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Beiträge von rockopa

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 4. November 2002 um 12:42

    -Kotec: Wenn die wieder läuft und du die gut versteigerst, hält sich dein Lehrgeld wohl noch in Grenzen. Mit irgendwelchen drittklassigen Billigboxen, die man zum normalen Ladenpreis gekauft hat, kann man noch viel mehr Geld verlieren...
    -Nikko-amp: Beim messen unter Spannung muß man schon sehr aufpassen, daß man ein Gerät nicht versehentlich "abschießt", ist mir auch schon mal passiert, schalte im Zweifelsfall vorher ab; die ganze Prozedur also nochmal von vorne: Halbleiter, Widerstände prüfen, Signale verfolgen. Der Doppeltransistor könnte ein Problem sein, den gibts wohl nicht überall; Ersatz durch 2 einzelne ist nur schlecht möglich, da die keine so gute thermische Kopplung haben; gibt bei der Schaltung sonst wahrscheinlich Offset-Probleme.
    -Elektronik allgemein: Wenn dich Elektronik sehr interessiert und du deine Kenntnisse erweitern möchtet, empfehle ich dir die Reihe "Elektronik garnicht schwer" vom Elektor-Verlag; vielleicht mal erst in einer Bücherei die verschiedenen Bände anschauen. Bald ist ja Weihnachten...
    -FI: Beim Obi-Baumarkt hab ich einen FI-Zwischenstecker für knapp 13 Teuros gesehen; ist ja echt billig

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockopa am 2002-11-04 12:54 ]</font>

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 1. November 2002 um 16:41

    Freut mich für dich, daß die Stufe wieder geht und ich dir ein paar Tipps geben konnte. Hast jetzt sicher noch was dazugelernt. Vielleicht hattest du vorhin Wackelkontakte an den Steckverbindern. Dann kannst du ja mal daüber nachdenken sie nach einbau der Fets bald bei ebay anzubieten und auf z.B. T-amps umzusteigen. Was richtig amtliches ist dir wahrscheinlich zu teuer und das brauchts bei hobbymäßigem Einsatz auch nicht. Schaltungstechnisch und vom ganzen Aufbau ist die Kotec schon ein richtig grusliger Billig-amp; ich frage lieber erst garnicht was der dich gekostet hat...

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockopa am 2002-11-01 17:03 ]</font>

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 1. November 2002 um 08:04

    ich hätte gedacht, daß für beide Kanäle diese Stromversorgungsbaugruppe mit den Z-Dioden vorhanden ist, also 2 mal; sind ja auch 2 Trafos vorhanden. Wenn du an der Stufe rumlötest, müssen die Elkos unbedingt vorher entladen werden. Die Endstufe hat ja elektronisch symmetrierte Eingänge. wie speist du da das signal ein? hast du einen der beiden Eingänge+ oder -an der XLR-Buchse auch auf Masse gelegt? Wie sieht das Signal am Poti aus und wie am Treiber, dort wo es auf die 560 ohm Gatewiderstände geht?

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 31. Oktober 2002 um 17:00

    Kotec: am besten du hälts du den Widerstand direkt an den Elko zum Entladen. Bleib mal mind. 5 sec. drauf. Hat es ganz klein wenig gefunkt beim Entladen? Müssten ja beim ersten berühren ca. 2A über die 39 Ohm fließen. Vielleicht hatte die Baugruppe vorher keine richtige Masseverbindung, dann hats mit der Entladung natürlich nicht geklappt. Prüfe jetzt die ganzen Widerstände und Z-Dioden in der Stromversorgung. R59-61, D2,7,8. In Durchlaßrichtung haben Z-Dioden ca. 0.7V; bei defekt unendlich oder Kurzschluß. Das reicht zur ersten schnellen Prüfung. Sind die Teile ok, haben die Baugruppen, die darüber versorgt werden Fehler/Kurzschlüsse.

  • warum gehen basser kaputt??

    • rockopa
    • 31. Oktober 2002 um 13:58

    diese Baßreflex-Boxen haben eine Tuningfrequenz von ca. 60Hz (mal so ca. geschätzt für die 15/3); alles was drunter ist lässt den Speaker Hub ohne Ende machen, vereinfacht ausgedrückt wird der bei tiefen Frequenzen nicht "bedämpft" (Die promovierten Helmholtz-Spezialisten schreien jetzt sicher auf). Du brauchst also ein steilflankigen low-cut Filter in deiner Anlage (hat dein Mixer keinen?), der die Tiefen entsprechend abschneidet.

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 31. Oktober 2002 um 10:32

    -Kotec:Prüfe mal ob alle Versorgungsspannungen da sind: +-75Volt, +-15V, +24V (alle gegen Masse gemessen), dann schau mal ob du an C19 auch ein NF-Signal hast und ob am Ausgang (R45) keine nennenswerte Gleichspannung vorhanden ist (bis ca. 20mV wäre noch ok, sonst am Poti RV1 versuchen einzustellen)
    -Netzteil für Generator: so eine hohe Trafospannung brauchst du nicht; um 12V Gleichspannung mit Stabilisierung zu erzeugen reicht ein Trafo von 12-15V; gerade die kleinen Trafos haben sehr hohe Leerlaufspannung; außerdem lädt sich der Glättungselko auf den Scheitelwert der Wechselspannung auf; da wird wahrscheinlich (ohne Belastung) nicht mal ein 25V Elko ausreichen.
    -FI: der FI hilft nur gegen tödlichen Stromschlag vom Netz, nicht gegen die hohe Gleichspannung von den Ladeelkos in der Endstufe. Am besten immer mit Widerstand (einer von deinen 39 Ohm-Drahtwiderständen könnte da gut gehen) entladen, bevor du dran arbeitest.

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 30. Oktober 2002 um 22:59

    -Kotec: kann sein, daß die Stufe, bis die Arbeitspunkte stabil sind, kurz mehr Strom zieht. ohne die Fets müssten die 200mA Sicherungen aber reichen, mit den Fets würde ich vielleicht mal 1 A riskieren; wie ich schon mal geschrieben habe sind die gates der Fets aber ohne Schutzbeschaltung im Fehlerfall; wenn der Treiber durchknallt kriegen die volle Versorgungsspannung. Ohne Fets in Betrieb nehmen wird sicher "billiger", wenn noch ein Fehler drin ist... Optimal wäre jetzt ein Labornetzgerät mit einstellbarer Strombegrenzung bzw. elektronischer Sicherung, aber das muß bei dir auch ohne gehen. Hast du alle Halbleiter und niederohmigen Widerstände auch genau geprüft?
    -Nikko-amp: Schau mal ob das NF-Signal die Endstufenbaugruppen noch einwandfrei erreicht. Wird wahrscheinlich über einen Elko auf die Basis des Differenzverstärkers (wohl 2 kleine NPN-Transistoren am Eingang, bei denen die Emitter verbunden sind und über einen Widerstand an der -Versorgung hängen) eingekoppelt. Wenn die+- Versorgungsspannung ok ist, du alle Halbleiter und niederohmigen Widerstände geprüft hast und die Platine auch auf Lötfehler kontrolliert hast, müsste der langsam eigentlich wieder gehen...
    -XR2206-chip: der geht natürlich auch mit 12V (stabilisiert mit Spannungsregler 7812 z.B.) Gibt auch Bausätze mit fertiger Platine dazu. Conrad hatte sowas mal glaube ich.
    Nur nicht aufgeben jetzt, jeder Bastler hat mal mit einem Transistorfriedhof angefangen.

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 29. Oktober 2002 um 19:19

    welchen Widerstandswert das Poti genau hat ist nicht so entscheidend; interessant ist, welcher Signalpegel am Poti ankommt und insbesondere der Vergleich link/rechts. Ist der Pegel am Poti noch gleich ist vielleicht in der Gegenkopplung eines Kanals noch was defekt; Lötfehler, defekter Widerstand etc.
    Die beschriebene Schaltung hab ich so nicht im Detail gerafft, könnte aber eher eine Stromversorgungsfunktion haben. Interessant wäre, ob an den besagten Transistoren im Betrieb Wechselspannungssignale anstehen. Wenn es dir zu gefährlich ist im Betrieb zu messen, klemm den Oszi im ausgeschalteten Zustand an und schalte dann erst ein. Wenn du aber nicht weißt, ob beide Känäle am Poti noch gleichen Pegel haben, kommst du mit der Fehlereingrenzung nicht weiter.

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 28. Oktober 2002 um 20:23

    an den Endtransistoren liegt das kaum, die machen nur noch Stromverstärkung. Vielleicht ist noch ein Fehler in der Vorstufe. Prüfe mal am Schleifer des Lautstärkepotis ob die Pegel links und rechts gleich sind. Versuch mal genauer rauszufinden, was der einzelne Transistor macht; wie ist der beschaltet; sitzt der ganz dicht am Kühlkörper; sind da nur Gleichspannungen meßbar oder auch Wechselspannungen; Die Kollektoren der Endtransistoren liegen an +Versorgung (NPN) und -Versorgung (PNP). Auf dem Kühlkörprer montiert (mit Isoliernippel und Glimmerscheibe) dürftest du keine richtig niederohmige Verbindung zwischen Kühlkörper und Kollektor haben bzw. garkeine, wenn die Beinchen abgelötet sind.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockopa am 2002-10-28 20:40 ]</font>

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 28. Oktober 2002 um 16:30

    Die Kollektoren der beiden PNP-Endtransistoren sind an der auf Masse bezogenen negativen Versorgungsspannung angeschlossen. Wenn da irgendwas dranhängt, was nur moderat Strom zieht wird die Funktion des Verstärkers dadurch natürlich nicht beeinträchtigt. Der 2SD666 ist NPN 120V 0.05A, der 2SD667 NPN 120V 1A hat aber gleiches Gehäuse wie der 666, der 2SB 647 ist PNP also ungeeignet. Habe leider keine genauen Datenblätter über die Transistoren; wahrscheinlich hat der 667 nur eine geringe Stromverstärkung; für nen Versuch würde ich es einfach mal probieren, auch ohne die genaue Funktion in der Schaltung zu kennen, hast ja keine Alternative. Sicher sind noch irgenwo versteckte Fehler wie Lötfehler, defekte Widerstände etc; die Halbleiter hast du ja alle geprüft? Sind die Endtransistoren gegen den Kühlkörper auch isoliert montiert? Kollektor gegen Kühlkörper messen.

  • Musikerflohmarkt bei MP- was gab es denn da?

    • rockopa
    • 28. Oktober 2002 um 10:55

    Hallo Leute,
    vor einigen Wochen war ja der Musikerflohmarkt bei MP in Ibbenbüren. Ist ja für mich nicht der nächste Weg. Wollte mal fragen, ob es dort PA-mäßig auch einige Schnäppchen gab; sonst schaue ich nächstes mal vielleicht doch vorbei. Speziell hätten mich Endstufen, Pappen, Treiber und Hörner interessiert, auch älteres Material.

  • Musikerflohmarkt bei MP- was gab es denn da?

    • rockopa
    • 28. Oktober 2002 um 10:55

    Hallo Leute,
    vor einigen Wochen war ja der Musikerflohmarkt bei MP in Ibbenbüren. Ist ja für mich nicht der nächste Weg. Wollte mal fragen, ob es dort PA-mäßig auch einige Schnäppchen gab; sonst schaue ich nächstes mal vielleicht doch vorbei. Speziell hätten mich Endstufen, Pappen, Treiber und Hörner interessiert, auch älteres Material.

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 28. Oktober 2002 um 07:45

    Der HP Generator war in den 70ern mal ein echt edles Teil. Ohne Handbuch und ohne Funktionsgarantie würde ich den zu dem Preis nie kaufen; hat der ne Macke bringst du den nie zum laufen; ist schaltungstechnisch relativ kompliziert und ohne Unterlagen...
    Wenn du noch ein bißchen Löten willst, bau dir doch einen einfachen Funktionsgenerator mit dem XR2206-chip; gibt auch günstige Bausätze damit.

  • Statemant zu Mc Gee Boxen! ;-)

    • rockopa
    • 28. Oktober 2002 um 07:26

    wenn man diese Billigstboxen für kleines Geld gebraucht auf einem Flohmarkt erwirbt, die evtl noch qualifiziert verbessert und damit zufrieden ist ok-kein Problem. Schlimm finde ich nur, das bei einem Neukauf von diesem "Material" Leuten, die eh nur wenig Geld haben (Schüler, Lehrlinge, Studenten...)das Geld unter falschen Erwartungen aus der Tasche gezogen wird und die trotz des scheinbar "günstigen" Preises keinen vernünftigen Gegenwert dafür bekommen. Mit gebrauchtem, auch älterem Material zum gleichen Preis, das einige Klassen höher angesiedelt war, wäre dieser Käuferkreis einfach besser bedient.

  • Statemant zu Mc Gee Boxen! ;-)

    • rockopa
    • 27. Oktober 2002 um 21:29

    Wann ist der nächte Termin für Sperrmüllabfuhr- oder ist das sogar kostenpflichtiger Sondermüll?

  • Suche Daub Unterlagen (D300A)

    • rockopa
    • 27. Oktober 2002 um 21:19

    Wenn ich mich nocn recht erinnere, wurde Daub damals von Peter Strüven vertrieben. ich glaube das war 83 als wir auf der Musikmesse mit Strüven über den Kauf einiger Endstufen redeten; Nach abschrauben des Deckels eines Testexemplars hatten wir uns dann doch für einige Peavey CS800 entschieden... und das eigentlich nicht bereut, da zum damaligen Zeitpunkt bei der Peavey das Preis/Leistungsverhältnis doch sehr gut war und die Stufen auch jahrelang problemlos spielten.
    Vielleicht hat Strüven noch Unterlagen von Daub; ich hab' leider alles weggeworfen, war damals auch irgendwie verärgert über den vermeintlich professionellen Anspruch für teures Geld und dann die Wirklichkeit nach abschrauben des Deckels... Was die Notwendigkeit eines Schaltplans für die Reparatur dieser Stufe mit doch sehr einfacher Schaltungstechnik angeht, kann man wohl unterschiedlicher Meinung sein (um es mal etwas diplomatischer als WF zu formulieren), aber mann kann dadurch zumindest etwas Zeit sparen.

  • Suche Daub Unterlagen (D300A)

    • rockopa
    • 27. Oktober 2002 um 21:19

    Wenn ich mich nocn recht erinnere, wurde Daub damals von Peter Strüven vertrieben. ich glaube das war 83 als wir auf der Musikmesse mit Strüven über den Kauf einiger Endstufen redeten; Nach abschrauben des Deckels eines Testexemplars hatten wir uns dann doch für einige Peavey CS800 entschieden... und das eigentlich nicht bereut, da zum damaligen Zeitpunkt bei der Peavey das Preis/Leistungsverhältnis doch sehr gut war und die Stufen auch jahrelang problemlos spielten.
    Vielleicht hat Strüven noch Unterlagen von Daub; ich hab' leider alles weggeworfen, war damals auch irgendwie verärgert über den vermeintlich professionellen Anspruch für teures Geld und dann die Wirklichkeit nach abschrauben des Deckels... Was die Notwendigkeit eines Schaltplans für die Reparatur dieser Stufe mit doch sehr einfacher Schaltungstechnik angeht, kann man wohl unterschiedlicher Meinung sein (um es mal etwas diplomatischer als WF zu formulieren), aber mann kann dadurch zumindest etwas Zeit sparen.

  • multicel

    • rockopa
    • 26. Oktober 2002 um 10:06

    habe noch 2 ältere Multicell Ringradiatoren rumliegen, das sind definitiv die HF200 von HH.

  • multicel

    • rockopa
    • 26. Oktober 2002 um 10:06

    habe noch 2 ältere Multicell Ringradiatoren rumliegen, das sind definitiv die HF200 von HH.

  • Defekt am Hifi-Verstärker...

    • rockopa
    • 24. Oktober 2002 um 09:56

    -FI: ich denke, der FI schleift P und N durch und öffnet dann bei Fehlerstrom gegen Erde. Habe nicht ganz verstanden, wo dann die offnen Kabel sind. Den FI kannst du doch in eine Steckdosenleiste einbauen; ein Stück Plastik aussägen und dann rein damit. Von VDE-gerechter Elektroinstallation hab ich nicht so genaue Ahnung, stelle doch deine Frage mal bei "Strom" ein, wie man den genau anschliesst, gibt sicher einige Installationsprofis hier.
    -Reichelt: ich würde diese billigen Transistoren/Bauteile dort auch mitbestellen; das Risiko Fälschungen zu bekommen ist speziell bei sehr teuren Halbleitern gegeben, denn damit wird dann richtig Profit gemacht. Bestelle lieber immer ein paar Teile mehr, falls es nochmal raucht...
    -T-amps: Sind ja bei einigen Verleihern schon in Erprobung; die TA2400 sieht von den Innereien recht gut aus; ich denke, das die sicher besser als Kotec sind; Thomann wird bestimmt nicht den letzten Müll ins Programm nehmen, denn häufige Kundenreklamationen kosten ein Geschäft richtig Geld, hält die ganze Mannschft auf Trab ohne das Umsatz gemacht wird, vom Image-Schaden ganz zu schweigen; mal sehen was in den nächsten Wochen noch für Beiträge kommen; vielleicht stellt ja auch jemand mal einen Schaltplan hier ein, dann kann ich mir das mal ansehen.


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockopa am 2002-10-24 09:59 ]</font>

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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