Das sind ja wieder mal ganz viele verschiedene Punkte ...
Grundsubstanz:
- wenns Eigentum ist würde ich die feuchten Wände erstmal so sanieren, also von aussen abdichten und dämmen, das sie noch ein paar Jahre leben.
- Fußboden sollte durchgehend Estrich werden, das kann man wohl so stehen lassen. (Dämmung im Studiobereich nicht vergessen! Bei Lagerfläche wird wohl wegen Bodenbelastbarkeit nichts so einfach möglich sein)
- Heizung ist wieder die Frage - bei temporärer Nutzung ist vll ein Ölradiator o.ä. nicht verkehrt, ansonsten würde ich die kompl. Heiungsanlage überprüfen bzw. erweitern.
- neue Fenster einbauen
Studio:
Gesangs"kabine" halte ich nicht für sinnvoll, wenn würde ich einen Aufnahme-Raum und einen Mischplatz mit Scheibe dazwischen realisieren.
zzgl. Aufenthaltsmöglichkeit und WC (und wenns ne etage höher ist wirds wohl auch zu verkraften sein, oder?)
Aufenthaltsecke ohne Tageslicht fänd ich wiederrum aber auch blöd.
Beleuchtung für den Mischplatz sollte normalen Arbeitsplatzansprüchen entsprechen (Reflexions-, blendfrei, Mindesthelligkeit, etc). Nicht ausreichend entstörte Neonröhren die in die Elektronik einstreuen wären auch blöd.
Dämpfung wäre die nächste Geschichte. Für den Aufnahmeraum ein Raum-In-Raum-System wenns Geld da ist. Verlattung auf die Aussenwände, aber entkoppelt, dazwischen Mineralfaser oder so was, dadrauf Rigips (wird wohl das einfachste). Decke vll abhängen und mit Akustikplatten bestücken. Kann halt schnell ins Geld gehen, je nachdem wie man die Sache anpackt. Aber über Studio- bzw. Akustikbau gibt es auch genug Abhandlungen ...
Strom wird wohl nicht so wild werden, mit ner kleinen 32A vorgesicherten Unterverteilung solltest du wohl locker auskommen