Vielleicht könnte man an dieser Stelle mal einsehen dass die DMX-Implementierung der Soundcraft Si offenbar von Leuten programmiert wurde die in den letzten 20 Jahren keine moderne Lichtanlage mehr von nahem gesehen haben...
Das Konzept funktioniert nämlich wunderbar wenn a) nur konventionelles Licht vorhanden ist und dieses b) an einer Pinmatrix oder einem 1mm-Steckfeld zwischen Demux und Dimmern von Hand frei patchbar ist.
Im Jahr 2018 floppt das. Selbst in unserem relativ kleinen Saal (380 pax Theaterbestuhlung) hat die fest installierte Minimalstausstattung (Saallicht, ein paar Schaltkanäle und 6 Dimmerversätze für die Bühne) bereits 24 Kanäle. Mit nur ein bisschen Kosmetik (2-3 Gruppen LED-Uplights, 6 zusätzliche Dimmerkanäle für Blinder, Logo-Profiler, Rampenlicht...) knackt das Setup bereits die 48 Kanal-Grenze vieler Billigpulte. Da wäre selbst mit dem Performer 3 nicht mehr viel zu reissen.
Leg dir ein ausreichend flexibles Lichtpult zu. Keinen Scene Setter (unsauberes DMX-Signal) oder 12/2er LC (zu wenig Kanäle) und auch kein Cuety (Live-Eingriff unmöglich weil er beim Presetprogrammieren alle anderen Kanäle schwarz schaltet). Wichtig ist dass das Pult die Möglichkeit besitzt bestimmte Control-Kanäle unabhängig vom jeweiligen Submaster auf einem festen Wert zu halten. Ansonsten hast du bei LED-Beleuchtung relativ schnell verloren.
Geeignete Geräte sind z.B. das Strand 200 Plus in der 12/24 Version (da kann man ggf. vorhandenes LED-Gezumpel zusätzlich zu 48 einzeln patchbaren Dimmerkanälen anlegen) oder aber eine Ipad-Lösung (Luminair, AirDMX).