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Beiträge von niggles

  • Lagerhaltung in der Praxis - der Gitterboxen-Thread

    • niggles
    • 20. August 2014 um 14:05

    Gitterboxen sind gut und praktisch für wirklich grobes Zeug wie grössere Mengen CEE-Kabel, Stahl oder Podestfüsse. Etwas kleinteiliger, flexibler und auch materialschonender sind die Schweizer SBB-Palettrahmen mit 40cm Modulhöhe und ggf. Deckel.
    Ansonsten bin ich der Meinung dass in DE gerade im AV-Bereich viel zu viel leichtes nicht-19"-Material (Nodes, Trusssplitter, Subsnakes, Adapter, Netzwerkkrempel, Notebooks, kleine Monitore, Bedienteile von kleinen Videoswitchern, kleine Tonpulte, Simultansprechstellen, Einzeldimmer...) umständlich und teuer gecased oder in Peli-Koffer gestopft wird das eigentlich besser in flachen Auer/Utz-Kisten mit gefrästen Schaumeinsätzen und passenden Deckeln untergebracht wäre. Die kann man nämlich mit dem entsprechenden Zubehör (Spanngurt, Umreifungsgerät, Stretchfolie) entweder gesammelt palettieren oder mit 40x60er Rollenuntersetzern zu hotelküchenfähigen Türmchen zusammenbauen. Beides setzt dem leidigen Thema "Truck-Tetris" Grenzen...

  • Yamaha MY8-AE96 ( S ) als "digitale Sammelschiene"

    • niggles
    • 20. August 2014 um 13:38
    Zitat von "guma"

    Danke, das ist doch mal ne konkrete Ansage. Für mich ist damit das Thema "Nadelöhr" geklärt.

    Es gibt in KA einen Kollegen mit einer extensiven Erfahrung "Nutzung der Studioreihe 01V, DM1000, DM2000" im live Breich" über den vollständigen Produktzyklus mit wahrscheinlich > 1000 Einsatztagen, in denen die Pulte viel Zeit in Freilichttheatern unter ungünstigen Klimabedingungen verbracht haben. Den werde ich bei Gelegenheit auch mal dazu befragen. :wink:


    Ergänzend dazu (nicht widersprechend...) meine Erfahrungen: Bei den konvektionsgekühlten 01V96 und DM1000 (dessen zierliches Netzteilkühlkörperchen eigentlich immer zu heiss zum Anfassen ist weil es unter zentimeterdicken Lagen Kabel im Doghouse begraben liegt) werden nach mehrjährigem Vermietbetrieb die Netzteile immer unzuverlässiger. Das passiert vor allem wenn starke Temperaturunterschiede und hohe Luftfeuchtigkeit mit grenzwertigen Stromversorgungen zusammenkommen, d.h. im Stadtfest/Festivalbetrieb und natürlich genau dann wenn man es überhaupt nicht brauchen kann. Zusätzlich gibt es lt. Aussage der Werkstatt die die Kisten nach den von mir beschriebenen Ausfällen (dazu zählen auch 2 relativ neue Pulte (i und VCM) die kurz nach dem Einschalten stumpf abgeraucht sind) auf dem Tisch hatte einen ganz typischen Netzteilfehler bei dem 2 unterdimensionierte Widerstände zu heiss werden und ihre Lötstellen langsam zerstören.
    Das macht die Pulte im Rahmen ihres vorgesehenen Einsatzbereichs kein Stück schlechter. Als Festivalmatrix würde ich dann aber doch eine andere Lösung (z.B. DME) vorziehen...

  • Yamaha MY8-AE96 ( S ) als "digitale Sammelschiene"

    • niggles
    • 19. August 2014 um 23:31
    Zitat von "guma"

    ... Und dann hilft natürlich auch Lesen der Threadüberschrift. Es geht um MY8 AE96S ... Die darf man nach meinen Erkenntnissen, wie von audiobo schon festgestellt, auch gerne in ein anderes Yamahapult schrauben, wenn man dem 01V96i nicht traut.. :wink:

    Oh Gott Jungs ... Das mit der Alexie mancher Kollegen ist doch schlimmer als ich zuerst dachte:

    Mein erster Satz in diesem Thread begann wörtlich mit



    Aus Kostengründen (zahlt ja wieder keiner extra weil's auf keinem Rider steht...) kommt da wohl nur das erwähnte 01V96 in Frage. Und das stammt anders als die lüftergekühlten LS9 und aufwärts noch aus der schon erwähnten Studioserie. Dort ist das übliche "0-35°C, non-condensing" noch durchaus ernst zu nehmen. Wer's wirklich wissen will (ich hatte auch mal einen Job damit in einem Gewächshaus...) wird gelegentlich mit spektakulären Abstürzen (Pult leuchtet wie ein Christbaum, Oberfläche komplett blockiert...) belohnt. Den erwähnten Netzteilfehler (der mir selbst auch schon mal Ärger gemacht hat...) ab der 01V96i hatte der Kollege rockline mWn schon mehrfach auf der Werkbank. Sind nur verbrannte Widerstände, aber das Pult ist bei Auftreten des Fehlers nicht zu gebrauchen und keiner weiss wie viele Geräte letztendlich noch betroffen sind. Ab und zu erwischt es halt wieder eins...
    Dass diese Probleme in der Praxis hier kaum jemand begegnen liegt schlicht am Einsatzbereich des 01V96 - das Teil stellt sich ja keiner ernsthaft als Festival-FoH hin. Stattdessen machen die Kisten zu tausenden brav ihren Dienst in Festinstallationen und auf warmen, trockenen Industrie-Kleinbaustellen mit sauberem Strom aus der Dose. Da gehören sie mEn auch hin.

  • Yamaha MY8-AE96 ( S ) als "digitale Sammelschiene"

    • niggles
    • 19. August 2014 um 17:26
    Zitat von "Volker"

    das Ergebnis ist nun also, dass ein 01v96i mit der "S" Karte auf jedes Festival muss :)

    Zitat von "guma"

    Man muß nicht aber man kann und für Multipulti ist es nicht ganz ungeschickt.

    Ein weiteres Kapitel aus der Abteilung "Wie baue ich mir einen "single point of failure" aus einer für ihren Zweck möglichst ungeeigneten Hardware". Was den Lichtlern ihre Fritzboxen und 10€-Accesspoints (für's Ipad zum Einleuchten...) im MANet-Hauptstrang sind wollt ihr euch in Form des guten alten, für seine Netzteilprobleme und nicht vorhandenen Redundanzmöglichkeiten bekannten Studiopultes 01V96 hinstellen. :roll: Viel Spass...

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 19. August 2014 um 08:17
    Zitat von "Marian Humann"

    IDN: Firmensterben. Nicht wegen Finanznot, sondern weil die Umstände in letzte Zeit wohl rauer werden, oder schwerer zu ertragen.


    "Companies come, companies go. The people stay the same." sagt der Ami... Auch ich habe schon bei so manchem Endkunden in 6 Jahren 3 verschiedene Firmenshirts getragen. So langsam geht's halt auch in Deutschland denen an den Kragen die nicht rechnen können und seit 5 Jahren nur noch von der Substanz gelebt haben. Das mag im Einzelfall fähige Techniker und sympathische Menschen hart treffen weil sie ihre Haftung nicht rechtzeitig beschränkt oder den richtigen Zeitpunkt zum Ausstieg verpasst haben. Andererseits: Muss denn wirklich jeder Haupterwerbstechniker eine eigene "Firma" incl. beschriftetem Fahrzeug und Garagen voll Material (das oft praktisch für umme mit raus geht) sein...?

  • Feuerlöscher-Attake, Gefahr für Equipment?!?

    • niggles
    • 10. Juli 2014 um 14:56

    Feuerlöscher müssen nicht nur die erforderliche Anzahl an Löscheinheiten bereit stellen sondern auch alle zu erwartenden Brandklassen abdecken. Da lässt sich z.B. bei einem Regieraum oder in der Dimmercity durchaus argumentieren dass Flüssigkeits- und Gasbrände durch Mangel an brennbarem Material ausgeschlossen sind. Also reicht im Prinzip der CO2-Löscher, ergänzt in der Regel um einen Schaumlöscher falls sich mal jemand die Klamotten in Brand steckt oder ne Spraydose abbrennt.
    Im Zuschauerraum, insbesondere in Bewirtungsbereichen ist das nicht so einfach. Da wird mit brennbaren Flüssigkeiten hantiert (Schnaps, Reinigungsmittel -> brennbarer Alkohol), es gibt oft gasbetriebene Geräte und es ist damit zu rechnen dass im Brandfall Laien zu einem beliebigen Löscher greifen und einfach drauf los sprühen. Wasser ist gegen Flüssigkeitsbrände praktisch wirkungslos und verursacht hohe Wartungskosten durch die geringe Löschwirkung pro Gerät. CO2 gefährdet bei nicht sachgemässem Einsatz den Benutzer und u.U. auch unbeteiligte Personen mehr als es ein kleiner Papierkorb- oder Gardinenbrand tut. Schaum ist problematisch in der Nähe von elektrischen Anlagen, teuer in der Wartung und verursacht auch nicht viel weniger Sauerei als Pulver.

  • Peavey CS800X

    • niggles
    • 10. Juli 2014 um 14:08

    Da dürften diverse Koppel-Elkos ausgetrocknet sein. Effektive Abhilfe bringt meistens nur Auswechseln des kompletten Satzes mit anschliessendem Neuabgleich sämtlicher Arbeitspunkte. Hast du ein Service Manual zur Hand um mal nachzumessen ob wenigstens Widerstände und Halbleiter noch i.O. sind?

  • Feuerlöscher-Attake, Gefahr für Equipment?!?

    • niggles
    • 7. Juli 2014 um 12:44
    Zitat von "--patrick--"

    Da fragt man sich dach wirklich, warum die Pulver-Löscher unbedingt so ein agressives Pulver beinhalten müssen....


    Kosteneffizienter Brandschutz. Pulverlöscher decken als einziges Löschmittel die drei "normalen" Brandklassen A, B und C ab und gewährleisten auch beim Einsatz durch Laien einen halbwegs sicheren Löscherfolg ohne weitere Gefährdungen (Stromschlag, Weiterschwemmen von brennenden Flüssigkeiten, CO2-Verbrennung von Personen...). Mögliche Sachschäden im Einsatzfall sind da erst mal völlig egal, es geht nur darum mit einer möglichst geringen Anzahl an Geräten (die ja alle Betriebskosten nach sich ziehen) die gesetzlichen Mindestanforderungen zu erfüllen.

    Zitat von "hias.h"

    Ja, ja, ich weiss, Schaufel und so.
    Aber da es schon einen Thread zum Thema gab, wollte ich keinen neuen aufmachen.

    Hatte jetzt einen ähnlichen Fall,
    Pa war aus, nichts großes (kleines yammi digital, 2 Subs, 2 Tops, satz Monitore, natürlich amps + Kleinkram) aber trotzdem nichts was ich in der nächsten Zeit als "Verschleiß" abschreiben möchte.


    Pult, Amps, FX, Mikros, Stageboxen etc: Kernschrott sofern nicht halbwegs luftdicht abgedeckt. Sobald du mit dem Finger beim Drüberstreichen an Frontplatten oder Lüftungsgittern Pulverspuren findest ist es im Prinzip vorbei. Versicherungsfall!
    Da die Anlage ausser Betrieb war haben Lautsprecher und gesteckte Kabel evtl. überlebt sofern der Frontschaum ausreichend dicht war und so vorsichtig entfernt (absaugen bzw. im Freien) und anschliessend entsorgt wurde dass kein Pulver in die Hörner bzw. auf die Frequenzweichenplatinen im Inneren gelangt ist.

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 2. Juli 2014 um 23:54
    Zitat von "billbo"

    Niggles schrieb aber von Stecker. Der täte mich auch ein bisschen interessieren. :D


    Marechal DS. Macht sicher nen schlanken Fuss an einer Tunnelbohrmaschine und kostet in der 250A-Ausführung auch nur so etwa 2500€...


    Zitat

    IDN: > 20 geschossene 21"er an einem WE. Da muss der Hersteller bei Gelegenheit wohl noch eine Kleinigkeit an der Firmware nachbessern...
    Zum Glück waren's die Kollegen vom Vertrieb selbst. Aber allein der zusätzliche Platz, den die Dinger jetzt im Lager brauchen... :roll:... und ein wenig streng riechen tut's hier jetzt auch. :?


    Hihi. Demnächst doch wieder lieber MT4L? :lol:

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 2. Juli 2014 um 00:14

    5G95. Gut dass ich das nicht selber auf- und abbauen muss. Allein dieser Stecker...:shock:

  • Sicherheit vor/bei/auf Veranstaltungen–Prüfung laut BGV A3

    • niggles
    • 23. Juni 2014 um 21:53
    Zitat von "1uwe"


    Also: Stehe ich doch allein auf weiter Flur, wenn es keinen interessiert. Es gab keine Kooperation und wird es wohl auch geben.

    Ganz weit gesponnen sehe ich es sogar so, dass es den Aktionären und der Börse es sehr wohl interessiert, ob das Unternehmen Sicherheitsmängel hat, spätestens natürlich dann „sichtbar“, wenn es doch passiert ist, und gerade wenn es zu Personenschaden gekommen ist.
    Und es gibt erhebliche Unterschiede, ob Personenschäden in Amerika oder Bangladesch auftreten.
    Die Wirkung und Auswirkungen machen sich dennoch bemerkbar.
    (Und Deutschland kann froh sein, nicht die gefürchteten amerkanischen "Verhältnisse" zu haben.)

    Tja, die Interessen. Immer dazu das (als Äußerung zu mir): „Wenn kein Geld da ist, kann man auch nichts ausgeben.
    Und man müsse den Spagat machen, zwischen Arbeitsplatzerhaltung oder die vielleicht nicht ganz so akkurate Regelkonformität in Kauf nehmen.“
    Und: „Ich wolle doch auch nicht derjenige sein, der verantwortlich sein will, dass jemand seinen Arbeitsplatz verliert. Oder ? ? ?“
    So, nu‘ kommst du.

    Alles anzeigen


    Ohne dein ehrlich gemeintes und auch sinnvolles Engagement für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz schmälern zu wollen: Was denkst du warum freigestellte Betriebsräte (von denen nicht wenige FASi und SiBe sind) in Grossbetrieben de facto unkündbar sind?

  • Phonic vs. Mackie

    • niggles
    • 22. Juni 2014 um 23:41
    Zitat von "kaoz"

    wann ist denn mir dem X18 zu rechnen....

    was mir bei Phonic und Mackie gefällt sind die Hardware Gains die hat das Behringer nicht.
    Da ich aber auch keine speicherbaren Gains benötige ist das kein Problem bze. eher von vorteil.


    Hardware-Gains, egal ob speicherbare Encoder oder klassische analoge Potis sind bei Ipad-Pulten absolutes Muss. Es gibt immer wieder Situationen die zwar drastisches
    Eingreifen verlangen (Redner läuft mit Kugelheadset direkt vor der Box vorbei, besoffener Sänger lässt sein Mikro lässig in der Hand Richtung Monitor baumeln...) aber keinen kompletten Mute auf dem Kanal bzw. Monitorweg rechtfertigen. Das geht mit Fadern auf einem Touchscreen definitiv zu langsam!

    Zitat

    Externes Netzteil ist immer nervig, so oder so.


    Das stört beim Betrieb im Case jetzt nun wirklich nicht...

    Zitat

    Wie ist denn das beim Mackie wenn ich während des Betriebes das Pad aus dem Dock nehmen möchte und per Wlan weiter arbeiten....übergibt das sauber ohne Abbuch oder wie muss ich mir das vorstellen ?


    Ton läuft logischerweise ohne Unterbruch weiter, die Bedienung ist für etwa 5s blockiert während sich Pult und Ipad neu synchronisieren. Zu beachten ist zum einen dass die Abspielfunktion für Musik aus dem Ipad nur im gedockten Zustand funktioniert (kein Streaming) und dass das Ipad die unangenehme Eigenschaft hat zuerst zu versuchen sich mit irgendwelchen fremden, stärkeren WLANs zu verbinden statt dem eigenen AP falls der nicht gerade mit dezent erhöhter Leistung sendet 8)

    Zitat

    Wie liegen die beiden soundtechnisch im rennen ?


    Das Mackie klingt mMn für den Preis erschreckend gut und muss sich in dieser Hinsicht auch vor dem mehrfach teureren LS9 nicht verstecken. Die Bedienung ist aber ein ganz anderes
    Kapitel; Mit Ipad-Pulten ist es generell nicht möglich eine Show punktgenau mit Blick auf die Bühne zu fahren oder einen Bandmix dynamisch mitzugehen. Für "set und forget"-Kneipengigs, um mal eben schnell auf einer kleinen Vortragsbaustelle 4 Mikros und 3 Zuspieler wegzumischen oder um auf einer Outdoor-Sportveranstaltung ein paar Moderatoren und nen DJ über diverse Zonen mit ständig wechselnden Lautstärkeanforderungen zu verteilen geht das aber ok.

  • sternförmige Verteilung der Erdung innerhalb eines Verteiler

    • niggles
    • 18. Juni 2014 um 16:14
    Zitat von "JMS"

    Elektrisch ist das ok, wirtschaftlich ist es Unfug! :D


    Das ist auch mechanisch und chemisch Unfug. Die Hersteller von Ringkabelschuhen begrenzen die Zahl die maximal auf einen Bolzen darf idR auf 3 oder 4. 7 oder 8 wie hier bleiben erstens nicht dauerhaft fest weil die Zinnschicht auf dem Trägermetall wie ein Schmiermittel wirkt und sind zweitens anfällig für Kontaktkorrosion. Solche Konstrukte fallen gern mal bei der A3-Prüfung durch weil der Erdungswiderstand plötzlich zu hoch ist. Die Standardlösung für Plugboxen und CEE-Knochen sind die schon erwähnten Doppel-Aderendhülsen. Gasdicht verpresst mit Vierkantzange oder Maschine ist so eine PE- oder N-"Kette" um ein vielfaches haltbarer und wartungsärmer als diese Lösung.

  • Art-Net Hardware - richtig und falsch?

    • niggles
    • 18. Juni 2014 um 08:55
    Zitat von "Haytech"

    (Wo kämen wir auch hin wenn irgendwann Licht und Ton auf einem Netzwerk laufen - dann müsste man sich ja einig werden)


    Da hin wo wir analog schon mal waren: Ein Core bzw. fester Kabelbaum für Ton, DMX, Intercom, Video-Steuersignale und fertig.
    Stattdessen freuen sich heute alle dass "endlich alles digital ist" und ziehen dann auf jeder etwas grösseren Produktion locker nen Kilometer Netzwerk, XLR und Glas als getrommelte Einzelkabel durch die Halle. Laut fluchend über den Zeitaufwand der vor allem beim Abbau einer Zwei- oder Dreitrailerproduktion locker 30 Leute in die Warteschleife schicken kann. Da sind Multiplexsysteme wie Riedel Mediornet ein Segen...

  • Suche remotefähigen DVB-S2-Receiver

    • niggles
    • 16. Juni 2014 um 16:38
    Zitat von "nasi"

    Der aktuellste HDFury hat auch einen HDMI-Out (ohne HDCP)


    ??? Das wäre mir neu. Es gibt den HDFury grundsätzlich in 2 Varianten: Die "klassische" DVI-Version ohne Tonausgang und weitere Extras im Plastikgehäuse und die etwas neuere HMDI-Version im Metallgehäuse mit optischem Digitalausgang bis 7.1 UND elektrischem Miniklinkenausgang mit 2.0-Ton.
    Beide sind aber keine "HDCP-Killer"; Sie wandeln lediglich ein HDCP-geschütztes Digitalsignal in ein Analogsignal gleicher Auflösung. Natürlich ist es möglich das Signal danach zurück auf digital zu wandeln, je nach Qualität des ADC ist das aber mit sichtbarem Qualitätsverlust verbunden.

    Zitat

    und über die analoge Schnittstelle wird neben RGB/VGA auch Komponente (YPbPr) ausgegeben - vielleicht hat der Beamer einen eben solchen Eingang?! Oder RGBHV?!


    Der o.g. HDFury HDMI hat einen kleinen Schiebeschalter an der Seite der es erlaubt am Ausgang zwischen den Farbräumen RGB und YCbCr zu wechseln. Beides gleichzeitig geht aber NICHT. Ebensowenig geht eine Sync-Signal-Konvertierung; RGB ist RGBHV und YCbCr kommt als analoges HD (YPbPr) mit Sync auf Grün raus.

    Grundsätzlich ist dieses Gerät ein sinnvoller Problemlöser. Man sollte sich allerdings vor dem Einsatz vergewissern dass der zu versorgende Analogeingang auch mit dem Signal umgehen kann. Viele ältere Monitore, Projektoren und selbst grosse, teure Videoswitcher (ScreenPro, Encore) können keine 1920x1080 i oder p am Analogeingang verarbeiten!

  • Frage zu Verkabelung 100V-Anlage

    • niggles
    • 16. Juni 2014 um 12:47
    Zitat von "Christoph79"


    Außer Sprache (2x Funkmikro, evtl. 1x Kabel) wird noch das Keyboard des Organisten mit übertragen. Zur Verfügung stehen:
    4x Next Two PAC 15T Lautsprecher, 15 W maximal (weitere Abgriffe an offenem Kabelende 7,5W, 4W, 0,5W)
    1x Bouyer RB39A - Lautsprecher, Daten gerade nicht zur Hand, müssten ca. 20 Watt sein
    1x Bouyer RB239A - Lautsprecher, Daten gerade nicht zur Hand, strahlt in zwei Richtungen ab
    1x Omnitronic MPVZ-250


    Vergiss es. Das ist auch nach ELA-Massstäben Spielzeug. Ein brauchbares Standardsetup einer mobilen Outdoor-ELA für das was du da vor hast besteht aus vier Bose 402 in der 100V-Ausführung, einer 500W ELA-Endstufe und dem passenden Bose "Controller" dazu. Letzterer lässt sich heutzutage problemlos mit einem Digitalcontroller emulieren - die Einstellungen dazu finden sich irgendwo hier im Forum.
    Zum Thema Bose: Ich kenne die berechtigte Diskussion über die Preispolitik und das teilweise fragwürdige Marketing dieses Herstellers. Für diese Nischenanwendung (musiktaugliche Outdoor-ELA) haben sie allerdings eine Reihe von sehr brauchbaren, wetterfesten Lautsprechern entwickelt die sich schon sehr lange in der Praxis bewährt.

  • Alternativen zu Unique bzw. Tour Hazer gesucht

    • niggles
    • 16. Juni 2014 um 12:23
    Zitat von "hasenfuß"

    reel efx - df 50

    sehr sehr guter hazer !

    Vorsicht: Das ist ein reiner Ölhazer. Damit machst du dich in vielen Häusern unbeliebt weil der Dauereinsatz dieser Maschinen überall Rückstände hinterlässt. Anders als in Amerika, England und Irland sind die Teile hier zwar noch nirgendwo ausdrücklich verboten aber vor allem in kleinen Theatern und Hotelsälen sehr ungern gesehen.

  • Frage zu Verkabelung 100V-Anlage

    • niggles
    • 13. Juni 2014 um 13:09
    Zitat von "josefbecker"


    100 V-Anlagen sind als Niederspannungsanlagen zu betrachten. Wobei man dazu bemerken kann, dass hier nicht immer 100 V anliegen, sondern dies nur ein Spitzenwert ist. Hier wird nur der "normale" 4 oder 8 Ohm Spannungswert über Übertrager auf eine höhere Impedanz und damit höhere Spannung hochtransformiert. Nichtsdestotrotz können Spannungen bis 100 V und darüber erzeugt werden.


    In der Praxis wird ELA nicht selten noch mit XLR und ganz normalen Mikrofonkabeln verdrahtet. So lange man es mit den Leistungen und Leitungslängen nicht grob übertreibt (Bose 802 rudelweise muss jetzt nicht sein...) funktioniert das einwandfrei, ist aber leider nicht (mehr) zulässig weil XLR ein reiner SELV - Steckverbinder ist.

    Zitat

    Auf jeden Fall sollten die Anschlussstecker berührungsgeschützt sein (EN60065). Für den Inneneinsatz wären für die Kabel keine besonderen Sicherheitsanforderungen notwendig. Für den Außeneinsatz würde ich dann doch gegen Nässe unempfindliches und gut isoliertes Kabel empfehlen. Der Querschnitt ist hier aufgrund der 100 V-Technik relativ niedrig zu wählen. Für Längen von weniger als 50-100 m reicht normalerweise 0,75 Quadrat, bei größeren Längen würde ich 1,5 Quadrat würde ich 1,5 Quadrat empfehlen. Auch 100 V-Verkabelung hat Verluste, wenn auch weniger als niederohmige.
    Damit wäre man auf der sicheren Seite.


    Ich würde mobile ELA mit ganz normalen Speakon-Armaturen verdrahten, gern mit NL2 und schnöder 2x1qmm Gummileitung. Aus Gewichtsgründen...

  • DVI und VGA Extender in 19"

    • niggles
    • 12. Juni 2014 um 06:33

    Thinklogical Velocity (Contrik), Lightware OPT 200, Spatz Fiberone (endlich mal eine Glasstrecke mit vernünftigem Analogton...). Mit VGA wirds allerdings schwierig, die meisten Glaswandler sind heutzutage reine Digitalgeräte.

  • Alternativen zu Unique bzw. Tour Hazer gesucht

    • niggles
    • 10. Juni 2014 um 12:20
    Zitat von "rayman"

    Ich benötige für Lasershows in kleinen und mittleren Locations einen Hazer. Da wo fast unbemerkt ein leichter Haze erzeugt werden muss gehts natürlich mit einem Hazer besser.
    Ganz wichtig ist daher dass das Gerät nicht zu laut ist und auch bei sehr kleinen Ausstoßmengen sauber funktioniert.


    Da tun sich Verdampfermaschinen generell schwer. Auch die Look-Geräte (die dir ohnehin zu teuer sind) neigen zur Schwadenbildung und so leise ist der Lüfter nicht. Das wird bei den billigen Maschinen eher schlimmer als besser, hinzu kommen Probleme mit der Zuverlässigkeit nach langen Standzeiten.
    Die sinnvollste Lösung für deine Anforderung ist es eine kleine CO2-Maschine (MDG Atmosphere) zuzumieten.

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