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Beiträge von niggles

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • niggles
    • 7. Oktober 2014 um 08:06
    Zitat von "Reini"

    hab heute mit einem QU-16 Nutzer gesprochen,
    er konnte dieses Problem nicht bestätigen


    Aha, das ist interessant. Wann hat denn der das Pult gekauft? Seriennummer? Wurde es nachträglich "modifiziert"?


    Zitat

    nix für ungut, doch so langsam entpuppst du dich wirklich zum masternörgler in sachen A&H. bist du wirklich sicher, dass du nicht mal den anbieter wechseln möchtest?

    Das Pult ist in diesem Segment derzeit konkurrenzlos, u.a. weil die Effekte besser klingen als bei den Mitbewerbern und die Oberfläche wesentlich übersichtlicher ist als bei der Soundcraft Ex.

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • niggles
    • 6. Oktober 2014 um 13:16
    Zitat von "treibsand"

    Pfusch oder Startschwierigkeiten hat wohl jedes zweite Produkt


    Das sind zumindest bei am Markt anerkannten Geräten zu 90% Softwarefehler die der Endbenutzer (der ja selten identisch mit dem Eigentümer ist...) notfalls per Update auf der Baustelle selbst schnell beheben kann.
    Echte Hardwarefehler wie hier sind wesentlich problematischer. Vor allem da sie in der Regel nur oberflächliche Symptome grundlegender Schlampereien bei Stromversorgung und Masseführung sind.

    Zitat von "treibsand"

    Wenn du z.B. bei einer aussergewöhnlichen Situation (12 stromfressende Kondenser/8 DI (davon einige mit Signalcombinern)) Probleme hast, dann muss der Entwickler mal auf die Suche gehen. :wink:


    Das Problem tritt bereits auf wenn du ein einzelnes, einsames ME36 anstöpselst.

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • niggles
    • 6. Oktober 2014 um 08:39
    Zitat von "wora"


    kollege treibsand hat die einwandfreie funktion für seinen Qu24 ja z.b. bestätigt.
    und da ansonsten keine meldungen von usern zu diesem thema kommen, dürfte diese sachlage somit erstmal geklärt sein.


    Offenbar betrifft das Problem nur das Qu16. Dort ist es aber Realität. Die Tatsache dass es eine vom Hersteller empfohlene Modifikation dafür gibt entspricht bei der kurzen Zeit seit der Markteinführung einem versteckten Produktrückruf. Das sind keine "Montagsgeräte", da wurde ziemlich offensichtlich bei der Produktentwicklung gepfuscht.

    Zitat

    aha, das beliebte "damals" ist also wieder mal dabei.
    bei Allen&Heath ist man mittlerweile aber auch viele jahre und tausende geräte schlauer, ich denke nicht das der hersteller so einen fehler nochmal wiederholen würde.


    Das es sich beim Qu16 um nichts anderes als einen digitalen WZ16.8 handelt zeigt schon ein Blick auf die Rückseite. Da hat sich am Gehäuserahmen nicht so wahnsinnig viel getan, inklusive der Position der Eingangsanschlüsse und dem seit gefühlten Ewigkeiten gleichen, unpraktisch exponierten schwarzen Netzdruckschalter. Leider scheint man dort also doch nicht immer aus der Vergangenheit zu lernen (oder es wurde einfach aus Zeitdruck auf vorhandene Platinenlayouts zurückgegriffen...)

  • Feuerlöscher-Attake, Gefahr für Equipment?!?

    • niggles
    • 2. Oktober 2014 um 15:43
    Zitat von "thomas seewald"


    Was ich überhaupt nicht verstehe ist die Argumentation mit der Gasflasche. Wenn das Feuer so stark ist, dass ich an das Ventil nicht mehr herankomme, lass doch die Flasche brennen. Der Löschversuch würde doch nur die Flamme löschen, aber nicht das Austreten des Gases verhindern. Somit entstünde doch gerade durch das Löschen eine Explosionsgefahr (oder auch ganz simple Vergiftungsgefahr). Wenn, dann muss man direkt nach dem Löschen das Ventil schließen können. Kann man sehen, ob das Ventil noch zu schließen ist ? Das Risiko wäre mir zu groß.


    Der typische Catering-Gasbrand sieht so aus: Hockerkocher, Dreiröhrengrills und diverse weitere Brandlast (elektrische Friteusen, Servietten...) auf Tischen, 11kg-Flaschen an 1m Schlauch darunter. Wenn's schnell gehen muss beim Flaschenwechsel bleibt schon mal die Verschraubung auf der Hochdruckseite halb lose, das Zischen beim Aufdrehen hört im Festzeltkrach eh kein Mensch und die Streichhölzer von 2 oder 3 erfolglosen Zündversuchen fliegen noch brennend auf den Bod... *fwuusch*. Plötzlich steht da eine 2m lange Stichflamme im Raum die den Zugang zum Ventil blockiert. Wenn ich jetzt nicht schnell reagiere und die Flamme ersticke ohne mich selbst zu gefährden brennt innerhalb kürzester Zeit der ganze Stand. Dafür braucht's einen effektiven, unkompliziert zu bedienenden Klasse C-Löscher, egal welches Löschmittel der hat.
    Ähnlich verheerend ist Brennspiritus. Wird ja inzwischen aus guten Gründen kaum mehr eingesetzt, aber eine beim Auffüllen der Rechaudbrenner umgekippte 1L-Flasche ohne Auslaufsicherung hatte in Kombination mit Papiertischdecken mächtig Bums...
    Im übrigen bin ich sehr wohl der Meinung dass Pulverlöscher nach Möglichkeit vermieden werden sollten weil die Kollateralschäden bei der Bekämpfung von Entstehungsbränden in geschlossenen Räumen einfach unverhältnismässig hoch sind. In der Praxis werden wir die Dinger aber leider erst los wenn die Alternativen (Gel, Schaum) in der Anschaffung und vor allem in der Wartung kostengünstiger werden als das bewährte ABC-Pulver.

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • niggles
    • 2. Oktober 2014 um 13:56
    Zitat von "bipsch"

    Guten Morgen zusammen, hier ein kurzer Zwischenberich:

    Mein QU geht nach erfolgtem Telefonat mit dem SERVICE (übrigens wirklich freundlich :D ) mit folgenden Reklamationen zur Reparatur:
    Fehlverhalten Vorverstärker ( Rauschen / Gain ) und dem Knacken beim An-/Abstöpseln eines gemuteten Kanals. :wink:

    marcoboy: wenn gemutet, dann gemutet. Dann darf nix mehr durchkommen. Bei offenen Kanälen passiert es, klar.


    Technisch und sogar Softwaretechnisch wäre bei den Pulten der geringste Aufwand um die Spannungsversorgungen und Wandler der Vorverstärker
    durch Dämpfungsglieder zu modifizieren bzw. mit einem Kniff die Mutefunktion mit einer Dämpfung des Vorverstärkers verknüpfen.


    Bei den WZ's war damals die Masseführung falsch geplant. Verschärft wurde das Problem noch durch das Fehlen einer Anstiegszeitbegrenzung für die 48V-Versorgung. Da hat's bei entsprechend Gain sogar mit dynamischen Mikros ordentlich gerummst wenn einer bei gemutetem Kanal versehentlich den kleinen roten Schalter erwischte...

  • Gain Sharing oder Compensation nicht möglich 2014

    • niggles
    • 2. Oktober 2014 um 13:37
    Zitat von "Mister.Lange"

    Die Beschreibung auf der Riedel Homepage klingt jetzt auch nicht anders als die von Yamaha...


    Der entscheidende Unterschied ist der Ort an dem das Gain Tracking ausgeführt wird. Yamaha setzt dafür den internen Trim der Pulte ein, Rocknet arbeitet komplett extern und damit unabhängig von der Szenenverwaltung. Damit verhält es sich gegenüber den Pulten völlig transparent - der auf "Slave" arbeitende Mischer bekommt gar nicht mit dass seine HA-Steuerbefehle keine physisch vorhandenen Gains beeinflussen sondern nur den Karten in *seinem* Pult einen digitalen Korrekturwert vorgeben.
    Das funktioniert grundsätzlich, hat aber auch ein paar Nachteile:

    - Extreme Gainunterschiede zwischen Master und Slave führen zu Rauschen und digitalen Artefakten bei den Slaves. Insbesondere im 48kHz/16 Bit-Betrieb fressen die RN-Karten gnadenlos in den Footroom runter wenn der Slave den Kanal "heiss" fahren will und der Master genau das Gegenteil tut.

    - Dadurch dass das Masterpult direkt auf die Stagebox-Gains zugreift sind Szenenwechsel und ständige Gainschraubereien an diesem Pult u.U. im ganzen System zu hören weil die digitale Korrektur halt doch nicht völlig latenzfrei ist. Die Höllenkombi für diesen Fall ist Recordingmobil als Masterpult und ein komplexes IEM-Setup.

    - Fremde Pultfiles einzupflegen ist mit erheblichem Mehraufwand verbunden weil das komplette I/O-Routing auf die Slots umgebogen werden muss und zusätzlich teilweise die Gains nicht mehr stimmen da die RN-Stageboxen eben doch keine 100%-Emulationen der Yamaha-Preamps sind. Richtig lästig wird's wenn das File auf einer ES erstellt wurde und/oder die Firmwareversionen leicht unterschiedlich sind. Auch in RN realisierte Tielines und ähnliche Spässe müssen zeitraubend von Hand mit eingebaut werden.

    - RN ist ein proprietäres Netzwerk mit Bus/Ringstruktur das nicht über konventionelle Netzwerkhardware multiplexed und gemanaged werden kann. Dem System im laufenden Betrieb Pulte hinzuzufügen (z.B. Recording, Ü-Wagen) ist umständlich und riskant. Das Mindeste ist ein Systemrefresh während dem die Gains vom Pult aus für einen kurzen Moment nicht bedienbar sind. Ausserdem muss dazu der Ring unterbrochen werden - in diesem Moment gibt es keine Ausfallsicherheit mehr. Riedel empfiehlt für solche Anwendungen Mediornet, aber das ist noch mal eine ganz andere Preisliga...

    - last but not least: Yamaha will RN nicht. Riedel weigert sich das System auch für andere Hersteller zu öffnen weil sie ihren Hauptmarkt im Broadcast- und Festinstallationsbereich sehen und Yamaha will nicht von einem global gesehen relativ kleinen Fremdhersteller abhängig sein.

  • Gain Sharing oder Compensation nicht möglich 2014

    • niggles
    • 1. Oktober 2014 um 22:31
    Zitat von "Mister.Lange"

    Das beantwortet nicht meine Frage


    Rocknet. Reicht das als Antwort?...

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • niggles
    • 30. September 2014 um 17:59
    Zitat von "a.wild"

    Hallo zusammen,

    hab den Thread verfolgt und gestern abend beim Einsatz meines QU16 drauf geachtet. Ich hatte im Einsatz Sennheiser 2000 Funken sowie 965 am Kabel mit Phantom.
    Ich hatte keine Probleme mit einschalten der Phantompower, kann das so nicht bestätigen. Einschaltploppen nur am Kanal direkt, im gemuteten Zustand nirgends zu hören.


    Es kracht beim Einstecken des Mikrofonkabels mit angeschlossenem Mikrofon und eingeschalteter Phantomspeisung. Auf gemuteten Kanälen und teilweise auch auf den nicht gemuteten Nachbarn. Und zwar laut. Mag sein dass man das laut Anleitung nicht tun soll, aber es ist gängige Praxis auf vielen Live-Baustellen. Und andere
    Pulthersteller bekommen es auch hin das dieser Vorgang komplett geräuschlos abläuft.

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • niggles
    • 30. September 2014 um 00:22
    Zitat von "bemi"


    Riesen Problem, bisher nur am Qu16 aufgefallen, am Qu24 noch nicht probiert und nicht weiter nachvollzogen wo das Signal durchkommt: wenn man ein Condensermikro am gemuteten Kanal einstöpselt kracht es. Sehr dumm, wenn man wärend der Anmoderation bzw. Überbrückungsmoderation auf der Bühne schnell umbaut und stöpseln muss ...


    Kann ich bestätigen. Es kracht übrigens nicht nur im betroffenen Kanal sondern auch bei den rechten und linken Nachbarn und dort auch auf den Monitorwegen. Das macht in dieser Form ein ansonsten echt gelungenes Pult Stadtfest-, Karnevals- und Festzeltuntauglich. Das Problem hatten damals auch schon die ersten 1,5 WZ-Serien - A&H, was soll das? Schmeisst bitte endlich die Pfeife raus die offenbar seit 20 Jahren bei euch die Stromversorgungen entwirft und stellt jemand ein der das drauf hat!

  • Feuerlöscher-Attake, Gefahr für Equipment?!?

    • niggles
    • 24. September 2014 um 21:05
    Zitat

    Die Brandklasse C, also Gasbrände, können nicht gelöscht werden. Das geht nur mit Pulver. Bei einem Gasbrand ist es aber sowieso angeraten, das Gas einfach abzustellen. Wenn die Flamme gelöscht wird, das Gas aber weiterhin ausströmt, entsteht sonst sofort Explosionsgefahr!

    Quelle: Gloria Feuerschutz[/quote]

    So weit die Theorie. In der Praxis kommst du bei einer brennenden Gasflasche gar nicht an das Ventil zum Abstellen ran... Das wissen auch Feuerwehren und Versicherer und bestehen daher auf Löschern die auch die Klasse C mit abdecken.

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 8. September 2014 um 18:57
    Zitat von "billbo"

    Wenn's 'ne 50m Leitung ist stört's schon ein bisschen :D
    Und ja, bei XLRs mit rückwärtiger Zentralverschraubungs - Zugentlastung kann man diese auch losschrauben und das Innenleben aus dem Gehäuse ziehen.


    :twisted: Könnte das evtl. ein Anlass sein sich endlich von den letzten Resten altehrwürdiger Switchcraft- und ITT-Cannon-Steckverbinder zu trennen...? Weiss schon, die waren mal teuer...

  • Seemless Switcher TV-One 8210 sporadisch aussetzendes Bild

    • niggles
    • 28. August 2014 um 13:25
    Zitat von "Marian Humann"

    Hatten eben einen Vertreter von AW hier und konnten uns einige Produkte anschauen.


    Überfrachtet fand ich es nicht, ich mag aber auch Hardwaretasten lieber im Vergleich zu Untermenus etc.
    Die Software für die Midra benötigt Adobe Air. Die für die LiveCore Serie Flash. Letztere läuft dann im Browser, erstere als eigenständiges Programm. Aussehen tun beide gleich.


    ...und beides ist Mist. HTML5 beinhaltet alles was man zur Programmierung einer derart simplen Oberfläche braucht und ist im Gegensatz zu den ganzen Adobe-Aufsätzen wirklich plattformunabhängig.

    Zitat


    ShotBox geht seit neustem :)


    Kein Problem heute beim Test, 2 Geräte haben das Anstandslos gemeistert.


    Aha, hat das Gemopper von mir und einigen Kollegen beim Vertrieb doch was genutzt :D Beides waren echt nervige Probleme...

  • D&B Q - warum verkaufen zur Zeit so viele ihr Material?

    • niggles
    • 28. August 2014 um 08:46
    Zitat von "wora"

    by the way: was ist denn jetzt aus der V-serie geworden?
    davon hört man ja gar nix mehr.

    Hatte ich im Münchner Raum jetzt schon ein paar Mal. Etwas unhandliche Grösse, gewohnt frickeliges Rigging mit Haken und Sporn und für meinen Geschmack viel zu vielen drehbaren Einzelteilen. Anders als Q leider nicht mehr einmanntauglich (was immer ein Argument für die Kühe war...). Aber: Endlich mal wieder ein mittelgrosses d&b-System mit Druck und Definition auch auf Entfernung! Der batzweiche Halbrundstrahler-Matsch der Kuh mag ja einer ganzen Generation von Mischazubis das Leben auf Firmenfeiern und Stadtfesten erleichtert haben, aber Rock'n'Roll war das nie...

  • Lagerhaltung in der Praxis - der Gitterboxen-Thread

    • niggles
    • 26. August 2014 um 13:46
    Zitat von "ewok"


    im Bauhaus gibt es graue 30x40 und 60x40 Kisten in geschlossen und gelocht mit ordentlichen Versteifungen und bei Bedarf mit Deckel. Die sind eine gute Ecke stabiler als die normalerweise im Baumarkt angebotenen Kisten.

    Hier in diesem archivierten Prospekt links oben zu sehen: http://www.aktuelleangebote.eu/al/488-bauhaus…8-seite-19.html

    Die regulären Preise sind so weit ich mich erinnere auch ohne Aktion die selben wie im Prospekt; eventuell auch 1,- teurer.

    Die Dinger haben ein paar lästige Nachteile die die Praxistauglichkeit etwas einschränken:
    - Es ist nicht möglich die Deckel unverlierbar zu machen. Bei Utz gibt's dafür kleine Metallklammern, Auer hat Scharniere zum Aufklipsen.
    - Die Deckel sind mWn nicht abschliess-/versiegelbar.
    - Es gibt keine Variante mit Koffergriff; das wäre für Adapterkisten und ähnliche Sachen die beim Aufbau ständig "wandern" enorm praktisch.
    - Die grösseren Kisten haben immer Grifflöcher an den Seiten. Da kann man den Stapel nicht auch mal beim Ausladen noch ne halbe Stunde im Regen stehen lassen...

  • Seemless Switcher TV-One 8210 sporadisch aussetzendes Bild

    • niggles
    • 26. August 2014 um 12:53
    Zitat von "Marian Humann"

    Ein halbes Jahr ist ins Land gezogen, eine Endlösung noch nicht in Sicht.

    Hat jemand ganz praktische Erfahrungen wie die aktuellen Produkte von Analog Way (Speziell die Midra Plattform) sich im Alltag schlagen? Weiß jemand etwas negatives zu berichten? Ausfälle, Inkompatibilitäten zu bestimmten Geräten etc.?


    Als "Universalswitcher" zu gebrauchen ist nur der Pulse2 (PLS350), die anderen Geräte der Reihe sind zu eingeschränkt in ihren Möglichkeiten. Die Bedienung ist nach wie vor eine ziemliche Zumutung; die Geräteoberfläche ist völlig überfrachtet mit Funktionen die eigentlich in Menüs gehören, dafür fehlen Direktzugriffstasten für die 8 MM's die direkt in der Hardware gespeichert werden können. Die Remotesoftware (RCS2) basiert auf Flash (!) und verlangt die Installation eines mEn völlig unnötigen Adobe-Marketingtools namens AIR um schlussendlich in einem Webbrowser (!) zu laufen. WTF...?!
    Ausserdem gibt es weder eine iOS App zur Steuerung (nur Android und nur auf Tablets lauffähig) noch Unterstützung für die hauseigene Shot Box. "Blind" (d.h. nur mit Blick auf den Multiscreener und einem gelegentlichen Seitenblick aufs RCS welcher MM denn nun anliegt) drücken lässt sich die Kiste in der Praxis nicht; Man muss immer zwischendurch auf die Frontplatte schauen oder mit der Maus im RCS hantieren und da auch abdrücken weil es nicht mal einen Tastaturshortcut für die "Take"-Taste gibt. Arrrghh! Und um noch mal so richtig einen drauf zu setzen hat auch die dazu gehörende, richtig teure Hardwarefernbedienung nur 4 (!) Preset-Tasten...
    Der Multiscreener hat trotz der versprochenen vielen Layer nicht genug Ressourcen um ein echtes Previewbild mit den Livesignalen aller aktiven Layer gleichzeitig anzuzeigen. Die HDMI/DVI/DP-Eingänge werden von Windowsrechnern bei Auflösungen oberhalb von 1600x900 grundsätzlich mit Underscan beschickt (Windows-Bug?). Wenn sich der Underscan im Grafikkartentreiber nicht abschalten lässt muss man jedes Mal beim Presetprogrammieren manuell aufzoomen und verschenkt so wertvolle Auflösung.
    Nicht wirklich negativ (der Hersteller kann da ja nix für...) aber in der Planung auf jeden Fall zu beachten: Die MIDRA-Plattform ist zu 100% HDCP compliant. Wenn Rechner direkt digital angeschlossen werden die das CP-Flag immer setzen (v.a. MacBooks) können die 3G-Ausgänge nicht benutzt werden und auch alte, nicht HDCP-fähige DVI-Glasfaserstrecken bleiben dunkel bzw. hellgrau. Also entweder komplett alles HDCP compliant bauen oder die entsprechenden Quellen über DVI Detective o.ä. anschliessen und im Switcher HDCP deaktivieren.
    Fazit: Die grosse Serie (LiveCore) ist inzwischen ganz o.k. und mit gewissen Einschränkungen (die Schaltzeit ist einfach zu lang, bei Zweikamerabetrieb brauchts eigentlich trotz genug Eingängen einen externen HDSDI-Mischer; den nervigen Underscan-Bug gibts auch da, und die DVI-Ausgänge sind noch immer nicht hotplug-fähig...) auch ohne eigenen Hardwarecontroller eine ernsthafte Konkurrenz zu kleinen und mittleren Encore- und Spyder- Setups geworden. MIDRA ist noch Baustelle... :?

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 25. August 2014 um 18:01
    Zitat von "theHELL"


    Apropos...
    IDN: Steckernetzteile von Konsumer- als auch "Profi"Geräten.
    Kann mir schnell jemand einen Tipp für eine "amtliche" (brauchbar verarbeitet, mit Gummizuleitung und fest sitzendem Gummistecker) Dreierverteilung geben, in die man auch Steckernetzteile einstecken kann? Habe mir beim klassischen Triblock bisher damit beholfen den Deckel abzumachen... kommt bei Freiluft VAs nicht so richtig geil :(


    Gibts nicht - das sind verschiedene Welten die durchaus auch mal dazu führen können dass ansonsten hervorragend funktionierende Geräte auf der "no-go"-Liste professionell arbeitender Firmen landen. Ein Beispiel sind die lüfterlosen 8-Port Switches von HP.
    Wenn es unbedingt dieses eine Gerät sein muss gibt's verschiedene Möglichkeiten das Problem in den Griff zu bekommen:
    - Gleichstrom-Fernspeisung per PoE oder Kupferadern im OpticalCon-Kabel. Sehr elegant aber nur für bestimmte Geräte (Glasfaserempfänger, Access Points, ODE's) anwendbar.
    - Bei 19"-Geräten Standard: Dreierdose im Case angeklebt bzw. geklettet. Sollte nach Möglichkeit keinen Winkelstecker haben, selbst die halten in manchen Gummiverteilern nicht vernünftig.
    - Oft ist es auch möglich das mitgelieferte Steckernetzteil gegen ein Tischnetzteil mit IEC- oder 8er-Anschluss auszutauschen. Die allermeisten Geräte laufen heutzutage eh stumpf mit 5 oder 12 Volt.
    - Trick für "jetzt, sofort, auf die Stelle und oben im Rig bei bestehender Verkabelung": Adapter von Schuko auf T13 (Schweiz). Passt nur für Eurostecker, das haben inzwischen aber eh 95% aller Wandwarzen.

    Meiner Meinung nach sollten sich vor allem die Hersteller von Steckernetzteilen mal ein Beispiel an Apple nehmen - da können *alle* Steckernetzteile mit Ausnahme des ganz kleinen für's iPhone (das problemlos in Gummidosen hält) optional mit Anschlusskabeln versehen werden. :?

  • Lagerhaltung in der Praxis - der Gitterboxen-Thread

    • niggles
    • 22. August 2014 um 10:20
    Zitat von "ThomasL"

    Welche Kunststoffkisten werden denn so benutzt? Gibt's im Format 60x40x20 überhaupt Preis-/Leistungsmäßig eine Alternative zu den Kisten von Auer?


    Die Schweizer nutzen gern die schlichten, leichten RAKO-Produkte von Utz. Die produzieren u.a. in Deutschland und vertreiben mWn inzwischen auch direkt aus Schüttorf.

  • Lagerhaltung in der Praxis - der Gitterboxen-Thread

    • niggles
    • 20. August 2014 um 20:20
    Zitat von "skyper"


    Stapelrahmen mag ich persönlich nicht, auch wenn das Verhältnis Volumen/Preis der Oberknaller ist.
    Kannman nichtx richtig draufstellen, Ecken ständig verbogen,
    bescheuertes Format als Leergut.


    Die SBB-Version (nicht zusammenlegbar, richtig dickes Holz und Ecken aus 4mm Vollstahl) ist mit den dazu passenden Bretterdeckeln problemlos bis "Trailer voll"-Höhe stapelbar. Man sollte sich dann allerdings die Mühe machen den untersten Rahmen per Umreifungsgerät oder Spanngurt auf der Palette zu befestigen. Ansonsten folgt der 1,20m hohe Stapel CEE63 gern mal der Fliehkraft nach aussen wenn der Staplerkollege einen eher mediterranen Fahrstil pflegt.

    Zitat

    Kuntstoffkisten palettiert - jein.
    Finde ich lästig zum kontrollieren (oder durchsuchen) - man muss selber jede Kiste einmal runter-
    und wieder auf den Stapel draufheben. Bei einem Case klappt man nur den Deckel auf,
    und lässt erst die Hands im Laster stapeln.
    Ladungssicherung ist auch ein bisschen heikel - der gemeine Trucker schmeißt den Gurt einmal quer drüber
    und wundert sich warum er den nicht richtig straff gezogen bekommt...
    Wie von Niggles schon angemerkt sind passende Einsätze aber perfekt um die Vollständigkeit zu kontrollieren,
    bzw. um Verluste durch versehentlich "irgendwo mit reingeschmissen" zu vermeiden.
    Wenn da eine Lücke im Einsatz klafft schaut man vielleicht doch nochmal nach
    wo das Steckernetzteil oder das letzte Antennenpaddel vergessen wurden.

    Alles anzeigen

    Ja, ich weiss, da gibt's so eine nicht ganz kleine Firma ausserhalb der EU die mal versucht hat das in aller Konsequenz incl. Lakakisten, Trusshülsenkisten und Schäkelkisten durchzuziehen. Das ist natürlich Unfug (obwohl ich "Powertainer" für ein ziemlich gelungenes Produkt halte). Für den ganzen AV-Kleinkram der sonst in Koffern transportiert wird die leer das dreifache des Inhalts wiegen (oder sich wie z.B. die Peli-Teile im Truck nicht vernünftig handeln lassen und deswegen praktisch immer in Packkisten kommen) find' ichs aber ziemlich gut; es gibt ja für Sprinterjobs auch noch die Rollenrahmen...

  • Lagerhaltung in der Praxis - der Gitterboxen-Thread

    • niggles
    • 20. August 2014 um 16:26
    Zitat von "treibsand"


    Eine überladene Transflex zieht man noch mit 6 Leuten über den Acker


    Mit ziehen ist da zumindest wenn Regen ins Spiel kommt nicht mehr viel - da ist tragen angesagt. Und wenn die Kiste am Ziel ist muss die Hälfte der Beteiligten plötzlich ganz dringend wo anders hin... :D

    Zitat


    - eine GiBo entlädst du erstmal bei sandigem untergrund und dann schleppt man sie zu viert aus dem Weg.

    Die Vor-Ort-Logistik mancher Firmen ist leider so desolat, dass GiBos - auch aufgrund Mancher Festival Bühnen-/Ladesituationen elendig oft bewegt werden müssen und das eben mit einem Manitou (was gerade irgendwo anders genutzt wird), weil ein Hubwagen im Sand nicht hubt.

    Ganz ehrlich: Das kann man vorher wissen. Und sich für ein paar Euro fünfzig vor Ort nen Radlader oder Trecker mit Fronthydraulik und Gabeln mieten. Der im übrigen auch problemlos 250 Kilo-Transen vom Laster zur Bühne und zurück bewegt wenn die Traktion des überladenen Band-7,5-Tonners endgültig nicht mehr reicht. Gibt's auch im tiefsten Osten und Norden. Wer das nicht in den Griff bekommt wird seine Festivals halt irgendwann nur noch mit AÜG-Hands die noch nie ein Laka in der Hand hatten und stockbesoffenen Freiwilligen durchführen. Sorry, da fehlt mir jedes Mitleid...

  • Lagerhaltung in der Praxis - der Gitterboxen-Thread

    • niggles
    • 20. August 2014 um 14:37
    Zitat von "yamaha4711"

    Wir haben dafür Cases mit Schubfächern, teilweise auch auf Rollen in der unteren Sektion, in welchen eben Leitungen verschwinden und auch darin bleiben. Bei normalen Jobs wandert die ganze Kiste auf den LKW, bei kleineren Geschichten werden entsprechend kleine Cases oder Alukisten gepackt.

    Letztendlich ist es das Ordnungsprinzip Box in the Box in the Box in the Box.
    Gleiches zu gleichem und doch getrennt.


    Bei der Verpackung in Auer/Utz-Kisten fällt schon mal die oberste Ordnungsebene weg - entweder die Kisten mit den Geräten drin wandern auf Rollrahmen oder sie werden bei grösseren Mengen direkt palettiert.
    Ein weiterer Vorteil dieses Systems ist es dass im Lager keine Einzelgeräte+Zubehör mehr gepackt werden müssen sondern nur noch Verpackungseinheiten. Also nicht 2 Nodes und 3 Trussbomben *plus* die passenden Netzkabel und Safeties in Schubladen packen sondern einfach nur 5 Plastikkisten aus dem Regal ziehen und übereinander stapeln.

    Zitat

    Vorteil der Cases ist ganz klar: Ich benötige keinen Hubwagen oder anderweitiges Flurförderfahrzeug.


    Ab 12-Tonner aufwärts (und dazu passender Anlieferung...) ist das heutzutage in der Regel kein Problem mehr. Dafür spart gezielt eingesetzte Palettierung erheblich Zeit vor allem beim Einladen nach dem Job. Man muss dass dann allerdings auch konsequent durchziehen und wirklich alles so (ver-)packen dass es keine losen "Hand Racks" und ähnlichen Kleinscheiss mehr gibt. Stichwort 19"-Modulsysteme.

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