am zweitem Tag ein kompletter Drumsetwechsel stattfinden muss, hier sind uns gnädigerweise aus 15 min Umbau 25 Min zugesichert worden X(

    :/Wie konnte das nur passieren...? Ist doch völlig unüblich...:whistling:

    Zitat

    der Veranstalter hat zu allem Ja und Amen gesagt, eine Rücksprache mit der Technik erfolgte nicht

    Pech gehabt. Dann gibts halt auch keine 15 Min. Changeover ohne zusätzliches Budget.

    Vermutlich hast du ihm genau das aber versprochen. Aus der Nummer wirst du ohne Lehrgeld nicht raus kommen; das zahlst du entweder a) in Form von (überschaubaren) Zusatzkosten aus deiner eigenen Tasche oder b) in Form eines (eher schlecht überschaubaren) Imageschadens aufgrund einer chaotischen Veranstaltung mit völlig über den Haufen geworfenem Zeitplan und überzogenem Curfew bzw. gleich ganz abgesagtem Main Act. Die Entscheidung darüber triffst du jetzt.

    Über Vorgehen bei und Konsequenzen von b) brauchen wir hier nicht lange reden. Es gibt tatsächlich Veranstalter und Veranstaltungen die das in Kauf nehmen weil sie einen guten Draht zu Behörden und Anwohnern haben und ihnen die Bands ohnehin wurscht sind - Hauptsache der Bierumsatz stimmt. Ob das hier der Fall ist weisst du besser als wir.

    Im Fall a) wirst du ab jetzt viel Verhandlungsgeschick beweisen müssen.

    - Mit dem Mischer des Main Acts. Ziel ist dass er sich gegen ein Zusatzentgelt (welches natürlich niedriger liegen wird als die externen Personal- und Mietkosten für 2 Tage Pult + Mischer) bereit erklärt nicht nur seine Truppe zu verarzten sondern die ganze Nummer (2 Tage lang) FoH zu mischen. Im Gegenzug verfrachtest du deine Qu als Monitorplatz an die Bühne. Dort stationierst du entweder dich selber oder deinen Tonkollegen. Wenn der (oder du) den Job ordentlich macht habt ihr danach viele neue Freunde.

    - Mit dem Bühnenbauer, falls die Bühne zu klein ist um wenigstens 2 Stück Rollriser 2x2m für die Drums unterzubringen. Je ein 3x3m Anbau rechts und links mit einem stabilen, ordentlich befestigten Pavillon drauf kostet nicht die Welt und stört optisch in der Regel niemand. Eigene Treppen dafür (keine Bierkästen! Drummer mit gebrochenen Beinen haben oft erhebliche Timingprobleme...) nicht vergessen. Backline über eine Bühne zu tragen über die grade eine 8-köpfige Band tobt ist suboptimal.

    - Mit Kollegen/befreundeten Musikern/einer PA-Firma mit Interesse an Nachwuchsförderung (und ohne Interesse den Job selber zu machen..) zwecks preisgünstiger oder kostenloser zeitweiliger Überlassung eines Bühnenverteilsystems, diverser Mikrofonstative (gross *und* klein) und Mikrofone, bevorzugt der Typen "SM57", "Beta 52" und "e604". Ggf. musst du halt später mal einen (Helfer-/Lager-) Job für die für Umme machen oder ihnen einen anderen Gig zuschanzen bei dem es tatsächlich so etwas wie ein Budget gibt. Falls keiner in der Gegend eine ordentliche Bühnenunterverteilung mit 2er Passivsplit hat: Bau dir selber eine. LK37 oder notfalls Siemensleisten gibts günstig bei Ebay, leere 12er Stageboxgehäuse neu für einen Spottpreis beim grossen T. Wirst du öfter brauchen als du meinst.

  • Mehrere Pulte mit denselben Mikros

    • niggles
    • 18. April 2018 um 18:07

    gar nicht - hab ich ja weiter oben erwähnt dass das muss...

  • Mehrere Pulte mit denselben Mikros

    • niggles
    • 18. April 2018 um 17:16
    Zitat von Sethlein

    Es soll wirklich nur das Pult und dazugehörige Stagebox geswitcht werden. (Wir nutzen da Allen Heath Qu Serie mit AR Stagebox, der Act kommt mit einem Midas32R und zugehöriger Stagebox daher)

    Übrigens, was wollt ihr denn da "switchen"? Selbstverständlich gibt es zwei komplette Sätze Cat. - Leitungen (Main und Backup) für die Pulte. Einen für euer Qu, einen für den Main Act. Der will nämlich nicht erst zu Beginn des 15-minütigen Changeovers checken ob die Verbindung steht. Das macht er vorher. Dann kann er nämlich genau in der Sekunde nach dem Aufdocken der Subcores die ersten Bassdrumschläge an seinem Pult ankommen sehen und zum Arbeiten anfangen.

  • Mehrere Pulte mit denselben Mikros

    • niggles
    • 18. April 2018 um 15:51

    Ersetze "Monitorpult" durch "1x Cat.5- Leitung zusätzlich, Access Point neben der Bühne, Ipad." Gib dem Monitorer für die Shoutbox eine Funkstrecke mit direkt zugänglichem, mechanischem Mute-Schalter am Sender (also nix gutes von Sennheiser. XSW tut dagegen hervorragend...). Ansonsten ändert sich gar nix. "7 Acts" "Monitor von vorne" und "15 Minuten Umbau" schliessen sich in der Praxis gegenseitig aus. Nicht weil´s technisch unmöglich wäre, sondern weil du auf solchen Veranstaltungen mangels rechtzeitig anwesender Musiker niemals auch nur bei der Mehrzahl der Kapellen irgend so etwas wie einen richtigen Monitorcheck hin bekommen wirst.

    Der Monitorkollege wird dich trotzdem nächstes Jahr um ein echtes Pult anflehen. Mit Recht. Aber wenn der sich halbwegs mit dem FoHler versteht (*idee*: Beide zusammen buchen...) bist du immer noch relativ weit vom üblichen Stadtfestk(r)ampf mit 6 Wegen von vorn, wildem Gewinke auf und totalem Chaos hinter der Bühne entfernt.

    Edith sagt: *DU* glaubst *jetzt noch* dass ihr nur eine Backline habt. Bei 7 Bands. Das wird floppen. Mindestens einer bringt immer sein eigenes Drumkit mit. Keyboarder bestehen praktisch immer auf ihren eigenen Instrumenten. Unter insgesamt 4 Rollrisern (2 grosse, 2 kleine) wird das nix...

  • Mehrere Pulte mit denselben Mikros

    • niggles
    • 18. April 2018 um 15:38
    Zitat von Sethlein


    Dasselbe in anderer Richtung dann natürlich auch mit der PA und Monitoring. Habt ihr hier aus der Erfahrung raus "Best Practices" zu berichten?

    - Buch dir einen erfahrenen Monitormischer inkl. eigenem Pult (und wenn´s nur eine Qu32 oder X32 ist) mit Analogsplit. Oder stell ihm die Kiste hin von der er sagt dass er sie schnell und sicher bedienen kann.

    - Sei nett zu ihm (Versorgung mit Essen/Wasser/Kaffee/Bier etc. unbedingt sicher stellen), dann kümmert er sich auch mit ums Patching und die Frequenzkoordination. Dafür gehören übrigens *alle* eingesetzten Wireless-Empfänger zu ihm neben die Bühne, nicht an den FoH. Auch der des Moderators der kreuz und quer über den Platz hüpft.

    - Gewährleiste die Kommunikation. Shoutboxen an FoH und Bühne sind ein Muss und inzwischen dank CatCore und Konsorten auch ohne selber löten problemlos realisierbar. Funk und Intercom zusätzlich sind nice to have, wenn´s richtig zur Sache geht geht aber nix über ein Pärchen billige Aktivboxen mit Mic-Eingang und zwei Schaltermikros.

    - Denk an die Anderen. X32 & Co haben in der Praxis erhebliche Schwierigkeiten bei Cat.5/6/7-Datenleitungen die die theoretisch erlaubten 120m zu weit ausreizen. Nimm für die Gastcores maximal 70m - Leitungen und bring dem Veranstalter im Vorfeld schonend bei dass das u.U. bedeutet dass die Strecke mit den Yellow Jackets leider doch einmal quer über den historischen Marktplatz muss und nicht am Rand aussen rum gelegt werden kann. Und wer ganz schlau ist hat nicht nur ein paar Ethercon-Spookies dabei sondern auch ein paar ganz kurze UTP-Patches. M32-Besitzer wissen Bescheid...

    - (mehrere) Rollriser, Bühnenverteilung mit abdockbaren, bühnenseitig zweifach vorhandenen Substageboxen, doppelt vorhandene Mikrofonierung und Stativsatz: Klar, hast du. Oder? Und weil der Krempel häufig das ganze restliche Jahr nur rum steht und Menschen auch mal vergessen Bescheid zu sagen (oder den bekritzelten weissen Gaffastreifen auf der Kiste im Lager wegen allgemeiner Genervtheit kommentarlos entsorgen...) nimmst du vor dem Job mal einen Kabeltester in die Hand und piepst den ganzen Kram durch. Wackelkontakt auf der Abschirmung der 8er Stagebox A/1 hat spektakuläre Folgen wenn der Headliner statt des "Festivalbestecks" Beta52 sein eigenes SM91 in der BD liegen hat.=O

  • Line6 Funkstrecken

    • niggles
    • 8. April 2018 um 17:25
    Zitat von SSF

    zegi

    Und aufpassen das alle Line6 Geräte den gleichen Mode benutzen!

    Bei Bands auf die Gitarristen und Bassisten aufpassen!

    Das floppt in der Praxis. Die kommen seltenst auf den Trichter dir von sich aus zu sagen dass sie 2,4GHz-Funk verwenden, schliesslich hat ihnen der Händler ja vollmundig versprochen dass mit den Teilen alle Interferenzprobleme mit den doofen Technikfuzzis (oder dem Alleinunterhalter in der Nebenhalle...) Geschichte sind. Und wenn es da zu Problemen kommt lassen sich dich mit Sicherheit nicht an ihren Krempel ran. DU bist der Profi und wirst dich doch von so was nicht stören lassen...;)

    Das andere Problem sind die Massen (Hunderte bis Tausende) an unkontrolliert sendenden 2,4 GHz-Endgeräten (vulgo Smartphones) auf jedem Event mit Publikum unterhalb des Rentenalters. Die lösen schon beim kleinsten Anzeichen eines erreichbaren öffentlichen WLANs einen dermassenen Funksturm aus das du mit deinen 7 Strecken auf Dauer eigentlich keine Chance hast. Im Karneval grenzt wohl die Kombination aus vorgerücktem Publikumsalter und stark erhöhtem Alkoholpegel die "Facebook Live"-Quote ein, was dir natürlich entgegen kommt; bei einem "richtigen" Clubgig mit "Freifunk" o.ä. um die Ecke hast du da aber auf ISM HF-technisch genauso verloren wie beim von dir richtigerweise genannten Kongress-/Industriejob.

  • Vertragspassus Haftung bei Schäden - Veranstalter oder Dienstleister?

    • niggles
    • 2. April 2018 um 11:44
    Zitat von Daniel M.

    Allerdings sind Betriebs- und Berufshaftpflicht doch ganz verschiedene Dinge oder nicht?

    Berufshaftpflicht: für Einzelunternehmer ohne Angestellte, vulgo Freelancer.

    Betriebshaftpflicht: Deckt auch die Angestellten* eines (Einzel-) Unternehmers mit ab, ausserdem in gewissen Grenzen auch Schäden die nicht durch den Versicherungsnehmer persönlich sondern nur durch seine Unternehmereigenschaft bedingt sind (z.B. bestimmte Vermögensschäden).


    * Angestellt heisst hier tatsächlich voll- oder teilzeitangestellt, mit Arbeitsvertrag, Arbeitsanweisungen und allem was sonst noch so dazu gehört. NICHT Subunternehmer, "Kollege der mich vertritt", Leiharbeiter (die brauchen eine eigene Versicherung).

  • Geht man ins Pult besser mit XLR oder Klinke ein…

    • niggles
    • 1. April 2018 um 21:56

    Wenn die TC-Kiste am Ausgang nicht explizit 48V-fest ist leg dem Teil halt einen Neutrik ZNPKL und ein kurzes XLR-Patchkabel bei. Spätestens wenn du mal auf einer Bühne mit Fremdtechnik stehst ist auf XLR-Anschlüssen grundsätzlich immer mit P48 zu rechnen.

  • Vertragspassus Haftung bei Schäden - Veranstalter oder Dienstleister?

    • niggles
    • 1. April 2018 um 15:38
    Zitat von pfeiffe

    PS: Eine Betriebshaftpflichtversicherung habe ich nicht abgeschlossen.

    Eine Berufshaftpflichtversicherung hast du aber schon, oder? Ohne diese gehst du ein unkalkulierbares Risiko ein wenn du als Subunternehmer tätig wirst. Für Schäden die du Dritten zufügst (Case rollt dir von der Bühne und verletzt einen Helfer der davor steht etc...) zahlt weder die Betriebshaftpflicht-Versicherung des Materialeigentümers noch die Veranstalterhaftpflichtversicherung.

  • EIngangspegel für InEar Monitoring Funkstrecken

    • niggles
    • 1. April 2018 um 12:35
    Zitat von wora

    ähem... wieso soll ich denn einen limiter setzen, wenn ich meinen ausgang zur erzeugung von genügend inputpegel im musiker-InEar ohnehin schon komplett ausfahren muss? ;)

    eine ordentliche analoge IEM-Strecke (sagen wir mal PSM600) mit angepassten, dichten Ohrhörern und deaktiviertem internen Limiter ist bei voll aufgerissenem Beltpack und Vollaussteuerung am Sender so laut dass die 135 dB überschritten werden bei denen es sofort zu Gehörschäden kommt. Daher setzt man im Pultausgang einen schnellen Brickwall-Limiter der bei "Unfällen" wie versehentlich rausgezogenen Gitarrenkabeln oder umgekippten Mikros die direkt auf dem Monitor landen das schlimmste verhindern soll. So weit so gut.

    Jetzt bauen aber leider die IEM-Hersteller einen internen Limiter ein. Einerseits um gesetzlichen Vorgaben zu genügen (Produkthaftung...), andererseits weil die Kunden es so wollen. Die Einsatzschwelle dieses Limiters ist in den meisten Fällen so niedrig dass die Strecke am Sender bis kurz vor der Kotzgrenze ausgefahren werden muss damit am Empfänger so was wie verwertbarer Pegel ankommt. Dass dieses Signal dann nur so laut wirkt weil es vom Limiter kaputtgeprügelt wurde wissen die meisten Musiker gar nicht; und die die es wissen und/oder bewusst den Limiter drin lassen nehmen eben den besch...enen Sound in Kauf für die trügerische Sicherheit dass ihren Ohren nichts passieren kann.?(

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