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Beiträge von rockopa

  • Welche Endstufe am DH1506?

    • rockopa
    • 11. Januar 2003 um 06:44

    Der DH1506 hat laut Datenblatt eine thermische Belastbarkeit von 30W und erreicht am HR60 eine sensitivity von 113dB/1W/1m. Wie das genau gemessen wurde steht nicht dabei. Endstufenleistung 150-200W wie schon gesagt ist sicher nicht verkehrt. Den DH1506 kann man recht tief trennen (so ab ca. 1kHz), die meisten anderen Schraubgewindetreiber nicht; da haste also ein riesiges unhandliches horn mit einer cut-off-frequenz von unter 500Hz, die dir mit einem anderen Treiber nichts bringt. Auswahl anderer Treiber hängt natürlich sehr vom Anwendungsfall ab; für Wohnzimmerbetrieb oder geringere Schalldruckanforderungen könnte man bis ca. 6khz auch den EV 1824M nehmen, kann man auch tief trennen.


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockopa am 2003-01-11 07:11 ]</font>

  • Weiße Hörner - Electro Voice HR 60 und EV DH1506

    • rockopa
    • 8. Januar 2003 um 20:32

    naja, wirklich empfehlen kann ich den Treiber DH1506 nicht, aber der ist bei den Schraubgewindetreibern sicher noch der "Einäugige unter Blinden", insbesondere wenn tiefe Trennfrequenz und relativ hoher Schalldruck erwünscht ist. Das eigentliche Problem ist ja die sehr exotische Anschlußöffnung mit 1,3" vom Horn. Vom Flansch und den Bohrungen müsste da ein gewöhnlicher 1" (z.B. BMS) zwar passen, aber das gibt ja keinen richtigen Übergang; denkbar wäre aber vielleicht eine selbstgefertigte Adapterscheibe aus Holz, die eine Anpassung von 1" Treiber auf die 1.3" vom Horn macht. Eine andere Überlegung wäre ein 1,5" Treiber (z.B. RCF) und die Anschlußöffnung des Horns etwas nacharbeiten. Alles aber keine Dinge, die mich so ganz überzeugen. Vielleicht kann einer der Horntheoretiker hierzu noch was sagen. Habe einen link mit den Datenblättern der HR-Hörner gefunden.
    http://www.desperadocycles.com/Photos/EV_HR_Series_Horns.pdf

  • Weiße Hörner - Electro Voice HR 60 und EV DH1506

    • rockopa
    • 8. Januar 2003 um 20:32

    naja, wirklich empfehlen kann ich den Treiber DH1506 nicht, aber der ist bei den Schraubgewindetreibern sicher noch der "Einäugige unter Blinden", insbesondere wenn tiefe Trennfrequenz und relativ hoher Schalldruck erwünscht ist. Das eigentliche Problem ist ja die sehr exotische Anschlußöffnung mit 1,3" vom Horn. Vom Flansch und den Bohrungen müsste da ein gewöhnlicher 1" (z.B. BMS) zwar passen, aber das gibt ja keinen richtigen Übergang; denkbar wäre aber vielleicht eine selbstgefertigte Adapterscheibe aus Holz, die eine Anpassung von 1" Treiber auf die 1.3" vom Horn macht. Eine andere Überlegung wäre ein 1,5" Treiber (z.B. RCF) und die Anschlußöffnung des Horns etwas nacharbeiten. Alles aber keine Dinge, die mich so ganz überzeugen. Vielleicht kann einer der Horntheoretiker hierzu noch was sagen. Habe einen link mit den Datenblättern der HR-Hörner gefunden.
    http://www.desperadocycles.com/Photos/EV_HR_Series_Horns.pdf

  • Weiße Hörner - Electro Voice HR 60 und EV DH1506

    • rockopa
    • 8. Januar 2003 um 10:53

    sowohl das HR60 als auch das HR90 haben am Flansch eine Anschlußöffnung von 3.28cm=1.3". In der Zeichnung für die diversen Bohrungen im Flansch steht u.a. ...for Altec 288, 290, 291 drivers. Ich kenne keinen aktuellen Treiber, der da ohne Adapter passt. Der DH1506 wurde mit dem Adapter ADH1 montiert. EV hat für den DH1506 die passiven Weichen XEQ804 und XEQ808 empfohlen; "Entzerrung bei 10kHz 12dB gegenüber Referenzpunkt 1kHz"; genaue Unterlagen habe ich leider nicht darüber. In den 80ern gab es neben den amtlichen JBL-Teilen auch noch interessante Alternativen wie Renkus-Heinz und Emilar, die klanglich auch deutlich oberhalb der EV-Liga spielten und dabei preisgünstiger waren. Mich persönlich konnten die EV-Teile vom sound unter Anbetracht des damals recht hohen Preises nicht überzeugen. Naja, wenn die jetzt schon mal vorhanden sind und oben noch ein paar 2402 tweeter dazukommen, kann man schon damit leben.

  • Weiße Hörner - Electro Voice HR 60 und EV DH1506

    • rockopa
    • 8. Januar 2003 um 10:53

    sowohl das HR60 als auch das HR90 haben am Flansch eine Anschlußöffnung von 3.28cm=1.3". In der Zeichnung für die diversen Bohrungen im Flansch steht u.a. ...for Altec 288, 290, 291 drivers. Ich kenne keinen aktuellen Treiber, der da ohne Adapter passt. Der DH1506 wurde mit dem Adapter ADH1 montiert. EV hat für den DH1506 die passiven Weichen XEQ804 und XEQ808 empfohlen; "Entzerrung bei 10kHz 12dB gegenüber Referenzpunkt 1kHz"; genaue Unterlagen habe ich leider nicht darüber. In den 80ern gab es neben den amtlichen JBL-Teilen auch noch interessante Alternativen wie Renkus-Heinz und Emilar, die klanglich auch deutlich oberhalb der EV-Liga spielten und dabei preisgünstiger waren. Mich persönlich konnten die EV-Teile vom sound unter Anbetracht des damals recht hohen Preises nicht überzeugen. Naja, wenn die jetzt schon mal vorhanden sind und oben noch ein paar 2402 tweeter dazukommen, kann man schon damit leben.

  • Farblöser

    • rockopa
    • 3. Januar 2003 um 14:22

    Aceton (wurde ja schon erwähnt) löst besser als Nitroverdünner, ist auf jeden Fall ein Versuch wert. Abbeizer (nicht so ein Öko-Zeug, der funktioniert nicht) aus einem Farbenfachgeschäft müsste sicher gehen, wenn es nicht gerade 2K-Acryllack ist (eher unwahrscheinlich), dann hilft nämlich nur noch wegschleifen.

  • heiteres lautsprecherraten für alle hier im forum

    • rockopa
    • 2. Januar 2003 um 20:31

    ja, stimmt, bei den alten EV kann man den Magnet vom Korb abschrauben. Sind aber Ami-Schrauben (Zoll). Ein leicht gekröpfter Ring-oder Gabelschlüssel müsste schon gehen. Wenn du jemand kennst der an Ami-oder british cars rumschraubt kannste dir da sicher was passendes leihen. Gib aber obacht, daß nach dem Zerlegen vom speaker in den Luftspalt vom Magnet kein Dreck/ Eisenspäne reinkommt.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockopa am 2003-01-02 20:34 ]</font>

  • heiteres lautsprecherraten für alle hier im forum

    • rockopa
    • 2. Januar 2003 um 11:33

    stell mal ein Foto rein; wenn das ein älterer EV12" ist, kann es ein 12L, 12S oder Force 12 sein; Ist der speaker wirklich kaputt? Kratzt der, wenn du die Membran gleichmäßig von Hand bewegst?. Weiche und Verkabelung der Box prüfen. Der Vorschlag zum Umbau in die andere Box kam ja schon. Wie der speaker gestorben ist, sieht man erst, wenn man die Membran mit Schwingspule rausgeschnitten hat(Verbrannt/ durchgeschliffen?) Wenn der speaker wirklich hin ist, ist reconen die beste aber nicht die billigste Lösung. Gebraucht bekommst du einen alten EV oft deutlich billiger als das reconen.

  • Selbstbau Endstufe 2x280W

    • rockopa
    • 23. Dezember 2002 um 14:59

    hab mir gerade mal den Stromlaufplan angeschaut-würg. Da ist ja primitivst-Schaltungstechnik; sowas hat Schneider oder Grundig mitte der 70er in den billigen Kompakt-Stereoanlagen gemacht. Die 280W sind auch nicht realistisch bei der Versorgungsspannung und den Endtransistoren. Wenn du unbedingt selbst was löten willst, dann bau wenigstens eine Elektor-Schaltung nach, die sind ganz vernünftig entwickelt; rentabel ist das bei den Preisen für die T-amps aber auch nicht. Wenn du noch billiger zu halbwegs power kommen willst, kauf dir für ganz kleines Geld ne alte defekte Endstufe aus den 80ern (z.B. Studiomaster, Peavey etc)und bring die wieder zum laufen. Von diesem neueren Billigkram wie Kotec, reloop, Omnitronic etc. laß aber die Finger, gibt nur Ärger und Frust.

  • Selbstbau Endstufe 2x280W

    • rockopa
    • 23. Dezember 2002 um 14:59

    hab mir gerade mal den Stromlaufplan angeschaut-würg. Da ist ja primitivst-Schaltungstechnik; sowas hat Schneider oder Grundig mitte der 70er in den billigen Kompakt-Stereoanlagen gemacht. Die 280W sind auch nicht realistisch bei der Versorgungsspannung und den Endtransistoren. Wenn du unbedingt selbst was löten willst, dann bau wenigstens eine Elektor-Schaltung nach, die sind ganz vernünftig entwickelt; rentabel ist das bei den Preisen für die T-amps aber auch nicht. Wenn du noch billiger zu halbwegs power kommen willst, kauf dir für ganz kleines Geld ne alte defekte Endstufe aus den 80ern (z.B. Studiomaster, Peavey etc)und bring die wieder zum laufen. Von diesem neueren Billigkram wie Kotec, reloop, Omnitronic etc. laß aber die Finger, gibt nur Ärger und Frust.

  • WWW.EGBECK.DE

    • rockopa
    • 19. Dezember 2002 um 18:21

    du hast deine Anforderungen eigentlich noch noch zu ungenau formuliert; wie wichtig ist einfacher Transport für dich? Hast du nur nen Kombi oder einen 7.5t LKW? Was möchtest du denn ausgeben? Bist du richtiger Profi-Holzwurm mit entsprechender Ausrüstung? Für den relativ kleinen Raum würden 4 BR oder BP-Boxen mit je einem 15er eigentlich schon ganz gut reichen; für open air ist das aber nichts, da kannste selbst mit nur 2 (du sagtest doch 2 ?) W-Hörnern pro Seite nichts zerreißen. Hast du die Elis noch? Gebraucht gibts die für kleines Geld, die sind gut zu transportieren (kann ein Mann noch gut heben) und sind garnicht so übel obwohl die Konstruktion aus den 60ern stammt.Ein 2er Stack pro Seite drückt in dem kleinen Raum schon ganz ordentlich, bringt aber keinen richtigen Tiefbass. Für open air brauchste richtig Stückzahl; bei geringen Schalldruckanforderungen so ab 4 Stück pro Seite; ab 8 wirds schon ganz ordentlich vom Druck. Mir persönlich sind so kleine "Stummelhörner" gestackt in großer Stückzahl lieber als so W- Monsterteile die man nur mit 4 Leuten heben kann; außerdem ist man vom Transport und möglichem Einsatzort viel flexibler.

  • WWW.EGBECK.DE

    • rockopa
    • 19. Dezember 2002 um 18:21

    du hast deine Anforderungen eigentlich noch noch zu ungenau formuliert; wie wichtig ist einfacher Transport für dich? Hast du nur nen Kombi oder einen 7.5t LKW? Was möchtest du denn ausgeben? Bist du richtiger Profi-Holzwurm mit entsprechender Ausrüstung? Für den relativ kleinen Raum würden 4 BR oder BP-Boxen mit je einem 15er eigentlich schon ganz gut reichen; für open air ist das aber nichts, da kannste selbst mit nur 2 (du sagtest doch 2 ?) W-Hörnern pro Seite nichts zerreißen. Hast du die Elis noch? Gebraucht gibts die für kleines Geld, die sind gut zu transportieren (kann ein Mann noch gut heben) und sind garnicht so übel obwohl die Konstruktion aus den 60ern stammt.Ein 2er Stack pro Seite drückt in dem kleinen Raum schon ganz ordentlich, bringt aber keinen richtigen Tiefbass. Für open air brauchste richtig Stückzahl; bei geringen Schalldruckanforderungen so ab 4 Stück pro Seite; ab 8 wirds schon ganz ordentlich vom Druck. Mir persönlich sind so kleine "Stummelhörner" gestackt in großer Stückzahl lieber als so W- Monsterteile die man nur mit 4 Leuten heben kann; außerdem ist man vom Transport und möglichem Einsatzort viel flexibler.

  • crest FA901

    • rockopa
    • 17. Dezember 2002 um 17:19

    Die FA901 war vor ca. 10 Jahren aktuell; von Crest ein eher preiwerteres Modell. 2x350W rms/4 Ohm, temperaturgeregelter Lüfter. Schaltungstechnisch preisgünstig (Hybrid-Treiber) aber ganz ordentlich (mit IC zur Arbeitspunktstabilisierung)ausgelegt. Endstufe ist mit 5 Paaren 2SA1302/2SC3281 pro Kanal ganz gut dimensioniert, Netztrafo erscheint mir von der Grösse recht schwächlich. Klanglich gut auch bei niederohmiger Last. Habe glaube ich bei 1kHz knapp 400W/4 Ohm gemessen; dabei hat der Sicherungsautomat den amp recht schnell abgeschaltet.

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 18. November 2002 um 16:26

    Vielleicht sind das nur Kontaktprobleme an den Steckverbindern (ausgeleiert, korrodiert) oder schlechte Lötungen, die gelegentlich Wackelkontakte machen. Wenn du an der Endstufe die Platinen nachlötest, was ich dir empfehle, unbedingt die dicken Elkos vorher entladen. Verzerrt die Endstufe wieder , prüfe doch ob du am Poti noch einwandfreies Signal hast, sonst ist der Fehler schon in der Vorstufe/elektronische Symmetrierung zu suchen. Ich gehe jetzt erstmal in Urlaub; kann dir bis 8.Dez leider keine Tipps mehr geben.

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 16. November 2002 um 20:35

    -Poti: Die Achse kannst du (vielleicht) nur tauschen, wenn es der gleiche Typ (mit anderer Achse) vom gleichen Hersteller ist; jeder konstuiert etwas anders und dann passt das nicht. Wenn du die billigen Potis vom Reichelt mit Plastikachse nimmst, kannst du vielleicht eine Riffelung reinfeilen/fräsen. Es müßten sich aber doch Drehknopfe finden lassen, die vom Design ganz gut passen.
    -Bankgebühren. Für Auslandsüberweisungen verlangen Banken echt heftige Gebühren. Hast du eine genaue Rechnung bekommen, aus der sich der Gesamtbetrag ergibt?
    -Knackendes Poti: Mit Kontaktspray (WL60) kann man das beseitigen; falls es von den Abmessungen ein Standardpoti ist, würde ich es tauschen. Eigentlich dreht man da ja garnicht rum, wird ja nur einmal eingestellt, dann stört das Knacken nicht, aber sonst gibt es vielleicht vom Käufer eine Reklamation.

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 15. November 2002 um 20:09

    -Labornetzgerät: Ich habe mal 6 Stück alte Oltronix B200 (max. 50V/1.2A) vor der Verschrottung bewahrt. Neue Potis, einige Elkos und Transistoren getauscht und die laufen wie am ersten Tag. Bringen natürlich nicht den Strom, um bei einer dicken Endstufe richtig aufzudrehen; für erste Inbetriebnahme nach Reparatur aber sehr praktisch. Die 6 Stück in Reihe reichen sogar für kleine Röhrenverstärker. Wenn du nicht gewerblicher Endstufenflicker werden willst, rechnet sich das nicht dafür Labornetzgeräte (zum normalen Preis) zu kaufen; für Gelegenheitsbastler muß es mit Sicherungen oder Vorwiderständen auch gehen.
    -Poti: Nimm doch einfach ein billiges Standardpoti vom Reichelt, was in die Befestigungsbohrung im Gehäuse passt (wahrscheinlich 6mm Achse, 10 mm Befestigungsloch) und kauf noch einen geeigneten Drehknopf dazu. Hast du probleme mit der Optik, dann tausch doch beide Potis +Drehknöpfe aus. Kostet nur wenige Teuros. Potis mit geriffelter Achse in einer ganz bestimmten Länge gibts nur als teures Originalersatzteil.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockopa am 2002-11-15 20:11 ]</font>

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 14. November 2002 um 10:01

    -Nikko: Ist ja schön, daß der Nikko wieder geht. 20Volt Spitze an 4 Ohm macht wie du richtig ausgerechnet hast 50 Watt. Das bringt der nicht auf Dauer, wird sicher zu heiß. Die Strombegrenzung über Sicherungen ist ja eine Behelfslösung gegen "Totalschaden"; ich nehme immer ein entsprechendes Labornetzteil für die erste Inbetriebnahme mit einstellbarer Strombegrenzung/elektronischer Sicherung, das geht am besten.
    -Poti: stell das Poti mal ungefähr in Mittelstellung und messe den Widerstand jeweils zwischen Schleifer und Anfang bzw. Ende. Sind die ungefähr gleich ist es ein lineares Poti; sind die extrem verschieden ist die Kennlinie logarithmisch.
    Hoffentlich verrechnest du dich heute nicht wenn du um Mitternacht noch online warst...

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 11. November 2002 um 21:07

    -Nikko: Was hattest du denn für eine Last? Viele älteren Japan-Verstärker sind nur für 8 Ohm ausgelegt und rauchen bei 4 Ohm gleich ab, wenn man mal Vollgas gibt. Wenn beide Kanäle sich gleich seltsam verhalten, kann es je nur an einem Schaltungsteil liegen der beiden Kanälen gemeinsam ist, also dieser Teil, wo die einzelnen Transistoren drin sind. Hast du schon mal Musik mit dem Verstärker gehört; wie klingt der denn? Kann das sein, daß du den amp mit deinen Messungen an niederohmiger Last einfach totquälst?
    -Reichelt: Ja der ist immer für eine Überaschung gut; hatte mal BD745D bestellt und in der Tüte waren nur BD745C von einem Hersteller, den ich noch nie gehört hatte. Die ganz originalen Japan-Halbleiter lassen sich sicher von anderen Händlern noch auftreiben, aber nur zu heftigen Preisen. Bei Ersatztypen hast du meist anderes Gehäuse und teilweise andere Pin-Belegung. Naja, wenn der gelieferte Typ so halbwegs passt; ist ja nicht gerade die feine englische Art...
    -Poti: Für diese Billigendstufe würde ich ein Standardpoti nehmen, die Achse auf Länge sägen und einen halbwegs passenden Drehknopf dazu kaufen. Poti mit geriffelter Achse in bestimmter Länge wird schwierig zu beschaffen sein.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockopa am 2002-11-11 21:11 ]</font>

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 8. November 2002 um 14:12

    -Nikko: ich hätte vermutet, daß im Nikko die Arbeitspunkte nicht stimmen, weil "weiter vorne" noch ein Defekt ist, der zu einer Gleichspannungsverschiebung führt und letztendlich zu den Verzerrungen. War denn eine Versorgungsspannung (Sicherung) ausgefallen als der so verzerrt hat? Ist ja jetzt auch egal, Hauptsache er läuft wieder. Hat er auch keine Gleichspannung am Ausgang? Kannst ja schon ein bißchen Stolz auf dich sein; hast einige Erfahrungen gemacht und was dazugelernt und das Gerät geht wieder.
    -Poti: wenn das eine besondere Bauform hat wird es schwierig; dann hilft nur ein Originalersatzteil. Wenn es von der Größe geht, einfach Standardpoti nehmen und die Achse entsprechend absägen; Lautstärkepotis haben immer ne logarithmische Kennlinie, entweder steht "log" oder "B" drauf. Sehr große Auswahl hat z.B. Bürklin oder Farnell.
    -FI: Den hab ich direkt bei Obi im Regal gesehen, war für 16A. Es gibt auch einige Sachen, die haben die nicht auf der webseite z.B. Autobatterien

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockopa am 2002-11-08 14:16 ]</font>

  • 2 Ohm bei Bässen

    • rockopa
    • 6. November 2002 um 21:47

    Stufen, die aus Kostengründen nicht speziell für 2 Ohm-Betrieb entwickelt wurden, gehen bei Vollgas an 2 Ohm eben in Strombegrenzung . Je nach Auslegung der Schutzschaltung klingt das dann wie ne Mischung aus Kompression und Clipping. Die ganzen Nachteile von 2 Ohm-Betrieb wurden ja schon hinreichend diskutiert; mir persönlich wäre das auch einfach zu unsicher nur eine dicke Monsterstufe zu haben; macht die schlapp, dann ist die Party vorbei.

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